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Nr. 129
Montag, den 7. Juni
1920
Der Wall der zwMgswklschall.
7 Erklärungen des Landrvirtschastsmiuisters Brann.
** Berlin, 5. Juni. (T. U.) Der preußische Ministerpräsident und Landwirtschaftsminisier Braun er= klärte einem Mitarbeiter des „B. T." über den Stand der Ernte u. n.: Infolge der außerordentlich günstigen Witterung könne man mindestens mit einer befriedigenden Mittelerute, wahrscheinlich mit einer reichen Mittelernte rechnen. Die Aussichten für die Heuernte
die die Regierung davoniagen und ein Militärregime ausrichten würden. Es ist selbstverständlich, daß eine solche Nachricht geradezu katastrophal wirken muß. Wer den politischen Betrieb kennt, für den stand es natürlich von vornherein fest, daß die Nachricht lediglich eine erbärmliche Wahlmache gewesen sein konnte. Die Ber- antwortung dafür mußte dem „Berl. Tagebl." zufallen
sind äußerst günstig, und das Getreide zeigt überall da, Ivo ausreichend gedüngt worden ist, einen sehr befriedigenden Stand. Auf die Frage, ob in absehbarer Zeit eine Verbesserung der Fleisch- und Buiterbeliesernng au erwarten sei, antwortete er, daß -es nur noch eine Frage der Fütterung sei, ob es gelingt, für allgemeine Viehhaltung auf einen befriedigenden Stand zu bringen. Wenn es gelingt, für den Herbst Kraftfutter für das Vieh herzustellen, so seien die Aussichten nicht schlecht. Zur Frage des Abbaues -er Zwangswirtschaft bemerkte -er Minister, es sei notwendig, das Rückgrat unserer Ernährung, das Brotgetreide fest in der Kontrolle zu behalten. Im übrigen glaubt der Minister, baß bei einer guten Ernte der schnelle Abbau -er Zwangswirtschaft gewagt werden könne. An einen or- kantsierten Pntsch auf dem Lande, etwa für die allernächste Zeit, könne -er Minister nicht glanbe».
" Auflösung der Kriegsgesellschasten.
- Nach einer Mitteilung aus dem Reichsministertum für Ernährung und Landwirtschaft über den Abbau der Zwangswirtschaft werden bis zum 1. Juli aufgelöst fern der Kriegsausschuß für Kaffee, Keks und deren Ersatzmittel und die Kriegskakaogesellschaft. Die Krregsnahr- Mittelgesellschaft hat ihre Tätigkeit soweit abgebaut, daß ihre Liauidatton in wenigen Monatell beendigt sein wird. Die Reichsstelle für Gemüse und Obst wird bis zum 1. August ihre bewirtschaftende Tätigkeit ganz eingestellt haben. In Verbindung mit dieser Auflösung wird die Einfuhr von frischem Obst sofort freigegeben werden mit Ausnahme von Luxusobst und Südfrüchten. Die Einfuhr von frischem Gemüse soll spätestens vom 28. Juni ab erfolgen, wobei ebenso wie beim Obst Vorbehalte, daß Einfuhrbewilligungen und andere Forma- kitäten notwendig sind, nW gemacht werden, ferner in die beschleunigte Auslösung der NeichsveAerlnugs- fteae für Nährmittel und Eier ungeordnet wöLhöü. Te»- «leichen ist angeordnet worden der beschleunigte Abbau des Neichskommissariats für Fischversorgung Hui süßlich der Neuregelung der Eirlsuhr von Fischen schweben Verhandlungen. Die Zentralstelle zur Beschaffung der Heeresverpflegung hat ihre Tätigkeit mit dem 81. Mar eingestellt und wird bis zum 15. August soweit aufgelöst sein, daß nur noch eine kleine Abwickelungsstelle übrig sein wirb. Ueber die Neuregelung der Fettwirti Ichast sind Verhandlungen im Gange. Im Zusammenhang damit wird der beschleunigte Abbau des Reichs- ausschnsies für Oele und Jette erfolgen. Die bleichs- kartoffelstelle ist vollkommen aufgelöst. Die.Geschäfte sind von einer besonderen Abteilung der Bezugsverei- »tgnng der deutschen Landwirte übernommen worden. Im Zusammenhang mit dem Abbau der Zwangswirtschaft ist endlich auch noch auf die Neuregelung der Kar- tosfelversorgung zu verweisen, bet der eine wesentliche Lockerung der bisherigen Zwangsbewirtschaftung eintreten soll. Die Sicherung für die Versorgung der städtischen Bevölkerung liegt hier bei den Städten selbst, die spätestens bis zum 19. Jnnt ihren Bedarf auzumel- ben haben, sofern sie beliefert werden wollen. Der Abschluß von Lieferungsverträgen erfolgt auf Grund dieser Anmeldung.
antwortung dafür mußte dem „Berl. Tagebl." zufallen. Nun stellt sich heraus, wer dem „Berl. Tagebl." tue Meldung gegeben hat, nämlich ölt Chef der Pressestelle der Netchsregierrmg selbst, Herr Breuer. Dieser Vorgang ist in der gestrigen Sitzung von Pressevertretern mir der Regierung festgestellt und enthüllt worven. Die Regierung, der diese Sache jetzt sehr unangenehm ist, hat nun gestern abend durch WTB. eine Notiz veröffentlicht, in der sie den Vorgang als harmlos hinzustellen
sucht.
Dazu bemerkt die „Tägl. Rundsch." folgendes: „Was die Regierung hier sagt, ist zum größten Teil unwahr oder jedenfalls irreführend. Die Sache ist vielmehr wie folgt: Die Regierung bezw. die reichsamtliche Pressestelle ist, wie sie sagt, in den Besitz einer Nachricht ae- konunen, wonach vor Berlin eine Ansammlung reaktio- 'nürer Truppen sei, die putschen wollten. Der Chef der Pressestelle, der in den Sitzungen mit den Pressevertretern als Hauptvertreter der Regierung stets anwesend ist, übergibt nun diese Nachricht nicht dem Reichswehr- minister, sondern ausgerechnet dem milicär- und offi- zierfeindlichen „Berl. Tagebl." und fordert den Vertreter des Blattes auf, er solle auf der Pressekonferenz die Anfrage stellen, ob die Nachricht richtig sei. Die Anfrage wird gestellt und der Vertrecer des Reichswehr- unntsteriums erklärt, er werde Erkutidigungen einziehen. Ehe nun eine endgültige Bea>t.wortnng erfolgt, wird die Meldung Bereit im „Berl. Tagebl." veröffentlicht. für das die Nachricht natürlich ein gesunöenes Irenen geweseir ist. Der Chef der Pressestelle der Rcichsregteruug redet sich jetzt darauf hinaus, daß er beut Vertreter des „Berl. Tag^vü" die Nachricht nur zu dem Zwecke gegeben habe, daunt Milttartscherkerts die Urcrichtigkeit der Nachricht sestgestellr nnd dementiert werden könne." I' •... _
Deutschland» durch den Friedensvertrag muß beseitig werden. Zu den Ausgaben der Regierung gehöre« ov Unterstiitznng des Schissbaus nnd der Reedereien, dtt Befolgung einer weitausschauenben Zoll- und Handelspolitik, die Förderung der technischen und handelswissen» schaftlichen Hochschulen, die Ausbildung des überseeischen Nachrichtenwesens nnd der Ausbau des KonsulatswesenS und des diplomatischen Anslondöbtenstes.
Man darf annehmen, daß der Weltkrieg den Völkern die Leistungsfähigkeit, Anpasiungsfähigkest und wtjsen- schaftlich-techntsche Ueberlegenhett in hellstem Lichte gezeigt hat und daß dieser Ruf auch dem deutschen Seehändel das Wiedererstarken erleichtern wird. Eine noch größere Stütze aber wird er finden, wenn in jedem einzelnen deuischen Volksgenossen die Ueberzeugung von der Noiwendigkeii eines deuischen Seehandels und eines deuischen Weltverkehrs lebendig und wirksam ist.
Beschlüsse der Relchsrates.
litäten no
Segen öle Velgewalligung Schleswigs.
Aus Berlin wird gemeldet: In diplomatischen Krei- len ist man über die von der Entente vvrgenommeuc Grenzregulierung in Schleswig ziemlich überrascht und man verhehlt sich nicht, daß diese Anlaß zu fortgesetzte» Meibuugeu zwischen Deutschland und Dänemark einerseits und Deutschland und der Entente andererseits gehen wird. In unterrichteten Kreisen verlautet, daß der Oberste Rat der dänischen und deutschen Regierung nur 10 Tage Frist zur Ammhme der Entscheidung gewahrt habe. Ende Juni wird die künftige Grenze zwischen Dänemark und Deutschland aelmt werderu D»e -eut- sche Regierung bat nicht die Absicht, die Entscheidung »es Oberste« Rates ohne Einspruch hinzunehmen. Sie wird versuchen, unter Hinweis auf bte Volksabstim- wung die deutschen Rechtsansprüche twchnmls zu be- guen. Man verkenne nicht, daß durch den Elitscheid des brsten Rates auch die Mimnwn in Danenwrk wieder Cecff werden, die die Jüternatioualisicrung der seien zweiten Zone propagieren und glaubt sich nicht verhehlen zu dürfen, daß die dänische Regierung ftr letzter Stunde beim Obersten Rat ^te solche Jlw-^cimg energisch vertreten wird, die die Stellung ..llimste- riums enorm befestigen würde.
Sie angeblichen Vulschpläne vor Berlin.
U«z«veEstskeit des Pressechefs der Regierung.
•=* Berlin, 5. Juni. (Etg. Drahtm), Das „Berl. Tagebl." hatte am Dolluerstag die Stachricht verbreitet daß unter der Mitwirkung des Prinzen August Wu Helm eine Ansammlung von reaktionären Truppen <ms Bayern vor Berlin stattfände. Diese Meldung wurde dann sofort vorn Retchsministertum widerrufen. Die Meldung des ..Berl. Tagebl." erregte natürlich großes Aufsehen mrd wurde im In- und Auslande dahin bewertet, aUS stände Deutschland vor neuen innerpoliti- schen Umwälzungen, als würde bereits am nächsten Taae Berlin wieder in den Sättben von Truvoen sein.
veröffent- öfundenes
Pressestelle der
Der Reichsrat genehmigte tn seiner öffentlich« Sitzung am Freitag nachmittag u. a. die Gewähr««« vo» Reichsbeihilfe« zu den Aufwei»bungen der Gememde« für Erwerbslosenfürsorge in der Texillindusirie Angenommen wurde der Enftvurf von Bestimmungen z«w Schutz der in Preßlilfi beschäfttgien Arbeiier. Der Reiche tat hat dem Wunsch Ausdruckgegeben, daß diese >--ch«tz- besiirmnungen auch auf den Bergbau ausgedehnt werden. Die Pachischutzordnung wurde mit der Verände- rung angenommen, die der 6. AuSschuß der Nattonal- vcrsanrmlung beschlossen hat. Angenommen wurde ferner der Entwurf einer Regelung der Teerwirtschaft nach den Beschlüssen des Volkswirtschaftsausschusses der Na- Nonalversammlung. Danach ist insbesondere der Einfluß der kleinen Betriebe gegenüber den Grotzbetncben verstärkt worden. Ferner ist bie wichtigste AstfiEung neu angenommen worden, daß vom Retchsunrtichafts- minifteriurg HochWrM guch für Rohteer seftgesetzt wer- augenblicklich könür
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igedehnt wer- der Verände-
GeValttütigLetten im Kreise Ouerfurt.
«-C Halle, 5. Juni. (Z. Ü') Bou putschartigc« Gewalttaten wird den „Hallesch . Nachrichten" aus Q«er-> surt berichtet: Im Kreise £ crfurt wurde unter Beiei- fignng des LandarbeitervervaudeL ein AMonsassfch«» für gebildet. Aus fernen Berautaffuna erfolgte durch be- best
gebstZet, Auf dessen Berauiassuug erfolgte durch be- SÄMSffö.»
................... fWHKMÄ nahmen Ünch Laudbewohncr^ namentlich aber Industriearbeiter teil. Regnisitionen von Lebensmitteln wurden im großen xorgcttommen n«d schwere Plünderungen und Erpressungen vcrsuchi, u. a. in einem Falle von 30 000 Mark. Als die Reichswehr einrückte, verschwand die Bande unter Mitnahme von Reitpferden, die indessen später den Besitzern wieder zngestellt werden konnten.
Kein Nücktritt der Regierung.
w Berlin. 5. Juni. lS. C.) Die BlättermA- duns von einem Beschluß des Reichskabinetts, am Tage nach der Reichstagswahl znrückzutreie«, ist unrichtig. Das ReichSkabinett Hai keinen dähi«gehevden oder ähnlich lautenden Beschluß gefaßt. Im Gegenteil hofft man in der Reichsregiernug, daß die bisherige Koalitions- mehrheit anch nach den Neuwahlen möglichst erhalten wird. Ein Teil der Reichsminister befcvdet sich überhaupt nicht in Berlin, sondern ist «och aaf Agitations, reise«.
Drohung der Gewerkschaften
•* Berlin, 5. Juni. (S. C.) Die Gewerkschafis- fünmiiffüm hat für Montag eine Sonbersctznng enstie- rufen, um zu dem Ergebnis der- Rerchstagswabl Stellung zu nehuren. In der Freitagsitzung der Gewerkschaften wurde uach Referaten Daumigs und Ruschs eine Entschließung angenommen, daß die Beteiltgung gewerkschaftlicher Angehöriger an etner wäMl stisch-bür- gerlichen Koalitionsregierung nicht weiter für zulässig anzusehen sei und daß die Verantwortung für die drohenden Gefahren Ebert-Müller zuzuschrecLen nun.
Bilduug einer revolutionären Streikkommission,
»^- Berlin, 5. Juni. (S. C.) Die revolutioncu-e« Obleute Großberlins habe« eine neue Strelkkommisston gebildet, die den Generalstreik vorbereiten vnd cinleitw soll. Der StreikkomMission gehöre« nur Mitglieder »er kommuttistischeu vnd nuabhängige« Parte» a«.
DerMsHZrausLaudesdeutW
Ein Preisausschreiben des Deutschen See-Bereins hatte zum Gegenstand „Die Wege znm Wlederaufbau des deutschen Seehanöels", snchi also die Frage zu lösen, wie der wiederzugewinnende deutsche Schiffsraum mit deutschen Gütern gefüllt werden kann. Der Verfasser der mit dem ersten Preise cursgezeichneten Schrrft, H. Langmaack, Schleswig, MA aus, baß der See- Handel eines Landes sich nur auf ferne wirtschaftliche Ge- jchtckllchkeit stützt, und daß es uns gelingen muß, unsere alten oder auch neue Märkte zu erobern, wenn alle Kräfte zusammenwirken, der Ausländsdeutsche, der inländische Kaufmann mrd Gewerbetreibende und der deutsche Ar- bester. Eine straffe Organisation von Handel und Gewerbe, namentlich des Autzerchandels ist erforderlich Der deutsche Kaufmann muß darnach streben, den alt« Ruf der Pünktlichkett und Zuverlässigkeit wieder zu erwerben. Das kann aber nicht geschchen^werm nicht Ordnung und Ruhe im Lande herrschen. Ohne eine gefestigte Regierung keine Sicherheit, ohne Sicherheit kein Kredit, ohne Kredit keine Rohstoffe, ohne Rohstoffe kettle Arbeit, ohne Arbeit kein Handel. Die wirtschaftliche Knebelung
Geheimrat v. Mol-x^k erklär das Ministerium von der Befuge Höchstpreisen keinen Gebrauch t jjUfnmrien? Zwangswirtschaft (
tar 15.
zur Festsetzung von en, sä sonst wieder erben müsie. Eisenbatzn- ifS vom
_ Zörderung um 450 Prozettt. Auch im! len künftig die Tarife entsprechend 5« Zuschlägen im öffentlichen Verkehr gestaltet
N
Sie Verhandlungen mit Straff im
„Daily News"" melden, baß Krassin bei einer Be- sprechnng mit Lloyd George erklärt habe, daß sich für Friedensverhandlungen drei Möglichkeiten ergeben: L die Wiederaufnahme des Hänöels bei gleichzetfiger Fmch- feyung des Krieges, 2. Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen bei gleichzeitigem Friedensschluß und endlich 3. Wiederaufnahme 6er Handelsbeziehungen bis-ur Wiederherstellung des FriedönS. Die letzte Möglichkeit bezeichnen „Daily News" als die am wenigsten wün schenswcrie und die erste als die wahrscheinlichste.
Zum Abbruch der Pariser Wirtschaftöverhandl
** Zürich, 5. Juni. lS. C.) Der „Tages« berichtet aus Paris, Havas meldet, daß die Wie nähme der Wirtschaftsverlxmdl, _- ^ ,„ land und Frmikreich nicht feststehe. Wir wissen —^. so meldet Havas, ob und wann sie wieder ausgenommen werden. Zunächst haben die Deutschen Erklärungen abgegeben, die an einen wirklich guten Willen glmrben ließen, aber sie enthielien Hintergedanken.
w Berlin, 5. Juni. (L. A.f Auf der Pariser Wirtschaftskonferenz wird die deutsche Eisenindustrie von Direktor FrenSke, Generaldirektor Boegler mrd üh' heimrat Wietel gemeinsam mit Hugo StinneS vertreten werden.
Norwegisch-russische Wirtschafisverhaublu-gev.
Berlin, 5. Juni. sL A.) Das norwegische Stor- thing hat gestern zur Wiederaufnahme des Handels mu Rußland die Regierung aufgefordert, Delegierte noth Rußland zu entsenden, um Verhandlungen einzulenen. Waffeusttllstand zwischen Frankreich vnd Kemal Pascha.
Ro>«, 5. Juni. (B. T.) Eine Par«>er Depesche meldet, daß Frankreich mit Kemal Pascha eftren Wafse»- stillstand abgeschlossen habe und gewillt sei, die nationalistische Regiervug in Ansora anzverkennen.
Die Bekanntgabe des Wahlergebnisse«.
Wie die „Deutsche Allg. Zta." von unterrichtercr Seite erfährt, werben die ersten Teilergebnisse der Rrichs- tagSwcchl in der Stacht vom Somltag »um L'rontaa bekannt werden, während das enbgülttge Gesamterge^n- kaum vor Mittwoch vormittag zu erwarten ist. De gegenüber den früheren Jahren auffallende B^rogerniG -er Feststellrrng des Ergebnisses vat ihren Grnrw du Hauptsache nach in dem besonderen Charakter der WM- technik. ES ist anznnehmen daß die Wahlbzeirke tue Ergebnisse frühestens bis Sonntag abend gegen 10 Uhr ermittelt kabelt werden Bei einzelnen, besonders IM- lieben Bezirken, dürfte sich die, Festsiellunq noch wetter verzögern. Wenn man immerhin annimmt, daß bet den KreiSwaöllcitern das ErgeblstS im Laufe der NachtMm Montag vorliegen wird, so ist doch bte Arbeit der Äre«- wahkletter besonders im Hinblick auf bte große Zahl -er Wahlkreise so erheblich, daß sie ntchi in wenigen Sünden erledigt werden kann. Der RetchSwahllecter wirb also frühestens am Montag damit rechnen können, da die Ergebnisse auS ben 39 Wahlkreisen bei ihm etvzi laufen beginnen. Liegen also biS Dienstag ab«- alle t