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M UI» Sesehe« WWW.

B e « t h e « , 20. August. lT. U.) Wie SieT. meldet, ist Sie polnische Gegeuaktion tu OSerschls- sien bereits in vollem Gange. Die Polen haben das ganze Reichsgebiet Oberschesiens besetzt. Die Orte Schoppinitz und Eichen«« sind ihr Zentrum. Sie sind in einer Stärke von 201)0 Mann im Anmarsch aus Kattowitz und haben schon eine Reihe von Orten nur Kattowitz besetzt. Die Sicherheitspolizei hatte heute' Nacht ein schweres Gefecht mit den Polen in der Nähe von Bogtschütz. Auf Seiten der Sicherheitspolizei sind leider bisher 12 Tote und viele VerWUNdete zu verzeich- , nen. Bor der polnischen Uebermacht mußte sich die Si­cherheitspolizei zurückziehen. Sie bittet dringend um Hilfe. Wie verlautet, beabsichtigen die Polen heute vormittag die gesamten oberschlesischen Gruben still zu: legen. Zwei kleine Gruben befirrde« sich schon im Streik. Der Ort Dombromska ist von Sokols umstellt, die weitere Ortschaften abgeschnitten haSen. Nach einer bisher noch nicht bestätigten Nachricht haben die Po­len Hente auch Lissa besetzt. Hier soll ein ungeheures Durcheinander herrschen. Es wird geplündert. Unters den von der Sicherheitspolizei gemachten Gefangenen befinden sich uniformierte Haller-Soldaten, die gut aus- geritstet sind.

Luzern-Rattswitz.

Wir leben in einer Zeit der Extreme, mitten im Kampfe der Anschauungen, im schärfsten Widerstreit, von Materialismus und Idealismus, in Zeiten der tiefsten Not und zugleich des schwüliasten Ueberflusses. Während das deutsche Volk sich anschickt, im Verzicht- leisten auf Gentisse der Vorkriegszeit aus dem Schutt­haufen seiner Wirffschaft zu retten, was zu retten ist, streicht Yankee und Englishman die Blutzinsen seiner Versailler Billanz lächelnd ein. Während eine tiefe, ei­lende soziale Fürsorge die Kriegsnarben des deutschen Volksleibes zu glätten sucht, tanzt in uattrwitz die französische Marianne ihre wilde Sarabande zum Takte der Mitrailleuse. Wahrend der Ost im Zeichen flam­mender Krieasfanale rr; aufzucn, tritt Herr Llom 6laorae.. .u^^wime große mede im Unterhause nicht gehalten, (die hier veroffeutlttw war lediglich die Llntwort auf IntorvellationLN seine Reise nach Luzern an, um mit dem deutschen Außenminister zusammenzutreffen. Es ist leicht zu verstehen, daß die Pariser Presse, die bereits nach Informationen im Quai d'Orsay vonernsten politischen Verwickelungen mit Deutschland" spricht, dieser Reise mit Spannung und Mißtrauen begegnet, zumal seht französischer Mi­nister an den Besprechungen teilnimmt. In Paris rechnet man noch immer mit der Möglichkeit, daß Dr. Simons in der Schweiz mit Lloyd George eine Unter­redung führen wird, um ihm Deutschlands Hilfe gegen den Bolschewismus anzubieten und dafür Erleichterun­gen des Versailler Vertrages zu erlangen. Frankreich jedoch werde auf der Erfüllung der Vertragsklausel be- stchem Die im französisch-englischen Verhältnis nicht anzuleugnende Spannung läßt somit den Argwohn der Scmc-Pressc zu fast hysterischen Scmatiousgelüste aus- arten, sowohl die deutsche Neutralität im polmsch-ruffi- feßett Kriege zu beargwöhnen wie auch im Augenblick die Schuld am Kattowitzer Blutbad den Deutschen zu- zuschreiben. Jedenfalls glaubt man durch diesen chau­vinistischen Pressefeldzug die öffentliche Meinung in , England gegen die deutsche Regierung eimnnehme« und gleichzeitig einen moralischen Einfluß aus die bevorste­hende Luzerner Besprechung eu gewinnen. Wie Prophe­zeiungen in Politik und Krieg stets tust dem Risiko des Gelächters über den Prophezeienden vcrgnickt s-ud, so ist es auch im Augenblick kcmm möglich, über die ein­zelnen Punkte der kommenden Verhandlung Erörte­rungen anzustellen. So viel ist jedoch gewiß, daß die infolge der Kattowitzer Vorgänge bedingten Konflikte einen Sauptietl jener Erörterungen bilden werden, zu­mal der oberschlesische Aufruhr sich nicht gegen die Franzose« als solche, sondern gegen die Polczeitnippe der internationalen Abstimmungskommissio« richtete. Wenn wir vor we«igen Tagen an dieser Stelle zu ru­higer, doch konseanenter Führn«« unserer Außenpolitik mahnten und einzelnen politischen Querkopsen ans Herz legten, nickt durch übereilte Gcfuhlswanuugen den deut* n Ausbau in Frage zu stellen, so müssen wir umso lebhafter die oberschlesischen Vorfall« bedauern, da Verwickelungen in welchem Umfange ist nickt er­sichtlich eintreten. Der Paris-Berliner Notemvechiel wird stündlich erwartet. Und wenn wir uns die Fol­gen des vorjährigen Anschlages auf den französischen Korporal Mannheimer in Berlin bergcaenwäAigen, so sind die Knieen Pe^ Kaitonnher^. Imischeufalles, der bisher neun Franzosen als Tote forderte, nicht abzu- sehen. Wir wollen nickt in überkrasitgen Käthen ma­len. Denn Expressionistisches Dick-auftragen in politr- schen Dingen beunruhigt gleich stark wie in kunltleri- schen. Vertrauen wir einstweilen denn Geschick unsersss Außenministers, der bisher n-entgstens nicht im Gro­ßen enttäuschte. IN Luzern werden in konnnender Woche zum ersten Male seit sechs Jahren Brite und Dentscker ohne diplomatischer Steifheit einander begeg­nen. Der grüne Tffck von S"«a der die Parteien zur Reserve zwang, wird in Luzern dem kable d vvtc Platz machen. Die schnelle Abreise Lloyd Georges, der sich selbst seine Rede versagte und er redet gern be- weist, daß der britiiscke Staatsmann an der Zusanmien- kunst stark interessiert ist. Sollte seit den Kpaaer Ta­ge« eine leise Einsich aekonnnen sein, daß die Ost, rage , » ohne aktives Mitwirken Deutschlands zu re- |

Sonnabend, den 21. August

Die Sperrung des Danziger Hafens für jegliche Munttionseinfuhr scheint darauf hinzuzielen, weun auch die Seine-Presse ihrerseits diese Meldung abermals zur Hetze gegen Deutschland ausnutzt, das vorgeblich mit Unterstützung des russischen Unternehmens indirekt den Versailler Vertrag sabotiert habe. Herr Simons hat es in der Hand, seinen englischen Kollegen zu informieren, und die Kattowitzergut organisierte« Angriffe" zu de- meutieren. Die neugeschaffene Lage jedoch macht un- serm Außenminister seine Aufgabe um vieles schwie­riger. Wenn voreilige Gelegenhettspolitiker obendrein' sich in den Wahn hinein hoffen, Dr. Simons werde es gelingen, in Luzern einen Keil in das englisch-französi­sche Verhältnis zu treibe«, so ist lediglich der Wunsch der Vater des Gedankens. Zwar ist die Sprengung der Allianz letzten Endes die Befreiung vom Druck der Versailler Bestimmungen. Doch liegen diese Hoff­nungen in so hypothetischer Ferne, daß man vielleicht am besten fährt, über derarte Verzweiflungspolitiker die Achseln zu zucken. An erster Stelle wird Herr Si­mons iu Luzern selbst oder der deutsche Botschafter -m Foreign Office darauf hi«wirken müssen, unsere durch die Kattowitzer Unruhen gefährdete Scellung zur internationalen Kommission zu festinen. Mit dem Hin­weis auf die französischen Uebergriffe wird ihn: dies leichter fein. Denn jene Tumulte sprechen die Unfähig­keit der französische« Besgtzungsbehördc über das werk­tätige Oberschlesiens Aufsicht auszuüben, aus. Warum spricht man nach oie vor, im Osten und Westen, nur von französischen Uebergriffen? Warum kein Wort der Beschwerde gegs« das englisch-amerikanische Besat- znngsheer? Spricht nicht die schwarze Schmach eine beredte Sprache? Stöhnt nicht das veraewältig/e Saar- gebiet laut genug unter dem Druck seiner moralischen und materiellen Bedränger?

Wir sehen in einer Zeit der Extreme. Und man sagt nicht zu viel, daß froh aller Veruxieiluua des Kattowitzer Aufständes in Oberschlesien Idealismus gegen schnöden Maerialismus chauvinistischer Bedrücker die Waffe hob. Herr Simons wird diesem Idealismus eine Lame brechen müssen, dem sich vielleicht Herr Lloyd George verschließen wird, der aber als ein flammendes Menetekel über dem bey üben Osten empofflcmnnM A-m Unmaß«: ^"E aber,'sachlich"den Dingen entgegenzutreten, um unserm Außenminister seine Aufgabe zu erleichtern. Denn in Luzern begeg­nen sich zu«: ersten Male seit Jahren wieder friedlich

zwei' große Nationen.

M. H.

JnmBWrz Schreüensregimenl

in Kattowitz.

»-i Kattowitz, 20. August. lT. U.) Kattowitz zeigte gestern ein vollkommen verändertes Bild. Während

vormittags kein französischer Soldat in sehen war, zeigte sich am Nachnnttag

den Straßen zu das frauzosische

MMtär wieder als Herr der Situation, was wahrschein­lich auf den Kommandowechsel zurückzuführen ist. Vor- Nitttaos war die Stadt vollkommen ruhig, von Mittag an zeigten sich größere Menschenmengen in den Stra­ßen, die Verwtinschungen gegen die franzosen ausstic- ren. Die Straßen waren abgcsperrt. %3 Uhr mar- chierten französische Kavallerie, Insanterie und ein Panzeranto auf dem Theaterplatz auf. Das Theater wurde bis auf die obersten Räumlichkeiten besetzt, tleberall wurden Maschinengewehre aufgestellt und Ka- vallerievatrouillen gegen die Menge in Bewegung ge- iebt. Bis 6 Uhr kam es zu keinen größeren Zusammen­stößen. Die deutsche Sicherheitspolizei, die bedeutend verstärkt worden war und mit Gewehren bewaffnet y'orden ist, trat in Tätigkeit. Inzwischen sind italie­nische Truppen in Kattowitz eingetroffen, sind jedoch noch nicht in Aktion getreten und in den Straßen zu sehen. Gegen 6 Uhr wurden weitere K- vallcriepa- troriüen aufgeboten, die gegen die Zusaunnenrottun- gen vorgingen.

Nach 6 Uhr eröffnete« die Maschinengewehre und das eingerückte Panzeranto in fnr;ru ZwrsScnräumcn das Wetter auf die Menge. Die Anzahl der Opfer ist noch nicht bekannt. Gegen 7 Uhr fuhr das Panzeranto mit anderen Automobilen noch immer durch die Stra­ßen. indem sie rücksichtslos auf die Aufammlnuaen schösse«. Die Zivilisten mit roten Armbinden, die im Auffraae der Gewerkschaften die Ansammlungen zum freiMUteen ruhigen Anseinarrdcr-uAen zu bewegen suchten, hatten in ihrer Arbeit wenig Erfolg. Infolge LeS rüSsirbt-losen Vorgehens der französischen Besat- znngstruvpeu kam es zu rrubeschxLkvtzarc« Szene«. Sei- 7 Uhr ab war die Stadt in vollem Ansrnbr. Der Telephon- und Telegraphcuvertelrr in nutz um Katto­witz ist seit dieser Zeit eingestellt.

Alle nach der Straße sühreuden Kenftcr öiirfen nichi erleucktet sein. Die franzosen schosieu mit größter Rücksichtslosigkeit auf die Neugierigen, die vom Ieuster aus die Vorgänge beobachte« wollten. Man hörte in den Straften die verzweifelten Schreie der Getroffenen. Die Erbitterung gegen die franzoseu in Kattowitz ist nugehenerlich nnd steigt von Stunde zu Stunde. In KünigSbütte kam es gleichfalls zu ernsten Zwischeiifül- len. Die dortigen Schießereien waren durch folgender, Vorgang hervorgerufen: Ein Ticherbeitspolizeibeamte'. wurde von einem französischen Offizier angebalien. weil er ihn nicht aegrüßt hätte. Der Offizier kniff den Poltzcibeanitcn am Ohr. Sofort sammelte sich eine große Merlscheuincnge an. Eine Kran stürzte sich auf den Offizier und schlug auf ihn ein. Ein anderer Offi­zier alarmierte dir Hauptwache, die die Straßen mit ge- fällten, Bajonett zu Mbenr suchte«. Die Lage ver­schärft sich immer mehrt Auch in der Stadt Äönsgöhütle

Anzeigenpreis für die einfpaflige Zeile 4C Plg., auswärts 60 Pfg.

1920

«ehren sich die Anzeichen von einer immer stärker wer» 5 -enden Erbitterung gegen die französische Bcsasmng. französische Erpresivngen.

*-* Kattowitz, 20. August. Der Oberbefehlshaber

von Kattowitz, General Gattey, ließ gestern die Spitzen der Sicherheitsbehürde, den Polizeipräsidenten, den Chef der Sicherheitspolizei, den Vertreter des Bürger- '.rffcftatten zu sich e Rede, in der er

Meisters und die führer der Gewe kommen und hielt eine äußerst scharte erklärte, die Geduld der Alliierten st

... . .------- ------------ ;ei zu Ende. Sie wurden nicht mehr weiter nachgeben. W:nn sich dies Unruhen wiederholten, so werde er sämtliche Anwe-' sende als Geiseln festnehmen lassen. Ein führer der Gewerkschaften wollte eine Erklärung abgeben. Der General lehnte dies ab. Darauf sagte der Gewerk­schaftsführer, daß er jede Verantwortung ableline.

Die Opfer von Kattowitz.

** BreSla«, 20. August. lS. C.) Aus Bcuthe« wird gemeldet: Als O ffer der Dienstag-Straften- kämpfe sind, nach einer Mitteilung der Gemeindebe, Hürde Kattowitz, 21 Tote und 41 Verwundete, als Opfer der Schießerei am Rkittwoch abend sechs Tote und 11 Verwundete festgestellt.

Polnischer Terror.

w Kattowitz, 20. August Aus Kattowitz sind beun-; ruhigende Meldungen eiuqclaufcm Die Polen versu­chen mit Gewalt die Herrschaft in Oberschlesien an sich zu reiße«. Verschiedene Städte sind bereits in ihren Händen. Sie gehe« mit dem entsetzlichste« Terror ge­gen die deutsche Bevölkerung vor In Massen flüchten die Deutschen nach Westen. Die Sicherheitstruppen ha­ben nach schwerem Gefecht dus bedrohte Gebiet räumen müssen. Es handelt sich um ein vorhereitete» planmä­ßiges Unternehmen. Etwa 2000 polnische Soldaten sind

ans dem Wege nach Kattowitz^ In der Stadt selbst wa­ren gestern nachmittag vier fenrgefcchte im Gange. Aus den Dörfern werden nnmcnschlichc Grausamkeiten gemeldet, die die Polen verübt haben. In Rostyn wur­den die deutschen Gejckäfie von polnischen Banden t?= stürmt und geplündert ^iu^gcsiüme O"aa'i'fa-i m mll

Äffinnen Patrouen 10 000 Hand­granaten und 500 Pistolen in Bereitschaft haben. Von den Polen wird sehr viel Munition und Waffen über die Grenze gebracht und unter die Banden verteilt.

Polnische Aorderunge».

Die polnische Pres-e voll Oberschlesien fordert die Ausweisung der randeSfremden Leiter der deutschen Zeitungen, der Redner in den Volksversammlungen und der Veranstalter der aeflriw^Unternehmungen, ferner die Ausweisung fämttichcr in den letzte« zwei Jahren zugezogene« Deutsche!-, sofortiac Auflösung der Sicherheitswehr und der deutsch orientierten Ieuerweh- ren Entfernung der am Streik beteiltgten Eisenbahn- und Postbcausten, sowie Einsetzung von alliieren oder polni'cheu Kontrolleuren bei den Eisenbahn- und Post- betrieben.

Oberschlesien fordert sofortige Volksabstimmung.

Die führenden politischen Kreise Schlesiens aller Parteien stehen auf dem Standpunkt, daß Oberschlesien fron der Besetzung deutsches Land sei. Insolgedesie« -ordert man zur Klärung der Lage die sofortige Ab- stiummng in Oberschlesien. In dieser Forderung ist sich ganz Schlesien einig. Morgen finden in Breslau gewaltige Demoustraionen zur Durchsetzung dieser For­derung statt.

Die Lage spitzt sich z«.

x Gcuf, 20. August. lS. E.i Havas meldet, der alliierte Rat ist für Sonnabend nachmittag 5 Uhr eins bernse», um zn der als gefährlich an.«sehendeu Lage der Besatzungsarmee in Oberschlesien Stellnng zu nehmen.

Sie polni^e EntIM'-zsosiensive.

Bornrarsch der Pole« an der Nordsrout.

-*-- ÄUenftciu, 20. August. lT. U.) DemAller siebter Vrüksboten" geht aus Neidenburg die Nackr-ck: zu, wonach sich die Einnahme von Cieckauow durch die "Polen bestätigt. Die Polen haben Strasbura genm«- mem Polnische Flieger warfen In nächster Nähe von Solde.« drei Bombe« ab, und über der Stadt selbst Proklamationen.

Polens Berzu'eifluugsküWpf.

** Berlin, 20. August. >Eia. Drahtn.i Während es gestern noch schien, als ob die polnische Gegenoffen­sive im Norden zum Stehen aefommen war, lassen alle ciugcgangcncn Nachrichten darauf schließen, daß die Po­len »«»mehr audt dort Erfolge erreicht haben Der pol­nische Heeresbericht meldet n. ct. daß die Russen tut Norden auf der ganzen Linie fluchtartig zurückacgan- gen find. Es scheint, daß die Polen namentlich an Flugzeugen. Tanks und schwerer Artillerie, die trotz der ffbsperrnuasmaßuo.hmeu für Transporte durch die deutsche« Arbeiter i« letzter Zeit von Frankreich nah Solen durdtgegaihun sein müssen, stärker sind als die Russen. Diese Fortschritte der Polen im Norden ho­hem anen den Druck auf Warschau bedeutend schwächer werden lassen. Ini Seutritm haben die Polen eine neue Offensive unter Leitung des reinlichen MarsckallS un­ternommen und haben dabei NowominSk, den von Warschau etwa 30 Kilometer weiter östlich aelegene« EiseNbcihriknotenpunlt, genommeu. Auch auf der Süd irout sollen die Rüste« Erfolge erreich« davon.

Polnischer FeldzngSplau.

London, 90. Ananst. Viel düngen aus Warschr.» zufolge besteht der Plan, die Russen Im Süden au zwei