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Hersselöer Tagevlatt

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Nr. 217 '°^L Freitag, beu 17. September "'"VL^!^^ 1920

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Eine Note der deutscher« 3iegieru«g.

»^ Berlin, 16. September. (T. U.) Der deutsche BevöLmächtrate für deu AbstiNMunasbezirk Oberfckle- sic» hat dem Präsidenten der interMierten Kommissio« in Oppel«. General Lerorrd. eine Note der deutschen Rc- gierung überreicht, in der der polnische Operationsplan kür eine gewaltsame Besetzung Oberschlepens und die Unterlagen für das Bestehen einer geheimen polnischen Kampsoraanisation und eines AufMÄrschvianes im ein­zelnen aufgedeckt werden. Die dentsche Regierung ver­sichert, zu8erlSssi.se Nachrichten von einer in Vorberei­tung befindlichen polnischen Aktion zu haben, und be­tont die Notwendigkeit, diese Vorbereitung zu unter­drücke«, und die durch den Augnstaufstand geschaffenen Austände zu beseitigen. Bei der polnische« Regierung, der Friedenskouserenz, dem Heiligen Stuhl, den Kabi­netten in Loudou, Paris und Rom seien die erforder­lichen Schritte unternommen worden.

Nach den polnischen Plänen fittd die gesamten Ab­stimmungsgebiete in Bezirke gegliedert, die 74 Rayons umfasset«. Jeder Rayon verfügt mindestens über eine Sturm- und eine Maschinengewebrzehnerschaft, um die sich Infanteriezehnerschaften gruppieren. Am 1. Juli 1920 zählte diese Organisation 11736 Köpfe. Daneben besteht eine in die Rayous eingegliederte Hilfsorgani­sation, die sogen. Tokols. p,u ihr gehört auch der Ver­

band der Hallcr-Truppen. der Anfang Juli bereits 2000 Mann umfasste. Die Leitung der gesamten Orgarnsa- Hon ruht bei dem Oberkommando, das auf polnischem Boden in Zoskowice seinen Sitz hat und dem die Ver- stLudigUNg mit den polnischer« höheren Behörde» obliegt. Ausgabe der Organisation ist, sich des Hauptin^ustrie- bezirks mit den Kreisen Taruowiü, Beuchen, Sirrden- burg, Kattowitz und Pleß zu bemächtigen. Insgesamt wurde Mitte Juli mit rund 10 000 Mann gerechnet. In enger Verbindung hiermit steht der Aufmarschplan, nach welchem auf polnischem Boden bereitgestellte Streit­kräfte sich zu gegebener Zeit des gesamte«« Aöstimmunqs- gebietes bemächtigen sollen. In einem Overationsbe- fehl vom 11. Juli 1920 wird im Interesse der Geheim- Halttwg empfohlen, es solle den eigenen Leuten vorge­spiegelt werden, daß der Sroecl der Oranrimtion die ^bnwb»^üL^MAijMA.^iSk^r»ttrllpeli.mWMk.

Scheidemaan Wer Ne pslN'che Ls^e.

fr* Caflel, 16. September. Gestern abend fand im Stadtpark eine Funktionärversammlung der S. P. D. statt, die sehr stark besucht war. Das Referat hatte Oberbürgermeister Scheide»»«»« übernommen. Der Referent wies in seinen Darlegungen darauf hin, daß die Vorgänge im Osten, der Kampf zwischen Rußland und Polen für Deutschland gefahrdrohender sei, als viel­fach angenommen würde. Es sei dringend zu wünschen, daß schnellstens eine friedliche Verständigung Platz greife und der furchtbare Druck von uns genommen werde. Die vollkommene Beseitigung Polens durch Rußland würde die Sozialisierung Polens bedeuten, und wenn wir den Bolschewtsmus für Deutschland auch verhüten könnten, so müßten wir wahrscheinlich doch wieder zahlreiche Putsche und vielleicht auch einen Bür­gerkrieg über uns ergehen lassen. In dem Augenblick, in dem wir den Bolschewismus haben, hält ihn auch der Rhein, die Vogesen und der Kanal nicht auf. Deshalb müsse der Entente immer wieder klar gemacht werden, daß sie sich nur vor dem Bolschewismus bewahren könne, wenn Deutschland leben und arbeite«« könne.

Der Redner fuhr dann weiter fort: Ein merkwürdi­ges Geraune geht durch die Lande wegen des angeblich bevorstehenden Wiedereintritts der Soziaidemokrate« in die Reichsregiernng. Was für Ereignisse sind denn eingetreten, die es der S. P. D. als zeitgemäß erschci- neit lasten, die Bürde des Regierens wieder auf sich z«r nehmen? Keine! Im Gegenteil, die Zustände habe«, sich derart verschlimmert, daß wir froh sein sönnen, nach den Wahlen eine Taktik eingeschlager« zu haben die da- mals absolut richtig war, und zur Stunde noch richtig ist. Wir geben schlimmen Monate«« entgegen, Kartoffel- wucher und Lebensmittelnot, Wobnungselend schlimm- ster Art und Stenersabotage, Kohlen not und Frost im Hause. Arbeitslosigkeit und Hungerelend auf unabseh­bare Zeit. Wir verstehe«, den Schrei nach der Hilfe der S. P D. vollkommen, aber er muß uns zurzeit »och hart lassen, nicht etwa aus persönlicher Verärgerung, die in« politischen Leben keine Rolle spielen darf, son­der«, aus rein sachlichen politischen Erwägungen. Ich berufe mich gar nickt auf die im Sommer von dem Gc- nossen Hermann MtUler ausgegebene «md dann von der Partei übernommene Paroleunter keinen ltm= ständen in die Regierung der Deutsche«« BolksMtet", aber jetzt kann die S. P. D. noch weniger mit Stinnes- leuten acmeliifant eine Regie,mng bilden als früher. Was uns einzig und allein retten kann, ist eine voll- komme» zielklare Politik, die auch einHeitlich geführt werden muß. Wir müssen in kürzester Zeit die restlose Sozialisierung des BergbaneS durchstibren. Den Zeit­punkt scstzustcllcn und die Bebingunge-n zu formillic- ren, unter denen die S. P. D. bereit ist, in die Berliner Wilhelmstraße einzuziehen, steht bei uns.

DleAnftihrpolllikdesEmöhrMgsmiiiislers.

Berlin, 16. September. (T. U.? DerBerliner Murgenpost" wirö aus Dresden von einem weiteren Fall der Ablehnung eines amertkanischen Liebcswer- ics berichtet. Danach hatte der Verband sächsischer WiEerinnungen bei der Reichsgetreidestelle und dem

' ErnäbrungSminister um die Einfuhrgenehmigung für 500 Waggons amerika,Eichen Weizenmehls nachgefucht, das zum Preise von 4,25 Mark pro Pfund hätte abge­geben werden können. Das Gesuch blieb unbearrtivortet. Jetzt fordert der Verband die nachträgliche Genehmi­gung sowie die Uebernahme der Preisdifferenz, ine in­zwischen durch Verschlechterung der deutsche«: Valuta entstauben ist, anf das Reich.

Danzig gegen den Nahrungsmittelschmuggel.

** Berlin, 16. September. lEiq. Trahtwl Der Tan- ziger Stadtrat hat eine Verfügung erlassen, nach welcher der Schmuggel von Getreide. Vieh, Fleisch usw. über die Grenze des Freistaates mit Zuchthaus bis zu 5 Jah­ren bestraft wird.

Die amerikanischen Milchkühe.

Ein leeres Gerede?

Rotterdam, 16. September. Amerikanische Mel­dungen bezeichne«, die Mitteilungen über ein amerika­nisches Angebot von Milchkühe«, als unrichtig. Von amerikainscher Seite sei niemals ein Angebot gemacht «vorden, 20 000 Milchkühe gratis zu liefern. Das ame­rikanische Hilfskomitee habe sich allerdings seit 1919 un­unterbrochen bemüht, von den Farmern Milchkühe für Deutschland geschenkt zir erhalten. Bisher haben die Amerikaner nur den Erfolg erzielt, daß etwa 280 Kühe angeboten worden sind. Davon sind die ersten in die­sen Tagen verschifft worden. Der Streit in der deut­schen Presse über eine Bürokratiewirtschaft, weil die 20 000 Milchkühe nicht nach Deutschland geliefert wer­den, ist unnötig und beruht nicht auf Tatsachen.

Dre Defiz:L-Wirtschaft.

er» Berlin, 16. September. lT. 1t.) Das vrenßlscke Finanzministerium hat einen Gesetzentwurf auSgcar- bettet, welcher bestimmte Vorschläge für eine Deckung des Fehlbetrages des lausende,: Jahres und der zu er­wartenden Fehlbeträge der nächsten Jahre durch Er- Hebung von Landesbeiträgen enthält. Der Entwurf liegt zur Zeit dem Staatsministerium und den einzel­nen Ministerien vor. Für den Fall, daß die Landes­versammlung dem Gesetzentwurf nicht zustimmt, erklärt der Firranzmintster, daß er ' rät eine Bcrantwvrtu.ua sstr die . Witterst:hruNt, ver' ^nmiiaverlEMMg nicht" übernehmen könne.

(Das sind ja nette Aussichten. Wenn Sie Defizst- Wirtschaft so weiter acht, dann werden mit Rücksicht auf die schon starke Inanspruchnahme der Steuermüher durch das Reich die Stenerguellen bald versiegen.)

Neue Entente-Note.

t* Berlin, 16. September. (T. 11.) Bei der deutschen Regierung ist eine neue Note der Entente cinqetroffen, in der sie ablehnt, in die »on unserer Regierung vor­gesehene verstärkte Bewaff«ru«g der Orduungspolize« cinzuwilligen. In den nächsten Tagen finden miilkdliche Vethaublnngea zwischen Vertretern der Entente und den zuständigen preußischen Stellen statt. Auch der Hauptausschuß der Landesversammlung wird sich heute abend damit befassen.

MMerands Zusammenkunft mit Motta.

«^ Berlin, 16. September. lT. II.) Ueber das Zn- sammentreffen des Schweizer BundeSpräsidenten Motta mit dem französischen Ministerpräsidenten Atillerand hört dieD. A. S-", daß es die Zonenfrage in Savoyen und die Rheinschisfahrt zum Gegenstände hatte. Es wurde sodann die Frage der Schissbarkeit der Rhone erörtert und die Stellung der Schweiz zum Völkerbund besprochen. Es verlautet, daß Frankreich auf seiner Auffassung bestand, wonach die politische und die wirt­schaftliche Grenze zwischen Savoyen und der Schweiz zusammenfallen müsse. Doch soll der Kanton selbst znm SlirSgleich gewisse Zugeständnisse wirtschaftlicher Art erhalten.

Belgien fordert Telephonmaterial znriick.

* * Berlin, 16. September. (T. 11.) Die belgische Regierung verlangt die Rückgabe des im Kriege von der preußischen Heeresvcrwaltuug beschlagnahmten Te- lephonmaterialS, das zum Ansban des erst vor ach« Tagen eröffneten Berliner TelephonamtesRheingau" verwendet worden ist. In der Angelegenheit finden Verhandlungen zwischen den beteiligten Regierungen statt. Mnn hofft, die zweifellos berechtigten belgischen Fordcrnngen auf diesem Wege erledigen zu können.

Doch eine Konferenz in Genf?

Englisch-italienischer Widerstand.

* * Genf, 16. September. (S. C.)Echo de Pa­ris" meldet, die englische und die italienische Regierung wünschen, daß and) die Deutschen den Beratungen in Genf beiwohmen. Man nimmt an, daß infolgedessen in Kürze eine Einladnng Dentschland zngehen werde. Die Genfer Konferenz dürfte erst im Oktober stattfinde«.

> * Rotterdam, 16. September. (S. C.) Reu­ter meldet, die Genfer Kouferenz findet nach neuerlicher Besttmmnug in der dritten Oktoberwoche statt. Die dentsche« Vertreter sollen an der Konferenz ieilncDmcn. Wie dieBefreier" im Elsaß ausgenommen werden!

** Genf, 16. September. tS. C.) Wie dasJour­nal" aus Straßburg meldet, haben die Stadtgcmetndeu Mtilhausen und Colmar es abgelehnt, den Miutster- präsibeurer« Millerand auf seiner Reise durch das Elsaß offiziell zu empfangen. , _ .

Der Standpunkt der Reichöregierung zu Genf.

w Berliu, 16. September. In politischen Kreisen verlautet über den Standpunkt der bentschen Regic- ruug zur Konsercur in Genf, daß sie bereit sei, in Be-

sprechunge« der Tachverstäudigen einzutrete«, aber vicht eine Aktion des Wiedergutmachunasansschusics mitmachc, die uns in dieselbe Lage wie in Spaa drinnen würde. Die Teilnahme an der Wiehergutmachi-ngs- froge mntz uns als gleichberecktigter Berhandluna-Kcit- nehmsr zugesagt werden. Von diesem Stand,uc.üt wird die deutsche Regierung nicht abgehe«.

Die Gärung in OderilKlien.

** Berlin, 16. September. «Etg. Drahtn.) Aus Lugano wird unter dem 15. gemeldet: Die Industriel­len in Mailand haben gestern Sitzungen abgehalten, um die Frage der Betriebsräte zu prüfen. Eine definitive Entscheidung ist auf Donnerstag vertagt worden. Es wird das Verlangen vorherrscken. vor der Aumahnie der Verhandlungen mit den ?lrbeitern die Räumung der Fabriken zu verlangen. Nach demZlvanti" ist auf morgen der gnßeroröentliche Landesausschuß sämtlicher Sektionen der Metallarbeiter nach Mailand einberufen. Die in Rom tagende Leitung der katholischen Volts­partei hat beschlossen, eine Kommission von Unterneh­mern und Arbeitern mit der Ausarbeitung einer Ber- hmwlungsbasis zu beauftragen. Inzwischen nehmen die Bcsetzuuge» der Fabriken ihren Fortgang. In Legeano find auch die großen Tertilfabriken besetzt worden. Gleichzeitig wurden die großen Baumwollspinnereien in Bnsto Zlrfizio und Galarate durch die Arbeiter be­setzt. In Biella dagegen sind durch Vermittelung der Arbeitskanrmer die Webereien wieder geräumt worden. Die Industriellen drohen mit der Aussperrung. Der Seelenteverband in Genua hat beschlossen, den von den Arbeitern besetzten Fabriken alle ohne einen genauen Empfänger ein treffenden Rohmaterialien anszuliefern. Der Zentralvorstand des Eisenbahnerverbandes in Borilogne hat sich diesem Vorgehen angeschlossen. Die sozialdemokratische Cammerfraftion bat eine Kommis­sion ernannt, die gemeinsam mit der Parteileitung einen Gesetzentwurf über die Betriebsräte ausarbeiten soll.

** Basel, 16. September. Die Industriellen, die in Mailand versammelt sind, haben den Beschluß gefaßt, jede neue Herausforderung mit der gAaemeiac^ . sperriga ^ Arsi-'U»« -u yef- t. i» >Em

Kerve Einberirfnug der ita-ienifd-cn Kammer.

** Roi«, 16. Seriemder. Die Regiernng hat die sozialistischen Forderungen almelednt, die Kavmier etn- zuberuken. Die Sozialisten drohen im Senat bei dessen Bufammeufunft am 18. September eine Kundgebung für die Einberufung der Kainmer git veranstaltcn.

PrasidentsHaftskrife in Frankreich.

**- Berlin, 16. September. lEig. Drahtn.« Eine französische Präsidentschaftskrise steht allem Anschein nach unmittelbar bevor. Die Demission Deschanels wird innerhalb drei Tagen erwartet. Die Demission dürfte «veittragende politische Folgen haben, da als ein­ziger anssichtsreicher Bewerber Millerand in Frage kommt. Es ist jedoch jweifelfiaft, ob Millerand die Wahl annebmen wird. Sollte er ablehnen, so kämen als Kan­didaten noch Bourgeois, Ribot, Pams und Levgues in Frage. Innerhalb 48 Stunden nach der Demission des Präsidenten muß verfassungsgemäß die Kammer zusam­menberufen werden.

Das irische Problem.

** Berlin, 16. September. (Eia. Drabtu.) Aus Lvn- don wird gemeldet: Für den Fall des Ablebeus des im Hungerstreik befindlichen Bürgermeisters von Cork, Mac Swiney, rechnet man in hiesige«« politischen Krei­se«« crnstlick mit einer Kabinettskrise. Schon jetzt wird Ltcyd George vorgeworfen, er habe es nicht vcrstmiden, einen Weg aus dieser Schwierigkeit zu finden. Es ge­schehe alles, daß die Angelegenheit sich zu einer Frage answachse, die weit über den Charakter eines gewöhn­liche«« Konflikts Mac Swineos mit den Gerichten lnn- ausgehe. Das ganze irische Problem könne ins Rollen komruc«. Besonders verrvickelt wird der Fall dadurch, daß die Behandlung Mac Twincus. den die englische Regierung zu««« Märtyrer für Irland habe werden las­sen, in Amerika außerordentliche Verstimmung erregt, was sich allein schon in dem Rann« ausdrückt, den die amerikanische Presse allen mit Mac Swiney zusammen­hängende«« Meldungen einräumt.

Erzbergers Erinnerungen.

A««s dem Buche Erzbergers seien folgende inter­essante Kapitel Herausacgrtfsen:

Ueber den Abschluß des Waffenstillstandes schreibt er: AbeudS acht Uhr am zehnten November 1918 wurde mir ein Funkspruch von der Obersten Heeresleitung übermittelt, in dein in einer Reihe von Punkten Erleichtenrngen erbeten wurden: dann kam der lapidare Satz:Gelingt Dnrchfcbnng dieser Punkte nicht, so wäre trotzdem abgitWießeit." Die Depesche war von Oöeiteralfelömarfdiaü von Hindcnbnrg unter­zeichnet. Gegei« %11 Uhr nachts erhielt ich dann die offene Depesche, daß ich znr Unterzeichnung der über- gebenen WaffenstillstandsbedillgnngLn berechtigt fei; was mich nuaemein peinlich berührte, da das Resulrat der zweitägigen Verhandlungen durch die offene De­pesche erheblich in Frage gestellt war. Die Depesche war unterzeichnet:Reichskanzler Schluß." Der Dolmet- scherofftzier fragte, obSchluß" den Warnen des neuen Reichskanzlers bedeute und wer dieser Herr sei; er sei dem französischen Oberkommando und der Regiernng in Paris ganz unbekannt. Ich gab die Anfklürullg. das Schluß" Punkt heiße. Nachdem der von uns beabsich­tigte Protest aufgesetzt war, ließ ich den Marsch««ll wh?