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Rr. 40

Donnerstag, den 19. Februar

1920

Mas Nachgehen das Verbandes.

1 Das heller Empörung entsprungene nun vossumus M der Anslieserunasfrage eines zur Verzweiflung ge- , marterten Volkes hat seine Wirkung auf die Londoner "Konferenz der alliierten Ministerpräsidenten nicht ver­fehlt und dem in der Note v. 25. Januar an die Alliier­ten dargelegten Standpunkt der deutschen Regierung zu einem scheinbaren Erfolg verholfen. Es wäre aller­dings verfrüht, über diesen Erfolg, den Sie deutsche Di­plomatie, unterstützt vom ganzen deutschen Volke mit verschwindenden Ausnahmen, gegenüber ven Feinden errungen hat, schon heute zu jubeln, denn wir wissen nicht, ob die Entente ihr Entgegenkommen nur dazu ausnützen werde, um weitere Repressalien an uns zu verüben oder sogar neue schmachvolle Demütigungen uns zuteil werden zu lassen. Ist es schon für uns eine Schande und Schmach, Anschuldigungen gegen Männer nvie Hindenburg, Ludendorff, Bethmann usw. wegen Verbrechen am und im Kriege entgegenzunehmen und vor dem Reichsgericht ein Untersuchungsverfahren ge­gen diese Männer anhängig zu machen und sie aburtei­len zu lassen, so hat die Entente sich noch das Kontroll­recht des Verfahrens und das Einspruchsrecht gegen das Urteil vorbehalten, um gegebenenfalls die Auslieferung dennoch zu verlangen. Nur wenn diese formellen Vor­behalte der Entente lediglich aus dem Grunde genracht wüten, ihr Nachgeben in dieser Schanüfrage wor den rachsüchtigen Strömungen in ihrem Volke gegen Deutschland abzuschwächen und das Prestige zu wahren, dagegen aber die Ergebnisse der Verhandlungen des Reichsgerichts loyal zu beurteilen, könnten wir mit der Antwort zufrieden sein. Solange die Alliierten sich aber von Haß und Rache in ihren Entschließungen leiten las­sen und jedes Entgegenkommen gegen Deutschland nur Heuchelei und blutiger Sarkasmus ist, wird eine Ver­ständigung mit unseren Feinden eine Farce bleiben. Von diesem Gesichtspunkte aus ist die Antwort der En­tente zu bewerten. Daß die wirklichen Kriegsverbre- Ären bestraft werden, daran hat das deutsche Volk ein ebenso großes Interesse wie die Feinde, wenn auch die­ses Verfahren leider niemals auf Gegenseitigkeit beru­hen werde. Aber trotzdem muß das deutsche Volk ein­mütig verlangen, daß das von den deutschen Behörden wegen Verbrechen der Feinde in Deutschland und ge- gen deutsche Staatsangehörige gesammelte Material restlos der Entente überliefert und im Interesse der Gerechtigkeit Begras» .erde.

Wenn Deutschland jetzt seine eigenen Schuldigen der ge­rechten Strafe zuführt, so darf es dadurch nicht das Kainszeichen an seine Stirn malen, daß nur allein Deutsche Kriegsverbrechen begangen hätten, sondern es muß energisch von seinen Gegnern fordern, daß auch sie die Schuld sühnen, die Deutschland gegen ihre Kriegsverbrecher vor der ganzen Welt erhebt.

Die Note der Alliierten an Holland in der Ausliefe­rungsfrage des Kaisers dokumentiert die Geistesverfas­sung der Alliierten in schärfster Weise. Neben wider­lichster Heuchelei ist es schlotternde Angst vor einer Rückkehr des Kaisers nach Deutschland und der Gefahr der Revanche, was der Note ihren Charakter aufprägt. Schon allein der Gedanke an den Einsamen und Wehr- iosen in Nmerongen, der niemals den Weltsrieden be­droht hat und ihn auch niemals bedroht haben vürde, ist der Eurenie ein Hemmnis in ihrer rücksichtslosen Un- terdrücknngs- und Vergewaltigungspolitik gegenüber Deutschland. Wenn der Kaiser nicht so schwach gewesen wäre und an Stelle seiner romantischen Weltauffassung die Gaben eines weitsichtigen und Willensstärken Staatsmannes aehabt Hütte, dann würden wahrschein­lich unsere Feinde niemals in die Lage gekommen sein, seine Auslieferung oder, wie diesmal, offensichtlich seine Verbannung fordern zu können. Welche Ent­schließungen die niederländische Regierung treffen wird, ob sie durch die offenkundige Drohung des Verbandes sich nicht beeinflussen lassen wird, müssen wir abwarten. Wir wollen aber wünschen, daß der Gerechtigkeitssinn der Stammesbrüder in den Niederlanden auch diesmal im Jnrereise des Völkerrechts und der Menschheit den Steg über die sadistische Heuchelei der Alliierten davon- trägt. wk.

Sie neue Hofe a» Holland.

HavaS meldet: Die Antwortnote, die der Oberste Rat der Alliierten in der Frage der Auslieferung Wil­helms TL an Holland gerichtet hat, besagt: Die von den Mächten während des Krieges im allgemeinen Inter­esse gebrachten ungeheuren Opfer geben diesen Machten das Recht, die Niederlande zu bitten, von ihrer Weige­rung zurück? »kommen, die sich stützt auf unannehmbare, aber ganz persönliche Erwägungen. Die Verpflichtung der Mächte gegenüber * ihren Völkern bestimmt die Mnc!ue, ihre Forderung aufrecht zu erhalten. Es Han­del sich um keine Frage des Prestiges. Um den verant­wortlichen Urheber deS großen Krieges , abzuurculen, können die Mättue nicht die Schaffung eine? Obersten Gerichtshofes alumnien. Würde die Weigerung der kö­niglichen Regierung, den ehemaligen Kaiser auszulie- feru, nicht einen unheilbaren Prazedeuzfall schaffen? Wie könnte die holländische Regierung vergehen, daß es der Politik und dem persönln m Handeln des von den Mächten zur Aburteilung verlangten Mannes zn- zu schreiben ist, wenn 10 Millionen Menschen brutal ge­mordet, wenn 8 Millionen Männer gräßlich verstüm­melt, wenn taufende von Quadratkilometern verheert wurden? Die Alliierten können ihre Ueberrauhung darüber nidn verbergen, daß Holland nicht ein einziges Wort der Mißbilligung für diese durch den Kaiser be- gangenen Verbrechen findet. Holland, dessen Geschichte lange Kämpfe um die Freiheit aufweist, sollte nickst eine

so enge Auffassung seiner Pflichten bekunden. Dis Mächte können das peinliche Gefühl nicht verhehlen, das ihnen die Weigerung verursacht, den ehemaligen deut­schen Kaiser aus zulieferN, ohne irgend eine Prüfung der Möglichkeit, daß die Bedenken Hollands in Ein­klang gebracht werden könnten mit jenen wirklichen Vorsichtsmaßnahmen, sei es an Ort und Stelle, sei es in der Entfernung des ehemaligen Kaisers vom Schau- platze seines Verbrechens, durch die er gleichzeitig au­ßerstande gesetzt wäre auf Deutschland in Zntunst sei­nen unheilvollen Einfluß ausznübem Die Mächte ma­chen in der feierlichsten und dringlichsten Form die hol­ländische Regierung auf die Tragweite aufmerioam, die sie einer neuen Prüfung der ihr gestellten Frage bei­messen. Sie wünschen, wohl zu verstehen zu geben, wie ernst die Lage werden könnte, wenn die Regierung der Niederlande nicht in der Lage wäre, Zuncherungen zu geben, wie sie die Sicherheit Europas so gebieterisch verlangt.

Die holländische Regierung bleibt fest.

Haag, 18. Februar. DerNieuwe Notierdamsche Courant" schreibt zu der neuen Note der Entente an Holland, diese Note enthält die Bitte der Alliierten um Auslieferung des Kaisers, während sie aber in Wirk­lichkeit die Bitte fallen läßt und sie durch eilte ganz neue ersetzt, nämlich die, die Unruhe zu verhindern, die in­folge des L usenthaltes des Exkaisers in der Nähe der Grenze seines ehemaligen Reiches entstehen könnte. Daß man diese Bitte hinter einer neuen Verkleidung versteckt, tue nichts znr Sache. Die Holländische Regie­rung bleibe bei ihrem einmal gefaßten Entschluß.

w Rotterdam, 18. Februar. (S. C.) DerCou- rant" schreibt zur neuen Ententenote an Holland, daß der niederländische Staatsrat heute nachmittag 5 Uhr im .Haag zyiammentreten wird. Die Alliierten fordern klipp und klar, daß der Kaiser zwangsweise interniert oder deportiert werde.

Beschleunigung der Kriegsschnldigen-Prozeffe.

e* Berlin, 18. Februar. lS. C.) Wie dieN. B Z" erfährt, ist vom Reichskabinett ein beschlenMgüs Ver­fahren gegen die Kriegsschuldigen angemönet worden. In der nächsten Woche wird bereits mit der Beweis­erhebung und Zeugenvernehmung begonnen werden. ES erscheint nicht ausgeschlossen, daß es bereits in Mo­natsfrist zu den ersten Verhandlungen vor dem Reichs­gericht in Leipzig kommt.

^s Rotterdam 18. Februar. lS. Eck Reuter meldet aus Paris, der Rat der Alliierten erwartet die- deut­sche Aburteilung innerhalb eines Zeitraumes von 6 bis 8 Wochen. Er erwartet ferner die Almrtcilung aller jener Schuldigen, deren Namen die Auslieferungslifte enthält, vor dem hohen Gerichtshof in Leipzig einschließ­lich Hiudenbnrgs und Ludendorffs. Eine Erweiterung ! der Liste der Schuldigen wird von den Alliierten in Paris vorbereitet. i

** Bafel, 18. Februar. Die Preßinforumtion mel­det aus Paris: Die Londoner Konferenz beschloß, der deutschen Regierung weitere ausführliche Listen und Material in der AuSlieferungsfrage zugeben zu lassen, 1 durch die verbrecherische Taten der angeklagten Deut­schen bewiesen werden können. Die alliierten Botschaf- > ter erwarten von der deutschen Regierung, daß auf Grund einer genauen Prüfung des Belastungsmate­rials Anklage gegen die Schuldigen erhoben werde.

« Basel, 18. Februar. Wie die Preßinwrmanon aus Paris hört, hat die Londoner Konferenz die Teil­nahme neutraler Persönlichkeiten an den Gerichtsver­fahren gegen die angeschuldigten Deutschen einstimmig abgelehnt.

Die Neutralen lchuen eine AuSlicierung ab.

Berlin, 18. Februar. Die neutralen Regiern!»- : gen sind in den Besitz der AusliefernugSliste gelaugt. Die spanische, die schweizerische, die holländische und die skandinavische Regierung sind übereingekommen, weder Verhaftungen noch Auslieferungen von Personen, die auf der Liste sieben, gutznbeißen oder vorzunGuren.

Die Entente verbietet die Rückkehr des Kaisers.

»* Lasel, 18. Februar. Die Londoner Konferenz nahm einftimmirt einen Aniraa Frankreichs und Eng­lands. an, der ein Verbot der Rückkehr Kaiser Wil­helms II. und des Kronprinzen nach Deutschland auf Lebenszeit ausspricht.

Beratnnge« der Reichsregiernng.

** Berlin, 18. Februar. (S. C.) Die Reichsregie- * rting wird heute vormittag 9 Uhr zu einer Kabinetts- fitzn na zusammentreten, um über die nunmehr gelchaf- i feite Lage zu beraten. Ob die Reichs regle rung auf die Entenkenote eine Gegenanlwort erteilen wird, steht au­genblicklich nicht fest Auch diese Frage wird Gegenstand der heutigen Beratungen in der Kabinttssttzung sem. ' Nicht auf Ansliefernng aller Angeschuldigten verzichtet?

* London, 18. Februar. Nach einer Meldung der Pall Matt Gazetle" gilt die Zustcheruua der liniierten, die Verhandlungen gegen die Kriegsschuldigen vor ei­nem dentsciren Gerichtshof staltiinden zu lasten, nicht für i alle Angeklagten, die auf der Liste stehen.

Kundgebungen gegen die Unterdrücker im Saargebiet. :

w Basel, is. Februar. (T. lt.) Echo de Paris" meldet, daß in Saarbrücken und Saarburg Knudgebuu- gen gegen die französische Militärverwaltnng stattge- funden haben. Die Straßen wurden von französischen Patrouillen gesäubert. Die Polizeistunde ist auf 9 Uhr abeuds festgesetzt und jede Ansammlung am öffcntlk- ch?n Plätzen und Straßen verboten.

Sirnch des Friedensvertrages durch Frankreich.

** Breslau, 18. Februar. (S. C.) Unter Bruch des FriedeuSvertrageö haben die Franzosen in Gleiwitz

ein Militärgericht eingesetzt, das bereits eins Steige deutscher Etaarsbürger verurteilt hat.

Die Anfuohme der Schweiz in bett Völkerbund.

** Berlin, 18. Februar. lT. U.) Die Note der Patz riser Konferenz über den Eintritt der Schweiz tu deL Völkerbund liegt im Wortlaut vor. Die Entente ga-, rentiert der Schweiz militärische Neutralität und bil­ligt ihr die Frist zur Vornahme der Volksabstimmung zu. Der alliierte Rat beabsichtigt, bei den alliierten Vertretern die Streichung der Amerika klau sei zu bean­tragen, dessen baldiger Beitritt erwartet wird.

Bafel, 18. Februar. (S. C.) Die BolksabstirM mung in der Schweiz über den Beitritt zum Völkerbund wird am 18. April stattfinden.

Roske über die Antwort der Alliierten.

* Bremen, 18. Februar. Reich swehrminister Rostt weilte Montag in Bremen und äußerte sich einem Pres­severtreter gegenüber folgendermaßen über die Ant­wortnote der Entente: Es wäre durchaus verfrüht, an- zuuehmen, daß wir von allen weiteren ernsten Schwie­rigkeiten bewahrt bleiben werden. Da sich die Alliier­ten das Recht vorbehalten haben, Schuldige, beten sie habhaft werden, vor ihre eigenen Richter zu stellen, bleibt eine außerordentliche Unsicherheit für jeden Teut­schen, der im Krieae weilte, bestehen, wenn er künftig eins der alliierten Länder betritt. Ich halte es für ganz verkehrt, auf Meinungsverschiedenheiten zwischen deck Alliierten nennenswerte Hoffnungen zu hegen. Von ei­ner Revision des Friedensvertrages, wie wir sie nach wie vor anstreben, sind wir noch weit entfernt. In der vorliegenden Note kann mit keinem Worte davon die Rede sein. Nach dem, was wir von den siegreichen Staa­ten erfahren haben, werden sie Aenderungen und Mil­derungen lediglich nur so weit zulassen, als sie glau­ben, daß damit ihrem eigenen Interesse gedient wird. Deutschland zuliebe werden die Franzosen und Eng­länder das gewiß nicht tnn.

Die Antwort an Wilson.

»* Mailand, 18. Februar. Die Antwort Frankreichs und Englands auf die Note des Präsidenten Wilson sollte bereits am Montag abgehen. Sie ist aber ver­schoben worden und ihre Formulierung bildet gegen­wärtig den Gegenstand wichtiger Beratungen. Mille- rand und Lloyd George stehen in ständiger telephoni­scher und telegraphischer Verbindung Die ursprünglich etwas schroffe Form der Antwortnote soll nachträglich geändert werden. Im übrigen bleibt der Inhalt ziem­lich unverändert.

Ungarn fordert Erweiternug fein-» G^n^n, o* Berlin, 18. Februar. (2. St) Die Note der un­garischen Friedensdelegation an die Friedenskonferenz fordert besonders eine Erweiterung der Grenze« Un­garns, die durch Bolksabstirnmuna festgestellt werde» soll.

Der Streit um die Adria.

* Basel, 18. Februar. (B. T.) Die Regierungen von Frankreich und England lassen nach den vorliegen­den Meldungen sich in ihrer Haltung zu der Adria- frage durch die Erklärungen Willons, die sich gegen die Annahme des aus gearbeiteten Kompromisses wenden, nicht Beeinflussen. Die Regierungshäupter von Frank- reich und England bestätigen dies in einer öffentlichen Solidaritätserklärung für Italien, worin sie zum Aus­druck bringen, daß Italien unter allen Umständen auf unbedingte Unteritütznna Englands und Frankreichs hinsichtlich der Ausmörung des Londoner Vertrages rechnen könne, wenn die Belgrader Regierung die Kom­promisse von London und Paris nickt annehmen sollte.

Der Zusammentritt bet Nationalversammlung.

** Berlin, 18. Februar. lL. St) Der Zusammen­tritt der Nationalversammlung hängt von den Arbeiten des Steuerausschusses ab. Der endgültige Termin ist auf Ende dieser Woche festgesetzt. Es ist anzurrehmem daß es beim 24. Februar bleibt. Die Tagesordnung ist noch nicht fest gestellt.

Poincarees Abschiedsbstschaft.

" *# Paris, 18. Februar. In der gestrigen SitzmM der iranzösischen Kammer und des französischen Senats wurde die angckündigte Abschiedsbotschaft des Präsiden­ten Poincaree verlesen. Es beißt darin: Deutschland habe versprockt".!, sich nicht mehr gegen Europa zu be­waffne». Frankreich muß darüber wachen, daß Deutsch­lands Eutwasftmng Tatsache wird, und erlangen, daß Dentschland das Nebel wieder gut mache, das es an­gerichtet hat.

Zum Rücktritt Lansiugs.

►f Washiugiou, 18. Februar. Von einer Wilson be­freundeten Seite wird Lansing vorgeworfen, er habe, ohne sich mit Wilson verstäudlgt zu haben, die ameri­kanische Mission »ou Paris zuröckkehreu lassen «ab die Rückkehr der amerikavischen Truppen aus Sibirie« a«- aeordnet. Anck das Ultimatum an Mexiko, das bann nrückgezogen werden umßte, sei ausschließlich auf Be­treiben Lausings abgesandt worden.

Der französische Lstilitarismus in Oberschleste«.

* Berlin, 18. Februar. sBtS.) Aus Oberschlesie« erfößrf der .Vorwärts": Die alliierte Kormniision in Oberschlenen, deren Präsident der französische General Le Rond ist. rcRangt von der Stadt Oppeln die sofor- jGe Eiurichtuug eines Ofsizierküstuos, ausaestattet mit Silberoeschirr gutem Porzellan imd Leineuti'ckzeug für tob Personen. Vorausgesetzt, daß es übcckbaupt möglich. Silveraerät zu besorgen, bürste die Entrick- ittitrt die es A^finos nach fachmännischem Urteil zirka SOfiOOti Mark tr cn. Die Einrichiema weiterer KasiurS ebenfalls besohlen. Bei Cutter hiesigen Möbelfabrik sind über 409 t neitztüchs nur modernster Art beschafft «otden, ^rmucr eine Anzahl im Preise von LLM Mark LaS Stück.