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Hersselöer Lageblatt

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hersselSer Kreißblatt

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Nr. 114

Mittwoch, den 19. M«i

1920

120 Milliarden SriegeenlWdigiW.

Eine internationale Kreditanleihe.

** Amstxrdam, 18. Mai. (T. U.) Ans London wird gemeldet, daß von Lloyd George, Millerand, dem englischen S. mtzminister und dem französischen Finanz- minister weittragende Beschlüsse in finanzieller HinstchS gefaßt wurden. Als Mindestentschädignugssumme, die von Deutschland zu zahlen ist, wurden 120 Milliarden Goldmark festgelegt. Die Verteilung dieser Summe un­ter den Alliierten wurde den Abmachungen des Frie­densvertrages entsprechend dahin geregelt, daß Englaud 25 nnd Frankreich 55 Prozent, also 68 Milliarden von den 120 Milliarden, erhalten soll. Um den Sentschcu Kredit in Bewegung zu setzen, ist eine nngeheure inter­nationale Anleihe aller Staaten für die Kreditzahlung vorgesehen, die gleichzeitig von Deutschland in den allier- ten und neutralen Länder» aufgelegt werden soll. Die französischen Sachverständigen bereiten die Einzelheiten für die Ausführung dieses Planes vor.

t-» Berlin, 18. Mai. (T. U.) Aus Paris wird ge­meldet, daß die Regelung der Schulden unter den Alliier­ten den Zahlungen entsprechen werde, die Deutschland »rächt. Wenn die dentschen Zahlungen sich auf mehrere Jahre verteilen, fo verteilen sich anch die Zahlungen der alliierten Schuldner an die alliierten Gläubiger jenen deutschen Zahlungen entsprechen-. Was die internatio­nale Finanzkonferenz anbetrifft, so wird sie wegen der Vertagung der Spaaer Konferenz auch aufgeschobeu wer­den, denn die Beschlüsse von Spaa werden für Brüssel maßgebend sein.

Aus Berlin wird gemeldet: Die von den Minffter-

Präsidenten Frankreichs und Englands am ^Schlüsse der Konferenz von Hythe ansgcgebenen Erklärungen sind nicht im Stande, das nur allzu berechtigte Mißtrauen in die Absichten Frankreichs zu zerstreuen. Trotz der scheinbaren Bereitwilligkeit Frankreichs, die Wiedergut- machnngssrage endgültig zu regeln, zweifelt man den­noch daran, ob Frankreich wirklich bereit sein wird, in der Frage der internationalen Garantie der gesamten Kriegsschuld Deutschland eine gleichberechtigte Stellung mit den anderen Ländern einzuräumen. Man enthält ich vorläufig an amtlicher Stelle aller Kommentare und steht nach wie vor allen Konferenzen mit den Alliierten skeptisch gegenüber, , .

Herck^seßnng^ dbr'deutsche»^Heeresbestände auf 100 08-3 Rtanu bis zum Juli vollzogen sein. Es wird den deut­schen Vertretern in Spaa nicht gestattet werden, Einwen­dungen dagegen zu erheben.

»=e Paris, 18. Mai. Die genaue Höhe der von Deutschland zu zahlenden Kriegsentschädigung ist in Hnthe noch nicht festgesetzt worden. Die Finanzsachver­ständigen der Entente sollen erst genau Bericht erstat­ten. Millerand erklärte, daß die Zusammenlegung der Kriegsschuld aller Länder beschlossen worden sei. Auf­fallend ist ein bestimmter Hinweis darauf, daß die Ge­samtsumme der von Deutschland zu zahlenden Entschä­digung nicht festgesetzt worden sei. Havas und der Temvs" behaupten, daß Deutschland 120 Milliarden in Gold zu entrichten habe, während derNeuyork He­rold" an der von ihm gemeldeten Ziffer von 90 Milliar­den festhält.

w Paris, 18. Mai. Millerand gab eine Erklärung über die Besprechung von Hythe ab und betonte, daß die notwendige Zeit gefehlt habe, um in allen Punkten eine Uebereinstimmung zu erzielen. Diese Ueberein­stimmung bleibe der Konferenz von Spaa vorbehalten. Deutschland werde lediglich deshalb nach Spaa berufen, um dort Aufklärung über verschiedene nicht erfüllte Be­dingungen des Versailler Friedensvertrages zu geben.

Frankreich und die Ruhrkohlenförderung.

w Paris, 18. Mai. Ministerpräsident Millerand hatte eine Unterredung mit Pressevertretern, in der er hervorhob, daß die englischen Kohlenlieferungen an Frankreich bedeutend herabgesetzt worden seien. Dage­gen soll die Kohlenförderung im Ruhrgebiet gesteigert werden. Frankreich wetde versuchen, dort unter allen Umständen eine Ueberprodukiton herbeizuführen.

MeimgÄmch! »g der Befabuugsfdsäöen.

Eine deutsche Note in Paris überreicht.

r- Basel, 18. Mai. Die deutsche Note, die sich gegen die Bezahlung der Besatzungskosten von Frankfurt rich­tet, sowie der Protest gegen die Erhohnug der Besat- zungsarmee im linken Rheiugebict ist bereits dem Al- liicrtenrat überreicht worden. Deutschland hat dre tiiii= setznug einer Kommission beschlossen die in Frank-urt und in den anderen besetzt geweseuen Städten alle Schäden feftffcllen soll, die durch die französische B^at- zungsarmee verursacht worden sind. Deutschland for­dert Wiedergntmachung.

Millerands Stellung gefährdet?

w Geuf, 18. Mni. Die Pariser Blätter bringe» kei­nerlei Kormnentare zur Rüumnilg von Frankjun Auch die Havasagentur hat keinerlei Berichte über die Gründe herausgegeben. Ministerpräsident PUsierand wird am Freitag nach Pfingsten über die ihaumnng Frankfurts eine Erklärung in der Stammet abgeben. Lediglich derTemps" nimmt Stellung dazu und schreibt: Die schnelle Räumung Frankiurts beoeute den idnoerften Prestigeverlnst Frankreichs. Er kann das Äriniftcrium Nliüerand zum Sturze bringen.

Zwischen fall vor dem Abznge der Franzosen.

Sonntag abend kam es, wie aus Frankfurt gemeldet wird, in einigen Ortschaften zu Zwistigkeiten zwischen an- Ktnfcitcv französischen Soldaten und Einwohnern, bet

n eine Frau mit einem Messer gestochen und ein

sranzösi'cher Soldat derart verprügelt wurde, daß er ins ; Militärlazarett gebracht werden mußte.

Die französische Besatzungsarmee.

t-!»- Basel, 18. Mai. Stach einer Rtcldung desJour­nal des Tebats" hat die Räumung des Maingaues be- . deutende französische Truppenverschiekuugeu in der französischen Besatzungszone zur Folge. Die Besat­zungsarmee im Brückenkopf Mainz wird erheblich ver­stärkt. Die aus den besetzt gewesenen hessischen Städten zurückgezogenen Truppen werden auf das ganze Besat- zungsgebiet verteilt, sodatz die Truppenbelegungen dort überall erhöht werden.

Reichswehr und Sicherheitswehr wieder im Maingan.

t* Berlin, 18. Mai. (8. A.) ReichsMhr und Si­cherheitspolizei sind heute wieder in den Maingau ein- marschiert.

t* Frankfurt, 18. Mai. lT. U.) Nachdem die Fran­zosen abgezogen sind, traf heute vormittag die grüne Si­cherheitspolizei wieder ein, und zwar in Stärke von 40 Offizieren und 400 Mann. Unter klingendem Spiel marschierte die Polizei nach der Gutleut-Kaserne, wo sie Quartier »ahnn

zravIreichsVnLr^c» sg ler Zivilisalion.

Aus Berlin wird amtlich gemeldet: Einem Artikel der Pariser SlnSgabe dertlüaooer Tribune" vom 10. Mai zufolge seien die in der deutschen Presse mitgetell- ten zahlreichen Fälle von Sittlichkeitsvrrbreche» der franzöl-he» Truspen in den, besetzten deutschen Gebieten von dern französischen Ministerium des Aeutzern s«m- Maris'r in Abrede gestellt. Gleichzeitig wird von der nämlichen Behörde behauptet, daß in dem fraglichen Ge­biet sich überhaupt keine schwarzen Truppen mehr be­fänden, wiewohl nachträglich zugegeben wird, daß dieses mit sogenannten gelben Truppen belegt ist, die indessen französische Bürger und ebenso von kaukasischer Rasse seien wie Franzosen, Engländer und Amerikaner.

Die Reichsregierung muß diesen Unterschied des fran­zösischen Ministeriums zwischen schwarzen und gelben Trappen grundsätzlich ablehnen. Sie erblickt in der Be­setzung deutscher Landesteile mit französischen Truppen afrikanischer Herkunft, gleichgültig welcher Hautfarbe sie sein mögen, ein Verbrechen gegen die Zivilisation, das die strengste Berdanstmm?er gesamten gesitteten Metz t- herauSH-dE. -was sie rum ^anzvfffcher Seite geleug­neten Sittlichkeitsverbrechen dieser Truppen anlangt, so befindet sich eine Zusammenstellung authentischer Fälle im Druck. Die Reichsregierung bemerkt indes schon jetzt, baß die Anzahl der bekannt gewordenen Fälle von Ver­gewaltigungen nur einen geringen Anhalt geben wird für das Martyrium der deutschen Frauen in den besetzten Gebieten, deren ungezählte Fälle, zumal aus begrcif- lüßem Schamgefühl der Oeffemlichkeit verborgen bleiben.

Ein Protest der Nationalversammlung.

i* Berlin, 18. Mai. Der gemeinsame Antrag aller weiblichen Abgeordneten in der Nationalversammlung gegen die Verwendung schwarzer Truppen durch bip Franzosen in den besetzt gewesenen Westgebieten wird am Donnerstag verhandelt. Der Minister des Aus­wärtigen Dr. Küster wird dabei im Namen der deutschen Reichsregierung mit aller Entschiedenheit Protest er­heben.

Dre Besprechungen von Hythe.

>» L o u d o n, 18. Mai. (V. Z.) Der Vertreter des Renterschen Büros in Hythe berichtet, daß die endgültige Entschcidnng über die Zahlungen Deutschlands als eine redliche Regelung der sehr schwierigen Frage betrachte.» werde. Frankreich erhalte zwar Vorteile von sehr großer Bedeutung, die England sehr viel kosten. Aber England habe nur Zugeständnisse gemacht, die c» rm Juteresis Frankreichs für notwendig hielt.

«^ Haag, 18. Mai. (B. T.) Die Kommumanees aus Hythe sind sehr allgemein gehalten und angenschem- lich nur dazu bestimmt, nach allen Richtungen Beruhi­gung zu spenden. Die französische Prelle ist oWwben, soweit eine Einigung in Hythe erzielt ist.

Der Kreis Mouschau von den Belgiern besetzt.

«^ Berlin, 18. Mai. lL.-A.) Der Kreis Monjchau ist von belgischen Truppen überraschend besetzt worden.

Die französischen Absichten in Oberschlesien.

Rom, 18. Mai. (F. Z.) Der hiesige Korrespon­dent derF. Z " erfährt daß Frankreichs Versuch, die Abstimmung in Marienwerder und Oberuhlesicu über den VertragStermin hinauszuschieben, iedvch am Wider­stände Italiens gescheitert sei.

Sitzung des Völkerbundes. . ,

w Rom, 18. Mai. In der gestrigen gemein,amen Sitzung des Völkerbundes berichtete Tittoni, der den Vorsitz hatte, über die Lage der deutschen, vsterreichtzchen, ungarischen und rumänischen Kriegsgefangenen in Si­birien. Näheres wird nicht darüber milgeteilt. Die Vorschläge des Vorsitzenden wurden einstimmig ange­nommen.

Verpfändung der deNlschen Sla^

* Düsieldorf, 18. Mai. (T. 11.) Reichsfinanzmini- ster Wirth erklärte gestern in einer Zentrumswahler- Versammlung, daß zur Abwickelung und Beschaffung notwendiger Kredite die rechtzeitige Gründung einer Trenhandgescllfchaft beabsichtigt sei, welche grogindu- strielle Werke und tragfähige Organisattvnen überneh­men solle. Bei der Fortdauer der unrentablen Arbeit der deutschen Staatsbetriebe werde die Regierung schließlich gezwungen sein, die Staatsbetriebe auSlaudi- sche«t Kapitalgenvi-enschaften zu überlassen, um weitere ausländische Kredite zu erlangen.

zu erlangen.

Die Krise in der Industrie.

Die Nachrichten aus zahlreichen deutschen Jndustrie- pegenben lauten, wie aus Mannheim geu.eldet wird, ernö infolge fortgesetzter Stockung des Geschäftsganges und völliger Kaufunlust. Umfängstidje Arbcffcrentlasiuugcu sollen namentlich im Nheinlande nnd Thüringen bevor-? stehen. Zahlreime große Werke stehen vor Zahlaugs- schwierigkeiten. Besonders kritisch ist die Lage in der Leder-, Möbel-, Tonwaren- und Garnindnstric. Die Sage in der Schuhindustrie ist außerordentlich kritisch gewor­den. Die Schuhfabriken in Pirmasens sind mit Millionen fertiger Schuhe angefüllt, ohne daß sich seit Wochen ir­gendwelcher Absatz zeigt. Viele Aufträge wurde» sogar erst tu der lebten Woche annulliert. Zufolge völliger Stockung des Geschäfts haben massenhaft 'Notverkäuse statt finden müssen, und mehrere große .Fabriken gerieten in ZahlunqSschwieAgkcitcu. Ueber vier große Fabriken, darunter über die Werke von Weiß und Durstiger, wurde der Konkurs verhängt. 12 weitere Fabriken haben schließen und di. Arbeiter entlassen müssen. In Pir- majens hat am Montag eine Konfereuz zwischen der Re­gierung, den Arbeitgebern und Arbeitnehmern üoer die Sage staitgefnnden.

Die italienische Kabinettskrise.

Nitti mit der.Nenbilduug wieder beauftragt.

^ Lugano, 18. Mai. lT. U.) Die Entschlicßinm der katholischen Volkspartei zu Gunsten eines Miuistc- riums Bonomi ist von diesem als ungenügend erachtet worden, weil die elbe es gleichzeitig nicht für notwendig hielt, daß die Partei sich mit eigenen Vertretern am Ministerium beteilige. Infolgedessen hat Sonomi dem Köniq sein Mandac zur KabinettSbilduug znri iae,le­ben. Der zlönig hat darauf zunächst de Stara zu sicu ge­rufen und sirn ersucht, die .uabiuet'.sbilduug zu über­nehmen. Nachdem auch dieser auf das Mandat verzim- tet hatte, ist Nitti vom Köniq mit der Neubildung des Kabiueits beauftragt worden. Stitti hat angenommen..,

Teile der zweiten Zone Dänemark zugefprocke».

** Fleusrurg, 18. Mai. Eine englische Nceldetugi berichtet von einem neuen Re-ASbruch des Alliierteu- rates. Dieser soll tatsächlich ^schwisen haben, vier Kierch'piel).. 7,. . m Ktiii &r ^wr^su ne- kiesen und trotzdem ire mit überwältigender Mehrheit Deutschland gestimmt haben, zur ersten Zone zu sti^a- gen und damit Dänemark auszuliefern. Diese vier Kirchspiele umfassen 15 Dörfer, in denen eine große Er­regung hervorgerufeu morden ist. Zahlrcickw Venamm- lungen wurden abgehalten. Einstimmig tvitrde e.nc Eiitschießung angenommen, die kchrrsstcns gegen erueu derart offenkundige» Bruch des Friedeu-wertrages pro- testiert.

Zur Erhöhung der Posigebühre«.

s« Dsrtmnud, 18. Mai. Das ZentrnmsblattTre- monia" läßt sich von der Düsseldorfer Tagung des Au- auftinervereino melden: Postminister GieSbertS bar dort darauf hingewiesen, daß er die Erhöhung »er Gebühren für die Zeitungen bis zum 1. Oktober zurückgestellt habe. Ob das noch weiterhin möglich sein werde, lasse sich heute uoch nicht sagen. GieSbertS teilte übrigens noch mit, daß' der StiuneSkonzern bis jetzt bereits 64 deutsche Zeitungen und 6 Zellstoffabrikcu augekauft habe.

Der erste Gefangeneutrausport aus Nußtau'd.

Die Reichszentralstelle für Kriegs- und Zivilge- fangenc teilt mit, der erste HcimkchrertrauSxort unt 400 reichSdentschen und 260 österreichisch-ungarischen Kriegs- und Zivilgesangenen aus Sowjetrußlaud ist am Sonntag mittag über Narwa wohlbehalten in Swiuemünde eili­ge troffen.

Verhaftungen von Kommunisten.

» Berlin, 18. Mai. Infolge des kommnuiftifchen Putschplanes, dessen Ausführung für den 5. Juni, einen Tag vor den ReickiStagswahlen. angesetzt war, haben zahlreiche Verhastungen in verschiedenen Städten statt» gefunden. In Berlin wurden 8, in Mannhestn 6 und in München 4 Verhaftungen vor genommen. Die Re­gierung hat die Anwesenheit mehrerer russischer Sow- jetvertreter in Berlin festgestellt.

Die Wahlen in Danzig.

Ju Danzig haben etwa 72 Prozent der Bevölkerung mit 157 000 Stimmen sich an der Wahl zur verfassung­gebenden Versammlung im Freistaat Danzig beteiligt. Von den 120 Mandaten haben die Bürgerlichen 72 er­halte», damit also die Mehrheit errungen. Die Denisch- nalionalen gehen weit voran mit 34 Mandaten, die Mehr. Heitssozialisten haben 19 Mandate, Unabhängige 21 Man­date, Zentrum 17, Demokraten 10, die freie wirtschaftliche Vereinigung 12 und die Polen 7 Mandate erhalten.

Mildernn.g des Ansuahmcznstandcs für die Wahlen.

w Berlin, 18. Mai. (T. 11.) In einem Erlaß des Reichsministers des Innern wird eine Milderung des Ausnahmezustandes für die Zeit der Wahlagitation ver« fügt.

Die Verhandlungen der rheinischen Zcutrumsftthrcr gescheitert.

Die Hofffiirng der rheinischen Zentrumöführer, durch Mauüaiszugestüuduisie die unzufriedenen Elemente, Sie sich losgelöst und eine neue christliche Volkspartei ge. gründet haben, noch einmal zurückzuhalten, haben sich nicht erfüllt. Der Führer der katholischen Zenlnimö- partet, Herr Ring, teilte, wie dieFranks. Ztg." be­richtet, in einer Wahlversammlung nttt, die am Him- melsahrtstaae nochmals geuflogeucu VerhaudlunLeu seien gescheitert, da die Vertretet der christlichen Volts« Partei erklärten, sie bauen bereite eine besondere Kan­didatenliste für sechs bis sieben Wahlbezirke- ^st^