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Nr. 181
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Freitag, den 6. August
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1920
Sie Conieeet zrieSessksifne»; abgesagt
«■ London,». August. (T. U.) Durch ein draht- loses Telegramm hat die englische Regierung der Saws sei regiern ng mitgetS ilt, -atz sie angesichts der Tatsache, daß die Sowjctregicruug nicht allein WasfenstillslandS- verhandlungen mit Polen anbahue», sondern auch sofort Friedensverhandluuqcu anfnehmcn will, auf -cn Plan einer internationalen Konferenz in London verzichtet.
England gibt Polen auf.
*» Basel, 3. August. (T. U.) In britischen offiziellen Kreisen wird für den Fall, datz die Bolschewisten fid) -er Stadt Warschau bemächtigten und dort eine Sowjetrcgiernug errichten sollten, die Errichtung einer Sicherheitswehrlinie nur Polen herum (?), das vorläufig seinem Schicksal überlassen werden soll, ins Auge gefaßt.
Besorgnisse an der Seine.
•* Berlin, 5. August. (Eig. Drahtn.) Aus London wird gemeldet: Der „Nieuwe Notterdamsche Eouraut" erfährt aus Paris, der schnelle Vormarsch der Volsche- misten in Polen habe einen starken Eindruck auf die Besprechungen und Betrachtungen über die Beziehungen der Alliierten zu Polen gemacht. Die Frage -er Unterstützung Polens ist in den Hintergrund getreten. Das „Journal" meint, daß Polens Schicksal in der Ebene von Ostrolenka und am Bug entschieden wird. Weiter, sagt das Blatt, es wäre am besten, die Besprechungen mit Rntzland wieder aufznuehmen unter den Bedingungen, die Rußland stellt, wenn es auch nur wäre, um Zeit zu gewinnen und die Sowietregierunq zu zwingen, die Maske fallen zu lassen. Diese Taktik sei zwar bedenklich und könnte die Meinungsverschiedenheiten unter den Alliierten über die Politik gegenüber Rußland verschärfen, aber die Alliierte» haben keine Wahl, sie müssen wühlen zwischen der heutigen Unsicherheit und einem entschiedenen Bruch mit Rußland, der den Krieg mit Rußland bis zum äußersten mit sich bringen würde. Dann aber müßte Deutschland vorher entwaffnet werden. denn mit einer deutschen Bedrohung im Rücken könnte man keinen Krieg gegen Rußland führen. Gestern hat ein Gedankenaustansch zwischen Paris und London begonnen. Der „Ganlois" betont, daß die Alliierten kapitulieren oder intervenieren müssen und daß Lloud George, der die Note von Boulogne allein unterzeichnet bat. heute das Wort habe. Die „Humanitee" meint, Tschitscherin habe Lloyd George und Millerand schachmatt gesetzt. Wenn Lloud tsieorae^iind Millerand ^uicn uunüiöeut«, über den FrievKW,» vervanoeln, hätten sie tatsächlich vor den Bolschewisten kapituliert und wenn sie die Polen zwingen, die Verhandlungen ab- zubrechen, seien sie verantwortlich für die Folgen. Es bestehe kein Zweifel an der Eroberung Warschaus. Das polnische Proletariat dürfe nicht länger dulden, daß Ptl- sndski und andere Agenten des westlichen Kapitalismus . mit Leben und Schicksal des polnischen Volkes spielten.
Konferenz in Luzern.
«. London, 5. August. Millerand und Lloud George sowie Giolitti werden wahrscheinlich nm 16. August in Luzern zusammentreten. Man glaubt sogar, daß die Zusammenkunft wegen der neuen Ereignisse früher ab- gebalten wird. Millerand sagte, unser Blick müsse ausschließlich nach Osten gerichtet sein. Die Bolschewisten warten nur noch die Einnahme von Warschau ab, um dann dem Krieg ein Ende zu machen.
Der russisch-polnische Krieg.
Kämpfe a» der ganze« Front.
** Warschau. 5. August. (T. U.) Amtlicher Heeresbericht vom 4. August: An der dentschen Grenze hat der Feind Kolno besetzt. Bei Ostrolenka wurden alle feindlichen Angriffe abgeschlagen. Südlich davon bis Ostrowo fanden Kämpfe mit feindlichen Kräften statt, die den Narew bei Lomsha überschritten. Am Bug sind weitere Stimme mit feindlichen Abteilungen im Gange, welche auf das Siidnfcr des Flusses gelangt sind. In der Schlacht bei Kolli haben unsere Abteilungen mehrere 100 Gefangene gemacht, zwei Geschütze und mehrere Maschinengewehre erbeutet. In der Umgegend von Brest, von Neple bis Cznluki, haben unsere Jrkfanterie- abteilungen in heldenmütiger Abwehr alle bolschewistischen Angriffe, die auf die Neberschreitung des Bug hin- zielten, abgeschlagen. Bei einem der gestrigen Angriffe wurden allein auf der Eisenbahnbrücke 500 Feinde tot auf dem Schlachtfelde gesunden. Zwischen Brest und Luzk fanden Umgruppierungen ohne Druck von Seiten des Feindes statt. Nach einer Reihe von hartnäckigen Kämpfen wurde Bkody von unseren Abteilungen unter General Krajewskt wieder eingenommen. Weitere Sümpfe fanden jetzt in den Gegend von RadziwUow statt, wo der Feind hartnäckigen Widerstand.leistete. Eine heldenmütige 'Abteilung der 12. Infanterie-Division unter Führung des verwundeten Obersten JanUt-- zaktis hat Hitlndinice erobert und die Bolschewisten m dieser Gegend endgültig über den Sereth geworfen. In den Kämpfen spielten auf unserer Seite Tanks eine große Rolle. Die Niederlage der Bolschewisten wird schon daraus ersichtlich, daß man auf einem Abschnitt des Schlachtfeldes allein 1600 Gefangene zahlte. Die ukrainischen Truppen schlugen in sur uns günstigen Kämpfen den Angriff des Feindes ab, der auf den Uebergang des Sereth binzielte.
Lomsha und Brest-Litowsk von den Russe« genommen.
Ein Moskauer Funkspruch übermittelt folgenden bolschewistischen Heeresbericht: Wir haben Lomsha be- leät Südlich von Bialystok haben unsere Truppen nach
heftigen Kämmen den "imrewülergang crzw«nge« und feisten ihren Borum^ch som. Nach heftigen Kämpfen haben mir am 1. 8. Siresi-LttowsS genommen. In der Gegend des C'> r sind harinäckiae Kämpfe im Gange, ebenso in der Gegend des Städtchens Kouskaia (?).
Der litauische Generalstab bestäsigt die Nachricht von der Besetzung Brest-LitowskS durch die Russen.
Lublr« ae^allen.
** Königsberg. 5 Au-^st. Die e^v "-ibsin ist gestern von den Bolschewisten besetzt worden. Die polnische Armee entfernt sich jetzt auf die Linie Ellolm- Lembera. Die Polen leisten erbitterten Widerstand. Tb' russische Reiterei ist über Lomsha voracstoßen und hat sich bereits mit der Reiterei, die über Bialustok vor- dringt, vereinigt. Die polnische Front steht seit Montag unter dem Befehl früherer Generalstabsosfiziere der Entente. __
Borgelände von Warschau unter russischem Artilleriescuer.
>* Rotterdam, 5. August. lS. E i Die „Morning- vost" meldet aus Warschau: Dorbrowu ist an die Russen verloren gelangen. Russisches Rrtilleriesener wird auf Erauiuzn abgegeben, das schon zum Vorgeläude von Warschau aehört.
Einschließung Lembcrgs.
** Wieu, 5. Slugust. (5. Eck Das „Ertrablatt nrel- det: Jawarow bei Lemvera ist am Mittwoch von den roten Truppen genommen worden. Die Russen sind im Begriff, Lemberg zu umgebe».
Fl»chtplan der polnischen Regierung.
** Paris, 5. August. „Journal" meldet: Die polnische Regierung beschloß, falls es notwendia werden sollte, von Warschan nach Krakan überzusiedeln.
Französische Wassenhilfe für Polen.
e-* Basel, 5. August. lS. E.i Der „Anzeiger" meldet aus Paris, das 3., 4. und 5. Kolonialregiment sind in Kriegsstärke in Straßburg eingerückt. ?tuch französische Linienregimenter sind im Elsaß disloziert und sehen einer Verwendung für Polen entgegen.
Kämpfe an der ostpreußischen Grenze.
Berlin, 5. August. Meldungen von der polnischen Front zufolge spielen sich im Raume von Pras- nysch heftige Kämpfe ab.
Rumänien und Polen.
«-* Paris, 5. August. „Echo de Paris" meldet, die rilmänische Regierung hat den bedrängten Polen beschränkte Truvpxnhilfe Mselagt. Aus Belgrad wird üe* rietet daß sämtliche ficho-slawischen Blätter sich gegen Abenteuer und Intervention aussprechen.
Noch eine Note Englands an Moskau.
x London, 5. August. lS. C.) Die „Times" melden, das englische Kabinett hat in seiner Sitzung am Dienstag abend beschlossen, eine letzte Note nach Moskau zu richten. General Wilson, der aus Paris zurückgekehrt ist, nahm an der Kabinettssitzung teil, ebenso der erste Lord der Admiralität.
Krassiu bei Lloyd George und Bonar Law.
w London, 5. August. Krassiu, Kamineff und die anderen Mitglieder der Sowjetdelegation hatten eine beinahe zweistiindige Unterredung mit Lloyd. George und Bonar Law. Die Besprechung bezog sich ausschließlich auf die Fortsetzung des bolschewistischen Vornmr- sches geqen Polen bis zur Eröffnung der Waffenstill- standsverhandlungen.
Abtretung Wllnas au Litauen.
Berlin, 5. August. (Eig. Drahtn.) „Berlingske Tidenbc" erfährt aus Kopenhagen: Der Ehef des gro- ßeir Kommandos der 4. Sowjetarmee traf unerwartet in Kowno ein, um mit der litauischen Regierung über eine möglichst baldige Räumung Wtluas durch die Sowicttruppen zu verhandeln. Die Sowjetregiernng verlangt u. ä., daß ihr das zur Räumung nötigo Eisen- bahnumterial znr Verfügung gestellt wird. Die Räumung soll, wenn eine Einignng mit Litauen erzielt wird, innerhalb 20 Taaen durchgeführt werden. Litani- sche Truppen sollen gleichzeitig mit dem Beginn der Räumrnia in Wilna einrücken.
Die Entwaffnungsvorlage verabschiedet.
Die deutsche Neutralität bedroht.
»-p Berlin, 5. Zlugust. (S. C.) Die dritte Lesung der Entwaffnnngsvorlage ist in der heute vormittag 10 Uhr bcqonucue« Bollsitznna des Reichstages nach einer Rede des Nuabhäugigen Dr. Roleufeld augenommeu worden. Erklärungen des Reichsministers des Aen- bern besagten, die Entente habe nur noch ein geographisches Interesse dafür, durch Dentschlaud nach Polen zu marschieren. Wenn es wahr ist, sollen Vorbereitungen von der Entente getroffen werden zur Neberleitung von Truppentransporten durch Deutschland nach Polen. Dann wäre es eine schwere Verletzung der dentschen Neutralität. Ich habe gestern eine lange und ernste Uu- terrcdnug mit dem Geschäftsträger der französischen Republik über die Flottenfrage gehabt. Ich möchte Sie auf diese Angelegenheit, die noch nicht ansgctragcn ist aufmerksam mache« uud bitten, zu beherzigen, daß alles vermieden werden muß, die ohvehin gespannte Lage weder in dieser Frage noch durch Ausführungen zn verschärfen, wie sie der Redner vorgebracht hat.
Der Abbau her Zwaogswirlschasl.
. Im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat, wie kurz berichtet, unter Leitung des Ministers Dr. Sennes in Gegenwart des Staatssekretärs
beim preußischen Siaatskommissar für BolkSernähnnm eine Besmechiwa mit den Ernährnngsniinistern fit Bayern, Württemberg und Hessen stattgejuu-eu, für 'ich aus alle wichttgen Gebiete der Ernährung bezog. Die einachenden Verhandlungen ergaben, den einhcttliä-eu Willen, "den Abbau der Zwangswirtschaft gemeittiam dnrchznsühreu. Hinsichtlich des Brotgetreides herrschte volle Uebereinstimmung darüber, daß hier feine Aenderung getroffen werden dürfe. Die baldigste Schaffung einer ausreichenden Getreidereserve ist eine der wichtigsten Aufgaben der Ernübrnngswirtschaft. Auch bei Milch, Butter und JnlandSkäse soll keine Aenderung eintreten. Für Oelfrüchte ist die Aufhebung der Bewirtschaftung erfolgt. Ueber Bewirtschaftung oder Freigabe der Kartoffeln soll ein Beschluß in der ersten Hälfte des August gefaßt werden. Falls sich eine befriediaeudc Ernte erwarten läßt, wird die Freigabe als zweckdienliche Lösung bezeichnet. Die Flcischbcwirtschaftunq soll im Herbst ihr Ende finden. Mit allem Nachdruck ist die Einfuhr und wenn möglich die Berbilligunq von Futtermitteln zu erstreben. Die Etnfnür von Mais ist sofort freizugehen. Die Fleischkarte soll sofort aufgcho- ben und durch die Kundenliste ersetzt werden. Bei den Schlachtviehpreisen wurde eine Ermäßigung von durchschnittlich 40 Mark für den Zentner Lebendgewicht unter Einfügung einer neuen Klasse <1 für geringwertiges Vieh mit einem Preissatz von 180 Mark gefordert. Die Aufhebung der Zwangswirtschaft deS inländischen Fleisches soll einheitlich und gleichzeitig für das gesamte Gebiet im Herbste erfolgen, aber keine vorzeitige oder gesonderte Freigabe einzelner Vicharten oder innerhalb einzelner Länder. Die Bewirtschaftung des Jrckanb- schmalzes soll mit der Freigabe des Fleisches aufhören. Die Zuckerbewirtschaftung soll in ihren Grundzügen aufrechterhalten bleiben. Die Einfuhr von nichtbewirt- schafteten Nahrnngmitteln (z. B. Salzheringen) wird möglichst sofort sreiqegebcn. Das Reichsministcriitm für Ernährung und Landwirtschaft wird sich mit allen Mitteln dafür cinsetzen. daß im neuen Wirtschaftsjahr wenigstens eine Stabilisierung der Dünqemittelvrcise erreicht wird, ohne eine Senkung der Düngemittelvreisc aus den Augen zu verlieren. Von Kriegsgesellschaften sollen nur diejenigen weiter bestehen bleiben, welche die zentrale Bewirtschaftung der roichtigsten Nahrungsmittel (Getreide, Milch usw.) ansüben.
Die Fleisch- und Biehbewirtschastnug.
Der Volkswirischaftsausschnß des Reichstages setzte am Mittwoch seine Beratungen über die Ernährungs- sragcn fort. Vom Rcichsernährunqsmintste^ium lagen WäuLevütgLÄtrLak^Lr ^i-P^k^ ^""^^" .wm~~^ November 1017 und 31. Dezember 1015 vor. Der Abg. Dusche lD. Vp.) verlangte die Anshebung der Zwangswirtschaft für Vieh und Fleisch ab 1. Oktober. Von der Bayrischen Volkspariei wurde ebenfalls beantragt, die Vorschriften über die Bewirtschaftung von Vieh und Fleisch anfznheben und die Art der Bemirtsthaftnng der Entscheidung der einzelnen Länder zu überlasten. Das Zentrum will die Zwangswirtschaft für Vieh unb Fleisch sofort aufgehoben misten unb verlangt die Borlage der hierzu erforderlichen Regierungsverordnnngen in der für den 17. August in Aussicht genommenen Sitzung des Sinsschllsses. Der demokratische Abg. Böhme beantragte die Anshebnng der Flcischbcwirtschaftnng znm 1. Oktober sowie die Freigabe der Einführung von Futtermitteln. Abg. Schmidt (Soz.) will die Entscheidung über die Aufhebung der Zwangswirtschaft noch hinausgeschoben haben, wogegen die Redner der Deutschnatio- nalen für Aufhebung ber Zwangsbewirtschaftung ein- treten. Reichsminister Hermes ging auf ftimtlidjc Anträge näher ein und sagte, er könne sich nicht ohne weiteres znr Aufhebung der Zwangswirtschaft bis zum Herbst entschließen, aus Gründen, die er bereits erörtert habe. Dagegen ließe sich eine Senkung der Vieh- und Fleischpreise nicht abweiten. Die wirtschaftliche Lage , weiter Schichten des Volkes sei derart, daß sie die sachlich nicht berechtigten hohen Fleischpreise nickt tragen sönnen Zu einer Beschlußfassung kam es noch nicht. ,
Die Umsturzbewegung in Sachsen.
** Berlin, 5. August. (Eig. Drahtn.) Zu den bisherigen Mitteilungen über die rote Armee in Mittel- dentschlaud wird dem „Dresdener Anzeiger" ergänzend folgendes geschrieben: Außer in den früher genannten Städten und Kreisen bestehen rote Kampforganisatio- nen neck in Riesa, Pirna und in Wnrzen. Die Stärke der Ricsaer Truppen beläuft sick auf 1500 Mann mit etwa 2000 Gewehren. Modell 98, und 15 000 Schuß Mu- b nitioit, sowie 30 Maschinengewehren. Tu einzelnen Kompagnien halten ganz öffentlich Ueblingen mit unb ohne Waffen ab und haben auch eine Radiabrerkompag- nie aufgestellt. In Würzen bestellt eine rote gilt bewaffnete Abteilung von 1200 Mann. Pirna besitzt 8 rote Kompagnien, wozu noch mehrere Kompagnien aus der Umgebung jnit zusammen 4000 bis 4500 Mann treten. In Pirna liegen schon seit Jallressrist etwa 5000 Gewehre. 20 000 bis 25 000 Schliß Jnfanteriemunition und ungefähr 30 Maschinengewehre, mehrere leichte unb schwere Minenwerfer sowie angeblich zwei Geschütze.
Diese Tatsachen sind nach der genannten Stelle, der die Verantwortung für diese Anaaben überlassen werden muß, auch der Reglernna bekannt.
Die Notlage der deutschen Prefle. *
Selbsthilfe der großstädtische« Zeituugsoerleger.
*» Berlin, 5. August. (Z. U.) Die unerträgliche Notlage der Presie war Gegenstand der Beratungen in einer Sitzung, die gestern in den Räumen der Vereinigung großstädtischer Zettnngsverleger stattfand. Man war einstimmig der Ansicht, daß eine schleuuige HeraL/