Hersselöer LagMatt
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Rr. 110
Freitag, ^en 14. Mai
1821
Die erste „SchrrMgen"-LM.
Die erste Liste der vor« den Alliierten zur Aburtei« kung vvr dem Reichsgericht unter Anklage gestellten Per« sollen enthält folgende Namen: 1. Patzig, Hellmut, Ober« leutnant zur See, Kommandant U. 80, Anklage wegen Torpedrerung des englischen Hospitalschiffes „Llando- wery Castle", 2. Steumann, Karl, Oberleutnant zur See, Kommandant U. 67, wegen Torpcdtcrung des englischen Hospitalschisses „Dover Castle", 3. Werner, Wilhelm, Kapitäuleutnant, Kommandant U. 55, wegen Torpedie- rung des englischen Hospitalfchtfses „Torriurgton", 4. Müller, Hauptmann, Landsturm 5/1, Gelsenkirchen, Kommandant des Lagers Flavy-le-Martel (Frankreich), wegen unmenschlicher Behandlung englischer Gefangener im Lager Flavy-le-Martel, 5. Heinze (oder Hermann), Unteroffizier, wegen unmenschlicher Behandlung englischer Gefangener im Lager Herne, Zeche Friedrich der Große, 6. Trinke, Unteroffizier, 7. Neumgun. Soldat,' 6 und 7 wegen unmenschlicher Behandlung englischer Ge- . sangener im Lager Pommerensdorf, chemische Fabrik, 8. Stenger, General, Kommandeur 58. Brigade. 112. und 142. Jnf.-Regt., 14. A.-K., Befehl zur Nicdermachnug von Gefangenen und Verwundeten bei der 58. Brigade, 9. Laule, Leutnant im 112. Jnf.-Regt., 10. Schröder, Hauptmann im 112 Jnf.-Regt., 11 Müller, Konrmcnidenr des . 112. Jnf.-Regts., 12. Gultins (oder Crusius), Hanpt- NMNN im 112. Jnf.-Regt., 13. fOtayer (aus Badenweiler), Hauptmann tot 112. Jnf.-Regt., 9, 10, 11, 12, 13 wegen Mitwirkung bei der Ansfiihrung des Befehls des Generals Stetiger, 14. v. Oven, General, früherer Gouverneur von Metz, 15. v. Kayser, Major im 65. Jnf.-Regt. (Landwehr?), angeblich früher dem 28. Jnf.-Regt. in Koblenz angehöria, 14 und 15 wegen Gewalttaten ihrer Truppen in zahlreichen Fällen in Nomeny, Jarny, Jaulny und St. Julien-les-Metz, August 1914, 16. Michelsohn, Oskar, Arzt. Direktor des Lazaretts der 7. Armee in Efsry Dans Trelon und in Dizy-le-Gros, wegen Tötung zahlreicher ihm anvertranter Kranken und Ver- . mundeten durch systematische Mißhandlung, Diebstahl und Nahrungsmitteln und sonstigeil Eigentums seiner Pfleglinge, 17. Kruska, General, Kommandeur des Lagers Cafsel, 18. v. Jäck (?), Gouverneur von Gaffel, 17 und 18 wegen Verbreitung einer Tnplmsepidemie im
„©tena", „Doris" und „Lilla< rll. Schnitz, General, Kommandant des Lagers Laugensalza, 21. Koch, Joseph, Hauptmann der 8. Komp. Laugensalza. 22. Krause, litt» ter affiner im Lager Laugensalza, 20 bis 22 wegen Mist. Handlung von Kriegsgefangelien im Lager Laugensalza. 23. Gras v. Carmer, Komumudant, Etappcnkommaudan- tnr 167 San Dainieli del Friulli, wegen willkürlicher Requisitionen und Mißhandlungen im Etappengebiet, 24. v. Bülow, Führer der 2. deutschen Armee, 25. A. voll Below (Anmerkung unter dem Vorbehalt), daß möglicherweise eine Verwechselung mit General v. Bülow vorliegt), General der 5. Brigade, 3. Garbe-Jnf.-Div., 25. Frhr. v. Langermann, Generalmajor, Komtnattdeur der Brigade des 1. und 2. Garde-Res.-Regts., 26. Prinz Ernst von Sachsen, 27. Jung oder Junge, Major oder Krauptmann, Gardeschützenbatillon, 28. Wagnitz, 3. Komp. 28. Pionierbat., 29. Steinmetz, Leutnant, 3. Koinv. 28. Ptonierbat.. 30. Bronsart von Schellendorf, Major, Gardeschützenbataillon, 31. Baron von Brunau oder Bunan, Leutnant, Gardeschützenbataillon, 24 bis 31 wegen Gewalttätigkeiten in Andeune und Seilles. 32. Ram- dvhr, Major, Agent der geheimen Feldpolizei in Gram- mont, Ostflandern, angeblich wohnhaft Kleinbahnstraße. Leipzig, 33. Zahn, Ernst. Agent der geheimen Feldpolizei in Grammont, angeblich wohnhaft Breitestraße oder Kaiser-Josephstroße in Leipzig, 32 und 33 wegen Mitz- hcmdlumnm der Bevölkerung in Grammont und Umgegend während der Zeit der Besetzung, 34. Danzig oder Denzin oder Dentzin, Feldw.-Lentn., Kommandant des Lagers Sedan, 35. Engel oder Engels, Leutnant, Kom- mandant 'des Lagers Sedan, 36. Holz, Sergeant, Lager ^edan, 37. Albrecht, Gefr., Lager Sedan, 38. Bigodzko, Offizier Rang, unbekannt, Lager Sedan, 34 bis 38 wegen Mißhandlung der Gefangenen und Diebstahls von Eigentum der Gefangenen im Straflager Sedan, 39. Prcnsker. Major, Kommandeur des 11. Bat. des 155. NegtS., 40. von Kirchbach. General, 41. v. Seudlitz, Oberst, 39 bis 41 we- genGcwalttütigkeiten in Kalisch 1914, 42. Hauff, Korn- nmndcur der 26. württcmbergischen Landm.-Dio., wegen Mißhandlung rumänischer Kriegsgefangener im Elsaß, 43. Limburg,Major, Kommandant des Gefangenenlagers in Breesen in Mealenbu.ra, 44. Noring, Leutnant, Ad- jutaut des Konnuandanten des Gefangenciilagers Breesen, 43 und 44 wegen Mißhandlung rumänischer Kriegsgefangener im Lager Breesen. 4o. Ronder, Chef der derrt- schen Militä'Polizei in Ran am Serbien) wegen To- des N Bezirk Ranjanj.
Die Liste wird sofort dem Oberrerchsanwalt uber- geben werden. Das Beweismaterial der Liste durste keineswegs den Anforderungen emsprechen, die an m- ristisches Beweismaterial gestellt, werden müM 9m '.uesenilikben sind dreielven Amcontdlgungen m derul- ben Weise anfgesi'ihrt, wie eo bereits in der großen Auslicierungsliste der Fall war. nur daß noch einige Einzelheiten näher benannt worden sind. •
Weitere Listen über KriegSverbrechen.
Genf, 12. Mai. (S. C.) HavaS meloeu, der nach Berlin gesandten Note der .schuldigen Den11cinu werden Mei wei cre in Monatssriit somen. Die zivUie .^me siebe berests vor ihrer letzten 3vedtgiernMg- Die Alliierten willen einen Verzicht am ven Hanptinhalt rhrer früheren Ausliesernnasliste unat aussprecheu kviulLn.
Festsetzung einer Frist für die Leipziger Prozesse.
^ Rotterdam, 12. Mai. (S. C.) „Daily 2Rail* meldet aus PariS, vom alliierten Rat ist ver Ternstn, der der deutschen Regierung für die Aburteilung der '„Kriegsverbrecher" gestellt wurde, auf den 30. Oktober festgesetzt worden. Dem deutschen Geschäftsträger wurde hiervon Mitteilung gemacht.
Genf, 12. Mai. lS. C.) Der „Temps" erfährt, daß die Liste der zur Aburteilung angeforderten Deutschen von den Alliierten noch erweitert worden sei. Aus den Listen standen jetzt fast 1500 Namen.
Die Anlersuchmig des Kapp-Putsches.
-M- Stettin, 12. Mai. (T. II.) Der llntersuchungs- ausschuß für die Provinz Pommern, der nach dem Kapp-Putsch beim Oberpräsidium eingesetzt wurde, hat •" -------- ----zahlreiche Fälle erledigt. An
6uuu4ivinc-t cicuc |uu tuivivyivn luvtuuii, gegen mehrere Personen das Disziplinarverfahren zu eröffnett.
in den letzten Sitzungen zahlreiche Falle zuständiger Stelle soll empfohlen werden,
Der Polizeipräsident in Stettin hat am Sonnabend die AufeNthastSbefchränknnq für die Hausangestellten des Majors Bischofs nebst dessen Kind anfgehabc».
*
Die Vcrhängunq der Schutzhaft gegen das sechsiäh- rige Kind des Majors Bischofs war ein schwerer Mißgriff und läßt sich weder moralisch noch rechtlich rechtfertigen. Wenn schon während des Krieges gegen die Anwendung der Schutzhaft durch das alte Regime in Fällen, wo sie ans Gründen der Siaatssicherheii uiGe- dinac notwendig war, von Dan bis Berseba Zeter und Mordio geschlken worden ist, so mußte wenigstens jetzt, wo wir im Frieden leben und wo ein Anlaß zu derartigen Maßnahmen doch nicht mehr vorliegt, verhli- tet werden, daß wie im vorliegenden Falle die Schntz- Hast über ein Kind verhängt wird, das doch wahrlich keinen Ginflr.ö auf die Handlungen seines Vaters hat und dessen Freiheit schwerlich eine Berdunkelnngsge- sahr öitdett kann, zumal über seine Singebörigen und den Gastgeber, auf dessen Gute diese sich aufhielten, die Postsperre verhängt war.
Berlin, 12. Mai. (T. U ) Wie aus Magdeburg aenicläct wird, Habeu die Ersten Staatsanwälte der Landgerichte der Provinz Sachsen auf Ersuchen des Oberpräsidenten und RegiernttgSkommisiars Hörsing alle anläßlich der Märzunrnhen Verhafteten- soweit sie nicht wegen irm^ner VerLrechen Jri^esctzl »»otöcrF lind; aus der Harr entlassen
Haftbefehl gegen Kapitän Ehrhardt
Berlin, 12. Mai. (S. C.) Gegen den aus dem Muusterlager flüchtig gewordenen Kapitän Ehrhardt, gegen den bisher ein Schntzhaftbefchl norlag, ist yesteri: vom Kriegsgericht Haftbefehl wegen Hochverrats erlassen worden. Siacü dem Reichswehrministerium vorliegenden zuverlässigen ^nivrinationen befindet sich Ehrhardt nicht mehr auf deutschem Boden.
DerSchntz der Mndertzeilen NorLsHlesrvlgs
Der deutsche Vorschlag.
** Kopenhagen, 12. Mai. (D. II.) Zu dem Berliner Telegramm, laß der dänische Minister des ?leußern einen Vorschtag des deutschen Gesandten in Kopenhagen abge- ichlagen habe, ein Abkommen znm gegensiitigcn Schutze der Minderheiten in Nordschleswig abzuschließen, meldet RitzauS Büro, daß von der deutschen Regierung ein solcher Vorschlag nicht gemacht worden sei. Wie der Korrespondent des „L.-A." dagegen bei der deutschen Gefandst schaft erfährt, trifft die Meldnug des Rctzanfchen BnroS nicht zn. Der deutsche Gekandte Freiherr vou Neurath hat im Gegeirteil am 7. Mai eine offizielle mündliche Demarche beim Minister des Aeußern Earald Scavenius nnternvnrmen und hat pcriontich bei ihm im Auftrage der deutschen Regierung ange'ragt, ob die dänische Regierung ein Abkommen Betreffend den «chutz der Minderheiten in Nordschleswig mit der deutschen Regierung abschließen wolle. Minister ScaveninS hat darauf erwidert, es bestehe bei den Dänen keine Geneigtheit hierzu.
Eine dentsche Note an die Entente.
Das Maierial für die Leipziger Prozesse nugeuttgeud.
c-< Berlin, 12. Mai. (S. C.) Die Reichsregie- mna wird die neue Avurteilnngsnote der Entente nocl! in dieser oder nächster Woche beantworten. Sie wird von den Alliierten diejenigen Unterlagen und Beweise erbitten die für die Sinleitnng des Sirafverfabrens nach den l-eMscken Gesetzen notwendig sind. Der Ober- reichsanwalt trifft morgen in Berlin ein.
Zur Konferenz von Spaa.
w Berlin, 12. Mai. (Bis.) Wie der „Vts." von zuständiger Seite erfährt, ist von einer Verlegnng der Konferenz von Spaa ans einen späteren Termin im Answar- tigen Amte nichts bekannt. Die deutsche Regicruug hat nicht das gertnaste Juteresse daran, den Termin aufzu- ichieben und hat infolgedessen bei den Ententemachlen auch keinen diesbezüglichen Schritt unternommen.,. Im Gegenteil hat die deutsche Regierung betont, daß sie zn jeder Zeit gern bereiset, in Spaa zu erscheinen, obgleich die Wahlen sie sehr m Anspruch nehmen.
Deutschland will Vorschläge für Spaa machen.
** Paris, 12. Mai. Der deutsche Gestkmststrager.m Paris, Göppert, machte der Botschafterkomerenz eine Mitteilung, wonach sich Deutschland Vorbehalt, der zvou- ferenz von Spaa Vorsch.agc bezitglich der Kriegsen^ sthädiauna zn machen. Dentichland wolle alle von ihm in dieser Angelegenheit verlangten Erktarungeu abge- ^DiS Konferenzen ro» Spaa und Brüfsc! vcAchobcn?
Der belgische '.viinistcr für wirtschaftliche Angcle- flßjuhciWn'Al'r aus SUnrLS »arU SRtüiu’C lUntifaillehrt ist.
bestätigt, daß die Konferenz in Span roabrschetnlict verschoben wird und daß deshalb auch der Beginn da internationalen Finanzkonferenz bis Anfang Juli verschoben werden muß.
Dculfch-srauzöfische WirtschaftSverhandlnuge«.
v» Berlin, 12. Mai. (S. G.) Die von Deuts angeregten Besprechungen über die Wiederaust der Handelsbeziehungen zivischen Deutschland Frankreich beginnen am 28. Mai in Parts. Bon de scher Seite sind 29 Personen delegiert, darunter kannte und hervorragende Vertreter -er Großtndu
Rückzug der Engländer aus Mesopotamle».
** Rotterdam, 12. Mai. Meldungen au- Loudott zufolge hat Enver Pascha, der an der Spitze der türtt/ schen natlonalistischen Bewegung steht, dauernd Zulauf. Seine T'uppen sind bis Bagdad vorgerückt. Die 8tt$i länger mußten sich ans Mesovotamieu
vorgeritckt. Die S»a» mien znrückziehe«. ©16 französischen Trupp« in einen am ausgear» rben eine große Trupt»
wollen sich in Syrien mit den
vereinigen. Die Türken verfolgen betteten strategischen Plan. Sie hab... _..„ --------- venmacht, die an Stärke der der Truppen der EnglMV der und Franzosen weit überlegen ist.
Der Krieg gegen Sowjet-Ruhland.
** Stockholm, 12. Mai. Von gutunterrichteter Seite, wird der Presse mitgeteilt, daß die polnische Osfensive gegen Sowjetrußland 'cit langer Zeit in Moskau er«. wartet wurde. Uekcrraicht war man nur von der Hal«j tung der englischen Regierung, die erst jetzt durch ihre, Unterstützung eine solide Oisensive überhaupt möglich ge«. macht hat. England ist als die eigentliche Triebkraft an« zuseben. Die Sowjet regierung ist deshalb sofort zu einer! Gegenaktion gegen England im Kankasus geschritten. Moskan ist seit entschlossen, zunächst das ganze Kaukasus« gebiet in seine Gewalt zu bringen. An der polnischen Front will man sich zunächst auf die Verteidigung be«' schränken. Generat Brussilow ist mit der Ausarbeitung eines Planes für die Gegenoffensive beauftragt worden.' Er wird zum Ebcf des Generalstabes ernannt werden. In Moskau wird mit einem langwierigen Krieg at*. rechnet.
werk!
Abbruch des polnischen GeneralstreiLs.
merfrWx a , TZ. Mall IT. TT.) Die polnische« ©w kschasten erlassen einen Ausruf, die Arbeit in Obers', !stea hente früh wieder aufzunehme«.
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Dcmovsiraiionev am Tage der Reichstagswahl.
Berlin, 12. Mai. (S. C.) Der Rote Vollzugs« rat fordert in ei tem Ausruf die deutsche Arbeiterschaft zu Masseuuniziigcn und Straßenkundgebungen ant Tage der Reichstagswahl auf. Es foll für die Rätedik« tatur und für den 'Anschluß und die Uuterstützuilg Sow« tetrutzlands demonstriert werden.
Die Mission MannerheimS.
>♦ Londo::, 12. Mai. „Daily Ebroniele" behauptet, daß der sjunische General Manncrhcinr mit dem Chef der britischen Milttürkommtsston eine Konferenz hatte.)
onserenz hatte. Offizieren des.
In der letz-
Er hat auch mit reaktionären russischen alten Neginies Verabredungen getroffen.
ten Zeir sollen große Mengen von Waffen und Muni-, twn nack? Finnlaad geschickt worden sein. Das Blatt zieht aus dieser Psttteilung den Schluß, daß Finnland sich an der polnischen Offensive gegen Sorojetrußland beteiligen wird.
Holländische Lebcnsmittel für deutsche Kinder.
w Amsterdam, 12. Mai. (T. U.) Hier ist unter dem giamett „Hülfe für das deutsche Kstrd" eine Berei« niguich gegründet worden, die bezrveckt, an erster Stelle Lcbcnsmittcl uach Deutschland zu senden und an zweiter Stelle Geld, soweit nötig ist. Die Lebensmittel werden durch Vermittelung der niederländischen Konsuln zur Vcrsügnng der Bürgermeister gesielli werden und unter genauer Vorschrift zur Verteilung gelangen.
Bekämpfung der Schieber in Bauern.
w München, 12. Mai. Die bäuerische Regierung hat zur Sicherstellung der Votkse-nävrnng Auvrduung getroffelt, die es den Flcischhaudelsscbicbern und Wu. chern unmöglich macht, sich unbestraft der ,Lernspreu-et- tunaen, der Telegramme und des Paketverkenro zu bedienen. Die Post wird mit ganzer Kraft zu Werke gehe«, damit Personen, die es trotzdem versuchen sollten, ißt Treiben wetzn sey en, der Strafe znaefübri werden. Alle der Oeffentlichkeit entzogenen Waren und Vorräte sind der Bc-chlaanahme verfallen.
Die dänische Fischausfuhr nach Deutschlaot.
Nach dem zwischen den dänischen Fischverkau'sge. sellschasten und den deutschen Behörden gctrostcnen Abkommen wird die dänische Ftschansfuhr nadi Deutsch- laub teilweise wieder ausgenommen. Das 'Abkommen Betrifft die Ausiuhr des diesjährigen Frühjahrsbe- ringSfanges. ES bestimmt, daß Delstschland für die eine Hälfte des Betrages der Ansfnhr ein-.« dreijährigen Kredit erhält, für die andere Hälfte einen vierjäb- rigen Kredit. Deutschland verzinst den Betrag und stellt als Sicherheit deutsche Staatsschulvpaptere.
Die Kohlensördernug im April.
Die beiden letzten April-Wochen haben eine erhebliche Besserung in der Kohlensöreerung gebracht. Deutschlands Abliefenuigen an die Erstellte haben im April die Zahl von 689 000 Tonnen erreicht. Dabei wal das schlesische Koblengevict anoge chlonen. Man rechnet für den Monat Mai mit Sicherheit auf eine wcitert Erhöhung der AblieiernngSzisfer.
Das Kabinett Nitti znrnckgetrcien.
«-- Basel, 12. Rtai. (B. ^.) Aua . . ,'land Wirt über die aeitriae Sitzung der römischen Kammer acmel«