Einzelbild herunterladen
 

HersMer Lageblatt

j «Meintjeden Wochentag urrchm. / Ve-ussprsis j "^^^^^ B ^1 ^^^ ^^"^^_ gX| j fiuz«is«upretje: die eillfpottige Petitzeite oder

: für yersjeld sowie durch die Post bezogen viertel- vvJv p w'&V^Vv&'wv vlMer A^^D»#» deren 'Rom *5 psemrig. MSwürts '^ Pfennig,

fatjrL MK. - ohne Trägerlohn n. Postdsstellgeld. : , , . , , , im Wertteil Mr. / sernfprecher Amma«

!______________________________________I Druck: e.fMks Such-rsckerel. f. -.SchÄf^ttMg verlMtV. früllZ fmk, Hersfetö. ;

.....................

Rv. 105

Freitag, >en 7. Mai

192t

Die Besetzung der ersten Zone.

, ** Flensburg, 6. Mai. (T. U.) Gesten» ist die erste Zone von düutjche« Soldate« beseht worden. Zu­nächst überschritte« 000 Mann Infanterie die Grenze. 125 Mann Kavallerie sollen folgen. Zuerst wurde die Stadt Tondern von 250 Man» Infanterie, die mit der Bahn eingetroffen waren, besetzt. Gegen Mittag er­schiene»» zwei Kompagnien Infanterie in Haderslebe«, ««d etwa um dieselbe Zeit käme»» auf einem dänischen Kriegsschiff dänische Truppen in Son-erburg an. In allen Städten wurde den Truppen ein festlicher Emp­fang zuteil. In Hadersleben beteiligten sich an den dem Einzüge folgende« Umzügen auch englische uns französische Besatzungstruppen.

Die Festsetzung der Grenzlinie.

Der Botschafterrat hielt Mittwoch vormittag unter Borsitz von Jules Cambon eine Sitzung ab. Sir Char­les Harling, der Vorsitzende der internationalen Kom­mission für die Abstimmung in Schleswig, unterrichtete den Rat über das Ergebnis der Volksabstimmung. Er erklärte, daß die Mitglieder der internationalen Kom­mission sich nicht vollkommen einig seien über die Fest­setzung der Grenzlinie. Nach demTemps" wäre die Kommission einig, die erste Absttmmungszone Dänemark zuzusprechen. Was die zweite Abstimmungszone anbe- trifft, so seien zwei These»» ausgestellt worden. Der eng­lische und der schwedische Delegierte seien dafür, die ganze Zone Deutschland zuzusprechen, der franzWsche und der norivegische Delegierte dagegen machten Vorbehalte in bezug auf das westliche Gebiet und schlugen vor, vier Kommunen Dänemark zuzusprechen und den Rest Deutschland zu belassen.' Die gesamte Kommission habe aber die Anfmerksmnkeit des Obersten Rates auf die schwierige Lage gelenkt, in der sich die dänischen Bewoh­ner der zweiten Zone befinden würden. Selbst während der Abstimmmigsperiode seien die Vertreter der Mächte Zeuge»» von Plackereien gewesen, denen diese Dänen aus- gesetzt gewesen seien.

Man will offenbar versuchen, auch Teile der zweiten Zone Deutschland zu entreißen, nachdem die deutsche Regierung nichts unternommen hat, diejenigen Städte und Gebietsteile in der ersten Zone, die nach dem Er­gebnis der Volksabstimmung eine deutsche Mehrheit haben, dem deutschen Reiche zu erhalten. In der zwei­ten Zone bat dir Abstimmung nur in einigen kleinen

- Mttdgrti.cmüeu eine Mmme dänische.Mehrheit erge­ben. Auf Grimd dieser Tatsache in fßerbiubung mit Leu gemeinsten Verleumdungen einer Unterdrückung der dänischen Bewohner wird nun beabsichtigt, aus dem deutscher» Siaatskörper ein Stück nach dem andern her- auszuhacken. Nach dem Abstiurmungsergebnis hat Deutschland Anspruch auf die Tidje-Linie. Dadurch würde u. a. auch Tondern bei Deutschland bleiben. Wenn die deutsche Regierung auch viel versäumt hat, die Städte mit deutscher Mehrheit in der ersten Zone für Deutschland zu retten, so müßte man doch eigentlich erwarten, daß sie nun, nachdem auch noch Teile der zweiten Zone Dänemark zugesprochen werden »ollen, sich endlich zu der Forderung der Tidie-Linie auf rafft; denn die Mehrheit ist auch nach dem Friedensoertrage entscheidend für die staatliche Zugehörigkeit, und eine gewaltsame Angliederung deutscher Gebietsteile an Dänemark wäre eine glatte Annexion. Nachdem Dänemark die erste Zone besetzt hat. ist es aber tue höchste Zeit, daß endlich etwas geschieht, deutsche Lan- desteile Sem Vaterlande zu erhalten,

Die Erbitterung in Oberschlesien.

UJ Für die Erbitterung, rschlesiens über die poln»- willkürliche Herrschaft der Hnend, daß in der Stadt ns eine über 10000 Per-

** Breslau. 6. Mai. lT.

die in deutschen Kreisen Obe schen Anmaßupgen und die

Franzosen herrscht, ist bezei

Tarnowitz trotz starkeli Rcgc sonen nmsasicnde Demonstration durchqesührt wurde,

die besonders den Hebelgriffen der französische»» Sol- dater» galt. Ein Franzose wurde von der empörten Bür­gerschaft der Polizei übergeben.

Die Kriegsentschädigung.

^ Rotterdam, 6. Mai. (T. U.) Aus Paris wird berichtet:Echo de Paris" schreibt, in San Remo haben die englische, französische und belgische Abordnung, ohne die Italiener Alt fragen, grundsätzlich das Bestehen der progressive,» JabreSteilzahlnugen genehmigt, wodurch Deutschland sich zur jährliche»» Zahlung von drei Mil- varden Goldurark als Entschädigung auf SO Jahre ver- pflichten würde. Die Regierungen seien aber noch nicht er»Willig daran gebunden, und es müsie ernsthaft er­wöge»» iverben, bevor nmn auf rudere MmlEelten verzichtet d. 6. daß Dertischland verpflichtet würde, in Jahresraten 125 oder 15V Milliarde« zn zahlen. Die Frage sei aber, wie diese Summe unter die Glanmger verteilt werden solle.Echo de Paris stistagt vor, dag die Forderungen für die zerstörte« Gebiete n«d Berg- werke de« Vorrang haben müßten- vor den zerstörten Schiffen, weil die Verluste an Schiffen durch die Stei­gerung der Frachten ausgeglichen würden.

Englisch-französische Gegensätze.

w Haag, 0. Mai. Ueber die Frage, wieviel und in welcher Form Deutschland die Entschädigung zahlen soll, gehen die Anschauungen Frankreichs und Englands weit auseinander. Diese Gegensätze 31t überwinden, bezweckt die Reise Millcrauds nach London. Wenn nicht alle An­zeichen lrügen, dürste der englische Standpunkt in dieser Frage zum Durchbruch gelangen, wodurch eine Forde­

rung erfüllt würde, welche die Friedensdelegation in Ver- failles von Anfang an erwogen hatte, indem sie den Vor­schlag machte, daß 100 Milliarden-Goldmark als Gesamt- entschädigung an die Verbündeten gezahlt werden sollten. Dieser BmMlag dürfte aber von Deutschland nicht mehr aufrecht erhalten werden. Vielmehr werde Deutschland vorschlagen: daß es in den nächsten 10 Jahre« je eine Milliarde Goldmark entrichte. Ueber die Tellung der von Derrtschland zu entrichtenden Beträge bestehen zwischen England und Frankreich große Widersprüche, und der Petit Parisien" ist darüber heftig aufgebracht, daß auch England einen Teil von Deutschlands Entschädigungs­summe verlangt, die nach der Meinung der Pariser Blät­ter ausschließlich Frankreich gehöre.

Ablehnung der Räumung des Marngaues.

w Rotterdam, 6. Mai. (S. C.) DieTimes" mel­den aus Paris: Frankreich teilte dem Rat der Alliier­te« mit, daß es den Zeitpunkt zur Räumung Frauk» furts und der neutralen Zone auf Grund der Bestim­mungen des Versailler Vertrages noch nicht für ge­kommen halte.

Eiusprnch Frankreichs in der Rnhrfrage.

** Genf, 6. Mai. (S. C.) DerMatin" meldet, daß am Freitag der Oberste Rat sich mit einem Einspruch Frankreichs zu befassen haben wird, der sich gegen die neuen militärischen Matznahnte« Deutschlands im biuhrrevier richtet.

»* Genf, 6. Mai. (S. C.)Echo de Paris" meldet: Die aus dem Ruhrrevier von der Uederwachn«gsko«r- missio« der Alliierten eingegangenen Berichte lauten nicht güikstiq für Deutschland. Der neue nrilitärische Vormarsch der Deutschen verletzt sowohl das August- Abkommen von» normen Jahre als auch den Versailler Vertrag, weil Deutschland auch für die neuen militäri­schen Ansammlungen in der neutralen Zone nicht die vorherige Genehmigung der Miierte« eingefordert habe.

Keine Aufnahme Dentschlauds in den Oberste« Rat.

fr* Rotterdam. 6. Mai. (S. C.) DerCourant" meldet aus London: DieTemps"-Meldung von einer bevorstehende»» Aufnahme Deutschlands in den Ober­ster» Rat wird in London nicht ernst genommer».Mor- ningpost",Times" undDaily Mail" verfiltern über­einstimmend, daß an amtlicher Stelle in London nichts davon bekannt sei, daß die alliierten Mächte beabsichti­gen, die Aufrmbme Deutschlands in den Völkerbund vorzubereiten. Reuter gibt dieTeu»ps"-Meldimg überhaupt ntau wieder.

Süddentschland fordert Vertretung iv Spaa.

** Berlin, 6. Mai. <S. C.) Bou den süddeutsche» RegiernNgc« ist bei der Reichsregierung der Antrag eingegauge«, Vertreter für die süddeutschen Staaten zu den Besprechungen mit den Alliierten na« Spaa z« de­legieren.

HMWmlds küWs um feine Schiffe.

Eine neue Denkschrift an die Reparationskommission.

Die deutsche Friedensdelegation in Paris hat der Reparationskommlssion eine Denkschrift überreicht, in der in Ergänzung der von der deutschen Schiffahrtsdele- gation bereits im März dieses Jahres übergebeue»» ersten Denkschrift gezeigt wird, wie äroß die Einfuhr der für Deutschland lebenswichtigen Rohstoffe vor dem Krieg war und wie diese Einfuhr nach dem Krreg in­folge der Jnnehaltunq des Friedensvertrages einge­schränkt werden mußte. Für den Transport dieser Strengen von Rohstoffen würde bei strikter Durchmb- rung des Friedensvertrages 700 000 Torme« Schiffs- raur« fehle«. In der Erwartrmg, daß dte Hälfte hier­von irgendwie anderweitig beschafft werden kann, kommt die Denkschrift zu dem Ergebnis, daß, wie schon in der ersten Denkschrift beantragt, ^eutschlaud zur Vermeidung des Wirtschaftliche» Zusammeubruches 350 000 Tonnen seiues eigene«, zur * Alliierten bestimmte« Schiffsraums I

Zusammeubruches t Uebergabe a« die ..^........ ^. ...^... w^,, schon belassen wer« den nrützte."HMand schlägt hierfür die folgende Re- gelurig vor: 1. Die Ablieferung und Uebereignung der noch in deutschem Besitz befindlichen »rrachtichlfie von 160000 Bruttoregistertounen wird auf. 2 Jahre hinaus- geschoben. Zurr Ausgleich für die während dieser Zeit durch die Benutzung entstehende Bermrnderuna wird Deutschland einen angemessenen Abschreibungssatz zah­len, L hinsichtlich der Schiffe zwischen 1(W und 1600 Bruttoregistertounen erklärt sich der Wredergutma- chrrngsausschuß mir den bereits am gest» Orten Swi» ren dieser Klasse besrieSigt, 3. soweit mrolße der Ausliefe­rung von Schifseri die Deutschland naß) L und 2. Wer- lassenen Schiffe nicht den Schiffsraum von SoOOOO Bruttoregistertoniien erreichen, wird der hieran feh­lende SelliffSraum aus den von Süd- «nd Mittelame­rika beilnkehrcude»! Frachtschiffen unter den Bedfiigun- gen zu 1. zur Verfügung gestellt: 4. Die Wiedergur- machungskouimissiou wird ersuch», den Maritilne «er- ime zu bevollmächtigen, über die Ausfithrung dieser Borschläge mit der deutschen Schiffahrtsdelegayon, die sich jetzt wieder nach London begibt, zu verwandeln. Die deutsche Note betont zum Schlug nochmals, daß, wenn Deutschland der geforderte Schiffsraum nickt be- willigt wird, das dcntfcke Wirtschaftsleben und die in« «ere Ordnung Deniicklands in einer Weise gestört wer­den, daß die Ers«Ü«»»g der deutsche« Wiedergutma- ch»rngsvc,pflichtunae,r in Frage gestellt, wenn nicht un­möglich gemacht wird.

Die Schicksalsfrage für De«tschla«ds J«d«strie.

Die Hamburger HandelSkaomrer hat an den Rekchs- präsidenten und die zuständigelt Minister ein Tele- gramm gerichtet, in welchen» sie darauf hinweift, daß bei den jetzt wieder aufgenommenen Berhandlurraen in

London Wer die Ablieferung der deutsche flotte die Schicksalsfrage auch für Deutschla strie entschieden werde. Gelingt es nicht, einen Teil der deutschen Hm»delsslotte zurückzuerlangen, fl würden die Folgen namentlich für Sie werktätige Bv> völkeruna Vernichtend sein.

Srdnmgsblock für die wähle» inThiiriuge«

»^ H a l l e, 6. Mai. (T. U.) Die deutsch-national« Bolkspartei, die deutsche Volkspartei «aS der Barrer«- bnnd Gotha haben sich bereit erklärt, zusammen mit »er Semokratifche« Partei und gegebenenfalls mit den Mehr* Heitssozialisten einen OrSnuugsblock mit gemeinsam«

bähe« «och keine E«tsche»S««s getroffen.

Die sozialistische Reichskonfereuz.

Mit einer Ansprache von Bartels- Berlin wurde die Reichskonferenz der Sozialöertwkrattschen Partei am Mfitwoch in Berlin eröfnet. Er empfahl dringend eine schleunige Verstärkung des Partetvorstandes, schon mit Rücksicht auf die Anforderunge»» des Wahlkarnpfes. Werm

nen. Andernfalls werde eine Koalitionsregierung web» terhin nicht zu umgehen sein. Nach rechts dürfe sich diese freilich nicht ausdehnen. Die Ablehnung des 1. Mai alS gesetzlicher Feiertag habe aber erneut gezeigt, wie not« wendig eine sozialistische Mehrheit sei.

Ueber die politische Lage und Sie bevorstehenden Wahlen sprach dann Abq. Oberbürgermeister Scheide- M a n n. Er erinnerte an den Parteitag in Würzburg, . ...... Zr seine Partei nach dem Kriege die A»- niartschast auf die Regierung angekürrdigt habe, zugleich aber auf die Gefahr, die die Uebernahme dieser Aufgabe« mit sich bringe. Man werde dann von» Sozialismus zu viele und zu schnelle Erfolge erwarten und wenn sie aus» blieben, unzufrieden fern. So fei es denn auch genom­men. Demgegenüber gelte es Ruhe und Klarheit des Urteils zu bewahren. Es sei und bleibe doch wahr, daß die Revolution von 1918 dem deutschen Volke das Lebe«

wo er schon

gerettet habe. Jetzt gelte es vor allem, einen Wahlsieg zu erringen, damit die Koalition überflüssig werde. Aber deshalb brauche man nicht zu verkennen, daß auch diese Koalition Gutes leistete. Nur das, was man Noske- Polttik nennt, müsse man ihr zum Borwurf machen. NoskeZer^cr zweifellos xin EhreumgrM, aber er tzgseZich durch den Lärm der äußersten Linken von der von rechts drohenden Gefahr ablenken lassen, und das sei ihm zum Verhängrtts geworden.

Noske wandte sich gegen die Vorwürfe, die man auf ihn jetzt niederregnen lasse. Er wolle gern zugebe», daß Fehler gemacht seien, aber wirklich Wesentliches sei von ihm nicht versäumt. Auch jetzt sei keineswegs alle Gefahr beschworen. Ich denke überhaupt eittigermaten skeptisch über die Mitwirkung vieler Genossen an der Re­volution, die jetzt so dicke Töne reden. Ich bestreite nie­mand Sas Recht der Kritik, aber die Genossen mögen ge­fälligst an ihre eigenen Drrmmhetten, Fehler und Unter«

ihrer politischen Einsichtslostgkeit machen. (Sehr richtig und Unruhe.) Wo unsere Leute sich um die Dinge küm­merten, hat es geklappt. In Berlin aber hat man erst nach Monaten die Wichttgkefi der Einwohnerwehr er­kannt, und auch der Parteivorstarrö hat erst in sehr später Zeit zum Eintritt in Sie Einwohnerwehren aufgeforbett. Jetzt ist Sie Reform Ses Heerwesens natürlich viel schwe­rer als früher. Denn welcher republikanische Arbetter wird sich, was nach dem FrieSensvertrag vorgeschrieben ist, für zwölf Jahre verpflichten, den Schießprügel zu tragen. Wie sollte ich aus allen Schwierigkeiten heraus­kommen, wenn man so im Sttch gelassen wird von der Arbeiterpresie und einem großen Teil der Parteigerlosien. Hinterher schimpfen ist furchtbar leicht. (Bestall und Widerspruch.)

Nach der Rede Noskes wurde die Disklisstor» zunächst auf diese Rede beschränkt. Gegen Noske wandten sich die Genossen Eagerstedt-Ktel, Srowig-Breslau, Bretthorst. Brieg und unter besonders starkem Beisall Love- Breslau.

Eulenteoffenfive in Südruhland.

* Rotterdam, 6. Mai. Pariser Blätter melde»» ^* Ei»marsch fraszöfiscker ««d onglrfcher Marincderache- ments in Odesia. Die rumänische» Trappe« habe« m«f 20 Kilometer östlich von KisÄinew die bslschewiUkcke ^rom durchbrochen. Tiraspol ist von den Rumäse«

' E^' London, 6. Mai. Nach einem bolschewistischen Funkspruch haben sich die Reste der freiwilligen.Sinnet, die den rechten Flügel Derrikins bildeten, östlich von Sewastopol den Bolschewisten ergeben. Den GefaliM- nen wurde ibr Leben zugesickert, während die Aufrüh­rer abgeurteill wurden. Es kapitulierte» mssefamt 60000 Man«.

Das Ende der Schraube.

Wie die Berliner Morgenblätter berichten, ist die Lage für die Große Berliner Straße «bah« und die üb­rigen Stratzenbahnunternehnmngen sehr ernst Swo» die Bewilligung der neuen Lohllforderungen durch den Schficht»rngS6Nsschutz wird Betrievseinsckränkuuge« und Entlastungen zur Folge haben; die F-orderurrge« der Arbeitnebiner gehen aber über den ecbteddfpritcb hinaus, so daß der Fahrpreis auf 70 Pfg. erhobt, wc^ den müßte. Die Erhöhung auf 50 Mg. brächte »edock schon einen Verkehrsrückgang von 12 Prozent. so daß weitere Erhöhungen seine neuen Siuuaömeu bringen dürsten.