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Nr. 47

greitag, den 27. Febrnar

1120

( Sybelger hofft aus SehaMtoffo»

che Heirrmt beaeSsn. Herr

auf seine Wiederkehr in das , rote aus Gesprächen, Erzbe

seiner Partei vom gestrigen 2

Erzbergers Steuerakte«.

wird mitgeteilt: DerL.-A " und Sie .sttung" behaupten in eigenartiger Ueber- amuna, Satz Sie Broschüre, in -er Sie unter stem BertrauensbruÄ aus bienstlichen Akten Mtwenöeten SteuerSeklarationen Ses Reichsstnauzmi- Mters Erzberger photographisch wiedergegeben wer- auf direkte Anordnung des Staatskommissars für ffentliche Sicherheit beschlagnahnit worSen sei. Es d hternitt festgestellt, daß bet Staatskommissar Ie» leb die ihm vom Reichsfinanzmtnister zugegaugeue itetlung über Sie bevorstehende Vorbereitung öie- . Broschüre pflichtgemäß an die in dieser Angelegen­heit allein zuständige Staatsanwaltschaft weiteraelei» tet hat. Auf diesen Akt hat sich die Mitwirkung des Maatskommissars beschränkt. Alle weiteren Schritte -iud lediglich von -er Staatsanwaltschaft ausgegangen.

Amtlich utsche Zei

Das Zentrum «nb Erzberger.

ir hier un bt dokume

n Material beruht

i lOL Heft, Las vo im ksahre 1814 r r angedeutet wo: belegt. Ja, eS

Rußland

inten

stärke von 40

umänten e ine Fr seine wirtschastliä gewiesen. Fn B<

eine provisorische diplomatifche 8 Kölsche«iftischer Borstotz e* Rotterdam, 26. Februar.

melSen durch Funksprück aus 9 ist eine bolschewistische Armee ist

aasen, acman und S rf. Japan wird auf tm fernen Osten hir ;lerzsichnn«a »es ta

bet nächs ««terttt

** G tat Mit i sto» «ach eine pror

®jnutete vermtstaltet werden soll nattoüen über Rußland möglichst e Neue Friedensschritte -er Sowst i* Berlin, 26. Febrüstr. Die Gor

Friedenszustand mit Rußland beftebt D« ReateEtz Riga hat um EsMißn^men tag nach der OMee ausgekamen.

war tatsächlich bis kurz vor der Marneschb raschen Friedensschlüsse bereit, und nur ( es davon zurück und Amerika. Englau den Ausführungen Hanotaux' direkt mit regeln gegen Frankreich, wenn dieses mt Frieden schlösse. Es erklärte in ' es, wenn Frankreich den Friede gig mache, die französische Küste als sich in seiner Not Frankret da erschienen nach Darlegungen kanische Gesandte, der öainaltge ____________ ... _______

mit seinem Vorgänger und Nachfolger, und forderten die französische Regierung auf, durchzuhalten bis Sie Vereinigten Staaten in den Krieg eingreifen würden, was auf alle Fälle zugesichert wurde.Wir sind", sd sagten die drei Gesandten,in Amerika vorerst nur 50 000 einflußreiche Leute, die den Eintritt Amerikas in den Krieg verlangen, aber in einiger Zeit werden wir hundert Millionen fein.* Und was die drei Ge­sandten versprachen. das haben sie auch redlich gehalten. Mit geradezu staunenswerten Unsummen wurde in Amerika die feindliche Propagmröa gegen Deutschland betrieben, soüatz nach und nach der Deutschenhaß bis in

Marnesch

m würde. Und merika wcmöte.

die fernsten Farmerhütten drang.

Wäre England, das auch in diesem Falle wieder sich als unser erbittertster Femd zeigte, nicht gewesen, so würde der Krieg so ausgefallen sein, wie wir Deutschen es bei seinem Beginn geträumt hatten. Damals hatte der Kaiser seinen Soldaten gesagt, daß sie schon zum Weihnachtsseste wieder daheim sein würden, aber Eng­lands Eingreifen und Zähigkeit und die unglückliche Wendung an der Marne hatten aus dem Zerschmet- terungskrieg einen mühfeliaen Stellungskrieg gemacht. Wie schlimm es damals vor der Marneschlacht mit Frankreich bestellt war, das wissen wir fa alle noch aus Erfahrung, und das zeigt uns vor allem die Flucht der französischen Regierung am 3. September aus Paris nach Bordeaux. Erst am 22. Dezember kehrte sie zurück, lind daß damals alle in Frankreich ganz sicher mit einem ähnlichen Zusammenbruch wie im Fahre 1871 rechneten, das geht auch gus einem Artikel desCorrespoudent"

.*ti» waren x«« ver Verwirrung, oer oeusjOKs^uu»» .ca begann wieder wie 1814, wie 1870 und iwch ;chmerz- licher. Wir wichen zurück, immer zurück; unglücklich die, die zu Anfang des September starben: sie nahmen mit sich la Vision du desastre, das Gespenst des Zusam- menbruchs." Und daß damals die Disziplin durch die Hoffnungslosigkeit auf Erfolge im französischen Heere gewichen war, das geht vor allem auch aus einer An­klage des Senators ®ervai§, die dieser im Auftrage des Kriegsministers Messimy erhob, hervor, die sich gegen die Südfranzosen richtete, besonders gegen das 15. Ar­meekorps, Las offen der Feigheit beschuldigt wurde.

(©. C.) Am Sonnabend,

.........svorstand der Zentrums»

in Berlin au einer Sitzung zusammen. DieD. bemerkt dazu, daß diese Tagung durch den Gang trozesses Erzberaer-Helffertch verarrlatzt worden ist. t kein Geheimnis mehr, daß eine allgemeine Land- beim Zentrum infolge der Ergebnisse des Pro«

** Berlin. 26. Februar. (_ uar, tritt der Neichsvo tin äu einer ©tönn

88.

Die Schadeimsatzsordmmgen.

w Rotterdam, 26. Februar. lS. Cst Reuter melbet «us Paris, im1 Kammerausschutz ließ der Fiuanzmlm- Aer erklären, daß die SchadenswiedergUtmachUKgsfsrde- «tngen an Deutschland zu Anfang Fult überreicht wer» Den würden und daß sie höher sein würden, als. man nach den Erklärungen des früheren Finanzminuters

M dürfen.

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w Rotterdach, 26. Februar. (S. C.)Morning- post" undDaily Dtail" veröffentlichen Pariser Tele­gramme, wonach die Uebertragung der Fudikatur des Kaiserprozesses auf den Völkerbund auf Verlangen der Eierten Kabinette vorbereitet wird.

Die Wiedergutmachuugskommisstou.

-. Berlin, 26. Februar. (B. T.) Nach dem Frre- Veusvertrage ist Deutschland nicht berechtigt, einen De- !tegierten in die WieöergiUmachunaskvmmisuon, deren Jetziger Präsident Herr Potnearee ist und deren Boll- «rachten geradezu diktatoiusch sind, zu entsenden. Deutsch­land kann seine Interessen nur durch auverbalbder Kommission stehende Vertreter geltend machen lauen, hic au dem Beschluß nicht teilnehmen dürfen. Wie YasB. T" hört, ist mit bieten Bertretuna zunächst Her Tttulnr-Unterstaatssekrctär tm Reichsfmanzimnt- sterium, Bergmann, betraut worden. Bergmann, der vor seinem Eintritt in das Reichsfinanzministerium 6er Deutschen Bank angehörte, hat in Paris^ berests an einer Sitzung der Kommusion, die unter dem Voriitz , PotucareeS siatsand, teilgenommen. Wahricheim'.ch wird Hie Commission sich zunächst mit der Kohlensrage be­fassen. Zu den Besprechungen über bteie Frage wer» Den hervorragende Fachnrünner nach PariS gesandt werden. Für übrigen gilt als Vertreter Deutschlands aeaenüber der Kommission in erster Linie der Wieder- «nfvaumintster.

Die Antwort in der Prozehfrage.

Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Regiernna.

w Berlin. 26. Februar. lS. C.) Fm ReichSka- Vinett haben sich nachträglich ©ebroiert^^^ in der «bfassnng der Antivortnote an die Alliierten ergeben. Aus diesem l^unde ist der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten nach Berlin eutberitfen worden, der AM Freitaa zusammentreten wird.

Antwort auf Millerands Kohle«,rote.

Wie aus Berlin gemeldet wird, bat die deutsche Rc« «ieruna die Note der französischen Regierung in der ^olsteufragc dahin beantwortet, daß die sachliche» Norausfetznuge«, von denen die Note ausgeht, nicht ^trefsem Dst materiellen Fragen, wie sie in der Note erörtert worden sind, werden der WiedergutmachittrgS- eommission vorgelegt werden.

Gedrückte Stimmung in Frankreich.

. aiAr.f 26 Februar. Meldungen aus Paris zu- i rma^ dort die Tene«mg «uerträLli«. Große .Ge- fAafi<- weiden meistens nur tu Dollar oder holländi- K Ä abamvideU Frankreich w,rv ebenso^ wie Deutschland vom Aus lande ausgekani Fm,M>itel- Snfi der Stadt sind die noiwendi.En Mdarfsartikel nn zu finben. Die Kohlemwt ist iod, ern ^ ^ u , itHtdjc Stimm»«,, in Frankreich ist gedrückt. Es in eun Karle Strömung gegen 6ttfliatW oorhmn^i. ba» reich bei seiner Aktion gegen Deutschland wicbcm j in -e» Arm gefallen sei.

AlKükeeHs M§hensberbR?chast 1M1

Der frühere Minister deS Aeußeru .Gntotanr der als französischer Geschichtsschreiber einen bsdchtcnsimr- ten Namen bat, gibt tetzt in einzelnen WU une ^ - schichte des Krieges heraus, die uwiu wertvoller ist. als

Drohungen des Verbauder gegen Ungarn»

In Schweizer politischen Kreisen rxrlmrtÄ, daß SA ungarische FriedensaSorönuna eine ka-eaori che ant* ferbentna ses Oberste« Rates erhalten wirb, die FriLdeusbedinamtae« glatt atzzssestme«. widriseu^allS ZmansSmaß« a>^s-m ergriffen werden fallen. Die 8et» bündeten lehnen besohberb die Durchsicht des von der ungorilchen FrieöensaboröuuNg beiaebrüchten riesige« Schriftsrücknusterials ab, da sie in dieser Häufung von Einwendungen eine gewollte Gegurrichast erblicken. Gleichzeitig soll eine Kundgebung des Verbandes er» solgen, wonach die Rückkehr Wc Habsburger tat eiMe- EStz^^- ts^^ «ub util..W. »«qarl»

ichen als ausse'

VerbtmdsvlttmatttW in der Adrimrage.

x Zürich, 26. Februar. (S. E ) DerSeeolo" meldet aus Paris, der Rat der Alliierten hat die ita­lienische Hub Sie süöilawifche Regierung erfaßt b^ zum 10. März eine SisiMKg über ginnte auf Grün­der Beschlüsse des Rates der Alliierten zustande z« bringen.

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Aus der NordmarS.

Der Caillaux-Prozeß entrollt jetzt Bilder aus der Zeit kurz vor dem Kriege. Es wurde in der letzten Sitzung vor dem französischen Gerichtshof auch die Md- amerikänische Reise Eaillaur' kriti'ch beleuchtet. Da­mals, als der französische ZusannnenM-ch . drohte, be­fand sich Eaillaur gerade in Rw de Famwv und er riet seinen Laudslenten auf das namdn-ckuchue,zm» sofortigen Friedensschluß. War doch Eaillaur von über gegen einen deutsch-französischen Sfrica gewesen, und ge­rade er hatte viel dazu mit beigetragen, daß das dro­hende Gewitter von 19.11 sich nicht entlud. Hauen Eng­land und vor allem die drei ameZkamschen tz^sandten Frankreich nicht so hartnäckig zum M.rteröurchhalten gezwungen, dann würde mel Blutvergießen und Elend verhütet worden sein und die Weltwrrtschas^ wäre ntrM bis in ihre Grundfesien erWüttert mürbem Und da» wollte auch Caillaur zum Vorteil seines Vaterlandes, da^ sich -war setzt mit Hilfe anderer Sieger nennen kann aber ebenso verelendet ist wie alle anderen. Lan­der Europas, mögen sie nun auf einer der krregfübren- den Seiten gestanden oder ßm sogar neutral verhalten haben. Daß Europa zerrüttet und zertrümmert worden ist das ist mit in erste Linie 5;e Schuld Amerikas, vaS fetzt als führender Erdteil das alte Kulturland abge- löst hat.

Dsutfch-russifcher Gesangenüttsiaufch.

h- Berlin, 26. Februar. (& 6.) Wie wir erfcch- ren, haben die Verhandlungen du der. bevollmächtigte der russischen SowietrevuSlik. Vienr Kopp, mu der deutschen Regierung über bm <'. angeuenau^lauich gepslTen hat, bereits zu eiuem,Erseb«is geführt Die russische Regierung wird einen AustanschMg bereit stel­len der aus 25 Waggons besieht und zweimal tu der W"ä>e direkt von Moskau nach Berlin verkehren wird. Dieser hut wird deutsche Kriegs,«sanaene nach Deutichlaud bringen und auf der Rückfahrt russische Kriegsgefangene nach Rußland mitueimten.

Annäherung der Entente an 9Zichlond.

<- Paris, 26. Februar. Aus der Londoner Konfe­renz sind, wie nicki anders an ermannt war, Verhand­lungen mit Rußland angebahnt worden. ,*n einem KMumnnimree heißt es. die Alliierten kümien den ritz- fischen Raildstaaten nicht dazu raten, den.^ie« «»» Rußland fort urfeneu, ferner können sie nick den mar geben daß die Nachbarn Rußlands diesem «neu neu« Krieg erstreit » Handlungen müßten d e Fn- leressen der in Betracht rommenden ©tarnen aufs schwerste schädigen. Die Alliierten sind daher bereit, fall» Rußland einen AiiMisr unternehme, die W Haaien bei der Abwe r eines solche« Angriffes zu ««; ierpb -en un Fulcreste von Europa liege es o-< HändeisS'eäiebnuqcn mit Rußland mieber awmkrnioirn.

* Fleusburg, 26. Februar. (©. C.s Die. Garntfo« von Flensburg bat gestern frsusöstfcke VerrkärkiNtge» erhalten Wie die dänischen Blätter melden, soll die internationale Kommission den Wunsch aeäußert haben. Won am 15. April die Verwaltung niederleym z» sönnen. Der 28. April, der Tag von Dippel. soll der Tüg der Wiederverei«iKS«g werden

Die Verwaltung Darrzigs.

*# Danzig, 26. Februar. lT. U.) Sir RigomE Toner erklärte kürzlich bei einem Empfang der wrtre« tcr der Behörden, daß er die Danziger Reatz vangsge» schälte auf die Dauer nicht unter alleiniger Verautwor- runa führen wolle. Er halte es für die Daitziger In­teressen als förderlich, wenn er zur MirSerateriN euN Körperfchaft hätte, die aus eiugesep'enen Bürgern SA stände. Dabei denke er an die Bildung eines Skerts« rates, der bei der Ausarbeitima der Dauzigcr Kersaß- sung zur Mitwirkung herangezogen werden minie.

DaS Memeler Gebiet.

^ Berlin, 26. Februar. (L. Ast DaS b^lnet von Mentel wirb diplonratisch vo» Frankreich vertreten

werbeit

Der Durchgangsverkehr «ach EMWrensen.

6-» Berlin. 26. Februar. tS. C.i Fn Mu Verhau, lungcu mit den Poren wegen der lleberartffe aege« »ev Durchgaugsverket-r über den rkMisSen Korridor nach Ostpreußen haben d-e ' Wien Sie beuhoen BsrsWlage K«ge»omme«. Die Beschlüsse unterliegen aeaenwarrlg der Zustimmung der Reglemngen in Berlin unS Warscya

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Attentat in Belgrad?

- Basel, 26. Februar. Der Trtcswr -Se* coIp« ei? aus Firune da? Gerücht von eurem Attentat auf den Brinzregeaten von Serbien und den neue« ?.HV üistcrnG-denicn Protitsch wieder. Beide solleu durch den Ansastag verletzt worden icm. Eine Besiastgung dieser Nachricht liegt bisher nicht vor.

Der französische Sozialisten-Kougretz. .

- Haag, 26. Februar. <X tU gestern ^e^ wurde der Congrey der ftgnzon»chen GM^Etc» «v^ net. Es ist nicht m walid), Mb die RtchtiiNg Lo^S auch für ganz Frankreich dre Mr-ubett ettr«,V. i >«^ zungen des Straßburger Kongresses werd.« lMgeM« fünf Tage dauern. 'Wenn nicht alle Anzeichen trch^m wird eine große M-sr-eit für de« -oforttge« Anschluß an die dritte Injernarisvale stimmen. _ .

ÄuS Paris wird gemeldet: ^enaioi bituu om Senat eine tu erpellasten eirtgeluaM. weiche M»mmch- ÄtMSw.at .E» te8^&S&äS£ reich die Organisatton der Volscdewi if-ueu Promrggssa i« bekämple«.