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kersfelöer Tageblatt

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Kranz §unk in Hersfeld. Kernsprecher Nr. S.

| hersfelöer KreLsblatt"

i Mmtlicher Mzeiger für den Kreis Hersfelü !

i Erscheint jeden Wochentag. * der Bezugspreis be- trägt im voraus zahlbar, für Hersfeld 7.50 Mark, : i durch die Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Zu- ; ; stellung ins Hau«. < druck und Verlag von Ludwig Zunks Buchdruckerei in Hersfeld. t

Nr. 3« lErftes Blatt)

Sonnabend, den 13. Februar

1931

Die RGwMn der aegeaaoridjiöge.

Ueber die in der Sachverständigenkonferenz im Auswärtigen Amt geführten Verhandlungen erfährt der H. K." von besonderer Seite folgende Einzelheiten, aus denen sich unschwer die Richtlinien erkennen lassen, an die sich die deutschen Gegenvorschläge auf die Forderun­gen der Pariser Konferenz halten werden. Im Vorder­gründe aller Erwägnugen der deutschen Sachverständi­gen standen die wirtschaftlichen Wirkuugen und Folgen, die die Pariser Beschlüsse notwendigerweise aus uns auslösen müssen, einmütig wurde betont, daß es vor allem auf die Hebuug der Pro-uktiouskraft der deut- scheu Wirtschaft ankomme. Die wirtschaftlichen Grund­lagen müssen erst gesichert werden, ehe man überhaupt an die finanzielle Frage denken könne.

Die Ziffern des deutschen Gesamthandels im Jahre 1313, dem letzten vollen Friedensjahr vor Ansbruch der Weltkatastrophe, betrogen, wie aus den gepflogenen Be­ringen hervorging: Einfuhr: wnd 12 Milliarden Goldmark. Auskuhr: im ganzen 11 Milliarden Gold­mark. Es blieb also selbst unter den damaligen gün­stigen Verhältnissen der deutschen Wirtschaft bei unserer ' eigenen Ausfuhr ein Passtvsal-o von über 1 Milliarde Wbmerf übrig. Unsere Zahlungsbilanz war trotzdem aber nicht passiv, sondern aktiv, weil das Passivsaldo bet -er Ein- und SiuLfuhr durch eine Reihe von erwerben­den Faktoren gedeckt werden konnte, so u. a. durch den Wert des deutschen Eigentums rm deutschen Auslande und durch den in deutscher Hand befindlichen Besitz au standen Wertpapieren, die nach genauen Schätzungen einen Wert von 20-22 Milliarden Goldmark ausmach- ten, ferner durch die Leistungen der -entscheu Schiffahrt, die viel für fremde Staaten fuhr und anderes nrehr. Insgesamt wurden also aus diese Weise vor dem Kriege schließlich eine Aktiv-Zahlungsbilanz erreicht. Aus die­sen Zisfern geht also hervor, daß 1913 neben unserer Ausfuhr über 1 Milliarde Goldmark aus anderen Ein- »ahmeir notwendig war, um eine aktive Zahlungsbilanz zuwege zu bringen.

Die Haudelsbilanz für das abgelaufene Jahr 1920 betratst nun schätzungsweise (wir betonen, daß es sich, da genaue Statistiken naturgemäß noch nicht vorliegen, um Schätzungen handelt, deren endgültiges Aussehen sehr wohl ungünstiger werden sann): 1920: ©tnutbr. 8 Milliarden Goldmark. 1920: Ausfuhr: u gjtiüiarben Das ergibt also ein Passtps^aldo von 3 Mil- .

. Dieser SaPo sann m^l »u^ MM- krüher aüsgegkichen werden, dn ja alle Quellen, auS denen wir vor dem Kriege schöpfen konnten, verstopft worden find durch den SerfafKcr Friedensvertrag, der die deutsche Schiffahrt, den ausländischen Besitz usw. vernichtet hat. Dazu kommt noch, daß inzwischeu, emc teilweise Ueberfremdnug der deutschen Industrie emge« treten ist, die natürlich auch ungünstig auf unsere Zah- lungsbttanz wirken muß. Allein um den.jetzigen Passiv­saldo zu beseitigen, müssen wir unsere leßige Ausmyr verdoppeln, und das wohlgemerkt unter der Voraus­setzung, daß die 12prozentige Anssuhrabgabs Nicht auch nmh dazu in Kraft tritt. Sollte uns auch diese Last noch cmferleqt werden, so wäre eine Steigerung der gegen« wattigen Aussuhr auf das Dreifache nötig, um ein Bi­lanzieren der Bilanz zu erreichen. Es brancht wohl kaum betont zu werden, daß eine solche Steigerung der deutschen Ausfuhr auf dem Weltmärkte geradezu un­heilvolle Wirknnaen auSüben müßte, zumal in zahl­reichen Ländern, so in England, schon heute Hunderttau­sende von Arbeitslosen sind, was also letzten Endes auch nicht im Interesse unserer Gegner liegen kann. Eine auf das Dreifache gesteigerte Ansfuhr ivürde aber auch zur Voraussetzung haben, daß eine erhebliche Erhohnng der deutschen Einsnhr an Rohstoffen eintritt, ivas wiederun? den Passivsaldo unserer Zahlungsbilanz nicht unerheblich vergrößern würde. r

Es ist noch fraglich, ob die Entente die Kohlenliefe- rnngen in die Annuitäten einzurechnen gedenkt, aber nach den bisherigen Erfahrungen tut man gut, diese Frage skeptisch zu behandeln.

Was endlich die anaedrohte Beschlagnahme unserer :mt, so ist ohne weiteres klar, daß sie eine chtung des deutschen Wirtschaftslebens be« denn eine Wirtschaft, die durch eine ckine-

ol

Zölle anbelan völlige Vernich.....^ ------ deuten würde, denn eine Wirtschaft,--------- ,. - fische Zollmauer von der übrigen Welt abgetrennt ist, vermag natürlich nicht im entferntesten das zu leisten, was sich in? freien Spiel der Strafte erreichen laßt

Die Einladung nach Dondon.

Antwort der deutschen Regierung.

Von der britischen Botschaft in Berlin ist dem Aus­wärtigen Amt am 8. Februar folgende Note zuge-

gangan n ^r. Simons, Stinifter des Auswärtigen.

Herr Minister!

Ich habe die Ehre, Euer Exzellenz zn bennchrichtt- aeu daß ich von Sr. Majestät-Regierung Weisung er« halten Lb? den Letter der deutschen Regierung und seine sachverständigen Berater einzuladen, in .ondon Wt 1. März mit Vertretern Frankreichs, Großbritan­niens, Italiens, Japans und Belgiens an der Konfe- renz teilzunehmen, die in der Note von - an den Präsidenten der deutschen Delega vom 29. Januar angedentet war. Ich soll ferner Euer Exzellenz ersuchen, die Güte zu haben, so schnell wie Möglich die Namen der Delegierten und Berater mit« ' Weiten. Ich berMe -^.Gelegenheit ^"^^^.^^

Herrn Briand mou in Paris

Daraufhin ist Donnerstag vormittag durch einen Vertreter des Auswärtigen Amtes der großbritanni- schen Botschaft folgende, vom 9. d. Mts. datierte Ant­wortnote an den britischen Botschafter Vord ö'Abcrnon zugestellt worden:

Herr Botschafter!

In Erwiderung Ihrer Note vom 8. d. Mts. Nr. 59 beehre ich mich, den Empfang der Einladung zu der Konferenz in London am 1. März d. Js. zu bestätigen. Unter der Voraussetzung, daß die Verhandlungen der Konferenz sich auch auf die noch zu übermittelnden Bor- schläge der deutsche» Regierung erstrecken werden, er­klärt sich die deutsche Regierung bereit, bevollmächtigte Delegierte und sachverständige Berater, deren Namen so bald wie möglich angegeben werden sollen, zu der Kon­ferenz zu entsenden. Ich benutze auch diesen Anlaß usw.

(gez.) Dr. Simons.

*

Der Wortlaut der deutschen Antwort auf die Lon­doner Einladung weicht im wesentlichen ab von dem Wortlaut, den die französischen Blätter mitteilen. Nach dem vorstehenden Wortlaut nimmt die deutsche Regie­rung die Einladung an unter der ausdrücklichen Vor­aussetzung. daß auch die deutschen Gegenvorschläge auf der Konferenz zur Beratung gebracht werden. In der französischen Fassung dagegen heißt es, die dentsche Re­gierung nimmt die Einladung an und wird am 1. März Vertreter nach London entsenden, wobei sie voraus- setzt, daß sich die Verhandlungen auch auf die Vorschläge erstrecken werden, die die deutsche Regierung sich Vor­behalt der Konferenz zu unterbreiten. Die Abweichnng der beiden Fassungen voneinander ist auch der franzö- sischen Presse nicht entgangen. Der Pariser Korrespon­dent desJournal be Geneve" weist darauf hin, daß vom diplomatischen Gesichtspunkt ans der Unterschied der beiden Texte bedeutsam sei. Man sieht in diesem Zwischemall eine Bestätigung dafür, daß die deutsche Regierung bereits zu manövrieren beginne und daß sie in London weniger versuchen werde, annehmbare Un­terlagen hinsichtlich der Durchführung der Beschlüsse zu geben als vielmehr auf die Sache selbst zurückzukommen. Im übrigen erklärt man sich die verschiedenen Texte mit einer'politischen Rücksicht, die die deutsche Regierung zu nehmen genötigt sei.

Ein Demcutr.

Eine Korrespondenz brach-? die Nachricht, daß im

GegenvorrMstste «M^te.^.-^ ;<«ä - M*r^ägiäW| gelaufen, der Entente AIS Milliarden suzuReteHDWie

unMumu., «.t vmu«,...,.._....__.- , ststedcnhett der Einstellung gegenüber den Krie-ens- von zuständiger Stelle verlautet, eutbelrt diese Nach- [ Problemen und der Frage, wie wir am besten zu dem richt jeglicher Begründung. - - ä - '------ *

Sie dentschen Delegierten für London.

im. Berlin. Entgegen anderslautenden Pressemeldnn- gen ist die Liste der deutschen Delegierten, die die Reuhs- regierung auf der Konferenz in London uerx eten sollen, noch nicht ansgeftellt. Alle Nachrichter? über eine Zusam­mensetzung der Delegation müssen als KomNuatton be­zeichnet werden. Die endgültige Ernennung der deut­schen Vertreter für die Konferenz wird kurz vor ihrem Beginn erfolgen, auf seinen Fall vor dem Tage, an dem die Süchverständigen-Beratungen im Auswärtigen Amt fortgesetzt werden.

DtsnWnoig der Entosfinuttg.

Aus München wird amflid) gemeldet: Die mehr­tägigen Beratungen der bayerischen: Smatsreg-eruug und der Stoaütwnvyarteten haben mit der Zustimmung aller beteiligten Faktoren zu der an die Reichsregierung zu richtenden Erklärung der bayerischen Stua-sregcernng Donnerstag abend ihren Abschluß gefunden. ^taats- regierung und Koalitionsparteien haben -er Sebcitiung und Schwere des Augenblicks in jeder Weise Rechnung > getragen. Wenn trotzdem das Ergebnis der mehrtagt- gen Beratungen, die in erforderlicher En.mutcgkeit ge­führt und auch von der Mehrheit der Poesie in dan­kenswerter Geschlossenheit unurstüm wurden, an oem bisherigen Standpunkt der bayerischen «mu sregierung festhält, so beweist das erneut aller Wenden; das baye­rische Volk und seine Regierung in der Erhaltung des Mlentbehrlrchen Selbstschutzes auch heute noch eure Le­bensfrage erblicken. Die bayerische «taatsregiernng hat demzufolge von Anfang an den Standpunkt vertreten, daß die Reichsregierung ebenso, wie sie die ungeheuer­lichen Reparationssorderungen ablehnte, auch dem unmöglichen Entwafsnungsdiktat nicht .münnmen dürfe, da beide ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Sie verkennt jedoch nicht, daß der RLtchsregrermng die letzte Entscheidung und die Verautto^imig für ihre alleniaü« sigen Maßnahmen zufällt. D-e barer-u e Staatsregie- rung und die Koalitionsparteien haben fad m ihren be« ratungen und Entschließungen ausschließlich von vater­ländischen Interessen leiten lasier Es war das Bestre­be,i der bayerischen Siaatsregrerung, die Position der Reichsrcgkernng gegenüber dem gef^lofienen Willen der alliierten Mächte zu stärken. An diesem Geist und in

dieser Absicht sind von ihr alle Serijaijbliti'.ncn g worden. Wenn nicht überall unter Zurückstellung alles Trennenden mit der gleichen ^ad)M)fett m^ Haltung die strittige Frage behandelt worden ist, so ist das bedauerlich, da es viel zur Verschärfung veigetra- gen hat.

Keine Verhandlnngc« über die Entwaffnung mehr.

im. Der deutschen Regierung ist eine Mttketlung zuge- garigen, wonach die Alliierten es ablcrmen. In London über die Kutwakknnusfraae mit Deutschland nockunalS

zu verhandeln. Die Beratungen in London müssen fic» ausscbiicßlich auf die Wiedererstattungsfrage beschrän­ken. Die Verzögerung der Entwaffnung über die ge­währte letzte Frist hinaus würde zu den bereits bekann­ten Strafmaßnahmen gegen? Deutschland führen.

Hierzu drahtet uns unser Berliner M.-Mitarbeiter:

** Das bayerische Kabinett hat damit zugegeben, daß der Vollzug der Entwaffnung nach dem Entwaffnnngs- gesetz eine Aufgabe der Reichsregierung sei, der die er­forderlichen Maßnahmen überlassen werden müssen. In diesem Beschluß der bayerischen Regierung ist der Kon­flikt mit der Reichsregierung, der in den letzten Tagen eine ernste Krise heraufzubeschwören schien, beigelegt worden. Die unbedingte Reichstreue der bayerischen Regierung ist zum Glück wirklich selbstverständlich ge­wesen. Die Vorgänge sind eine Reihe ernster Mahnun­gen und Warnungen. Sie zeigen wie in einem Schul­beispiel, daß es ein Ding der Unmöglichkeit ist, wenn die Reichsregierung in Fragen der äußeren Politik sich nicht nur mit den Parteien, sondern daneben noch mit angeblichen Sonderinteresien der einzelnen Länder aus- einanderzusetzen hat. Es wird in Bayern viel und all­zuviel davon gesprochen, daß man in Berlin kein Ver­ständnis für die bayerische Eigenart habe. Es scheint aber im Gegenteil der Fall zu sein, daß man hier dazu wenigstens den guten Willen mitbringt, daß man aber in Bayern mitunter vergißt, daß über alle Eigenart das Reich geht. Die Reichsregierung ist wohl in Berlin, weil sie doch irgendwo ihren Sitz haben muß. Sie ist aber keine Berliner Regierung. Alle Parteien aus ganz Deutschland haben bei ihrer Schaffung mitgewirkt, und nicht wenige Minister dieser angeblichen Berliner Re­gierung find nicht Berliner, sondern Süddeutsche, an ihrer Spitze der Reichskanzler Fehrenbach aus Frei- burg.

Erklärungen Dr. von Kahrs.

** Ministerpräsident von Kehr hielt am Donnerstag nachmittag in der Sitzung des Landesausschusses der Bayerischen VolkSpartei eine hochpolitische Rede, in der er eingehend auf die Politt der Entente und die Frage, der Einwohnerwehren zu sprechen kam. Wir waren in dieser Frage mit der Reichsregierung in eine Meinungs­verschiedenheit geraten. Nichts aber sei unzutreffender, als in dem Kampfe Bayerns für feine Einwohnerwehr den Ausdruck einer nationalistischen Machtpolitik gegen­über dem Norden oder eine kleinliche Eigenbrödelei Bayerns gegenüber dem Reiche setzen tu wollen. .M miwKf imt da6et «elende tetzie» EudEum eine «cr-

Zustande gelangen können, der für Sieger und Besiegte irr gleicher Weise das Ziel der Politik fein müsse. Der Ministerpräsident betonte jedoch, daß die letzten Entschei- dungen und damit die ganze Verantwortung der Reichs-

rcgierung überlasten bleiben müssen, wodurch alle Be- nuruhignngen der letzten Tage als unbegründet er« scheinen.

Das neue Entwaffuuugsgesetz.

w> Wie derL.-A." hört, ist die Reichsregierung da­mit beschäftigt, das neue Reichsgesetz Wer die Entwaff­nung vorzubereiten, damit der Reichstag bei seinem Wiederzusammentritt sofort in die Beratung eintreten kann. Die Annahme dieses Gesetzes rMßte bis znm 15. März erfolgen. Wie erinnerlich, fordert die Entente die Auflösung der Einwohnerwehren bis zum 1. Juli ö. J.

Die Entwaffnung Bayerns.

m München. ,S. C.) Die gesamte Münchener Presse kommentiert die Antwort Bayerns an die Reichs­regierung, wonach Sauern der Reichsregierung die letzte Entscheidung der Entwaffnungsfrage überläßt, dahin, daß die bayerische Regierung ihre Mithilfe zur Entwaffmlnq offiziell zugestem. Der Reichskommissar für die Entwaffnung, Dr. Peters, trifft Mittwoch kom­mender Woche in München ein. Der Beschluß des Mün­chener Kabinetts ist nach Mitteilungen aus dem Land­tag nicht einstimmig gefaßt worden.

Sturm im bayerischen Landtag.

^ München. (T. It.) Im bayerischen Landtag kam es am Freitag zu einer stiinnischen Sitzung, als die Regierung erklären ließ, daß sie nicht auf die Inter­pellation der Unabhängigen antworten könne, solange die Verhau dluuaen der Ministerpräsidenten der Länder mit der Reicksregterimg vertranlich gehalten werden. Die Sozialdemokralische Partei verlangte eine Unter- brechung der Sitzung. Dieser Forderung wurde statt- gegeben. Nach.'112 Uhr wurde die Sitzung wieder auf- ocnvmmen. Die stürmischen Szenen zwischen den Koa- litionsvarteien auf der einen Seite und den Sozialisten auf der anderen Seite wiederholten sich. Schließlich ver­ließen die Sozialisten geschlossen den Saal. Präsident von Kabr ist übrigens bereits seit Donnerstag krank.

Der Dank der Reichsregierung.

w Berlin. (S. E.) Das Reichslabiuett hat sich Frei­tag früh mit der Antwort der bayerischen Regierung in der Entwafsnungssrage befaßt. Es hat der bayerischen Regierung den Dank für die vaterländische Einschließung I ausaeivrochen und den Reichskommissar Dr. Peters mit der Durchführung der Entwasfunngsaktion in Bayern . beauftragt.

Entwassvung Ostvrentzenö.

^Berlin. (S. C.) Der preus"' " .

nern hat infolge der Entschließung des Reichskabinetts; auf die Entwasfnuugsnote der Entente am Freitag den , Befehl zur Auflösung der ostpreußischen^ Eimpohner« f. wehr und der Grcnzvcrbäud« aeaeben