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HersfeSSer KreisHtrtt

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Rr. 109

Mittwoch, >en 12. M«i

1920

, Die Sphinx von Spaa.

. ä Das Ergebnis der Konferenz von San Remo hatte die Einladung des deutschen Reichskanzlers zu IBerhandlungen mit den Staatsmännern der Entente in Spaa eine relative Hoffnung auf eine nunmehr mög- gliche Anbahnung einer Verständigung mit den Alliier­ten über die Durchführung des Friedensvertrages er- iroedt. Dazu trugen auch die Erklärungen des italieni­schen Ministerpräsidenten Nitti und des englischen Pre- Merministers Lloyd George bei, daß die deutschen «SSertreter als gleichberechtigt an den Verhandlungen in Spaa teilnehmen sollten. Von der französischen Presse krvurde allerdings von Anfang an mit den widerlichsten Mitteln der Verleumdung und Beschimpfung der Deut­schen versucht, die Alliierten davon zu überzeugen, daß .es aus Gründen der Moral und des Prestige ganz ausgeschlossen sei, sich mit denBoches" an einen Tisch Dr setzen und sie überhaupt an den Verhandlungen teil- mehmen zu lassen. Der deutsche Reichskanzler sollte nur berechtigt" sein, gehört zu werden und den Alliierten Das deutsche Material über die Wiedergutmachung und «über die Gründe der bisherigen Nichterfüllung der Ver­pflichtungen des Friedeusvertrages vorzulegen. Mit Diesem Standpunkt soll die französische Regierung, wie Havas jetzt meldet, bei den Alliierten durchgedrungen «ifetn. Auffällig war, daß in der letzten Zeit auch die amtlichen der englischen Regierung nahestehenden Zei­tungen durchblicken ließen, daß dem deutschen Reichs- Kanzler keinerlei Befugnisse eingeräumt werden wür­den, als gleichberechtigtes Mitglied an der Konferenz in Spaa teilzunehmen. Auch hier hat die französische Di- fPlomatie wieder einen Sieg über die englische Auffas- 'sung errungen, der alle Hoffnungen, die man noch auf Svaa setzen konnte, vernichtet. Die französischen Staats- -anänner haben es verstanden, die Niederlage von San plemo in geschickter Weise in das Gegenteil umzuwau- Delu, und es scheint auch, daß sie jetzt wieder auf dem besten Wege sind, ihrer Politik zu einem Scheinerfolge reu verhelfen. Vielmehr dürfte kaum dabei herauskom- [men; denn die französische Politik muß an der ihr eut- Megenstehenden Wirklichkeit scheitern. Nur kann der Deitvunki etwas hinausgeschoben werden.

Wenn die deutschen Vertreter nicht als gleichbersch- tigt in Spaa angesehen werden und ihnen kein Einfluß auf die Verhandlungen zugestanden wird, muß es die Deutsche Regierung ablehnen, überhaupt Vertreter zu Der Konferenz zu entsenden. Die Selbsterniedrigung inou Versailles Stuf in spaa rucht eine Wiederholung er- ffahren. Daß die deutsche Regierung den Beweis für den iWillen erbracht bat, die schweren Verpflichtungen des ^Friedeusvertrages, die sie nicht freiwillig übernommen ckmt, sondern die ihr unter dem Drucke der brutalsten Ge- .walt aufgezwungen worden sind, in loyalstem Sinne Alliier Hintansetzung der wichtigsten Lebensbedingungen Des deutschen Volkes soweit zu erfüllen, als dies irgend imögltdj ist, geht au^ der veröffentlichten Zusammenstel­lung über die Leistungen Deutschlands an die Entente

über . . _

vor, die auch den fanatischsten Herostraten davon »ber­gen muß, daß Deutschland in seiner Pflicht der Wieder- machung bisher Uebermenschliches vollbracht hat. Das Z tausend Wunden blutende Deutschland, dessen Wirt- lstsleben vollständig zerrüttet ist, dessen Volkskraft in- ze der fünfjährigen Blockade und vollständiger Uuter- lährung seiner Träger sich in einem agonieähnlichen stände befindet und in dem soziale und politische mpfe immer weiter an dem Mark des, Volkes zehren, in der Frage der Wiedergutmachung mehr geleistet je von einem Volke geleistet worden ist oder über- thaupt verlangt werden kann.

Die Politiker an der Seine wollen hierfür kein Ber- Mündnis haben. Vielleicht auch aus guten Gründen. Scher diese gerade sollten ihnen die Augen öffnen. Nicht Danz ohne Berechtigung klagt die französische Presse dar- . Stier, daß England alles, was es im Friedensvertrage verlangt hat, von Deutschland bekommen hat. Es ist Die englische Pcrfidie und der kaufmännische Weitblick, wodurch es seine Ziele, für die es in den Krieg gezogen ist, mich wirklich erreicht hat. DeutMaud ist durch die iMilliardenzablungen, die es bisher in Waren, Material Usw. geleistet hat, vorläufig zahlungsunfähig Diese iDeutschen Milliardenwerte und in erster Linie England

-deutschen Milliardenwerte und m erster xmuc England zum te gekommen, ES bat die deutsche Handelsflotte sich ungeeignet, die deutschen Kolonien zum größten Teil ein- gesteckt und den ehemals deutschen Handel an sich ge­rissen. Frankreich in seinem Sregestarnnel steht m vor einem Nichts und will aus diesem Nichts durch Gewalt etwas herausprefscn Mit schlecht^ verhaltenem Jngr.mm

lmüsten die französischen Staatsmänner »uneben, daß ®Ä in den nächsten Fahren nichtviel" zahlen £«Ran möchte deshalb die Wicderguimachungs- kormel so elastisch gestalten, daß Frankreich, gestützt auf feine Machtniittel, später jederzeit ^e höhere Entfcha-

ÄnÄ^^

mit es eine feste Grundlage habe, auf der eS seme Witt . schaff wieder anibanen sönne. Der e«friaste Ber echter frnniöfifdicn Standpunktes in der Cuticbadlguugs- fraae is? der Vorsitzende der Wiederautmachuna^om. Mission, der ehemalige Prastdent und Kneasheder 1 oin caree, der kürzlich in einem Arhseit in "Mattu r .eine Lutzerst elastische Gestaltung der Wiedclgutmachimg ein. getreten ist. Dieser Vorschlag hat aLctinngvinbeT ba tifer Vreste wenig Anklang gefunden, um> auch d.r französische Finanzsachverständige hat ^helehut nut per Begründung, daß eine benimmt begrenzte

|mmnc festgesetzt werden müue, weil sonst eim Ko, lo- lidicrm'g und Wiederbelebung der deutjcgen Winschasi

irfü tnöstlidi fei.

Werten gegeben werden müsse Entente auch in Spaa berückst, sind auf dieser Konferenz noi

Für die Beurteilung der finanziellen Leistungsfähig« fett Deutschlands sind die Auslassungen des Reichs­finanzministers Dr. Wirth in Dresden wertvoll, daß Deutschland vorläufig absolut keine Zahlungsmittel be­sitze. sondern daß erst die Möglichkeit zur Schaffung von Werten gegeben werden müsse. Diese Tatsache wird die Entente auch in Spaa berücksichtigen müssen. Außerdem sind auf dieser Konferenz noch sehr viele Fragen von vitalstem Interesse für Deutschland zu regeln, vor allem die der Räumung des Maingaues und der Belastung des für die Aufrechterhaltung des deutschen Wirtschafts- lebens unbedingt notwendigen Schiffsmaterials, Fragen, an deren Entscheidung die deutschen Vertreter und Sach-

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verständigen in hervorragendem Maße beteUti müssen, wenn die Lösung im Interesse des dei europäischen Wiederaufbaues erfolgen und Utopie bleiben soll.

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Umschwung in Paris?

»^ Frankfurt, 11. Mai. lT. U.) Aus Paris wird gemeldet, in einer inspirierte« Mitteilung -es Journals" wnrde gestern zum erste« Male augedeu- tet, daß Frankreich der Festsetzung einer Gesamtsumme als Kriegsentschädigung nnd einer Verteilung aus maß. volle Jahresraten zustimmen könute, wenn die Alliier­ten es ermächtigen würde«, von Deutschland ein greif­bares Pfand als Bürgschaft für die Zahlungen zu for­dern. DasJournal" hofft, daß Lloyd George einer derartige« Anregung zustimmen werde; denn für die Verbündeten Frankreichs wäre es gewiß angenehm, die Garantie für die grfüUnng der französischen und belgi­sche« Ansprüche auf Deutschland abzuwälzen, statt sie selbst zu leisten. . =

,Der Grundgedanke dieser Form der Kriegseu;- schädigung ist der gleiche, wie er bisher von der franzö­sischen Regieruoq verirrten worden ist. Was Frank­reich mit dem Pfand als Garantie für die Zahlungen meint, ist leicht zu erraten. Es will dasGrfer" brin­gen. einer Festsetzung der Gesamtsumm: der 5lricgseut- fchädiguug zuzustimmen, dafür aber freie Hand erhal­ten für seine imperialistischen und aunexionistsihcn Pläne gegenüber Deutschland, in denen es bsher an die Einwilligung seiner Alliierien gebunden war. Wurde dieser p^orschlag angenommen, dann hätte Frankreich sein Ziel erreicht, indem die letzten Schranken für etne uinumcbränftc Machtpolitik gegenüber dem wehrlosen

Dcutschle-' ------,--------

Vorbereitungen für Spaa.

Der AmsterdamerTelegraaf" meldet aus Brüssel, an der Kousereuz in Spaa werden Frankreich, England, Italien, Japan und Belgien teilnehmen. Der amerika­nische Gesandte wird den Sitzungen beiwohnen, ohne an den Erörterungen teilzunehmen.

WieMatin" mitteilt, ist Mtnistcrpraudcut Mille­rand von der englischen Regierung eingeladen worden, nach England zu kommen, um das Programm für die Konscretiz in Spaa fertigzustellen.

Die Pläne Frankreichs.

w Rotterdam, 11. Mai. (S. C.) DieTimes" mel­den ans Pariß: Die Franzosen gehen mit irordernu- ge« nach Spaa, die anch die Besitzergreifung weitere» dentschen Landes betreffe«. TK <_._

w Genf, 1L Mai. tS. C.) Havas ureldet: ^BiS Heute mittag ist keine Absage der Konferenz in svaa erfolgt. In französischen Regieruugsrretsen glaubt mau, daß die Konferenz unmöglich um 8 Tage vericho- fentlicht eine Unterredung mit Dtillerand, in der der französische Plmisterprändent seine Ausfaßung zur Konferenz in Spaa dahin Msamnwnfavt, baß er den Dentschen keine Rechte zngesteden könne, an der Jnier- uretation der im Versailler Vertrag ihnen auferlegten Verpflichtungen mitzuwirken.

Seine Räumung Frankfurts.

w Rottcroam, 11. Mai. (S. C.) Reuter verstrei­tet eine Pariser Pieldung, wonach eine 'Räumung Frankfurts durch die Frauzoseu vorläufig nicht statt-

Mai- ?. 11 Mai. (V. Z.) Heute verlautet hier mit ziemlicher Besfimmtdeit, daß J1^*en «efah zunastruppeu in Frankfurt am «ouuabcud, 15. aiat, Fraukfurt verlassen werden. Man darf öaraits wohl die weitere Folgerung ziehen, dab ^"R ^ie französischen Besatzungsiruppen aus Frankfurt und dem Maingau tn ^Vci^d^'Bewerttmg der Meldung wirdman wohl berlickstchtigen müssen, daß sie von betVossischen psei- tung", die trotz aller bitterer Erfahrungen immer we^ tcr unablässig an einer Verständigung mit »yrauticicy ötnarbeitet, aubgeht.)

Die JnanisitionSliste der Entente.

^ Scttln Mai. (L. A.) Von der Ettieutickom- misswn wurde heute in ^-rli» die eingegangene Liste derKricgsverbreckcr". gegen die in ^cwne »nwaajit verhandelt werden soll, überreicht.

Der Euientebericht über das Ruhrrcvker

^ Genf, 11. Mai. tS. C.) Havas melbet: Der Bericht der Eutentekoministion aus dem lliuhrgebiet liegt seit TouueröMg den Alliierten vor Darin wird die Nichtcr;ii!luuq der Vertragsverpslichtunges durch Deutschland im Ruhrrevier bestätigt, ba b<i^ Verbleiben der militärischen Sicherheiisroehr im Ruhrrevier nicht den Berpilichtungen entfpndü. die d.e dUnerten tu mi» lttäri'cher Hinsicht Deun'chland auferlegt haben.

Deutsche Note über die »äum««g des RilbrrevicrS.

«.Berlin, 11. Mai. lV. %) Die MF-ilung, von der Herabsetzung bet deutschen Truppenstärke im Ruhr-

rebier auf die vorgefibrtebene Za-l ist Örtern durkd «H fere Heeres-Friedenskonmrission dem Eyef der srmtz» fischen Militärkommission, General Rollet, ÜHergevol worden. General Nollet hat die Prüfung deS in M Note mitgetetlten Sachverhalls durch den Major v GraveS sofort angeordnet.

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Deutsch-französische WirtschaftSverhaxdlunge«.

** Basel, 11. Mai.Petit Parisien" melbet, . Mitte Mai in Paris eine Konferenz deutscher und sr zösischer Industrieller Zusammentritt, um vorläufige schlüsse darltber zu fassen, wie die deutsche und statt sehe Wirtschaft miteinander Hand in Hand können. Es handelt sich vor allen Dingen um die ben-, Metall- und Textilbranchen. Die Franzosen wolle« Rohstoffe liefern, die in Deutschland veredelt werden sollen. Das gesamte Material wäre bann an Frankreich zurückzuliefern.

Die Wirtschaftsoerhandluvge« mit Dänemark.

w Kopenhagen, 11. Mai. In der nächsten Wokh« wird das Kreditabkommen zwischen Deutschland tuw Dänemark in Kopenhagen unterzeichnet.

Eine amerikanische Anleihe an Dentschlaud?

Wie derB. Z." über Kopenhagen gemeldet wttS, hat sich die Kricgsfinanz-Korvoration mit dem Bov- schlage eiiiverftar.ben erklärt, Deutschland eine Anleihe von 250 Millionen Dollars zum Aukauf von Lebens- Mitteln und Rohwaren zu gewähren.

Die Lage in Oberschlesien.

Die Ententekommission gegen das Treiben SorsauthS.

«» B erlitt, 11. Mai. (T. U.) Der Leiter bet interalliierte« Kommission hat sich dem Pole«fichree Korfanty gegenüber gegen ben Streik, ben die Polen kür heute verkündet habe», erklärt «nd dabei betont, daß He Entente den festen Willen habe, die Arbeiterschaft in Oberschlesien zn schützen.

** Rotterdam, 11. Mai. Englische Blätter bringe« Nachrichten aus Warschau, wonach die Polen für d« Füll eines für sie ungünstigen Ausganges der Abstim- mungeu in Oberschlesien die Internationalisiern»- OberschlesienS vorbereiten und mit Emschieoelchert fordern. ,

>* Berlin, 11. Mai. Die Entente bar auf bie -eytr b^^lll^L 91Dir ^^^.^" «ä#*u_Ä?^df(idiiil int :>Üi>ViWhlCflClt fl;IMC AMivort erteilt."Die Reichsreaterung hat erneut scharfe Vorstellungen bei der interalliierte Kommission tu Op- pelu erhoben.

Der Justizbeamteustreik.

«-r Beuchen, 11. Mai. (Z. 1L) Entgegen audevS- lautenden Meldungen ist mit einer baldigen Wieder­aufnahme der arbeit an ben oberschlesischen Gerichten noch nicht z« rechnen. ES sind im Gegmtcil Be.tre- bungen <m Gange, die auf eine Dicilsteinstellung der Be- amten der anderen staatlichen Betriebe tPost, Eiseudap« usw.) und der Kommunalbeamten binauslanfen, mw den Forderungen der Justtzbeamien bei der Ententckam- Mission mehr Nachdruck zu verleihen.

Der polnische Keueralstreik.

Ueber den polnischen Generalstreik erfährt rl?TB. von zuständiger Seite daß im oberschlesischen Zentral- kohlenrevicr die Zahl der Ausständigen w bis b0 Pr»- zeut, im lllybniker Revier üO bis 70 Prozent beträgt Die deutschen und deutschgesmnten Arbeiter erschien* vollzählig zur Arbeit.

L Brcslau, 11. Piai. tS. 6.) Der Streif in Ober- schlesieu greift weiter um sich. Sewe früh streiften mi4 einer Kattowitzer Pteldung 75 Prozentt der Industrie­arbeiter.

Große deutsche Mehrheit im Soldauer VezirL

Eine schwere Niederlage haben die Polen bei -e^. Wahl zum polnischen Reichstag im Soldaner Bezirk er­litten. DieNeidenburger Zeitung", der die Ergebuine aus sieben von acht Wahlbezirken des Soldauer Sau* des Vorlieben, zählt 4W0 deutsche gegen 1280 polnische Stimmen. Dabei durften nur solche Deutsche wählen, die bereits seit 1908 ansässig sind, während die Pole» ohne jede Beschräukung ihre Stimmen abgeben bürsten.

Die Grenzen des Freistaates Danzig.

Der französisch« General Duvout, der Vorsitzende der Grcnzscstsctzuugskommission ist in Danzig etnax- trossen und hat mit den zuständigen Behörden verfehle* bene Berauingen abgekilten. Die einzelnen Abteilun­gen der Kommission haben ihre Arbeiten zuni J.eil be­endet und die Grenzen grundsätzlich festgelegt. Da^er ist der Wald von Sonnowiy im Kreise Trrschau fn Größe von 150 Hektar dem Freistaat Danzig zuerlaum

Die Botschaftcrkouieresz hat sich unter dem Vvrstv von Eambon mit bw Dauziger Frage belchantgt. ^er Sitzung wohnte auch ba Danzig.r Oberkommviar elr Reginald Tower bei. Ueber das C^ubiiw der «>tz«ug liegt noch keinerlei Bericht vor.

Wetterleuchten in Polen.

** Breelan, 11. Mai. (5.1L) Aus Polen liegen zn- verläfiiae Nachrichten vor, wonach das polnische o-jeruble» sische Schutzregiment nach Ostrowo und Thorn verlegt worden ist. weil es nnznoerlässig gelvorden war. Au der Grenze OberschlesienS Sehen Teile der friinereg i Ha'ier-Diviston. Die Division in dem ALichnir a'S iKuün: icric 11. Division zugeteUt. An der l'ckechv- sicitalischen Grenze stehen Teile der 9. und 12. Divi­sion. In verschiedenen galizi'ch^n ölegiwemeru s..eine Mci'terc« avSgebrochen. Auch an der boficheu.uusche«