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Nr- 31

Montag, den 9. Febrnav

1920

Weste 8« Die wiesen«.

* Dresden, 7. Februar. (T. 11.) Der sächsische -Ministerpräsident Dr. GraSenauer erklärte dem Mitar- - heiter desB. T.": Wtirde von Berlin aus das Ansin­nen an mich gestellt werden, irgend etwas, und sei es «uch nur das Geringste, für die Verwirklichung der Auslieferung zu tun, dann würde.ich ohne weiteres mein Amt als sächsischer Miursterprastdeut ureberlegen, weil ich die Ausführung dieses Verlaugeus nicht mit meiner Ueberzeugung vereinbare« könnte. Ich habe bis zur letzten Viinute gehofft, daß es irgend wie mög­lich sein würde, uns mit der Entente auf einen enr wenig verträglicheren Fuß zu stellen. Nun aber Sie Auslieferungsliste da ist, sehe ich diese meine Hoffnung vernichtet. In unserer jetzigen Situation muß rch lei­der der Befürchtung Ausdruck geben, daß wir uns auf das Schlimmste gefaßt machen müsse«.

w Kömqsberg, 7. Februar. (T. II) Der Oberpra- -sident Wiuüig richtete in der Auslieferungsfrage fol­gendes Telegramm an den Ministerpräsidenten: Ich bitte, auf die Reichsregierung einzuwirken, daß sie die Erfüllung des srUslieferusigsbegehrens ablehnt und Diesmal auch gegen Drohnuge« fest bleibt. Zugleich im Namen des Polizeipräsidenten Töbrrug und der Ho- heren Beamten des Ober- und Polizeipräsidiums erkläre ich, daß wir unsere Aemter urederlegen, wenn die Re­gierung durch Beihilfe einer Auslieferung den letzte« Rest deutscher Würde preisgibt.

e-*. Kiel, 7. Februar. lT. 1D Auf ein Telegramm des Chefs der Marmestation der Ostsee antwortete Rcichswehruiinister Noske:Der Marine versichere ich, daß weder die Auslieferung des Vizeadmirals von Trotha noch eines anderen Teutschen in Frage konnnen darf. Ich denke nicht daran, mich von meinem geichatz- ten Mitarbeiter, dem Chef der Admiralität, zu trennen, weil sein Name auf der Auslieserungsliste steht.

Spielen mit dem Feuer.

w Berli«, 7. Februar. «S. C.) Aus Anlaß der Meldungen von bevorstehenden Massenkundgebungen im Reiche gegen die Durchführung des Anslieferungs- »erlangens der Entente haben die unabhängigen und Kommunisten in Funktionärsitzungen beschlogen, das rcwinHmtiire Proletariat aufzufordern, sich zu Gegeu- kuirSgebmrgeu bereit zu halten. In einer Sitzung des Roten Bollzugsrütes sagte Vrolat: Noch nie Jett Ab- Mluü des WasscnsttllstM^LS sei die. Gc^uheit für die äws»w

«. Berlin, 7. Februar. (T. II) Dre Unabhangigeu hatten am gestrigen Freitag nachmittag in Berlur 10 VersommlNNgeir einberufen. Offenbar wollren die Redner zu der Frage der Auslieferung Stellung neh­men. Offiziell wurde das ThemaBericht der Abge- r-rdneten über das Parlament" angegeben. Das Volr- teioräsidium verbot die Abhaltung der Versammlungen fecrch und ließ die einzelnen Säle durch Beamte der Sicherheitspolizei besetzen. Die Bersammlimgstnlneh- mer entfernten sich überall, ohne daß es zu Zusammen­stößen kann Vier Personen, die sich in schmahrrngen gegen die Sicherheitspolizei ergingen, wurden sestge- Uornmen.

Leksser über Sie MsiiestANWässt.

-H- Berlin 7. Februar. Freiherr von Arsner, der am Freitag vormittag in Berlin crugetrosfeu rst, äußerte einem WKewrirefer gegenüber: SUn Dienstag abend wurde mir in Paris ein Schreiben des Herrn Mitterand gesandt. Der Brief war a« mrch perfoulich gerichtet und enthielt mit der AnSlicsermrgsttste eine Note. In der ßiote wird gesagt, daß Sie Liste der be­schuldigten Deutschen nur die Namen denen,gen,NAcl- lÄkr enthalte, die am Schwerste» belastet seien. $re gifte wäre weit unter der Zahl der Attentate, durch dre deut­sche Staatsangehörige KriegSrecht und Krie^öaehreerche verletzt hätten. Es sei auch nicht die Llbsickt der Alliier- ten für die Verbrechen Amireftte zu gewähren, die von nicht aus der Liste stehenden Deutschen verübt worden seien Es wurden dann in Beantwortung c,«er Rote »om 25. Immar die Bedingungen mttgcteilt. unter de-. jtcit die alliierten Mäckie die BcKmmuugeu des ^rie- HeMvcriraacs in der Sluslwsernngsfrage ausgeMrt z« sche« wünschen. Auf die Frage, ob d,c Liste eine nähere B<Zeichnung der aMeblichen Verbreche,r enchalt^ er« »vtSerie wer van verölter, daß in der Liste auch ote «ue-'Nicken Verbrechen näher verzeichnet feie«. Die wei- »en Dentk^cn werden darin der Granvmkeit oder des »Reinen DieSstahls bezichtigt, liefet fein ..weiteres We'Galten sagte Herr von Lersner: Ick sandte Herrn von Millerand die Rote und die Liste Mit dem «chrel- P§n u.jick und teilte gleichzeitig der deutschen^ Natte- «Miw <eic wMMi mit, daß ich die »volaen w.eines Schrit- N^'är den ick mich nach schwerem Kämpfe entschlosie« liatW, aus mich nähme «nd daß ich um meine Entlassung

bitte.

Aaüsiiykeil in Berlin.

, ^ Berlin. 7 Februar. Die Auslieferung ist das Tage ch'ju allen Kreisen. Ueberall herrscht .stat- Lsk-O. am Reichstag ruht der Betrieb »°r «vli« rcA M wird - wieder augehön, '"cnn heute du 'Uwß-k-r deu bei IN Reiächkon ller gewesen., sind r - 4» wird dann der Ausschuß für änswartrge <te?e*eitei» tagen. Auch sie ^llniHcr^i«'in-««^ u-'umien werde« zu gleicher Zeit nach V^N« xt->ra«ssichtlia werd"» auch vie FraMonen . brr «ach VeÄiu zitsammenvernke«, «« « »»»e »K ^»spreche«. Bs« AerschieSenen Bette« taucht kabel r-'rW der Gedanke auf, ob es nicht «wgl'ch f u alle Ld r ien von bsr. Dsutsch«ationalett bis sie Se.r

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DozraUsten r« «ttet KoalMoMregierrmg zula«MS«zll- fafsen, «m dadurch nach antzes hiu den Etsdruck der Ge­samtheit des ganzen deutsche« Volkes zu verstärken» gleichzeitig aber nach innen die Grnnhlage der 8legie- ruug so zu verbreitern, daß die starke Erschütterung am Besiehe« des Reiches ansgehalten wird. Dabei handelt es stch vorläufig nur um ganz Unverbindliche Anregun­gen, Sie vielleicht noch nicht einmal den Charakter ta­stender Vorfrage« angenommen haben. Inwieweit sie Leu entwicklnngssähiM« Kern enthalten, wird sich erst in der nächsten Woche zeigen, wenn der ganze Frust der AnsliefersAgskrise auch den Parteien zum Bewußtsei« gekommen ist.

Berlin wieder Deutsch.

** Berlin, 7. Februar. Für die ganze Lage, in der mir uns befinde«, ist folgendes Stimmungsbild kennzeichnend: Seit er Unterzeichsung des Friedens- verirages sind feindliche Ausländer in Uniformen «sd Zivil zu Tausenden «ach Berlin gekomlueU. In » übersehbarer Fülle führten sie die verschiedmdste« Uni­formen in den Renomeestraßen von Berlin spazieren. Engländer, Franzose«, Amerikaner, Rumänen, Ftalie- rreri Polen und Tschechen der ganze Völkerzirkus traten zur Stelle «nd machten sich ei« Vergnügen dar­aus, den Berlinern durch ihr Auftreten unter die Nase zn reiben, daß Deutschland den Krieg verloren hat. Jetzt sind sie mit einem Schlage von der Vildsläche verschwun­den . Seit Sonntag sieht man nicht eine einzelne fremde Uniform. Wer aüLgehen muß, legt sich eine harmlose Zivilkleiduna an und hütet sich, anw durch seine Sprache die Aufmerksamkeit ans sich ;.ö ziehen. Jedenfalls ein Beweis, daß die Herren, soweit sie in Berlin sind, WSLl missen, welche Schmach das AnsliefernuFSverlangeu be­deutet, und wie sie fürchten, daß Los bis aufs Blut ge­reizte deutsche Volk einmal seine Sclbftbesinuuug ver­

Beweis, da

t

lieren könnte.

Die Note NLch nicht in Verli-r.

^ Berlin, 7. Februar. <S. C.) In der Ansliefe- rungssrage ist bis heute mittag eine Ueberreichnug der Note und der Liste an die deutsche Rraiernng nicht er­folgt. Es ist nicht eimnal bekannt, ob die Rote und Liste in Berlin einqetroffe« sind. Jedenfalls ist vor nächste Arche keine Entscheide g zu erwarten, «nd Saun wahrscheinlich auch erst in den letzte« Tagen der Woche.

x- Berlin, 7. Februar. An maßgebender Stelle rechnet man EnE daß Ze Anslieferungsnote in^

Die Rote am Donnerstag noch in Paris.

w. Berlin, 7. Februar. <S. CN Nach einer Mel­dung der ,F' ster Nachrichten" tritt die Pariser Bot- schafteBüttfereuz morgen, Sonntag, wiever zusammen. Die Stote und die Liste waren nach einer Havasmeldung am Donnerstag abend noeb in Paris.

Anelieferrma $on 29 U-Boot-Kommandantem ..

r--. Berlin, 7. Februar. tS. C.) Die Admiral,tat hat, wie wir zuverlös - . : re«, den die Marine be­treffende« Teil der Ansliefernngsliste bereits vollkom­men durchgearbeitet. Unter den Persssen die Destjch- lan.d anSliefern soll. befinden sich 28 U-Vsst-K0MMa«- dante«. Unter diesen 29 U-Bsot-Kommandaute« be­finden sich 11 Ritter des Pour le merits. SanriliKe n-Bovt-OMziere werden von England ange ordert. Mit Ausnahme von 8 U-Boot-KommaNdante«. dsrev Ä«s- lieferuna Italien verlangt.

Bemequuq gegen Sie Auslieferung in Hannover.

v» Hannover. 7. Februar. (S. E i Fu Hannover hat eine Masieudewcgnng gegen die Aus . ^»ung deut­scher Mimner a« die Entente eingesetzt. n Versamm­lungen und Vereinen wird erklärt, man werde H°nden- bura auf keinen Fall herausgebe«. Die Bewegung soll über die ganze Provinz a«ssedeh«i «eroe«.

Weitere Proteste gegen die AnMeferung.

t-e- Berlin, 7. Februar. (5. C l Die hacrtraucns- leuie der Berliner Reichswehrformatione« haben cm- stimmig Beschlüsse gefaßt,' die die Durchkubruna der Ausliefernug Deutscher an die Alliierten verw-tgern. Die Entschließ,mgen sind dem RetHsweirrunmiter 311= gestellt worden Auch die Garrnioncn -otttgsverg, Potsdam und Magdeburg haben gleiche Kundgebungen durch ihre Vertrauensleute dem Rerchsmimner über­mitteln lassen.

Darm stark, 7. Februar. Die hr wuschen Minister Heurichs und von Brentano haben zugleich rm Namen der Zentrumspartei. der deutsch-demokrattichen ^rtei und der deutschen Volkspartei von .veneu ErriarunMit erlassen, in denen sie gegen das ,A::oiwwrummmrfay- tcit, namentlich gegen die Au^iierermm des ^vofthcr- zvgs von Hessen, in entschiedener We e Prellung nehmen.

Der Optimismus desVorwärts". .

w Berlin, 7. Februar. DerVorwärts" schreibt. ES liegt kein Grund vor, an-unebmen, daß die AnSne- selnngsume alle Wege der BeAtandiguna völlig ver­schließe. An der Tatsache, daß Sie Auslreferung der'M- schuldigten an feindlicch Kriegsgerachte eiue uttmensch- ltche und unausführbare Forderung ist wird ne ändern. Blendern aber konnten sich Sie JuiWittiiöeit und Bestimmungen, die bisher für die Vsbar-dluug vic= fer Frage auf der anderen Seite matzg^end k^^^n sind Dafür zu wirken, sei setzt die Aumave aller im Lande, die noch ruhiger Ueberlegnna wmg sind.

Englische Stimmen gegen das AnslieferuugsbegcSre«.

►f Haag, 7. Februar. lV Dh. Die zwei arwßen liberalen Blatter in England misMmaen auss sK^ daß die euglist-x Regierung und die rttluerien^Deutch- land in eine e»tsetzlim ernste Lage gebracht bauen, a u , West!» inst er Gazette" betont, daß ein Volk n ema S : aus seine großen Benenne Jagd machen, sie packen aad den Alliierte» zu ihrer Aburteilung aussiescru könne

8M" Watt tritt Mr einen neutralen ^eridhos Mcmchesttzr Guardian" hält es rür utöglich, die genW neu Verbrecher zur Verantwortung zu ziehen. Wa auf höheren Befehl gehündelt habe, Knne nutzt bestem werden. 4

Die holländische Kammer aege« die Auslieferuus.. _

Haag, 7. Februar. Bei der Verband i.una des Budgets für auswärtige Angelegenheiten brächte das sretsinnige stananermital^sd van der Feltz folgenden An­trag ein: Die Kanrmer ftinnnt der Weigerung der Re­gierung, den ehemaligen deutschen Kaiser auszulieserm zu. Der Antrag wurde angenomMen.

Ertzordt Auer will sich der Eutenie stellen.

^ München, 7. Februar. lM. P.) DieMünche-. ner Post" berichtet härte unter der UeberschrinErhardt Auer stellt sich" folgende aufsehenerregende MtttetlWrg: Bon einem politischen und persönlichen Freunde »er- ständigt, daß die Entente es auch auf ihn abgesehen hab^ erwiderte Erhardt Auer, er werde sich, sobald es fein Gesundheitszustand irgend erlaube, ohne weiteres zur Versirgung stellen. Welche Anklage gegen chn. erhöbe« werde und ob er sie vielleicht einer Denunzmtron ver­danke, fei ihm unbekannt und auch belanglos. Keiner Schulölosiakett bewußt, stelle er sich, um seiner Siegte* rung und dem Volke Schwierigkeiten zu ersparen. Set« nein Gefangenen dürfe Sie Heimkehr, auch nur um eine« Tag verzögert werden. Außerdem tue er es, um über die' gegen die deutsche Kriegführung erhobenen Bor- würfe Klarheit zu schaffen.

Die italienische B«slieser»«sslist< a« Oesterreich.

Genf, 7. Februar lS. C.)Sorrtere Seite Sera* meldet aus Rom: Die ttalteutsche Auslieferungsliste an Oesterreich enrhält 215 Namen. Sie wird durch dre Botschafterkonferenz in Paris Mitte d. Mts. überreicht werden.

ANch Dr. Mayer vsrVergerL Scherge»Äre«ste.

Auch Dr. Mayer, der als Geschäftsträger Destsch« lmrds bei der kramSsisch« Reaieruug gerade in Sem Angeublick der UeLergebe der NusUefer-ungsliste M üt MüNcke« aufhielt, hat es jetzt abgÄsbut, des ««wördi- gen Boiendienst z« leisten und dre A«slreferssgslifte vs« Paris sach Berlin weiterzugebes.

Die Fintierten einig?

m> Gerts. 7. Februar. (S. C.) Der Mailand« , Sccolo" meldet aus Rom, die Aussasiung der amlltchen -FY.Tv^en «M?t?n k-y --^rs^ieke-nWasfraae Ht die, bae

ertar I ordernsg «a« Aw

einig seien. Deshalb werde sie auch durchgeführt wer- den. Nur über öle auszulieiernden Personen, aber nicht über die Auslieferttng selbst könne man mit Deutschland verhandeln.

Verlängerung der Besetzung der Rheinlande?

^ Basel, 7. Februar. (T. U.) Ass Paris wir» gemeldet, in der AbgeordsetcukaMmer erwiderte der Minister des Asswärrrgsm Mitteraud, «tf mehrere As- frage« bezüglich der Auswärtige« Politik «. a.: Deutsch- land habe die zugesickerte Kobleumevae «rchi echefert Da somit der Vertrag in diesem Teile bisher «udurch- aefübrt geblieben sei, werde Devtschlna- verständigt iverdes, -atz die Räumungsfrist für die Rheinlande noch nicht begonnen habe. Weitere Maßnabme« statt« den ebenfalls zur Verfügung der Alliierten, die sott ihnen Gebrauch machen würden, wenn sie es für not« wendig erachten. Millerand schloß mit den Worte«: Wir fordern alles, was Deutschland .««s ickuldig rst. Bezüglich der Ansisfernugsfraae würde der Botschaf- terrat die zu fassenden VesMüsic iefüc-ten. Die Er« a. rnng des MiuriterNräsiSeuten wurde mit 513 gege« G6 StiwnwÄ gntgcheisie«.

Drohung mit der Rheinlaudannexiou.

Die meisten Pariser Blätter stellen iibeieiitftiminetti fest, daß die zu erwartende Verweigerung der Ausli^ seruna ein Kriterium der deutschen Dcale fröe ei Satz Deutschland nickt daran denke, die BesiMmungen deS Fricdensvertraaes überhaupt und im besonderen zu er- ntllen. Gegenüber einer solchen Halirma trete der Ar« - rkel 428 in Verbindung mit Artikel 429 m Krack, rv^ nach das linke Rbcinufxr als Fansivsaud vvrgeseaeu K für ben Fall, daß Deni'mlaud in,der Erfüllung der Be­dingungen im Verzug bleibt Duste Bestrmnnma un so ouszulegen, daß die Okkupatlou des linken RbernuicrS aufrecht erhalten bleibt, bis die letzte Bedmauna erE ist, oder auck so. Satz unter Verzicht nur bte Erfüllung der noch nicht erfüllten Bedingungen Sie Okkrrba-.ro« ab inflnimm fortge-etzt werde.

Verstärkung bet Garnisonen H>: Elsaß.

^ Bafel, 7. Februar. tS E.) DerAszeiger" er« fährt, haß im Elsaß alle fraszösißden G -rnisonr« ts b« letzte« Tagen Vcrßärknngcv ans Frankreich crb ^ten haben.

Einzclvcrfahrc« bei den Prozcsie«.

ew Genf. 7. Februar. tT. 63Journal des D<' bars" Meldet, die Auslieferung der Deutschen habe d sukzessiv zu erfolgeu. Keineswegs seien MauenproE in Aussicht genommen. Die Gesamtliste breite lediglich zur Vorbereitung der deutschen Regierung. We^t 'Personen zuerst auSzulictern seien, bcaimmen der Al- iTterfcn nach dem jeweiligen Stand des Prozesoer- fahrenS.

Keine Auslieferungsuste an die Schweiz.

- Basel. 7. Februar. kS E.i. Wie dieF^'-oeizert- scheu Blätter aus Paris melden ist keine N«e an Sr« Schweiz um Festnahme und Auslieferung bet m'4t* ickrttdigieH Deutschen in Liussickt genommen. Die re- etgneten Maßnabure« zur H^rbeftchasfung ber iN Ausstand geflückicken Deutsche» bleiben der beut^u bicaierUU« überlasten.