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Nr. 107

Montag, den 10. Mai

1920

Allsschub der Konserenz von Span?

Eine deutsche Note.

** Brüssel, 8. Mai. (T. U.) Aus zuverlässiger Quelle wird gemeldet, baß die deutsche Regierung eine Note an die französische Regierung gerichtet habe mit der Bitte um Aufschub der Konferenz von Spaa, die für den 25. Juni festgesetzt ist, bis nach den Wahlen in Dentichlaud, die am 8. Juni stattfinden.

w Frankfurt a. M., 8. Mai. (T. U.) ImDaily Chromele" wrrd unter dem 6. Mai geschrieben: Herr Müller, der deutsche Kanzler, der zur Konferenz in Spaa eingeladen worden ist, wird nicht an den Bera­tungen teil nehmen, in denen der Betrag und der Zahl- Plan der Entschädigung sestgelegt werden sollen.

Kein Antrag auf Vertagung der Konferenz von Spaa.

w Berlin, 8. Mai. (V. Z.) DerV. Z." zufolge wird Deutschland selbstverständlich den von der Entente festgesetzten Zeitpunkt für die Konferenz in Spaa ohne Widerspruch annehmen. Es hat selbst das größte Inter­esse daran, daß die Wiedergutmachungsfrage möglichst rasch geklärt wird Andererseits ist natürlich das zeit­liche Zusammenfallen der Konferenz mit der Wahlbewe- gung der deutschen Regierung nicht sonderlich bequem. Das hat bereits der Reichskanzler kürzlich anläßlich der Neberweisung der Einladung dem italienischen Vertreter in Berlin, de Martino, gegenüber gesprächsweise ge­äußert, und in ähnlichem Sinne scheint sich auch der deut­sche Geschäftsträger in Paris in Gesprächen mit Mille- cand ausgelassen zu haben. Von einem offiziellen deut­schen Ansuchen um Vertagung der Konferenz in Spaa sönne aber keine Rede sein.

Sie MWaslskmlsLrenz in Paris.

** Paris, 8. Mai. (T. U.)Jntransigeant" meldet, die Wrrtschaftskonferenz, die in etwa 10 Tagen in Paris abgehalten wird, wird sich einzig und allein mit der Mitarbeit Frankreichs und Deutschlands au dem Wieder- aufban der zerstörten Gebiete und mit Wirtschaftsfragen beschäftigen. Es wird hinzugefügt, daß die französische Regierung voraussichtlich einen Vorschlag für die Art der direkten Beteiligung Deutschlands an dem Wieder­aufbau der zerstörten Gebiete machen wird.

** Berlin 8. Mai. Aus Paris wird gemeldet, das; der deutsche Geschäftsträger Dr. Mayer dem französischen du von ^xmviüuiy ge­macht hat, daß die Vertreter der deutschen Wirtschafts­kommission, die mit französischen Sachverständigen ver­handeln sollen, nunmehr in 10 Tagen in Paris eintreffen werden. Er fügte noch hinzu, daß die deutsche Regierung den Gedaukenaustausch als vielversprechend ansehe.

** Basel, 8. Mai. (T. LL) Der deutsche Geschäfts­träger in Paris, Dr. Mayer, überbrachte dem Miuister- oräsidenten Milleraud eine Anfrage der deutschen Ver­treter der Metall- und Textilindustrie, die eine Bespre- chung mit Millerand wünschen. Milleraud erklärte, daß die französische Regierung geneigt sei, das wirtschaftliche Zusammeuarbeiteu Frankreichs mit Deutschland zu be­günstigen. Die Ansicht Milleranös wurde auf von fran- iösischen Industriellen bestätigt. .

Sie MMarven-Letslunse» Leulfchlandr.

Wenn man den Verband hört, so haben wir ange­sichts der Wiedergutmachungsverpflichtungen, die uns Versailles auferlegt hat, bisher so gut wie nichts getan. Kein Franken und keine Schilling ist bezahlt, sa nicht ein­mal der Wille gezeigt worden, das zu tun. Darum, so folgert man drüben, ist jeder Druck auf dieses Deutsch­land der Verstockheit nicht nur erlaubt, sondern gerade­zu notwendig, damit es nun endlich klein beigibt und zahlt. Wie stehen die Dinge aber nun tatsächlich? Eine Zusammenstellung der Beträge, die Deutschland auf Grund des Versailler Vertrages bisher an die Entente geleistet hat, und Sie sich teils aus positiven Leistungen, teils aus Gutschriften und Verrechnungen zusammen­setzen, ergibt folgendes Bild:

Die Saargrnbcn sind nach einer Untersuchung des preußischen Handelsministers mit 1 Milliarde eingestellt worden. Das Reichs- und Staatseigentum in den be­setzten Gebieten wurde mit 6858 Millionen Mark ber­echnet, dabei sind die Liegenschaften im Elsaß, in Eu- l-en-Malmedy, in Polen und in den deutschen Kolonien «tchi milgerechnet. Die Wiedergutmachung, die wir nach Dem Friedensbertrage zu leisten haben, betrug bis Ende April etwa 2567 Millionen Mark. Dieser Posten umfaßt die Wiederaufbaustoffe, wie Kohlen, Kabel, Ei- teubahnmaierial, Kalt, Saatgut usw., die wir abgeliefert haben. Kohlen sind darin mit 740 Millionen Mark, das Visenbahnmaterial mit 750 Millionen Mark in :hW nung gestellt worden. Hierzu kommt noch der Wert un­serer Handelsflotte, der mit 8% Milliarden Mark wohl kaum zu hoch angeschlagen sein wird. An Rltcklagegn- tern. Depots und anderen auf den Kriegsschauvlayen mrückgclaßenen Werten werden etwa 7 Milliarden Mark in Rechnung gestellt, werden müssen. Einen gro­ße«: Posten bilden auch die Lignidatwuen von Auslandö- untcruehmnngen doch kann die Höhe dieses Postens noch nicht feftaeftent werden. Als weitere Aktiv-Posten der Wiedergutnunhungsleistung darf, auch die österrei­chisch-ungarische, bulgarische rmd türkische Schuld an Deutschland mit eingestellt werden, die mit 7 Milliarden Mark nicht zu hoch gegrüfen ist. Diese Zahl wurde auf Grund eines mittleren KurseS ermittelt. Ferner kom­men die von der Entente zurückgehaltenen Steuern und sötte in den besetzten Gebieten in Betracht. Bis Ende Narr sind etwa 1212 Millionen Mark an zurttckacbalte-

nen Zöllen und Steuern als ausstehenv zu betrachten. In dieser Rechnung ist eine Reihe von sonstigen wich­tigen Posten noch nicht mit ausgenommen worden. Sehr erheblich sind auch die Kosten der feindlichen Besetzung in Deutschland. Das Besatznngsheer kostet uns bisher rund 3 Milliarden Mark und die Kosten für die frem­den Kommissionen betragen heute schon etwa 127 Mil­lionen Mark.

Neue französische Drohungen.

w Zürich, 8. Mai. Nach Meldungen aus Paris ha­ben die Alliierten Verhandlungen aufgenourmen, um neue Zwangsmaßnahmen gegen Deutschlands wegen des Vormarsches südlich der Ruhr zu beschließen. Die Pariser Blätter sind der Ansicht, daß die Lage für Deutschland durchaus nicht so einfach sei, wie die Ber­liner Staatsmänner es in ihrem unverständlichen Opti­mismus anzunehmen scheinen. Die französischen Blät­ter bezeichnen es als unzulässig, daß Deutschland noch nicht mit dem Wiederaufbau Nordfrankreichs begonnen habe. Wenn die Alliierten nicht dafür sorgen, daß Deutschland dazu gezwungen werde, so würde Frank- reich auf eigene Faust weiteres deutsches Gebiet besetzen.

LeveUebergrisfederEn!eiileIn0t>erfchlesie»

W Breslau, 8. Mai. (T. U.) Die internationale Kommission hat anf Drängen der Polen in den beide« oberfchlcsischen Kreisen Rybnik und Plesk angeordnet, daß in den Schulen nur polnisch gesprochen werden darf, da es sich um rein polnische Bezirke handle. Ge­gen die Ausführung dieser Anordnung haben sich jetzt in acht Gemeinden des Kreises Rybnik die Eltern durch einen Schnlftreik gewehrt.

Wie ans Beuthen gemeldet wird, besteht die Aus­sicht, daß der Streik der oberschlesische« Jnstizbeavite« in Kürze beendet sei« wird. Die Verhandlungen sollen unmittelbar vor dem Abschluß stehen.

(Die Anordnung der polnischen Sprache in den Schulen durch 'die internationale Abstimmungskommis- fwn stellt einen neuen schweren Eingriff in die deutsche Gesetzgebung in den Abstimmungsgebieten dar. So­lange die Volksabstimmung über die staatliche Zugehö­rigkeit der betreffenden Bezirke nicht entschieden hat und diese einem anderen Staate als dem deutschen Reiche zugesprochen sind, gelten die deutschen Gesetze. Wenn die internationale Abstimmungskommission schon ietzr Entscheidungen trifft, die nur der preußischen Re­gierunguneben, so uoerfatreitci sie sie ihr durch den Friedeusvertrag eingerüumten Befugnisse, die eine un­parteiische Durchführung der Abstimmung gewährlei­sten sollten. Die vielen Uebergriffe, die sich gerade die Abstimmungskommission in Oberschlesien bisher hat zu- schulden summen lassen, sind nickt geeignet, Vertrauen zu der Unparteilichkeit dieser Kommission zu erwecken. Es ist daher Aufgabe der abstimmungsberechtigten Deutschen, am Tage der Volksabstimmnng zu zeigen, daß sie nicht gewillt sind, einen der wichtigsten Gebiets­teile Deutschlands durch die polnische Habgier und ihre Begünstigung seitens der Abstimmungskommission

/ durch derartige Machinationen entreißen zu lassen.)

Oberfchlefien in Gefahr.

»- Köuigshtttte, 8. Mai. (S. C.) DerOber­schlesische Kurier" meldet aus Tarmmvitz: Allem An­schein nach wird am Montag der polnische Putsch in Oberscklesren beginnen. Die Polen habe« zum allge­meinen Generalstreik au diesem Tage mit der Forde­rung nach Entwaffnung der Sicherheitswehr aufgefor- dert. Wenn der Streik keinen Erfolg hat, soll die Sis chcrheitswchr mit Gewalt entfernt werden. Gestern abend fnhr ei« Zug mit polnischen Soldaten von Po­len durch Bismarckhütte. In der Eutentekommissw» herrschte heute große Aufregung. Englische Majore, welche dieser Tage die poluisch-deutsche Grenze besuch­ten, stellten dort große polnische Truppenansammluugen fest.

Polnische Trnppen an der oberschlesische« Grenze.

Wie aus Beuthen gemeldet wirb, ist einwandfrei sestgestellt, daß hinter der pvlnisch-vberiwlesischen Grenze zwischen Krenzburg und Beuthen arnen l0 000 Mann reguläre polnische Truppen stehen. Auch d:e m- teralliierte Kommission in Oppeln ist davon nmcrrtüiiet.

Berrätereien in Ostpreußen.

^ Königsberg, 8. Mai. (L.-A.) Das Allen- steiner Bolksvlatt bestätigt die seit kurzem unter der M- lenstciuer Arbeiterschaft umgehenden Gerüchte, daß etwa 8 Führer der Unabhängigen anf Bcranlasiuug der pol­nischen Propagandazentrale in Alleuftccn nach Warschau gereist sind, um dort Abmachnngen mit den Polen über die Stcllnngnahme der unabhängigen Sozialdemokraten bei der Volksabstiminung z« treffen. Das Blatt bemerkt jedoch, daß die unabhängigen Führer bei den Abmachun­gen mit den Polen allein stehen würden. Die über deu Verrat einzelner erbiitcrtc Arbeiterschaft würde ihnei, nicht Folge leisten.

Das Schicksal Flensbnrgs.

** S i e 1, 8. Mai. (S. C.) Die hier eingehende« dänischen Zeitungen enthalten Mittcilnugen, wonach Dänemark in offizieller Form bet den Alliierten den An­trag gestellt hat, Flensburg zu internationalisiere«. Es wird deriliational-Tidende" znfolgc vorgeschlagen, Flensburg de« Charakter einer Freistadt z» geben, ähn­lich wie der Freistadt Danzig. Die Note Dänemarks sei am 7. Mai den alliierten Kabinette» überreicht worden. Die dänische Preise rechnet m't einer bestimmten Er- sülinna.

Rückgang der Preise?

Die ^extilwochc" schreibt: Gehen die Preise zurück! Diese Frage beherrscht zurzeit alle Kreise. Vielfach herrscht die Meinung, daß die Besserung der deutsche! Valuta in kürzester Zeit einen erheblichen Rückgang bei Warenpreise zur Folge haben müßte. Diese Ansicht dürfte bet solchen Waren berechtigt sein, die wir als Fertig« fabrikate unmitelbar aus dem Ausland beziehen, oder die in Deutschland nur einer unwesentlichen Bearbeitunck unterliegen. Ganz anders liegt es mit solchen Staren# deren Rohmaterial importiert wird, die jedoch in DeMsch« land einer mannigfachen Bearbeitung unterliegen. Hie« ist zunächst zu bedenken, daß diejenigen Fabrikate, diL heute auf dem Markte erscheinen, zumeist aus solches, Rohware gefertigt siud, die vor einer Reihe von Nionate« eingeführt wurde, als die Valuta noch denselben Status; hatte wie heute, oder gar noch besser stand. Das späten' zu den teuersten Preisen eingefichrte Rohmaterial ist atu; meist noch gar nicht auf dem Markte erschienen. Ferner aber ist zu bedenken, daß gerade in jüngster Zeit dip, Löhne eine ungemein steigende Tendenz eingeschlageui' haben und noch fortsetzen. Ebenso sind die Kohlenpreis«- neuerdings wieder ganz bedeutend gestiegen und ihnea folgen die Eisenpreise. Ebenso wachsen fortbauerull Transportkosten aller Art usw. Hinzu kommen die Wir­kungen der Umsatzsteuer und andere Abgaben. Unter diesen Umständen wird man im allgemeinen zufrieden sein müssen, wenn die Preise nicht noch weiterhin steigern sondern wenigstens den heutigen Stand beibehalten. Ein Rückgang der Preise würde bet weiterhin steigender Va­luta nur ganz allmählich sich durchsetzen können. An eine« unmittelbar bevorstehenden allgemeinen Preissturz ist jedenfalls nickt zu denken, zumal die Besserung der Be­wertung der Reichsmark (von ca. 4 Pfg. auf ca. 8 Pfg.) nicht so wesentlich ist, wie man vielfach annimmt.

Zu der Erzbergerschen Steuerangelegenhett wird demH. K." aus Berlin geschrieben:Wie wir hören, bat jetzt die Staatsanwallschaft sich der Sache an­genommen und ihrerseits eine Untersuchung gegen Erz- berger eingeleitet. Wie weiter bekannt ist, schwebt seit Anfang November ein Strafverfahren gegen den ver­antwortlichen Schriftleiter derDeutschen Zestung" Dr. Ernst Bülck wegen Beleidigung des Herrn Erzberger, weil Dr. Bülck in einem Artikel den früheren Reichs­finanzminister alsgewohnheitsmäßigen Lügner" be- «mmmsi^ der Vertagung, da den Beweisanträgen des Angeklag­ten, der einen sehr umfangreichen Wahrheitsbeweis an­getreten hatte, stattgegeben worden war. Falls der Pro­zeß wieder ausgenommen wird, würde es für die Frage, ob Herr Erzberger eingewohnheitsmäßiger Lügner" ist, natürlich auck von großer Bedeutung sein, ob er wirklich bei seinen Steuererklärungen in einer Reihe von Fällen wissentlich falsche Angaben gemacht hat Sonderbarerweise ist aber bis heute noch kein nettes Berhanölungsterurin in diesem Verfahren an gesetzt worden, und es besteht die Möglichkeit, daß das ganze Verfahren unter den Tisch fällt, weil am 20. Mai Ver­jährung eintreten würde, falls diese Verjährung nicht durch eine richterliche Handlung unterbrochen wirb."

Die Reichsprästdentenwahl.

># Berlin, 8. Mai. Die Wahl des neuen Reichs- Präsidenten wird, wie diePost" nritteilt, voraussicht­lich in der zweiten Hälfte des Monats August stattftn- den. Wie es heißt, hat der jetzige Präsident Eberr auf eine Wiederwahl verzichtet. Die endgültige Entscheidung über die Aufstellung von Prüsidentschastskandidaten er­folgt erst nach den Reichstagswahlen.

Weiteres dentsches Land für Dänemark?

Berlinske Tidenbe" meldet. daß seitens der inter­nationalen Commission der englische Delegierte und der norwegische Vertreter im Obersten Rat vorschlugen, daß die südliche Grenze der ersten Zone im Osten derart re­guliert werde, daß die Strecke an der Kupfermühlenbucht bis nach Wassersleben, das dickt «ördlick von Flensburg liegt, den Dänen übertragen werde. Durch diese Rege­lung werde die Möglichkeit geschaffen für die Anlegung eines neuen Flensbnrgs, da die betreffende Strecke wich­tige Bedingungen für Hafenanlagen auf dänischem Ge­biet habe

Die dentschcn Schiffe.

** Rotterdam, 8. Mai. Der Alliierte Rat wird, wie aus Paris gemeldet wird, über das deutsche Ver­langen nach teilweiser Rückgabe der bcschlagnaduUea deutschen Schiffe erst die deutschen Vertreter in Spaa anhören. Der alliierte WirticlmfiSrat bat f-rh gegen eine Rückgabe der deutschen Schiffe ausgesprochen.

Die Friedensdebatte in Amerika.

** Rotterdam. 8. Mai AuS Neuyork wird gemeldet, der Senat beschloß in eine neue Beratung des Versailler Vertrages einzutreten.

Bayerischer Protest gegen die schwarze Schmach.

München, 8. Mai. (T. tL) Die weiblichen Ab­geordneten sämtlicher Parteien des bayerischen Landta­ges hat an die Staatsregierung einen Antrag gerichtet, sie möge bei der ReichSregierung Schritte einleiten für die Zurückuiebung der schrvarzeu Truppen aus dem be­setzten Gebiet mit Rücksicht auf die schweren sittlichen Verbrechen, die wiederholt an deutschen Frauen und Mädchen begangen worden sind und die eine Schmach für die weiße Rasse bedeuten.

Aufbringung der Geldstrafen gegen Hopf und Ebrler.

»* Fraukfnrt a. M., 8. Mai. (T. U.) Die Bürger­schaft stellte durch rasch ueranftaiterc Sammlungen die