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«r. 15

Mittwoch, den 21. Januar

1920

WM

1)0$ ««sllesen-sgskksschcn an Holland. * Tie Alliierten haben, wie bereits gemeldet, dem Ge­sandten der Niederlande am 16. Januar ein Schreiben übergeben lassen, in dem sie das offizielle Ersuchen an die niederländische Regierung richten, ihnen den ehe- Maliaen deutschen Kaiser Wilhelm von Hohenzollern znr Aburteilung ausznliesern. Ueber den Inhalt des Schreibens wird aus Paris gemeldet:

Zu dem Schreiben erinnern die Mächte an die un­ter so vielen Verbrechen erfolgte Verletzung der Neu­tralität Belgiens nud Luxemvurgs, an das barbarische und nuerbrttliche System von Geisel- und Masscnde- vortatisnen, an die Entfernung der Mngcn Mädchen aus Litte, an die systematische Verwüstung ganzer Ge­genden ohne militärische Notwendigkeit, an den ««- «ingeschränkten U-Bootkrieg und an das unmenschliche Jm-Stichlasse« der Opfer auf hoher See, sowie an die Taten gegen die M-htkämpfeKden, die von deutschen Siebärten als gegen die Kriegsgesefze verstoßend aner­kannt wurden. Für alle diese Taten geht die Verant- wortn«8, wenigstens die moralische hinauf bis zum obersten Führer, der sie ermöglichte, indem er seine Be- fugniffe mißbraucht hat, um das heiligste Empfinden des menschlichen Gewissens zu verletzen oder verletzen zu lasse«. Es wird dann in dem Ersuchen hervorgehoben, daß es sich nicht um eine persönliche Klage von gewöhn- lichSM juristischen Charakter, sondern nm eine interua- Bonale Aktion handele, die durch das Bolksgewisien ge- vieterrsch gefordert werde. Die Mächte haben die Ueber­zeugung, daß Holland, das seine Achtung vor dem Rechte nUd der Gerechtigkeit bewiesen habe und das als eine der ersten Mächte im Völkerbünde seinen Platz fordere, nicht durch seine moralische Autorität die Vergewalti­gung der wesentlichsten GruAdsätze der tuiernationalen Solidarität ermöglichen werde, da es, wie alle anderen ein Interesse daran habe, die Rückkehr einer solchen Ka­tastrophe zu verhindern.

Zur Ententenote betreffend die Auslieferung des Sirmaligen deutschen Kaisers schreibt die katholische mflerdamerTod": Die Antwort unserer Regierung, Sie durch einen besonderen Ausschutz tüchtiger Rechts­gelehrter vorbereitet wird. wird vermutlich nicht lange auf sich warten lassen. Der Inhalt dieser Antwort kaun nach unserem Erachten nicht zweifelhaft sein. Das Ws- lr^smmaMepgchs«»--M-Guteure-ka«« «M unserer Met» u«ug mit Recht abgewisse« werden auf Grund des wich­tige», von allen gesitteten Staaten anerkannte« Rechts- grrmasatzes, Satz keine Handlung strafsar ist, die zur Zeit ihrer Begehung nicht schon unter Strafe gestellt wurde. Gefühle von Sympathie oder Antipathie für den deutschen Kaiser oder das deutsche Volk haben hier nicht mitzusprecken. Es braucht auch nicht einmal die Frage untersucht zu werden, ob wir dabei mitwirren wollen, daß der Gerechtigkeit nur einer Partei gegen­über Genüge geschieht. Wenn man sich aus eine Art Welirecht berufen will, auf Grund dessen der Kaiser ausgeliesert oder abgeurteilt werden könnte, so muß doch bemerkt werden, daß von einem Weltrecht bisher lediglich Ansätze vorhanden sind, die in der Ueberzeu­gung der Völker selbst in Jahren noch nicht Wurzel ae- schlagen haben werden. Möge deshalb unsere Regie­rung selbst aus die Gefahr hin, in den Encenteländer« nuF-enudlrciw Gefühle zu erwecken, die Bürgschaft der Rechtssicherheit schütze«. Sie wirb nicht allein unserm Lande, sondern der ganzen Menschheit einen Dienst da­mit erweisen, wenn sie selbst unter den schwierigsten Umständen mit Festigkeit für die Forderung der Ge­rechtigkeit eintritt.

Eine Note der Alliierte« an Deutschland?

m Berlin. 20. Januar. iS. CZ Havas meldet am Montag hüb, baä eine Note der Alliierte« an Deutschland vor der Absendung siehe, die die Unter­stützung der den?scheu Regierung bei Holland in der Frage der Auslieferung Wilhelms 11. beansprucht.

Der Reichskanzler über die Auslieferungsfrage.

Reichskanzler Bauer sagte in einer Unterredung mit dem Vertreter derUnited Preß", daß das deutsche Volk die Urheber von Kriegsverbrechen nicht ihrer Strafe entziehen wolle, daß es sich aber gegen die Auslieferung an Gerichte sträube, die aus früheren Feinden zusam­mengesetzt sind. Die deutsche Regierung werde nach Empfang der Liste der Auszuliefernden allen in der Liste AUsgeführtcn mitte ilen, baß ihre Auslieferung verlangt wird. Diele werden Gelegenheit haben, sich den "us- l-indischen Gerichte« freiwillig an stellen. Auf eine Zwi- schcnsrage erklärte, wie dieV. Z. berichtet, der Reichs­kanzler, es könne ein Bürgerkrieg entstehe«, wenn ei­nige Angeklagte gewaltsam anSgeliesert werde« muß­ten. Er' sei überzeugt, daß bimo ei "Abkommen über sie Einsetzung ««abhängiger Gerichtshöfe btc bentuVc Ocfseriilichkeit beruhigt werden könne.

V§k He'mkMKSMrZ der GefMMM.

»-- Berlin, 20. Januar. (T. U.) Die Reichszentral- stelle für Kriegs- und Zivilgefaugetre tciU mit, daß die Oeimtebr der Kriegsgefangenen heute beginnt. Es wer­den zunächst die im linksrheinischen Gebwt oeyeimatc- te« Gefangenen znrttckbefördert. Die ersten Transporte treffen morgen in den Durchgangslagern tu Fmich, Eschr Zier und Düren ein. Die nächstfolgenden werden nach Worms und Germersheim geleitet.

Ferner ictit die Reichszentralstelle für Kriegs- und Zivilgesaugenc mit, daß auf dem DampferMain . der mit den Heimkehrern aus Borderindien unterwegs ist, in Port Said 500 Passagiere wegen einer an Bord aus gebrochenen F»fl«enza-Evtdemie ausgeschifft werden musuen. Die Namen der Erkrankten sind vorläufig itodi unbekannt

Beg»aSig««g der Urheber der Scapa-Flow-Tat.

^ Rotterdam. 20. Januar. (S. C.) DieTimes* melden, der engltfche Mtntsterrat wird nach Rückkehr Lloyd Georges aus Parts zu dem Anträge des Justiz- ministers Stellung nehmen, der die Beg«adigu«g der deutsche« Schuldige« an der Berse«k«vg der Schiffe bei Scapa Flow befürwortet.

Frauzöstsche Borniertheit.

** Berli«, 20. Januar. (WTB.) In einer Erklä­rung, die der französische Oberkommissar in Koblenz, Tirard, einem Vertreter desPetit Parisien" gegen­über abgab, führte er lebhaft Beschwerde gegen die Hal­tung der deutsche« Zeitungen, einschließlich desVor­wärts". Die Agitaiion, die gegen die Anordnungen des Oberkommandierenden geführt werde, hätte, obwohl den deutschen Blättern diese Anordnungen noch gar nicht bekannt seien, nur den Zweck, die öffentliche Viet- nung des Rheinlandes gegen die Kommission aufzu- hetzen. Das werde die Kommission keineswegs dulden.

(Die Anordnungen der Rheinlandrommission be­deuten die vollständige Versklavung des RheinlaudeK. Glaubt Herr Tirard etwa, deswegen eine besondere An­erkennung der teutschen Presse erwarten zu dürfen?»

Neue Vergewalttgung Deutschlands..

Vom Main wird derDt. Zig." geschrieben: Dir Entente hat beschlossen, sämtliche deutsche« Nbeiuschiffe zn beschlagnahme«. Nur Schisse, die über zehn Jahre alt sind, bleiben in deutschem Besitz. Diese ungeheuer­liche Vergewaltigung wird dadurch nicht besser, daß die Reichsregierung sich bereiterklärt hat. den Schaden zu vergüten, denn diese Summen Wüsten wieder durch die deuischen Steuerzahler aufgebracht werden. Ferner er­fahren wir, daß das Kohlensyndikat in Duisburg von Leu Frauzoseu beschlagnahmt worden ist. Sämtliche Ruhrkohlen werden zunächst nach Frankreich gebracht. Nur die übrigbleibenöen soll Deuischlaud behalien.

Vom Obersten Rat.

** Paris, 20. Januar. (WTB.) Der unter dem Vorsitz Clemenceaus versam.uelie Oberste Rat hörte die Friedensdelegierien von Georgien und Asserbeiöschan über die Lage in SüSrutzlaud. Der Rat wird morgen unter dem Vorsitz Clemenceans zusammentreten.

Znr Anslieservnz ^-r Deutsche«.

«* Zürich 20. Januar. (WTB.) Wie derS'colo" aus Paris hört, beginnt die Justizkommistion der Alliierten zur Verurteilung der schuldigen Deutschen am 28. Januar ihre Sitzungen.

Das neue deutsch-polnische Abkommen.

** Kopenhagen. 20. Januar. (T. U.) Das pc-l- vrsche Pressebüro veröffentlicht das zwischen Deutsch­land «ud Poleu in diesen Tagen in Paris abgeschlossene Abkomruen. Danach verpflichtet sich Deutschland n a., hie Beträge voll zurückzuzahlen, die die polnischen Ge- meinbeverwalianaeu «nf Rechnung des preußische« Staates ausgezahlt he'"««, und Polen unverzüglich so­viel Eisenbahumateriak zurückzugeben, als Verhältnis- mätzig auf die abgetreteuen Eiseubabnen im Osten eut- fättt. Deutschland stimmte zu, sofort in Paris Verhand­lungen einznleite« über die Eittferuunq der deutschen Militär- itnb Zivilbehörde« und die Auslieferuug der Kirrhenfonds. Archive und Kontrakte.

Greueliaten der polnischen Besatzungstruppen.

In Attensteirr sind zahlreiche Zivilisten aus Solban, ; Lleidenburg und Neustadt eincetroffen, die vor den pol- «ischen Besatznngstrnpp« fltrchtkteu. Sie berichteten von i unglaubliche« Greueltaten, die die Polen verübten.

Trenschwnr der losgelösten Bevölkerung.

►r Mekeritz, 20. Januar. Anläßlich der Uevergabe i der reitibenffdieu Grenzgebiete an Polen ereigneten sich ebenso erregte wie ertöiMfenibe Kundgebungen der zu übergebenden deutschen Bevölkerung. Stile bezeugten in immer erneuten Treufchwüee« ihr dauerndes Fest- i Halten am Deutschtum. Sie benen die Hoffnung, daß i i der unmögliche Belifriede durch das Selbstbestimuraugs- ; i recht ersetzt werbe und daß die kerndeutschen Gebiete, I der Ostmark bureb die wachsende Einsicht der Feinde fdjueüeuftb dem Mutterlaude zuruckgegebeu werden.

Bcrschiebuüg der Besetzung'der Ostgebiete.

im- Berlin, 20. Januar. (T. 11.) Da iu den Trans- portvvrbercitungeu der zur Besetzung von Oberschlesien, Allenstetn, Marienwerder, Niemel und Danzig bestimur- ten Truppen der Alliierten Verzögerungen chuwtreten sind, haben die Alliiercen beatttragi. die Besetzung der genannten Gebiete um 5 Tage Hinausznschieben. Trotz ; der zu erwiuieubeu Schnüerigkeiteu hat die deutsche Re- ; picruua dem Antrag zugesiimmt. Infolgedessen werden i die alliierten BeiatznugStruppen 5 Tage später, als bis- i her angegeben, in diesen Gebietest eintreffen, die deut- i scheu Truppen 5 Tage später die Räumung ausführen. i

Rufhebuttg der Blockade gegen Nußland.

>< Rigg, 20. Januar. Der Alliierte »rat hat beschlos- fett, die Vr-^ckade gegen Rußland Mkzuhcbeu nud die Handele u redttugen mit Rutzla d wieder aefmuehmen. ; Diese Algtzuahnre bringt jedoch keine 9!e«der«ng der i > RiwuUnie« der Politik der Verbündrieu gege« Rutzkastö j I mit sich.

Gefährliche Lätze der Reste der «hw ce Keltschaks.

w- London, 20. Januar. (W? B0 ^Dailn Mail" meldet euw Tsir .au, nach einer bei der chinesischen tz'e- gierung cingegar^-ieueu SiadiricDt sind die russischen Ka- dettep die für K r.fcbar Partei ergriffen hatte», von bett Aufstäudifcheu bei Jrkutsk nicdcrgcmetzelt worden. Der größte Teil der Stadt mürbe geplürwert und augezüudet. ' Man glaubt, daß die Truppen beS Generals Capel, die

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Die Verha»dlu«gen zwischeu Esthland und Rutzla«».

»* Paris, 20. Januar. (WTB.) Wie ma» ve« nimmt, wird der Waffenftlllstand zwischen Eschland unA Sowjet-Rußland autonratisch verlängert. Die Verhan« lungen dauern fort. Die gegenwärtigen Besprechungen behandeln Wirtschaftsfragen.

Angriff der Euteuteflotte auf die Schwarze Meer-Küste.

>* Rotterdam, 20. Januar. (S. C.)Daily Mail* Meldet, die Flotte der Alliierten ist aus den Daroanellest in das Schwarze Meer ausgelaufen. Gegenmaßnahmen zur Zurückgewinttung Odeflas sind etugeleitet. Se­wastopol ist am Freitag von den Engländern unb Fran­zosen zurückgewonnen worden.

** Lyo«, 20. Januar. Aus Malta wird gemeldet, daß alle verfügbaren britischen Kriegsschiffe nach dem Schwarzen Meer gefahren sind. Aus Toulon wird be­richtet, daß auch die französischen Hospitalschiffe best Befehl erhalten haben, nach dem Schwarzen Meer Mt fahren.

Orkent-Sorge» der Entente.

** Kopenhagen, 20. Januar. Nach einem Tele- Sramm aus London hat es großes Aufsehen erregt, daß ie militärischen Sachverständige« der E«te«te plötzlich «ach Paris gerufen worden sind. Mau weiß a«s zaver- lässiger Quelle, daß dieser Schritt mit der ernsten Lage z«samme«HSngt, die durch das Vordringen der Bolsche« misten in Asien hervorgerufen wurde. Eine halbamt­liche Meldung betont, daß mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages mit Deutschland der Weltfriede bei weitem nicht Hergestellt sei. Es werden vielmehr sehr ernste Ereignisse im nahen Osten erwartet. Aus dem Kaukasus, aus Kasparieu^Syrrs«, Kleiu-Afie« «ud der Türkei lieae« beunruhiaende Nachrichten vor, wonach eine Erhebung dort täglich stattfiude« kau«. Die Bol- schewiste« stehen an der persischen Grenze unb vereinige« sich überall mit den Türken.

Aufhebung des Ausnahmezustandes?

e^ Berlin, 20. Januar. (S C ) Das ReiSskavs- nett hat am Soustaa nah Moutaa über die Wiederauk- hernna beS AusnahmezvstsuÄes für das Reich beraten. Ein Beschluß wurde noch nicht gefaßt. Nach A»«ahme des BetrieSsräteqesetzes in der Natioualversauuuluua nud uachdem der Eisendahneritreik so g«t wie beigelegt ist, ist mit einem bevorstehenden Beschluß der Reichsre- giernug zu rechnen.

Das neue franzSfifche Ministerium.

t^- Bafel, 20, Januar. (T. U.) Millerand unten breitete dem Präfidente« folgende Liste: Miuifterpräst» deut und Auswärtiges: Mitteraud; Justiz: Honnoradr Krieg: Raoul Ferrit; Marine: Landry,- Unterricht: Vik­tor Vernarb; Handel: Jsaac; Kolonien: Samt; öffent­liche Arbeiten: Paul Biguot: Arbcitsminister: Jonr- dain. Tardien ist von Millerand gebeten worde«, daS Ministerium für die besetzten Gebiete beiznbehalteu. Das Finanzministerium ist mit einem Sozialisten besetzt worden, und zwar mit Fraucois Marshall, der die Ver­waltung der Bank Union Parisien inne hatte. Das Wie- derausbaumruisterruM wird vermutlich einem Mitglied des Senats übertragen werden. Weiter beabsichtigt Mil- leranb die Bildung eines GesundheitSministerinms ««d eines Ministerinms für soziale Fürsorge.

Das deutsch-kindliche französtsche Ministerium.

»* Genf, 20. Jänner. (S. C.) DasJournal" mel­det aus Paris, das Ministerium Millerand ist gestern abend aebildet worden. DerTemps" stellt fest, daß alle Mitglieder des neuen Kabinetts ausgesprochen deutsch­feindlich seien.

Autzerkurssetznug der Reichssilbermünze«.

Berlin, 20. Januar. iL. A.s Halbamtlich wird die Außerkurssetzung sämtlicher Reichssilbermünze« angekündigt.

Der Valuta staub der Reichsmark in Paris.

x Berlin, 20. Januar. (S. C.) Nach Meldungen. aus Genf wurde am letzten Sonnabend zum erstell Male die deutsche Reichsmark in Paris wieder offiziell notiert. Sie zeigte einen relativ hohen Stand von 22 Centimes.

Errichtung von DiSziplinargerichtshöseu.

x Berlin, 20. Januar. iB. T.) In Ergänzung des Gesetzes über die Aufhebung der Militärgerichts- .>arfcü wird eine GRetzeSnovelle vorbereitet, in der die Errichtung von Dis siplinargerichtshöfc« und ein Aus- ban des TisziplinarsträfverfahrenS vorgesehen wird.

Röchvablvc'n znr Wiederhe» ftellu«g der Ordnung.

X Berlin, 20. Januar. IB. T.) Auf Grund des AttSnahmezustandeS sind zur AusrechicvhaÜung der öf- fentlichen OrdNlMa »e«e VerbasiRnge» vorgenommen worderl. T-e Nachricht, rjouaw MR Mhn, einer der Führer der ilmMäugige», ebenfalls sengenrumren wor­den sei, trifft nicht zu Bereits bis Freitag voriger Woche waren 20 Personen vermutet worden. Nach allen bisher vorlte: »sten Nachrichten : er- Zertungsvcrbote nd gegenwärtia ' Bünier der Unabhängigen und Kommunisten restlos verboten.

Veilcguütz des SireitS im Rw t revier

e- i rr 20. Januar. Der Streif ist sowohl im Hamborner RcoKe als auch im ricai'wvit Kohlenre­vier ut Ende. Gc'-e^ n g -end wurde auf allen vom Streik betroffenen Zechen -nieder voll gearbeitet.

Beeutsigulig l. 3 Eiseubabucrstreiks i : Sachsen.

Die Ehen» Wer Eisenbahnarbeiter haben sich mit Überwiegender MehrhI. für Wiederaufnahme der Ar-