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Nr. 115
Donnerstag, den 20. Mai
1920
Das Ergebnis von Hythe.
! Der Streit «m Deutschlands Zahlungsfähigkeit.
x Genf. 19. Mai. lT. U.) In einigen, nicht in allen Fassungen des Kommnuiqnees von Hythe ist die Höhe der deutschen Kriegsschuld mit 120 Milliarden Gold- mark angegeben. Wie Genfer Blätter sich aus Paris telegraphieren lassen, ist diese Zahl nicht definitiv, sondern »rovisorisch iu das, wie es scheint, überhastig abgefatzte Schriftstück anfqeuommev. Das „Petit Journal" betont msdrücklich, daß noch keine Zifker festgesetzt ist, was auch gar nicht möglich gewesen sei, da die Anschauungen der englische« uud französischen Sachverständigen über die deutsche Zahlungsfähigkeit weit anseinaudergingen. Die Engländer schätzen die deutsche Leistungsfähigkeit auf W bis 100 Milliarden. Die Pariser Presse ist von dem Abkoruwe» nicht befriedigt „Journal des Tebats" weist darauf hiu, daß nach den letzten Eingängen das deutsche Defizit 40 Milliarden erreicht habe, und daß es deshalb den deutschen Vertretern in Spaa leicht fallen werde, Hefe Zahlungsfähigkeit anszuspieleu.
Protest gegen Frankreichs Bevorzugung.
Belgien, Serbien und Rumänien wollen, nach einer Meldung der „Chikago Tribune", Einbruch erbeben, daß Frankreich bei der Bezahlung der Entschädigungssumme durch Deutschland den Vorrang erhalte. Diesen drei Staaten wurde tatsächlich während des Krieges von den Alliierten versprochen, datz die Wiedergutmachung der von ihnen erlittenen Schäden zuerst erfolgen solle. Serbien und Belgien wollen formell Protest an die Friedenskonferenz richten.
Die Beschlüsse von Hntyhe bewirkten an der Pariser und Londoner Börse eine bemerrenswerte Besserung des srauzösische« Frankenkurses, wahrend englische Pfunde, amerikanische Dollars und Schweizer Roten im Preise sanken. Die Aufwürtsbewegung der französischen Währung ist auf den Umstand zurückzu- füßren, datz die Börse damit rechnet, Frankreich werde aisächlich seine Schulden an England - nur in dem Ktaste abzuzahlen haben, als es selbst von Deutschland -zahlt wird, so daß eigentlich England zum Haupt- zlänbiger Deutschlands werde. Diese Tatsache veran- .aßt die „Times" zu der Bemerkung, datz man sich
, eine derartige Lösung des Finanzproblems noch sehr — genau überlegen müsse. Indem England auf die Bezahlung der Schulden, die Frankreich bei ihm aufgeML«- . men habe, solange warum Misse, bis Feg^Äsich selbst von Deutle: j—iTtchü Mkhc. bürde w n dem eng- ^ x ^PM^S?euerzak!er eine err'-e Last auf. Diele Bemerkung der „Times" läßt erkennen, daß England Noch nicht geneigt ist, die französische Lömnq des Finanz- vroblems an zunehmen, wenn es bemerken sollte, daß dadurch -eine eigene Finanzlage ver>chlechterr werde.
Internationale Anleihe für Deutschland.
x Rotterdam, 10. Mai. In Hgthe :"t auch über die internationale Anleihe an Deutschland beraten worden. Sie wurde im Prinzip beschlossen. Lloyd George er» ' flirrte, daß unmittelbar nach der Festsetzung der deutschen Gesamtzahlung durch die Alliierten die E He der Anleihe festgesetzt werden wird. Voraussichtlich wird , hk Anleihe im Juni an der Londoner Börse aufgelegt £77 -cn.
JMr Die Entwaffnung Deutschlands.
" x Rotterdam, 19. Mai. Aus Paris wird gemeldet: Bor der Konferenz in Spaa wird nochmals eine Zusammenkunft der alliierten Staatsmänner und zwar Anfang Juni in Ostende stattfinden. Die deutsche Ent- waffnuna wird dabei eine Rolle spielen. Die Alliierten sind angeblich bereit, Deutschland hinsichtlich der Bewaffnung eines großen Polizeidienstes entgegenzukommen. Allerdings müsse Deutschland den Alliierten eine scharfe Kontrolle zugestehen.
Rücktritt Poincarecs vo» der Wicdergutmachuags- kommissio».
x Berlin, 19. Mai. (L. A.) Poincarrc übermittelte Uillerand sein Rücktrittsgesuch als Mitglied der Wie- dergutmachungSkommission.
_ Die internationale Anleihe für Deutschland.
x Berlin, 19. Mai. lL. A.) England, Frankreich, Italien, Belgien, die Bereinigten Staaten, Holland, Dänemark nnd Spamen wollen sich an der tntematio= naten Anleihe zum Wiederaufbau der deutschen Jndu- firte beteiligen. _ „ x Berlin, 19. Mai. (B. T.) Aus dem „Daily News" geht hervor, das: Frankreich den größten Wert c.-’ eine schnelle Kapitalisierung der deutschen Kraegs- irtnlö legt. Auf alliierter Seite scheint tatsächlich die An'län vorzuherr-äen, daß dam zwei große Kr.diwve- ra tuen notwendig sind, eine große Finanzoperation nt i'stnndlage oer deutschen Entschädignngsr licht zu G ästen der geldSedürkrigen Alliierten und eine große AnleDe an Deutschland, um es arbeitsfähig zu machen.
Die Verbrechen der Franzosen in Frankfurt.
»- Frank uoi, 19. Mai. «S. 63 Bai der Polizeibc- berbe sind bis jetzt 182 Anzeige» gegen Angeborigc der tu.; büfrecn Bcsatznnasaru.ee cingeaanae» wegen fru »H; icü« Berfes-lungen gegen die Zivilbeoölkcruna. Die Anzeigen, sind von den betroffenen bisher ytrnd* ge: -l.u warben. Unter den Anzeige» befinden sich >o u e, n ElttlichkettSverbreLcns.
w Rotterdam, 19. Mai. Die amerikanischen Zeitungen brinacu ausführliche Berichte über die Verbrechen, Ne :rd) die farbigen Truppen im besetzten deutschen Gebiet begangen worden finb. Die Deut'ch-Amerikaner sind darüber empört. Man nimmt an, datz es zu Massen metesten in den Bereinigteu Staaten kommen wirb.
Die Mainganfrage vor dem Bölkerbund?
Aus Anlaß der Räumung des Maingaues durch die Franzosen ist es interessant zu sehen, daß die „League of nation union", die einflußreichste englische Völker- bnndvereinigung. die Angelegenheit mit der Zurücknahme der französischen Truppen keineswegs als Ale» digt betrachtet. Sie ist vielmehr der Ansicht, daß dieser Fall auch nach seiner formellen Beilegung zwischen Deutschland und Frankreich unbedingt dem Bölkerbund zur Entscheidung vorgelegt werden müsse, damit ein Präzebenzfall aeüfjaffen werde, nach dem man sich in künftigen Fällen ähnlicher Art rrchten könne. Die gleiche Auffaffung vertritt auch die Deutsche Liga für Völkerbund.
Die deutsch.poluischeu Verhandlungen.
X Berliu, 19. Mai. (T. U.) Seit Mitte April schweben in Paris deutsch-polnische Verhandlungen. Ihr Ausqangspurckt ist ein in Paris am & Januar 1920 geschlossenes . deutsch-polnisches Abkommen, durch das sich Deutschland verpflichtet hat, gewisse Punkte in naher Zukunft mit Polen vertraglich zu regeln. Es handelt sich um eine Verständignng über die Verpsltchtungen der deutschen Regierung aus ihrer Bürgschaft für die Ausgabe von polnischen Markrenten, ferner um die Regelung des Verfahrens bei der im Friedensvertrage vorgesehenen Restitiltion von Maschinen usw, um die Feststellung, nach welchem Grundsätze die infülge der Gebietsabtretung erfolgte Verteilung der Pensionslasten auf Deutschland und Polen zu erfolgen hat, sowie um die Ueberantwortung von Akten und die Teilung von Archiven, soweit dies infolge des Friedensvertrages notwendig ist. Alle diese Punkte find durch Verhandlungen in Unterkommissionen soweit gefördert worden, daß sie für abschließende Erörterungen im Plenum der Delegation reif sind.
Die polnische» Umtriebe in Oberfchlefie».
x Berlin, 19. Mai. (L. A.) Zahlreiche Nachrichten Unreellen dafür, daß die Polen sich gewaltsam in den Besitz Oberichlesiens setzen und dieses in demjenigen Streife versuchen wollen, der ihnen den geringsten Widerstand entgegensetzen dürfte, im Breite Nrbnik. Sie wollen zunächst einen neuen Streik bet t-F nb-narLr^. inszenieren Täglich tmwgi . ..ue - ruppcukonwmn- to dgi ^„.en m rcUm Kre. e an. Aus einem chiffrierten Tekrramm geht hervor, daß zahlreickie Munition ;ur ti? Polen einßetroVen ist. In Breslau haben die Polen IfstOt» e^-ebine, für 15000 Mark Unter- wäsche für die Mannschaften und für 1 f'cillion Ar:il- leriekabel gekauft.
Polnische Äasschreit«»sea in Teiche».
x Wie», 19. Mai. In Te chen kam es zu Plü»- beruugeu uns Aus'chreituuge« durch die volex. Tiefe zerstörten viele '"täbtifebe s'^eb^ude. Tte alliierte Kom- mifuon unrernohm keinerlei Schritte, um die Menge daran zu bindern. Erst nach mehreren Stunden grick die Enienlekommi-sion gegen die Austcheeuungen ein. Zwei Polen wurde» erschssiell und mebrere rerwunser.
England der Treiber Polens.
Ziachdem am 5. und später noch am 10. Mai Bonar Law im englischen Unterhaus erklärt Harte, daß die Re- ßienntg den Polen keinerlei materielle und auch feine moralische Hilfe, weder Geld noch Munitivtl geliehen habe, müßte er jetzt im Unterhause anerkennen, daß die Regierung im Saufe des vergangenen Herbstes den Polen den Neberschuß der Kriegsvorräte geschenkt habe, daß die Polen jetzt ihre Vorräte zu Schiff transportieren und daß beim Zustandekommen des dlbkommens keinerlei beschränkende Bedingungen gestellt worden sind bezüglich der Verwendung dieser Munition. „Daily Herald" und andere Blätter sind darüber ernsthaft beunruhigt. ^.aS sozialistische Blatt 'chreibt, daß die Transportarbeiter nunmehr diese Verschiffungen viel gründlicher beobachten müssen.
Die Vernichtung der Türkei.
Die Havas-3lgentur verbreitet jetzt einen längeren Auszug auo den Bestimmungen des türkischen Frie- Lensvertrazes, dem wir noef) folgende frühere Meldungen zum T.il berichtigende Einzelheften entnehmen:
In der Einleitung des Veistrages, die die Au»',ah- lung der Signatarmächte enthält, befinden sich die Ver- einiaten Staalen nicht. Die türkische Sooo.'ravitat aber fionftauüucöel bleibt nur so weit und so lange bestehen, bis nicht die Türkei sich irgendeiner Verletzung der VercrogR^ iiTmnunaen schuldig g^machi hat.
Die Meerenge» sind zu Friedens- und Lriegszei- tvii den Handels- und Kriegsschiffen und , den Handels- nnd Kriegsflugzeugen oone Jhnerföieb der Flaggen aeöffne-. Die Gen > er der iReeren» gen dstr.n nicht blockten werden. Zur Sicherung der Freihett der Mecrengenschittahrt werden alle Festungswerke in einer Zone von 20 Kilometer geschleift. Die Inseln des Marnurrameeres, ferner Lemnoo, Jmbros. Samvthrake, Tenedos und Mvttlenc werden ebenfalls entfestigt. Frankreich, England und Junten können aber auf diesen Inseln Streit fräste Untertasten, die sie für notwendig erachten.
Das von der Türkei als freier nnd unabhängiger Siaat anzuerkennende Königreich Hedschas ist uer» Pfltd’tet, die heiligen Stätten Mekka und Medina, die also der Oberhoheit des Sultans entzogen werden (!), den Muselmanen aller Länder offeumbahen.
Wie zur Anerkennung des englischen Protektorats über Aegypten, so zwinqr der Vertrag die Türkei anch
zur Anerkennung des französischen Protektorats «es Marokko und Tunis. Die Annektton der Insel Eypenl - ditrch England wird im Vertrag bestätigt, die Türkei gibt alle ihre Rechte auf diele Insel aus.
Nach den militärischen Bestimmungen des Vertrages besteht die türkische Armee künstlghtn aus 35 000 Mann Polizeitruppen, 15 000 Mann Lpezial.ruppe« zur Verstärkung der Polizei bei ernsten Unruhen und einer Leibwache des Sultans aus 700 Mann. Tiefe Leute werden durch freiwillige Anwerbung rekrutiert.
Die Alliierten errichten Militärgerichte zur Jlbus- telung der Personen, die der Verletzung der KriegS- gefehe anaeflagt sind. Die „Srieasverbrechcr" können einem alliierten oder dem Gericht des Völkerbundes zur Aburteilung üb ergeben werden.
Zur Anordnung der für die SBwoet ieritellrmg bei rürfifchen Finanzen nützlich scheinenden Dlabnabmen wird eine Fiuavzkommissiou gebildet, deren lmupisäch- IWte Befugnisse sind: Vorgängige Prüfung des tfir» kischcn Budgets, das ohne ihre Fustimmung nicht ht Kraft neten kann, Kontrolle und Regelung der türkischen Finanzen, Anordnung der Maßnahmen zur Reform des Geldumlaufs in der Türkei. Die türkisch« Regierung kann anherbem keine neuen Steuerquelle« eröffnen, noch innere oder äußere Anleihen au'nehmeu ohne Zustimnmng der Finanzkornmission, deren Zo-- ftrmmung auch erforderlich ist fiir die Erteilung neuer Konzessionen in der Türkei. Es ist vorgesehen, daß die Finanzkommission später an die Stelle des Rates für die türkssche Schuld zwecks Verwaltung der konzedierten Einkünfte treten sann.
Im Teil „Allgemeine Bestimmungen" erkennt die Türkei'die Außerkraftsetzung des Brest-Litowsker Vertrages und aller anderen von der Türkei mit der mart» malisti'chen Regierung in Rußland geschlossenen Verträge an. Schließlich verzichtet die Türkei auf alle Souveränitäts- oder Gerichtsbarkettsrechte über Muselmanen, die der Staatshoheit oder dem Protektorat irgendeines anderen Staates unterstehen.
Die Wirkungen des türkische« FriedeusvertrageS.
x London, 19. Mai. „Daily Erpreß" läßt sich aui London telegraphieren, *ah d« ^----de«-'-^'» <t^*M gereizte Stimmus* -x ^„>»-e^kEKM^ck West te—....„„.^t^.. uüoe. Der Sultan habe den .rrieoeneue rtrag verdammt. Er erklärte, wenn keine tlievifion erfolge, würde er abdanken. Auch der Kronprinz wird den Thron nicht beste gen. Die ---lamiti'che Weu sei imstande, einen Druck auf die Alliierten auszuüben. Le- mal Paschas Anhang nimmt ständig zu. ES haben sich auch Reaierungs:nstglteder zu ihm bekann:. die b:-der die Rancnaltften bekämpft haben. Die mblscben Pa:^ leure führen eine» re^lreck.:en Boywtt der Engländer dunh. Sie metgern f eb auch, rn der Berrvaltung deS Landes mit den Engländern gemKu-am teil^unehmen. Im MittelpuAkt der enalond'eindttcken Agiiar-an stehen die Großstäd-e Telhy und Pun'^ao.
Eualisch-S Ulttmatu« «n die türkischen «atioualiüen.
„Daily Mail" meldet ane Konstaminopel: Britische Strettfrärte in beirächllicher Erärke find noch Anatolle« abgerückt, um gegen die türfifmeu nationalen Truppen vorzngeben. Der britisebe Oberbefehlshaber Hai den Besthlshaber der türkischen Truppen in einem ttltim* htm zur Einstellung des Vorumr'ches und Riederle-- gung der Waffen ciifgefordert. Zwi .KN den ri=rfi eben Rattonaliften und der Räteregierung wurde bereits etn mMtärisches Abkommen abgeschlo^err.
Reichsavlt für Arbeitsvermittelung.
X Berlin, 19. Mai. lT. U.) Der Ausschuß für Volkswirtschaft nahm gestern eine Verordnung über die Errichtung eines Reichsamtes für Arbeitsvermittelune an. Nach Paragraph 1 der Verordnung wird zur Beobachtung des 2lrbcitsmarktes und zur einhettlichen 8te- geluna der Arbeitsvermittelung ein Reichsamt errichtet.
50 Milliarden Haushotts-Destzit.
In einer SeiifmmSversammlung in Köln sprach der Reichsfinanzminister Dr. Wirth. Er schätzt .'cn Fehlbetrag des kommenden Haushaltes auf etwa fünfzig Milliarden, die schwebende Reichs^chnid auf aroeibum rt Milliarden. Die von seinem Vorgänger Erzberger an» geregte Steuerreform müsse unter allen Umuäuden ö : v' gefüdrt werden „Den Weg der Versöhnung und Ber^ ftändtgung mit den anderen Völkern müssen wir geheu/ fuhr Herr Wirth fort, „in diesem Geiste mühen wir auch nach Svag gehen. Seinen zweiten Tiftaifriedcu aber werden wir dort schließen."
Das Steigen der Markvaluta.
Wie der Korrespondent der „Ba>eler Rachrick cn" in Berlin an^ finanziellen Kreisen erfährt, wird das stetige Steigen des Markkurses sowohl auf die direkt an- geknüpften ©efthfiffsoerbindnuge« mit Holland und Amerika znrückpeführt, wie auch auf die in l :- .r Zeit immer mehr zutaac tretende Absicht Amerikas, die deutsche Bclnia .» hebe«. Es uertanter mit z!e" lickrr Bcsttmnnheit, daß Amerika mit < Sien Mitteln danach scre- ben werde, die deutsche Mark in drei bis vier Monaten auf einen Kursstand von 38 bis 35 schweizerische» Centimes zu bringen.
Stra^enkämpfe in Irland.
x Basel, 19. Mai. 'T. IL) Aus London wird ae- meldet, die Uurudeu r Irland dauern an. In der Nacht vom Sonn?bcnd auf Sonntag kam es in London- berry zu regelrechte» Straße»! impfen zwisclien Un.oni- sten und Sinnfeinern, wobei es Tote und ü^rlchte gab. Die Zeitungen wurden am Sonntag 'rüh besetzt und viele Läden geplündert.