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I___________________ 1 Druck: e. funks Suchöruckerer, f, S.Schrif^eitlmgveMutw. franZ funk, hersfelü. 1_________________________________________!

Nr. 173 3S^ S9 Dienstag, den 37. Juli ^-^^ 1930

WaMMstandsAerhaMulMN.

* London. 26. Juli. (T. 11.) Ein Radio-Tele­gramm aus Moskau besagt, daß die Sowjetregterung den Waffenstillstandsvorschlag der polnischen Regie­rung angenommen hat. Das Radio-Telegramm, das die russische Regierung am 23. Juli an die polnische Regierung gerichtet hat, lantet:

?ln den Minister des Aeußer«, Warschau. Die Sowjetreaier«ng Rußlands gibt der rnssiichen obersten Heeresleitung den Befehl. mit dem Militärkommando Polens sofort Verhandlungen einznleite«, die z«m Waffenstillstand fuhren sollen, der den endgültigen Frieden zwischen den beiden Ländern vorbereitet. Die russische Regierung wird die polnische Regierung über Art und Zeit des Beginnes der Verhandlungen $wb scheu den Militärkmumandos der beiden Stäbe unter­richten. Der Volkskommissar des Aeußer« gez. Tschit- scheriu."

W London, 25. Juli. (T. U.) In hiesigen politi­schen Kreisen sieht man der Antwort Rußlands auf die letzte englische Note und das polnische Wassenstillstands- angebot uit großer Spannung entgegen. Man erwartet, daß der morgige Taa die Entscheidung bringen wird.

e* Rotterdam, 26. Juli. (S. C.) DieMorning- post" meldet einen Mosauer Funkspruch, wonach der Waffenstillstand mit Polen im Moskauer Sowjet mit nur fünf Stimmen Mehrheit angenommen wurde. Trotzki erklärte sich gegen den Waffenstillstand.

Zur Einleitung von WaffenstillstaudsVerhan-lnngcn.

»-.Wie«, 26. Juli. (B. T.) Nach einem hier ein­getroffenen drahtlosen Telegramm aus Moskau hat die Oberste russische Heeresleitung in einem Fuukspruch das polnische Oberkommando ersucht, am 30. Juli, abends 8 Uhr auf der Straße Baranomitschi-Brest-Litomsk unter weißer Flagge seine Unterhändler für den Waffenstill­stand den roten Vorposten cutgegenzuseudeu.

Werteres Vordringen der roten Armee.

W Warschau, 26. Juli. (T. u.) Der polnische Hee­resbericht vorn 25. Juli melde-: Der Feind griff gestern den ganzen Tag über südlim von Grodno an. Seinen Hauplangriff richtete er auf edjolti und auf die Chaussee Wolpa-Roß. Ferner griff der Feind Kuknica an. Un­sere Abteilungen kämpfen an der Chaussee Slomm-Ro- mani. Im Gebiet Karpuska-Brezo brachten poseniche - g©M£^ B

Im Gebiete von Glogiczho verdrängten unsere Angriffe, den Feind. Es wurden Gefangene gemacht. 9(m Stur keine Veränderung. Heftige Kämpfe bei Biristeczko. 3n lütägigem Angriff konnte der Feind hier durchbre- eu. Im Gebiet von Radziwtelow mußten unsere Truppen die Front stellenweise vor der feindlichen Uebermacht zurttcknchnren. Im Abschnitt Knzemienca- Woloczyska bogen wir unsere Front ein. Heftige Kämpfe östlich Boschajow und Zwaraz. Der. Ort Hu- siatyn wurde von General Januszaitis wieder ge­nommen.

Polnische Erfolge an der Norsfront.

* Genf, 26. Juli. (S. C.) DerTemps" meldet aus Warschau, der russischen Bereitwilligkeit zu Waffen­stillstandsverhandlungen in Polen ist ein deutlicher Rück­schlag an der Nordfront vorausgegangen. Suwalki und Augüstowo sind Freitag Nacht wieder von polnischer Ka­vallerie besetzt worden. Von Grodno halten die Russen die Nordseite.

» * Warschau, 26. Juli. In der Lage des polnischen leeres ist eine Besserung eingetreten. Ein polnischer Vorstoß gegen Grodno ist geglückt. Die Russen wur= den bis an die Befestigungen von Grodno zurückge- drängt. Zwei Forts und die Südstadt wurden znrück- erobert« Der Njemenüberaang ist wieder im Besitz der Polen. Weitere Erfolge der Bolschewistcu sind nun­mehr in Zweifel gestellt.

Zurücknahme der roten Armee.

w Genf, 26. Juli. Ein Funkspruch aus Moskau berichtet: Die rote Armee zieht sich auf Befehl des bol­schewistischen Oberkommandos zurück.

Erklärunäen des deutschen Gesandte« in Warschau.

x Berlin, 26. Juli. (B. T.) Der deutsche Gesandte in Warschau, Graf von Oberndorff, der mittags 12 Uhr dem Reichspräsidenten Ebert einen Besuch gemacht hatte, erklärte darauf dem Mitarbeiter derB. 3.", daß es Wnt als Gebot der Stunde erschien, mit den zuständigen Stellen Fühlung zu nehmen, um sich volle Klarheit über die durch die Neutralitätserklärung geschaffene Lage zu verschaffen. Unsere Neutralitätserklärung habe auf die amtlichenpolnischen Kreise in hohem Maße bent6ineud gewirkt. Die Stimmnug der Bevölkerung in Warschau ivar bis zu seiner Abreise ernst, aber nicht aufgeregt. Die vielen Reibungen, besonders in den. Abstimmunasgebte- ten, seien auf eine gewisse Nervosität der amtlichen Oi- gauc zurückzuführcu wobei nicht zu übersehen sei, daß auch die polnische Regierung nicht immer die volle Herr­schaft über die ausführenden Organe besitzt - Die Ententc-PrüfttugSkommtssion i« Warfchan.

»-, Berlin 26. Juli. (L.-A.l Die Entente-Prü- t fungskommissiön für Polen ist M Warschau eingetroffen.

t Französische Hoffnungen.

m Paris, 25. Jig,. <T H.) ch'^ügen militäri­schen Kreisen hofft man, daß eme Rettung Pole-3 sich . noch burtMübren lasst n u-erde. «M ^eu&u3 Rozmadon'Ski zu in polnischen

l hier mit größter "Belriedigiina ansgenmumen, da w Parii in engu Fühlung mit Marschgl Foch gestan-

^^ Die Verstärkung der Truppen in Ostpreußen.

^Berlin, 26. Juli. kEtg. Drahtn.) Der Londoner

drahtlose Dienst meldet: Wie verlautet, wird das an di?.. Alliierten gerichtete Ersuchen der deutschen Regie- rima um Zustimmung zur Verstärknng der deutschen Truppen in Ostpreußen gegenwärtig von den Alliierten geprüft. Man ist der Ansicht, daß dieses Ersuchen in gewissem Grade mit der Erklärung des deutschen Mi­nisters des Zleußern, daß Deutschland die Durchsührt'.ng alliierter Truppen durch deutsches Gebiet nicht gestatten könne, in Widerspruch Uhe. £ r

^ Genf, 26. Juli. Dre deutsche Note über die Ent­sendung deutscher Truppen in das Abstimmungsgebiet ist am Donnerstag in Paris eingegangen. Frankreich widerspricht dem deutschen Wunsch, weil durch die bevor­stehende Waffen stillstandsverhandlungen ein Grund zum Einmarsch dentscher Truppen nicht mehr gegeben sei. Die Entscheidung der alliierten Kabinette wird Mitte dieser Woche erfolgen. ' '

Die Umbildung des polnische« Kabinetts.

»y Kopermagen, 25 Juli. «T. U.) Naw hierher ge- lanaierr Meldungen ist die Neubildung des polnischen Kabinuts erfolg!, um der russischen Regierung von vornherein den Vorwand zu nehmen, daß sie nur mit Verirr lern de- polnische« Proletariats verhandeln könne. Dem neuen Kabinett gehören sowohl Vertreter der ^ nein als& der Angestellten an.

Verbot der Aus- und Durchfuhr von Kriegsmaterial.

w- Berlin, 26. Juli. Die Reichsregierung hat unter dem 25. Juli eine Verordnung erlassen, die jede Aus­fuhr und Durchfuhr von Waffen, Munition, Pulver, Spreugstoffe und anderem Krregsbedarf für eine der beiden kriegführenden Mächte verbietet. Der Erlaß entspricht dem Völkerrecht und wird durch den Bersacl- ler Vertrag nicht berührt.

Das Waffendnrchfnhrverbot «ach. Polen.

«^ Berlin, 26. Juli. (S. G.) Der deutsche Geschäfts­träger hat Sonntag mittag das Waffenbnrchfnhrverbor nach Pole« zur Kenntnis des alliierten Rates gebracht. Nach einer Havas-Meldung vom Sonntag abend wurde der alliierte Kriegsrat von neuem für Montag früh ein­berufen. Diefe Einberufung steht in engem Zusammen­hang mit dem deutschen Wafsendurchfnhrverbot.

Der Transport der a:l"'rten Hnfstkuppe«.

x Rotterdam, 23, Juli (S. G.)Daily Tele­graph" meldet: Die für P. e« bestimmten englischen Streitkräfte gehe« über D .üg und Riga, die frWv- Kiw Truppe« über Deutschland und die italienischen r Oesterreich und P^ie. Tjchecho-S

Dw Elfenbahner gegen Truppentransporte der E«temts.

»* Berlin. 26. Juli. (Cig. Draht».) Der erweiterte Vorstand des EisenbahnerverbaHdes, der mehr als eine halbe Million Eisenbahnbeamte und Arbeiter vertritt, hat unter Teilnahme von Vertretern der Eisenbahner des ganzen Reiches in seiner gestrigen Sitzung folgende Entschließung angenommen: Die deutsche Regierung hat für Deutschland die Neutralität gegenüber Polen und Rußland erklärt. Der erweiterte Vorstand des Deutschen ^Cisenbabnerverbandes hält diese Politik für die für Deutschland einzig richtige und erklärt es für eine unbedingte Notwendigkeit, jede Verletzung der Neutralität durch Transporte von fremden Truppe« oder .striegsmaierial d«rch deutsches Gebiet mit alle« thut zu Gebote stehenden Mitteln zu verhindern. Diese Fassung wurde mit 72 gegen eine Stimme zum Beschluv erhoben. - ' v .

Ein polnischer Trausportzna augeh.Ntc«. '

»» Marburg, 26. Juli. Wie dieHessische Landev- zeitung" meldet, traf hier gestern nachmittag, aus Gie­ßen kommend, ein polnischer Tra«spor,zng ein. Im Zuge befanden sich fremde Offiziere um Frauen und Kindern, sowie einige Wagen Gewebre und Mumtwn. In Gießen hatte sich das Billmversonal geweigert, den Zug weiter zu befördern. Auf die Kunde vom Eintref­fen des Zuges sammelte sich auf dem hiesigen Bahnhof alsbald eine große Menschenmenge an, die gegen die Wetterfahrt protestierte. Einige Wagen wurden am- gerissen und die darin befindlichen Gewebte herausge­holt und zerschlagen. Der Zug verbleibt bis zum Ein­treffen von Aruveisungen von der Reichsregierung in einer Station in der Nähe von Marburg.

Englisches Weißbuch. .

>* London, 26. Juli. Die englische Regierung ver­öffentlicht ein Weißbuch mit der gesamten Korrespon­denz zwischen Svwjetrnßland und den Alliierten. Das Weißbuch enthält auch die Antwort der ^vmietregierung, wonach diese in den Waffenstillstand mit Polen ein- willigt. Wahrscheinlich werden die Verbandlnngen zwi­schen MoLkan und Warschau an entern noch zu bezeich­nenden ON Yaranomitscht und Brest-Litowsk stattfindeii.

Keine Bedrohung Ungarns «nd Tschechiens.

^ Wien, 25. Juli. (T. U.j Aus diplomatischer Quelle verlautet, daß man nicht erwartet, daß Rußland nach dem Kriege gegen Polen vorläufig einen weiteren Kriea führen werde. Weder Ungarn noch die Tschecho- Slowakei komme in Betracht Auch Poley werde ver­mutlich als Staat weiter bestehen bleiben, wenn viel­leicht unter einer anderen Regierungssorm. Bon mi.lt- tärischcu Ntaßnahncn der genannten Staaten ist hier nichts bekannt. ,

Die bolschewistische Otfcnfwc gegen Rumänien.

ä B«kan!st725. Juli. lT. N.) Trotz der friedlichen Versprechungen TschitscherinS hat die rote Armee die Offensive gegen Rumänien begonnen. Im .v.auptauar- tier der Bolschewisten befindet sich auch der Präsident der Sowjet-Republik sttnmä'iten. RakowSko. In zahlrei­chen Proklamationen ruft er die Ungarn, Deutschen unb Bulgaren zu einer Grbebitim gegen die Rnmanen auf. Er und Tschitscherin haben Bulgarien ein Bündnis an­geboten.

Die Teschener Frage.

* Prag, 25. Juli. lT. U.) Zu der Lösung der Te­schener Frage wird berichtet, daß die Botschafter-Konfe­renz noch im Laufe des heutigen Tages ihre Entschei­dung über Teschen fällen dürfte. Aller Voraussicht nach werde Tschechien Karmin und Freistadt sufatien. Die Grenze soll längs des Fluffes Olsa gehen. Die Stadt Teschen sollen die Polen erhallen, ebenso die Bahnan­lagen auf dem Teschener Bahnhof und den ganzen Ja- blonkauer Bezirk. Die Stadt Bielitz werde an Polen fallen, ebenso die Stadt Arva. die nordöstliche Spitze der Tschecho-Slowakei, die Karschau-Oderbreger Bahn und Oderberg.

(Wenn diese Meldung richtig ist, so bedeutet sie, daß die Tschecho-Slowakei drei Viertel der Kohlenreviere des Teschener Gebietes, Polen dafür 50 000 Deutsche zu- gesprochen erhält.)

St. Sorten ins unbesetzte Gebiet enlstitzrt.

Wjeberfrerlässung des Hochverräters. '

** Berlin, 26 Juli. (Gig. Drahtn.) Der sog. PrL, sideut der Rheinische« Republik, der frühere Staatsan- wait Dr. Dorten, ist am Sonnabend ans seiner BUla' in Wiesbaden entführt worden. Drei Männer kamen im Automobil vorgefaßten und zwangen, angeblich mit vorgehaltenem Revolver, Dr. Dorten, der beim Mittag­esien saß, mit ihnen das Antomobil zn besteigen, das he der Richtnng «ach dem Unbesetzte« Gebiet fuhr.

Die Nachricht von der Entführung Dr. Dortens wurde der Wiesbadener Polizei von der französische« Besatzungsbehörde übermittelt. Dr. Torten bewohnte in Wiesbaden ein Haus im Villenviertel auf dem Vier- stättenberge. Vor seinem Hause fand immer lebhafter Verkehr mit Automobilen statt, sodass es nicht sonder­lich anifiel, als am Sonnabend ein Auto dort hiell und drei gut angezogene Herren in die Villa gingen. Das Auto hat dann angeblich in der Richtung nach dem un­besetzten Gebiet in schneller Fahrt das Weite gesucht. Es brauchte, um ins unbesetzte Gebiet zn kommen, keine Wiesbadener Straßen zu berühren, da die Villa Dor­tens das letzte Haus ist. Dr. Dorten, dessen Haus eine Zeitlang von der Polizei bewacht wurde, hatte sich die polizeiliche Observation verbeten, sodaß sie vor einigen Monaten arZgehoben wurde.

In später Nachtstunde wird demL.-A. noch ge­meldet: Staatsanwalt Dr. Dorte«. der in Wiesvade« angehxltrn ««ü ins «uöefcvte GeLlct eÄfüMi worden ist, wurde auf Beraulasinug der deutschen Regier««« wieder auf freie« Fuß gesetzt. _ , ^

e* Mainz, 26. Juli. (T. 11.) LautEcho de Rhin" forderte die Rheinlandskonnnissign die Rückkebrgeneh- migung sowie die umgebende Freilassung Dr. Dortens.

* Z

Mit Rücksicht aus das hochverräterische Treiben Dr. Dortens znr Errichtung einer Rheinischen Republik ist es nicht recht verständlich, daß er wieder auf freien Fuß gesetzt worden ist. Wenigstens solange nicht die Gründe für die Freilassung bekannt sind, muß es sehr befremdend wirken, daß Dorten .nicht in Sicherheitshaft behallen worden ist In der letzten Zeit sind wieder Mrlduwgen verbreitet worden, nach denen Torten plant, imrerhacb dreir Monate die Rheinische Republik auszurufen, und daß er dieserhalb mit französischen Kreisen in Verbin­dung getreten sei. ES wird darüber aus Köln gemeldet: DieRheinische Volksmacht", das offizielle Kölner Z^llrumsorgcur, fordert Dorten auf, den Klageweg zu befebreuett, damit gerichtlicherseits festgestellt werde, daß Dorten mit dem bayerischen Grasen Bothmer in Frank­reich gewesen und dort wegen der Rheinischen Republik verhandelt habe. Nachdem Dr. Dorten imKölner Tage- blatt" die gegen ihn gerichteten Angriffe zuriickgewiesen hat, erklärt nunmehr der Gewährsmann des Blattes, daß Dr. Dorten tatsächlich und nachweisbar in intimeren Kreisen erklärt habe, daß innerhalb dreier Monate die Rheinische Republik ausgerufen würde. Bezüglich der Dr. Dorten zur Verfügung stehenden Gelder versichert der Gewährsmann, Dr. Dorten habe sich durch Vermitt­lung von Gallasch um eine siebenstellige Ziffernsumme bemüht, die er von der Industrie zu bekommen hoffte."

Neue Gebietsloslösungeu im Osten.

r» Paris, 26. Juli. Der Botschafterkonferenz lieg* ein Entwurf vor, wonach die Grenze zwischen Polen nrt Ostpreußen nicht dieselbe bleiben soll wie dte von 1B r Verschiedene kleinere Gemeinde« sollen Polen Zwie­sprachen werden. Außerdem verlangt Polen eiuen Zu gang zum Meer sichergestellt. Es ist beabsichtigt, au dem rechten Weichselufer einen genügend breiten terrt, torialen Streifen an Polen abgegeben, damit die Trans­porte zur See gewährleistet werden. England und Ita­lien sollen diesem Plan bereits zugestiunnt haben.

Kontrollkommission für die Leipziger Prozesie.

«arid, 26. Juli. Die alliierte Justizkommimon beschloß die Einsetzung einer Neberwachungskommisston, die aus acht Mitgliedern besteht. Sie soll die in Dentist', land gegen die deutschenKriegsschuldigen" einacleiteten Gerichtsverfahren kontrollieren und die Nnparteilichkeit der deutschen Richter fidherftenen.

Schiedsgericht im mitteldeutsche« Brarmkohlenbergba«.

». Halle, 26. Juli. Eine Konferenz der Bräunlich, lenberamveiter Mitteldeutschlands beschloß auf einer Taaüna in Halle die Forderung, daß sofort ein Schieds- gerichi znstunmenireten soll, um die Forderungen der Bergarbeiter zu unterbreiten. DaS Schiedsgericht soll am 28. Juli in Halle zusammen.

Sera* me