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Montag, den 24. Oktober

fiaaUgeiprets Mr die einipofÄge Zeile K Plg., «asoaris 60 Pf^

1920

Autonomie für Oberfchieflen.

Die Entscheidung gefallen.

** Berlin. (L.-A.) Der Nnsschntz für auswärtige Avgelegenheite« trat am Sonnabend normittng zusam- men, um sich nochmals mit dre Frage der Autonomie für Oberschlesten zu unterhalten. Außer den Mitgliedern der Reichsregiernug nud des Reichstages waren Abqe« ordnete der preußischen Landesversammlung, Mitglieder Per Staatsregiernna und des Präsidiums der Laudes-

Versammlung erschienen. Anwesend waren auch die Ab­geordneten von Oberschlesten. Die Besprechungen sin- nur informatorischer Natur. Es sollte allen Beteiligten Gelegenheit gegeben werden, die Gründe für und gegen die Autonomie zu hären. Die Verhandlungen würde., zum Abschlntz gebracht. Das Ergebnis ist folgendes: Die

ICK

Reichsregierung wird demnächst ein Gesetz eiybrmaeu, das in Oberschlesten nach der Entscheid«»« für Deuisch- laud Sie bnudesftaatliche Autonomie erklärt. Die An^ Nahme des Gesetzes im Reichstag ist nach den Verhand- lvugen des Ausschusses ««d den dort von den Vertretern sämtlicher Parteien abgegebenen Erklärungen gesichert.

Aufschiebung der Absttmmuug in Oberschlesien

^Rotterdam. lS. C.) Die LondonerTimes" melden aus Paris, Satz her alliierte Botschafterrat am letzten Donnerstag das ventsche Ersuchen nm Bekannt­gabe -es Termins der Bolksabstinunnng in Oberschle-' fielt dahin Beantwortet hat, -atz der alliierte Rat noch keine Entscheidung gefasst habe und eine solche noch nicht in Aussicht genommen sei.

Das ASstimmungsreglement für Oberschlesten.

Das polnische Plebiszitkommissariat hat im Septem­ber 1920 der Alliiertenkommission den Entwurf eines Rbstimmungsreglements für Oberschlesien vorgelegt, ^u den Borschlägen des polnischen Entwurfs liegen nunmehr die Aeußerungen des Plebiszitkounnissariats

für Deutschland vor, die gleichzeitig auch Gegenvor­schläge enthalten. Das deutsche Plebiszitkommissariat betrachtet als Grundlage dieser Dorschlüge die Regle­ments der Abstimmungen in Schleswig, sowie in Ost- und Westpreußen. Es hält sich streng an die betreffen­den Bestimmungen des Friedensveit-ages. während die

wurden, die Einreiseerlaubnis verweigert. Sie wollten sich über Schweden nach Rußland begeben.

Der Naub der deutschen Handelsstotte.

»- Das Londoner Prisen-Gericht hat entschieden, daß deutsche Schiffe, die zu Kriegsbeginn in englischen Hä­fen lagen, »hreu Eiaentümern nicht znrjkkgegebeu, son­dern konfisziert werden sollen. Bei einer früheren Ent­scheidung hatte sich das Priten-Gericht auf den Stand­punkt gestellt, daß die Bestimmungen der 6. Haager Konvention, die das Gastrecht derartiger Schiffe auch während des Krieges anerkennt, anzuwenden seien. Die jetzt gefeinte Entscheidung verläßt diesen Standpunkt. Als Begründung wird die Mchtbeachttrnq der 6. Hanger Konvention durch Deutschland seit Kriegsbeginn ange­geben.

Frankreich fordert 175 Milliardeu.

>* Genf. tS. C.) DerTemps" veröffentlichte am Freitag den Bericht über die lebte Sibniig der Wieder- gutrnachnnqskmnmiision. Danach ist bestimmt, daß die französische Gesamtforderung an Deutschland 175 Mil­liarden Mark Beträgt Der Bericht desTemps" führt weiter aus, es sei lediglich noch unentschieden, ob die Währung des Jahres 1914 oder des Jahres 1918 der Forderung zn Grunde zu legen sei.

Deutschland bleibt vom Völkerbund ausgeschlossen.

w Gens. sS. EU Wie BerMatin" erfährt, steht die Aufnahme aller restlichen Staaten Europas in den Völ­kerbund mit vorläufiger Ausschließung Deutschlands, Oesterreichs und Rußlands augenblÄklich zur Erörte­rung durch die Alliierten.

PrsLeft der Daurziger Polen.

>* Der Polenklub in Dnn-ig hat ein langes Protest­telegramm an die i'oluiühe Relegation in Paris gesandt. Darin heißt es: Angesichts der beunruhigenden Ge­rüchte, die von den deutschen Blättern über «.unen Dan- zig-polnischen Vertrag in Umlauf gesetzt werden, der einen schweren Bruch des Bersailler Vertrages dar- stellt, ruft der Polenklub den polnischen Delegierten in

** Rotterdam. (S. 6.)Matin" meldet aus London, Die Trabe Union gab am Freitag früh die Zahl der Streikenden und durch den Kohlenmangel feiernden Ar­beiter mit 2118 000 an. In Manchester stehen zwei Drit­tel der Webstttkle und in Liverpool die Hälfte der Fab­riken still. Mit der militärischen Besetzung der Hanpi- eifeubahnlinien im Vereinigten Königreich ist Freitag früh begonnen worden.

Generalstreik in Irland

x Die Sinnfeiner haben den Generalstreik für garm Irland erklärt. Die Unterstützung der im Streik ste­henden englischen Arbeiterschaft ist angeblich sicher. In Dublin erfolgten in verschiedenen Straften Erplostoue«. Es wird behauptet, daß die Sinnfeiner das Waffenarse- nal angegriffen und teilweise sich großer Mengen Waf­fen und Munition bemächtigt haben.

Streikstimmuug auch unter ben belgischen Bergleute».

" Zürich. lT. R.i Das belgische BlattLibre Parole" berichtet, daß man in Belgien ebenfalls mit den Rück­wirkungen des englischen Bergarbeiterstreiks zu rechne» habe. Weitere Schichten der belgischen Bergleute sind geneigt, in einen Sympathiestreik einzutreten. Die Berg­arbeiter der belgischen Gruben wollen am Sonnabeud eine Urabstimmung über einen sofortigen Svurpathie-- streik vornehmen.

Die Krisis in Italien.

** Mailänder Blättern zufolge steht Italien vor »eai Bürgerkrieg. Nitti und zwei fozialistische Deputierte sollen sich verbunden haben, um die Abdaukuug des Ka­binetts zu erzwingen. Allerlei Gerü.nre schwirren um­her und zeigen, daß Italien vor ernsten Ndwierigkei- ten steht. Die Regierung hat für Sonntag alle öffent­lichen Versammlungen verboten, um weitere Unruhe» zu verhindern. Die Lage in Bonlogne ..... '

ernster.

wird täMch

Paris zu. sie möchreu.in dem Falle, daß diese. Nachricht sich Bestätigt, iBre Unwschrist unter eine derarttae Kok- zession verweigern.

polnischen Vorschläge in vMxreu^ V^en »H > ^ ,' \- X. Xw«"ernwif?r«: DMWUelönnacu a:t3

Vertrages in Widerssruch stehen und überdies die Ten­denz zeigen, die Vornahme einer völlig unbeeinslutzten und gerechten Abstimmung zu hintertreiben.

Nie Meise Sitiorojews und LefowsNs.

Ihre Tätigkeit in Berliu.

Eig. Drahtn. unseres Berliner M.-Mitarbeiters'.

x DerB. L.-A." schreibt: Die auf Veraulafluug der Reichsregierung angewiesenen russischen Bolschewisteu- ftthrer Siuomjew und Losowski verlassen am Sonn­abend vormittag Berlin. Sie fahre» kurz nach 8 Uhr vom Stettiner Bahnhof nach Stettin, von wo die Wei­terreise mit einem Dampfer uach Reval erfolgt. Gleich­zeitig mit ihnen reifen auch die übrigen Abgeordnete^ »er allrutzstschen Gewerkschaftsverbände ab.

Ueber die Vorbereitungen der Abreise erfahren wir folgende Einzelheiten: Ursprünglich hatte die Reichsre­gierung ersucht, Stnowjew und Losowski bereits am Donnerstag abzuschieben. Am Montag erschien im Ho­telWarschauer Hof", wo die Russen Qnartier genom­men hatten, ein Kriminalkommissär mit einer Anzahl Beamten, um die Russen zur Abreise nach Hamburg zu veranlasien, wo noch der von den russischen Gewerk­schaftsmitgliedern zur Einreise nach Deutschland gechar- retc russische DampferRobotnik" liegt. Sinowrcrv und Losowski weigerten sich sehr energisch und erklärten, auf eine so plötzliche Abreise nicht vorbereitet zu sein. Au­ßerdem hätten sie durch den Sowjetgescmöten Kopp die Einreise nach Schweden nachgesucht. Schl.cftlnk erbten ©er* Viktor Kopp nebst Dr. Kurt Rosenfeld im Hotel und verlangte von der Regierung eine zweitägige Auf­enthaltsverlängerung unter der Begründung, daß dann sämtliche russischen Delegierten gemernsam abreisen

^"^Wie bereits erwähnt, hatten Sinowjew und Lo- sowskt mit den sieben russischen Gewerkschaftlern und zahlreichem Gefolge im HotelWarschauer Hof", Doro- theenstraße 69, Wohnung genommen und dort lo Zim­mer belegt. Eine Reihe weiterer Räume diente zum Bürobetrieb. DerGeschäfisbetrreb" war ein sehr reger Die Schreibmaschinen klapperien Tag und Nacht mi­die Empfänge von Kommunisten usw. waren zahllos. Zur .persönlichen Sicherheit" hatten sich die Riissen eine kommunistische Leibwache zugelegt, die vor den Türen hielt und alle vier Stunden durch Ersatzposten abgelöst wurde. Diese Leibwache trat in dem Hotel sebr selbst­herrlich auf, begleitete diemoskowitischen Göttei" auf Schritt und Tritt bis in die geheimsten Winkel und be- Äbachtcte mißtrauisch jeden anderen Hotelgast. Es lie­fen denn auch von den übrigen Gästen mannigfache Be­schwerden bei dem Besitzer ein, da an ll!nhe in dem Hotel ,. nicht zu denken war. Am Freitag atmete denn auch ab st les auf, als die bevorstehende Abreise der Rüsten be-

sannt wurde. Zwei große Lastautos mußten für »av K Gepäck der Russen herbeigeholt werden. Dre Berstau- ? «ng wrirde von Komvinnisten besorgt.

i.'* Berlin. (S. C.) Die Abreise der beiden Rüsten aus st Berlin erfolgie heute früh ohne Zwischenfall. Die bct- > den Russen führten nicht viel Handgepäck mit sich. Es 1 wurden nur zwei Handkoffer und zwei größere Koffer mitgenommen. Die schwedische Regierung hat Sen rus- SMen Vertretern, die aus Deutschland ausgewiesen

ißten für das Die Verstau-

Pariß zufolge bestätigt es >'? daß die polnische Delega-

tion die Konzession nicht unterzeichnet hat.

MiMärbünduiS Frankreichs mit Wrauqel.

»-- Geuk. (S. 6.)Herold" meldet den Abschluß des MrlitLrbnu-uisfes Frankreichs mit der lüd-rufsische« Regierung. Man hat mit bevorstehenden Erklärungen

der Regierung zu rechnen.

Die

»* Riga. (L. Mobilmachung

im Kammerausschutz für Auswärtiges

Mobilmachung in Litauen.

AI Die litauische RegierlMg hat die von weiteren fünf Jahrgängen litau-

V^U ÄJVUHVii 1 wurden nur

Der Fall Hermes.

Die auf Beschluß des Reichskabinetts vom Reichs- justtzmtnister und Reichsfinanzminister gegen Dr. Hermes emaeleitete Untersuchung hat ergeben, daß We persönliche Ehrenhaftigkeit des Ministers außer allem

^L-nnd frü^ ^niLiäc See ber dem Reickstag wird dadurch nicht berührt. em Vernehmen nach hat sich auch die Zentrumskraktion des Reickstages mit der Angelegen­heit beschäftigt und die Politik -es Er»ä-r«uqsm»«t- sters in vollem Umfange gebilligt.

Die Rlesenkosten der Relchsgetreideftelle.

Jm Verlause der Sitzung des WirtschaftSausschuf- ses der bayerischen Lanöesversannnlnng machte Land- roirtschaftsminister Wntzelhofer Mitteilungen, aus de­nen hervorgeht, daß die Reichsgetreidestelle im ganzen 4902 Personen, darunter 4 Geschäftsführer mit je 6000 Mark Monatsgehalt, 5 stellvertretende Geschäftsführer mit ie 4000 Mark Monatsgehalt usw. beschäftigt mit einem Gesamiaufwand von 72 688 331 Mark. Die Ber- waltungsabteilung beschäftigt 14 hohe Beamte, 40 mitt­lere Beamte, 120 Angestellte im Bürodienst,, 44 Ange­stellte tm Kanzleidienst und 60 untere Beamte mit ei­nem Kesamtkostcna«fwaVb von 2119 834 Mark. Im Wirtschaftsjahre 1919/20 wurden von der Reichsge- tretdestelle erfaßt an inländischem Getreide 51314 000 Zentner, an ausländischem Getreide annähernd 10 Millionen Zentner. Auf jeden Zentner des erfaßten Getreides entfallen von der der Geschäftsabteilung der Neichsgetreidestelle erwachsenden Unkosten L35 Mark. Der Minister bemerkte noch dazu, der Reichswirtschafts­minister habe ihm persönlich erklärt, daß Vorsorge ge- toffen sei, daß 1200 Personen aus der ReichSgetret5v- stelle, Geschüftsabtcilung, herauskommen und daß et mit den Kriegsgesellschasten aufräumen werde. In Bayern koste die Unterbringung des Brotgetreides überhaupt nichts.

Dr. Mayer Beim französische» Außenminister.

** Genf. (T. E.i Nach Pariser Meldungen hatte am Donnerstag der deutsche Botschafter eine Verhandlung mit dem auswärtigen Amt, die der oberschlesisckeu Frage, der Wiedergutmachung und der Genfer "Konfe­renz gegolten hätte.Echo de Paris" erfährt, daß die Verhandlungen der Alliierten über die Konferenz in Genf noch weit von der Einladung an die Deutschen ent­fernt seien.

Gencralstreikgcfahr in Berlin.

* Berlin. fS. E.) Nach Mitteilungen derFreibeil" und desVorwärts" wirb in Berlin ein Generalstreik für kommende Woche vorbereitet, der am sNontag oder Dienstag beginnen soll, um in erster Linie gegen die, Ausweisung der russischen Gewerkschaftsvertreter auS Deutschland zn demonstrieren. DerVorwärts" warnt Ste Mehrheitssozialisten vor der Teilnahme.

Protest gegen Bir Biehablicfernng.

** Das Kleinbauern-Komitee von Oberbayern bat in Mtinchen einstimmig einen scharfen Protest gegen die- von der Entente erhobene Forderung auf Mliefernu- von 810 000 Milchkühen erhoben. Diese Menge könne,' unmöglich abgelierert werden. Schon deshalb nicht, weil viele Tausende Stück Vieh durch die Maul- und Klauen­seuche eingegangen sind. Weitere Zehntausende sind et> krankt. Durch Bie bisherigen Viehtransporte sind be­reits große Setkchen-Ucbertragttngen erfolgt. Vor allem ist die Rinderpest und Maul- und Klauenseuche aus Bel­gien nach Deutschland eingeschleppt worden.

Sie Ausräumung in Ben Miuksterie».

* Der dem Neichsfinanzmintster beige gebe« M- «mzdtktator 8at eine Entlast«»« »er «neeftegtarjiar

scher Staatsngehöriger angeordnet.

Gencralftre-kylärre in Dauzig.

** Dauzig. <S. E.t Die Gewerkschaften der S-adk Danzig haben für morgen eine Versammlung einberu­fen. Es liegt ein Antrag vor, auf die zwangsweise Schlietzung des Danziger Parlaments hin den General­streik zu erklären.

Polnische Offeustve gegen Litauen.

x- Meldungen aus Riga zufolge hat der polnische Ge­neral Zeligowski mit der Ausweisung aller angesehe­nen Männer litauischer Nationalität aus Wilna be­gonnen. Die litauischen Verbindungsoffiziere, die der Kontrollkommission des Völkerbundes zugeteilt waren, wurden nicht in die Stadt hineingelassen. Der Haupt- augrisf her Polen gegen die Litauer hat ein gefixt Bis­her ist er erfolglos geblieben.

Ein Tagesbefehl Wrangels.

** Aus Sebastopol ist ein Funkspruch eingegangen, wonach General Wrangel folgenden Tagesbefehl erlas­sen hat: Die russische Armee ist auf dem Vormarsch, um ihre Heimat zn befreien. Sie hat ein Anrecht, auf die Unterstützung aller jener zu zählen, denen sie Hilfe bringt. Wer die Bevölkerung gegen die russische Ar­mee aufhetzt, der wird aus dem Befehlsvereich ausge­wiesen werden, ohne Ansehen von Rang und Stellung des Schuldigerr. Der Feind wird besiegt werden.

Der Streik in England.

Die Lage im Streik der Eisenbahner tn England ist durch ein bisher gefatztes Ultimatum der Eisenbah­ner aufterordentlich verschärft worden. Nach diesem Ultimatum werden sich die Transportarvetter anschlie- üen. Die bisherigen Verhandlungen mit den Arbeit­nehmern haben eine gewisse Einigung erzielt insofern, als die Regierung bereit ist, zwei Shilling zu bewM- gen, werm die Kohlenfördening im Verhältnis dazu ge­steigert wird.

Verschärfung der Streiklage in England.

«-* Rotterdam. (S. C.s Der englische Grubenarbeiter­streik hat auf die Schiffer-Organisationen übergegriffen. Die Elewerkschaft der Hafenarbeiter hat beschlossen, die Arbeit niederzulegen, falls die Eisenbahner in den Streik treten. Aus den englischen Häfen sind am Don­nerstag 203 Schiffe ausgefahren gegen 830 am Donners­tag der Vorwoche.

w Rotterdam. iS. C.i Am Freitag Ind feine Schiffe aus England in den holländischen Hafe» eingelaufe». Die englische Post ist infolgedessen ausgeblieben. Im Telegrapheuverkehr sind Schwierigkeiten eingetreten. Nach einerTtures"-Meldmia wollen die Beamte» der Stadt Lvudv» am So»»»be»- i« -e» Streik treten.