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Hrsck: L fsnks SLchöMckere!, f. S. Schrfftleitung vermtw. franz sink, hersfelS.
। ^nzrigenprerir: die «üspsitise Petitzelle »ör: : deren Raum 25 Pfermig, ausmSrts 30 Pssnnis, • im Wertteil Ulk, ],- / Fernsprecher Nummer 8.
Wr. K
Mittwoch, den 14. Zannar
1920
Ausdehnung des Eisenbahnerstreiks.
Die Regierung hat die Forderungen der EtsenbaS- Der fast in vollem Umfange bewilligt, und die Tarif- Kerhanölungen sieben vor dem Abschluß. Trotzdem ist Au Rückgang der Streikbewegung nicht zu bemerken. Ms Ende voriger Woche die Regierung den Msenbah- arern die Erfüllung der Forderungen zugestanden hatte, Mien es im ersten Augenblick, als wenn die Streikbe- iwegung abflauen würde. Diese Annahme hat sich aber als falsch erwiesen. Es zeigt sich jetzt auch denjenigen, idie die Streikbewegung bisher als einen Lohnkampf Kielten, klar, daß sie nur mit dem Deckmüntelchen des sozialen. Kampfes umhanaen war und daß von gewissen- Losen Elementen die Eisenbahnarbeiterschaft für politi- Me Zwecke mißbraucht wird. Die Radikalen wollen Wieder im Trüben fischen, allerdings sind ihre verbre- werische« Pläne am deutschen Volke schnell aufgedeckt Sporden. Andererseits zeigt aber auch der fetzige Eisen- Dahnerstreik. daß die Regierung des Zögerns und des Nachgebens durch ihr Zuckerbrot für die Radikalen Nichts erreicht, sondern sie nur unterstützt, ihr Haupt Weder mächtiger denn je zu erheben. In der verwerf- Kchsten Weise wird in der Zeit der größten Not das Verkeyrstvesen sabotiert und die kärgliche Lebensmittel- prrsorgung der Städte gefährdet. Dre schlesischen Eifen- -ahner haben beschlossen, den Streik über ganz Schlehen auszudehnen. Auch in der Hamborner Wetterecke der spartakistischen Hochburg des rheinisch-westfälischen Mdustriebezirks, ist es wieder zu Unruhen und Plün- Serungen gekommen. Es liegen folgende DraHtmeldun- Ven vor:
hat, wird den Arbeitern empfohlen, die Arbeit miede» anfznuehmen. Nach Anweisung der Elberfelder Eisen» dahndirektion wird den Arbeitest der geforderte Bor« schütz von 100 Mark gezahlt werden.
Eisenbahnerstreik für ganz Schleste« beschloffe«.
t-t- Breslan, 13. Januar. lT. U.) Eine BertrauenS» männerverfammluna der schlesischen EisenSatzner in Breslan hat den Streik für ganz Schlesien beschlossen.
Wie-eranfna-me der Arbeit in Köln.
** Köln, 13. Januar. (T. U.) Die ausständigen Eisenbahner haben gestern die Arbeit wieder aufgeuom- men, nachdem die Eisenbahndirektion hatte erklären laf- fett, daß Ausständige, die heute die Arbeit nicht wieder aufnehmen, aus dem Eisenbahndienst entlassen seien.
Belagernngszustand im besetzten Streikgebiet.
b* Düsseldorf, 13. Januar. (S. C.) Ueber die Streik- gebietedes Rheinlandes ist gestern früh von der briti- . scheu Mlitärbehöroe der Beragernugszustand verhängt worden. Die Straßen müssen von 6 Uhr abends an geräumt sein. Ansammlungen find verboten. Männliche Personen dürfen die Straßen nur in Abständen von 5 Metern einzeln pafsieren. Am Sonnabend abend wurden Wer 100 Personen von der Leitung der streikende« Arbeiter des Elektrizitätswerckes verhaftet, was das Personal zum allgemeinen Aufstand veranlaßte. Meh- » Grube« stehe« «vier Wasser ««d drohen zu er» r«.
terrner über Sen Zeledm.
Hären lasse«, daß die Gefangeuenfrage mit keiner am» deren Frage verquickt werde «ud daß die Heimseud««- noch heute befohlen werden wird. Deutschland wird i* der Ausführung der vertraglich übernommenen “ pflichtuvgen bis an die Grenze des Möglichen Das wirtschaftliche Gedeihes Frankreichs ist annt ßev Teil von der wirtsmairtUrcu Ei la»ds abhängig. Eine rücksichtslose Avsliefernagsfordernug wird die sch für die Rnhe u»d Ord»««g pas Die dentsche Regiernng hat le« Folge« hl«gewiese« und Lösung dieser Frage. Deutschlavd w te», alle von der EMeute «amhaft tev in Deutschlavd vor dem Buklage an stelle« und Bek
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Geueralstreikgesahr to Leipzig.
, BewMgnng der Forderunge« der Eisenbahner.
** Berlin, 18. Januar. (S. C) Die Tarifver- Krmdlunae« mit den deutschen Erseubahvern stehen vor totem Abschluß, Die Eisenbahner haben, wie in einer Wexliner EisendaHnerVersammluna mm letzten Sonntag Mitgeieilt Erde, fast sämtliche Mrdernnge« durchge-
»-- Berlin, 18. Januar. Der Eisenbahnerstreik hat Och auf die Werkstätten in den Eisenbahnbezirken Bres. lan, Münchert und Nürnberg ausgedehnt. Man befürchtet ein Nebergreifen auf Berlin.
- MUitLE'e SichernnaSmaßnabMen für BeÄtn.
** Berlin, 18. Januar. Oiafl) Metduage,« aus den benachbarten Städten werden dort bereits große Reichswehrverbände znsammengezogerr.
Die Forderungen der Eisenbahner.
Die HaupMreikleitimg in Grotzberltn bat einen Antrag gestellt, wonach die Eisenbahnarbeiter bereit sind, die Arbeit unter folgenden Bedingungen wieder auszu- nLhmen: Die Erhöhung der Abschlagszahlung auf die bewilligten eichöhten StANdenlöhne von 46 Mf 7V Pfa. rückwirkend ab 1. 10. 1819, zugleich, um der augerrbUck- lichen Notlage abzuhelfen, eine Borschntzsumme von 100 Mark, deren Sicherheit durch die bewilligte Lohner- hühnng gegeben ist.
85 Prozent in Westdeutschland anSstündig.
«* Düsseldorf, 13. Januar. (S. C.) In. den westdeutschen Eifenbahndirektfonsdezirken streckten am Montag 85 Prozent der Eisenbahner.
** Leipzig, 18. Januar. (T. U.) Hier sind Gerüchte Wer einen bevorstehenden Generalstreik verbreitet. Der Zentralausschutz der Leipziger Arbeitgeber-Verbände hat in den Betrieben deshalb ein Plakat anschlagen lassen, in dem es u. a. heißt: „Gewissen Itachrichten zufolge ist für die nächste Zeit wiederum ein Generalstreik geplant. Auf einstimmigen Beschluß des Zentralasts- schusfes der Leipziger Arbeitgeber-Verbünde wird Loh« oder Gehalt für die Streikdauer nicht gezahlt werden. Die Arbeitsniederkegnng kommt einer Berwetgeru«g der Arbeit gleich nud berechtigt den Arbeitgeber m sofortige« Entlassung." Vormittags fand eine Versammlung von 2090 Arbeitslosen statt, die einen Teuerungs- ausKleich forderten. Die Arbeitslofen zogen dann durch die Stadt. In den Mittagsstunden erfchienen an den Makalfänlsrc AEüar^.AL. ue Befehlshaber fW Westsachsen unterzeichnet hat und in denen die Bevotternna davor gewarnt wird, sich zu einem volittschen Streik binreitzen zu lassen. Er weist darauf hin, daß notwendigerweise von der WaffL Gebrauch gemacht werde» wurde.
RetchsweHrtruppen in Leipzig.
t* Leipzig, 13. Januar. <S. 6.) Im Laufe des gestrige« Tages «ud in der Stacht find zahlreiche Retchs- WeHrtruppeN, daruuter Artillerie, tu Leipzig eivgerückt. Auch das ZeitfreiNilligeu-Regiurcut murre alarmiert. Sämtliche sffe«tljche« Ksdäude, auch Bauke« und größere HMeW wurde« «tilitärisch besetzt. Am Hauptbahn- hof und a« anderen wichtigen Plätze« find Mafchtucu- aswchre in Stellung gebracht. Durch die Straßen der
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Z«« Austausch der Ratinkationsnrkvude«
** Berlin, 13. Januar. lWTB.i Zu der Z »le des Austausches der Ratifikarionsurkunden i die beiden deutschen bevollmächitaten Delegierten sterialdirekror von Simsmr und Freiherr von $ im Auftrage der Friedenskonferenz von O vom Sitz der deutschen Delegation abgeholt, mimte wohnten außerdem bereits genanut« D und
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ter waren in beschränkter Zahl zugelassen.
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Auch Prellevertre-
w Paris, 13. ZMuür. (WL«) töte „^.^ ^ ^ riS" mittetlt, sollen die Vertreter der franKstschen, englischen und italienischeti Regierung dahin überetM- konrmen sein, mit Belgien eine gemetusavle militärische Körperschaft unter Vorsitz Marschall Jochs etnzu'etzen, die sich mit der Ausführung des FriedensvertraaLs beschäftigen und Ratschläge auf alle Kragen von allgemeinem Interesse geben soll.
Schadeusersatz für Scapa Flow.
Sabotage der Streike«--«.
akeit z« jede Let-
w Münster, 18. Januar ^x Ureik^den ist dn TeK kehr tut ganzen JNdNflrtegei Den. Von den maßgebenden gestellt worden, daß es sich »orbsr-itetes Komplott z«r LdHrs handelt. Die Streik« «begnügt, einzelne Drahtverb
VerfchSrsurrg der Eifendahnerftreik».
w Berlin, 13. J-numr. (S. 8.) Der Eisenbadner- strekk Hat auscheinend »och ivmrcr nicht feine« HSH«- punkt erreicht Nack den heute mittag vorliegende« Meldungen hat der Streik einen immer größere« Um- raug augenomuie«. In Düsseldorf ist bisher keine B«» anderurra etugetreten. Nach dem Ruhrrevier ist ein starker Truppevtrausport zur Unterdrückung der U«- ruhe« abgcgangev. ^
Ber-ängnisvE« Wirk««« »eS Verkehrs streikeS.
»v Berlin, 13. Jcmyar. Eine fübreude Perfö»-
tttmtOen im Hamborner Wettcrwinket.
Nuruben dehnte» aus. ) zm nicht «He ^E^n^starles Pruppenanfgebot ist zur Unterdrückung ÄS^ Die Müudernnge« haben
im Laufe der Nacüt wiederholt. Es kain au schweren kammennößen mit der Polizei. Bisher wurden meh» c Verwundete festgestellt. Auch heute vormittag M Orbnnna noch nicht ganz wie-erlnrmstellt. Im rfe des Tages treffen NeichSwebrabteilungen zur fe ein.
Anfforderung zur Wie-eransnaiime der Arbeit in El oerfetd.
Die Zentralleitnng in Elberfeld bar die Parole aus- «geben: Nachdecn die Regierung hinsichtlich der For- Gerungen der Arbeiter bestimmte Garantien gegeben
. daß die Regierung sich des BeikedrÄtreiks, der i6i sei. Sie wisse, »atz
»i« Nnabbängigeu gemeinsam vorge« W stürzen, and sei fest eutschlof- dnccSzugreiftM. In wettgebendsm che Stotbilfe herangezoge« werde», z« verhüten und die Rückbeförde- geue» ans Jraukreich «ud die Le- bensmittelversvrguua »c-r Städte stcherzuste«^. Die Kommnaiste» und Nuavhängige« haben die General- stretksparole anSgegevc«. Angeblich soll er am morgige«« Mtltwo.h beainsen. Die Regierung erwartet, daß Sie ^fonnene Arbeiterschaft dieser Parole keine Steiße
ItfM
W Essen, 13 Januar. Der Streik der Eiserwayner und Telearaptzenarbetter Mtni sich weiter aus. Dke ev- 6 bereits sichtbar. Die Dta-tBarmenist
gestern ohne Brot. Die Streikenden. hcwen ein Er- ;ii der Stadtverwaltung in Düneidorf lagerrcheS t zu befördern, abaeleimt 9h« Rrtlchzüae werden gesaHrem
Unterbind«»« des Postverkehrs.
Nach einer Meldung des „B. T." ist auch der Post- verkehr durch den Eisenvavnermrsstand in den u»estl,- chen Gebietsteilen stark in RtitlcidenM'st gezogen. In einigen Bezirp-u der Rheinprovinz hat mangels Gele- «fit znr Jocilchafsuna die A««ahme von Postpakete« ts gesperrt werden müßen.
Abendblätter bringen den Bmes, den Riinistervrasroenr Clenrenceau den beiden deutschen Deleglerren überreicht hat und in dem Milderungen der Bestimmungen über die Entschidiamig für die bet Scapa Jlow oerseukte» deutschen Scksiffe festgesetzt waren.
Am LMehr der Sriegsgesm-eae».
Die RetchszeirtraMelle für KriegS- «nö Zivilge- sangeue teilt mit, daß der Abtransport der SentfchM Kriegsgefangenen aus Frcuckretch nunmehr sofort beginnt un£) mit möglichster Beschlermtgung durchgÄMrt wird. Die französische Regierung beabstchttgt, taglrch 6000 bis 7000 Kriegsgefangene herauszugeben Be > > chnnaen über die Durchführung der «Gtransoorte & -m ta Parts unter Hinzuziehung der Transportfachve^ ständigen bereits bemmnen. Für die Räumung b« im französischen Hinterlande befindlichen Lager ist auch der Seeweg ins Auge gefaßt. Das EistnbadnMaterial wird in jedem qesor-ertcn llmfange von denischer ^-eite gS» stellt. Die in der Presse aufgetauchte Nachricht, daß die von Devtschiaud z« liefernden Eisc!tbadnwagc» ntcht rechtzeitig z« stelle« gcwese« wäre«, entsprlckt «icht de» Tatsachen. Die Wagen stehen bereit, uns es ist längst Vorsorge aetnüfem daß das (Sifettbafinmaterteil. ie^v»
Entlassung der Scapa Klow-L-«»m
w Berlin, 13. k^nuar. (S. da Nach WhW»$« aus London verKiOt am komv,enden Donnerstag dis deutsche Besatzung der bei Scapa Jww versettkien Schiffe das engliwc Jnterttierungslager Nvecks Heimkehr nach DeutschlanS.
Heimkehr aus Japan.
Der dritte HetmichaftuvaStranSrwrt deutsch« Kriegsgefangener hat Japan am 8. Januar auf deut Dampfer .Httwuaja Maru" verlästert. Au, Bord beftig den sich 22 Offiziere 25 PorteveeunteroMmerc und 968 Unteroffiziere und Mannschaften.
Die Vorbereitung der AurlieferuttZ.
W Rotterdam, 13. Januar. (S E.> Dic „Mor- ntngpost" meldet aus Paris: Die KontUlifston für die Aburteilung der schuldigen Deutfcheik beginnt am Mittivvch ihre Tätigkeit. An den ^tottnaen der Kmu, Mission wird auch Amerika teilnelunen. Die Kovmrts- swn wird die Liste der Mr AnSlieferuna enzufork^rw. den Deu.schen genehmigen und an Tetthdtmnd mettert leiten. Erst nach Ablauf einer zu liebenden ,vrist wird die zivungeweise Ueberftihrung ser angeklagt« ^ ent- Schott nach Parts durch die Kommission emgeleitet wer- '\* Rotterdam, 18. Januar !S CA DaLo Matt"
meldet aus Paris: D ^ in Ki
z»mg am leitet* Ire trag die AusoeHrmng der «■tntfm*.