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j iwzelgeripretj«: die ciaipiitige PetUzesle «der ; | deren Kran V Vjermiz, «utirte v* psermis j : in TeftteU Mk v- / Lernfprecher Nummer 8. j

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Sonnabend, den 11. Dezember

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1920

^^ökSMVSch^mttds^Enkenrel

Note über die Entwafsunua der Einwohnerwehren.

>* Dem Vorsitzenden der mterallftcAen Militärkour- miksion. General Rollet, ist am Donnerstaa eine Rote über die Entwcftunng und Anslösm-o der Selbstschutz- orga«i-ationeri übergeben worden Die Note sagt, daß Dentschland ohne völkerrechtliche Vervilichstmq zur Auf- löftma der Selbstschutzorganisationen nichtmilitärischen Charakters niemals anerkannt babr. Auch aus dem

Friedensvertrage könne eine Verpflichtung hierzu nicht dergeleitet werden. Die Frage der Selbstschutzorgani-

UC^MCAVllVl IVtHHUU ^tv tyiuni UV1 ^^IVUtUrUüVmUiH- sationen sei eine innere Slitstelenenbeif unB eine vor- MbetaeBenbc Einrichtung für Zeiten außergewöhnlicher

Nmstände. Es liege im eiaenen Interesse des Staates, diese Hilfsmittel sobald wie möglich entbehrlich zu ma­chen. Die Entwaffnung der Einwohnerwehren läßt die

deutsche Reaieruna sich mit allen'Mitteln angelegen sein Nach emer Erklärung über die Entwaftmmgsaktion be­handelt die Note eingehend Vanerns besondere Ve;Mlt- »iffe, wo zur Auslösung der Giiimofmenvebren erst ge­schritten werden könne, wenn die Entwaffnugg der staatsfeindlichen Elemente durchgeftil-rt sei. Auch in Ostpreußen müsse mit einer Verzögerung der Entwaff­nung gerechnet werden, da die Revöllerung durch bol­schewistische Gefahren dauernd bedroh! fei und deswegen in der Lage sein müsse, sich zu schützen. Zum Schluß töricht die Note das Vertrauen zu den alliierten Regie­rungen aus, daß sie sich den besonderen Umständen nicht verschließen werden.

Ablehnung der NSstiMM«ugS- n«d Rheinlaudnote.

** Wie derL.-A." hört, werden im Anschluß an die am Donnerstag überreichte deutsche Einwohnerwehr- Rote am Freitag zwei meitere bcnGAe Rntworinnter- »n die Entente abgesandt werden. Die erste beschäftigt sich mit dem Vorschläge Llond Georges hinsichtlich her. Abstimmung in ObersKlefien. Die deutsche Regierung wird in ihrer Antwort den Vorschlag ablehven mit der Begründung, daß er den Bestimmungen des Fried«---§- i Vertrages in keiner Weise entspreche. Einen gleichen EehNcndcn Bescheid wird die deutsche Regierung in Sachen der Rhcinla«d«ote zum Ausdruck bringen, in her gewisse Forderungen in Bezug auf die Kundgebun­gen deutscher Regiernngsoertrcter gestellt innren. Die deutsche Regierung wird den Standpunkt vertreten, daß der Anspruch 5er Entente, die Miuißcrreds« zuvor ens zumelden, in keiner Weise den Bcstimmm;gen des Frie-

in Brüssel sich ausschließlich mit Anträgen der Alliier- ten besalikn werde.

Französische Justiz.

»* Mainz. H. Z.j Das französische Milikärvolizei- gericht nerurieilte die Ehefrau eines spanischen Sümts- anaehörigen tueaen Beleidigung Krautreims zur höchst zulässigen «Geldstrafe von 3000 Mark. weil sie dem StenfimäBdK« einer bei ihr cinguartiertcu französischen Offtziersfamilie gegenüber die Acnßernng getan hatte, es sollte sich als deutsches Mädchen schämen, bei Frau- zosen Dienste zu leisten.

VrezichlAM KMstMiins «sSes 2|toii?

Fraukrezchs Oeientsorge«.

»* Meldungen aus französischer Quelle wollen wissen, daß König Konstantin sich entschlossen habe, zu Gunsten seines ältesten Sohnes auf den Thron zu verzichten. Kit gleichem Sinne besagen Londoner Nachrichten, daß die neue griechische Regierung unmittelbar nach Empfang der gemeinsamen Note der Alliierten ein Telegramm nach Knarrn gesandt habe, in dem König Konstantin er- fitdü wird, abzudanken, um feindselige Maßnahmen der Alliierten gegenüber Griechenland zu verhindern. Das Echo de Baris" betrachtet jedoch alle diese Nachrichten als verfrüht unt) glaubt lediglich, das; sich in der Hal tuna der griech-fthen Regierung eine gewisse Nusicher- Veit bemerkbar mache. Selbst wenn aber der König Konstantin nicht nach Athen anrücHehren sollte, so wäre dies nur ein scheinbarer Sieg der französischen Diplo- Mütie, weil diese Wendung das Oricntvrvblem nicht löse, sondern im Gegenteil noch schwieriger gestalten

würde. Inzwischen fährt die Pariser Presse fort, in der hestinsten Weise gegen

Könia Konstantins au an denMatin" wird die König Konstantin habe. nicht mit seinen stimmen.

die Frenndschaftsbeteuerungen volcmisieren. In einem Brief festgestellt. daß die Erklärungen, einem Havasvertreter gegeben früheren Erklärungen überein-

Das Ergcdr-^s der griechische» BolWabstintMnng.

*» Meldungen aus Mben AUfolae not die griechische Regierung das Schlußemebuis der BoNsabMmmuna bekannt aege en. -ä^OOQ Stimmen fordern die Rück­kehr Könia Konstantins noch Griechenland und nur 30 000 Stimmen find dagegen. Die Stiumleuthaltung der Stimmberechtigten hat W Prozent nicht überschritt ten. Der M nisterrat hat-tq KonstäMly das Ergeb-

lungen mit dem GTneHbstimb'ireittonamw TU Beam-en erklärten, daß sie, um den TtenftJn gewobn- (er Weise meitcrrlii-ren zu können, einen Vorschuß von 500 Mark für Ledige und 1000 Mark für Verheiratete beanspruchen. Der Präsident erklärte sich bereit, den verheirateten Beamten einen Vorschuß von 200 Mark auszuzahlen. Die Verhandlungen wurden hierauf als zwecklos abgebrochen. Der Beamtenrat lehnte jede Verantwortnnq für die weiteren folgen ab.

Verhandlungen des Teutschen EisenbabnerverbandsZ.

** Berlin tf, Z i Der Deutsche Eiseubahuerver- band hat uichi nur f^ren erweiterten Vorstand, sondern auch eine Anzahl Delegierter aus den einzelnen Eisen- bahndirektionen zum kommenden Sonntag nach Berlin berufen, nm zu der gegenwärtigen Lage Stellung zu nehmen. Die Berbgndluugen dürften sich aller Wahr­scheinlichkeit nach über zwei Tage erstrecken.

Schiedssprnch im Hamburger Werftarbeiterstreik.

»* Hamburg. lVts.f Unter'Mitwirkung des Reichs- arbeitsministeriums mar infolge des letzten Werstarbet- fcrfireifS ein Schiedsgericht zusammenqetretcn, um die neuen Lohnsätze festzusetzen. Dieses hat nunmehr ei­nen Schiedsspruch gefällt dahingehend, daß mit Beginn der Lohnwoche die Wiederaufnahme der Arbeit zu er­folgen hat. In den Hovaldtswerken, in denen zuletzt gestreikt wurde, soll an die gelernten und ungelernten. A,bester ein Aufschlag nun 50 Pfennig zum Stnnden-- lvhu und an die ingeuhlichen Arbeiter ein solcher von 30 Pfennig gezahlt werden. In mehreren Werstarbei- terversammlungru wurde zu diesen; Schiedsspruch Stellung genommen unb beschlossen, die Werstaiüeic^ am Sonntag bei der Uravstinnnung endgültig aber die neue Tarsiregelung entscheiden zu lassen.

Ei« deutsches TsrsedsSvot aufgcfnndc«?

>* Berlin. fB. Z.z Wie derV. Z." aus Kopenlra- gM gedrahtet wird, ist an der Küste von falster in Höl" von Vopobi ein großes, von der Mannschaft verlassenes TorpetzobooL an Land getrieben worden. Das Boot ist etiva 70 Meter lang und ist völlig mit Wasser qefWt. Auf der einen Seite trägt es ein großes I. Die däuft scheu Behörden glauben, daß es sich bei dem verlassener Boot um ein deutsches Kriegsschiff handelt.

Daszig-polvisches fin lnzabtommeu ßcglcnt

> Danzig. lB. 83 In der Sitzung des VolksiageZ wurde - n Antrag misten «nuten, wonach die Danziger Scemcruug sofort mit de.': 'inifcben Regierung in Uk terda»lstW»a«> ^rxr . ? - rg-, » ft^mmru treten möze.

Die B

.»* Franks««. lS. G3 Der schweizerische Prefsetele- gravb meldet aus Genf: Die Beratimgen des Völkec- Hundes werden anch den Januar hindurch fortdaueru. Die kanadischen Delegierten wollen Anfang Januar von neuem einen Antrag stellen, den Beginn der internatio- rialen Abriistunn auf den 1. Januar 1922 festzusetzen. Der Präsident Sumans teilte in der letzten Sitzung mit, m noch 41. Anträge für die Vollsitzung Vorlieben und daß weitere 20 angekündigt sind.

Der Riß im Völkerbnnd.

** Gens. sS. G3 DasJournal" meldet, die Versöh- nunggsaktion im Völkerbnnd ist gescheitert, nachdem der rtrgentinische Gesandte eine neue Erklärung abgelehnt hat. An der Aussprache am Donerslag beteiligten sich die Kanadier und die Vertreter Chiles und Brasiliens nur noch mit kurzen Bemerkungen.

Sie ZriWer KaKseWudisenlsnjecenz.

»X- Ueber Sie anf der Brüsseler Konferenz zu befol­gende Arbeitsmethode, verlautet in London, daß die Deutschen ansacfordert werden sollen, ihre Karten offen aus den Tisch zu legen. Sie tollen angeben. was sie zah­len können, und zwei Vorschläge für die ZablungSwe.se- machen: 1. für den Fall, daß die o^^^^^^^^^^^^^ Hilfs- auelle Deutschland verbleibe und 2. für den /Fall, daß Oberschlesien bei der Volksabstinrmnng von Deutschland getrennt werde.

Millerand über bie KriegSentschärigung.

w In Verhütt hat am Donerstag abend eine Krieg?» erinnsrnngSfeier in Gegenwart des Präsidenten Mille- iwb stattgcfnndcn. Es handelte sich diesmal um die Enthüllung eines Denkmals, das von einem Aulcrika- ner aestistet worden war und der anch der amerikanische Botschafter in PariS bclwohistc. MillSrand feierte in seiner Rede wiederum die Haltung der französisti c - Soldaten während des ganzen Krieges imd befims - während der Kämpfe um Verd!«n und Betonte daun die srauzöMch-mncrikauische Freundschaft. Am Schluß sei­ner Siebe sagte er, Frankreich habe, nachdem der Kampf beendet sei, die Slufgabe, die Fritchtc heb Krieges zu ent­wickeln. Das Land sei jedoch von ganzem Herzen dem Frieden ergeben. Von einem französischen Imperialis­mus zu sprechen, sei entweder Unwissenheit oder schied)» 1er Wille«!» Frankreich verlange nur die gerechte Ent­schädigung (!), die ihm von seinen Verbündeten und seinen Feinden versprochen worden fei und wisse, daß es zur Erledignng dieser Entschädignna aus die Frenud- schaft der Vcrenstgten Staaten zu zählen habe.

Geld- oder Sa.heutschäbignng?

»* In den Wandelgängen der französischen Kammer wurde am Donnerstaa mltstctetU, daß die Berliner En- tenjekommission für die Beschleunigung der Geltendnia- chung der SchadenZersntzausprüclie an Deutschland etn- «etreteu sei. Daher müsse die Frage akut gemacht wer­den. ob Geld- oder SachentMidigimts zu fordern sei. u@d»o de Paris" berichtet noch, daß die FinanzkMfere«z

KonWmiins R-rise nach Griechenland.

» Lugano. lS. E.l König Konstantin ist um Don- rwrStag Nachmittag 2 Uhr in Lugano eittactroffen. Der König hmrter hier auf die Aushändigung d 's italieni­schen Reisepasses. Er wird seine Reife am Mmrtag oder Dienstag nach Athen sortieren.

Lengues über das Orient-Problem.

*» Ministerpräsident Leygues hat in der Senatskom­mission für änswärtiae Lsugelegenbeiten und Kinaneeu keinx Ueberzeugung von der Notwettdiakeit ti* er bal­digen Berstündigvng zwischen de« Avtterterr «;rd der Türkei geäußert. Leugucs betonte die Notwendigkeit, daß sich Krankreich auch der frage von Smurna an- nebrien müsse. Nach seiner Ansicht besteht die beste Lö­sung in der Rückgabe des Wilaiets von Smurna an die Türken mit einer Verfügung, die die Rechte der Min­derheiten wahrt, genaues führte einen Bericht des Ge­nerals Gourant an, wonach die, türkischen Nationalisren es nicht auf Gilbten, sondern auf Smurna abgesehen hätten. Mustafa Kemal hatte sich mit.Envcr Pascha über- worfen und fei zu einer Verstündignng mit den Alliier­ten bereit, genaues erklärte, frankreick könne Hieb- auf sein Jahrhunderte altes Prestige im Orient verzichten. Als große Militärmacht müsse es sich der Kreiste von SmMna annebmen. da dieses Land einen Zugang zu Asien bilde. Das surische Problem sei eng mit den Be­ziehungen zur Türkei verbunden.

Estrsrde-K^tierchandslsaMre m Sochsen.

>' Zu Leioüa. Dresden. Gi emnib und sämtlich>tt Großstädten Sachsens sind am Donnerstag aus Anord- nuna der Staatsanwaltschaft zahlreiche fuhaber der auAesebeusien Grtreiheslrmen verhaftet und der Staats­anwaltschaft voraesllbrt worden, «gleichzeitig sind nid nur in den Geschäftsräumen der firmen sondern auch in den Brivatwolmnugen der Inhaber Haussuchungen vorgenommen worden, um verdächtiges Material. daS etwa beiseite geschafft sein könnte, zu Tage zu fördern. Es handelt sich um eine Kettcuhandelsangelegenheit, in die eine große sächsische Rinnst seit einigen Monaten verwickelt ist. Die Inhaber und Prokuristen üben seit einiger Zeit in Uniersnchnnashast. Unter den neuer­dings Verhafteten bcsiudct sich der Semor-Chek der an­gesehensten deutschen Getroidefirma, Adolf Goldschmidt. Die Inhaber der (sictreidefirmen sind gegen Stellung ei­ner Kaution aus freien fuß gelassen worden.

Neue Lohnerhöhungen der Eisenbahner.

** Berlin. (S. E.i Am freiiag früh fiesten Mel­dungen aus den Eisenbahndirektionen Mona. Essen und frankfurt a. M. vor wonäckr die dortigen Eisenbahner neue 2ßprozentigc Lohnerböhittig fordern, bei deren Nichterfüllung mit dem Streik gedroht wird. In Slngs- Ourn und Nürnberg haben sich die Glfcnbabner für die Unterstützung dieser fordernngen erklärt.

H- Essen, (f. Nft Der Beamtenrat der Eisenbahn- bireftton Essen, bestehend aus etiva 70 Vertretern von rund 30 (Mio organisierten Beamten, Hatte am Donners­tag im Eisenbabnbirektivnsacbände in Essen Verband­

Etoaisbiiraei und ferner die Beschlagnahme der Ber- mögeusoHfekte Danziger Bürger, die früher deutsche Staatdangebörige waren, durch die Republik Polen mit rückwirkender Kraft arisgebove« mtrd. Der Antrag wurde von; Bollstag einstimmig angenommen. Der Sprecher des Senats. Senator IewclowSki, teilte mit, daß der Senat bereit sei. nnt Polen sofort in Verband- luuaeu ciusniretcu.

lenommen. Der

yfi, teilte mit.

Die Rigaer Verhaudlunge«.

»* Koperch gen. «S- G.) .National Tidende" meldet aus Riga: Dw russi'che Delegation verweigert die Be­ratungen über die neuen polnischen Anträge. Die Rn-- scn ziehen nördlich und östlich von Wilna große Trup- ncnmstüim nsannuen. Die Situation steht derNatio­nal Tidende" zufolge aus des Messers Schneide.

Die E«tschllcß«vg Knor znrückgestellt. .

Nach einer Meldung desTcinps" aus Washington wird die Resolutton Kuox. die den Abschlntz eines Son­derfriedens mit Deutschland verlangt, bis zur außer- ordemlicheu Session des Kongresses, die Präsident Har- dina im Monat März cinberufeu wird, zurückgestellt werden.

Stnrmszencn im Berliner Stadtparlament.

»* In der Sitzung der Berliner Stadtverordneten lnm es über die Anstellung von Beamten mtf Privat- dieintvorrrag zur Vermeidung von Nenzustellinigen von BeaMten zn Sturmszenen. als diese Anträge von einem deutsch-nationalen Stadtverordneten znrückgewie- wn wurden. Unerhörte Beschimpsunaen ivnrden laut. Im Laufe der Sitzung verließ die Rechte Seit Saal und führte dadurch die Beschlußilrstähiakeit des Dauses her­bei. Der S'orfstd wird etue Anzahl BeleidignngSklagen AMT folge haben

Englisches Mariuebanprogramm.

Es wird immer dentlicher, daß die Frage eines neuen BanprogrammS der Marine in England zn ernst­lichen politischen Kämpfen führen wird. Die Adunralltär sieht auf dem Standpnnkt. daß die großen Kampffchifte auch den Kern der neuen Flotte abgeben müssen. Sie sieht daher ein Programm vor. das die unmittelbare In­angriffnahme einer beträchtlichen Zahl von Riesenschiff- bautcn Vorsicht. Die Forderung der Admiralität stößt im Kabinett anf starke Opposition, an deren Spitze Llond George stehen soll und an der auch Marincsachvcrständkge wie Admiral Scott und Hall tctlnehmcn.

Todesurteil gegen eine« Raubmörder.

o-> Gießen. sF. Z.) Nach zioeitägiaer DcrhcMdluug verurteilte das Schivlirgericht den aus Linden gebür­tigen 21 Jahre alten Wilhelm Kuchenbäcker niesten Raitbmordes zum Tode. Kuchenbäcker hatte am Palm­sonntag einen Radfahrer erschossen, weil er selbst nicht zu Fuß gehen wollte und sich dann des Rades des Er- mordeten bedient.

Allerlei vom Tage.

Die bayerischen Berkehrsbeamte« haben eine Auf- ' forderung des Deutschen BeamtenbundeS zum Streik ab- üciehnt . 4