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Nr. 166

3ebiger Bezugspreis gegen Vorausbezahlung monatlich 2. Mk frei Baus 2,25 Mk.

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Simons und Heinze beim Reichspräsidenten.

w Berlin, 19. Juli. (T. U.) Der Reichsminister HeS Auswärtigen Dr. Simons begab sich nach der Rück­kehr von Spaa vom Bahnhof zum Reichspräsidenten zum Bortrag. Später sprach der Vizevräsident des Reichs- imtnisteriums, Dr. Heinze, beim Reichspräsidenten vor. - Besprechungen über daä Ergebnis $on ®M6.

w Berlin, 19. Juli. (T. Ü.) Das Kabinett trat gestern naHNittäg K einer Sitzung zusammen, mtz -er die ans Spaa znrückgekehrteu Minister teilnahmen. Am Montag und Dienstag wird das Kabinett die Be, richte über die Beschlüsse von Spaa entgeaeunchmen. Für Dienstag ist eine Sitzung des Reichstagsausschusses für answärtme Angelegenheiten in Aussicht genommen. Für Mittwoch sollen die MiniNerpräsidenten der Länder zn einer Sitzung eingelade« werden. Am Donnerstag findet eine Anssprache im Reichswirtschaftsamt über die Wirtschaftsfragen statt.

Die dentsche Delegation wieder in Berlin.

»* Berlin 18. Juli. Reichskanzler Fehreubach und die anderen Retchsminister, die wie die meisten deut­schen Sachverständigen gestern nachmittag 4 Uhr Spaa im Sonderzug verlassen haben, sind heute früh wieder in Berlin eingetrosfen. Man spricht davon, daß volks- parteiliche Minister zurückzutreten gedenken, die mit der Unterzeichnung des Kohlenabkommens nicht einverstan­den seien, ftn Berliner amtlichen Kreisen war gestern über Rücktrittsabsichten Dr. Simons nichts bekannt.

Das Kabinett und die Spaaer Beschlüste.

v* Spaa, 18. Juli. Ueber die Mehrheitsverhältnisse ßnnerhalb des Kabinetts bei den endgültigen Beschlüssen in Spaa war bisher wenig Bestimmtes zu errahreu. Fest steht jedenfalls, daß die drei Zentrumsminister Fehreubach, Hermes und Wirth für die Unterzeichnung waren und daß die Bolksparteiler und der Reichswirt- schaftsmtntster Scholz dagegen stinrinten. Die Stel­lungnahme von Simons selbst ist zweifelhaft. Aus ver­schiedenen Aeußerungen von ihm kann geschlossen wer­den, daß er ebenfalls dagegen stimmte.

Zur Frage der internationalen Anleihe.

* Spaa, 19. Juli. (T. U.) Zwischen Italien, Ja­pan, Belgien und Portugal wurde ein Abkommen unter­zeichnet, das sofort unter den Mächten einige Fragen lösen soll, die sich aus dex-Amrd^y 1-ei Frie-cn-över- b-ggeL von Berfarues ergeben. Artikel 3 dieses Abkom­mens besagt, daß die alliierten Regierungen, falls nötig, Deutschland durch Anleihen helfen werden, die dazu be­stimmt sind, seinen inneren Verpflichtungen nachzukom- men, und die es ihm gleichzeitig erlaüböü, seine Schul­denlast so schnell wie möglich abzutragen, um den Wie­deraufbau mit vollen Kräften zu heben. .........

Der amtliche Entente-Bericht.

Der amtliche Verbandsbericht über die letzte Sit­zung der Konferenz lautet: Die Konferenz trat zu ei­ner Vollsitzung um 5 Uhr nachmittags zusammen, de la Croix legte einen aHgeänderten Text vor und gab Er­klärungen über die Abänderungen. Die Alliierten prüf­ten das Dokument und beschlossen, den Text des Proto­kolls voll und ganz aufrecht zu erhalten bis auf eine formelle Aenderung in Artikel 1. Die deutsche Delega­tion zog sich zurück, um einen endgültigen Entschluß zu fassen. Sie kamen um 8 Uhr zur Sitzung zurück und teilten den Alliierten mit, daß sie das Protokoll unter­zeichnen, aber einen Vorbehalt betreffend Artikel 7 ma­chen. der Vergeltungsmaßnahmen bei Nichtausfübrung, z. B. die Besetzung des Ruhrgebiets. vorsieht. de la Croix nahm diese Erklärung an. Millerand und Llond George wiesen darauf hin, daß dieser Vorbehalt keines­wegs die Ansführnngsgewalt der vorgesehenen Vergel­tung beeinträchtige. Dr. Simons erkannte den versöhn­lichen Geist an (?), in dem die Beratungen der Konfe­renz geführt worden feien und gab dem Willen der deut­schen Regierung Ausdruck, in iedcm möglichen Matz den Versailler Vertrag auszufiihren, wobei er die Dro­hung mit Zwang von Seiten der Alliierten bedauerte, de la Croir schloß mit dem Borschlage, einer Kommis­sion von je 2 Mitgliedern jeder Macht, die sich in eini­gen Wochen in Genf versammeln wurden, die Prüfung der deutschen Vorschläge betreffend Wiedergntmachung zu übertragen. Er begrüßte den Geist, der die Beramn- gen der Alliierten im Sinne eines wirtschaftlichen Wie­deraufbaues Europas geleitet habe.

Ein klares englisches Urteil.

DieWestminster Gazette" schreibt in einem Leit­artikel: Die Deutschen haben, wie zu erwarten war, die Forderungen der Alliierten auf Lieferung von zwei Millionen Tonnen Kohle monatlich angenommen. Die Bedingungen, die den Deutschen gewaltsam aufge- znmnaen sind, können den tatsächlichen Wtrtschaftszu- stanb aber nicht ändern. Der bedauerlichste Umstand bei allen bisherigen Konferenzen ist gewesen, daß die alliier­ten Staatsmänner ihr Augenmerk ausschließlich auf die aus dem Vertrag erwachsenden Rechte konzentriert haben und die wirtschaftlichen Tatsachen außer Acht ließen. Die Kohleufrage und die Entschädigungsfrage sind eng . miteinander verknüpft. Wenn die Deutschen nicht eine ' mehr als ausreichende Kohlenmcuqe zur Verfügung haben, dann wird es ihrer Industrie unmöglich sein, die Anst'-engungen zu machen, die für die Aufbringung der Entschädigungssumme erforderlich sind. Die Alliierten können hier nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schla- i gen. Wenn sie Deutschland seiner Kohle berauben, kann seine Industrie sich nicht erholen, und von Entschädigung wird keine Rede fein. Bet allzuscharfem Drängen wirb ; es sogar dazu kommen, daß die Kvhlenerzengnng selbst^

Dienstag, den 20. Juli

»erst««!. Denn Deutschland wird d«m nicht in der Lage fein, ven Bergarvettern, die die Kahle fördern, Unterhalt zu geben. . .. " -

- Fehren bach üb« Spaa.

w Basel, 19. Juli. (B. T.) Einem Mitarbeiter derBasler Nachrichten" erklärte der Reichskanzler Fehrenbach in Freiburg, er sei bezüglich der Ergebnisse her Konferenz von Spaa besorgt, aber nicht absolut pes­simistisch. Als wesentlichen Erfolg bezeichnete er, -atz es den deutschen Vertretern gelungen sei, die Gegenseite von ihrer Aufrichtigkeit zu überzeugen. Es werde furcht­bar schwer sein, die auferlegten Bedingungen mit Be­zug auf die Entwaffnung und die Kohlenlieferungen zu erfüllen. Am schwierigsten würde es sein, mit der kleinen Zahl der übrigbleibenden Truppen die verlang­ten paar Millionen Gewehre der Zivilbevölkerung ab- zunehmen. Der Versuch "werde aber mit aller Energie genracht werden. Für die Genfer Verhandlungen sei nun wenigstens der versöhnliche Kontakt Heraestellt. Außenminister Simons ist in der Lage, gewandt franzö­sisch und englisch zu unterhalten. Ihm verdanken die Deutschen tatsächlich vieles. Anfangs hatte er, dank seiner Tätigkeit im Dienste des ReichsverbandeS der deutschen Industrie das Mißtrauen Llond Georges gegen sich, der in ilmr ein Organ von Stinnes vermutete. Der englische Ministerpräsident wußte nicht, wie sehr Stinnes und Simons sich hinter den Kulissen von Spaa einander bekämpften. An der Genfer Konferenz wird de'- Retchskanz^e'- nicht veriönlich teilnehmen, da sie mehr fachtechnischen Charakter hat.

Auch ein Diktat in der Entschädigungsfrage?

** Genf, 19. Juli. lS- C.) Havas zufolge findet die neue Konferenz in Genf nach dem 8. August statt. DerTenws" meldet, auch für die Konferenz liegen schon setzt Mindestforderungen der Alliierten vor, die bereits in Spaa beschlossen worden sind. Eine Herab- setzuna dieser Mindestforderungen durch deutsche Gegen­vorschläge erscheint auch in Genf ausgeschlossen.

Die Wiedergntmachnng.

>* Genf, 19. Juli. lS. C.) Nach einer PariserJour­nal-Meldung sagte Millerm'd in der letzten Spaaer Pressekonferenz, die Wiedere machung der Deutschen werde nickst in Geld, sonde , Produkten, Waren und anderen Liefenmgcn in Gen verlange werden. Die El^ gebniste in Svaa fatt^ ffi1^ fl£Bäg:ü),jau> st« $ Rechenschaftsablage über Spaa.

** Berlin, 19. Juli. (L.-A.) Das Reichskabinett wird heute nachmittag den Bericht der Spaa-Delegatton entgcgennehmen. .

Die englischen Arbeiter mit Spaa znfrieden.

w London, 19. Juli. lS. C.) Nach einer Londoner Daily Telcgr."-Meldung werden sowohl die Liberalen als auch die Arbeiterparteien gegen die Beschlüsse in Spaa keine Anfrage im Unterhaus einbringem Beide Parteien stimmen der Haltung Englands in der Spaaer Konferenz zu.

Besetzung des Wieberansbanmintsteriums.

»s* Berlin, 19. Juli. (S. C.) Als eine immittel- hare Folge der in Spaa herbeigefühtten Vereinbarml- gen ist die Tatsache anzusehen, daß, wie wir erfahren, das Wiederausbauministerium besetzt werden wird. Es wird wieder mit dem Direktor der Augsbirrg-Ntirnber- ger Maschinenfabrik 9L=®., Kommerzienrat Guggenhei- mer, wegen Uebernahme dieses Ministerimus verhan­delt. Die Verhandlungen dürsten zu einem positiven Ergebnis führen.

Bayern gegen Auflösung der Einwohnerwehr.

r-» München, 19. Juli. l-T. C.) Entgegen unrichti­gen Berliner Meldungen hat die bayerische Staatsregie­rung bis Sorumbend abend keinen Befehl zur Slnflö- suna der Einwohnerwehr in Bayern gegeben. Die bayerische Regierung lehnt nach wie vor die Auflösung die von der Reichsregterung gefordert wird, ab.

Die Lieferungen oberschlefischer Kohle.

> * Berlin, 19. Juli. (B. T.) Wie dasB. T." hört, hat der Retchsminister des Aeutzern Dr. Simons in Spaa darauf bestanden, daß die ihm von Lloyd George münd­lich gemachte Zusage, wonach die deutsche Forderung nach Mehrlieferung von oberschlefischer Kohle berücksich­tigt werden soll, ihm auch schriftlich auSgeferstgt werde. Infolgedessen hat vor der Abreise der deutschen Dele­gation aus Spaa der Generalsekretär der Konferenz, Rollan-Jacauem'-: dem Reicksminister des Aeußern eine Abschrift des : otokolls Wer die betreffende UMer- Isedung überreftf Allerdings enthielten die Sleitße* rungen Llond Ge s keiue bestimmten Berpflichtun- gen und besonders eine Verpflichtungen über die Höhe der oberschlesischeu Kohlenlieferungen. Dr. Simons dürfte das Protokol n den Sitzungen der jetzt einbe- rufenen Körperschafte zur Verlesung bringen.

Berhaublungen mii de« Bergarbeiterverbände«.

* * Berliv. 19. Juli Die Reichsregterung hat für Ende dieser Woche die V reter der drei Bergarbeiter- verbände des Rnbrgebiets zu einer Besprechung nach Berlin bentfen. In dieser Konferenz sollen M% infolge der Verpflichtungen von .ma rwtwendig gewordenen Vereinbanmgen mit den stergarlreiteru durchberaten werden. Die bisherige m> stliche Ablieferung an die Entente ist durchweg um 25 Prozent hinter der von der Entente geforderten Miudesiablieferung zurückgeblteben. BergarbeiterfMrer Huc erklärte, bent .Rotterdamschen Cyurant" zufolge, vor seiner Abreise aus Spaa, daß die Aktnahme der Kohlenbebinaungeu der EnkeMe für D«tschlanü vas «rab des Acht-Smn»enta« bedeute.

Anzeigenpreis für die einspaltige Zeile 40 Plg auswärts 60 Pig.

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E'fe sächsische Jubustrir gefährbel.

_,.** Dr^irn. 19. Juli. An hiesiger amtlicher SleUf besticht in der Kohleufrage folgende Auffasfuna: SollkÄ die Kohlenlie erungen aus dem Nuh.-gebtet infolge der Anforderungen der Entente unterbleiben und sollte Sachsen noch für andne deutschen Bezirke Kohlen lie­fern. so müßte die sächsische Industrie vollkommen zu- sammenbrecheu Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Ziffer der Arbeitslosen ht Sachsen größer ist als in ir­gend einem anderen deutschen Jndustriebezirk. Durch die Lahmlegung des EtsenbahuverkehrS infolge Kohlem not wird auch die sächsische Eruäbrrmg in hohem Matz, gefährdet.

Der Gewaltfriede für die Türkei.

Ultimatum zur Uuterzetchnuug.

* * London, 19. stillt 1$. U.) Auf die türkische Not« betreffend den türkischen Fz-tedenövertrag haben die Al­liierten eine Antwort erteilt, in der es abgelehst wird, die Bestimmungen betreffend Thrazien, Smnrua >«d He syrische Grenze abzuändern. Bezüglich der Meerengen haben sich die Alliierten dahin entschieden, daß der Tür­kei als Ufermacht das Recht zugestanden werden solle, einen Delegierten im Meerengeuauoschutz za ernennen. Sie machten ferner eine Anzahl weniger wichtiger Za« gestSybuifle. Sie verzichteten auf die Bedingung, daß die Türkei den 9mtierten alle Dampfer über 1000 Ton­nen auszuliefern habe. Die Antwort besagt ferne», wenn die Türkei es ableünr, den Friedensvertrag zu w» terzeichnen, ober nicht imstande ist, in Anawlien ihre Autorität wieder herzustellen, dann werden die Alliier­ten sich möglicherweise gezwungen erachten, die für Kog. stantinovel getroffene Reqellmq in der Weise abzuäu- dern, daß die Türken endgültig auS Europa vertrieben werden. Den Türken wird für die Uuterzetchuuug eine Frist bis zum 27. Juli zugestanden.

Mehrheit für Me Unterzeichn««-.

* Paris, 19. Juli. lT. 119 Der Komtanttnopeker Berichterstatter derDaily Mail" meldet: Der Statt* und die Mehrheit bet «Halstet habe« sich für die Unten zeichuuug des Friedensvertrages ausgesprochen. Der Kronprinz jedoch sei dagegen.

JäLjtaÄtwWta ia Btejr-tnimisf.

Annahme von Waffenstillsta«»soerban-l«ugeu

£ kurch die Sowjets.

Paris, 19. Juli. Der Pariser Eifelturm hat eines Fmrkspruch aus Moskau ausgenommen. Danach be­setzten die Vorhuten der Rote« Ar«»ee Breft-Litowsk. Jsizwtscheu hat der Moskauer Sowjet Siellrma zu» Antrag Polens auf Abschluß eines MassenMlftavde- genommen. Mit 130 gegen 120 Stimmen «nrde de« Waffeusttllstand zngeMmmt. TroW erklärte sich gese« den Waffenstillstand.

Bolschewisten-Ossensive gegen Ramäaie«.

Das ukrainische Pressebüro meldet, daß zwischen Rostow, Djncstr und der rumänischen Grenze ein bol­schewistischer Generalangriff in vollem Gange sei. Auch Moskauer Funksprüche berichten über eine große Offen­sive gegen Rumänien, weil angeblich in Beffarabien eine antibolschewistische Expedition vorbereitet werde.

Abtretung MUnaS au Litauen.

* * Kowno, 19. Jirli. Zwischen Othtirent und einem bolschewistischen Vertreter find Verhandlungen über die Uebernahme der Stadt WUua bnrch die Litauer ange- knitpft worden. Es steht jetzt schon fest, baß die Bol- schewisten die Stadt Wtlna wieder räumen und sie ent­sprechend den Bestimmungen des FriedenSvertrageS au Litauen abtreten.

Der Rückzug der polnischen Armee.

- - Berlin. 19. Juli. lL.-A.) Die polnische Armee ' t sich westlich der Linie Wilna-Grodno-Bialystvk zit- rttckgezoaen.

> * Berlin, 19. Juli. Die polnische Armee ist auf Bialystok zurückgegangen. Die Bolschcivisten markte» ren auf Suwalki. Um die Festung Dubno wird sei »er gesümpft. Die Festung ist gegenwärffg in den Händen der Polen.

Französische HUfe für Polen.

e-f Paris, 19. Juli. lS. CK DerTemps" meldet. -Die Kabinettssitzung hat beftblofien, zwei frauzöst'chc Armeekorps für eine eventuell notwendige Hilfsaktion für Polen in Bereitschaff zu setzen.

* * Rotterdam, 19. Juli. (3 E.) Wie dieTimes" nrelden, ließen die alliierten .Kabinette die MstteUUng nach Moskau gelangen, daß eine weitere Besetzung vol Nischen Bodens durch die Row Armee d.is mintirädh Eingreifen der Allfferten zu Gunsten Polens zur Folge haben werde.

Der Treubruch Oesterreichs.

Der ehemalige bentsche Botschafter in Wien, Gro' Wedel, veröffentlicht in derNeuen Fr. «reffe* eilten auffeüenerregenben Artikel über Oesterreich-Ungarus SonderffiiedettS-Versuch im Oktober 1913 unb zitiert int Wortlaut einen Brief Kaiser Wilhelms an Kaiser Karl, in bem es heißt:

Lieber Freund! Die Ankündigung Deiner Absicht, unseren Gegnern einen Sonderfrieden anzubieten, hat midi ank das schmerzlichste überrascht. Du würbest durch die Austührug dieses Gedanken? dem Pla« *»« serer Fet«de eine Bahn öffnen, der darauf binausgedt. durch Trennung unserer Reiche unsere Sän-er leü^s. ibrent Willen zu unterwerfen »nS ihre antimonarAß stisch«! Ziel« zu verwirklicheu. Einen baldig« -rikUM