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EWDs^LWWlÄLMi

Nr. 16

Donnerstag, den 22. Januar

1920

\ Am den Kaiser.

Auslieferung an England.

,* Genf, 21. Januar. (S. C.) Havas meldet, i rlnc zweite Note der Alliierten an Holland teilt mit, daß das Mandat der Uebernahme des zur Anslieferung au- geforderten Kaisers Wilhelm II. au England übertra- ' gen worden ist

Genf, 21. Januar. (S. C) DerTemps" -meldet aus London, das Gerichtsverfahren gegen Wil- ! Helm II. findet auch, wenn der Kaiser zunächst nicht iansgelrefert werden sollte, in der letzten Februarwoche An London statt. Der Kronanwalt beim Obersten Ge­richtshof ist von den Alliierten mit der Formulierung snnd Durchführung der Anklage gegen den Kaiser be­auftragt worden.

Gewaltsame Erzwingung der Auslieferung.

e* Rotterdam, 21. Januar. (S. C.) DerCourant" meldet aus London, Balsour sagte, daß die Alliierten -HU Zwaugsmatzuahmen entschlossen seien, um die Aus- lteserung und Aburteilung des Urhebers des Krieges, ^Wilhelms II., herbeizuführen. Die Strafe, die den ^Kaiser treffe, lasse sich im voraus nicht angeben. Es .bestehe die Mögpchlcit, Satz, wenn der Kaiser für schul­dig erkannt werde, die Strafe auf lebenslängliche Eiu- schlietznng lauten werde.

Intern,er,ug des Kaisers?

Haag, 21. Januar. <T. U.)Daily Chronicle" erfährt von diplomatischer Seite, Latz es für sicher ge­halten wird, daß Holland die Auslieferung Kaiser -Wilhelms II. ablehnen werde. Das Blatt fügt hinzu, «s stehe nicht fest, ob Holland diesen Standpunkt dauernd werde einnehmen können. Auf jeden Fall würden Merhandlungeu stattfinden. Es sei nicht unwahrschein­lich, daß man zur Abwendung von Schwierigkeiten und Mr Vermeidung gespannter Beziehungen zwischen den Alliierten und Holland ein Abkommen treffen werde, nach dem der Kaiser interniert werden soll, und zwar Witter Bedingungen, welche den Alliierten die Bürg­schaft gäbe», daß seine Bewegungsfreiheit wesentlich eingeschränkt werde.

Die holländische Presse zur Ansliefernugsnote.

^ Haag, 21. Januar. Die Note der Alliierten ist in Holland mit großer Ruhe aufgenommen worden.Het Vaderland" sagt, die holländische Regierung wird da­mit antworten, daß es ihre internationale Pflicht sei, . Me Auslieferung zu verweigern. ^ZLLMM*sischc Pai- e*^«T^itir-iTn? rxvy der Note nicht dazu hergeven, ei- rren Mann, der Hier seine Zuflucht gesucht hat, entgegen u dem Völkerrecht preiszugeben. Die sehr ritfiigc Stim- > muug, mit der sowohl auf der Seite Hollands als auch auf der Seite der Alliierten bis setzt die Auslieferungs- frage Behandelt wird, ebenso wie die auffallend mäßige Haltung der Alliierten läßt darauf schließen, daß es 3» äntzerstsn Verwickelungen nicht kommen werde. Hiermit soll aber nicht gesagt werden, daß nicht von al- Mierter Seite ein Versuch unternommen werden wird, bestimmte Forderungen über die Behandlung des Kai- - sers an Holland zu stellen. Vor allem wird verlangt werden, daß die Bewegungsfreiheit des Kaisers bedeu- . tend eingeschränkt wird. Wie mit Bestimmtheit verlau­tet, hat der französische Außenminister Pichon sich ge­weigert, seinen Namen unter das Auslieserungsgesuch zu setzen, nachdem die völlig ablehnende Haltung der Amerikaner schon aus der Friedenskonferenz bei der Beratung des Artikels 227 zur Geltung gekommen war.

N Rott. Conr." schreibt, man habe stark den Ein­druck, baß das Vorgehen gegen den Kaiser mehr auf t Bölterhaß und den Einfluß von Geistern zurückzn- führen sei, die man einst rief und jetzt nicht wieder los werde, als auf Erwägungen über Menschenrdchte DaS Blatt weist darauf hin, daß der Prozeß auf die Mensch­heit eine äußerst verderbliche Wirkung ausüveu werde, und daß er vielleicht Monate, ja sogar Jahre dauern könne, wenn er ehrlich geführt werde, und daß dadurch die gesamte schmutzige Wäsche der europäischen Politik vor 1914 zum Vorschein kommen werde, und daß die Fluten des Haffes bochschlagen würden, und dies zu einer Zeit, in der vor allem Annäherungen zwischen Den Völkern gesucht werden müßten. wenn nicht das gegenseitige Zusammenleben im Chaos untergeben solle. Das Blatt kommt zu dem Schluß, daß Holland dem all- aememen Zusammenleben der Völker keinen größeren Dienst erweisen könne, als wenn es sich weigere, den Kaiser auszuliefern.

Beilegung des LdersttüRsles nach tandon?

w Paris, 21. Januar. lS. E.i NachEcho de Pa­ris" verlautet in diplomatischen Kreisen, daß in Zn- funft der Oberste Rat eher in London als in Paris ta­gen werde, da Llovd George Doyen der Regjerungs- Häupter geworden sei.

Der verärgerte Tiger.

w Paris, 21. Januar. <T. 11.) Es verlautet, daß Lloyd George den Wunsch geäußert habe, daß Clciuen- rea« Präsident der Jriedenskonser«iz bleiben solle. Clemenceau habe aber abgelehnt.

w Berlin, 21. Januar. Die hier vorliegenden Mel­dungen aus Frankreich und England deuten sämtlich darauf hin, daß mit dem Sturz Clemenceans das Pchy ergewjiht aller Entscheidungen an England füllt.

/ Neue Schwierigkeiten in der Fiumesrage.

, w Basel, 21. Januar. lT. U.) DemEcho de Pa­ris" zufolge Hai Ntlti gestern folgende wichtige Erklä­rung abgegeben:Wenn am 30. Januar, zu der Stunde, »a ich den Zug nach Rom besteige, die jugo-slawische Sefli* ruun noch nicht ihre deutliche und endgültige Au- «chwe des Kowpromißentunirfetz erkMü bat, so ist die > vb'iil.ziiÄ ^n Italien gegebene Zustimmung als

null und nichtig zu betrachte«. Jtakieu wird dann von Frankreich und England vetlauge«, einzig den Londo­ner Vertrag von 1915 durÄznfuhrev." Die Regelung der Mume-Adria-Frage stößt im Obersten Rar auf L-chwrerigkeiten. Der Rat denkt daran, gegebenenfalls den Londoner Vertrag in Anwendung zu bringen.

** Berlin, 21. Januar. Das Adria-Problem scheint die erste schwere Belastungsprobe des Völkerbundes darzustellen. Die jugo-slawische Regierung hat den .Koutpromißvorschlag des Oberste« Rates in der Adria- frage avgelehnt. Fiume bildet den einzigen Zugang Jugo-Slmviens zur Adria, wo auch sämtliche slawischen Eisenbahnen münden. Das einzige Entgegenkommen, das Jugo-Slawien zeigen könne, sei das, daß die Ha­fenstadt Z-ra zum Freihafen erklärt werde. Zara liegt etwas weiter unten an der Adria. Der Vorschlag Jugo- Slawiens geht dahin, daß Zara der Verwaltung des Völkerbundes wieder unterstellt werde.

Die ersieu.Kriegsgefangeneutrausporte abgegangen.

w Parrs, 21. Januar. lWTB.s Havas. Die er­sten drei AStrausporte deutscher Kriegsgefangener M0 aus dem Gebiet von Lille avgegauge«.

Die üüNftige Politik Frankreichs.

^ Paris, 21. Januar. (WTB.) Havas. Ein un­ter dem Vorsitz Ntilleranös abgehaltener Ministerrat bil­ligte die Richtlinien der ministeriellen Erklärung, die von Mtillerorid in der Kammer und von L'Hopitan im Senat verlesen werden wird. Hinsichtlich der äußere« Politik wird der Wille des Kabinetts, der im Einver­nehmen mit den Alliierten gesitteten Politik treu zu bleiben, zum Ausdruck gebracht. Der Vertrag von Ver­sailles mirffe völlig surchgeführt werden. Der Völker­bund könne in dieser Hinsicht ein wertvolles Hilfsmit­tel sein. Ueber die innere Politik wird gesagt, daß Frankreich die neuen Steuern auf sich nehmen müsse, um die Kriegskosten zahlen zu können. Der soziale» Frage wird nur in einer Erwähnung Raum gegönnt, die im Geiste des Waldeck-RoLsseauschen PrograEs lautet: Das Kapital muß arbeiten. Die Arbeit muß zu Be­sitz gelangen. Schließlich heißt es in der Erklärung, daß die Siegen;na sich nicht in konfessionelle Dinge ein« mischen werde. Die Trennung von Kirche und Staat bedeute nicht einen Kriegszustand, sondern ein freiheit­liches Regime.

Dringender Appell au die AystiNmuugsSereHtigteu.

Der Deutsche Ausschuß für Schleswig teilt mit: Die AugeMrigen von Krkeqeteil»elrmer«, die in Schles­wig ftimmbcrcchtigt und noch nicht aus der Gefaugeu- schaft aunitfpeldirt sind, werden dringend aufaefordert, die Adresse« der Kriegsgefangenen sofort dem Deutschen Ausschuß für das Herzogtum Schleswig in Flensburg, Snder Grabeu äst, einzureiche«. Den AbürmmungSbe- rechtigten der ersten Zone Schleswigs wird tu den vechfien Tagen der ÄKS weis, der als Reisepaß dient, sowie der steilstem für Fahrkarte znaehe«. Weiter er­hält jeder Stimmverechrigte rechtzeitig einen Fahrpla« üvcr die Züge von und «ack d«n AbstiurMuugsgeSiet zugesandt. Die Mamilieupapiere, die die StimAberech- tigien zur Prüfung der Angabe« mit dem Antrag eiu- gereicht habe«, werden bei der Abstimmung znrückge, geben.

Wer noch nicht seinen Slbstimmungsantraa einge- rcicht hat, hole eS sofort beim Deutsche« Ävsschnß, : ! FleuÄ'urg, nach. Anträge auch ohne Papiere. Letzter | Eingaugslcrmin in Fleusburg schon 23. Farruar. Spart nicht Eilbrief oder Telegramm. Fehlt nicht zur Ret- tuug Eurer Heimat. Deutscher Ausschuß für Nord- schleswig.

Vörbereituugen für die Abs immnug.

Die für Hadersleben bestimmten britischen T''up- Veit find dop augekommen. Die Absvcrrurrg des Ab- stinnnuAgsgeWtes nach Teutfchland und Dänemark tritt am 25. Januar, mittags 12 Uhr, ein. Zu derselben Zeit übernimmt auch die internationale Kommission die gesamte Regierung. Zu dem genannten Zeitpunkt müs­sen alle in Betracht kommenden PUlitäc- und Zivilbe- börden außerhalb der AhüimmnngSaebtete sein. Aus Hadersleben ist der Grenzschutz abgcfahrcir. Aus Kiens- barg wird in dieser Woche noch die deutsche Truppertab- teilung abfahreu. Als Besatzung kommen nach Flens­burg und Sonderburg je 600 fWnzösiMe Soldaten.

Der dänische Haiwtmann Daniel Bruuu ist zum Po- lizeibirektor des Abstimmungsgebietes ernannt worden. Seine Hsupttätigkcit wird darin bestehen, für die Frei­heit der Abstimmnug zu sorgen. Oeffentliche Agitm-on- . bezüglich der Abstimniung ist gestattet, solange sie nicht eine Störung der öffentlichen Ordnung mit sich bringt. Begeisterte Kundgevnnge» bei der Normung Ooer- ichleüeus.

* Breslau 21. Januar. In den verschiedenen oberschlesifchen Städten kam es beim Abzug der üteichs- mehr zu begeisterten Knudgeblingeu der deui'cheu Be- völkernug. In KWorviir sprach der Bürgermeister die Bitte aus, draußen im Reiche Oberstblesiens weiter ?m gedenken und mitzuhelsen. daß am ?lbsttN!M««gstag alle preußisch gesinnten Landsleute ihre Pflicht tun. Ent­blößten Hauptes m g die Menge das Baterlandslied. Kattowitzer Schulkinder kletterten auf die Bagagewa- aen und schnkückien sie mit Ton neu grün und deutschen Fahnen.

Die Lage im Innern.

im Berti!!, 21. Januar. lS Et Die neue fundf. kalistische Propaganda unter der ©roßbcrUner Arbei­terschaft wird mit ungewöhnlich reichen Mitteln betrie­ben. Seit Mouter! werden in den Fabriken neue Flug­

schristen verbreitet, deren Inhalt in der Forderung nach Erzwrngung des sechsstündige« Attbeitstages RsspSttz, stens 1. AprU d. Js. gipfelt.

ermitteln und zu schließen.

** Berlin, 21. Januar. (T. U.) Wie dasBerli­ner Tageblatt" hört, ist Dr. Alfons Goldtschmidt, der Herausgeber derRätezeitung", gestern abend verhaf­tet worden.

In der Eisenbahnwerkstätte Leipzig-Engelr^of ist nach fünftägiger Dauer des Streiks, an dem sich 2000 Arbeiter beteiligten, die Arbeit wieder ausgenommen worden.

Der braunschweigische Landtag.

x Braunschweig, 2L Januar. (T. U.) Der gestern nachmittag wieder zusauimengetretene alte Landtag stand unter militürrschem Schutz. Um die Tagung die­ses hauptsächlich nach Ansicht der unabhängigen srak- twn nicht Hu Recht bestehenden Landtages sicher zu stel­len, hatten das Staatsministerium und der Landtags» Präsident schon gestern vormittag das Landtagsgebäude durch die militärische Sicherhettspolizet bewachen und außerdem in den benachbarten Gebäuden mit Mafchr- ncngcwehreu und Handgranaten bewaffnete Reichs- wehrtrupven unterbringen lassen. In der sehr bewegt iietlattfetten Sitzung konnte in die Tagesordnung ni<§ erngetreten werden. Der Verfassungsstreit darüber, ob der Landtag weiter tagen dürfe, füllte die mehrstündige Sitzung allein aus. Einen von den bürgerlichen urw mehrheitssozialistischen Abgeordnete« darauf eingebrach­ten Antrag, zur Entscheidung der immer noch strittigen Frage, ob der Landtag weiter zu Recht bestehe, den Staatsgerichtshof des Deutschen Reiches anzurufr« und die Landesversammlung auf deren Beschluß bis zur Entscheidung des ReichsgeriiÄshofes als zu Recht Be» stehend anzusehen, nahm das Haus grundsätzlich an und übergab diesen Antrag dem Rechtsausschuß zur Bear­beitung. Zu Ruhestörungen ist es gestern nicht ge» koumren.

Landvsv»rrZtrT Dsrie«.

** Köln, 21. Januar. lT. IL) Dr. Dorten veröf. fentlicht in derKölnischen Bolkszeitung" eine Erklä­rung, in der er sich gegen den Borwurf verteidigt, daß er und seine Freunde mit französischem Kapital gear­beitet hätten. Auch die Proklamation vom 1. Juni sei ohne Mitwirkung der französischen Behörde« erfolgt und habe sich nur gegen die Verpfändung der Rhein- laude durch die Reichsregierung gerichtet.Mein Be­streben," so schließt die Erklärung,war und ist auf die Schaffung eines Rheiustaates juuerhalb »er deutsche« Föderation gerichtet."

. Das »eutsch-hoüäudische Kre»itabkomme«.

m Berlin, 21. Januar. lL. All Das grundsätzliche SIBfommen zwischen Holland und Deutschland üBer ei­nen Kredit vo« 200 Millionen Gulden auf 10 Jahre ist gestern abgeschloffen worden.

, Die deutsche Mark-Baluta.

im Basel, 21. Januar. lS. E l Gestern nachmittag notierte die deutsche Martt 8 Centimes und die österrei­chische Krone 1% Centimes. Heute früh stand die Mark auf 7lL Centimes

Serbien verzichtet anf Fiume.

*- Berlin, 21. Januar. (8. All Die Belgrader Regiern«« verzichtet in ihrer ?1ntwort an den Oberste» Na» auf die Herrschaft über Fmme.

Polens Schadensersatzforderunacv.

m Rotterdam, 21. Januar. (S. C.) DieTi­mes" melden ans Warschan, die polnischen SchadenS- erfaüanfvrütüe an Demtschland für Kriegshandlunge« in jeM polnischen Gebieten während der Jahre 1914 bis 1917 find in Höhe von 16U Milliarden Mark vom pol­nischen Kabinett angenommen «nd nach Paris weiter gesandt worden.

Einbernfnng der Jnteruatiouale?

*-« Basel, 21. Januar. lVts.) Der ZerttralauS- schuß der französischen sozialistischen Partei hat an die Parteileitung der Schweizer- Sozialdemokraten von neuem das Ersuchen gestellt, die Einberufung eines Kongresses der Sozialisten aller Länder und aller Rich­tungen zu übernehmen. Der schweizerische Parteiaus­schutz wird in seiner Februarsitzung zu der Angelegen­heit Stellung nehmen. Doch ist nur ein schwaches Bei» eben für die Uebernahme der Aufgabe vorhanden.

Roske über Besristnnq der Zcitnnysverbote.

* Berlin, 21. Januar lV. 33 Gegenüber der Abordnuna von Buchdruckern und BuchdruckereibilfS- arbeitern, die gestern in der Frage der ZeitungSver- Bote vorstellig wurde, erklärte Reichs wehrmini per 'Roske, er sei grnnbfätzlich für die Bekrtsimug von Bei» hiugsverboten. Nur habe sich in den Fällen derFrei­heit' und derRoten Fahne" sowie anderer radikaler Blätter die Befristung noch nicht emvWcn, weil die radikalen Gegner nickt in die Lage hätten versetzt wer­den dürfen, für die nächste Zeit iwlitifcbc DiSvosittone» treffen zu können. Wenn die Streiks Beendet seien, werde man umbrübeinHd) die Befristung grundsätzlich festlegen können.

Wciicre Verhaftungen von Radikale».

~ $ttOn, 21. Januar. (S. Ctt 9üif Befehl der Reicksregierung sind gestern in Berlin 5 weitere Mit­glieder des Roten Vollzugsrates und des radikalen Flügels der Unabhängigen festgenommen und in Un­tersuchungshaft abaetiefert worden. Die Zahl der Ver­hafteten beträte bis jetzt 21. Gleichfalls auf Befehl der Reicksregierung sind in den Hcrfenftädterr gestern Meh­rere Verhaftungen wraenommen worden.