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j flnMgenpreite- die einspaltige petiLzeiie oder deren Kaum 25 Pfennig, auswärts 30 Pfennig, ; im Tettteil Ulk. L- / seru?precher Nummer 8,

Nr. 8

Sonnabend» den 10. Januar

1920

Im Aoslaasch der haWWmm.

Neue Rückfrage« ht Berlin.

w Berlin, 9. Januar. (S. C.) Bon der deutschen Gesandtschaft in Paris sind in der Frage der Protokoll- anterzetchnnng neue Rückfragen j« Berlin eingegan­gen. Ob unter diese« Umstände« die Schlußunterzeich- n«»g schon am Montag erfolgen kann, wird auch in Berlin für zweifelhaft gehalten.

Sonderkommission znr Untersuchung derdeutschen is erbreche«".

«* Berlin, 9. Januar. lS. C.) Nach einer Havas- melöung vom Mittwoch hat der alliierte Rat zur Un­tersuchung und Aburteilung derdeutschen Verbrechen" W Kriege eine gerichtliche Sonderkommission eingesetzt, zu der die alliierten Großmächte einschließlich Amerikas je fünf richterliche Beamte zu delegieren habe.

Grenzlinie aSznweiche«, Herr vo« Simso« Hat diese Angelegenheit^lich in Paris noch einmal znr Sprache Sacht. Daraufhin ist ihm in einer Rote vom 6. S.

. mitgeteilt worden, daß den deutschen Wüusche«, die de« Friedensvertrag von Versailles in Frage stelle« würde«, nicht stattgegeve« werde«««e «vd daß die alliierte« Mächte sich a« die Bedins««gen des Friedens- vertrages halten müflM.

Der Oberste Rat hat die Ablehnung der Bitte der Hultschtner Bevölkernuq auf Einbeziehung ihres Ge­bietes in die oberschlesische Abstimmungszone Se- schlofle«.

Ansschlutz deutscher Journalisten.

kommissio« eingesetzt, nschließlich Amerikas agieren habe.

Das SLrMsche Problem.

Nach einer Meldung desTemps" w tinopel erfährt Sie ZeitrmgDlemdar", Sc richt, die Türken sollten ans Europa ausgc den, wie ein Kenleuschlag gewirkt habe.

Blatt

^ Rotterdam. 9,

(S. C.) .Daily Mail" ze Regierung wird nach

Meldet aus Paris, w ............,______________________

einem Kabinetisbeschluß der Wiederzulasiung deutscher Journalisten in Frankreich nur zustimmen, wenn die Zulassung im Interesse Frankreichs liegt.

Daily News" schreibt, wenn die Mitteilungen, daß Berichterstatter Aerlmer Blätter nicht nach England zu­gelassen werden sollen, den Tatsachen entsprechen, so müsse die gesanue englische Presse und alle diejenigen, die in der uneingeschränkten Veröffentlichung eine Bürgschaft für tu Demokratie glauben, die Haltung der britischen Regierung verurteilen.

Zurückgabe SchautuugS.

_ LautAllgemeen Handelsblad" hat der japanische Premierminister in einer Unterredung erklärt, Japan werde sofort nach Unterzeichnung des Friedens die Be der Zurückgabe Schantnugs an China in die nehmen. Es verlange für sich nur die vormMgen He« Interesse«, in der Hauptsache Handelsinter- essen.

Französisch-slawische Bündnispläne.

* Berlin, 9. Januar. Pretzinsormation meldet aus

MMW««DKW^

Polen, der Türkei «vd Siidflawtc« anstreben müsse, wo-

sagt, wir wollen keinen türkischen Staat ohne Konsta«- tinopel. Mustapha Kemal Pascha vervollstäudigt seine Borbereitnnae« zum Siegestauz der kleinasiatischen Ar­mee. namentlich in Smyrna. Die türkische Regler«« g bereitet ein Manifest an die Kammer vor. in dem fki die Anwendung der Wilsousche« Grundsätze verlangt. Auch die Thronrede, mit der die Kammer eröffnet werde, werde in gleiche« Sinne gehalten sein. I« Ko«siau» tmopei sei nichts zu befürchten, aber in dem unbesetzten Kleinasien sei die Lage ganz anders. Nach Nachrichten die das armenische Patriarchat erhielt, seien mehrere armenische Dörfer tm Bilajet Bruffa von bewaffnete» Türken «mztvgelt, die auf die Christen schofle«.

Schwierige Lösung der Adriafrage.

»Times" meldet, es sei wahrscheinlich, daß in der adriatische» Frage eine vollständige und baldige Lösung bei den Verhandlungen nicht erreicht werde.

jedoch, daß Nitti mit Hilfe der Alliierten zu einer Ver­ständigung mit den Jugoslawen gelange, die beiden Völkern gestatte, freundschaftliche Beziehungen anzu- knüpfen. Nttti erklärte, er sei mit dem bisherigen Er­gebnis der Verhandlungen zufrieden und hoffe, daß in den bevorstehenden Pariser Veichanblungeu eine für alle Teile annehmbare Lösung gesunden werde.

Aus der Heimat.

Infolge nicht rechtzeitigen Eintreffens unseres Zeitungspapiers konnten wir die heutige Nummer nur in beschränktem Umfange erscheinen fassen. Wir bitten um gefl Rücksichtnahme.

-n- Motzfeld, 8 Januar. In große Aufregung wurden dieser Tage die Bewohner unseres Ortes versetzt. Am Mittwoch morgen fand man plötzlich die Witwe Schneider tot in der Scheune vor, sie war allem Anschein nach vom Boden abgestürzt und hatte sich den Schädel zertrümmert. Heute war nun eine Verichtskommission hier, um die Todesursache sestzu- stellen, zumal sich auf dem Heuboden Blutspuren vorgefunden hatten. Als Ergebnis der vorläufigen Untersuchung wurden die Eheleute Reinmöller, Schwiegersohn u. Tochter der Verstorbenen, verhaftet u. dem Amtsgerichtsgefängnis SchenklenMeld zugeführt. Ob hier nun ein Verbrechen begangen worden ist, wird die Untersuchung der Angelegenheit aufklären.

§ HerSfeld, 10. Januar. In letzter Zeit ist es häufiger vorgekommen, daß zwischen Hausbesitzern und Mietern Mietsverträge abgeschloffen und die Wohnungen auch sofort bezogen worden find, ohne hierzu vorher die Genehmigung des Wohnungsamtes einzuholen. Bei Ginreichuns der abzeschioffenen Mietverträge zur Genehmigung durch das Wohnungs­amt hat sich dann herausgestellt, daß die Wohnung bereits einer anderen Familie zugewiesen war und deshalb der Mietvertrag nicht genehmigi werden konnte. Der Mieter mußte daher die Wohnung wieder räumen «nd anderweitig ein Unterkommen suchen, sodaß demselben außer anderen Unannehmlich­keiten doppelte Umzugskosten entstanden sind. Im eigenen Jnterefle der Mieter wird Häher empfohlen, erst dann eine Wohnung zr beziehen, wenn der Mietsvertrag durch das WotzNULgsasL genehmigt H'nrreTt ist.

»urch allein die .estätiat sich, das Solens und

.............. ..: Wacht im Osten gesichert werde. ES -stätigt sich, daß sich aeaenwärtia militärische Vertreter rolens und Süd-Slawrens in Paris befinden zwecks Verhandlungen wegen einer Militärkonvention mit Frankreich.

Die Ansliefermtgsliste.

n* London, 9. Januar. (WTB ) HavaS.Daily Matt" meldet, in diplomatischen Kreisen verlautet, daß die Liste der für schuldig befundenen Deutschen beträcht­lich verringert worden sei. Von 1200 Namen, die zu­erst auf der Liste gestanden hätten, bleiben nur noch 800 stehen, darunter der dentsche Konrprinz m»d Kronprinz Rnpprecht von Bayern,

Der Wiederaufda« Nordfrankreichs.

Der Wiederausbauminister Dr. Geßler sprach im Saale des Kaiserhofes in Essen vor einer Berfammlung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern des unbesetzten Teiles des Regierungsbezirks Düsseldorf und der Pro­vinz Westfalen über die Frage des Wiederaufbaues in Nordfrankreich. Es werde sich dabei um Schwierigkei­ten in dreifacher Richtung handeln, die A«frä«mnng der grstörten Gebiete, der Wiederanfba« der zerstörte« rtschaste», Anlagen «nd Gebäude, endlich die i«d«- strielle« Wiederauunachungen. Politisch sei Heroorzu- yeben, daß Deutichland zur Hilfe im weitesten Umfange bereit sei, aber ganz im ungewissen darüber sei, ob und in welchem Umfange unsere Leistungen und Lieferun­gen von der anderen Seite überhaupt gewünscht werden. Noch schwieriger fei die Lage im Innern. Wenn wir für Frankreich'arbeiten sollen, müssen wir arbeitsfähig sein. Es fehle aber a« Levensmittel« «nd Rohstoffei,. Der Minister ging auf die Kohlenfrage im besonderen ein und gab die Versicherung ab, daß er die deutschen Gcwerbeziveige frei und unter eigener Verantwortung arbeiten lassen wolle. Zum Schluß ging der Minister auf die sonstigen Ausgaben seines Mtnisteriurns ein. Er hob besoridcrs die furchtbare Lage der A«sla«ds- »entsche« ««d der Deutschen in de« abgerissene» Reichs, teilen hervor.

Set Oeimlrenspott non Gefangenen.

aero", daß die öffentliche Meinung Englands in der Adriafrage Italien gegenüber überaus freundlich ge­worden sei. Die Besprechungen mit Lloyd George in dieser Frage hätten bereits zu einem für Italien an­nehmbaren Ergebnis geführt,

Set Asenbahnerstreik nnetsSnOeti.

w Berlin, 9. Januar. lS. C.) Der Eisenbahner- streik auf den preußischen Staatseisenbahne« hat im Laufe' des gestrigen Tages keine wesentliche Verände­rung erfahren. Die Eisenbahner im Direktionsbezirk

^Berll«, 9. Januar- iS. C.) Ueber die Heim­kehr unserer Kriegsgefangenen wird von znstän-iaer amtlicher Stelle mitgeteilt, daß die Entente versprochen bzntransportieren. Im französischer Hand be­ll erwartet. Unter der

amtlicher Stelle mitgeteilt, daß d habe, täglich 6090 Gefangene ab ganzen werden etwa 450 009 in kindliche Kriegsgefangene znrüa Boranssctznng, baß die Heil §' n wird, kann damit gere< . . ------

ll d. Js. alle in französischer Gefangenschaft vefind- n Kriegsgefangenen abbefördert sein werden. Uever- mestellen sind errichtet worden in Mannheim, Düs­seldorf, Limburg, Worms »nd Appeuweiler.

urführung flott von statten echnet werde», Haß bis E«de

Mehum« der Grenzdeächtigung im Osten.

** Berlin, 9. Januar. (G. C.i^Die neue Rote der Entente, die das Verlauge» nach «erichtianug der Vstgreuze abschlägig entscheidet, liegt im Wortlaut vor. Unter den» 24. Oktober war von der deutschen Regie, ruua eine Note an den Obersten Rat in PariS gesandt worden, in der darum ersucht «mrde, der interalltier- ton Greuzkommission für die deutsch-polutsche Grenzs erweiterte Vollmachten und eventuell die Möglichkeit W -eben, von der im Krie-»«sv-«tvaa »oraes«h-»e»

Ueber die Streiklage liegen weitere Meldungen vor:

Der Ausstand der Eisenbahnarbetter im Essener Bezirk hat sich weiter ausgedehnt. Auf dem Bahnhof Mulheim-Ruhr wird nur tettweise gestreikt, sodaß der durchgehende Verkehr noch nicht lahmgelegt ist. Lluf deni Dortmunder Hauptbatznhofe sind sämtliche Arbeiter in den Ausstand getreten. Der Betrieb wird noidürf- tig aufrechterhalten. Auf der Strecke Dortmund-Hauyt- bahnhos-Unna-Hamm liegt der Betrieb infolge der Aus­dehnung des Sreikes im Elberfelder Bezirk sttll. Der Scverkehr zwischen Witten-Hagev ist völlig unter- deu.

Der Schrlellzugsverkehr Berlin-Köln ist bisher durch Umleitung der Züge durch besetztes Gebiet teil­weise ausrecht erhalten worden, iodaß noch eine Ver­bindung zwischen Berlin und Westdeutschland besteht. Jede Verbindung Düsseldorfs, wo der Eisenbahnverkehr völlig ruht, mit den: Industriegebiet war Donnerstag vormittag unterbrochen. Die Lebensmittelversorgung Düsseld-Js ist bet längerem Anhalten des Streiks He-

Die Tarifverhaudluage«.

Amtlich wird aus Berlin genreldet: Die Verhand­lungen über den Lohntarif mit den Eisenbahnerorgaui- sationen nehmen auch weiterhiu einen guten Verla«f. Ju den letzten Tage« ist Einverstäudnis über die Bil- dnng von Loh«ortsgrnppc» in de« Giscnbahnbirektious- Vezirken Köl«, Saarbrücke«. Elberfeld ««d Essen er­zielt worden. Ferner bat eine Einigung darüber statt- gesunde«, daß der N«terschied im Stundenlobu zwische« einzelne» Lohuorisgruppen 20 Pfennig betragen soll.

Entspannung in der Eisenbahnerbewegung.

** Berlin, 9. Januar. tS. C) Der Deutsche Ei­senbahnerverband teilt mit: Das Ministerium für öf, feutliche Arbeiten hat eine vorläufige Abschlagszablnng von 1,10 Mark pro Stunde für alle Handwerker und Arbeiter beschlösse«. Dadurch ist eine Entspannung der Lage ejngetrete«,

Ruhige Lage im SlseubahudtrekttouSbeztrk Caflek.

^ Caflel, 9. Januar. tWTBI Im hiesigen Et- fenbalmStrektiortsbezirk ist noch alles ruhig. ArbettS» niederlcgungen Hitö noch nicht bekannt geworden.

Mittiarden-Fehlbetrag der Eisenbahn.

^ Berlin, g. Januar. (®. C.) Der Etat der preu­ßischen Staatseisenbähuen schließt für das Betrtebsiahr i»t« mit einem K-hlbrträS M« r««b ^^ WyaM,

Bekmim-W fts &tiMWI£oin& ZuckersttsgaLe

für Januar von Montag, den 12. d. Mts. ab. Auf den Kopf werden Wz Pfund ausgegeben. Preis 1,04 Mk pro Pfund.

Der Zucker für die Kaufleute in den Landgemeinden ist abgesandt und dürfte, soweit am 12. d. MtS. noch nicht eingetroffen, in den nächsten Tagen eintreffen.

Gleichzeittg wird nochmals darauf hingewiesen, daß auf die Zusatzzuckerkarten stets IVa Pfund ausgegeben werden.

Hersseld, den 8. Januar.

Ausgabe von Rüb^l.

Verkauf am 12. und 18. d. Mts. auf Abschnitt M der Fettzusatzkarte ^ Liter zum Preise von 1,40 Mk. Ausgabe in der Stadt Hersfeld durch Sie Kaufleute W. Zickendraht Nachf., Konsum-Verein, Th. Diebel und Strippel.

In den Landgemeinden durch die in den Schlacht­orten bestehenden LebenSmittelverteilungsstellen für die zum Schlachtbezirk gehörigen Gemeinden. Die Herren Bürgermeister dieser Gemeinden haben die Verteilungsstellen bei dem Bürgermeister Ses Schlacht- ortes sofort zu erfragen und sie in üblicher Weise be­kannt zu machen.

Einreichung der Abrechnungen nnt Kartenabschmttea durch die Verkaufsstelle bis spätestens 16. ds. Mts.

Im Schlachtbezirk Nieder«»in und Kirchhein» fällt der Oelverkauf aus. Die Nachdett. -erung wird dem-

nächst erfolgen.

KreisWirtschüftsamt.

BekanntMEchungeft SZ« SMStöetzsrdsn.

Die Ausstellung von Z ^-h- üi « Abraum pp. aus dem Stadtwalde erfolgt jeden Montn voeR,nags m Geschäftszimmer der Oderförsterei Hersfeld.

: ^ahnpraxis philipp Caseliiz ;

^ohannesstrasse 2.

2.tage.

[ = Telefon 370. - :