Nr. 154 Dienstag, den 6. Juli 1920
Ankunft Der heulten Selektion In Spaa.
** Ber-m, 5. Juli. (Eig. Dralün.) Der Sonder- Mg der deutschen Delegation mit Reichskanzler Fehrenbach und Außenminister Siemons traf gestern nachmittag gegen 2 Uhr in Spaa ein. Auf dem mit roten Rosen geschmückten Bahnhof begrüßte der General- sekretar der Konferenz von Spaa den Reichskanzler mit höflichen Worten, indem er hinzufügte, daß die Raumverhältnisse von Svaa bet der Unterbringung der -eut- .ÄM Delegation mitgesprochen hättest. Die Delegation bCMS sich dann Wch dem außerhalb der Stadt .Ätztel „AyNeW K Loubain". Mr Reichskai bet Außenminister bezogen ein in der Nähe
eine Aussprache mit den Deutschen über umfang und Zeitpunkt, zu dem Deutschland zur Ausführung der Ber- pflrchtungen fähig ist. Möglicherweise wird der Spaaer Konferenz eine zweite in wenigen Wochen folgen.
Militärische Schutzmaßnahmen in Spaa.
** Beru, 5. Juli. Zum Schutze der Konferenz von Svaa sind Abteilungen Sicherheitstruppen und Poli- zetmannschaften in Spaa eingetroffen. Die Hotels stehen unter dem Stutz von Truppen und Polizei. Der Bürgermeister von etwa hat eine Bekanntmachung an
die furchtbar harten Bedkn Seither habe «c einen wicht Industrie bekleidet. Er hc gehend
gelegenen uler und
' brächte, in N8a äst. In biefent Wägen MäTdtt auch die sechs deutsche« Pressevertreter, denen die Belgier Pässe besorgt hatten, untergebracht. Kurze Zeit darauf fuhr .der Erpreßzug aus Brüssel mit Millerand und Lloyd Gevege ein. Die Straßen waren mit den Ententefatz- ,«en geschmückt, und eine große Menschenmenge begrüßte die Ankommenden lebhaft. In allerletzter Stunde fanden noch ziemlich lebhafte Debatten wegen der von Deutschland zu verlangende« Milliarden statt. Man scheint sich grobe Wahrheiten gesagt zu haben. Zu dem Frühstück bei dem belgischen Außenminister, das auf 1 Uhr angesetzt war, war niemand erschienest.
London, 5. Juli. (T. U.) In hiesigen politischen Kreisen verlautet, daß zwischen den Alliierten in der Entschädignnasfrage Uebereinstimmung bestehe. Die gegenteiligen Meldungen seien unglaubwürdig.
Das Gutachten der deutschen Sachverständigen.
•* Berlin, 4. Juli. (T. U.) Das eingehende Gutachten der deutschen Wirtschaftssachverständigen, das «m 30. Juni dem Obersten Rat überreicht worden ist, enthält in feinem ersten Teil eine ausführliche Darstellung der wirtschaftlichen Lage Deutschlands. Es werden die verhängnisvollen Folgen der Wafsenstillstands- zeit und des Versailler Vertrages qeschildert. Das Gutachten geht dann kurz auf den Zustand der deutschen Finanzen und die durch die neuen Steuern verursachte Belastung der deutschen Volkswirtschaft ein. Der zweite Teil des Gutachtens beschäftigt sich mit den Voraussetzungen zur Feststellung des Wiedergutma- chuugsbetrages. Eine WiederholvLL.des Angebotes der deutschen Friedensdeleggu-.-.. t..*^e?iameö vom 29. MaiAÄa>-«LLÄ^ Geurfchland sich zur Zahlung bis zur Höchstsumme von 100 Milliarden Goldmark verpflichten wollte, könne heute nicht mehr erfolgen, weil die damaligen Voraussetzungen nicht mehr zutreffeu. Die Note beschäftigt sich dann mit der Möglichkeit deutscher Leistungen, der von Deutschland unbedingt benötigten Auslandskredite, um seine Arbeitskraft wieder zu erlangen, und kommt dann zu dem Ergebnis, daß ein neues deutsches Angebot nur möglich ist, wenn der Wirtschaftsfrieden dnrch Nichtanwendung der Repref- falienklausel gesichert wird, die deutsche Wirifchaftsho- Heit im Julande uuaugetastet bleibt, der notwendige Schiffsraum znr Verfügung gestellt und ebenso freier Verkehr mit Ostpreußen gewährleistet wird. Die allerdings nicht abschließende Aufstellung bringt als letzte Forderung die der Erhaltung Oberschlesteus, die die unerläßliche Voraussetzung für die Wiedergutmachungsverpflichtungen Deutschlands sei.
' Berlin, 5. Juli. In der Besprechung der Ministerpräsidenten der Einzelstaaten, die vor der Abreise der deutschen Delegation nach Spaa in Berlin stattfand, wurde dem Reichskanzler Febrenbach einstimmig die Zustimmung der Ministerpräsidenten zu dem Entschluß ausgesprochen, nur dann an der Konferenz in Spaa teilzunehmen, wenn die deutsche Delegation mit gleichen Rechten wie die alliierten Delegationen zugelassen wird.
Spaa.
* * Berlin, 6. Juli. (S. C.) Die Vertreter der Hohen Alliierten-Kommission für das besetzte Gebiet sind gestern in Spaa eingetroffen. Der Reichskanzler Feh- renbcrch hat nach seiner Ankunft in Spaa den Staatsmännern der Entente seine Karte abgeben lassen. Die Erörterungen der Wirtschaftsfragen ist nach einer Ha- vasmeldung für Mittwoch vorgesehen.
Berlin, 5. Juli. (ß. A.) Für die heutige erste Sitzung in Spaa ist die Prüfung der deutschen Vollmachten in Aussicht genommen.
Drei Fragen an die deutsche Delegation.
* * Genf, 5. Juli. (S. G.) Das „Journal" meldet: Den deutschen Delegierten werden in der heutigen Er- öff«u«gssiüttng in Spaa mehrere Frage« vorgelegt werde«: 1.) warum auf die drei Noten der Ententemächte wegen der Abrüstung bisher keine Antwort ein= gegangen ist; 2.) wird ihnen eine Liste der nichterfüll- te» Bedlttgungen des Friedevsoerirages rorgelegf werden, namentlich bezüglich der Ablieferung des deutschen Kriegsmaterials und der deutschen Kriegsbeuter 3.) schließlich wird man sie fragen, wie sie die Bedingungen künftig z« erfüllen gedenken.
m Eiuiqunqsvcrsuche mit De rt^chhmd?
Rotterdam, 5. Juli. (S. C.) „Daily Mail" mel- * bei: Llond George hat vor 'einer Abreise nach Brüs- i! fei Mitglieder der liberalen Parcei und Arbeiterpartei empsangen. Er gab Erklärimaeu ab, wonach er in Svaa eine Einignug zwischen den Alliierten und oen ; Deutschen zu erreichen bemüin sein werde. Seine Aus- Gübrunaen fanden die suftc.iniuim der liberalen Füh- !rer und Vertreter der Arbeiterpartei.
Eine zweite Konferenz in Spaa?
* * Rotterdam, 5. Juli. (S. G.) Reuter meldet, die s/Vnträae der Engländer für Spaa beschränken sich aus
^"Obermeister von epaa hat eine Bekanntmachung an bteJBevoIteruttst erlassen, in der zu würdigem und ruhigem Verhalten gegenüber der deutschen Delegation aufgefordert wird. Gleichzeitig werden Ansammlungen vor dem Hotel, in dem die deutschen Vertreter wohnen, Arena uniew^ „ ,.....
Die Konferenz in Brüssel.
w Brüssel, 5. Juli. (T. U.) Havas meldet: In der zweiten Vollsitzung der Konferenz waren vertreten Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien und Ja- pam Die Bevollmächtigten nahmen zunächst Kenntnis von dem Bericht der Sachverständige«, der unter Leitung, von Marschall Foch über die NtchierWüng Mr m, marmnten nn» äronantischeu Vertrags-
tun« von
militärische«, mSvME« «n» äronantischeu Vertrags- bestimmuuge« erstattet wurde. Es wurde beschlossen, die wesentlichsten Stellen in Betracht zu ziehen, bei denen offensichtlich böser Wille Deutschlands vorliege. Lloyd George wird diese« Bericht am Montag in der ersten Sitzung int Namen der Alliierten der deutschen Delegation zur Kenntnis bringen. Die Deutschen sollen dabei ferner eingeladen werden, ihre Antwort auf die drei Noten bekanutzugebe«, die in Boulogne von den Alliierten beschlossen worden sind und die die Her-
absetzung der deutscher, Armee auf 100 000 Mann fordern. Der Oberste Rat setzte darauf die Tagesordnung für Spaa wie folgt fest: Entwaffnung, Wiedergutma- chnug, Kohle«. In einer Vorsitzunq der Alliierten endlich soll neuerdings die Frage der Schuld behandelt werden. Hinsichtlich des Verfahrens wurde beschlossen, daß die Alliierten den deutschen Vertretern keinen besonderen Vorschlag machen werden, sondern erst nach vorhergehender Verständigung unter sich durch einen einzigen Redner ihren gemeinsamen Standpunkt do* bringen lassen. Vor ihrem Au^Zuanderge^u ^ante die Brüsseler Kmstsrcna eine Note der Wiedergutma- -Snngskommtssion betreffend die nichtausgeführten Kohlenlieferuugc«. In dieser Hinsicht wurde ein wesentlicher Punkt geregelt, nämlich, daß Frankreich sein Vorrecht auf die Kohlenlieferuuge« als Entschädigung behält.
Die Verteiluug der deutschen Entschädigung.
** Brüssel, 4. Juli. (T. U.) Das Einvernehmen, das auf der Brüsseler Konferenz in Bezug auf die Verteilung der deutchen Entschädigung so gut wie hergestellt wurde, basiert auf folgender Grundlage: Frankreich erhält 52, England 22, Italien 4, Zeigten 8 und Serbien 5 Prozent. Der Rest wird unter Rumänien, Portugal und Japan verteilt.
»* Paris, 5. Juli. Die französische Presse scheint die Streitigkeiten über die Verteilung der deutschen Kriegsentschädigung außerordentlich zu beklagen und hebt hervor, daß man vor allen Dingen darauf hinaus arbeiten müsse, daß Deutschland überhaupt bezahle. Bevor eine dahingehende Erklärung nicht vorhanden sei, habe es gar keinen Zweck, sich über diese Verteilung der Summe zu veruneinigen. Gustave Hervee .weist darauf hin, daß die französische Politik Deutschland noch immer so behandelt, als ob es das Deutschland vor dem Kriege sei. Man müsse sich aber vorstellen, daß Deutschland in dem Kriege ungeheure Reichtümer verloren habe, und man müsse danach ha- xln und die Forderungen ermäßigen.
Rückgabe der Kriegstrophäsu an Frankreich.
e-* Berlin, 5. Juli. lS. C.) Entsprechend dem Artikel 145 des Versailler Vertrages hat die französische Regierung nunmehr die Rückgabe der namentlich auf- geführten Trophäen der beiden letzten Kriege 1870 bis 71 und 1914 bis 18. bis 31. Juli eingefordert.
Sie MUMM Mr den Nirdecmska«.
Erklärungen Dr. Siemons.
e-* Berlin, 5. Juli. (Eig. Drahtn.) Aus Spaa wird gemeldet: Der Minister des Aentzern Dr. Siemons äußerte sich gestern zu einigen ausländischen Pressevertretern über die bevorstehende Konferenz. Er erklärte u. a.: Stach dem Bertrage von Versailles sei der Betrag, den Deutschland an Wiedergutmachung zu leisten hätte, im Mai 19-21 festzusehen. Aber wie die Dinge liegen, könnten weder Deutschland noch die Bertragsgegner bis dahin warten, ha sonst die Feststellung vernünftiger Budgets praktisch unmöglich sei. Vielmehr sei es im Interesse der ganzen Welt, die nur durch internationale Zusammenarbeit vor dem völligen Znsammenbrnch bewahrt werden könne, notwendig, schon fetzt zu einer Ei- nigung zu kommen. Soweit Deutschland in Frage komme, werde es bereit sein, alles zu tun, diese Zusammenarbeit zu fördern. Von einem Pressevertreter befragt, ob Deutschland eine bestimmte Summe angeben würde, die es unter allen Umständen zahlen könne, antwortete Dr. Siemons, daö sei natürlich vollständig ausgeschlossen. Aber wenn es durch eingehende, freimütige, mündliche Verhandlungen gelänge, volles Einverständ- ' ------- " " ' ~ '------- so werde
nie über gewisse Voransscßnngen zu erlangen, so ...... Deutschland sehr wohl in der Lage sein, ein festes Angebot zu machen. Der Minister bemerkte weiter, er habe im vorigen Jahre, als der Vertrag von Versailles unterzeichnet wurde, seine Stellung im Reichsdienste auf. gegeben, da er der Ansicht gewesen sei, daß Deutschland
sieg Au-
gehend -« studiere«, bis z« welchem Betrage de« «er* trag von Versailles z« erfülle« Devtschlav» in der Lag« ei. Jedenfalls werde er nur das «uterschreibc«, mal seiner Ansicht nach Deutschland erfüllen könne. Dr. Sie^ mons betonte weiter, daß die Grftiüung des Vertrages durch Deutschland in der Hauptsache in Arbeit bestehen würde und daß diese Arbeit von drei Bedlttgungen ab. bringe: Rohmaterial, Lebensmittel, Stieben im Juner«, Diese Dinge, die ebenso grundlegend seien wie die Zu-
„^beÄchlesiens, seien die wichtigsten Boraussetzm»» ae«, über die man sich zuerst einigen müsse, ehe Deutsch, land irgend ein festes Angebot machen könne.
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Die Kohlenlieferunge« an Frankreich.
Der Direktor des staatlichen Kohlenbureaus in Pa» ris gab einem Vertreter des „Jntranstgeant" bemer. kenswerte Auskünfte über den Stand der deutschen Koh- lenlieferungen an Frankreich. Im Monat Juni Ite»; ferte Deutschland die bisher höchsten Menge von 844 000 Tonnen Koks. Im Programm waren aber 1670 000 Wien vorgesehen. Frankreich hat somit knapp bi* e bekömnieü. Im Dezember 1919, einen Monat vor Inkrafttreten des Vertrages, hat Deutschland 700 000 Tonnen geliefert. Im Monat Juli wirb die ae» lieferte Menge 800 000 Tonnen überschreiten. Der Direktor fügte hinzu, er glaube zn wissen, daß die Wie- Lergutmachungskommtsswn binnen kurzem die Durchführung der im Frieöensvertrage vorgesehenen Repre«. falien verlangen werde.
Vom Völkerbünde.
** Zürich, 5. Juli. (T. U.) Der Schweizer Bundesrat hat die Frage der Exterritorialität der sich in Genf niederlassenden Beamten des Völkerbundes ge. priift unb ist einstimmig zu dem Beschluß gekommen, daß den Beamten des Völkerbundes wie den in der Schweiz beglaubigten fremden Diplomaten die Ertcrri- torialität zugestanden werden müsse. Dagegen ist die Frage, ob die Beamten des Viu^^vi,«»«»^ FM^tv» ' richtlicher Verfo^>« -7-r- M > M-BUili Rechtsprechung
G«>MpH>W7"n0m nicht gelöst.
Stei«erprüf«ng durch die Entente.
Die Ententekontrollkommission in Berlin hat die deutsche Regierung um die Anshändiquug der vo« der Natconalversammluug beschlossenen Steuergesetze, einschließlich der Vermögensabgabe, und ihrer Ausfüh- ruuasbestimmnngen ersucht.
Padek über die Durchführung des FriedensvertrageS.
** Brüssel, 5. Juli. Ein Pressevertreter hatte mit dem polnischen Minister Padek eine Unterredung. Der Minister erklärte, wir vertreten unbedingt den Stand- Punkt, daß die Bestimmungen des Friedensvertrages von Versailles voll durchgeführt werden müssen. Die Volksabstimmung in Oberschlesien wird und muß in sicherer Weise zeigen, was die Bevölkerung Oberschlesiens wolle. Wenn die Deutschen behaupten, sie könnten ohne Oberschlesien ihren Verpflichtungen gegenüber den Alliierten nicht imchkomnren. so sei dies unzutrcfscnd. Ein Beweis dafür sei die bedeutende Steigerung der deutschen Kohlenförderung in der lebten Zeit.
Deutsche Nhemschiffe unter frauzösisllcr Flagge.
Stratzburg, 5. Juli. Seit cinigen.Taqc» sind im Straßburger Rheinhaien die beiden deutschen Schiffe „Parsival" und „Lorelei" unter französischer Flagge. Die Schiffe wurden durch die französische Regierung zur Bewachung des Rheins angefordert. Sie sind mit acht Geschützen versehen. Beide Schiffe gehören der Deutschen RheinschiffahrtSgesellschast Köln-Düsseldorf.
Polnischer Hilferuf an die Mliierten.
>* Berlin, 5. Juli. (Gig. Drahin.) Einem Telegramm aus London zufolge haben die Polen die Al- liiertenkonsereuz in Brüssel um Hilfe gegen die Bol- schewiste« ersucht. Das Ersuchen der Polen wird zur Zeit von den militärischen Delegierten der Enten,e er- örtert. 2luf französischer Seite ist die Stinrmung für eine nnerftübung der Polen, um den Marsch der Bol- schewisten dnrch Galizien zu verhindern.
Die Rote Slrmee vor Kowno.
» London, 4. Jnli. (T. II.) Nach einer „Times". Meld« g an^ Brüssel verküuden die Bolschewisten neue Sße Erfolge in Polen. Die Rote Armee soll fünf
»mcrcr vor L»wno sieben.
Ernste Lage an bei voluischer Front.
** Wie«, 5. Juli. Von zuständiger Stelle wird erklärt. daß die militärische Lage bei Polen als ernst zu bezeichnen ist. Allerdings sei sie noch nicht verzweifelt. Die Wiener Gesandrschaft ist schon seit einigen Tagen ohne tebc Nachricht.
Neue Teilaugriffe der Polen.
** Thor», 5. Jnli. (L.-N.) Aus Warschau wird gemeldet, daß die polnische Armee, nachdem sie ihren Rückzug aus der Ukraine beendet und nachdem sie au der Linie ^orgnet-LaSlac» Halt oemacht har, eine Anzahl neuer Gegenangriffe auf verschiedenen Frontabschnitten begonnen habe. Die neuen Versuche der Bolschewisten, die Beresina zu überschreiten und südlich Polocsk vvr- zudringen, wurden unter blutigen Verlusten der Angreifer zurückgewiesen.
Weitere Erfolge der Bolschewisten.
** Rotterdam, 5. Juli. lS. Gj Die „Times" melden aus Riga den Einmarsch roter Truppen in Minsk.
** Rotterdam, 5. Juli. lS. G.) Die „Morning- vost" meldet: Odessa ist von den Polen und Ukrainer« geräumt