Kersftl-er Tageblatt
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Kranz Zunk in Hersfeld. Kernsprecher Nr. S. :
Hersfelöer Kreisblatt"
Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfel-
; Erscheint jeden Wochentag.» der Bezugspreis be- * trägt im voraus zahlbar, für Hersfeld 7.50 Mark, : durch die Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Zu» ; stellung ins Haus. ❖ Druck und Verlag von Ludwig Kunks Buchdruckerei in Hersfeld.
Nr. SS
Montckg, den 31. Januar
1931
Die MeSekgiilinachungssraze.
«ene Vorschläge Briauds. Ablehnender Standpunkt Moyd Georgs. Versöhnliche Haltung Graf Sforzas.
Aus Paris wird der „D. 9L Z." gemeldet: Bei den Beratungen über die Wiedergutmachungsfrage unter- Mtzte der italienische Delegierte Graf Sforza die An- Achten Lloyd Georges. Er erklärte, insbesondere müsse Mwn sich darüber Rechenschaft ablegen, daß in Deutsch- Lmd zwei bedeutende und streng auseinander zu hal- tdende Parteien beständen. Die eine will resigniert entschieden den Frieden und ist bereit, die nötigen Opfer au bringen, sobald sie sich innerhalb der Grenzen der Manziellen Leistungsfähigkeit Deutschlands bewegen,- We andere will von dem Versailler Vertrag nichts Missen. Mit dem letzten Teil wird man aber ganz besonders rechnen müssen, wenn die Entente eine zu. Menge Haltung gegenüber Deutschland einnehmen
* Nach einem im Elysee abgehaltenen Ministerrat -eilte Briaud der mit der Ueberbrückung beauftragten Kommission mit, daß er sich mit der vorhergehenden Regierung in Bezug auf die Abmachungen von Hythe «nd Boulogne solidarisch erklärt habe. Aber, so ftrhr <r fort, seit drei Monaten hat sich die Lage vollftä«»»g verändert. Man kann heute mit Bestimmtheit auf ein schnelles wirtschaftliches Aufblühe« Deutschlands rec9» lien. Diesem Zustand müsse man Rechnung tragen, und man dürfe sich deshalb bei der Festsetzung der Pitscha- Sigung nicht für immer binden. Die Kommission ist Krettag morgen zum ersten Mal zu einer Nebereiu- pimutAug gelangt, die darin besteht, Deutschland ent- HprechenS dem Abkommen von Boulogne 42 Jahresraten «ufzuerlegen und außerdem als Ergänzung hierzu ver- Studerliche Jahresrate» zu verlangen. die durch eine Taxe von 10 bis 15 Prozent ad valorem der deutschen Unter- Ztehmungen berechnet werden. Als man Lloyd George «dieses Projekt vorlegte, verweigerte er entschiede» seine Zustimmung. Freitag nachmittag versuchte nun BrianS «hn umzustimmen. Aber er mußte unverrichteter Sache Wieder zur Kommission zurückkeyren. Freitag nachmrt- tag 6 Uhr begaben sich Sie Delegierten Jasper, Theunis «nd Lord d'Abernon ins Hotel Crillon, um Lloyd George an überreden, als Ergänzung zu der Boulogner Ueber- einkunst Jahresraten von 10 bis 15 "'"vzent ad valorem
Her deutschen «ttteraeBmun^
SksLL^LLL^L uuinuiwoent, semersetts er«e« Bermitte- kungsvorschlag zu machen, der der Lage angemessene Mo-
Salttäten enthält. Ueber den Inhalt der verschiedenen Privaten Unterredungen sowie der engen Zusammen- künfte, die Freitag morgen und Donnerstag abend, im - ■ -— ■ "attfanden, wird man erst am späten
Quai d'Orsay stattfan Abend etwas erfahren.
o* Paris. (F. 3.) Der „Matin" veröffentlicht eine Erklärung des französischen Ministerpräsidenten Bri- and. Sie von diesem gegen Mitternacht abgegeben wurde, in der es heißt: Wir sind in allen Punkten zu einem Aebereiuksmmeu gelaugt. Sie entschuldigen mich, wenn ich keine langen Erklärungen gebe, über die Art der Resolittion, die wir wahrscheinlich morgen annehmen werden. Es fehlt noch die offizielle Anerkennung der Konferenz und zivar des englischen Ministerpräsidenten Lloyd George, ebenso des italienischen Vertreters Gra- ken Sforza. Wir rechnen bestimmt damit, daß morgen früh um 11 Uhr, wo wir uns von neuem vereinigen, die offizielle Zustinnmmg unserer Alliierten erteilt wird. Wir werden morgen die Frage der Wiedergutmachung beenden und dann auch noch die anderen Fragen, wie Entwaffnung usw., zu Ende führen. Wir wollten hoffen, daß wir in allem eine vernünftige Lösung finden. Wir werden nicht mehr vor dem paradoxalen nnd immoralen Schauspiel stehen, daß ein arbeitendes und reiches Deutschland besteht, ivährend wir selbst in äußerster Not leben.
JahreSzahlunge« zwischen 3 und 6 Milliarden.
** Zu dem Vorschläge der für die Aufstellung eines Wiedergutmachungsplanes eingesetzten Sonderkomnns- ston, daß Deutschland entsprechend seiner Leistungsfähigkeit Jahreszahlnngen innerhalb der Grenzen eines Minimums von :! Milliarden und eines Maximums von 6 Milliarden leisten soll, sagt das „B. T": Die sog. Be- schltisie dieser Kommission atmen im großen genau den gleichen Geist, der in den Vorschlägen des Herrn Dow mer hervortritt. Da man in Paris ins Blaue hinein vbantasiert, muß mit aller Deutlichkeit gesagt werden, daß Deutschland weder 6 Milliarden Goldmark noch drei Milliarden jährlich zahlen wird, und zwar schon deshalb nicht weil wir mit solchen Summen überhaupt nicht zahlen können. Wir sind mw verpflichtet die verursachten Schäden zu ersetzen. Wir haben aber nicht die Pflicht, darüber hinaus ungezählte Milliarden an Staaten zu zahlen, die trotz der ungeheuren Erwerbungen, die sie aus unsere Kosten an wertvollem Landbesitz, Kolo- nie» Schiffen Dingen jeder Art gemacht haben, ihre Kanzen nicht in Drdimng bringen können und uns noch Wuchergewinne abnehmen wollen.
Der Standpunkt Lloyd Georges.
Ueber die Debatte in der Reparationsfrage berichtet der .Matin": Lloyd George habe seinen Standpunkt dahin gekennzeichnet, die Meinungsverschiedenheiten, die vorhanden seien, beträfen weniger die sache als die Methode, die man anwenden wolle. Man sei sich darin einig, daß Deutschland bis zur äußeren Grenze seiner Möglichkeit zahlen müsse. Die Methode Doumers sei, meinte Lloyd George, eine undurchführbare Idee.
Man könne den Erport Deutschlands nicht unbegrenzt erhöhen und den deutschen Import herabsetzen. Für viele Rohmaterialien sei Deutschland vom Auslande abhängig. Man könne auch nicht die deutschen Eisenbahnen mit einer besonderen Steuer belegen, weil die dadurch erzielte Summe bei der gegenwärtigen Lage Deutschlands Papier ohne großen Wert ergeben würde. Man müsse vor allem Deutschland in den Stand setzen, z» bezahle«. In erster Linie müsse das Finanzsystem in Ordnung gebracht werden. Es könne nicht geduldet werden, daß der deutsche Bürger weniger Steuern zahle, als die der alliierten Länder. Seine Meinung gehe dahin, zunächst die Höhe der deutschen Schuld festzufetzen und dann die Methoden, die man zur Hebung der deutschen Finanzen anwendcn wolle. Ueber die Anwendung dieser Methode müsse in einer gemeinsamen Konferenz mit den Deutschen verhandelt werden. Zum Schluß gab Lloyd George die Erklärung ab, bei der augenblicklichen Lage in Europa sei es vorzuziehen, eine, wenn auch mittelmäßige, aber sofort anzuwendende Methode aufzustel- len, um vielleicht etwas Vollkommenes zu schaffen.
Hetze der englische« Presie.
r» Die „Times" wenden sich außerordentlich scharf gegen die Form, in der die deutsche Regierung ihre Stellungnahme zum Wiedergutmachungsproblem festlegt. Im übrigen gibt das Blatt zu, daß es sich um eine Krise handelt, bei der man bedenken müsse, daß Briand noch furchtbarer sein könne als Poincaree. Frankreich würde den Vertrag von Versailles über Bord gehen laßen, um die Wiedergutmachung für sich allein zu erzwingen.
** Die „Morningpost" schreibt: Man könne nicht glauben, daß Lloyd George die Absicht habe, Deutschland gut davon kommerr zu lasien. Wäre dies der Fall, so wiirde das englische Volk Protest erheben. England sei in der Frage der Wiedergutmachung ebenso interessiert wie Frankreich. Die „Times" ruachen auf die Gefahr aufmerksam, die der Entente begegnen körme, wenn kein Abkommen unter den Alliierten in der Frage der Wiedergutmachung zustande komme. Es sei notwendig, Strcf- matznahmen vvxznnebmen. Deutschland würde nur dann sparen, wenn es einsieht, daß die Alliierten sich einig sind über die zu ergreifenden Strasumtznahmeu.
Der Druck aus Frankreich.
fr* Genf. Die Debatten der letzten Tage aus der pariser Kouferenz, bei denen. .. .,„ ^vrize nur dem eib- --linv-oer Verhandlungen drohte, haben, wie an zuständiger Stelle verlautet, den Weg zu einem Einvernehmen geöffnet. Der vereinigte Druck der Engländer, Belgier und Italiener beweise der Oeffentlichkeit, daß die französische Regierung, um eine Isolierung zu vernniden, auf die Basis von Bonlogne zurückkchrcu muß. Belgien vermittelt einen Kompromiß auf der Grundlage des in Boulogne genannten Höchstbetrages von 85 Milliarde« Goldmark. Der französische Vorschlag der Erhöhung einer Abgabe von der deutschen Ausfuhr und einer Beschränkung der Einftlhr wird von englischer Seite im Interesse der englischen Ausfuhr lebhaft bekämpft.
226 Milliarde» Goldmark Entschädigung.
Paris. (L.-A.) Der Ausschuß der Pariser Konferenz hat sich auf den Vorschlag geeinigt, die von Deutfchlanö zu leißHide Entschädigung auf 226 Milliarde« Goldmark, zahllvr in 42 Jahren, festzusetzen. Die Genehmigung dieses Vorschlages durch die Konferenz wird am Sonnabend erwartet.
Der Ruin Deutschlands Europas Ruin.
w Berlin. Die „Basler Nachrichten" melden aus Paris, daß die Konferenz aus einem kritischen Punkte angelangt sei. Die Engländer haben die Ueberzeugung und sprechen sie offen aus. daß der Ruin Deutschlands zugleich der Ruin Europas bedeuten würde.
Borbcreituuge» für die Brüsieler Konferenz.
e-t Berlin. (S. C.) Das Reichskabinett hat sich mit der bevorstehenden Brüsseler Konferenz befaßt. Wie wir erfahren, ist die Instruktion der Reichsregierung an die nach Brüssel gehende Delegation zurückgestcüt worden, bis die Beschlüsse der Pariser Staatsmänner- Konferenz über Deutschland vorliegen.
Weitere Aufschiebung der Brüsseler Konferenz?
w Berlin. (S. 6.) An unterrichteter Stelle wird mit einer nochmaligen Vertagung der Brüsseler Konferenz gerechnet. Sollte die Pariser Besprechung nicht bis Montag zu Ende gehen, so ist kaum wahrscheinlich, daß die alliierten Delegationen Die Beratungen mit den Deutschen in Brüssel schon am 2. Februar, wie vorgesehen ist, aufnehmen können.
Fortbestehev der Militärkoutrollkommissia«.
w Geuf. (S. C.) Dem ,.Tevrps" zufolge schlägt der Ztveite Bericht des Marschalls F«h den Alliierten das Fortbestehen der Mtlitärkontrollkmmnission in Berlin auf unbestimmte Zeit vor, und zwar bis zur Eigen Erfüllung des Versailler Vertrages.
Gewallhmschasl der VesahungrdehSrde«.
** Von der interalliierten Rheinlandkonunissto« stnd neuerdings Leistungsbefeble (Artikel 69) ergangen. Falls laut Befehl der Militärbehörden verlangte Lieferungen von beweglichen mrd unbeweglichen Sachen, öfferttlichem, behördlichem oder privatem Gut, Kaserne», Wohnhäuseru, Gelättde, WohuuttgseknrichtMtgen, Trans» portmitteln usw. binnen der von der Militärbehörde angesetzten Frist nicht durchgeführt sind, erfolgt ohne «fiteres Besitzergreifung. Das dazu gehörige Personal H<ck sich in den Dienst der Dtilitärbehörden zu stellen und macht sich bei Welaeruna strafbar. Ausgaben, die durch
die Beschlagnahme entstehen, hat Sie deutsche RegiertMUs innerhalb kurzer Frist, längstens in drei Monaten, an die Militärbehörden abzuführen. Tollte dies nicht geschehen, so gibt die Verordnung der Militärbehörde das Recht, öffentliche Kassen zu beschlagnahmen, aus denen dann die Forderungen gedeckt werden sollen.
Die Rheinlandkommission ist nicht in der Lage, eine derartige rigorose Verordnung zu rechtfertigen, die in einem scharfen Widerspruch mit dem am 16. Januar 1920 . verkündeten Friedenszustand steht.
Am Abskmmvug in oberfchlefien.
DeMsch-poluisches AbMmMttugSabkMnmeit.
** Von amtlicher Seite wird mitgeteilt: Zwischen der panischen und der deutschen Regterung ist am 22. Ja-, nuar ein Abkommen über die gegenseitige Behandlung der oberschlesischen Absttunnungberechtigten und über den Verkehr zwischen den deutschen und polnischen Ab- stimmungsorganißstionen einerseits und den Abstim- nmngsorgauen in Oberschlesien andererseits abgeschlossen worden. Beide Parteien dürfen je 8 Kuriere zur Verbindung zwischen ihren Organisationen im Reiche und im oberschlesischen Abstimmungsgebiet laufen lassen. Die polnische und die deutsche Regierung haben sich ge-- genseitia garantiert, daß die Stimmberechtigten jeder Partei die Hin- und Rückreise unter den gleichen Bedingungen und 0bue Schwierjak-iten ausführen könn^
Angabe vd« Jdeniitätszenge». ,
Der Verband heimattreuer Oberschlesier, Zentrale- Kattowitz, bitte um weiteste Verbreitung folgender Mrt- teilung: Die im Reiche wohnenden und im Abstimmungsgebiet gebürtigen Personen müssen bei der An- reichung der Anträge Kategorie B an Die yantatnatML Ausschüsse der Geburtsgemeinde zur Aufnahme in die Abstimmungslifte mehrere Personen zur JdentitcUssest« stellung angeben. Sind Zeugen angeführt, die nicht am Geburtsorte wohne«, so entstehen gr-otze Schwierigkeiten, da die yaritäti^n Ausschüsse diese Personen bezüglich der Feststellung der Identität vernehmen lassen. Alle Arrträgsteller werden daher aufgefordert, den in ihren Anträgen angeführten Personen sofort selbst ihre Personalien. Sei Frauen auch Mädchennamen, Geburt, Al^, ♦er RelsiünwLA?^ «rF..S*6#*^N*yw#er» rmzugebeu, somit sich dieselbe« an ihre alten Schulfreunde und Be- karmten, die die oberschlesilche Heimat verlassen haben, leichter erinnern können. Anf Gebirrts- und Heiratsurkunden leren die pariiätischen Ausschüsse wenig Wert. Die Antragsteller können auch noch nachträglich sofort' weitere Jdentitätszeugen in unbeschränkter Zahl, möglichst aus dem Geburtsort, dem paritätischen Ausschuß durch die Vereinigten Verbände heimattreuer Oberschle-, fiel durch Vermittelung der Unterkommissariate mit» teilen.
Gefahrloses Reise» «ach Oberschlesien.
Mit der Reise nach Oberschlesien sind keinerlei Gefahren verbundem Das bestätigt der „V. Z." eht Bries eines Mitaltedes des Berliner Lehrergesangvereins, der folgendermaßen lautet: Als Teilnehmer an der Ober- schlesienfahrt des Berliner Lehrergesangvereins mötöte ich die Ausführungen in der „V. Z." unterstreichen. Der Verein ist in den letzten Wochen nicht nur in Städte» mit vorwiegend deutscher Bevölkerung gewesen, rote Gleiwitz, Kattowitz, Ovveln, Beuthen, sondern er Bat seine Lieder auch ertönen lassen in Rosenberg, Tarno- Witz, Lublinitz und Lipine, Grotz-Strehlitz, Peilskret- scham, Myslowitz, Hindeuburg, Rybnik, Laurahütte, Nikolai, Pleß, in Bezirken, die zum Teil als gefährdet gel-^ ten. Trotzdem der Zweck der Reise WeraÜ ganz genaue bekannt ruar, ist keine einzige Anrempelung oder Stö-^ rang der Konzerte vorgekommen, obwohl auch zahlreicher Polen. unsere Zuhörer waren. Mau riskiert wirklich, nichts, wenn man nach Oberschlesien geht.
Absperrung der oberschlesischen Grenze.
Basel. (S. E.) Die „Ratioualzeit«»s" meldet aus Paris: Zur Absperrung der oberschlesisSe« Greuze geaevüber Polen gehe« englische »nd italienische Trup- penkonttnqcnte r» Stärke von 9000 Man« nach Ober« schlesie« ab.
Die bayerische Einwohnerwehr.
^ München. (F. G. A.) Der Landesausschuß der Einwohucrioebren in Sauern Bat dieser Tage bedeutungsvolle Aenderungen in den Satzungen beschlossen, wodurch der von Ptarsckall Foch als militärische Organt- satimi hinaestellte AnSban und Zusammenhang der Eiu- wvhncrwehren mit der Reichswehr unterbrochen worden ist.
Deutsch-schwedische WirffchastSverhanblmtge«.
9-> KoveuSage«. (S. C.) „National Tidende" meldet aus Stockbolur: Hier sind deutsche Bevollmächttgte für den Abschluß eines Kredit- und Wirtschaftsabkommens mit Deuffchland und Schweden eingetroffem
Die i«teralliierte« Bergarbeiter über die Kohlem- liefcruugeu.
•# K»pe«hage«. (S. C.) Die „Nattonal Tidende" meldet aus Londvn: Die interalliierte Bergarbeiterkon feiend erklärt in ihrem Protest an den Oberste« Rat daß sie das Kohlenabkommen von Spaa für gerecht hatte aber die Ausführungen beanstanden müsse, wett sie z Mitzständen im deutschen Bergbau geführt habe. T' Bergarbeiterkonferenz schlägt vor, die Ausführuug d ' Spaaer Abkommens durch eine internationale Komum Ran überwachen an lassen.