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HersMer Tageblatt

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Anzeigenpreis W die eiaipeJtige Zeile 4C Plg., euseirts 60 Pjg.

1930

Die Brüsseler Rsnferenz.

Die Vorschläge der Finanzkommission.

* Berlin, 9. Oktober. (Eig. Drahtn.) Aus Brüssel wird derD. A. Z." gemeldet: Der Bericht der Kom­mission für Geld- und Weckselfragen trägt im Aufbau und Inhalt die Züge der Visseringschen Arbeit. Zu­nächst beschäftigt er sich mit der Bekämpfung der In­flation. Die Kommission hält es für durchaus notwen- dig, in allen Ländern die Erkenntnis zu verbreiten, daß diese künstliche Hebung wie Ausdehnung des Umlaufs von Geld odr anderen Mitteln direkter Zahlung die tat­sächliche Kaufkraft in der Geldeinheit nur vermindern kann. Ueberall, wo die Vermehrung des Umlaufes mit Erfolg durch eine Inflation erzielt wurde, hat man die sog. Schraube ohne Ende und das Emporschnellen der Preise und Gehälter das unaufhörlich eine Zunahme der Inflation zur Folge hatte, -voraus wiederum Störung des Gleichgewichts in allen Geschälten, fortdauernde Er­höhung der Kosten der Lebenshaltung und Zerrüttung des Balutamarktes folgten. Die Kommission stellt da­her an die Spitze ihres Berichts den Satz, daß es von der Höchsten Wichtigkeit sei, der Anlehnung der Inflation ein Ende 51t machen. Den Stillstand in der Vermehrung des Papiergeldnmlanfs will die Kommission nicht aus­schließlich mit HiEe der Beschränkung der Ausgabe von gesetzlichen Zahlungsmitteln erzwingen, denn eine solche Methode könnte einmal eine Geldkrise hervorrufen, die die Lage nur noch verschlimmern müßte. Aber es be­steht die Pflicht, mit aller Entschlossenheit den eigentlichen Ursachen auf den Leib zu gehen, und zwar kommen hier in erster Linie Maßnahmen zur Sparsamkeit in Betracht. Die Regierungen müßten ihre Ausgaben nach den Ein­nahmen einrichten. Dann sollten die Banken, insbe­sondere die Notenbanken, jedem politischen Einfluß ent­zogen werden und einzig und allein von dem Grund­sätze einer gesunden Finanzpolitik geleitet werden. Ein weiteres Mittel in der Bekämpfung sieht die Kommis­sion in der Beschränkung der Kr bite. Die Regierungen ebenso wie alle anderen Körperschaften müßten nicht nur aufhören, ihre schwebenden Schulden zu verringern, sondern auch anfangen, sie zu konsolidieren und sie all­mählich zurückzuzahlen. Es sollten Kredite nur znr Be- düedicmna wirklich wirtschaftlicher ^ms- ' b vmmgt werden. ^ IM***

In seinem zweiten Teil enthält der Bericht der zweiten Kommission die ergänzenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation. Sie können in kurzen Wor­ten dahin zusammengefaßt werden: Auf der einen Seite Vermehrung der Erzeugung, auf der anderen eeitc Ver­ringerung des Verbrauchs. Dies ist der emzrge Schlüssel zu der Lösung der Inflationsfrage. Zu der Frage der internationalen Währung und der Möglichkeit einer De­valvation gibt die Kommission die folgende Auffassung wieder: Wir glauben weder an den Nutzen einer inter­nationalen Währung, noch an den einer internationalen Rechnungseinheit, und wir können keinen Grund zur Berichtigung der Idee entdecken, die dazu angetan nt, die ausländischen Besitzer umt Banknoten oder Konto- guthaben anders zu behandeln als die eigenen Volks- kinder. Schließlich äußert sich der Bericht über die Fra­gen der Stabilificrua der Valuta. Die Vorschläge der Kommission gehen hier dahin, daß dieser Versuch, der darauf abzielen würde, die Valutaschwankungen durch Einrichtung einer künftigen Kontrolle der Operationen zu beschränken, vergeblich und nur klein sein könnte.

Die Schlußsitzung in Brüssel.

^ Rottcrdäm. 9. Oktober. lS. C.) Na« einerCou- rant"-Melduna hat die Konferenz in Brüssel ihre Schlußsitzung für Sonntag festgesetzt. In der ^-chlntz- sitzung wird auch die Entscheidung fallen, ob die jetzige Konferenz eine Fortsetzung findet.

Ententeberickt über die deutsche Stenergesctzgevnug.

^ Rotterdam, 9. Oktober. (S. C.) »Daily Tele­graph" meldet aus Paris: Hier sind Mitglieder der Berliner Ententekommission eiugctroffen, um dem Bot- sclmfterrat über die deutsche Steuergesetzgebung Bcncht zn erstatte». Unabhängig von den Brüsseler Beschlüssen ist der Botschafterrat in die Prüfung Her Frage der fi­nanziellen Leistungsfähigkeit Deutschlands für die Er- fitllung des Friedensvertrages cingetreten.

Deutsche Vorschläge für den Wiederaufbau.

»-^ PariS, 9. Oktober. DasEcho de Paris" bestä­tigt, daß die deutsche Regierung, durch den französischen Botschafter der französischen Regierung den Mitwurf ei­nes Programms unterbreitet habe, was sie sowohl für den Wiederaufbau der verwüsteten Gebiete wie auch für die Zahlung der vor-geschlagenen Elttschadigung in Na­turalien anzuwenden beabsichtige. Der deutsche Dele­gierte Bergmann sei zu diesem Zwecke von dem franzö­sischen Ministerpräsidenten empfangen worden.

Basel, 9. Oktober. lT. U.jPetit Partsien" teilt mit, daß der deutsche Delegierte Bergmann.der gegen- wärt tu mit der WtedergirtmaKunttSkommtssion in Füh­lung steht, zweifellos demnächst vom französischen Mi- nistervräsidenten empfangen, werden, wird. Nach einer N Londoner Meldung der Pariser^.»EMcago Tribune soll ! unter den Alliierten ein vollständiges Einverständnis J hinsichtlich des Vorschlages Dentschlauds zu einer direk- ) teil Besprechung erzielt worden sein.

; Amerikanische EntschädignngSansvrkiche.

m Gens. 9. Oktober. tS. C.) DerHerald" incldct, ! im amerikanischen Senat sind Anträge eingegangen, die , die Erhebung von WiedererstattnugSansprüchen an ; deutschland zum Ziele haben. Die Anträge verlangen t (e Entschädigung der versenkten amerikanischen Ton­

nage durch gleiche deutsche Schiffe, da der Friedensver­trag, der für Amerika noch gar keine Geltung hat, die Wiedergutmachung zulasse.

Eine Handeltzkonferenz in London?

w London, 9, Oktober. (Vts.lEvening Stan­dard" erfährt, daß als Folge der Brüsseler Finanzkon­ferenz der Zusammentritt einer Handelskouserenz in London beabsichtigt sei zu dem Zweck. Handelskredite an die Kontivental-Nationen zu gewähren.

Enlenle-MsluMN im Weinland.

Die rheinischen Abgeordneten machten in Berlin An­gaben über militärische Rüstungen der Entente im Rheinland. Die Tatsache, daß die Entente Vorbereitun­gen trifft, die unmöglich mit der Besetzung etwas zu tun haben können, sondern ganz klar das Rheinland für den Aufmarsch feindlicher Trupvenmanen vorbereiten tollen, liegt klar zutage. Es wird eine rheinisthe Brotfabrik von riesigem Ausmaß in Anspruch genommen, die etwa 40 000 Mann mit Brot versorgen kann. Die lestehenden Flugplätze werden durch zahlreiche neue vermehrt. Erer- ziervlntze, neue Truppenübungsplätze und neue Truy- penlagcr werden angelegt, neue Kasernen aufgebaut. Ein gewaltiges Munitionslager, das bei Kaiserslautern geplant ist, soll 600 Hektar umfassen. Dieses Munitions­depot wird für eine Millionenarmee ansreichen. Ver­stärkt werden die Rüstungen durch allerorts geplante Schanzanlagen. Die Rüstungen werden von den Fran­zosen und Belgiern betrieben.

Bedeutsame Beratungen in Paris.

Berlin, 9. Oktober. tS.' C.) Die Rückkehr des französischen Botschafters Laurent aus Paris ist um eine Woche verschoben Der Botschafter trifft erst Frei­tag nächster Woche wieder in Berlin ein. Auch General Lerond dürfte nicht früher nach Oberschlesien zurückkeh­ren. In Berichten der französischen Zeitungen der letz­ten Tage finden sich Andeutungen von den in den Be­ratungen in PariS ve"bereiteten bochr-ststischen Ent- schlietzunacn.

Noch mehr Schwarze im besetzten Gebiet.

>* Genf, 9. Oktober. tS. C.)Echo de Paris" mel­det, daß die Kolonial-Truppenstärke in Deutschland am 1. November um ein Regiment vermehrt werde.

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t -* Lmrdo«, 9. Oktober. lT. Ü.) Der Korrespondent desDaily Mail" in Riga meldet, daß die neue polnische <Trense Polen ein Gebiet zuteile, das Polen um das Doppelte vergrößere. Ein neuer polniscrer Korridor gibt Polen einen Ausweg zu den lettischen Seehäfen, wo­durch Litauen von Rußland abaeschnitten wird. Nach li­tauischen Berichten ist die polnische Regierung voir den ihr im Wasfenstillstandsvertrage zugestandenen Vortei­len befriedigt. Die polnischen Fordenmgen sind in fast allen Punkten bewilligt worden.

Warschau, 9. Oktober. (T. U.) Nach dem amt­lichen Heeresbericht vom 8. Oktober besetzten die Polen an der nördlichen Operationslinie Zlszmianu und Koly und überschritten dann die Eisenbahnlinie Woloöetzno. An der litauischen Grenze griffen die Litauer ungeachtet des Waffenstillstandes nm 7. Oktober unsere Vorposten an, nahmen das Dorf Maluko und überschritten den Flutzlauf der Mereszanka.

Der Al'stimmnugstermi« für Oberschlesien.

# -#= Geuf, 9. Oktober. l§. C.) DieExcha«ge-Ngeu- tur" meldet, daß die französische Regierung beim Bot- schasterrat die Anberaumung der Bolksabstimmung in Oberschlesien für die erste Dezemberwoche beantragt hat

Polnischer Antrag für die Abstimmung.

w Genf, 9. Oktober. (S, E.i Havas meldet auS Warschau: Der polnischen Regierung liegt ein Antrag auf EU 'chränknug der Abstimmungöbcrcchtignng für Oberst'stesten vor. Die polnische Regierung stellt sich hinsichtlich der staatsrechtlichen Zuteilung Oberschlesiens auf den Boden des FriedenSvertrages. Sie sieht dem AuSfall der Abstimmung mit Vertrauen entgegen.

Interpellatiou über Oberscklefie«.

> * Berlin, 9. Oktober. tS. E.i Die Unabhängigen haben für die bevorstehende Session des Reichstages einen Antrag eingebracht auf Sozialisicrnng aller ReichsbetÄebe. Die Deutsche Volkspartei wird das Reichskabinett über die »bcrschlesiscke Frage und die Entscheidungen des ReichSkabinetts hieriiber interwel- lieren. Auch die Demokraien wollen über Oberschlesien Erklärungen der Regierung herbeifübreu.

Znm polnisck-russiscken Waffenstillstand.

» - Genf, 9. Oktober. (S. E.i DerMatin" meldet aus Warschau: Der u ricgsministcr hat verfügt, daß wäh­rend des Waffenstillstandes kein Urlaub an die Heeres- angehörigen erteilt werde.

Der Vormarsch Wraugels.

* * Genf, 9. Oktober. lT. C.) LautTcmps" bringt die Eiffelturm-Station einen Moskauer Funkspruch, wonach die Truppen des Generals Wrangel 25 Kilome­ter vor Charkow stehen.

Die Rigaer Friedenskonferenz.

* * Riga, 9. Oktober. Die Rigaer Konferenz neigt sich den» Ende zu. Wenn auch die Russen angesichts der Frontlage und der Lage im Innern kapituliert und die polnischen Bedingungen angenommen haben, so ist die Fristfestsetzung, die der Vorfriede einräumt, ein diplo- mnttfdicr Gewinn für Joffe. Ein Teil der polnischen Delegation führt darüber bittere Klage, daß den Rußen diese Frist eingeräumt worden fei, da nunmehr eine Ver­längerung der Frist von der Einwilligung der Rüsten

Warnm die Russen nicht siegte«.

Der russische General Vassilief, der ein russisches Artilleriekorps beim Angriff auf Warschau komman­dierte, flüchtete über litauisches Gebiet nach Paris und gewährte mehreren Zeitungsvertretern Unterredungen. Er erklärte, daß die bolschewistische Niederlage nicht auf die Truppen zurückzuführen sei, sondern auf die Uv- fahiakeit der Führer. Die letzte Niederlage fei auf eine ungeheure Panik zurückzuführen, weil die russische Ar­tillerie der polnischen nicht gewachsen war, außerdem war die Ernährung vollkommen unzureichend. Wäre allerdings Trotzki an der Front gewesen, so hätte die Niederlage sich nicht ereignen können. Trotzkis Einttuß in der russischen Zlrmee sei ungeheuer. Alle feine An- ordnungne würden immer ausgeführt. Er sei ein 'Fhr bemerkenswerter Stratege und ein sehr genialer Orga­nisator. Dadurch habe er mit lächerlichen Miiteln colt- 'llmk besiegen können. Alle Hoffnungen Rußlands, das unter dem bolschewistischen Joche leide, beruhen auf der Armee Wrangels, die gut organisiert sei.

Der Streik im Berliner Zeitungsgewerbe.

x Berlin, 9. Oktober. lEkg. Drahtn.l In einer Sitzung der Buchdruckerobleute des von der Aussper­rung betroffenen Personals wurde gestern nachmittag festgestellt, daß ron der Aussperrung und dem Streik insgesamt etwa 16 090 Personen betroffen und. Im Streik befinden sich etwa 3000 kaufmännische Angestellte. Von der Aussperrung sind 13 000 Arbeiter und Arbei­terinnen der verschiedenen Branchen betroffen.

w Berlin, 9. Oktober. tT. U.! Wie dieT. U." er­fährt, waren auf Veranlassung des Reichsarbeitsmi­nisters am gestrigen Tage die in Frage kommenden An­gestellten und Arbeiterorganisattonen sowie der Arbeit- geberverband für das Berliner Zeitungsgewerbe zu einer Besprechung im Reichsarbeitsministerlum einge­laden. Nachdem die Vertreter der Afa noch einmal ihre ablehnende Haltung dem Schiedsspruch vom 10. Oktober gegenüber begründet hatten, betonten die Arbeitgeber, daß ihr Standpunkt, die Verhandlungen über den neuen Tarif für die kaufmännischen Angestellten erst nach Er­ledigung des Reichstarifs für die Buchdrucker aufzuneh- men, unverändert geblieben sei. Sie erklärten sich aber damit einverstanden, daß etwa ein tretende Erhöhungen scr Vorschlag wurde von den Arbeitriehmervertrerern abgelehnt. Von den jetzt noch erscheinenden Blätterir bat außer derDeutschen Zeitung" auch dieGennania" ihr Erscheinen eingestellt. Während des Streiks beabsickri- gen die Berliner Zeitungsverleaer, ein Einheitsblatt herauszugeben, dessen erste Nimrmer heute erscheinen dürfte.

* * Berlin, 9. Oktober. lVts.) DerVorwärts" gibt unter Vorbehalt eine Meldung wieder, wonach auf Grund ihrer Symvathieerklärung für die Zeitungsver­leaer seitens der Buckdruckereibesitzer sich 150 Firmen bereit erklärt haben, die Herstellung der Zeitungen und der sonstigen Arbeiten der Zeittingsbetriebe zu überneh­men. Bei Verweigerung der Ausführung dieser Arbei­ten durch das Personal werden die Druckereifirmen ebenfalls zur Entlassung ihrer Arbeiter schreiten. Die Buchdrucker und Hilfsarbeiter derNeuen Zeit" in Charlottcnbura haben sich geweigert, die Herstellung der von den Zettungsverlegern geplanten Einheitszeitung auszuführen. Daraufhin sind die Arbeiter fristlos ent­lassen worden. Zurzeit findet eine Sitzung der Zei- ttmasverlcger statt, in der über weitere Maßnahmen be­raten wird.

> * Berlin, 9. Oktober. In der gestrigen Abend- sitzung des Berliner EiewerkschastskartellS wurde mitae- teilt, die Lahmlegung der bürgerlichen Zeitungen bilde einen neuen Versuch zur Beseitigung des Kapitalismus durch das Proletariat. Inzwischen habe der Zeittinas- strcik weitere Ausdehnung genommen. Auch dasBör­senblatt", die letzte bürgerliche Zeitung, die bisher er­schienen ist, bat das Erscheinen einstellen müssen. Der Versuch der an der AuS'perrung beteiligten Berdeoer, eine Notstmrdszeitnng für Großberlin in Charlotten- bura herauszugeben, ist an der Weigerung des erfor­derlichen tecknischen Personals gescheitert. DieD. A. Z." erklärt, daß an ein Ende des StreikS im Zettnnasae- werbc vorläufig nicht zu denken sei. Im Gegenteil, eS scheine, als wolle der Konflikt diesmal längere Zeit an­dauern.

Besprechung des Reickskauzlers mit den Parteiführer«.

Berlin, 9. Oktober. lT. E.i Der Reichskanzler hat zum 15. d. M. die Führer der Parteien des Reichs­tages zu sich gebeten. Der Reichskanzler wünscht vor dem Zusammentritt deS Reichstages eine Aussprache mit den Parteiführern allgemeiner politischer Art.

Protest gegen die LaudeSversammluug.

Berlin, 9. Oktober. DieFreiheit" fordert die Proletarier ^-nm Protest gegen die vom Landtag ange­nommene Novelle Großberlin auf. Am morgigen Sountag soll in einer großen Anzahl Versammlungen gegen die Reaktion (!) in der preußischen LandeSoer- samntlung protestiert werden.

Die saarländischen N«ahhä»:qigrn für Moskau

Saarbrücken, 9. Oktober. lBts.) Die meisten Ortsgruppen der Huabhängigen des Saargebietes haben beschlossen, sich der dritten Internationale ynzuschließen und die 21 Moskauer Thesen anzunehmen.

Der Postbeamteustreik in Holland.

Haag, 9. Oktober. (VtS.) Nach den Verhand- lnttgen der Delegierten der Post-, Telegraphen- und Telephon-Gewerkschaften mit dem Mintsterprässdentz'n. Haben die GewerkschastSleUungen am Frettag Abeuh