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KersMer Tageblatt

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Kranz Kunk in Hersfeld. Kernsprecher Nr. 8. :

hersfelöer Kreisblatt"

Amtlicher Anzeiger für den Kreis hersfet-

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: Erscheint jeden Wochentag. < der Bezugspreis be» trägt im voraus zahlbar, für Hersfeld 7.50 Mark, : durch die Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Zu- : stellung ins Haus. > druck und Verlag von Ludwig Kunks Buchdruckern in Hersfeld.

Nr. 20

Dienstag, den 25. Januar

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Die Pariser Konserenz.

Gegensätze in der Entwaff«u«gsfrage. Schwierigkeit internationaler Kredite. Landwierige Verhandlungen w Ueber die Pariser Konferenz wird dem'L.-A." aus Paris gemeldet: Lord d'Abernon hat aus Berlin seiner Regierung die Versicherung gegeben, daß die Aussichten, zu einem befriedigenden Abkommen zu gelangen, gegen­wärtig ganz besonders gvt sind. Dagegen liegt ein Havasbericht aus London vor, demzufolge man in eng­lischen politischen Kreisen nicht der Ansicht ist, daß die Lösung des Entschädigungspröblems glatt und leicht werde vollzogen werden können. Man nimmt in Lon­don an, daß, um zu einer endgültigen Entscheidung in dieser wichtigen Frage zu gelangen, man auf die Ent­wickelung der Verhältnisse in den Vereinigten Staaten werde Rücksicht nehmen müssen: denn die Frage der internationalen Anleihen könne nur mit amerikanischer Hilfe gelöst werden. Man sei in London weiter der An- .Mt, daß das Abkommen von Boulogne in der Frage der deutschen Entschädigungszahlungen die Grundlage für das Studium werden könnte, doch habe gegenwärtig die wirtschaftliche und finanzielle Lage eine ganz neue Entwickelung angenommen, die natürlich Studien er­forderlich mache.

die Entwaffnung Deutschlands irnd über die Zahlung der deutschen Krieasenttchädiauna werden geraume Zeit in Anspruch nehmen. Was die Auflösung der Einwoh­nerwehr in Bauern Betrifft, so soll allerdings England damit einverstanden sein, daß Bauern eine Frist von 8 , Monaten bewilligt werde. Ungewißheit besteht in der Richtung, wie die Verhältnisse in Ostpreußen geregelt werden sollen.

Bericht Nollets über Sie Eutwasstrung.

o* Der Präsident der interalliierten Kommissionen in Deutschland, General Rollet, ist in Paris eingetrof- fen, wo er in der Konferenz der Alliierten über die Frage der Entwaffnung Deutschlands sprechen wird.

Festsetzung der italienische« Instruktionen.

w Wie aus Rom gemeldet wird, hat ein Ministerrat stattgefunden, auf dem beschlossen worden ist, daß Gio- littt sich nach Paris begeben würde, falls dies sich als notwendig erweisen sollte, um au den letzten Sitzungen der Konferenz teilzunehmen. Graf Sforza erhielt die letzten Instruktionen.

Vertrauensvotum für Briaud.

In der letzten Sitzung der französischen Kammer er­klärte Briand. er nehme die Tagesordnung Arago an. Fn dieser Tagesordnung werden die Erklärungen der Regierung gebilligt. Die Kammer habe das Vertrauen zur Repsierung, daß sie die Rechte Frankreichs im Ern- verständnis mit seinen Alliierten vertreten werde. Die Kammer lehne ieden weiteren Zusatz ab und gehe zur Tagesordnung über. Diese Tages.erdnung wurde unt 475 gegen 68 Stimmen angenommen.

Sernmann über die ZnlschWguMsmge.

stäupt nmt, daß das getroffene Reglement den Vertrag von Versailles verletze, zurück und garantiert Sie Si- cherbeit eines unbeeinflußten Wahlaktes in Obetschle- fien vor jedem Terrorismus.

cug wie dem

Der Wiederaufbau Nordfrankreichs.

Rotterdam. lS. C-t DieMorningvost" meldet Paris, daß sowohl das neue französische Kabinett auch die Wiedergutmachungskommission die von deutschen Staatssekretär Bergmann vorgeschlagene

Beschäftiguna deutscher Arbester und Angestellten in dem Wiederaufbaugebiet verworfen haben. Die Alliier­ten bemängelten die ungenügende deutsche Arbeitslei­stung in Deutschland selbst, die kommunisttschc Propa­ganda der deutschen Arbeiterschaft und den mangelnden Einfluß der deutschen Regterung auf die deutsche Arbei­terschaft.

Gegen eine Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung.

** Genf. (S. C.) DasPariser Journal" meldet aus unterrichteter Stelle, daß die von Deutschland be­absichtigte Erhöhung der Sätze für dte Unterstützung der Arbeitslosen den Gegenstand von Beratungen der Al­liierten gebildet habe. Die Alliierten wiirden im In­teresse der Wiedergutmachung gegen jede Erhöhung der Arbeitslosenunterstütznng in Deutschland ihr Veto ein- legen, solange die Forderungen der Alliierten von Deutschland nicht erfüllt werden könnten. Die Ueber- wachungskommission in Berlin sei mit weiigehenden Vollmachten versehen worden.

DieKriegsschuldigen" Prozesse.

te In Kreisen der Berliner Ententekommitsion wird erklärt, daß die Frage der Aburteilung der sog. Sent- schen Kriegsschuldigen in der nächsten .-feit Gcaenstani eines erneute« Notenwechsels zwischen Paris und Ber­lin bilden wird. Wie verlautet, soll sich der Rat der Alliierten kürzlich mit dieser Frage BeidiaHfnt haben, da üo:r den langsamen Gang 6er, 5etttfcß;n Untersu­chungen allgemeine Unzufriedenheit herrscht. Die Rechts­parteien der französischen Kammer sollen in drefem Sinne einen Antrag eingebracht haben, in dem der neue Ministerpräsident Briand ersucht wird, über die Zibur- teiiung der deutschen Kriegsverbrecher Aufklärungen zu Gebern Vor einiger Zeit sei bereits ein Antrag Be» früheren Ministerpräsidenten Levaues dahin gegangen, die Frist zur ^M^K- ^öeutMsi KFiMichvM- ^ schuldigen zurückkommen müßten.

Entente-Kredit für Oesierrerch.

^ Die Tatsache, daß am Sonnabend die Krone eine . auffallende Steigerung zu verzetchnen hatie, ichcmt am deri bevorstehenden Enteniekredit für - - Cit««^ .^^ erweisen In Kreisen, die den Vertretern der Enten^- E Wien'nahestehev, wird erklärt, daß Oesterreich einen Kredit von 100 Millionen Dollar erhalten werde. ^ ce Enteirtemächte hätten aus Amerika die Z^cherung e^ Nvtten daß die Vereinigten Siaaten, nachvem Z. Morgan N'eKit? sich ml dem Kredit für Oesterreich Beten

liaen werden.

L Weiter wird uns hierzu gemeldet: In einer länge- Än Besprechung der Arbeiten der Konferenz sagt der Londoner KorrefpondeNt der Havas-Agentur, daß man die Politik militärischer Notwendigkeiten nicht einer Fassade- nnd Ehrgeizpolitik opfern dtirfe, die nur einer I vorübergehenden und gefühlsmäßigen Bewegung dienen könnte. Es handele sich nicht so sehr um die Abliefe- runa von Kriegsmaterial, die in ihrer Gesanttheit be- sriedigend sei, sondern eher um die Avflösuug der mili- stärischen Organisationen. Der Standpunkt der engli- | Wen ituö des französischen Generalstabs sei nach dieser Züchtung hin verschieden, und es sei wahrscheinlich, daß man zu einer dritten Lösttttg gelangen werde. Aus die­sem gemeinsamen Uebereinkommen werde eine taktisaie . Lösung entstehen, die für Frankreich und seine Verbün- ! Seien eine Bessere Garantie fei, als eine endgültige Lö­sung der Entwaffnnng. Die Neparationsfrage werde ; L: LiWM'^kLl E""" - . ^ SfStt Anleihe sowie damit M einer Bcha"öluu6 ^-^.perikänischen Frage. Der Korrespondent jagt, WenÄÄlVMüAw von Bvulogne, das die Grund- ! wae für däs^SMium Bär Reparationssrage gewesen setz habe die BeröttderiM der wirtschastlichen und sinan- Belleu Lage ein neues Stttdium noiwendrg gemacht. Aus diesem Grunde MW man siÄ nicht wundern, wenn ge- wisse Fragen, btO durch die Ereignisse Slrr Reste hatten. geführt werden können, die Arbeiten $$® ® oF^f-V^^a besonders delikat gestalten würden. Die ^besten ^ , ^nsSt eine vernaumaunu i«j«'wkb» Nutze« hersten | T ^-?^s^s^tk Fahre

** Wie aus Brüssel gemeldet wird, hat Staatssekre­tär Bergmmm in Paris dem Vertreter desSocr" er­klärt, daß der deutsche Standpunkt sich eher in -er. Rich­tung einer Gesamtsvmme als auf die Festlegung einiger Jahreszahlungen hin bewege, ohne Sicherheit über dre Zttkirnst. Die gänzliche Utisicherheit erschwere den Wie­deraufbau auf beiden Seiten.Deutschland," so sagte 6er Staatssekretär,ist bereit, über teden Vorschlag, den man ihm macht, zu diskutieren. Dentichland ver­steht nicht, daß man von ihm ZahlWZen durch 42 Jahre hindurch verlangt. Zahlungen mÄs^ tSWe DelttsH- leHd'^e 'jfihnj^ WHimi.

Sb^ÄikÄ $ne^ mtT^»\ Belgien Ä' Folien vMstänöiaen aber wir wollen, daß. auch

&t«SeS!®irt grm!rii<W aitfSauen Das M nützlicher und notwendiger als alle Vereinbarungen,^! K«Ä& rol^toltine^ertbtoSTauit«!«

'« SS Ä D ^ »«t M» W a*e s ^r&fe»S- ÄT8S

^ Fntransigeanst schreibt: Die letzten Delegierten ' ________

trafen am Sonntag in Paris ein. Fm Elmee war vo^ Wenn Deutichland seine mittags eine große Konferenz, der auch Seydour b^ es mit Amerika sprechen, michute Am Montag wird die erste Sitzung des neu- j ^bildeten Obersten Ratesstattfinden, desien ÄJJ 'SnÄ«Ä Ä SSÄi iae» SESttu S ®SSÄ nbeEbem ^Wenn d^ Sendour angenommen

k£n M^ sich tragen, ob auf die von

^SSSS^I 1 SiSiH«^.^

Nesiens ^ sei unzulässig, wenn

.^Ev die anderen Punkie sich schließliitz eine Eini- mma Xbe erzielen lasten.. DieLaterne" schreibt:

Hier Bett keinen guten Frieden haben, ehe nicht die Deutschen wissen werden, ob sie sich ihrer Zahlungen en - w^ioen können und zwar innerhalb welchen Zeitiatt- nws Fede andere Lösung führe zum Betrug und zum

HarSing beruft eine Bölkerkouserenz ein.

QTitß ^^ttiNifE wtxö ctctncl^ct, önß öct tteitc itßi ^ deut Sarding eine Konferenz aller Machte^ Tagesord- MMMM-L-sZ

^^Äraris (F 3.) Die Morgenpresse beschäftigt sich erster "inte mit den Berhandunge« der Konferenz

kLL ky - c yyr iifiBeuten. DerMatiN schreibt: Bei der ^aae der Ewwafsni'ng Deutschlands handelt es sich &m w rotie r 1. welche Frist man Deutschland ge- für die Entwaffnung der Einwohnerwehr.

I* « schon am i Fanuar beendet sein sollte: rlnae mau in D die militärischen Kon-

^r#kJki^ aufrechterhalten wolle, deren Harcpt- tätiakeit"eigeMich am Schluß des ersten Friedensjahrcs, < i Januar, abgelaufen fern sollte.

M-R tSg &» s» ^MZZLMMM 'SÄSÄÄt -K-z- UM »»ÄÄiä?

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AijrScrmia.iME-i, wAdc^ g^n,'»««> sie gewiesen, dav,^d6esthcn nerrvirkt werden, weitere ä5Fsc^Ä'^

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Neue Entwaffummsfrist.

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lehnende Antwort der Alliierten linDeut füll an d ^t.^

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-» DK BertzaEEN der Entenwwnferem rmhmen M^MUMer^ weist ÄchS^^LkLe

w Die Bervanolunaen ver ^,»^»"-^"'n'" -üher M Mcmtaa töten Anfang. Die BeobandliMgen über

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Dr. Simons über politit und greife.

Sitzungssaale des Reichstages beging am «mrntaä der Bezirksverband Berlin im RecchsveEau». jTw «viltfcheii Presse die Feier seines 10jährigen <:>.stc^ &ÄS^ £Ä3»

RÄSumS PrcsDnw etnbeitlickmns^i- iffchen Villen schaffen müsse. Fournaluten und vD^h-

Es könne dem Lande nur frommen, wenn der Journalist tu dem Politiker mmt den Bürokraten, sondern den StaatsmanT' und drestr in dem Journalisten nicht den Neuigkeitsttmner, wn der« in ihm wiederum den Staatsmann ^blicke. .Der Journalist könne seinem Ziel nur auf geradem ~^V zusireben. Im Gegensatz zur Auslandoprene luvo sich die deutsche Presse durch Tradition und Programm sti- ten. Nirgends gebe es eine w charaktervolle ^d .'o rw.- ; :,' v,' 0...;jp mk ;. ^Ntü'stand. Grottes habe die Piv- WvrU 8 7em betonten Norden, Osten uirö Westen nnie^esPaterlandes aeleistel. Die Prelle der Retw..'- bauvtsiadt sei von ausschlaggebender Bedeutung wegen E&SÄÄWa»

Neora Bernhardt in temperamentvoller Art, häufig w Beifall unterbrochen, zu demstttien ^.bema. hro eu . D'- ^te!^ forderte tu feinem Bortraac über ^ ^' tete^über dst Tätigkeit des ReichsveWandeS. Damit schloß die wirkungsvolle Feier-

Ursache der Mederlage an der iliatne. x Aus London wird gemeldet: ^alde von der Äffi,»^BSÄ lS14S"ÄSfe\Mnito«W

5 Kavallerie-Division in die Hände gefallenfet.^Fn

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