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Sonnabend, den 7. August 94CPPIg., 'auswärts 60 Pig.

1920

M M W« WemZ.

Panikstimmung in Warschau. Drohende Revolutiom

Friedensnote an Moskau.

** Berlin, 6. August. (Eig. Drihtn.) Die pol­nische Regierung und die Enteutevcrtreter haben War­schau bereits verlassen und befinden sich auf dem Wege nach Krakau. In Warschau selbst herrscht Panikstim­mung.. und man fürchtet, daß die Räterepublik ausge- rnfcn wird. Da die russische Kavallerie in den letzte« Tagen fast ohne Aufenthalt von Baranowitschi bis Siedlce geritten ist, ist mit dem Eintreffen von Kosaken vor der Stadt in den nächsten Stunden zu rechnen. Die Regierungsmitglieder berieten gestern den ganzen Tag über die Stellungnahme der polnischen Regierung zum Anträge -er Sowjetregiernng, unverzüglich in Minsk Jric-cnsverhaudluugen anfzunehme». Die polnische Re- Sierung ist bereit, den Antrag der Sowjetregiernng für eu Fall anzunehmen, - die Sowjetregiernng den in einer vorher abgesagten Note enthaltenen polnischen Friedeusvorschlägen Rechnung trägt. Die Note ver­langt Garantien für «inen ungestörten telephonische» und telegraphischen Verkehr der polnischen Friedens- delegation mit ihrer Regierung. Die Friedcnsabord- nung, in der neben den Vertretern der Regierung auch militärische Sachverständige und Reichstagsabgeordnete vertreten sein werden, wird unverzüglich nach Minsk abreisen, falls auf die polnische- Note eine befriedigende Antwort der Sowjetregiernng eintrifft. Die Friedens- nvte der polnischen Regiernng wird noch heute radio- telegraphisch nach Minsk übermittelt.

** Amsterdam, 6. August. Nach einer Meldung der Times" wird in russischen Kreisen in London behaup­tet, daß, wenn der Befehl gegeben würde, den Vormarsch ein Erstellen, die rote Armee nicht gehorchen würde. Der Ausbruch einer Gegenrevolution sei zu befürchten, weil das rote Heer nicht eher zufrieden sein würde, bevor nicht Warschau genommen ist. DieV. JV gibt eine Meldung der KopenhagenerNatronal Tidende" wie- '5er, daß im Zusammenhang mit den Verhandlungen der Alliierten Marschall Foch zu einer Intervention nach Warschau abreisen solle. ~ _ .

Die Eutschciduugskämpfe.

w Berlin, 6. August. (Eig. Drahtn.) Die rusu- schen Armeen haben neue wichtige Erfolge errungen. Es ist ihnen gelungen, die ganze poluisÄe Narcwstellung zwischen Lomsha und Tykozsn zu umgeben und, zugleich zu besetzen. Sie sind dadurch in der Lage, mit ihrem starken rechten Flügel über Ostrolenka in her Richtung geaen Warschau vorznstoßeu. Auch durch die Ueber- schreitung des Bug, die bereits gemeldet wurde, und die Erreichung von Siedlce haben sie die südöstlichen E»en- bahnverbiüdunaen auf Warschau in den fanden. Der polnische Heeresbericht meldet denn auch bereits fortge­setzte Kämpfe mit dem Feind bei Ostrolenka und ^Yko- zin, die allerdings nach diesem Bericht für die Polen günstig ausgefallen sein sollen. Da die Runen aber ge­rade in dieser Gegend immer neue Truppen znsammen- zieb-'n, ist es fraglich, ob die Polen sich werden behaupten können. Es ist anzunehmen, daß die Entscheidung in dem Raume zwischen Ostrolenka und Ostrom, wo auch das aus den Kämpfen um Kowel herausgezogene Ka- valleriekorps Budbennos aufgetaucht ist, fallen wird. Es ist dies ein historischer Kampfplatz, wo schon einmal die polnische Selbständigkeit durch russische Heere schein­bar endgültig zertrümmert wurde., Die Lage der pol­nischen Armee wird denn auch als ziemlich hoffnnngsloü angesehen, und die militärischen Sachverständigen der Entente nehmen bereits an. daß die Polen bis,zur Weich­sel werden znrückaehen müsse«.

Jwaugorz- gefallen.

w Wien, 6. August. (S. C.) DasExtrablatt" mel­det. die Rune» haben die Festung Iwanaorod zwischen Lublin und Warschan besetzt. Die polnische Hauptsront ist süMch von WarschauRadom zurilckgeuommen wor­den ^as Artilleriefeuer bei Kolbel versucht den Durch­bruch der letzten polnischen Stellung östlich von War- lchau.

Die Russen 80 Kilometer vor Warschau.

w Königsberg, 6. August. Meldungen aus War­schau zufolge stehen die Russen nur noch 3« Kilometer vor den äußeren Festungswerken. Die russische Kaval­lerie ist bereits in der Nähe von Nowo-Georgiewvk.

Polen endgültig verloren.

w Basel,^6. August. Die Blätter melden aus War­schau, der Zustand der polnischen Armee laut keine Sofs- »ung mehr aufkommen, daß eine Geaenonennve Ei folg haben konnte. Die Mutlosigkeit der Truppen werde am besten durch den geringen Widerstand Mlstriert, den die Bolschewisien bei dem Angriff auf die Bug-Frontvor- fanden. Die Bug-Front könnte eine starke Verteidigung für die Deckung Warschaus sein.

Der polnische Heeresbericht.

Warschan, 6. August. (T. II.) Der anstliche Pol- Heeresbericht besagt: Nördlich von Ostrolenka

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»ische Heeresbericht besagt. ---------- A

ämpse in der Gegend von Myszyntes. Zwilchen Oitro- .nka und dem Bug wehrten unsere Abteilungen m der egend von Ezerwiu und Ostrolenka einen starken An-

-riff des Feindes ab. Westlich von Drohiczvn Kampfe sit feindlichen Abteilungen, die den Bug überschritten Uten. Zwischen Drohiczyn und Brest haben unsere ruppen Gegenangriffe des Feindes auf das nördliche ; uguser zurückgeworfen. In diesen erbitterten Kämp- L sen zeichnete sich die 14. polnische Division besonders aus.

. Starke Angriffe des Feindes in der Gegend von Brest und südlich davon nötigten unsere Abteilungen zur Auf­gabe ihrer Stellungen bei Chordwicz und TercSpol. Um den Besitz dieser beiden Ortschaften wird noch gekämpft. Ocstlich von Brod» fanden weitere Kämpfe statt. Brody selbst ist von den Bolschewisien gänzlich ausgeplündert. Am Seretü wurden alle Angriffe abgeschlagen. Die An­griffe der ukrainischen Abteilungen entwickeln sich gün­stig für uns.

Stärkerer polnischer Widerstand.

Maricnwcrdcr, 6. August. (V. Z.) Der polnische Widerstand verstärkt sich. Die russische Nordarmee ist noch nicht bis Chorzellen vorgedrungen. Wie es heißt, soll sich Ostrolenka schon in den Händen der Russen be­finden. Der polnische Widerstand ist in dem Haupt- kamps zwischen Ostrolenka inti) Ostrom verstärkt. Die polnische Heeresleitung wird höchstwahrscheinlich hier eine große entscheidende Schlacht entgcgcnnehmeu. Im Süden sollen die Russen bei Drohiczvn wieder über den Bug zurückgeworfen worden sein. Der russische Ueber- gang dürfte auf der einzigen großen Straße bei Ton- kiele in der Richtung Krzesow erfolgt sein, da das übrige Gelände stark versumpft ist. Es bereitet sich ein großer polnischer Gegenangriff bei Siedlce vor.

Polen wünscht neue Bcrhandlnngen.

x Berlin, 6. August. (S. C.) DerNeuen Ber­liner Zeitung" wird aus Wien telegraphiert: Aus War­schau komnst die Meldung, daß der Ausschuß 'ür natio­nale Verteidigung in Warschau Nach Anhörung der Waffenstillstandsdelegierten beschlossen hat, in Verhand­lungen mit den Vertretern der Sowictreqicrung in Minsk einzutreten.

Die Rnssen , fordem Kapitulation.

»< Genf, 6. August.Havas" meldet vom Don­nerstag: Dnrch Funkspruch hat die Somjetregierung die Wiederaufnahme der Waffenftillstandsverhandlun- gen mit den Polen abgelehnt. Die Sowjets verlangen vorbehaltlose Annahme der an Polen übermittelten Grundzüge für die Friedensbesprechnugeu.

w Berlin, 6. August. DerMatin" meldet: Die französischen Truppen, die sich in der Nähe des polni­schen Kriegsschauplatzes befinden, werden in bieten Ta­gen Befehl erhalten, an den Operationen gegen die rote Armee teilzunehmen.

Rumänische Tknppeuhijfe für Pole»?

** Bakel, 6. August. Die rumänische Regierung hat den bedrängten Polen als erste benachbarte Macht eine Truppenunterstützung zugesagt. Ueber die Stärke der Truppen ist bisher noch nichts bekannt geworden. In der Nähe von Galatz werden große Truvvcnabteilun- gen für die polnische Hilfe zusammengezogen.

Französische Kriegsmatcrial-Trausporte.

w Breslau, 6. August. (S. E.) Seit einigen Ingen treffen in Oberschlesien starke französische Artillerie- Transporte ein. Sie kommen durch die Tschecho-Slo- wakei. Auch rollen in rascher Folge Muuitionszttgc an.

Sieg des Generals Wrangel über die rote Armee.

e^ Paris, 6. August. Havas meldet aus Konstanti­nopel: General Wrangel hat telegraphiert, daß die rote Armee vollkommen geschlagen worden sei. Er habe mehr als 4000 Gefangene gemacht, 39 Geschütze, 150 Maschinengewehre, 4 Züge, 8 Panzerautos und große' Mengen von Kriegsmaterial erbeutet. Die Verfolgung des Feindes wird fortgesetzt.

Geheimnisvolle Truppentransporte.

Aus Kattowitz wird gemeldet: Bei der Kattowitzer Eisenbahndirektion ist ein geheimer telegraphischer Be­fehl der Entente eingelaufen, wonach am 8. und am 12. August verschiedene Sammelzüge mit französische« Mannschaften in verschiedener Richtung zuerst nach Op- pelst und von dort gesammelt in größeren Transporten nach Oderberg geleitet werden sollen. Weiter sei ein Zug mit SCO Offizieren nach Ossowice zu beförderu. Das Telegramm erklärt weiter, daß außerdem noch mehrere andere Züge von der Direktion zu stellen seien. Die oberschlesischen Eisenbahner befinden sich in großer Er­regung. Falls die Eisenbahndirektion dem Verlangen der Alliierten nachkommen sollte, drohen die Eisenbahner mit der Stillegung des gesamten Bahnbetriebes in Ober­schlesien.

Verweigerung vou KriegSmaterial-Transporteu.

m Karlsruhe. 6. August. Aist dem Hiesigeu Ran- gierbahnhof befindet sich zur Zeit eine große Anzahl Waggons mit Kriegsgerät und Munition, deren Wei­terbeförderung nach Polen von den Eisenbahnbeamten verweigert worden ist. Weiter sollen zahlreiche Wag­gons Güter nach Ungarn geschickt werden, deren Wei- terbeförderuug ebenfalls von dem Bahnpersonal abge­lehnt worden ist. Der Eisenbahndirektion Karlsruhe ist von der Rcichsrcgicrung mitgeteilt worden, daß über 400 Waggons, darunter 170 mit Fett, 220 Waggons mit Flugzeugmatcrial und 100 Waggons Uniformen noch der Tschecho--Slowakei befördert werden sollen. Da der Betriebsrat der Eisenbahn besiirchtete, daß auch dieses i Material für Polen bestimmt ist, lehnte er den Trans- : vort ab.

1 Borwände für das Ausbleiben der Eutcutchilse.

* Genf, 6. August. (S. E.) Eine Havasdepesche meldet am Donuerstag, daß die Unmöglichkeit einer schnelleren militärischen Hilfe für Polen auf den Wider­stand Deutschlands zurückzuführen sei. Nentralitaiser- klärungcn hatten zunächst zur Prüfung der Frage füh­ren müssen, ob der Versailler Vert-ag den Alliierten das Recht zum Truppendrirchzug dnrch Deutschland gibt.

Französische Nervosität.

** Paris, 6. August. (V. Z.) DerTemps" cha« rakterisiert die gegenwärtige Politik DeuischlaridS in einem Leitartikel über die Erklärungen Simons über Rußland dahin, daß es unter dem Vormanbe der Nen- tralttät den russischen Vormarsch begünstige in der Hoff­nung, Polen geschwächt oder vernichtet zn sehen, und dann durch ein neues russisches Bündnis eine Lage schassen wolle, die geeignet fei, den Versailler Vertrag zu zerreißen und Rache zu nehmen. Die Verbündeten müßten stets daran denken, daß die große Gefahr des Anaenbsicks auf bentfeber Seite zu sucheu sei.

Bedrohung der ostpreuhischen Grenze.

t-^ Berlin, 6. August. (S. C.i Aus Königsberg wird gemeldet: Zwischen Luck und Grajewo sammeln die Rüsten Prtillcriemasse». Man siebt jenseits der Grenze das Auffahren schwerer Geschütze. Es kann uicht mehr geleugnet werben, daß die Russen gegen Ostpreußen Truppen in Bereitschaft setzen für den AoU, - die Entente militärische Transporte auf deutschen Bahne« erzwingen sollte. Auch südlich von Neideciburg stellt russische Artillerie, währcud bis dahin nur auge- sanrmelte Kavalleriemasten wahrzunchmen waren.

Graudenz und Thorn Gefahrzone.

Königsberg, 6. August. (S. Eh sstach einer Meldung aus Graudeuz haben die Rüsten Skempe, daß den Zugang zum voluischen Korridor schützt, schon am Donnerstag vormittag besetzt. Graudenz und Thor« sind als Gesalirzone erklärt. Die Truvven-Transvori- züge für Warschau haben schon am Donnerstag den Korridor nicht mehr passiert. Die Störung wird auf Gleisbeichädiaungen zurttckgeführi.

Aufschiebung der UrlanbSrcisc Dr. Simons?

w Berlin, 6. August. lL. Ah Wie derL.-?l." er­fährt, kann es als nicht ansgeschlossen gelten, daß der Leiter der deutschen auswärtigen Politik wegen der ern­sten Lage im letzten Augenblick noch seine für heute be­absichtigte Urlaubsreife verschieben wird. Von bcstun- terrichteter Seite wird icdcnfalls mitneteilt, daß die Ab­reise des Ministers für heute noch zweifelhaft ist.

Die-Bebrohnng der dentschcn Neutralität.

tot Berlin, st.August. lT. UJ Wie bem JHL* mitgeteilt wird, dürfte, falls durch eine etwaige EM- marfchforderung der Entente oder durch Einmarschver- suchc selbst neue Komplikatioucn eintreten, zunächst nickst der Reichstag z^gmmenkommen, sondern vielmehr nur der Reichstägsausichuß für auSwärtiae. Angelegenhei­ten eiriberufen werden. Führende Reichstagsmitglieber sehen die Lage trotz der Ansführungen des Außenmini­sters für nicht so ernst an. Sie erblicken in dem Um­stände, daß ReichSminister Simons heute in Urlaub führt, einen Beweis dafür, daß von einer Verschärfung der Situation im Augenblick nicht gesprochen werden könne.

w Berlin, 6. Augnst. Der ReichötaaSansschu'ß für auswärtige Angelcaeuheite« ist nach Berlin einberuse« worden. In politischen Kreisen wird mitgeteilt, daß die Einberufung mit einer etwaigen Einmarfchforde- rung der Entente oder einem Einmarschversuch im Zu- fammcnhang steht. Von einem totesten Vorgehen der Entente werden neue Schwierigkeiten erwartet.

Transport streik zur Ncutralttätswahrnng.

«-< Frankfurt, 8. August. Der bäuerische Verkehrs- rat hat beschlösse», das bäuerische Eilenbahu- und Post- vcrsonal anzuweisen, Versuche der Entente zur Beför- derung vou Truppen durch Bayern mit allen Mitteln, mich durch völlige Transportlahmlegung, cutgcgenzu- ireten. Eilten ähnlichen Beschluß faßte die sächsische Ei­senbahn.

Die Flaggenangelegenheit.

Deutsche Note an den Völkerbund.

w Berlin, 0. August. (T. II.) Wie derL.-A." von bestunterrichtcter Seite erfährt, werden ichr bald in der Flagaen-Anaelegcnheit deutsche Vorschläge im Wege über den Völkerbund gemacht werden. Die Regierung glaubt, Mittel und Wcae zur Beilegung im Artikel 17 der Völkerbmidsatzungen des FricdcnsvcrtragcS von Versailles finden zu sönnen. Dieser sieht vor, daß bei Streitfällen zwischen einem Völkerbnndsmitglied (Frankreichs und einem Nichtmitglied (Deutschland) der Staat oder die Staaten, die nicht Mitglieder sind, aufge­fordert werden, sich für die Beilegung der Streitfrage mit den Bundesmitgliedern den Pflichten zu unterwer­fen. und zwar unter den vom Rat für richtig erachteten Bedingungen. Die deutsche Regierung bürste ihre Vor­schläge in Form einer Note übermitteln. Tiefe Note war, wie das Blatt weiter erfährt, gestern abend noch nicht abgefaßt.

Deutsche Note«.

«- Berli«, 6. August. (L. A.) Die deutsche Note, die die Reaieruug abgesandt hat, um dem Flaggcustreit mit Frankreich durch Anrufung des Völkerbunds- Schiedsgerichts aus der Welt zu schaffen, wird voraus­sichtlich heute in PariS überreicht werben. Bis dahiu muß, diplomatischem Brauch entsprecheud, die Bekannt­gabe ihres Wortlautes zurückgevalteu werde». Auch in Warschau ist die ReichSrcgicrttng vorstellig geworben wegen der in den an Polen abgetretenen (Gebietsteile» entfalteten Agitation gegen die Deutschen. Ter deutsche Gesandte in Warschan ist beauftragt worden, die ernste Aufmerksamkeit der voluischen Wegierung am die daraus sich craebeuben Gefahrcu hinzulenken. End­lich ist auch mit der Regierung von Persien die Ver­handlung wegen der immer noch nicht erfolgten Genna- tuung für die Ermordung deS deutschen Konsuls in Täbris, Herrn von Wustow, fortgeführt worden.