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KersNöer Tageblatt

HersMer Kreisblatt" [

ntlickee Änxemer für des Kreis kerskelS

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die Reklamezeile 1.50 Mark. Bei Wiederholungen : V 7

i *¥ÄXK* i Amtlicher Anzeiger für Am Kreis Hersfelö i

trägt im voraus zahlbar, für tzcrsfc!» 7.50 Mark, durch die p,st bezogen 7.80 Mark, bei freier Zu­stellung ins Haus. > druck und Verlag von Ludwig §ooks Luchdruckerei in Hersfeld.

Nr. 9

Mittwoch, den (2. Januar

1921

zs««m>M eet rsiwesM M«A«.

s* Ueber die Verhandlungen der Fluanzminister in Bamberg erfährt das ,.B. T"' Bei der Besprechung des Landesstcueraesetzcs forderten die Finanzminister von der Reichsregierung die SteNerzuweisnng ans den rorläufigen Steuern für das volle Stenerjs.hr vom 1. April 1921 biS 31. März 1921. während das Reich nur das Dreiviertelfahr engefteheu will, und machten Sas Reich ferner für die durch feine. Schuld Hervorgeruse- nen finanziellen Ausfälle haftbar. Das Reich foll dem­gemäß die Zinsen aus den Krediten erstatten, die in­folge Nichiübcrweisttnq von Steueranteilen von den . Ländern und den Gemeinden aufgenommen werden. Den Vollzug des Paragraphen 44 des Länderbesteue- rungsgesetzes erklärte die Konferenz für kaum möglich und erwartet vom Reichsfinanzminister detaillierte Aufklärungen über feine Vollzngsplane. Die Beratun­gen erstreckten sich weiter auf die örtlichen Abgaben, die die Landesertragssteuer und die Errichtung einzelner Landessinanzorgane.

Das Laudessteuergesetz.

** Der Hauplaussthuß der preußischen LanSesver- sammlung hat die Durchberatung des Landessteuerge- setzes abge rochen und einen llnterausichuß eingesetzt, der gemetnsanl mit der Rcgierurrg ein knapp gehaltenes Notgesetz entwerfen .soll. Die endgültige Regelung bleibt dem neuen Landtag vorbehalten.

Sar 8 k'snett Wer Sie LsusnmgsMlagei!.

Das üchskabineti hat sich mit der Frage einer Erböb: . rr TeuerungSzufchläge für nie Beamten und Arbeite es Reiches beschäftigt. Dem Wün'E der in Bambe tagen-xn Konferenz der Finanzminister der Länder. :r endgültiger Stellungnahme gehört zu wer­den, v in einer auf kommenden Mittwoch anveraum« ten Sir mg Rechnung getrage: -erden. Das Kabinett hat glcichzcirig die Frage der . Schaffung neuer Mittel zur B cftig t der bereits ic . int ordentlichen Haus­halt sich ergebenden Fehlbetrcoe, Sie durch die Erhö­hung der ^ -ncrüngSznschläge eine weiter; Steigerung erfahren : - röeü, zum Gegenftand einer eingehenden Erörternn gemacht. ES wurde die N >.eudigkeit fest- gestellt. Der diese Frage eine grnnds liche Stellnng- nahms der g-'-rgehrudeu KörMMaLen in Berbin- Sung mi "' Entscheidung über die Bewilligung der .zTevcrunrZ läge Serbeizviphreu.

venae« -luaenülrsnluen zufrieden zu geven. Eine neue Äktion stehe in Aussicht.

KßKtreichs Werreichische Sergen.

w Aus London wird derD. A. Z." gemeldet: Aus dem Autzenministerium verlautet, daß Frankreich dar­aus dringt, die Pariser Konferenz auf einen früheren Termin anzusetzen. Es spielt dabei die Erwägung mit, daß man Oesterreich möglichst bald finanzieLe Hilfe bringen müsse, damit eS nicht aus Verzweiflung An- Wuü an Deutschland suche. Gleichzeitig wird bekannt, öast die Premierminister die amtliche Erklärung abge­geben haben, die Verbündeten würden die RiiSkeür der Habsburger auf den Thron von Ungarn unter keiner Bedingung gestatten.

Französisches Dementi.

In der englischen Prenenvar in den letzten Tagen die Meldung verbreitet, die französische Botschaft in Washington habe den Vereinigten Staaten offiziell mit- geteilt, daß Frankreich die Besetzung des Ruürgebtets ins Auge faste. Wie Turiner Blätter nunmehr mel­den, hat diele Nachricht in der amerikanischen Oeffent- lichkeit so lebhafte Kommentare hervorgerufen, daß sich die französische Botschaft veranlaßt sah, die erwähnte Zeitungsmeldung zu dementieren, indem sie feststellt, daß eine derattige Mitteilung an die Regierung der Vereinigten Staaten nicht gerichtet worden sei.

Protest gegen die schwarze Schmach.

»-^ Aus Prag wird derD. T. 3" gemeldet: Auf Set Tagesordnung der Dienstag-Sitzung des tsSechilchen Abgeordnetenhauses steht ein Zlntrag ^es deutschen Par­lamentarier-Verbandes, der sich auf die von den schtvar- zen, gelben und weiften Franzosen, sowie von den bel­gischen Soldaten im besetzten deutschen Rheingebiet ver­übten Gewalttaten bezieht. Der Antrag geht dahin, das Abgeordnetenhaus wolle gegen die im Besehen deutschen Gebiet durch Farbige verübten Gewalttaten namens der Menschlichkeit und der Zivilisaiion schärf­sten Widerspruch erheben und von der lranzösifchen Re­publik die schleunigste Zuriickziebung der farbigen Trup­pen verlangen. Die alliierten vh assoziierten Mächte werden ersucht, auf die französische Regierung in die­sem Sinne einzuwirken.

AiMiefermrg der Geheimnisse der ^rfegsmdustrie.

»-?- Minister Churchill betreibt p^ev fvrü^ mit Nm

tend macht. Zum Teil sei sie kervoraermen onrm die Ueberschwemmuna des cns ischen Marktes mit deut­schen Erzeugnissen azrs der Zeit des großen deutschen Ausverkaufs. Nach zuverlässigen Mitteilungen wirst die e'ngliiche Regierung schar in der nächsten Zeit nu Unterhaus einen Geletzeurwurf enEringelr der zur Unterstützung der Zndustrie und als Etaßnahme gegen die Einsuhr gewisse^ chemische - und opt'FOer Arrikel, wirtschaftlicher Gla- aren und optischer Instrumente verboten werden.

Die Zukunft der deutschen Lustschrffahrt.

** Berlin. lL-A.) Von zuständiger Scelle wird ein neuer Beschluß der Botschüsterkop orenz vom 15. De­zember bekannt gegeben, der über die Flugplätze im Rheinland und in der nentrelen Zone folgendes be­stimmt: 1. Wenn die Herstellung von Flüsapvaraien in Deutschland, wieder aufgeuominen ist und solange Deutschland noch nicht in die LuitkonventGn von l?l? oder in den Völkerbund ausgenommen ist, ist das Ueber- . fliegen des Rheinlandes und der besetzten Gebiete un­tersagt. 2. Sobald Deutschland der Konvention oder dem Völkerbund beigetreten ist, dürfen die deutschen Flugzeuge dieses Gebiet übersliegen. f Sobald die al­liierten und assoziierten Regierungen die Besetzung des Rheinlandes aniaeaeben haben, kann die deutsche Lust» flotte die Rheinlande überilieaen. Niemals darf sie im Rheinlanbe feste Plätze errichten. Das Ueberflieae« der neutralen .Zone wird der deutschen Zivil-Luftrce^ beret gestattet sein, sobald sich eine solche wieder bildet. Gemäß dem Friedensv?'irae darf niemals eine feste Einrichtung in der nc: M Zone geschaffen werden.

Die Sozial ..srunAsfrÄge.

In B«iLS«m fand etne von mehreren lmnöert Ver­trauensleuten des rhcir'.isch-westsäll'chen Industriege­biets besuchte Vermv» i-na des Deut'" " Gewerk- schaftsbundcs statt, die ff mit de nge * Lokalisie­rung des KoSlenberüSaueH tefdi ' erstatwr

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seit Klarn-

rug der Eisenbahutarlse.

- .an^Erhsbnug des EisenbahAVerso-

vg Reichstag Noch in diesem Monat zehsn.

des g; fenßßßtterstets tn bc§.

irrster Seite mitgeteilt wird, hat der * - -»es Deutschen EisenSahnerverban- -ratung' zu dem durch den 16er nnen nstandege om tuen ei t Ber- .ir-gg gcrowmen. Die völlig »n- '~ :; -:uS die aus den Eiseuvah- ' -.rSr groß- VeräMwMirnn ver- .-r - - : ' - er. .' . r

ents'. V-r-ende Schritte zur vol- 1 ' t zu gruternmmen. Der Be»

riegszwecke verwendbar sie und von Deutschland auch angewauLt wurden, au die Alltierteer anezuliefern hat. Bisher bat noch nicht ei: ual vranreuich au Sie Slusfübrung des Artikels gedacht. Ebn-chill wird be­reits in der nächsten Sitzung des Obersten Rares Ritte Forderungen Vorbringen.

Deutsche Denkschrift zur ^ELergutmachNUg.

-n^ Rerlitt. (S. C.l Wie wir c"'abr.';r hat ^e Reichs- regieruna am Letzten störten in der Wiederguinnl- chrrnaSsraae eine auk";Lrl:che fituwbe der Friedens­konferenz "än Paris uaeber ^"rn In ihr wird ein-

und an der P odukiEu $it tutereMeeen. ^erechiiair boSd Gewinne im Bc-Ma« müssen der Bogsgesamcheit. Steif bar gemacht werden.' S^ßmntn' einet besr'-digeü- >den SirD'na für di im Beraha« bescrift- nen TIrSciter

und Angestellren. Das B maß durchgefübrt und eren können noch eine Nender" : bete die Einführung vc u stimmig angenomureUen E

obsrätegefetz muß sinnge- ver tnert werden. Hinzu >eZ Ak^enrechts, insbesou-

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17. Wwm ' Entscheid, SieichsVörkern die Geoalts BrozeM z«

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gehend die Möglichkeit der Wie' scheu Standpunli dargelegt n. - fanÄeichen staiisti-Hen Maler : gäbe wird in BAisiol tu t den 1 Grundlage der Verhandlnngcr

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feit, an seinem Anträge auf ein» Deutschlands fesizuhal.en.

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^ Genf. (§. Es r ..Tev : -lüge aus dem Gu : se T . bevorftekenSe Zu sinn Ankunft dc:

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WMl'dsn Leitsätze AHiLufL'S nlKSUnMinen.

> Finanzkoni'vlZv^ Sau, Scr irr. nrMamleitDü - 16irr der als <konnrti.gr für das R ick Atnauzwc cu "gP Berlin jenseit rorSenT, hat 5' f seine Taft?' DU uock nicht aufne^wc;- löuuer v. ; vor zwei Mer r ett hat er der Re-gic^ung seht P.rg " um zur gut«

scheidung ru -gelegt. Diese EukM-dnna st «der immer wieter ütnausae clo^ ;- worden, k-unn b ^ verlaute),an Mterr'chteter Stelle, daß diele En" eis u ' in nS'Hf'ctE Zeit . innen werae.

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