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Erklärungen de la Groir’. |
w Der belgische Ministerpräsident de la Croir hat nach seiner Rückkehr nach Brüssel in einer Unterredung über das Ergebnis seiner Besprechungen mit Lloyd George in London erklärt: Nach dem Kompromiß werden die Mitglieder der Wiedergutmackungskommission als Beireier ihrer Regierungen in Brüssel znsammen- treten. Je ein Sackwerstäudiger wirb einem jeden von ihnen beigegeben werden. Tentsckland wird zwei relegierte zur Konferenz senden, die das Recht haben werden, zu diskutieren. Die alliierten Sachverständigen werden ihre Schlnßsolgerungen nickt in einen einzigen gemeinsamen Bericht vereinigen, sondern ie einen besonderen Bericht an ihre Regierungen senden. Die Re- gierungshäupter werden die noch unentschieden gebliebenen Punkte regeln und die Wiedergutmachungsfrage dann im Laufe einer Konferenz zwischen den alliierten und den deutschen Regierungshäupteru er-ledigen. Die Wiedergutmackungskommission, die der Bcrmiäer Vertrag mit der Mission betraut hat, den Betrag der deutschen Kriegsentschädigung imwiderruflick festzusetzen, wird sodann nur noch in beratender und nickt in ent- febeibenber Eigenschaft fungieren, und die Deutichen werden nachher zn den Beratungen des Obersten Rates zugelasfen werden. Auf diese Weise glauot die britische Regierung, daß die Deutschen viel williger eine Abmachung, an der sie mitgearbeitet haben, durchnchren werben.
de la Croix fügte hinzu, man müsse z,machst Deutschland erlauben, sich wieder zu erbeben, Handel zu treiben und zu existieren. Wenn sein Handel und seine Fndustrie wieder bernefteht sein werden, wird es wre- her im Stande fein, zu kaufen und zu zahlen, was es schuldet, ohne eine Katastrophe zu riskieren. Ueber die St^e, in der es sich befindet, darf man sich ruckt lauschen. So ist man z. B. in unserem Finanzkreisen der Ansicht daß Deritschland seit Mouar Iult einen Ueber- sch'iß in ber Ausfuhr aufweift, der einzig zum Zweck der Hebung des MarkkurscS dient. _ j
Die 'ranzösiscue MgiSrnüg kinverBaSen.
•*. Der Pariser Mitarbeiter her „Genfer Nachrichten", der gute Beziehungen zum O.iiei ^Orüw unrexhatt, glaubt zu der ÄlunaÜme oer 'ck^ • ä-^ä^-s-» f**' ^mttw^ic.crrmm die zwischen Lloyd George und de la Croir getroffenen Vereinbarungen über die Abaalkuna der beiden Konferenzen annehmen werbt wnwmeyr, al^i in ber Frage der Wiedergutmachung nicht die Prozedur die Hauptsache sei, sondern die Lösung ber deutschen Probleme. Ohne allzu optimistisch »«]««, weint der Korrespondent, könne man sagen, daß seit ber Epoche, wo man an das Je? bockes paneront" glaubt, F^r - schritte gemacht worden sind. Die französische Arufas- sling wird von den Regierungen immer noch mit Handschuhen angefaßt.
Deutschland hält an Geuf fest.
Die deutsche Regierung hält unbedingt an der, Festsetzung der Wiederglitmachung durch eine Kmnerenz zwischen Deutschland und den Vertretern der Eutente fest, und zwar in der Form, daß Deutschland auf dieser Konferenz als gleichberechtigter- Faktor mrtwirkt. I n Berliuer Auswärtigen Amt fanden Besprechungen statt, zu denen auch hervorragende Persönlichkeiten der Finanz- und Jndustriewelt, die im Recchswirftchaftsrat vertreten sind, hinzugezogen wurden, um die Frage der Genfer Konferenz erneut zu besprechen. Man erwartet im Auswärtigen Amt spätestens im Laufe des Sonnabends die endgültige Entscheidung der Botsckafterkon- serenz bezüglich der Stellungnahnie Englands und Frankreichs zu den deutschen Vorschlägen für die Wiedergutmachung, die in Paris und in London unterbreitet worden sind.
k. Genf. (S. C.j Havas meldet aus Brüssel: lieber die Besprechung Llond Georges mit dem belgischen NMinisterpräsidenten sind Nachrichten verbreitet worden, die nur zum Teil als richtig angesehen werden bittren. Die Konferenz der beiden Staatsmänner hat keinen Verzicht auf Genf ausgesprochen, wohl aber Zur Klä- m-na in der Sckadeusersatzfrage verlangt, daß die Dent- schcu nur beratend zugezogen werden sollen.
Die Entente verlangt 890909 Milchkühe.
«^Berlin. (B. T.l Zu der Meldung, die Eutente habe nenerdings die völlig nncrfüMare Fordernng von 810 000 deutschen Milchkühen gestellt, hort das „B. T. an zustä«dircr Stelle: Nckannttich müsse ««ck de« Bc- stimmnnge« des Friedensvertrggcs n. a d e Ticre dic Deutschland infolge von Kriegöhandlun^t gehaucht oder vernichtet hat, anf Verlangen der Ententemächte durch Tiere gleicher Art ersetzt werden. Die Zahl detz in den Denischland überreichten Listen _ angegebenen Milchkühe erreicht in der Tat n«gefahr 8000IW Strick. Die von dentscher Seite erhobenen BorsteNnngcu bat die Entente nnverücksichttgt gelassen. Nnnmeln ist die Wiedergutmachnngskommissinn von nenem an mc k Reichsregiernna herangetreten. Wie wir doren, wird zur Zeit eine Denkschrift attSgearbeitet, in der die Nn- L Möglichkeit der Liefcrnug der geforderten »LdiMiihe «aw- 7 gewiesen wird.
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Aus Oberschlesien.
Dcrsckievung der Abstimmung biS zum Frühjahr.
•* Wie auS Breslan gemeldet wird, hat nach Mitteilung auS englischer Quelle der Oberste Rat >«PariS beschlossen, die Abstimmung tu Overfchlesteu erst im
Montag, den 18. Oktober
kommenden Frühjahr abhatten zu lassen, da es technisch nicht möglich sei, sie früher vorzunehmen.
Während von der Pariser RegieruugSprefse versucht wird, die Hiuausschiebung der Volksabstimmung in Oberschlesien als eine Mache der deutschen Regierung hinzustellen, was natürlich völlig unsinnig ist, da Deutschland das größte Interesse an einer baldigen Abstimmung hat und darauf drängt, daß der Absttm- muugstermin so schnell als möglich angesetzt wird, wird nun von englischer Seite, falls die Meldung richtig ist, woran kaum gezweifelt werden darf, die gestrige Pariser Meldung ebenfalls als unrichtig bezeichnet ünd-festae- stettt. daß dagegen der Oberste Rat beschlossen hat, die Volksabstimmung bis zum nächsten Frühjahr hinaus- zuschieben. Die angegebenen Gründe, daß eine baldige Volksabstimmung technisch nickt durckzusiihreu sei, sind nicht stichhaltig. Der Oberste Rat hat sich, wie schon so oft, den polnischen Einflüsterungen zugänglich gezeigt. Und was täte er nicht dem polnischen Günstling alles zu Gefallen? Die Hinaussckiebung der Volksabstimmung ist ein Versuch, Oberschlesien den Polen ohne Volksabstimmung in Sie Hände zu svielen, wie es von diesen gewünscht wirb. Die deutsche Regierung darf demgegenüber kein Mittel unversucht lassen, die polnischen Ge- waltvläne snuidite zu mache».
Ei« poluisches Weißbuch.
Aus Berlin wird offenbar halbamtlich gemeldet: Von polnischer Seite ist ein Weißbuch zusannnengestellt worden, das den Beweis zu erbringen versucht, Deutschland habe sich in Oberschlesien der Verletzung des Friedensvertrags schuldig gemacht. Die deutsche Regierung, her amtlich daS Weißbuch Nicht zugestellt worden ist, Har die polnischen Veweisstiicke geprüft. Das Ergebnis der Prüfung liegt nunmehr in einer Denkschrift „Der wahre Wert des polnifchen Weißbuches" vor. Danach sind von den aufgeführten 47 Dokumenten 27 gefälscht. Von den übrigen 20 sind 6 polnische Agentenberichte und Zei- tungsmeldutlgen ohne jede Beweiskraft, 6 mrkontrollier- bare Prioalzeugeu oder Schreiben ohne irgendwelche Bedeutung und lediglich 8 echt, diese aber zum Teck noch entstellt. Diese 8 Dokmuenre beweisen aber nickt das arlgeWM. Vo^bzuöcüsein gehdwer deutscher Kampfe"- gantsatrorM iit phroht^ und der ihnen von den Polen zugeschrisbenen Absicht-, ' ck mitLlewalt Llld^sogak. M-t U"te>stMurig ^ deutsch ^.eySraeü des AafttNMMMjebMK -: f^en. Deutschörletts wiro demnächst auf Grund besserer tziewcismittel der Nachweis geführt werben, daß die Absicht gewaltsamer Aktion in Oberschlesien nickt bei der deutschen Regierung, wohl aber auf polnischer Seite bestanden hat und besteht.
Die AbstrmmAung in Oberschlesien.
Keine amtliche Mitteilung in Berlin.
»-»• Berlin. (S. C.) An amtlicker Berliner Stelle liegt keinerlei direkte oder indirekte Bestätigirug der Meldung des „Rotterdamschen Courani" vor, wonach der Oberste Rat in Paris beschlossen hat, die Abstim- mnug in Oberschlesien erst im fommenben Frühjahr ab- halten zu lassen. Da der französische Botschafter erst am Mittwoch riach Berlin zurückkehrt, so wird auch früher kaum eine Mitteilung der deutschere Regierung hierüber zugehen. An amtlicher Stelle wird größte Vorsickt gegenüber der im Eingang erwähnten Nachricht angera- ten. Sie ist bis zur Stunde jedenfalls apokryph.
**®enf. (T. Cb Eine Meldung der ,.Temps"-Agen- tur vom Freitag besagt, daß die Entscheidung der Alliierten über den Termin her Abstimmung in Oberschle- fien in der Sitzung des Alliierten Rates noch nicht ge- fallen fei. Eine weitere Beratung der Botschafterkou- fcrenz über die obcrscklesisckc Frage findet am 23. Oktober statt.
Sie ersten amerikanischen Milchkühe.
>* Der „VtsA schreibt: „Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, sind die ersten amerikanische« Milchkühe jetzt tatsächlich unterwegs. Sie sollen für Sachien bestimmt sein. Weiter hören wir, daß die Amerikaner auch die Transportkosten aufgebracht haben. — Bet dieser Gelegenheit richten wir folgende Anfrage an den Reichseruähruugsmtnistcr Dr. Hermes: Fst es wahr, daß der in unserem Artikel vom 13., Oktober genannte Geheimrat Brose, dessen geincingesabrllcher . Bürokratismus die Lieferung der amerikanischen Milchkühe so lange hintertrieben hat, als Belohnung für seine .Verdienste" um die Untereniährung des öeutidicn Volkes jetzt zum Ministerialdirektor befördert worden ist?»
Landarbeiterstrew in Greifswald.
** Ein Laudarbetterstreik ist im Kreise Greifswald in Pommern, in der Nähe der Stadt Lassau auf mehreren Gütern angebrochen. Nur Freitag mittag wurde bereits auf sechs Gütern gestreikt. Die technische Nothilfe soll unter militärischem Schutz sofort eingesetzt werden, da die Streikenden selbst die NotstaudSarbeiten ablebuen. Der Grund des Streiks ist darin zu srrchen, daß in der Lassauer Gegend ein Poltzcikvnnnaudv zur Bekämpfung der Kariosfeldiebstgöle auwefenb ist, von dem bereits ein Kartoffeldieb angesckossen wurde. Die ^trerkcnden verlangen die Abberufung der Polizei, andernfalls drohen sie mit dem Generalstreik.
Räumung Kärntens durch Serdleu?
•* Aus Wien wird gemeldet: Auf den von Derrtsch- Oesterreick erhobenen Protest wegen deS Einmarsches der tugo-slawischen Truppen in Kärnten hat der jugo- «che Minister des Aeußer», Dr. Trunckitsch, in einer nur« geantwortet, in der er versickert, daß die
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1930
jugv-flawkfche Regierung bereits Sie Räumung der Zone A ungeordnet habe.
Die Rückgabe Kärntens.
** Wie«. (S. C.) Wie den Blättern aus Klagenfurch gemeldet wird, erklärte die Abstintmungskommiskion, Satz der Protest der juqo-slawiscken Regierung gegen das Resultat der Volksabstimmung, der ihr übergeben wurde, die Uebugabe der Staatsgewalt an Oesterreich nickt aufhalten soll und daß die Uebergabe der Staatsgewalt bei der alliierten Konferenz in Paris, entlvre- chend dem Abstimmungsergebnis, nachgesucht worden sei.
AnttbolfchewiMche Bewegung in Rußland.
** Helfingfors. Die von den Bolschewisten eingesetzten außerordentlichen Untersuchungskommiflare in Sibirien sind einer weitverzweigten autibolschewiftische« Organisation auf die Spur gekommen. Ueber 1000 Soldaten sind verhaftet worden, hauptsächlich Offiziere der Heere Koltschaks mrd Sennerows. Budjennn, dem das Komnrmrdo über das Kavalleriekorps abgenommen war. soll jetzt damit beschäftigt sein, den Krieg gegen den Bolschewismus zu organisieren. Die roten Garnisonen mehrerer Städte sollen sich empört haben. Sie verlangen sofortige Abfchließrma des Friedens an allen Fronten.
** Helfingfors. Nach Meldungen aus Biazma ist unter den russischen Truppen eine Meuterei ausgebro- chen. Ein Bataillon weigerte sich, an die Front zu gehen. Die Truppen wurden von Chinesen umzingelt. Zahlreiche Soldaten sind erschossen, der Rest ist nach Sibirien geschafft worden. In Tambow und Kossow befinden sich die roten Garnisonen in voller Meuterei und Empörung.
Englisch-französische Note an Warschau.
** Paris. (L.-AI England und Frankreich haben wegen der Besetzung Wiluas eine gemeinsame Note nach Warschau gerichtet.
Russisch-englischer Gefangenenaustausch.
" ** Die Sowjetregierung hat in ihrer Antworr auf die 9tote von Lord Curzon erklärr. daß sie bereit sei, bett Austausch der A.'fa.ru 1,mMuhS7r 7 I -'-'- ^.--^ -^^
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»» Meldungen aus China zufolge vollzieht sich dort ein Umsturz. Von den Ereignissen liegen noch keinerlei amtliche Meldungen vor. Die letzten Berichte aus Neuvork und London sind vier Tage alt. Reuter und Havas bestätigen aber, daß in China erbitterte Kämpfe zwischen der Regierung und den aufständischen Generalen im Gärige sind. Der chinesische Gesandte in England hat erklärt, er habe seit 5 Tagen keinerlei Mitteilung von seiner Regierung erhalten.
>- Geuf. Ueber Neuyork wird aus China gemeldet, daß der Aufstaus in Peking zur Flucht der Regierung geführt hat. Die Haltung der Provinz-Truppen sei schwankend. Ein amerikanisches Geschwader, bestehend aus 23 Schiffen, ist nach chinesischen Häfen ausgelmtfen. um den Schutz der amerikanischen Interessen in China wahrzunehmen.
Richtlinien für die Vieh- und Fleischwirtschast.
Die Regelung der Vieh- und Fleischbewirt- s ch a f t u n g im Regicrunasbetirk Casfel wurde in einer von der Landwirtschaftskammer Cassel einberufenen und im großen Stadtverordnetensitzungssaal des Rav- hauseS in Cassel abgehaltellen, mrs dem ganzen Regierungsbezirk besuchten Versammlung von Mitgliedem der einzelnen Magistrate, der LandratSämter, der Land- wirtschaft. des Viehhandels, der Flei''cherinnungen, der Gewerkschaften, der Hausfrauen- und Beamtenorgan - sationen behandelt. Sie hatte zum Zweck, ein bett, liehe Richtlinien über die Vieh- und Fle,schb<- Wirtschaftung festzusetzen, und zwar in der Wetze, daß man unter allen Umständen weitere Preissteigerungen auf dem Vieh- und Fleischmarkt bintauhalten wolle. Zu diesem Zweck wurde ein Ausschütz gewählt, der den Auftrag erhielt, mit den einzelnen Kreisen in «nute Fühlung zu treten, Märkte zu überwachen, Prelskru- fronen einzurichten, um auf diese Weise einen besseren Preisausgleich im Regierungsbezirk herbeizuführen und ein Ucberbieten der ^kreise durch einzelne. Infta:- zen zu verhindern. Diejenigen, die gegen die festge^'v- ten Richtpreise verstoßen, sollen der Oefrentüchkeu be- kanntgegeben und, wenn es sich inn schwere Verstöße handelt, dem Wuchergerichr zugeftihrt werken. In bett Ausschuß, den zunächst der Landmr von Pappenheü^ Cassel leitete, wurden Vertreter der Landwirtschaft, deS ViehhandelS, der Flcischerinmmgen gewählt anser» deut Vertreter der Gewerkschaften, der Hausfrauen- und Beamtenorgaliisationen. Ein Ausschuß, der alle diese Gruppen umfaßt, wird demnächst zusammenircreu, nur über seine Ptaßuahmcn zur Herabmindermig b™ Preise Bericht zu erstatten.
St« einträglicher Posten.
e-t Nach einer Meldung aus Berlin teilt der Veretzr gegen SaS Bestechungsunwesen mit daß daS ReimS- schatzministerium am 18. Oktober die sofortige Entlas- srmg de^ Dr. Franz Münch aus seiner Stellung als Leiter der staatlichen Feuerversickerungssielle der KriegS- gesellschauen verfügt hat. Dr. Münck hat t« seiner «nt- l ist es Stellung aus Versicherungen eine Million Provision in 13 Ptouaten als Nebenverdienst bezogen. -