Kersfelöer Tageblatt
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Jean? Kwk m hrrsfeit. Zerasperch« 9z. s. :
HersftlKer Kreisblatt"
Amtlicher Mzeiger für den Kreis Hersfett
: Echcheist feien W»*enUg. * der Be^ugeyrew u> ; teigt im oeteus gebier, sie huefei» 7.50 Äeef, : icwti i« Po* bezogen 7.80 «mT, bei fteiu A» : ßdtiingica fjeus. o öto# tta* Salat wn Zui«i : §anfs Ba*>tu<teti in Hu-M.
Nr. 15
Mrttwsch, den 19. JaxxRv
1921
SerhanskMMü Wer die MMöLgu^A. Kslksparrest TeUtkch-uatioaale B^ksÄrke?' " und
— - — - — - ----- Zentrumsparrei.
** Wie der L.-Ack erfährt, ist man von franzonscher xnb in der Folge auch von englischer Seite mit dem B»rschlsse der Teilzahl«»« für die sog. Wiedermuma- »«ng erneut an die deutsche Regiernrw Herangerreten. Wie verlautet, bat Reicasminister Dr. Srsous auch bei dieser Geieaenbert auf das für Deutschland Bedenkliche eines solchen Modus hingewiesen. Fm übrigen sind die Bertreter Frankreichs und Englands darüber nicht im Unklaren gelassen worden, daß im Falle einer Verständigung über Las Prinzip jegliche Zabluna keinesfalls in Geld, sondern nur in Gestalt von Waren- und ähnlichen Lieferungen erfolgen könnte. Schließlich ist auch »on uns'eine Reihe von Erleichterungen auf anderen Gebieten als conditio fine gua non ausgezeichnet worden. Wie der „L.-A." hört, haben diese Besprechungen iuzwischen zu einer leichte« AsnäSerusg in dem beiderseitigen Standpunkte geführt, die vielleicht zu einer Sruttblaae für weitere Verhandlungen in Brüssel geeignet erscheinen könnte.
Die MiSiarden-Leiftnugen DeutschlLuds.
Wie mir hören, wird die Reichsregieruna. der Wie- Srrautmachungskvmnnsston eine genaue Ausstellung über die bisherigen Leistungen Deutschlands, soweit üe sack dem 93 erfasst er Verträge und anderen Abmachun- <ew zur Anrechirung kommen müssen, zugehen lassen. Die Uebersicht ordnet die Leistungen nach drei Gruppen. In den beiden ersten Gruppen sind für die Lieferungen von Eisenbahnmaterial, für die Auslieferung der Handelsflotte, der Ueberseekabel, von landwirtschaftlichen Maschinen, FarSstvssen, ferner für Tierlieferungen aller Art rund 18% Milliarden Go!d«ürk nach dem von gegnerischer Seite airfgestellten Umrechnungskurs in Ansatz gebracht. Weitere Milliardenzifkern beziehen stch euf die Lasten der Befatznnastruvve und ähnliche Aus- Haben, die bei der Leistung der ersten 20 Milliarde« vertragsmäßig auf die Wiederautmachungsleiftung anae* rechnet werden sollen. In Anrechnung gebracht ünd u. a. 6 EUenbahnbrücken über den Rhein, die früher »scht zum Elsatz gebörien, aber mit abgetreten werden Mußten. Seit der Vertagung der Brüllsler Konsereuz haben die Sonderberichte ergeben, daß der Frage der Durch'übrung der Sachlsiftvnee» eine bs'ondere Bedeutung bei der Wiederberirellung zukommt. Es werden -aber weitere Verbandsnugeu ge'ührt cn denen im Smtraa der Reichssegieruuq Hugo Stiunss. sowie 8 Bertreier der Arbeitnehmer, daranr«
Saacer. i
>» Der D. A. ZF wird aus London gemeldet: Wir erhalten die Nachricht, daß die Urtier Konferenz am 54. Januar stattfinden soll. Llond George und Curzon »ertasten Smmiaa abend London.
Der Rhein die französtsÄ-evglische 8reaze!
w Köln. Die für das befaßte Gebiet erscheinende Aeiisck-rM ,.Eckw du RbiM schreibt: Der Standpunkt, den Frankreich gegenüber Deutschland einnnnmt, ist «ich! nur selbstverständlich, sondern auch sehr vernünftig. Die Enalmtder mögen stch erinnern, daß der Rhein zu gleicher Zeit außer der französischen auch die englische Grenze bedeutet, und müssen deshalb die von einem französischen Staatsmann noraeWactenen Maßnahmen zum Schutze der westlichen Zivilisation Südlich aufnehmen. Das Wort vom Rhein als der zösisch-englischen Grenze gegen Deutschland verdient im unbesetzten Gebiet beachtet zu werden.
Die Richtlinien Italiens für die Pariser Konferenz.
Rom. Die italienische Regierung hat einstimmig den Beschluß gefaßt, bei der nächsten Konferenz der Alliierten in Paris keinerlei Btaßnahmen zuzustimmen, durch die Deutschland aezwunaen würde, den Bersail- ier Vertrag bis auf seine letzten Forderungen zu erfüllen. Ebenso würde Italien auch keinen Maßnahmen zustimmen können, die die Türkei zwinge, die gegenwärtige Lage im Osten anzuerkennen.
Italiens Verständigungspolitik.
** „Corriere della Sera" meldet: Im italienischen Ministerrat hat Graf Sforza eingehend über die von Italien zu befolgende auswärtige Politik berichtet. Dabei wies er auf die Gefahren hin, die sich aus der Lage im Orient ergeben könnten. Unter vollständiger BiNimnig des acfamten Kabinetts betonte er, daß Italien sich im Obersten Rat und überall sonst bemühen werde, jede Gefahr abzuwehren, die den Frieden bedrohen könnte. Ferner hob er hervor, daß allen Völkern die Allöglichkeit gegeben werden müne, sich zu entwickeln. Die Unterdrückung eines Volkes zu Gunsten anderer würde die Gründe von Unruhen und vor allem die nationale Bewegung verewigen.
Protest gegen die KnlWgung Sstzreutzeus. w An die Mitglieder des Reichskabinetts ist aus Königsberg folgende Erklärung gesandt worden: Nach hier bekannt gewordenen Nachrichten verlangt die En- - teilte, daß die Festungen Königsberg, Pillau und Lützen ganz oder zum größten Teil ihrer arsillercstnchon Bestückung beraubt werden sollen. Hierdurch würde die Krovinz jedem feindlichen Angriff prelsgegeben. Die K' mic ruhe- und ordnungsliebende Bevölkerung renßens ohne Unterschied der Partei, siebt in ban- aer Sorge durch solche Entwaffnung die letzte Möglichkeit einer Verteidigung ihrer Heimat schwinden, gerade m einer Zeit, da die Gefahr eines änderen Angriffs immer drohender wird. Die unterzeichneten Parteien fordern deshalb von der Reichsregierung nachdrücklichst, dafür etnzntreten, daß den genannten Festungen »le derreitlae artilleristische Bestückung voll und ganz
Dir LÄhLltLsren ZrELads in LLersHssfieu
Neuer Naubüber'-ll, 6 Perssue« erschollt«.
** Sattswitz. <F. N.! Schon Wieder ist die Chrrnik ier oberiLlesirLeu Verbrechen durch eine u-ur Astat SereiKert Warben, bei' der sechs Perfouev. erschösse« und mehrere verwundet wurden. Eine Baude »•» Ä RSsber« sverfiel #m SoNNrag «ochwü'sq tu KarlssegeN bei Birkeuthst die LeMuug des Fleischeo- »eifters Kralstuski, uerWültete die «anze WoSuuugs- eiurichtURg und erschoß Sie beiden Seither. Beamte der Aps eilten zu Hilfe. Bs« ih«s« wurde einer erschösse«, und mehrere Kurven verlegt Ferner wnrdeu drei Zivilpersoue«. darsster eine Frsn. Mutter von sechs Kinder«, getötet. Drei Weitere Personen wurden le- beuSgefährlich verletzt. Die Regierung setzt eine Be- lvhuüsq so» 1560 Mark für die Ergreifung der TS-, ter aus.
Vin raMmeTter Plarr PsLerrs.
Aus Warschau wird gemeldet, daß sich die polnische Regieruna mit einem eigenartigen Plan beschäftigt, der auf die Znsammsnlequna der früheren deutschen Gebietsteile in Posen und Westpreutzen mit Oberweiten und der Schaffung eines neuen autonomen Staates mit eigener Währung und einem Ausgang nach der Ostsee hinzutritt. Auf diese Weise glaubt man tu Warschau auf die Abstimmuno in Oberschlesten in einem für Deutschland ungünstigen Sinne binwtrken zu können. Es verlautet, daß gewisse Ententekreise diesem polnischen Plane sehr wohlwollend qegenWerslehen, zumal man in den Kreisen der Alliierten ein zwangsweise? Eingreifen Polens in die oberfchlestsche Frage befürchtet.
Sie Billigung mit den Wesbahnern.
»=» Nachdem der 16er-Ausschuß, in dem lämtliche Ei- senbühnerverbLnde verireren Httb, in einem Aufrufe an die deut-Len Eisenbahner misset eilt hat, daß die Vertreter der Spitzenverbäuds die Armahme der bei den letzten Verhandlungen zustande gekommenen Verein- öarunaen belürworten, ünd nunmehr für Dienstag die erweiterten Vorstände der einzelnen Orgarnsationeu zur BesMnßstanuna nach Berlin ber* ursrSe». '' *•“
e =u an? fehlen. Da ein Streif unter den gemackren 3uaeüänbniüeM als avtzerordent- lich aefahrdrobend erscheinen muß, wird wm der An- rvendurm des letzten gewerLschafAichen Mittels abge- ratem
Die Eife«bs-ner «och rmzsfriede«.
«-• Der Allgemeine EilenbahnerverbanS hat in einer Mitteilung an die Regierung die letzten Zugeständ- niffe als noch immer um 40 Prozent hinter den Min- destsordernnaeu zurückbleibend abgelehnr. In den Berliner Werkstätten wurde nach den Beschlüssen der Belegschaften die Streikproklamation zum 1. Februar verlangt.
** Die bayerischen Eileirbahner babeir in überwiegender Mehrzahl die neuen Zugeständnisse der Regierung abgelehnt. Die Gefahr eines Streiks der Eisenbahner ist wieder in bedrohliche Nähe gerückt.
Aenderung der Gelreide-Lewirischastang.
•x* Die Konferenz der deutschen Ernährungsminister, die in Dresden abaehalten wurde, nahm folgenden Antrag Oldenburgs an: Die öffentliche Bewirtschaftung des Brotgetreides, der Gerste und des Hafers aus der Ernte 1921 muß aufrecht erhalten werden. Mit der Feststellung der Mindestpreise wird jedoch gleichzerilg zum Ausdruck gebracht, daß das bisherige System der Bewirtschaftung nicht sorigesührt werden könne. Anstelle des bisherigen Systems müsse das Umlagesystem in erster Linie in Erwägurm gezogen werden, denen Eitlzelbeiteu noch näherer Regelung Vorbehalten sind. Für den Fall, daß dieses System gewählt wird, müssen Gemeinden und Kreise Träger der Lieferungen werden, und es müsse der Reichsgetreideordnuna eine Be- stilmnung einaeMat werdest, nach der für die durch Umlage zur Ablieferung geforderten, aber uW »ur Ablieferung gelangten Mengen im Verwaltungswege Bar- bezahlung in Höbe des mehrfachen Höchstpreises, «m- desteus des Weltmarktpreises, verlangt rverden könne, fegende über Liehohenzsilern in holmd.
w Zu der Meldung, daß die holländische Regierung die Internierung des Kaisers Wilhelm und des ehemaligen deutschen Kronprinzen aufgehoben, aber gleichzeitig den Wunsch ausgesprochen habe. die Kaiierfaun- lie möge das Land verlassen, erfährt der Wiener „Abend" von einer Seite, die angibt, ant unterrichtet zu sein, folgende höchst märchenhaft flinßenöe Putsch- geschichte: , .,
„Der Kronprinz wollte nach Deutschland entweichen und an der Spitze der ihm treu gebliebenen Offiziere und Mannschaften, deren Zahl man auf 45000 schätzt, Deutschland wiedererobern. Hinter diese Pläne war man auf folgende Weise gekourmen: Geheimagenten in Wieringen war es aufgefallen, daß der Kammerdiener des Kronprinzen namens Schulz oft auf mehrere Tage verschwand und nach seiner Rückkehr stundenlange bis in die Nacht währende Besprechungen mtt dem Kronprinzen hatte, zu denen einige Vertraute des Krow-
onnztn vcnzsrtze .gen wurden. Man stellte fest, haß Schulz nach ArwrerLa« zu fahren pfleg:«, dort unter falschem Jörnen im Hc^-l Dr. Oude Grag- in der Kal- verstraar abst-.es. «Herme politische Brie-'e entgear»- > nahm. r-L am nächsten Morsen inner 5Mr ecklanung - des Gepäcks im He:»! nur mit einer Ledernen Hand- ; rasche an die bWrttW Grenze begab. LieF auf. Schleichwegen über'chrrtt. ein auf ihn wartendes Auts LeMea und in unbekannter Rickrunz fortfuhr. Jedesmal kam er nach drei bis mer Tauen zurück. Harte fett« ferne Besprechungen, beglich seine HotekreLnuug und reifte nach Wierins-n zurück Diele geheimen voliri- i üben Reifen nutersaäm Schulz in den letzten drei Mo- naeen fünf mal. Bei seiner letzten Anwekenheit im- Hotel Dr. Tube Graal wurde er von Scannen der politischen Polizei Unliebsam gestört. Man beschlagnahmte feine Sachen und internierte ihn im Hotel. Die Unter- kuchuna der Aktentasche ergab für den Exkaiser und den Kronprinzen schwer belastendes Material. Aus Grund dieser Feststellung wurde eine Kronrat abaehalten. der das Ergebnis hatte, daß ein Regierungsvertreter beauftragt wurde, mit SÄulz in Begleitung von zwei Beamten der politischen Polizei nach Wieringen zu fahren, während ein anderer Regierungsvertreter bei dem Er- faifer in Dooru vorsprechen sollte. Beide Regierunas- vertreter hatten die Aufgabe, die Hohenzollern zu zwin-- a.en, das Land freiwilla zu verlassem"
Das Prsgramm Brrauds.
Nach der „Libertee" ist die ministerielle Erklärung über die Politik des neuen Kabinetts in ihren Grund- zügen fertWeWlt. Der Grundgedanke ist nach diesem Blatt, die nationale Einigung aufrechtzuerhalten, da sie notwendiger fei als je zur Erledigung der wirtschaftlichen und finanziellen Aufgaben, notwendig auch, um der Regierung die Kraft zu geben, »ie für sie unentbehrlich sei zu einer guten Fortführung der diplomatischen Bewrechunaen. Die Erklärung geht dann an die Prüfung der Haupttragerr, die dem Parlament Vorge- lem werden sollen. An erster Stelle steht die Frage des Budaets. Das Buk«! werSe bald besprochen werben in der Absicht, Ersparuisie zu machen. In nsi.rtschasrli- 6er und Wider Beziehung ist die Erklärung für Freiherr nur Ordnung. Die Freiheit des Handels soll rasch auf alle Gebiete ausgedehnt werden, auf denen sie noch beiÄräskt ist. Weiter spricht die ErklLruirg von Orbuuug und **«" «aw.» m» s , -■■■ »..» w^ii
«macht werden Mmten. In der auswärIaen Scfiitf spricht, die (t-nsisne von der vorigen Frage, 'einer den Beziehungen zu DeulsichkanS und der Laar in Rutz- lanS. Sollte eine Interpellation über die allgemeine Politik der Rec-nrune eingebrachi meroe«, so werbe der Minibrrpravdeut diele Erklärung noch ergänzen. Das Blatt meint, daß in jedem Falle dem Ministertum eine große Mehrheit sicher sei.
Die Politik Briasds gegenüber Deutschland.
** Rotterdom. Briand erklärte Pressevertretern gegenüber, daß er auf Sie restlose Ausführung des Ber- kaiüer Vertrages größten Wert lege und Satz er entschieden gegen eine Revision dieses Vertrages sei; dagegen werde er sich nur im Falle eines illoyalen Verhaltens Deutschlattds zu Frankreich zu weiteren milt. :arischen Maßnahmen gegenüber DeutschlauS verstehen.
Griechischer Sieg über Kemal?
** Aus Atheu wird gemeldet: Ein amtlicher Bericht, der auf die Meldung der Agence Harms über die angebliche Niederlage der Griechen an der Smyruafront antwortet, gibt als Zweck der unternommenen Aktion^ die VerniÄtnng der zu einer Offensive znsammenge- zogenen Truppen Mustafa Kemals an. Er stellt fest, daß die griechischen Truppen nach planmäßiger Durchführung des Operationszieles ungestört nach ihren Ausgangslinien zurückgekehrt sind. Erklärungen eine» hochgestellten Persönlichkeit zufolge, die von dem Re- glernngsblatt „Hefperini" wiedergegeben werden, soll der Zweck der Operation gewesen sein, die Kampfkraft der griechischen Armee und die llnWßlnstWeitWvW Kemals nachzuwenen, damit die kommende Pariser Konserenz die griechische Frage auf Grund der Tatsachen entscheiden könne, daß die Griechen jeder Zeit bereit seien, nach Vernichtung Mustafa Kemals dem Bestimmimgen des Vertrages von Scvres Gültigkeit zu verschaffcm
DieHder^Städte.
Halle. sF. Z.) Bürgermeister Hertwia in SuM erklärte iu der StadtverorduetensitzunL daß die Stadt Suhl vor dem finanziellen Zm'ammenbr uL stehe. Er habe deshalb die Ablieferung weiterer Steuern an den: Staat eingestellt. Er wisse, daß er sich dadurch strafbar; mache, aber er sei zu dieser Maßnahme gezwungen, weil er sonst keine Gehälter an die Beamten und keine Löhne an die städtischen Arbeiter ans,zahlen könne.
DemokratisÄe Gedenkfeier in Köln.
** Köln. (F. 3 ) Zur Feier der 50. Wiederkehr des Tages der Reichsgründung sprach in einer vorn demokratischen Verein einberufenen Bolksversmumluttg der frühere Reichsmirrisier Preuß über die deutsche Einheit. Preuß erklärte als Republikaner, daß höher als alle Staatsforuren der Gedanke der deutschen Einheit stehen müsse. Im neuen Reiche werde eine neue organisatorische Lösung des preutzischcu Problems gefunden werden müssen, dessen Hauptschwierigkeit darin liest ob das Reich auf die Dauer zwei Zentralen hat, die deutsche und die preußische. Aber auch hier wird alles, was geschieht, ausschließlich im Dierrste der nationalen Einheit sieben müßen. Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, sind die augenblicklichen Umstände einer