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Reisfelder Tageblatt

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EhersselKer Kreisblatt^

Mntlicher Mzeiger für den kreis Hersfetö

äM j^« Vocheatoz.: 6« Se-Wvp«» k- : im Mtaus johibär, für Hersfriö 7.50 Start, : Sir Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Z ag ms tzaur.» Druck und Verlag von Lu-«j> Janfs Duch-ruckerei in hrrosttt.

Nr. 7

Montag, den 10, Januar

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VerharMMM über LleZZ^WMgsDiGe

?iuf dem Wege znr Berstävdigung.

Im Verlaufe des Freitag haben im Reichsfinanz- m-uisterinm Besprechungen über die Erhöhung der TenerunMuschröge mit den Vertretern des Deutschen Beamtenbundes und der Eifenbahuergroßorgauifatio^ stattaefunSeu, an denen u. a. außer dem Reichssinanz- Ministerium das Reichsverkehrsministerium und das Neichsvostministerium beteiligt waren. Diese Veivre- chungen führten nach langen Verhandlungen zu einer BerstönLigung auf der Grundlage der im Reichsver- lckrsminiftcrinm mit den Eisenbahnerorganisationen getroffenen Vereinbarungen bis auf einen Punkt, in dem der Deutsche Beamtenbund glaubte, seine Bedenken nicht znrWstellen zu können. Es sind nunmehr die Grundlagen geschaffen für die Entscheidung des Reichs- sirranzminifiers und des Reichskabinetts, nachdem zu- vor Verhandlungen mit den Landesregierungen stattge- funden haben werden.

Die Siellnugnahme des Reichsfinanzuttuifters.

In der Sitzung des finanzpolitischen Ausschusses des ReichswirtschaftsrateS legte der Reichsfinanzminister Dr. Wirth die Finanzlage und die Deckungsabsichten des Mnanrministerivnrß für das vorhandene Defizit dar. Der Etat wird neuerdings wieder dadurch eine sehr er­hebliche Belastung erfahren, daß das Kabinett in Ab­wesenheit des Finanzministers beschlossen hat, den For­derungen der Eisenbahner entgegenzukommen. Falls diese Forderungen bewilligt werden sollen, würde das eine MchrSslasumg von etwa 6 Milliarden ergeben. Da­zu kommen aber eventuell noch die Ersatzansprüche, die Gemeinden und Länder aus den automatisch sich erge­benden ZnsatzsorSerungen ihrer Beamten erheben wür­den. Der Finanzminister erklärte, daß er seine Stellung davon abhängig machen werde, daß für Sie eventuellen Bewilligungen auch die Deckung subergestellt würde. Der Minister faßte im wesentlichen Tariferhöhungen der 'sifenbahnen, Erhöhungen der Postgebühren neben ver­schiedenen anderen als Deckungsmöglichkeiten ins Auge. Das Budget des Jahres 1920 wird nach der Auffassung des Finanzminiffers im orseuilichen Etat einen Mehr­bedarf von «ffndestcvs 7 Milliarden Mark ergeben. Ein weiterer Ausbau der direkten Steuern sei unmöglich. Nach den bisherigen Stenermethoden können die end- aMNaen Bk!dür!nM^.LLL^.<'D!r-- "^ur>critt w nach der ^en^MUg der Entschädiguna an die Feinde nicht ge­deckt werden. Dazu müssen neue Wege eingeschlagen wer­den. Insbesondere wird sich zeigen daß jede Finanz­politik letzten Endes Wirtfckaftspolitk ist und dann wird hie große Stunde des Reichkwirtfchastsrates gekommen fein, denn dann ist der Rat der Sachverständigen not­wendig. An die Ausführungen schloß sich eine lebhafte Debatte. Von besonderer Bedeutung waren die Dar­legungen von Max Coden über die Wiederablieicrung wesentlicher Mengen der aus dem Export gewonnenen Devisen von feiten der deutschen Industrie. Der Reichs­finanzminister verlangte eine Stellungnahme des Reichs- wirifchastsrates in dieser Frage. Es wurde beschlossen, diesen Punkt auf die Tagesordnung einer der nächsten Sitzungen zu setzen.

Absage der Demonstration der Berliner Eisenbahner.

> Der Bezirksvorstand Berlin der 1L S. P. D. er­sucht in einer Erklärung seine Mitalieder und die mit der U. E. P D. svmvaihisierende arbeitende Bevolke- runa Großberlins, der für den Sonntag geplanten kom­munistischen Demonstration int Lustgarten fern zu blei­ben. In der Begründung dieser Aufforderung beißt es: Die K. P. D. durchkreuzt mit dieser Demonstration die gewerkschaftliche Kundgebung der Eisenbahner, nimmt ihr die Möglichkeit eines ungestörten Verlaufs und zwingt die Eisenbahner, zur Vermeidung von utu liebsamen Zwisckenfällen von der Demonstration abzn- feben. Die Vereinigte K. P. D. habe bereits die De- swnstration der Partei gegen den weißen Schrecken in Ungarn zu stören versucht. Da anzunehmen sei, Lau die Kommunisten auch ihre Demonstration am Sonntag zu Zwecken auSzunutzen versuchen werden, die das Ge- ßnntintereste des sozialistischen Proletariats schädigen, sei es nötig, an der Demonstration nicht teilzunehmen. Offiziell wird im Anschluß hieran mitgeteilt, daß die De- «wNstrajion der Eisenbahner nicht stattffndet.

Wfchlutz des Msenbahnerablmmmens.

4-h Berlin. tS. Es Die am Sonnabend begonne­nen abschließenden Verhandlungen des 16er Ausschus- jr§ der Eisenbahner mit der Reichsrcaiernna haben be­reits in der 1». Stunde zn einer Einignna geführt. Das Eksendahuerabkommen hat die Unterschrift deS Finanz- Ministers und der Organisatione« gesunde« und ist da­mit rechtSverbindlich geworde«.

Ablehnende Halt«na der Eisenbahner.

»» Düsseldorf. tS E.) Hier und in Köln fanden Ei- fenbahnerversammlungen statt. Sie lehnten in Resvln- kwnen einstimmig ab d,e Berliner Uinmungsvorschläge anzunehmen. Es zeigt sich im Elberselder Direktrmrs- bezirk eine starke Strömung zur Streiklust.

Freitag abend eine Versammlung von Beamten und Freitag abend eine Versammlung von Beamten und STbeitern der Eileubahndirektion SerPn statt Die ersannnlung verwarf die Einigung mit dem Reichs- «errehrsuffnister als ungenügend.

Streikbewegung im Ruhrgebiet.

* I» kommunistische« BergarbeiterversammUmge» 1* öaMwrn. Dartnmn» «-d Mülheim erklärte» st» Me

Redner für den Bergarbeiterstreik. Die Bergleitnug der AUgust-Thyssen-HNte hat das Ultimatum der Be­legschaft nach Bewilligung der letzten Forderungen ab­gelehnt. Aus Duisburg wird gemeldet, daß sich von den streikenden Arbeitern etwa 2000 nur ganz wenige zur Arbeit gemeldet haben. Die Verwaltung der Thyssen-Hütte hat daher den ganzen Betrieb sttllgelcgt. Auch Notstandsarbeüen werden nicht mehr verrichtet.

Teilausstäude im Essener Revier.

»* Dortmund. iS. C.i Am Freitag abend traten im Essener Bezirk 9000 Bergarbeiter in den Ausstand. Die Bewegung geht von dem Hamborner Revier aus. Die Streikbewegung der Berliner Elektrizitätsarbeiter.

#=t Berlin. fS. 6.) Die neue Berliner Elektrizitäts- streikbewcgung hat Freitag abend zu einer Betricbs- raisversammlung der ElcktrizitätsarLkiter geführt. Die Redner fprachen sich für einen neuen Lichtstreik, begin­nend am 15. Januar, aus, falls bis zum 13. Januar nicht die wegen Sabotage entlassenen Arbeite? wieder eingestellt sind. Ein Vertreter der Gasarbeiter und einer der Eisenbahner erklärten den Anschluß ihrer Or­ganisationen an den neuen Lichtstreik.

Die Pariser ZusammenkRttsk.

d-* Aus London wird derD. A. Z." gemeldet: Das Auswärtige Amt gibt bekannt, daß die englische Regie­rung nicht gewillt sei, aus der Pariser Zusammenkunft eine zweite Friedenskonferenz zu machen, die Frank­reich verlange. Der Zusammerrkunft falle die Aufgabe zu, eine Menge Fragen neu zu formulieren und zu ent­scheiden. Nach der Aunasiuna der englischen Regierung müssen die Verhandlungen sich über alle Fragen kurz fassen, und in erster Linie muß nur die Entwasinungs- frage erörtert werden. Dagegen werben sie vor der Be­endigung der Brüsseler Konferenz keine Entscheidung Wer die Wiedm'herstellimgsfrage treffen.

Wilson gegen eine Besebmlg des Ruhrgebietes.

^ Ncuysrk. (F. Z.) Wie hiesige Zeitungen aus guter Quelle melden, hat Frankreich sondiert, wie die ameri­kanische Regierung sich zu der Frage der Besetzung des Ruhrgebietes stelle. Der amtliche ©tanöpmtft ist schon - durch offizielle Kundgebungen bekanutgegeben worden. t Die Zeittmgerr sagen, daß Wilson, den französischen i Wünschen Widerstand - ntgcgeMcseO hat. Ä ~ FrcLkrsich »"a^iUi ^- .v ^Kt-sichr aM sas Ruhrrevier. M^ Wafhinatcu. (L.-A.s In einer nach Washington gerichteten Erklärung 6cstreitet die französische Regie­rung, Saß sie die Absicht habe. SaS Ruhrgebiet ;« be­setzen.

Die Ekttwaffunugsfraae.

** Genf. (S. C.) Nach Pariser Meldungen hat Ge­neral Rollet keine verschärfte Entwaffnungsnote nach Berlin mitgenommen. Der General hat dagegen Sem Echo de Paris" zusolge in Ergänzung seiner letzten Entwaffnungsvorschriften der deutschen RogieMM wei­tere Vorschläge nnterbrestet Die Verlänaerung der Eniwaffnnngssrist soll solange andauertts"Ms die Kon- scrcnz der Staatsmänner in Paris entschieden haben wird.

'^ Genf. (S. E s Wie dieErckange Agentur" mel­det, ist Frankreich nicht mehr geae« eine weitere Stifte Lewilligung für Deutschland in der Eut oasfnvNgsfrage. Der Umschwung sei in der Kabinetissttzung am Don­nerstag mittag erfolgt.

Die Brüsseler Konferenz.

»-* Berlin, sS. E.) An amtlicher Stelle lagen bis Freitag abend noch keine bestimmten Anzeichen 5er En­tente von der Ankuabme der Brüsseler Verhandlungen am 15. Januar vor. Die cingegaugenen Brüsseler Mel­dungen desSoir" sind nicht ofsiziell. Hangs meldet, daß die Abreise der alliierten Delegationen noch nicht festgesetzt sei. Die Möglichkeit einer nochmaligen Ver­tagung der Konferenz ist immer noch gegeben.

AusreiseverSot für Franzosen «ach Rußland o* Genf. (S. <13 DemJournal d - peuole" zufolge untersagte die französische Regierung die Ausreise von 64 Franzosen, die zur Unterstützung der russifchzn In­dustrie nach Sowictrußland reifen wollten.

Die deutschen KohleulieferuKgen.

-^ DasEcho de Paris" bringt Angaben über die Art und Weise, wie nach den Absichten der Wiedergutma- chungßlommissiou vom 1. Februar an die dentschen. Kohlkvlicfcrungcn an die Entente geregelt werden sol­len. Es wird darin behauptet, daß die deutsche ReichS- regierung die Borschläge der WieSerguimachnugskom- mission bis zürn 8. Januar nicht beantwortet habe, ob­wohl dieser Tag als letzter Termin bczclchnet gewesen sei. Diese Unterlassung gebe Frankreich das Recht, -as Abkommen von Span als endgültig verfalle n an Zusehen und die weiteren Verhanölungen auf ganz neuer GrrrnS- lage zu führen. Im Gegensatz zu dieser Auffassung stellt eine HavasMklSnna, in der die deutschen Gegenvorschläge zum Entwurf der Wiedergutmachungskonmnssiorr aufge­zählt werden, fest, daß diese Gegenvurüchläge den Alliier­ten unterbreitet werden. Aber auch biete Savasnote fügt hinzu. Saß Frankreich die Deruffichtung des Ab­kommens von Sraa zur Leistuug einer Prämie von 5 Goldmark für jede Tonne Kohle nicht erneuern wolle.

DasEcho de Paris" dürfte in dieser Beziehung also wcchl die Wahrheit sagen, wenn eS ankttndigt, daß die französische Regierung in Zukunft überhaupt keine Prä­mienzahlungen mehr an die Reichsreiccerung leiste» will, sondern eine der Qualität der Kohle entsprechende Prämie bis an L Mark Gold pro To»ue an das SoO* benfonbitat »omchiü-at.

LeuWianSs togs in MMche» Licht.

Ein Vertreter der Variier AgenturEst Eurspe^t! hatte mit dem französischen Delegierten auf der inter­nationalen Finanzkonferenz in Brüssel CheyksoMl eine Unterredung. Ckevüou erklärte, daß die KomF-ü renz von Brüssel ausschließlich technischen E k a - rastet habe und daß sie natürlich deshalb nur Anre-Ü gungen geben könne. Da die Regierungen allein Sie - Entscheidung zu treffen haben, so könne Bte Kortterenz nur Lurchführungsvsrschläge machen. Wir kamen nach Brüssel, um dort praktische Maßnahmen- zu besprechen. Natürlich mußten wir die augenblicklichen Mäglichke.- ten dem allgemeinen Problem der Zahlungsfä­higkeit Deutschlands anpafien und in famosem Maße berücksichtigen. Bor allem aber ist es unser Z iel, in kürzester Zeit praktische Ergebnisse zu erreichen und es scheint uns allen, daß Sie deutschen Samberständisen. die uns begegneten, von demselben Geiste beseelt sind. Sowohl die Bezahlung in natura, wie in Geld bängc von verschiedenen Bedingungen ab. Beides mußte in Betracht gezogen werden. Bisher bezahlten die Deut­schen in Geld nur die Kosten der Besetzung im Rhein- lande und Lie der verschiedenen Kommissionen. Die übrige Entschädigung trugen sie bisher lediglich in na­tura ab, durch Schiffe, Vieh, Kohle, Farbstoffe und s» weiter. Die Hölre der auf diese Lieferungen anzu- r-echnenden Beträge konnte die Wiedergutmachunasko»- miffion noch nicht genau bestimmen. Annähernd kön­nen sie aber auf 10 bis 11 Milliarden Goldmark oder nngefähr 40 Milliarden Papierfranken geschätzt werden.

Unser Augenmerk mußte sich im Einvernebmen mit den Sachverständigen auf die Zahlungen in natura unb auf ihre eventuelle Vermehrung richten. Die in Liefern GeLankeugang erzielten Ergebnisse werden der Prüfstein des guten Willens Deutschlands sein. Ich glaube. Laß die Leutichen Sachverständigen, mit bencz wir in Beziehung stauben, den notwendigen Beweis dieses guten Willens ablegen werden. Sie erörterten das Problem in klarer Weise, obne falsche Ausflüchte zu sr-chen und obne erschwerende Dinge hervorzubeben. Sie gaben uns Ziffern bekannt, die man anzweisel« kann, die aber eine Erörterung gestatten. Was die Zah­lungen in Geld anlangen, so ist das Ergebnis daß m^*- die'? 'm^SttruMmLi erreicht wird. Wann diese Zab- iungen bestirnten? Die Antwort hierauf hängt von Zu- funffSfaftoren ab. die noch nicht feststehen, einmal von der Stabittsterung der Finanzen Deutschlands, bann von der Verbesserung der Handelsbilanz und drittens von der Gesundung der Valuta. Gegenwärtig ist die Goldmark ungefähr 17 Papiermark wert. Wir können Deutschland nicht zwingen, 1700 Milliarden Papiermark zu zahlen. Das ist unmöglich. Das deutsche Budget weist gegenwärtig ein .Defizit von 50 Milliarden auf, dir sich wie folgt verteilen: 11 Milliarden für ordentliche und außerordentliche Budgets-» 18 Milliarden bei der AMbeutung der deutschen Industrie und 1 Milliarde für die Durchführung des Friedensvertrages. Solange im Leutfchen Budget das Gleichgewicht nickt ungefähr wiederbergestellt sein wird, kann man von Deutschland auf Barzahlungen nicht rechnen. Die deutschen Cach- verständigen Hoffen, daß dieser Ausgleich in drei Jahren erfolgen werde. Sie sind der Amrckt. daß dieser Ausgleich aber in kürzester Frist erfolgen kann und soll. In drei Jahren kann Deutschland in den Abarnnd des Bankerotts hinabgeglitten fein. In diesem Falle wäre unsere Sicherheit stark kompromittiert. Die Zah­lungen würden ab calendas graecas aufgeschoben werden.

Aber die Lage ist nicht so verzweifelt. Zunächst kön­nen wir das Defizit von 18 Milliarden in der deutschen Judustrie nicht zulegen. Es muß durch Erhöhung der Tarife gedeckt merben. Ich kann sagen, daß das Reick bereits diesen Weg beschritten hat. Wir werden die Er­gebnisse ja in kurzer Zeit sehen. Die deutsche Regie­rung muß auch die nötige Energie besitzen, eine große, Zahl nutzloser Beamten zu verabschieden, die Ausgaben zu verringern und neue Steuern einzuführen. NnS kam man mit allerem bereits entaeaen und wir müssen die Deutschen ermuntern darin fortzusabren. Die ge­genwärtigen Steuern werden auch meBr einfirfnaett. als vorgesehen war, was zur Verringerung des Defizits beitragen wird. Zufammenfasiend läßt sich die Lage rvie solgt darrtcHcn:

1. Der Friedensvertrag ist eine Derpffichtung, auf die bei den Besprechungen rückt mehr zurückzukommes sein wird.

2. Dieses vorausgesetzt, hat Frankreich ein Interesse daran, Maßrnrbmen in Erwägung zu ziehen, die die Wiederaufnahme normaler Beziehungen aefürtten. Hier­bei muß die beste Methode getuckt werden, wie der Fric- denSvertrag önrckgefübrt werden soll, ohne Satz man sich in innerdeutsche Verhältnisse einzumitchen braucht.

8. Die Konserenz von Brüssel weiß, Saß die ver­bündeten und die deutschen Sachverständigen von dem Geiste beseelt waren, praktische Lösungen zu ermögli­chen und daß man hoffen kann, zu konkreten Ergebnis­sen zu gelangen.

Wechsel auf dem Pariser Boffchasierposten? f

** DerTemps" enthält eine Ändeutung, wonach ge- s wiSe Kreise der Wilbelmstratze die Ersetzung des deut- l festen Botschafters in Paris durch einen Brnssdivkoma- * ten wünschen. In derAktion francaife* wird in die- t fern Zusammenhang auf den deutschen Friedensdelegier- l ten in Paris , von Muttus, hingewiesen. DieB. Z." : gibt diese Nachricht ihres Korrespondenten mit der Be- : nterfuna wieder, daß eine Nacbvrüfnna nicht möglich sei. 1