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Rr. 192?Ä,W Donnerstag, den 19. August "Wft'^

1920

Lemverg genommen.

** Berlin, 18. August. (Erg. Drahtn.) Dem9. A." wird von der russischen Stasi gemeldet, die Division Hit die Nachricht erhalten, daß Lemberg nach dreimaligem erbitterten Strome genommen wnrdc. Die polnischen Verluste sind sehr schwer.

Die Wasfeustillstaudsverhaudlungen.

Gestern Bot die erste Begegnung der Waffenstill­standsdelegationen in Minsk stattgefunden. Nach ge­genseitiger Prüfung der Vollmachten wurde von polni- icher Seite sofort um die Bekanntgabe der russischen Vorschläge ersucht, welche mit einem eingehenden Be­richt der Delegation durch einen Kurier nach Warschau schriftlich übermittelt wurden. Mit dem Eintreffen des Kuriers in Warschau wird erst für Mittwoch gerechnet, fodatz vor Ende der Woche kaum eine Entscheidung in Minsk möglich sein wird.

Bereitwilligkeit zur Aunahme.

DerTemvs" meldet aus Warschau: Der polnische Staatsrat beschloß in der Nacht zum Sonntag die An­nahme der russischen Bedingungen. Die Russen haben eine gemeinsame Sitzung der Delegationen aber erst für Mittwoch mittag angesetzt.

Polen schießen anf deutsches Gebiet.

Nach Meldung ans Königsberg haben die Polen bei -er Verteidigung von Soldau lebhaftes Maschinen­gewehr- und Artilleriefeuer auf die deutschen Grenzge­biete gerichtet. Die deutsche Beschwerde in nach War­schau unterwegs.

(Man wird sie wohl oder übel nunmehr nach Czen- stochau weiterleiten müssen. D. Schriftl.)

Soldaus Selbstverwaltung.

** Soldau, 18. August. (Eig. Drahtn) In Soldau ist ein Bürgerausschutz von 21 Mitgliedern zusammen­getreten, den der russische Kommandant jedoch nicht be­stätigt hat, da in ihm Unabhängige wie Kommunisten nicht vertreten waren. Der Bürgerausschutz wird daher heute umgebildet. Der russische Divisionskommandeur erklärte, datz er sich in die inneren Verhältnisse nicht einmischen werde, nur sollten die Arbeiter weiter be­schäftigt werden. Natürlich ist eine Stärkung aller linksradi,kalen Elemente, ^ö: r ? den Russe« unter­stützt werden, festzustellen.

Die bolschewistische Provinzregierung in Vialystok hat die Bildung einer Sowjetarmee angeordnet, die in allernächster Seit schon in die Kämvfe eingreifen wird. Die russische Armee benimmt sich ausgezeichnet, ist aber vollständig von kommunistischen Ideen getragen, die hier in weitestem Btatze propagiert werden. Die Armee ist fest in der Hand von Moskau.

Großer Ansturm gegen Polen.

«-* Warschan, 18. August. Gefangene bolschewistische Offiziere machten die Aussage, daß die russische oberste Heeresleitung durch die Erfolge des Generals Wrangel beunruhigt sei. Sie unternehme einen großen An­sturm, um die Kämpfe an der polnischen Front mög­lichst schnell zu beenden und dann die gesamte bolsche­wistische HeereSmacht gegen den General Wranael zu werfen. Als Siel und Ende der militärischen Opera­tion gegen Polen gelte die Einnahme von Warschau. Wenn das russische Heer in Polen frei wird, so hofft die bolschewistische Heeresleitung mit dem General Wrangel in kurzer Seit fertig zu werden.

Vormarsch der Rnssen.

** Basel, 18. August. Ein Moskauer Fuukspruch meldet, daß die russische Armee nach hartem Kampf die Weichselübergänge erzwungen habe. Die polnischen freiwilligen Truppen leisteten verzweifelten Wider­stand. Vor den Forts von Warschau wurde der Feind mit dem Bajonett geworfen. Mehrere wichtige Punkte sind besetzt worden, zahlreiche Kanonen und Maschinen­gewehre erbeutet und Gefangene gemacht. In Ostgali- zien haben die russischen Truppen nach heftigem Kampfe die Stadt Scbralsk besetzt.

9-* Danzig, 18. August. Der russische Vormarsch im Korridor geht ungehindert weiter. Die Truppen bewegen sich unaufhaltsam an der ehemaligen deutschen Grenze entlang. Strasburg ist nach kurzem Kampf ge­nommen worden. Die Polen ziehen sich in voller Auf­lösung zurück. Die Rüsten folgen in Richtung Thorn und Graudenz. Augenblicklich stehen die bolschewisti­schen Truppen 60 Kilometer von Soldau.

Die Russen vor Graudenz.

Berlin, 18. August. (S. G.) Aus Königsberg wird vom Dienstag mittag gemeldet: Die Russen ha­ben Listewo, Kulmsee und Rehden im Korridor besetzt. Sie standen Dienstag früh vor dem Iestungsvorge- lände Tborn bei Linbitsch. Vor dem IestnngSgcläude Graudenz bei Meluo zwischen Kulmsee und Kulm ist rote Kavallerie zusammengezogen und rückt gegen die Weichsel in Richtung Bromberg vor.

Russische Lockmittel.

»*' Marscha». 18. August. Abgefangene Ausrufe lassen erkennet- - daß die Kommissare der Roten Armee alles daran setzen, die Stimmung unter den roten Truppen zu heben. So werden phantastische Gerttchte über gewaltige Vorräte verbreitet die sich in Warschau an Lebensmitteln und Manufakturwaren bestnden sollen. gilt6Itttti) ac|Ktt den Versailler Stiebe«.

w Paris. 18. August. Kameneff erhielt ein Tele- granrm der russischen Regierung, wonach im Zusam­menhang mit dem zwischen Lettland und Rußland un­terzeichneten FriedenSvertma die Letten einen Anteil an der EntschädtgungSnebUr.verlangen, die Deutsch land nach dem Bersgtller FrieSenSvertrag an Rußland

zu entrichte!! hat. Die russische Deleaation hat erwi­dert, das sie den Friede«sveAra^ von Versailles nicht anerkennt, daß weder Rußland noch Lettland an diesem Vertrag als beteiligt gelten. Aus diesem Grund müß­ten die lettischen Shrbr . nt werden.

Ungarn bleibt neutral.

Die ungarische Rcg-eruug erklärte jedes ,erricht über eine geplante militärische Aktion neuen Sowict- rutzland für eine eigenmächtige Erfindung und als je­der Grundlage entbehrend.

Polnische Sozialdenrokrate« gegen die Sowjets.

Die Leit«ug der polnischen svzraldemotrati'chen Partej fordert ihre Mitglieder in den von den Volsche- wtsten besetzten Gebieten anf, sich im Geheimen zu or­ganisieren- und auf den Zusammenbruch der russischen Herrschaft hinzuarbeiten. Alle Abmachungen mit den von den Bolschewisten eingesetzten Behörden seien zu vermeiden.

Fortschritte der Armee Wrangel?

Truppen des Generals Wrangel sind zwischen Ma- riampol unö-Taganrog gelandet und haben mit Unter­stützung der ausständigen Bevölkerung die Gegend von Alexandrowsk und Kroschowsky besetzt.

Polnische Erhebung?

w Berlin, 18. August. Das polnische Pressebüro behauptet, daß eine allgemeine weitere Erhebung in ganz Polen gegen die Bolschewisten eingesetzt hat. Die russische Sowjetregierung ließ sich zahlreiche Greuelta­ten znschulden kommen. Ein Funkspruch an die Sow- jetregierung hat darauf anfmertfam gemacht. Das ukrainische Pressebüro meldet, im Gouvernement Pol- tama sei eine weitverzweigte Verschwörung gegen die Sowjetregierung entdeckt worden. Neun Ukrainer seien zum Tode verurteilt.

Danzig als Entenlebollwerb.

* Dauzig, 18. August. Gestern wurden wieder zahlreiche englische Mürinekoldate» gelandet Der Staatsrat hat beschlossen, die Neutralität des Freistaates Dauzig im polnisch-russische« Kriege zu erklären. Der englische Oberkommissar hat jedoch diesen Beschluß uicht zugelasfen. Der KreuzerPittsburg" und ein Tor­pedoboot sind nach D -uz!<, unir^wcgs, am die ameri­kanischen Interessen i« der Ostsee zu wahren. Ameri­kaner in Polen flüchteten nach dem Gebier um Danzig. Ueber Dirfchan erschienen zwei russische Flugzeuge. Sie warfen Proklamationen ab.

Oft gegen West.

Zur Rede Lloyd Georges.

:^ Berlin, 18. August. (Eig. Drahtn.) In Holland festigt sich allgemein die Meinung, daß der englisch­französische Ritz nach der deutlichen Erklärung im eng­lischen Unterlaufe und der französischen Zurückhaltung in Bezng auf die Wrangel-Affare vorläufig gepflastert ist, und daß in den nächsten Tagen kaum neue Ver­schärfungen zu erwarten sind. Lloud George erklärte deutlich, daß Großbritannien für eine weitere Offensive Wrangels keinerlei Verantwortung übernehme. In Frankreich will man ein offiziöses Kommunique heraus­geben, in dem man die Anerkennung Wrangels als na­türliche Folge der früheren Verhandlungen bezeichnen mühte, nachdem Wrangel alle für diese Anerkennung ge­stellten Bedingungen erfüllt hätte. Es soll bei der körm- lichen Anerkenuuna Wrangels bleiben. In Frankreich hofft man auf überraschende Erfolge der polnischen Gegenoffensive, wodurch den Franzosen ihre eigene Pr- sition gestärkt würde, sobaß man neue Versuche zu Un­terhandlungen unternehmen könnte. Lloyd George vergaß es nicht, sich eine Hintertür offen zu lasten und dem Parlament zu erklären, daß er die Hauptpunkte der Forderungen der russischen Arbeiterpartei, nämlich die formelle Anerkennung der russischen Sowjetregierung. zu seinem eigenen Prograunn mache. Den Arbeiter- Delegierten, die ihn abermals besuchen wollten, ließ er durch seinen Sekretär sagen, er habe ihnen nichts Neues mitzuteilen, wenn sie nur dasjenige zu besprechen wün­schen, was sie ihm bereits bei der letzten Zusammenkunft gesagt hätten. Er, Lloyd George, halte keine Stellung znr Frage der formellen Anerkennung der Sowjetre- gierung offen und hoffe au? eine baldige Wendung der .sdriegslage, sodaß die gemeinsamen Verhandlungen ihren Anfang nehmen könnten, wenn die Gegenoffensive der Polen Erfolg haben würde.

*

In keiner Stunde seit Unterzeichnung des drakoni­schen Versailler Gewaltfriedens sind wohl dem gesam­ten Ententeblock die im genannten Verträge festgeleg­ten Richtlinien schnöder Ausbeutungspolitik so leid ge­worden als in diesem Augenblick, wo Sowjetrußland sich anschickt, in Minsk seinem geschlagenen Gegner mich Vorbild der ehenmligen Feinde Deutschlands gleich schwere Bedingungen aufzuerlegen. Wenn schon auf Grund der beunruhigenden Nachrichten über das un­aufhaltsame Wetterdrängen der Russen Herr Lloyd George am 16. 8. im englischen Unterhaus? das Wort ergriff, um dem Parlamente gegenltber seine Ostpolitik zu rechtfertigen, wenn Herr Millerand, der würdige Nachfolger Clemenceaus, denMatin" ennächtigtc, mit­zuteilen, Frankreich habe nie an eine militärische ttn- tcrstittzung der Wrangel-Expedition ohne vorherige Zu­stimmung Englands gedacht, so ist für uns von größtem Interesse, abzuwarten, wie sich beide Ministerpräsiden­ten zum Snftittn vom Fall Warschaus und LembergS äußern iveröen. Nicht daß mir Deutsche vom Erscheinen des russischen Volkes alö Sieaer auf dem östlichen KrtcgSfchinrplatz eine augenblickliche Erleichterung der Härten des Versailler Vertrages in kttrzefier Zeit für

uns erwarten könnten. Der Ententeblock ist zu fest g-. schmiedet, um die Zügel der milttärtschen, potstischen und wirtschaftlichen Herrschaft Mitteleuropas tiber Nacht aus oer Hand gleiten zu lasten. Vielmehr liegt die Be- deutung des Ostkrieges unserer Ansicht Nach in der ; Tatsache, daß sowohl England wie Frankreich nach den ! letzten russischen Wassenerfolgen aezwunyen sind, das ! neu erwachte sttutzland niopolitische Macht" innerhalb Europa, ja der Weltpolitik anzuerkennen. Dies sahen die Staatsmänner der Westmächte ein und gaben darum, wenigstens ihren Reden nach, skrupellos ihren 'Don Quichote auf der Krim" seinem Schicksal preis.

Lloyd George wäre kein Engländer, wenn er auf Grund des an unb für sich belanglosen Wranget-In- termezzos den Dirigentenstab über das bisher gut ge­stimmte Ententeorchester aus der Hand gäbe. Unb Herr Millerand, der auf der Heldenposaune der franzö­sischen Militaristen diesmal vorbeiblies, hat sich wohl­weislich dem Takistocke des englischen Diplomaten un­tergeordnet. Wir wollen nicht behaupten, daß alle !liu stimmigkeilen zwischen London und Poris bereits aus­geglichen. Doch müssen wir damit rechnen, daß am Verhandlungstische in Minsk England und Frankreich sich solidarisch gegen den russischen Koloß stemmen werden, zumal menn es gelten sollte, dort die Frage des deutschen Ostens von neuem auszurollen. Hier oder anderorts werden sich in absehbarer Zeit Staatsleute, Rcgterungs'ysteme, Kulturen gegenüberstehen, unter de­nen Deutschland als Mittelglied eine auöglcichende Stellung einnehmen muß. Dieser Tag wird und muß zur endlichen Herstellung des europäischen Friedens, nicht des europäischen Gleichgewichtes kommen. Von ihm zu reden ist Unding. Denn qualitativ und quan- timriv stärkere Völker werden stets den nationalen Min­derheiten überlegen sein, wenngleich sie im Sinne der Klausel der völkischen Minderheiten diefen ge­bührende Achtmrg und Behandlung zuteil werden lassen müssen. Der Tag wird kommen, da sich die Pa­riser Militär-Politiker zur Seite der Londoner Bau- kicrs zu Verhandlungen mit den russischen Sowjets be­quemen müsten, wo hypertrophe aggtidie Hultur ^^ steifes BrsierrLSrsÄsL»- nnrerwachfcn russischen Volks- tume die Stirn bieten muß.

Zngegeben, daß der russische Bolschewismus eine temporäre Erscheinung, einen akuten Katarrh darstellt, den die Kriegspsychose auslöste. so ist dennoch die Stoß­kraft der russischen Armeen, ihr moralischer Halt, und nicht zuletzt ihre Begeisteruno Zeichen dafür, daß in diesen vorwärtsstürmenden Masten eine Volksseele wacht, mit deren Willen der Westen zu rechnen bat. Denn in Polen wurde keine Haller-Armee geschlagen, im Korridor ging nicht polnisches Land verloren, son­dern hier siegte der neu crstaüdene Osten über die Sanktionsmächte des Polenstaates, über die Schmiede der Versailler Ränke. Hier stehen Kulturen wider Kulturen, unb mitten unter ihnen als Bindeglied das deutsche Reich. Lassen wir alle Politik außer acht! Aen- deu wir uus dem Rein-Kultirrellen zu! Unb auch wir können in diesem Sinne von einer Bedrohung sprechen.

Nicht Staatsleute machen lebten Endes die Geschich­ten. Kulturen schreiben sie, d. h. die geistiaen Fübrer, die als Propheten den ausstthrenden Politikern die Richtlinien ihres Handelns stecken. In diesem Kampfe der Kulturen jedoch ist es Aufqabe der deutschen Geisteswelt, sich zu saunneln, sich nicht geistig zu ver- pleuwern, dem sich streitenden Ost unb West neue Wege zu weisen, um aus dem Chaos curopäifcher Irrsinuig- keiten zu Zielen zu gelangen, die dem ehrwürdigen Kulturkontinent Enropas wieder ivürdig sind.

Die Fronvögte des Versailler Vertrages spielten ein waghalsiges Spiel, indem sie Polen moralisch zum Kampf gegen Rnßland anfstachelten. Der Myentannner ist nahe. An uns aber ist es im rechten Zeitpunkt, un­sere moralischen und Kulturpfundc unb die haben wir, wenn wir unS sammeln in die Schalen der wesi-östlichen Wage zu werfen, um ausiuglcichcm Viel­leicht haben wir in Stunden bei tiefsten Noi ge­lernt. M. H.

Neue Lage für die Alliierten.

Aus Paris wird gemeldet: Im Kammerausschub für auswärtige Augclegenheite« sagte Millerand: Durch Sen Einmarsch der Slusteu in das an Poleu von Deutsch- lau- im Versailler Vertrag abgetretene Gebiet werde ci«c vollständig nette Lage für Frankreich und die Al­liierten gefchaffc«. Es seieu Besprechungen der Alliier­te« im Gange, um zu der veräu-crtcn Lage Stellung zu nehme«, die als ernst bezeichnet werden müßte.

Schwere Zusammenstöße in Oberschlesien.

Beuthen, 18. August. (T. U.) Bei einer De­monstration, die gefter« für die strikte Neutralität Oberschlestens stattfaud, kam es tu Kattowiß uud Ryb- uik zu schwerea Zusammenstöße«. I« Kattowitz setzte sich am Ende des Demoustrationszuges franzöfische Ka­vallerie in Marsch. Die Menge griff sie an. Ein fron» zöfischer Soldat wnrdc hierbei getötet. Die Franzose« eröffneten hierauf mit Maschinengewehre« n«d Hand« gravate« das Feuer. Neun Tote, darunter zwei -cutfche Sicherheitsbeamte, sowie 26 Verwundete liegen aus dem Platze. Der Polcuführer RcchtSauwalt Dr. Milewski, der eine Handgranate aus dein Feuster seiner Wo-« uuug warf, wurde vo« der wtticnbe» Menge aus sei« «er Wohuung geholt und erschlagen. Die Sicherhettß« Solizei stellte nunmehr chrc» Dienst ein and gab tbre -äffen ab. Gegen 6 Uhr abendS zog die Menge zar Polizei, um dort die Waffeu zu verschaffe«. In Rybnik kam es zwischen dem dort liegenden volnis<««i Stroßtrupp und der Menge zu Zusammenstößen. Ein Toter und vier Berwnnbeie liegen hier ans -em Platze-