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!__________________________________________l Druck: e.fmcksSitch-Mckerei, f. S.Schrl^eüsng verrmtw. froyf«ck. Hersfett. !j

Nr. 393

3ÄÄ^ Mittwoch, den 15. Dezember

flnzeigaipreis für de eMpdifae Zelte *C Pfg., auseärts 60 Pfg.

1930

Der eNgUW-rri^che Krieg.

Cork in Flammen

>. Die Kunde von Riesenbränden in Cork bat in ganz England und Irland große Erregung herovraernsen. Man sieht darin das Sumbol des brennenden Irlands, das kein Opfer scheut, um zu seinem Ziel zu gelangen. Die englische Regierung sandte zahlreiche Mannschaften einer neuerrichteten Truppe nach Cork. Die Zeitung El Lireo" in Belfast meldet, daß am Sonnabend Tu- roneleute mit Pauzerautomobilen in Cork eingetroffen sind. Zwei Kraftwagen, die mit diesen Leuten besetzt waren, nahmen einen UebcrfaA vor und beteiligten ßck an der Durchsuchung der Leute auf den Straften, die ge- -munaen wurden, die Hände hoch zu halten. Nach dem Neberfall setzten sie dir Wagen der elektrischen Straßen­bahn in Brand. Der katholische Bischof von Cork droht den Leuten, die am Neberfall beteiligt waren, mit dem Kirchenbann. Die Stadt ist ohne elektrische Straßen - bahnen. Das Feuer vom Sonntag brennt immer noch.

308 Häuser abaebrannt.

«. Die ZeitungDublin Disvatch" gibt die Zahl der in Cork abgebrannten Häuser auf 300 an. Wie jetzt be­kannt wird, fanden in der Stadt Cork an fünf Stellen Geleckte zwischen Sinnfeiueru und den englischen Trup- B« statt. Greenwood protestierte im Unterhause dage­gen. daß man. ohne Beweise zu erbringen, behaupte, das Feuer fei von Krontruvveu angelegt worden.

x Die ungeheuren Borkomurnisse in Cork sind auf einen Neberfall von Sinnfehlern auf ein englisches Mc- litärautv zurück,zuführen. Aus Rache für den Ueberialt hatten die Soldaten in den Kasernen den gräßlichen Plan aefaftt. die Stadt zu brandschatzen und niederzu- brennen. Sie zogen in Trupps aus und plünderten zunächst eine Reihe von Häusern. In dem Viertel, wo das Attentai stattaefunden hatte, zwangen sie vielfach die Bewohner, ihre Möbel au' die Straße zu schleppen. DoN wurden die Möbel mit Petroleum überooffen und an­gezündet. Ein anderer Soldatcntruvv begab sich g-F die Hauptstraße Wd bedrohte ein Warenhaus. Die Ilammen griffen aus die Rachbarschast über. sodaft ein ungeheures Feuer entstand. Der Schaden wird aus 7 Millionen Pfund Sterling geschätzt. Etwa 2000 Pero- ncn sind durch den Brand obdachlos geworden.

Senenii streit in Irland

w Senf. (@ 6.) DerMatilK werdet aus Dublin: t^nfolae des Bclaaerunasmstandes ist in I land der

MMzun TEEt ^LKN^'LW- h

Die RenssSAmt in ftrlanS . . x London. (^ £.) In Ca nborough ist eine Pobzec- !aierne von Sinnfehlern angegriffen wo-den, die drei Stunden lang versuchten. das Haus mit Petroleum und brennender Baumwolle in Brand zu stecken. Die ^on- zLitrvvven lüften Notraketen aussteigen. Herbeieilende Berstärfuna sonnte die belagerte Kaserne entsetzen. Ein Sinns einer blieb tot. ein anderer verletzt liegen. Darauf­hin wurden einige andere Häuser des Ortes einge-

äfchertz

^rW Misches MM und Zergeh.

x Die bolländifche Regierung macht bekannt, daß die Skukovwtischcn Beziehungen zwischen Holland und IUM>- Clawien abgebrochen worden sind, und zwar wegen der Bchandl'-ug des holländischen KonsulS in Belarad durch die serbische Regierung, die mit den WernaHonofen Sitten vnb (üehräneben nicht im Einklang üaub. Der bonärbfdie Gesandte in Belarad wurde anaenne^n, nach Holland zurückzukehren. Dem nroo-flawiichen Ge­sandten im Haag wurden die Passe zuaei c-It m>> dem Bemerken daß man keinen Wert auf seinen weiteren Aufenthalt in Holland lege.

VulfiM« MmhM iN den V^kerdvnd.

X Die Fünscrkonp'stsswn des Völkerbundes beschloß ein stimmig, ichocb bei Stimmenihaltung des sr-nmi- schon Delegierten Viviani, die Aufnahme Bulgariens in den Völkerbund. Die Kommission muß sich nun, wie der VerfTterslatier betonte, noch mit der Prüfung der vom alliierten Militärrat in Versailles und der von der Votfchaftcrk'Mferenz vorgeleoten Berichte befeberttaen. ^ie Kommission muß ferner den Baltikumsiggten deren Ausnahme vvrläufig abaetebut wurde, die Betestimna «n den techilischen Organisationen des Völkerbundes ermöglichen.

Der Kampf nm Ettven und Malmeb».

In der Frage Euven-Malinedn hat die ReichSregie- rnng eine neue umfanareidre Rote au den Bölterbund gcrichiet mit dem Ersuchen, sie der BuudeSoersammlnng vorznlcaeu. Unter Berufung auf Ausführungen und Beweisstücke, die die den Tal suchen widersprechenden Informationen des Völkerbundes klar erkennen lassen, erklärt die deutsche Regierung, daß-sie den Beschluß des RateS nickt anerkennen könne Die Note fahrt sodann fort1Der Rat des Völkerbundes hat ausdrücklich er= Hart, daß feilte Entscheidung anders lauten müsse, wenn bewiesen werde, daß das Ergebnis der VolkSbesragung durch Einschüchterung und D'-nckmittel, Amtsmißbrauch und Bedrohungen bestimmt worden sei." Düne Beweise sind erbracht. Gestützt uns diese Beweise erwartet die deutsche Regierung, daß die rechts- und vertragswidrige VolksbesrggiMg, wie sie von der belgischeu Bccwrdc ac handhabt wurde, für ungültig erUart unb ber Bevölke- rmm die Möglichkeit einet wahrhaft freien Willens- ÄÄSA « »Kersuus« UW^n

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medu beschäftigt. «^.v rzm xieaieWchreiber bcmertl per (Hcneralsüretär. daß der Beschluß des Rates über die Zuweisung der beiden Kreise unter die beigncke Sou- neröntiät endgültig sei. und macht darauf aufmerksam, daß den Delegierten in der Bibliothek alle Dokumente, die sich auf die Trage beziehen, zur Verfügung stehen.

Die Aufnahme Deutschlands.

w DieMorningpost" meldet aus Loudou, daß der Beitritt Deutschlands zum Völkerbund die nächste Ta­gung des Völkerbundes beschäftigen wird. Die-er Be­schluß ist gefaßt worden, ohne die deutschen Anträge abzuwarten. Shub der japanische Botschafter erklärte, daß die Frage deß Beitritts von Simerrka und Deutsch­land die wichtigste Frage der nächsten Tagung des Völ­kerbundes sein wird.

Der NvtsnWechsel mit der Entente«

c-* Berlin. lS. C.i Die deutsche Regierung wird bereits Mittwoch die Note der interalliierten Kontroll­kommission über die Einwohnerwehr beantworten. Sie wird die Anssetzung öer Anordnung beantragen, bis die Entente selbst auf die letzten deutschen Vorstellun­gen geantwortet hat. Die oberschleßsche Note ist am Sonntag in London und Paris überreicht worden. Eine Antwort der Entente kann frühestens Ende der Woche in Berlin sein und eine vertraulich" Aussprache kaun, noch vor Weihnachten, die darüber beschließen sott daß die Volksabstimmung in rberfdürften, wie angenom­men, im Januar stattfinden könnte.

Projekt der Kinderärzte gegen die MUMÄnesordernng.

^ Frankfurt. (F. G.) In der hiesigen Universst-sts- Kinderklinik fand eine aus ganz Sudwest- und O. :ft- deutschlan" vertreten waren die Universitäten Bon,;. Köln, Heidelberg, Würzburq. Gießen Verbürg und Erlangen außerordentlich stark besuchte Versamm­lung von Kinderärzten statt, die w^ langer Beratung zu der Frage der Ablieferung der MiUbkubc an Frank­reich und der dadurch entstellenden Milm-wt m rrmtsch- land eine Entschließung faßte. Nian erhob schärfsten Einspruch gegen die neuen Forderungen der Entente.

Steist Verzicht Frankreichs auf die Bichablieferung.

r^ Senf. lS. C.t Die Pariser Zeitungen schreiben, -atz noch keine Entscheidung der i^ihrlett über die Frage der'hablüfcru-q D utfÄla^ös an Belgien und Frankreich gefallen sei. Die q^- ZZigeu ^Zdnn- gen. deutscher Blätter, daß ? auf die Biehab- lieseruna verzichte, seien irre re

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< ?enr rf (^.3^< - - ' ..... : ;' alied des Kabinetts wird, ; / e öar'- das.=.*;:* Interesse verlanae die sofortige testier- . ; 'er deut seien Entschädigungssumme sowie Kredite an Deu>nblano.

Amerika portana' gistZg^'-e eines Kabels a» Deuischlaud.

w Neuyork. <F. Z.» Amerika f e-tebt auf die direkte Verbindung mit Deutschland durch das be:ch:ogm<tzm e Kanadakabel. London steht der Forderung mit ha ge­genüber Frank - eich dagegen.

Die Serft Nimm der Bekestiguugsu.

»» Berliu. Die alliierte Kommission hat dem deutschen Verlangen zuaestimnit. W der Zerstörung der Befesti- gnvaen besondere Pläne anszuarbetten. ^ tc > .- ic' en bestehen auf dem Projekt, das den Deutschen W0 Mil­lionen Mark kosten würde, während zur Aus>übr:nrg der deutschen Pläne nur 65 9tinionen Lcarr eriorverluy sind.

Die ©ntwoffmm^ ber Sinwohuerwehren.

w V-n einem Mitgliede der Berliner Ententekom- miffion wird im Gegensatz zur deutschen Ansfa/'ung mitae-eilf. daß die Antwortnote her iiüerant erten Kom- mijsion sich keineswegs aus ältere In- ruf honett Nüne. wie dies in dem deutschen Bericki gesagt wird, sondern aus den Mitteilungen der gegenwärtig noch.in Bayern und Preußen weilenden Untern.chungskomnnision. : -e Orgesch und die Eimvolmerwebr feien boanders tu Bayern sehr stark bewaffnet. C sei deshalb unverzüg­lich deren Entwaffnung durch?, - - rcu. Den .a land ha. gerade in dieser Frage von der Entente keirie Zu-ge- standnis'e zu erwarten, ^ie Alliierten seien völlig ei­nig und müßten unter allen Ilmrtz den auf die Enn,- luna des Abkommens von Span bestehen.

Die Abstimmung in OberschleNen.

Die benifdie Antwortnote überreicht.

^ Der deutsche Botschaster in London hat dem eng­lischen Premierminister eine Antwortnot,".der beut eben Regierung auf den Vorschlag, den her lntth.ehe Premier­minister im Namen der britischen der 'ranzano o u und der italienischen Rearernng wegen der Abstimmung in Oberichlesien gemacht hat überreicht, m der die deutsche Reaieruua eine nuinbliehc Aus vrao e über die in der Note ansarworsenen Tragen vorm'wat.

»-» Berlin. <T. R.) DieT- RZ erfährt von zu­ständiger Stelle: Dio Regierung hat sich bezünlich der AbstimmÄtg in Obcrschlesien zu mündlnoe» Verhand­lungen bereit erklärt, wird aber von den Reellen nichts preisgeben, die ihr nach dem Rricdensvertrim zu- stebeu. Sie möchte nicht, daß die Einheit der Zeit, -es Ortes und der Handlitng aeflun werde. Es sann sich nach halbamtlicher WitteHuim nur härmn hanheln. daß man verflicht, unter den Voraussetzungen des FriedenS- vertrages zu einer anderen praktischen Losung zu kom­men, die Unruhen in Oberschlesien auSschlietzt. ES entspricht dem Wunsche der oberschlesischen Bevölkerung, daß in diesem Sinne verhandelt wird. Lehnt, waS vor* aus^isehen ist, die polnische Regierung die BetcUigmig an folchön Verhandlungen ab, so hat die deutsche Re­giern na aber ihren guten Willen aezeiat.

Beiprocknng stver D6erf61efle« wahrrchcmll«

** Senf. (S. C.) Havas schreibt zu der Antwort Deutschlands über OLerscklesien: Die Alliierten wer­den wahrscheinlich die deutschen Vorschläge, deren Ent- aeaenkommen sie anerkennen, annehmen und Teutsck-

land um die Ernennuna des bevollmächtigten Bertre- " innerhalb 8 Tagen ersuchen.

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Nehabilikation für Dr. Carl.

x Zu den Gerüchten über den bevorstehenden Rück­tritt des Sparkornmissars Dr. Carl erfahren dieP. P. NA. daß ein Abschiedsgesuch des Reichskommisiars für die Vereinfachung und Berbilligung des Berwaltungs- wesens noch nicht vo, liegt. Präsident Dr. Carl arbeitet in vollem Einvernehmen mit dem Finanzmiursierin«. Wenn in der Oescentlichkeit behauptet wird, daß von ben Erfolgen des Präsidenten Dr. Carl nichts zu spüren setz so müsse darauf biuseiriejen werden, daß der Präsident erst auf eine sechswöchige Tätigkeit zurückblickt.

Aenderr-ng des Ausgleichsverfahrens.

x Gegenüber den im Auslalldc verbreiteten Gerüch­ten, wonach Deur-chland sich bei den Ausgleichsämtern für zahlungsunfähig erklärt hätte, wird von deutscher amtlicher Seite heraus hingewiefeu. daß lediglich eine audermrilix? Regelung der monatli-herr Abrechnungen aus dem Ausal. ü verfahren beantragt und erklärt worden sei, haß bis dahin eine Regelung der Konten in der bisher vorgeiehenen Form, die nur Zahlungen von deutscher Seite, aber bei aktiven! Saldo keinerlei Zah­lungen an Deutschland Vorsicht, nicht stattfinden könne. Das bisherige Verfahren würde der deutschen Regie­rung auf die Dauer nickst die Möglichkeit lassen, die für den Unterhalt der Ber stkerung unbedingt erforderliche« Lebensmitte! und Rohstoffe im Auslande anzufchafie«.

Die Bewegung unter -e» Beamten.

x Berliu. lS. GJ Die Streikbewegung in der Be­amtenschaft und in den Kreisen der Angestellten danert fort. Am Montag haben wieder zwei Beamtenveriamm- lunaen beidüpfien. solonae den Strcilbeichlnß aufrecht- zuerbMen. als nicht die neuen Teuerungszulagen aus- gczaült werden. Den neuen Eisenbahnertorderungen haben sikb die Eisenbahner von 32 preußischen Eisrn-

LohnwerMätien angeicklosseu. . ,.

x Drssdea. (£ A., Hier verlautet, bau die bie« sigen Eisenbahner bei Nicktbewilligung ihrer For- inöcn am Diensten «"e" Mittwoch in her

ö . .. noch nicht z» er . r. _ :. Jan Rcimsverkehrsmr- nifierimn war ebenfalls eine Meldung, die die Nach- Ztzt K'tätig:, noch nicht etnaelaufen. Doch zweifelt man hiebt r;: ihrer Richtigkeit. Eine amtlicae Meldung,ltegr dem Reichsverkcbrsmtnister alt- Leipzig vor, daß die Sorftcen Eikenbahncr noch weiter geben. Nach mer eingelaufenen Nachrichten hätten sie ein unbefrutetes Ultimatum ge; ellt und sich gleichzeitig in einer Ent- schlietzung von den Beamte norganisatcouen losgesagt.

Die Protestf-Hlietznng Berliner Hotels.

X Berlin lS. 6.) Die Staatsanwaltschaft teilt auf eine Au trage mit. daß der Beschluß der Berliner Ho­teliers ihre Betriebe zu schließen, ohne Einfluß aus die eingeleiteten und noch eiuzuleitenden Strafverfahren wegen Wuchers bleibe. Das Lebensmntelamt Berlin

Anzielluna der Steuerschraube iu Berliu.

s* Wie verlautet, wird demnächst in Berlin die Steuerschraube sehr heftig angc-ogcn werden. Es heißt, daß u. g. die Wobnunasstencr bestimmt kommt. felßft= rcrWndlich in Verbindung önmit auch die Hotelsteuer, da» die LuruSsteuer aanz erheblich gesteigert nnrönnb haß Zuschläge zur Einkommensteuer von 10 009 Mark Einkommen an erhoben werden sollen. Die Unabh.ingi- gen tc.tcK beschlossen, dafür einzutrctcn. daß die Zu- K -äoe 'u r EinkomtueNsteuer erst von 15 000 Marx be­ginne« sollen. Zu allem kommt dann die Erhöhung der Tarife für Gas, Wasser und Elektrizität.

Wasfcnschiebuugen in Berlin.

w Berliu. lS. CI Hier wurden Waffenankäuse und Wa'ienverschicbun'en von Bolschewißen festgestellt. Am kommenden Montag beginnen auch in Berlin öle militärischen Durchsuchungen nach versteckten Waisen, hat die dauernde Einführung der Lebensmittelkarten den Hoteliers angekündigt: falls ihre Betriebe nicht m- p. rbalb acht Tagen wieder eröffnet werden. Man recw- net mit keiner langen Dauer der Procestschlienung, na* weiblich da die Eastwirte und Hoteliervcrbande des .Reiches es abaelelmi haben, die Berliner Hotelfchlie- ftungcn nachzumachen.

Der Eckcide«an«-Priuz»Prozetz.

^ Berlin. In dem am Montag wieder aistgenomme- ucn Prozeß Scheidenmnn-Prinz erklärte der frühere Berliner- PoktzeiprÜsident Eickbor«. daß er nicht an ct* uen schriftlichen Mordbefeb! gegen Liebkneck und RKa Luxemburg alaube. So dumm sei Sän-rdemaun turnt, daß er feine Unterschrift unter ein solches Schriftstück gesetzt hätte. Wäre Tchcidemgun seiner Zeit verdächtig gewesen, so hätte ich ihn verhaften lassen.

Die Fo'aen übermäßiger Forderungen.

e-r Frankfurt. Die Ovel-We-ke in RüdeSheim nur. den am Montag von der Fabrikleituna aeschlofse«, weil die Fabrik sich aurerftavbc erklärte, die von der Arbei­terschaft und von den Angestellten geforderten Lolmer- höhungcn. die eine Gcsamthvhe von 4 Millionen »tarf beträgt, zu zahlen.

Nntcrschlaaungen bei der Reicksgetreidestelle.

* Berlin. fL. A.) Bei der WohlfahrtSkasse der Rcichsgctreidcstelle sind Unterschlagungen entdeckt wovc den, an heuen auch ein Vertrauensmann des Betrieb-« rateS beteiligt ist. ' >