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fageigenpttffe: Mc eraspattrse Petstzslle vter bereu Rmm v Pfennig, «rswürts v> Pfennig, im ^eitteil LK z- / -erusprecher nwrnas? 8,
Nr. 103
Mittwoch, »e« 5. Mai
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TespKnnkeLKgeiNOHZrschlefieN. i
Neue blutige Zwischenfälle.
** Oppeln, 4. Mai. lT. U.) Die überaus erregte Haltung der deutschen Bevölkerung in Oppeln, die auch gestern anhielt, hat die poluischen Vertreter der Abstimmungskomwissiou sowie des poluischen Konsulats veraulatzt, aus Oppeln abzureisen. Nur unter dem Schuh französischer Truppen gelang es ihueu, das Hotel auf einem Seitenweg zu verlassen, da sich bereits eine zahlreiche MeuscheuuteugL angesammelt hatte, welche eine überaus drohende Haltung gegen die polni- fcheu Agitatoren eiuushm. In Oppeln waren gestern die Geschäfte und Zeitungen der Groß-Polen gcschlos- se«. Das polnische Konsulat wurde unter den Schutz französischer Soldaten gestellt. Die Räume desselben waren am Montag, als sie von der Menge gestürmt wurden, mit Gas ungefüllt. I« allen Staött-Uen kam es auch gestern zu blutigen Zusammenstöße». In der Rosenberger Straße wurde ein Pole. der an? vie deutsche Bevölkerung geschossen hatte, erschossen.
Neue Kämpfe in Posen?
'»» Breslau, 4. Mai. (T. U.) Nach hier verbreiteten Gerüchten sollen seit dem 2. Mai abends in Posen von neuem Kämpfe im Gange sein. Aus Briefschaften, die bei einem polnischen im Kreise Militsch verhafteten Spion gefunden wurden, geht hervor, daß polnische Pläne bestehen, diesen mittelsKLesischeu Kreis 813 zur Linie des Flusses Barztsch zu besetzeu. Reichswehr- truppen sind zur Sicherung des Grenzgebietes ange- kommen. Die Bevölkerung ist stark beunruhigt.
Die Erregung in Oberschlesien.
«■* Breslau, 4. Mai. (V. Z.) Die Erregung in ganz Oberschlesien hält an und kam in verschiedenen Orten zum offenen Ausbruch. In Tarnowitz kam es zu einem gewaltigen Demonstrationszug der deutschge- sinnten Bevölkerung.
DZAlschlKNö NAh ArMkrerch.
Die Notwendigkeit einer Verständigung. 1
** Berlin, 4. Mai. (T. It.) In einer Unterredung mit dem Berliner Vertreter des „Az Est" äußerte sich der deutsche Reichsminister des Auswärtigen Dr. Küster u. a. wie folgt: Das Ergebnis der Verhandlungen in Sau Remo berechtige keineswegs zu großen Hoffnungen. Dar-
an hindert schon der Pahns m der rumsen Hava^rrm- rung, wonach sich die Entente ^ '■ »vLWÄM »»^teererr hcnMsnMM--» «es ^wangsmatznähme Vorbehalt, die weder in dem Buchstaben, noch in dem Geist des Friedensvertrages begründet, noch mit dem Geist, um" Prinzipien des Völkerbundes in Einklang zu bringen ist. Unser Schritt hinsichtlich des 200 V08-Ma«u-Heercs
rch den Hingen
soll ungünstig auf die Entente eingewirkt haben. Unsere letzte Denkschrift darüber faßt lediglich Sie Argumente zusammen, die unsere Geschäftsträger in LonSon und Paris zu wieöerholten Malen gegenüber den militärischen Stellen der Gegenseite betont haben. Die Frage der Beibehaltung des 200 000-Mann-Heeres muß bis zum-10. Juli entschieden sein. Hätten wir bis dahin mit unserem Gegenvorschlag gewartet, so hätte uns die Entente später vorwerfen können, daß wir Sie Dinge an uns herankommell ließen, um ihr plötzlich die Pistole auf die Brust zu setzen. 'Wir sind bestrebt, alles zu tun, um den Friedensvertrag loyal dnrckzuführen. Dazu müssen wir unseren Gegnern Klarheit verschaffen über das, was wir brauchen und das, was wir geben können.
Die Möglichkeit der mündlichen Aussprache in Span gibt uns Hoffnung, endlich aus dem fruchtlosen Stadium des Notenwechsels herauszukommen. Wir gehen nach Spaa in der Hoffnung, daß mit den dortigen Besyreckun- gen eine neue Aera beginnt, in der durch gegenseitiges Verstehen und durch Würdiguug der gegenseitigen Le- SensnröKlickkeiteu und wirtschaftlichen Notwendigkerteu Hie slusführnna des Friedensvertrages von Versailles in die dem allgemeinen Interesse dienenden richtigen ~ ckung dieses Zieles setzt le Hindernisse aus dem
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Bahnen gelenkt wird. Die Erresi aber unbedingt voraus, daß alle Hindernisse aus deut Wege geräumt werden müssen, welche dem nationalen Empfinden jedes Volkes, das noch etwas auf sich und seine Ehre hält, tödliche Wunden zu schlagen geeignet sind. Daher hoffe ich. daß mit der Räumung des Main- gaues nunmehr baldigst der erste Eckritt zur gegenseitigen Vcrständignna getan wird. Die dazu notiven-rgen militärischen Unigruppierungen werden von uns beschleunigt ausgeführt werden.
Frankreich will nicht abrüstcu.
Das Pariser Gewerkschaftsblatt erklärt, eS sei die Absicht der bürgerlichen Ntackthaver Frankreichs, das französische Heer als ein ständiges Drgau des bewatt- «etc» Friedens in Europa zu erhalten. Man werde nicht abrüsten, wolle vielmehr die stärkste Militärmacht auf dem Kontinent bleiben. m
Zurückziehung der amerikanische« Besatznns Die Preßinformatton meldet aus Washington. Im
Repräsentantelihanse rmlrde mitgeteilt, daß die Regie- g beabsichtige, die amerikanischen, Truppen aus
Deutschland biS Juli zurückzuziehen. Dle Wmr Transporte werden voranösicktlich im August in Neuyork ein treffen.
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Umgestaltung des obersten Rates?
Der „H. K." läßt sich aus Paris melden: Der Oberste Rat der Alliierten soll, einer Londoner Mel- fnt.ua des „TempS" zufolge, eine bedeuiunasvv le Um- gestaltung erfahren, indein fortan deutsche DAegiette diesem Obersten Rat beigezogen ^weröw iollm. Auch Rätcrußland soll in absehbarer Zeit an den Sitzungen L-Ä Obersten Rates teilnehmen. Der Korrespondent
des „Temps" glaubt zu wissen, daß an der Seite SeS Völkerbundes ein Oberster Rat fort bestehen werde, Sem aber nicht wie bisher nur die Ministerpräsidenten der alliierten Staaten angehören sollen, sondern die aller Staaten. Die englische Presse forderte in der letzten Zeit einen solchen Rat des Völkerbundes. Diesem Plan scheint man in London ablehnend gegenüberzuste- hen uno ihm die Umgestaltung des Obersren Rates in dem vorerwähnten Sinne vorzuziehen. Es werden demnach die interalliierten Angelegenheiten zukünftig einerseits vom Rat des Völkerbundes, andererseits vom Obersten Rat beraten werden, der aber durch die Hinzuziehung der Mintnerprasidenten von Deutschlauö, Oesterreich und Rußland eine wichtige Umwandlung erfahren wird.
(Die Meldung dürfte mit Vorsicht aufzunehmen fein.»
Die Frage der Aufnahme Deutschlands in den Oberste« Rat.
** Gens, 4. Mai. (S. G.) Das „Journal" meldet aus Paris, hier ist amtlich noch nichts davon besannt, Satz die Aufnahme Deutschlands in den Obersten Rat vorbereitet wird.
Optimistische A«ffasiuug in Berlin.
** Berlin, 4. Mai. (B. Z.) Wie die „V. Z." von zuverlässiger Stelle erfährt, ist damit zu rechnen, daß die Franzosen Frankfurt und die übrigen DMngauftüdte Wn in allernächster Zeit räumen werden. Diese Annahme gründet sick in öer Hauptsache darauf, daß in der neutralen Zone nur noch 20 Bataillone Infanterie, 10 Eskadrons und zwei Batterien Artillerie zurückbleiben.
Die Koufereuz von Spaa.
♦^ Ge«f, 4. Mai. (2. C.) „Petit Journal" meldet, Satz Marschall Fach den Beratungen in Spaa beiwohnt. Der „Temps" schreibt, auch Poincaree wirö als Vorsitzender der WieSergutmachunaskomMission in Spaa erscheinen und davrit beweisen, datz Frankreich nicht gesonnen ist, seine Vertragsrechte preiszugeben.
Eine neue Note der Alliierten.
«. Basel, 4. Mai. (S. C.) Die Preßinformatton berichtet aus Paris, daß das Borrückeu deutscher Truppen südlich der Ruhr Gegenstand einer neuen Note der Alliierten an Deutschland sein wird, die schon in einigen Tagen abgehen soll.
Frankreich lehut die Räumung des Maiuganes ab.
** Genf, 4. Mai, 'S GJ De^ ^Tenrps" melSS, HM. der tzWzonfche Mintsterrat am 1. Mai die in der letzten deutschen Note geforderte Räumung Frankfurts und des Maiugaues abgelehut hat.
w Geuf, 4. Mai. (S. E.) Der „Matin" betont, der neue Vorstoß deutschen Militärs in die neutrale Zone schließe eine Räumung des besetzten Maiugaues für
Erklärungen Millerands in der Kammer.
** Genf, 4. Mai. (S. G.) In der Sitzung der Kammer, bevor sich diese bis zum 19. Mai vertagte, sprach MilleranS nochmals über den Versailler Vertrag. Der Ministerpräsident beklagte die Nichterfüllung des Vertrages durch Deutschland, und von einem guten Willen sehe er noch nichts. Jedenfalls fei, solange dieser vertragswidrige Zustand andauere, die Räumung Frankfurts für Frankreich undiskutabel.
Der Standpunkt Poincarees.
** Basel, 4. Mai. Der ehemalige Präsident Pom- caree vertritt in einem Artikel im „Mann" unter der Ueberübrift ..Die Trümmerstratze" die Ansicht, daß der
LtiTce uenriu in einem «nuu im „wuum «h^ Ueberfckrift „Die Trünnnerstrahe" die Ansicht, daß Zeitpunkt für eine Festsetzung der deutschen Kri-gssch noch verfrüht sei. Wohl wolle Frankreich dem Gegner wirtschaftlich entaegenkommen, aber dieser uiü,se zunächst seine dringendste Schuld bezahlen. Wenn in 1o Vrs 20 Jahren die französische Bevölkerung im Norden und Osten entschädigt sei, dann erst könne die von Deutschland zu zahlende Kriegsentschädigung festgesetzt werden.
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Besetzung der 1. Zone durch die Dänen.
, w Berlin, 4. Mai. tS. C.) Wie wir hören, ist es nunmehr zur Gewißheit geworden. Sag dre Dänen am morgigen Mittwoch die ganze erste Zone Nordschles- wigS besetzen werden. Sie ntaaxn damttvon einem Rechte Gebrauch, das ihnen der Artikel 109 4eS ^rw- SenSvertrages einräumt. Gleichwohl hat die deutsche Regiern ug gegen die Umstände, unter denen die Besetzung vor sich gehen soll, Einspruch erhoben. Bis »ur Erledigung dieses Einspruchs werden alle dentzchen Beamten in der ersten Zone mit Ansnahme der Zollbe- antten und der Richter auf Anweisung der Rerchvregle- runa ihre Tätigkeit einstellen, sodaß von morgen an in der gesamten ersten Zone der Post- «»d Eiseubahurcr- kehr ruhen wird.
Rücktritt des französischen Kriegsministers.
Am Sonntag hatte das „Journal", offiziell gemeldet, daß Ministerpräsident MilleranS mit der provisorischen Leitung des Kriegsministeriums betraut worden fei. da sich der Kriegsminister Lefevre aus Erlwlimgs- rücksichien nach Bicky begeberr Hütte. CS mußte annaUen, daß die gesamte Pariser Presse Sieie Tatmckr verichwie- gen lmtte. Nun macht die „Ehicago-Tribune" aufsehenerregende Mitteilungen, daß der Kriegsminister nickt mehr in sein Amt zurückkeSren wec-de und daß dieser unfreiwilltae,Rücktritt nur erfolgt wn weil Lefevre auf eigeue Faust die Besetzung Frankfurts und der andere« deutsche» Städte rechts des Rhems verfügt habe. Diese Maßnahme habe man mit Unrecht Marschall Foch zu- gesckr'ebeu. der daran gänzlich mtvc^iligr sei.
Trifft diese Nachricht über die Demission Leierres zu, welche die gewöhnlich gutuwerrichtele „Elueago. Tribune" »neidet, so ist damit vielleicht der gefährlichste Feind Deutschlands aus der Regierung ansgefchaltet. Da sich Lescvre der besonderen kirnst her Nationalisten
und Klerikalen erfreute, so muß man abwarten, rvelch« , Stellung diese Parteien dem Ministerium Miller««» . gegenüber einnehmen werden, welches sie bisher warm i unterstützt haben, weil sie wußten, daß sie in Leiern» einen gefügigen Vollstrecker ihrer deutschfeindlichen Absichten hatten.
Anzeichen wirtschaftlicher Gesundung.
Auf dem Parteitag der bayerischen Volkspartel sprach der deutsche Geschäftsträger in Paris, Dr. Mayer, über die wirtschaftliche Lage. Er führte u. a. aus: Di» Arbeitstätigkeit im Reich ist bereits über das Matz gestiegen, das vor dem Kapp-Putsch erreicht war. Es wird mehr Kohle gefördert als damals. Unsere Ernährung I ist bis zur nächsten Ernte gesichert. Wenn die ersten ' Steuern fließen, wird auch die Notenpresse stillstehen ■ können. Die Preiseutwickluug scheint schon ihren Höhepunkt erreicht zu haben, jedenfalls wird sie ihn aber "bald erreichen. Dr. Mayer betonte Sann seinen Glau- beu an die wirtschaftliche Wiedergeburt Deutschlands und wies auf die politische Eristenzberechttgung Deutschlands für alle Zukunft hin. Bayern könne nur in einem starken Reiche leben. Darum müsse man mitarbeiten an der Stärkung des Reiches.
Die Frankfurter internationale Mefie.
Der Besuck der zweiten Frankfurter internatioua- len Messe war schon am zwetten Tage autzerordentlich stark. Ein großer Teil der Einkäufer ist bereits in Frankfurt eingetroffen. Für die nächsten Tage ist eine weitere große Schar von Besuchern gemeldet. Schon am ersten Tage .wurden bei verschiedenen Firmen beträchtliche Abschlüsse getätigt Vor allem sind auch von schweSischen Besuchern bedeutende Bestellungen auf Komrakt gegeben worden. Am Sormtag besuchte eine Reihe der offiziellen Teilnehmer an dem Wirtsckasts- kongreß Sie Diesie. Die Beschickung der Meffe aus allen Landesteilen läßt für alle Interessenten den Besuch außerordentlich cravsehlenswert erscheinen. Am Montag war das Leben in der ganzen Messestadt autzerorSem- lick rege. Vom 4. bis 7. Mai werden Auslünseraoeube verarrstaltet. In den Theatern sinden Feftaufführun- gen statt
Deutscher ProtLJ-LSüLL-Sü- Vviutfche« Umsturzpläue.
w Berlin, 4. Mai. (2. A.) Die deutsche Regierung bat in einer Rote Einspruch gegen die polnischen Um; stnrzplcme in Oberschlesien erhoben.
AnfheSunq eines kommnniftischeu Waffenlagers.
»- Düsseldorf, 4. Mai. (S G.) Bei Bohwinkel wurde ein konrmnnistisches Waffeulager aufgehob«. Ueber 8000 Handfeuerwaffen und 18 Maschinengewehre fielen der Reickswehr in die sanfte. In Oliv sind neun MitglieSer Ses Roten Vollzugsrates beim Plündern fest- genommen und dem Kriegsgericht zugeführt worden. Kreditvcrhaudlunqe« mit Norwegen und Dänemark.
** Berlin, 4. Mai. (S. G.) Wie wir erfahren, werden noch in dieser Woche die Verhandlungen über ein Kreditabkommen mit Norwegen n»d Dänemark zum Ab- fcklntz gelangen.
Mitglieder der Ententekommisfiv« im Rnbrrevier.
** Berlin, 4. Mai. (S. G.) Mitglieder der Berliner Gntentefonnniffton sind am Montag in das Ruhrgebiet abgereift, um über die Durchführuna der Räumung der neutralen Zone Bericht an den Alliiertenrat zu erstatten.
Zur Ablehnung der Lohn zahluuq für den 1. Mai.
w Berlin, 4. Mai. (S. G.) Die Berliner Gewerkschaften haben gestern befdilouen, die Ablehnung der Unternehmer, den 1. Mai als Arbeitstag au bezahlen. Nicht mit einem Streik zn beantworten, wie dies vom Roten VollzuccSrat und den revolutionären Betriebsräten gefordert worden war.
Schiedsspruch im Berliner Verkehrsgerverbe.
w Berlin, 4. Mai. (L-A.i Im Berliner Verkehrs- gewerbe ist heute nacht ein Schiedsspruch gefällt morden, der den StratzenbahnangesteUten neue LobuerhöLnnge« zusprickt. Die Annahme durch beide Parteien steht noch aus.
* Die Gärung in Elfaß-Loth Augen.
** Metz, 4. Mai. In den letzten Tagen werden im ganzen lothringischen Jndustrieaebiet Ausrufe verbreitet. die in deutscher und französischer Sprache gehalten sind und zur Revolte nnd Resolution anfforderu. Die französische. Polizei sucht nach den Verbrechern. Die Stellung des Genera lkommissars vmr Eliatz-Lothringen gilt als erschüttert, weil er sich beim leeren Generalstreik nicht bewährt hat Straßburger Blätter berichten, daß der Streik einen ungeheuerlichen wcrtschastlichen Schaden an gerichtet hat.
Deutsches Denkmal in Finulaud.
** Helfingfors, 4. Pfai. In der Stadt Labii tu -üd- finnland wurde ein Denkmal zur Erinnerung an die Schlackt Bei Lahti am 29. April 1918 enthüllt, in der die deutschen Truppen große Verluste erlitten. Das Denkmal stellt eine überlebensgroße Granitstatue eines deutschen Soldaten dar. Der deutsche Gesandte Freiherr von Brück wohnte der Feier bei.
Schwere Unruhen in Italien.
♦* 8 « g a n o, 4. Mai. (L. 91.) Bei den AassSret tnnge« in Turin wurden auf die Larabiuicre zwei Bomben geworfen. An vielen Stellen der Stadt ^ne es z« Stratz.-vkämpfeu, bei denen vier Person--» getötet ««d etwa 40 schwer verwundet wurde«. Irr Vkarcaqto t»os- cauqj bewäcktigteu sich die Auarckiften der Stadt, oep- jagten die Soldaten aus den Kasernen und steckten diese in Brand. I« Pola fDalmatte») gab es zwei Tote ««- ter den Demv«srra«ten, in Pacle iKalavrieuj drei Tute.