Einzelbild herunterladen
 

Hersselöer Tageblatt

5 Erscheint jeden Wochentag nachm. / Bezugspreis - *^^^W^ll^l N^^^^^ Z^I^R K

j für hersseld sowie durch die Post bezogen vierte!» p Sk

: fahr!. Ulk, 3.- ohne Tragerlohn u. postbesteUgeid. ;

!__________________________________________! Druck: e.funks SAchörucksM,'. ö.Schüftteitmlg verMtw. frans funk, hersfttd.

I |

j Anzeigenpreise- die einspaltige Petilzeüe aber j j deren Raum 25 Pfennig, auswärts 30 Pfennig,

- im Wertteil Ulk. ].- / femsprccher Ilinairec 8.

Nr. 5

Ale MenMieM-Miesermg enMM

»* Paris, 6. Januar (T. U.) Das von Deutsch­land abznlieserude Hafeumaterial wirs auf 300 000 Moune» ermäßigt, wovon 192 900 Tonnen sofort zu kiesxru find.

Wie Laras meldet, erklärten die Alliierten, sie seien -bereit, Abzüge vorzunehmen, falls die Lieferung der vxlangen 400 000 Tonnen die Lebeusintcress- n der de-L- Zche« Schiffahrt gefährden oder die Schätzung der Al- 'liierten sich als überschätzt Herausstelle. Auf jeden Fall werden die vom Obersten Rat zugeftsudSNe» Abzüge eine bestimmte Zahl nicht überschreiten. Da nunmehr Die Grundlagen für die Ratifizierung durch das Ab­kommen mit Lersner festgclegt sind, sind die letzten Schwierigkeiten in dieser AugelegeKheft aus dem Wege geräumt. Der Austausch der Nattfikatiortsurkunde« wird nur noch verzögert durch bis vorbereitenden Maßnahmen, die z«r JWrsstsetzUNg des FrieSeusver- trages notwendig sind. Es ist zu hoffen, daß die Aus­schüsse ihre Arbeiten in dieser Angelegenheit bis Ende der Woche werden zu Ende führen können. Der Aus­schuß unter Vorsitz des Generals Lerond wird mit Mi- nisterialdirertor v. Simfon über die noch zu lösenden Berwaltungsfragen eine neue Besprechung habe'.!, und die militärischen Sachverständigen werden mit den Deutschen Delegierten Bötttcher und Michaelis Bespre­chungen abhalten.

Der Vorsitzende der deutschen Friedensdelegation in Versailles, Freiherr v. Lersner, hat am Sonnabend einzelne bei den Verhandlungen zu regelnde Fragen mit dem Generalsekretär der Friedenskonferenz, Du« 4aM nochmals mündlich besprochen. Bei dieser Gele­genheit ist Herrn Dutasta eine Auszeichnung übersetzen worden, in der die Stellung der deutschen Regierung Zu diesen Fragen kurz gekennzeichnet wird. Zur Besei- rigung der Schwierigkeiten, die sich aus öer Ntchttzetei- tigung Amerikas an der Errichtung des ersten Proto­kolls Wer die Nietzerlegung der Ltatifikationsurkunden Ergeben, ist Deutschland bereit, wettgehendes Entgegen­kommen zu zeigeru Es wird alsdatin nochmals fest- gestellt, daß Verkäufe dentschen Hafenntaierials cns Mnsland nach dem 8. November «ach den bisher auge- 4lellte« Ermittelunge» nicht stattgefnnde» habe«. Fer­ner wird erneut Mewahrnng dagegen eingelegt, daß t-

Flow, die sich im Vertrauen auf die Abreden des Waf­fenstillstandes in den Machtbereich der Gegner begetzen haben, gewaltsam fssigehülten werden. Weiter wird Die Erwartung ausgesprochen, daß fünf kleine Kreuzer, die nach dem Friedensvertrag Deutschland verbleiben sollen, die Schiffe sein werden, deren Ersatz durch Neu- SaMen nicht schon in wenigen Jahren notwendig wird. Es wird betont, daß die bewegliche Bcrteidig««g der laggesireckten deutschen Küste« auf den Besitz militärisch brauchbarer Kreuzer unbedingt angewiesen ist.

Im .Obersten Rät erstattete Loucheur Bericht über die Unterhandlungen mit Frhr. v. Lersner. Er un- terüreitKe dem Rat die Formel, durch die das mit der öenH&cn Friedensabordnung über den Ersatz für die in SeaM Flow zerstörten Schiffe geschlossene Rbkom- mey verwirklicht wird. Der Oberste Rat nahm die Formel a«.

Mittwoch, den 7. Zonnor

1920

ten Staate« berste« Ra-

Walace verlangte, Latz die Beschlüsse -c Les zukünkiia statt mit -er Formel de assoziierte« Mächte durch die Formel Mächte" eingelettet - erde«. Pertinax j die BereiNigte« Eta/ n ?

faßten Beschlüsse« ________

trotzdem durch eine« Gesandte» in den Sitzungen ver­treten sein, Wilson wird nicht nur von der Politik des Obersten Rates Ke««tnis habe«, sondern es wird auch nichts endgültig beschlossen werden, ohne -atz vorher feine Zustimmung erlangt worden ist.

stierte ie alli

nah

. e«. Pertinax fügte hinzu, daß nicht mehr offiziell au den ge« teil.. men wollen. Aber sie werde«

Die NmrchL tos dem deutfchen Militarismus.

Der Generalfekretär der Friedenskonferenz, Du­tasta, hat, wie gemeldet, am 2. Januar eine Note über­geben, in der darauf hingewiesen wird, Saß in Ober- schleste« eine mit den Verhältnisse« Nicht in Einklang zu bringende Zufammenziehnug von Truppen statt- fiNde. Hierzu bemerkt WTB.:

Es ist festzustellen, daß während der letzten Monate keinerlei Truppenverstärkunge« in Oberschlesien statt- gefnnöen haben, sondern daß im Gegensatz Truppen aus Oberschlefien, besonders nach Ostpreußen zum Grenz­schutz abgezogen worden sind. Vor allem muß festge- stellt werden, daß von den aus Sem Baltikum kommen- Sen Truppen keinerlei Formationen nach Oberschlesien verlegt worden sind. Wenn solche Rückkehrer nach Ober­schlesien gekormven sein sollen, so kann es sich nur um einzelne dort beheimatete Leute handeln. Wenn schließ­lich in der Note von einer Marinebrigade gesprochen wird, so ist diese Marinebrigade nichts anderes als ein Teil der in Oberschlesien stationierten Reichswehr. Die knappe militärische Belegung Oberschlesiens reicht nur auf das dürftigste hin, um dort die Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten.

NsMNKgstt mit SrMfchen Vesatzungstruppen.

^ Köln, 6. Januar. (T. lt) Eine Mitteilung des britischen Militärgouverneurs besagt, daß sich in der letzten Zeit im britischbesetzten Gebiet Umgriffe gegen Mitglieder der Bcsatznugstruppe« und Beleidigungen der seiden in auffallender Weise gemehrt hätten. In Snkunft würde mit schwere« Freiheitsstrafe« gegen die Zeitigten vorgegangen werden. Im gegebenen Falle würden auch die Orttckgfteu. in denen sich derartige Fälle ereigneten, mit schweren Geldbußen belegt uno außerdem Sie in den letzten Monaten zugestandenen Verkehrserleichterungen eingestellt werden. Im Hin­blick auf das bisher bestandene gute Einvernehmen mit den britischen Besatzrmgstruppen wird die Bevölke­rung dringend geumrat, sich Angriffe und Beleidigun­gen gegen die britischen Besatzungstruppen zuschulöen komtnen zu lassen.

Plan einer inlkmafio-mlen kredllmleihe.

Rieuwe Courant" meldet aus Neuyork: Sir Paish erklärte in einer Unterredung, «m das gestörte Gleick-

Neue Einwendungen der Alliiern«.

w Berlin, 6. Januar. (S. C.) Bon der d-utscheu Gesandtschaft in Paris sind neue EiLwenöungsu des die letzten deutsKen Gegenvor-

Gesandtschaft in .

Alliierte« Rates gegen L..

schlage hier eingegangen, üNr Sie znrzeit von der Re- gieruna beraten wird.

Reue französische Forder«nge«.

h- GKlf, ' ü. Januar. (S. 6.) Im französischen KammerMsschutz für Auswärtiges sagte am Sonnabend ein Bert«ter der Regierung, daß wegen des währen­des Krieges aus Elsaß-Lothringen weggebrachten und beim Waffenstillstand nicht zurückgegebenen roileuöeu Materials des früheren Reichseiseubahn eine Vorstel­lung bei der deutschen Regierung erfolgen rverde.

Forderung auf AnMsuug der Eisernen Division.

h M 6. Januar. lS. C.) DerTemps" und das ..Journal des Devats" kündigen am Montag eine «eue Rote der Alliierte« an Deutschland an gegen die fernere Bermen-ung der Eiserne« Divisto« zum Grenz­schutz in Ostpreußen. Die Note fordert die umgeheude De»lodilisiern«g der Eisernen Division.

Keine Herabsetzung der Stärke der Besatzungsirteppen.

w Rotterdam, 6. Januar. (S. E.) DieTimes maiden aus Paris: Der Eierte Kriegsrat erklärte in einem Gutachten an den Obersten Rat, daß eine Her­absetzung der Ententetruppen in dem besetzten deutschen Gebieten nicht zn befürworten sei. Er euepfehle keine« Abbau der Truppenstärke vor Ablauf -er nächsten zwei Jahre

Zum Wiederaufbau NordfraukreichS.

k* Berlin, 6. Januar. (WTB.) Die Beratungen über die Frage des WiederalifbaueS der zerstörten Ge­biete beschränken sich, wie dieNationalzeitimg" erfahrt, nur äus Einzelheiten, da die allgemeinen Berhaudlmw gen sich mit der Scapa Flow-Angelegenheit und ande­ren wichtigen Fragen befassen.. Ueber die ^isizelsraaen üt der Wiedcranfbanangelegenhett ist eine iiebereinstim- mung erzielt worden. Im Wiederausbaumtnisterimn erwartet man, daß die französische Regierung oemnachst ihre Pläne und ihre Vorschläge sowie auch den geuanen Umfang des wiederauszubaücuden französischen Gebie­tes und die dazu nötige Anzahl Arbeiter tzczecchtteu und der deutschen Regierung mirteilen werde.

Ausscheiden Amerikas aus der Entente.

LautEcho he Paris" hat sich in der Sonnabend4 Ntzung des Obersten Rates ein bedeutsamer Vorfall zu-

erklärte in einer Unterredung, um das gest gewicht Europas wieSerherzr: stelle«, sei er ffonale Anleihe von 35 Milliarden Dollar Notwendig. Diese Summe werde vc» allen NAterzsichnern des Bölkerdnndvertrags garantiert werde» müssen. Die Bereinigten Staaten würde» 15, Großbritannien 5, Frankreich, Italien, China, Japan rmd Argentinien so­wie die anderen Länder zusammen 15 Milliarden dazu vertrage« müssen. Paisy erklärte nachdrücklichst, er spreche nicht in amtlicher Eigenschaft, sondern von sei­nem eigenen Plane.

w P aris, 6. Januar. (WTB.) Nach Meldungen aus Loudo« wird der Vertreter Englands für Finanz- fragen Sir Paish, der jetzt in Amerika augekomme« ist, tatsächlich!eine« Kredit von 289 Milliarden Francs zur Wiederberstel!»«« des Gleichgewichts in Europa ver­lange». Er schlägt vor. internationale Obligationcu herauszngeben, für die die Mitglieder des BSikerdun- des Garantie leisten solle«. Die ObMatisUxtr sollen 4 Prozent Zinsen bringen und durch 1 Prozent amorti­siert werden Die Rückzadl««» soll in 4» Jahren er­folge«. Paish glanvt, bog England eine Garantie von 40' Milliarden Francs leisten wird. 80 Milliarden von dieser Anleihe sollen für den Ankauf von Rohmate­rial verwendet werden, SO Milliarde« für den Wieder­aufbau der verwüsteten Gegenden, «nd der Rest soll dazu diene«, die ausläudischeu Anleihen zurückzukaufe«. Paish glaubt, daß die von ihm vorgeschlageue» Osliga- tioue« automatisch den normalen Stand des Wechselkurs

«e interna-

fes wieder Herstelle« werden.

Verschökftsz der Eisekbshnerbeweming

* Berlin, 6. Januar. (T. lt.) Der deutsche Eiseubahneroerband teilt mit, die Bervaudsleitung stehe nicht an, zu erkläre«, daß auch sie mit dem Gang der Tarifverhaudlunaen nickt einverstan-eu sei und daß sie mit anen Mitteln sich für die Turchfiihrnng der «ngeu ei«setzen werde. Wenn die Verhandln«» keinem Ziel führen sollte«, werde ohne weiteres ralstrcik über ganz Deutschland proklamiert

fie mit a Fordern»

gen zu

der General streik über ganz Deutschland proklamiert werden. Angerrblicklich schrveöen noch Verhandlungen, doch werde es sich bereits in den nächsten Tagen ent­scheide«, ob die Verhandlungen fruchtbringend weiter geführt werden können. Man rechnet im Verbände auf jeden Fall darnit, daß die Entscheibuttg noch im Laufe dieser Woche fällt.

0* B c r H N, 6. Januar, fS. Aus alle« preu­ßischen Eisenbahudirertiv«svezirke« liegen Meldungen über Lobnuersammknuge« der Eisenbahner vor, die sich mit den Tarisverhandlunaeu befaßte«. In Berlin sind zahlreiche Resolutionen der Eisenbahner eingegauc-m, die die Forderunge« der schwebenden TarisverhandUru-

ge« als Min-estfor-erunge« der Eisenbahuer bezeichne«, w Königsberg, 6. Januar. (S. L.) Gestern statt» gehabte Versammlungen von Beamten der direktion Königsberg beschlossen, falls die rungen der Arbeiterschaft erfüllt würden, e Cgen totale Erhöhung »er Beamtengehälter »w vw e» zu- fordern.

^ Breslau, 6. Januar. (WTB.) Wie die Blätter melden, fand gestern abend eine stürmisch verlaufen« EiseWahnerversammlung statt, an der auch Abordnurm gen oberfchlesischer unö Waldenburger Eisenbahner teil» nahmen. Nach stürmischer Aussprache wurde folgend« Entschließung angenommen: Die Versammlung forde» die Beschleunigung des Tarifabschlusies. Sie hat sich Mit den vorgeschlagenen Lohnsätzen nicht einverstanden erklärt und erwartet, daß die geforderte Miudestzulagg von 60 Mark pro Woche als Vorschuß aus den Tarif biS zum 10. Januar gewährt werde. Sollten diese Wünsch« nicht erfMt werden, so lehnt die Versammlung jede Ver« antwortung für die Folgen ab. Die LandesverfarmM lung foll fofort einberufen werben.

Auflösung einer Eiseubahuerversa«u»l«»g ht KA«.

k» Haag, 6. Januar. Die ausständigen Arbeiter hei Eisenbahuwerkstätten in Köln-Mitte hatten trotz hei Verbotes der britischen Militärbehörde eine Versamm­lung einberufen. Bei der Auflösung der BersammlunA kam es zu Unruhe». Es wurden mehrere Verhaft»«» geu vorgenommen.

Arbeitsgemeivschaft der ostpresßische« Eisenbahner» verbände.

^ Königsberg, 6. Januar. (T. U.) Die öfteren* tzischen Provinzial-Oraanisattonen des GewerkschaftS, bundes deutscher EifenbahWeamten und des deutscher» EiseWahnerverbandes haben sich zu einer Arbeitsge» «reinschast zusammengeschlossen. Als gemeinsames Ziel gilt zunächst die Demokratisierung der Verwaltung. Ferner wollen beide Verbände gemeinsam für das «v* eingeschränkte Koalitionsrecht kampfen. Die technische Nothilfe wird verurteilt. Politische Fragen sollen bei der gemeinsamen Arbeit ausscheiden. Alle offenen oder versteckten Angriffe auf die republikanische Staatsform sollen mit allen gewerkschaftlichen Mttteln bekämpf werden.

Keine Verkehrsemstellung in Thüringen.

Zu der Blättermeldung, Satz die* voUständige Still« legung des EnenvabMerwvrs W -TSüclugeA--SNwrstchr^ erfährt W. T. B., daß die Meldung in dieser Form nicht richtig ist. In Jena haben am Sonnabend lediglich die Werkstätteuarbeiter und nicht die Betriebsarbeiter be­schlossen, bei Nichterfüllung ihrer Lohnforderungen in den Streik zu treten. Die Forderungen der Eisenbahn­arbetter würden bei restloser Erfüllnug eine Tarifer­höhung sowohl im Güter- wie im Persosienverkehr von miuöesteNs 150 Prozent notwendig mache».

Die Gärung unter den Ekfendahner«.

w Berlin, 6. Januar. (T. lt) Bon -«ständiger Stelle im EisenbadnNinisterium wird gemeldet: Wäh­rend in Frankfurt die Werkstätteuarbeiter die passive Reststeuz aufgegebe« habe« und die RrbeitsleiftLugs» im Laufe des herrtigen Tages beträchlich gestiegen sind, hat Sie Bewegung im Elberfelder Bezirk heute bereits zu einzelne« Streiks geführt. Im Bezirk Elberfeld wird anf einer Reihe von «trogen Bahnhöfe« gestreikt, so in Düsseldorf, Elber elS, Sagen, Bobwinkel «sw. Der Be­trieb ruht oder wird noch notdürftig weitergefithrt. Auch in Köl« und einigen Bezirken Kölns machte sich letzchi« ltHier den Eifenbahuarbeitern große Erregung bemerk­bar, wenn es bisher auch no* Nirgends z« einem Streik oder zu passiver Resistenz gekommen ist.

I« den gestern nachmittag wieder ausgenommen« Tarisverhandlnpaen sind, wie von Seite» des Miuiste- rinms weiter mitgeteilt wird, die Arbeiter mit erheb­lichen Mehrfor-erüsse« ausgetreten. Es wird nutet Hinweis auf die schnell fortschreitende große Teuerung der wichtigste» Lebevsmittrl eine sebr wesentliche Er« döhnng der von der Verwaltn»» bereits gewährte» Ab« schlagszahllmge» vor Abscklnß des Tarifs verlangt. Diese AbscSlagszahlnuge« erreichen monatlich eine Höhe von 40 bis 50 Millionen Mark. Die Verba» dlunge» werden heute fortgesetzt, und zwar zwischen der Verwal­tung und den Arbeiter». Die Lebensmittelpre^e und Sie gezahlte» Löhne werden in einer Reihe von Direk- tionsbezirken im einzelne» miteinander in Vergleich gestellt. Es ist beabsichtigt, die »»»mehr von den Ei» settL ch«verwalt«»gen gezahlter; Löhne auch mit den in der Landwirtschaft gezahlten Löhnen zu vergleichen.

Der Charakter der »eue» Eiseubahnerforderuuge«.

w Frankfurt a. M., 6. Januar. (S. 6.) In einer BeJammlung der radikalen Eisenbahner in Darmstadt sagte gestern ein Redner, die jetzigen Lohnforderungen der deutschen Eisenbahner stellten lediglich den Kufang einer Bewegung dar. die das UebergewiÄt der Arbeit gegen den StaatssozialiSmus zum Ausdruck bringt de» auch das Ende der Herrschaft vorn grünen

reu Ende Tisch sein

werde.

Gegen Weingariner.

m. Berlin, 6. Januar. (WTB.) Wie SieB. 3.* er­fährt, hat das Orchoster der Staatsoner den Beschluß ge­faßt. nicht mehr unter Weingartners Leitung zu spielen. Der Beschluß deS Orchesters wurde Weingarrner durch den Intendanten von Schilling Mitgeteilt. Er ist her« vorgerufen durch eine Aeußerung Weingartners gegen­über einer» französischen Journalisten, tot der Weilt» gartuer bedauerte, 1914 die bekannte Erklärung deut­scher Künstler und Gelehrter mit uuterschriebeu zu ha­ben. und hiuzufügte. daß mau den Avurikaner» ei«