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Nv. 32
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Dienstag, den 10. Februar
• J6v*»*pr«fe; die e*fptitigs petitzeite »4« • : »MS« Raum 25 Pfennig, «swürts so Psenm«, • i »M TefttsU Mk. i.— / Fernsprecher Hunnr.M L. :
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Die MeMsuote SberleiSil.
Btthaudlnuge« möglich.
•* Berlin, 9. Februar. (S. C.) Der französische MeschäftSträger hat dem Reichskanzler Bauer die Äus- Keferungsliste mit der Begleitnote und einem Brief -ttverreicht. Die Auslieferungsliste umfaßt nicht weni- Mr als 190 Schreibmaschinenseiten. In ihr werden auch die Vergehen angegeben, die den Beschuldigten zur -Last gelegt werden. Mit der Uebertragung der Auslte- icrunabliften ist sofort begonnen worden. Doch ist skaum damit zu rechnen, daß schon heute oder morgen Mühere Angaben über ihren Inhalt gemacht werden-kün «cn. Das Beweismaterial ist in vielen Fällen sehr -kurz. Besonders die Polen bemühen sich nicht, aussübr- ilsch zu werden. So sindet sich hinter den Personen, die -sie fordern, vielfach nur das Wort Plünderung. Note 'und Begleitbrief dürften von der deutschen Regierung worläufig nicht beantwortet werden. Es ist gestern nur
wissen lassen würde, unter denen die alliierten Mächte die betreffenden Bestimmungen des Friedensvertrags erfüllt zu sehen wünschen. Herr v. Lersner hat auf diese Mitteilum " ' ' ~
____________ g mit dem Briefe geantwortet, dessen Abschrift beiliegt. Die Mächte haben nicht daran gezweifelt, daß die Handlung des Herrn V. Lersner eine persönliche Knndgebung war, für welche die deutsche Regierung keine Verantwortung trägt. Sie haben in der Tat nicht annehmen können, daß diese Regierung sich der Verpflichtungen zu entziehen beabsichtige, die sie durch die Unterzeichnung des Vertrages von Versailles ein-
dem Für die Bürger GrotzberlmS und im Namen des deutschen Ofl
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____ im nämlichen Sinne. Eine Eutst die Auslieferung von deutsche« Kamerai stimmig angenommen.
vrrgaoe III erlaßt gegen Protest: „Das Auslieferw streckt sich auch auf den S
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-eine Empfangsbestätigung abgegangen.
Nach der „Vosstschen Zeitung" soll die Note zu Ver- stzanölungen Möglichkeit und Veranlassung geben. Die ^Nationalversammlung tritt voraussichtlich Donnerstag ?oder Freitag zusammen.
Weiter wird uns gedrahtet:
x Berlin, 9. Februar. (T. 11) Die Ausliese- iruuqsliste stellt ein außerordentlich umfangreiches Do- -kuruent dar. Nach der ersten Durchsicht scheint die in der Presse veröffentlichte Liste mit den Namen des amt- ilicheu Dokuurents übereinzustimmen. Dieses Doku- -ment bringt hinter jedem Namen ein größeres Beweis- 'material für die Anklage bei. Am ausführlichsten sind ^arin die Franzosen. Hindenburg und Ludendorff z. M. werde» für die Verwüstung des Sommegebietes bei Wem Hcrbstrückzng verantwortlich gemacht. Die Polen, Oberen Beweisführung meist sehr kurz ist, klagen die »verschiedenen Persönlichkeiten vor allem der Plünde- trung au. Die Engländer führen meist nur U-Voot- -delikie an.
Die Anklage gegen Hmdenburg und Ludendorff.
w Rotterdam, 9. Februar. (T. IX.) Der „Rieuwe Motterdamsche Courant" meldet aus Paris, daß Hinde«- lLnrq und Lndcndsrss auf der Anslieferuugsliste unter Den' Nummern 237 und 238 ausgeführt werde«. Das, was ihnen zur Last gelegt wird, umfaßt vier Seiten. 'Wasserbrunnen (I). Schändung der Gräber (!) usw.
Eine Note über die Durchführung der Auslieferung.
Berlin, 9. Februar. <S.M Die zweite Note des Hohen Rates der Alliierte», in der die Beoing»«- gen bekannt gegeben werde», unter denen die vereinig- ten Mächte die Durchführung der Auslieserung r» Aus- siüt nchnien wollen, ist nach Mitteikrng an den fran- oPmAcn Geschäfsträaer in Berlin vorgestE abeud ans Huris abgesandt worden. Mit ihrer UeberreichUAg in Berlin ist nicht vor Mitte dieser Woche zu rechnen.
Set Morllml der ßegleiWeiben.
An den Vorsitzenden der deutschen Kommission
Herr Präsident! In Aussühruna des Par. 3 deS am 2R. Juni 1919 unterzeichneten Protokolls beehre t® mich. Ihnen anbei im Namen der alliierten Mächte ern Ercmplar der von der britischen, srauzösischen, ttalienl» scheu belgischen, polnischen, rumänischen und serbo- Iroatisch-slovenischen Regierung gemäß Artikel 228, Av- satz 2 des Versailler Vertrages ausgestellte, Liste zu überreichen. In der Aufstellung dieser Liste nuö nicht alle die mit einbegriffen, welche sich der tm Lame de„ Krieges von deutschen Rcichsangebörigcn begangenen zahllosen Verbrechen schuldig gemacht haben Die oben bezeichneten Regierungen haben geglaubt, sittlicher Weise darin nur Personen eins führen zu (»äsn, die anscheinend die schwerste Bergntwsrl,-tng trifft. „D-e so lausgesührte Zahl der Schuldigen bleibt weit zurück hinter derjenigen der von deutschen Staatsangehörigen m 'Verletzung der Gesetze und Gebräuche des Krieges be- aanaencn Rechtswidrigkeiten. Es liegt nicht in der Absicht' der genannten Regiernngeu, die Verbreche» ^r= jcniacn zu amnestieren, die in der beigesngte« Liste «icht mit einbegriffen sind. Die vorliegende Mitteilung berührt in keiner Weise das Recht der Staaten sie mner- Lalb ihres Gebietes zu verfolge,!. ,Gemäß Artikel 228 des Friedensvertrages sind die auf der betagien Liste aufgeführten ednilbiacn, sei es dem Namen nach, sei es Äcß dem Grade der AmtSausführung oder Amtsver- ivenbuna, zu der sie von den deutschen gebärden b.i an- - gezogen waren, bezeichnet. Die oben bezeichneten Re- flientnaen behalten sich vor, von der dentschen Re- vienum die in Artikel 230 des Vertrages vorgesehenen -Nuskünste jeder Art zu verlangen, deren Bcschafmug ^ur vollständigen Aüfkläruna der strafbaren Handlung, »sur ErMitteluNa der Schiildigen und zur gcnauen Ab- schützuna der Veraiitwortlichkeit für erforderlich erachtet -werben sollen. M ,
Das Schreiben n* den Reichskanzler.
Herr Reichskanzler! In Nussühruna der Artikel. .228 bis 230 des Vertrages von Versaill.s und gemäß -Par. 3 des Protokolls vom 28 Juni 1919 habe ich In -meiner Eigenschaft als Präsident der Fricdensfous<ucenz i<nn 3. .tcvruar Herrn v. Lersner, Vorsitzenden der bent- schcn Friedensdelegation, im Namen der alliierten Mächte ein Exemplar der von der englischen, sran«vsi- ischen, italienischen, belgischelk, pvliiiichen, rumänischen mnd serbv-kroatisch-slowentschen Regierung. amgestell- den Liste zugesiellt. Diese Liste war von einem Vries begleitet, der — es sei dies besonders vermerkt -- H’ t= Letzte, daß nach PrüsMig der in dem Briefe Nr. 83 des Mvrsitzenden der deutschen Delegation enthaltenen Cr- ßvügmigen eine weitere Rtitteiluna- die Bedinmlnaen
gegangen ist und daß sie nach noch weniger als einem Monat nach Inkrafttreten des Vertrages sich vorsätzlich weigert, eine wesentliche Bestimmung des Vertrages zu erfüllen. Ich habe also die Ehre, Euer Exzellenz Sie Liste, welche Herr v. Lersner in Empfang zu nehmen sith geweigert hat, überreichen zu lassen, sowie den Brief, der ihr beigelegt war. Dieser Brief ist vom 3. Februar datiert. Die Mächte haben demnach die durch das Protokoll vom 28. Juni bestimmte Frist eingehalten. Genehmigen Sie, Herr Reichskanzler, die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung.
A. Millerand, Präsident der Friedenskonferenz. ♦
In den von Millerand unterzeichneten Begleitschreiben zu der Auslieferungsliste der Alliierter! läßt sich zum ersten Male ein etwas konzilianter Ton feststel- len. Vor allem fehlt in ihnen der Sarkasmus eines bluttriefenden Sadismus. Das ist aber auch alles. Wenn man optimistisch sein will, so laßt sich schließlich auch nicht leugnen, daß die Fassung der Begleitschreiben eine Hintertür für eine immerhin mögliche Wendung in der Auslieferungsfrage offen läßt. Die Begleitneren sind nicht so bestimmt abgefatzt, als es wohl der hero- stratische Clemeneeau getan haben würde, bei dem aus jcdenr Satze Haß, Rache und Demütigung sprach. Millerand hat es auch nicht angezeigt gehalten, eine Abänderung des Textes der an Herrn von Lersner überge- benen und von diesem zurückgewiesenen Ausliese- rungsnore zu veranlassen und die deutsche Regierung für das Verhalten des Herrn von Lersner verantwortlich zu machen, wie es in servilen Presseäußerungen Bet uns in Deutschland leider vorher befürchtet und zur Beunruhigung des Volkes vielleicht auch aus taktischen Gründen, verbreitet wurde. In Hinsicht auf die Ein-
mgsverlangen der Entente er»
... —, — — Führer der Reichsw^rbrigade III, Generalmajor von Hülsen. Abgesehen von der Stellung der Angehörigen der Brigade zu der AuSlÄ- ferungsfrage überhaupt, ist es den Offizieren, Unter,
Mann vor ihrem »Führer stehen. Das im Setonuae be» gründete Vertrauen zu ihm, in schweren Zeiten inner«
■■^TOIWnWßc^cu tn der öemichen kreise- wäre es viel Nützlicher oeweie#, an dem Verhalten Lersners keine abfällige Kritik zu üben.
Die Begleitschreiben zu der Nuslieferungsliste sind schon ausgestellt worden, als der deutsche Entrüstungs- sturm noch nicht in die stündlichen Länder hiueinaedrun- gen war. Wenn sie also schon ursprünglich die Möglichkeit einer Verständigung durch Verhandlungen nicht ausschließen, obgleich die Hoffnung darauf noch sehr gering ist, io sind die Jiuslassungen hervorragender feindlicher Staatsmänner und besonders auch der alliierten Presse, mit Ausnahme der französischen, in dieser Hinsicht doch beachtenswert, und es kann nicht abgeleitete^ werden, daß die Auslieferungsfrage mich in den feindlichen Ländern als ein sehr ernstes Problem angesehen wird, dessen Löftrua in Irma fern Sinne für die zukünftige Entwickelung der Verhältnisse in ganz Europa von ausschlaggebender Bedeutimg sein dürfte. Leider sind die Vorschläge, soweit sie bisher als solche in der Prene erkennbar waren, für Deutschland nicht annehmbar. Für das deutsche Volk ist der Rechtsstandpunkt klar vor- aezeichnet in den Vorschlägen der Regierung vom 25. Januar, die das äußerste Maß dessen BarneBen, rvas sich mit der Ehre und Würde einer Ration noch vereinbaren ließe, und. über die deshalb auf keinen ^all hm- ausgegangen werden könne. Wenn von deutschen Blattern selbst anaeregt wird, baß die Auslieferungsfrage dem Völkerbünde" zur Erlediguna übenviefen werden । könnte, so müssen wir das grumdsätzliK ablebnen, w^l der Völkerbund in absehbarer Zeit überhaupt noch nicht existieren mirb und außerdem dann nach seiner Konsti- - futimt ein Kvnälomerat der siegreichen Raftonen zur Unierdrückang des veruidtfeten Miltoleuropas dar stellt. Ein vom Völkerbünde errichteter Gerichtshof wurde auch metter nichts als ein FnauisitionSgerustt 'ein, das nach den gleichen Grundsätzen und Anschauungen der Entente als eine parteiische Institution- feine Urteile fällen würde. .
Die Auslieferungsfrage ist, wenn es auch scheint, daß über die liniierten die Gütterdämmeruiig b-n'rcht- i lieb ihres verbrecherischen Verlangens Hereinbruhr, noch nicht gelöst, und wir dürfen in dieser Frage nkist wan- : kelmütig werden, im Interesse der nationalen Wurde und Ehre unseres Volkes und der Verhmdernng der ungeheuren Verletzung allen Rechtsbewußtseins unter den Völkern der Erde, der das völlige Chaos unb die Verrvilderriva und der Untergang Europas folgen würde. Wenn wir hier ftanbbaft bleiben, so ermenen wir der ganzen Rienschheit einen unermeßlichen Dienst wk.
Weitore Proteste gegen die Auslieferung.
►* Berlin, 9. Februar. lT. IX.) Die dentsche« Berufssoldaten veranstalteten im Sportpalast eine große Kundgebung gegen die Auslieferung. OberbMMrmer- ster DominicnS kennzeichnete das Vorgehen der Entenre. die nach dem Abschluß des Waffenstillstandes noch 9 Monate lang die Blockade aufrechterhalten hat, als ein 100 mal größeres Verbrechen. Abg. Hnga 'D Vvt.1 wies daraus hin, daß der Entente heute aus avc« Landern ein scharfes „Rein" entgegenschallen müsse. L..cr Mehrheitssozialist Wnschik betonte, daß die Ausl'ese- rnngsfrage keine Parteiangelegeubelt, sonocru eine Schicksalsfrage des ganzen dentscke» Volkes sei. Deutsch-
zu treten."
** München, 9. Februar. Nach einer Maffenkmtb- gebung gegen die Auslieferung zog eme eine große Volksmenge zum Hotel „Bier Jahreszeiten", ht Bet mehrere Mitglieder der Ententekommifsion wohnen. 63 wurden Rufe laut: „Nieder mit Frankreich!" Dann zog die Menge zur Feldherrnhalle, wo eine Militärvr- yelle vaterländische Weise« spielte.
Umschwung in der Amlieserungsftage.
»-^ B as el, 8. Februar. sT. 11) Der Paris« B« richterstatter der Vasl« „Rationalzeitung" brivgt dee sensatiouelle Meldung, wonach in der Ausliessrnugs- frage ei«e Wendung eingetreten sei. Danach hat Lord Birkenhead, der britische Lordkanzler, im Pariser Auswärtige« Amt erklärt, daß Llovd George «st« dem Einfluß der in bestimmten Kreise« vorhandene« Meinung seine Ansicht in der Auslieferungsfrage geändert habe und daß er sich nicht mehr im Einverstaudvis mit den französischen Ansichten befinde. Aoyd George, s» führt Lord Birksnbead aus, glaube, daß Sie Liste der Augeklagten oder das gerichtliche Verfahren «ach ds« Wüufcheu Deutschlands um modifiziert werde« müsse.
»e* Paris, 8. Februar. (T. 11) Der „Evening Standard" verbreitet die Nachricht, Sie englische Regierung habe ihrem Berliner Geschäftsträger eine Note über-
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die dem Retchsminister seine Entschlösse erleichtern könnte. Das Blatt fügt hinzu man dürfe nicht erstaunt sein, wenn eisige Abänderungen in dem A«slie'eru«qK- verlange« vorgenommen würden Die Alliierten seien sich aber vollständig einig über den einzuschlagende«
Weg.
Die A«f«a-me i« Italien.
»=* Rovr. 8. Februar. lT. II.). Die italienische Presse steht der Ausliefcruugssrage sehr skepttsch geaeuüber. „Tribune" und „Secolo" stellen fest, daß Me öffentliche Meinung Englands von neuen Schwierigkeiten mit Deutschland nichts wissen wolle, zumal wegen einer Angelegenheit sekundärer Art. „Giornale d'Italia" erhofft eine Berständignng, besonders da die Entente feinerlei wirtschaftliche Interenen daran habe, in Deutschland Unruhen herauszubeschwören. „Idea Rationale" behaup- tet, Milleraud unterliege lediglich dem Ei«fl«tz Llovd Georges.
LloyS George über das Anstiescrungsverlauge«.
** Rotterdam, 9. Februar. «S. C.) Die „Times" melden. Llovd George erklärte, daß er nach wie vor für die Auslieferung der wirklich schuldige« Deutsches etn- trete. Diese würde unbedingt Surchaesührt werden. Aber das deutsche Verlangen, zunächst die Beschnlöigrmgen und ihre Beweise kennen tu lernen, dürfte nicht für nebensächlich angesehen werden
Erregung in Paris.
►* Rotterdam, 9. Februar. tS E.) rost" meldet aus Paris, hier herrscht_____ _ _ _ über Deutschland, das eine trichtoffizielle Auslieferungsliste als Gegenrüstnug gegen eine neue Krisis ausae- nurzt habe. Millerand wird am Dienstag tm Kammer- ausschuß sprechen. Die Sprache der deujsche« Presse sei unbegreiflich. Es sei anzunehmen, daß ine deutsche Regierung sie gewünscht und veranlaßt habe.
Die „Morning- große Erregung
Das deutsche Volk eisig.
»-t Senf, 9. Februar. (S. 6.) Der „Teuws" bringt ein Berliner Telegramm, wonach die deutsche Regce- ntng infolge öes Zmkamme«dr«chs der Ernüj-rnng vor einer Krise gestanden habe Die Rote und Ausliese- rungSliste der Alliierten und ihre geübteste Auanur-mm durch die deutsche Regierung baden die dcutichen «ozia- Hftm gerettet. Die adermalige Eintgkett der Deutsche«
lisüm gerettet. Die abermalige Einigkeit der Deutsche« sei für den Augenblick festen stellen.
Französische „Gerechtigkeit".
» Senf, 9. Februar. «S E l Eine Hasasvote vom Sonnabend nimmt scharf Stellung gegen die AuZlic« ferungslifte, bevor diese in Berlin überreicht morde» sei. Eine bedingnnovlose Festnahme «ud Anslieferung der in der Liste aenannten Perfoueu in der Form, wie sie die dentsche Regierung aussasse, sei von den Alliierten nicht erwogen. Die Form der Gerechtigkeit würde auch den dentsche» Augeschuldigte« gegenüber gewgbrt
«Eine Probe dieser französischen Gerechtigkeit bat das Schandurteil des Visier Kriegsgerichts gegen die Gebrüder Röchling ergebemi
Entschnldignna wegen deS^Vorgebeus Leröners.
>« Berlin, 9. Februar. <T. 11) Der Minmer des Ae'.ißcrn bar den französischen und den englischen Se» schäsiSträger zu sich gebeten, um ihnen zu erostneu daß das Vorgehen des Herrn von Lersner lediglich eine persönliche Geste gewesen sei.