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Hersfelöer Kreisblatt"

Amtlicher /inzeiger für den Kreis Hersfelö

W. 87

Zur Entwaffnung Bayerns.

DieD. A. 3" schreibt: Will man die Haltung Bayerns richtig einschätzen -^ und es ist sehr wichtig, daß man im Reich die Beweggründe der Bayern wür- Hegt, bänn muß man sich vor Augen halten, daß die Bayerische Regierung zwar bemüht ist, den von ihr an­gesichts der Verhältnisse in Bayern vertretenen Stand­punkt nach Möglichkeit zu wahren, daß sie aber zugleich in richtiger Erkenntnis der Notwendigkeit einer ein­heitlich zu führenden Reichspolittk es dem Reiche über- läßt, diejenige Entscheidung zu treffen, die sich unter dem Druck der Alliierten nicht vermeiden läßt. Von der kurzsichtigen Forderung der Auflösung der Einwohner­wehren wird ja nicht Bavern allein betroffen, auch Ost­preußen, dessen Grenzen stets einem feindlichen Einfall auSgesetzt sind, wird seines Selbstschutzes beraubt, und Vielleicht ist das angesichts der dort drohenden Gefahren noch viel bedenklicher als in Bayern, dessen innere Ver­hältnisse sich in so erfreulicher Weise stabilisiert haben. Auch die jüngsten Vorgänge in Bayern bewiesen aber, daß gegensätzliche Auffassungen in Einzelfragen nicht imstande sind, das Band, das Bayern mit dem Reiche verbindet, zu lockern.

Die Lage in Bayern.

* München. (S. C.) Die politische Lage in Bayern hat äm Sonnabend früh eine Entspannung erfahren. Die Selbstschutzverbände in der Oberpfalz haben am Freitag in einer Tagung in RegenSburg beschlossen, sich nicht aufzulösen, da das Dekret der Entente nur die Entwaffnung, aber nicht die Auflösung fordere. Die Selbstschutzverbände Oberbayerns treten am Sonntag in München zusammen. Die Münchener Gewerkschuften erlassen einen Aufruf mit der Ankündigung des Gene­ralstreiks in Bauern, falls sich neue Zwischenfälle in der Entwassnungssrage ergeben sollten.

Die bayerische Antwort.

»* München. lB. T.) Die endgültige Antwort der bayerischen Regierung an die Reichsregierung ist am Sonnabend morgen in Berlin eingetroffen und mittags vom bayerischen Gesandten überreicht worden. Entge- Sen der ursprünglichen Ansicht wünscht die bayerische tegierung, daß die Note als vertraulich behandelt und der Oeffentlichkeit nicht zur Kenntnis gebracht wird. Man glaubt, hier annehmen zu dürfen, daß die Reichs­regierung sich dieser Auffassung anschlietzen werde. Wie aasB. Emittent, beharrt dre bayerische Staatsregte- rung in der Note auf ihrem Standpunkt, daß die Pari­ser Forderungen einschließlich der nach Auflösung der Einwohnerwehr einheitlich zu behandeln seien, erkennt aber auch in der Entwaffnungsfrage das Recht der Ketchsregierung zu gesetzmäßigen Anordnungen an, für deren innerpolitischen Folgen sie ihr jedoch die Verant­wortung überläßt.

Auflösung der Württembergische« Einwohnerwehr.

im- Stuttgart. (S. E.) Das württembergische Staats­ministerium hat am Freitag nachmittag den Befehl zur Auflösung der Württembergischen Einwohnerwehr gege­ben. Die Auflösung ist bis zum 15. März durchzu- führem

Französisches Mißtrauen.

w Die Nachricht, daß Bayern sich mit der Entwaff­nung einverstanden erklärt habe, wird in Paris mit starkem Skeptizismus ausgenommen. Ein Teil der Presse glaubt an ein Manöver. Dr. Simons würde in London sagen, daß er Bayerns Einverständnis mit- örächte und die Entwaffnung durchfübren wolle. Aber nach dem Ende der Konferenz würde er erklären, die Entwaffnung gehe über seine Kräfte und ein Bürger­krieg zwischen Bayern und dem Reich sei unvermeidbar, wcuu sie erzwungen werden sollte. Ueber die Gegen­vorschläge Deutschlands werden verschiedene Versionen mitgeteilt, die wohl meistens Kombinationen sind. Nach demPetit Parisien" werde die Statistik des deutschen Handels im Jahre 1913 dem Gutachten der Sachver­ständigen zugrunde gelegt werden.

Die Heßpolitik Lefevres.

DieEre Nouvelle" hebt in ihren Betrachtungen über die Kammerdebatte am Mittwoch hervor, daß der ehemalige Kriegsminister Lesevre in seiner Rede von einer Herausforderung Deutschlands durch Frankreich gesprochn habe. Räch dem Bericht des Blattes hat Le- fevre gesagt:ES sind Gebiete vorhanden, wo wir blei­ben können, und andere, wohin wir geilen können." Darauf rief der Abg. Lenoir:Das ist also eine Er- iMung der Militärdienstzeit." Lesevre fragte:Wohin werden wir mit unserer schwachen Politik kommen?" Ere Nouvelle" bemerkt, selbst die Mehrheit der Kam­mer habe der sinnlosen Sprache des ehemaligen Kriegs­ministers Beifall geklatscht. Es sei Seit, daß die öfsent- iche Meinung Frankreichs klar sehe, an welchen Ab- umnd man Frankreich führe. Wenn die Absichten der augenblicklichcn Regierung Schisfbruch litten und eine Kombinatton Poincaree-Lefevre nötig werde, würde die Gefahr eines neuen Krieges, über die vor einigen Mo­naten alle Welt gelächelt lmbe, von neuem drohend werben.

Vorbereitung der denjschen Gegenvorschläge.

w Retchsminister Simons bat am Freitag den Bor« sitz^ndendesn.iK vor­läufigen ReichswirtschaftSrates Direktor Krämer ge­beten, den Borsitz im I5er-Auvsih"ß Sur ^vrbercituug der deutschen Gegenvorschläge in der Reparationsfrage au übernehmen. Die Ernennung Krämers zum Leiter

Montag, den 14. Februar

dieses wichtigen Ausschusses deutet darauf hin, daß die Reichsregterung eine möglichst enge Verbindung des Ausschusses mit dem Reichswirtschaftsrat für erwünscht hält. Wie derL.-A." weiter ersährt, ist das Plenum des ReichswirtschaftSrates auf den 23. Februar einbe­rufen.

Wieviel will Deutschland zahlen?

* Die Verzögerung des Abschlustes der Sachverstän- bigen-Beratungen im Reichsministerium des Aentzern sei auf Verlangen des Reichsfinanzministers zurückzu- führen, die deutschen Vorschläge nur im Rahmen des Möglichen zu HÄten. Als Höchstmaß, das Deutschland überhaupt leisten kann, bezeichnete Dr. Wirth eine Summe, die zwischen 120 und 150 Milliarden Gold- mark (?) liegt. An den Sachverständigen-Beratungen nahmen 29 Personen teil. Das Reichssinanzministerium hatte allein 11 Vertreter entsandt.

Eine französische Rechnung.

** Paris. (F. N.) DerTemps" schreibt: Die sran- zösische Regierung ist der Ansicht, daß die 20 Milliarden Golomark, wenn sie Deutschland gemäß Artikel 235 des Vertrages vor dem 1. Mai 1921 zahlen müsse, folgender­maßen verwandt oder in Rechrmnq gestellt werden müs­sen: 1. Rückerstattung der Vorschüsse, welche Dentsch- land infolge seiner Kohlenlieferungen nach dem Abkom­men von Spaa geleistet worden sind. L .Kühlung der Besatzungskosten im Rheinland. 3. Bezahlung der Le­bensmittel und Rohstoffe. 4. Sollte ein Ueberschuß vor­handen sein, so muß derselbe von dem Wiedergutma- Hungsbetrag, den Deutschland zahlen muß, abgezogen werdem

Die Bedingung für eine Anleihe an Deutschland.

* * Genf. (S. C.) DerMatin" meldet, daß das französische Kabinett sich gegen die Gewährung einer in­ternationalen Anleihe an Deutschland ausgesprochen hat, solange die Pariser Beschlüsse nicht von Deutschland un­terzeichnet sind.

Dr. Wirth üBer die Reparalicnslrage.

** Reichsfinanzminister Dr. Wirth stattete am Freitag der Stadt Bremen einen Besuch ab. In der Handels­kammer hielt er eine Rede, in der er auf die Pariser Beschlüsie einging und folgendes erklärte: Was die Londoner Konferenz anlangt, so geht die Regierung dorthin, um nicht ein Diktat erttgegenzunehmen: denn große wirtfchastliche Fragen mrer sich nickst durch »G Diktat regeln. Ein MMiardcurausch habe ö-e Entente erfaßt. Aber nicht das Auswirbeln von Milltardenbe- trägen wird die Londoner Konferenz sein, sondern das, rvas die deutsche Wirtschaft leisten kann. Auch bet den Alliierten dämmert die Erkenntnis, daß man in Deutsch­land mit der Besteuerung die Grenze des Möglichen überschritten habe. Wir werden auf der Konferenz Bor­schläge machen. Was darüber durch die Zeitungen geht, ist nicht richtlg. Wir werden nicht wenig bieten, aber wir. müssen das leisten. Dieser Gedanke muß sich im Volke durchringen. Von unserer Arbeit werden v>v die Wiedergutmachung leisten. Wenn die Wirtich<tttskrüste der ganzen Welt an einem Tisch wersammelt sind, darf Amerika nicht fernbleiben, wenn sich nicht die gesamten Pläne zur Wiederauslebung als graue Theorie erwei­sen sollen.

Die Dnsmirliungen von Span InEngland.

DerNieuwe Rotterdamsche Courant" sagt, die Kobleufrage werde in London noch von größerer Be­de,rtuug sein als in Spaa. Man habe in England ein« gesehen, wie nachteilig das Sveacr Abkommen für E«a- land gewesen sei. Frankreich lulbe sich den Plagen mit deutschen Kohlen überladen. Die Bergarbeiter in 3Sa- les müßten deshalb Hunger leiden, und die Arbeits­losigkeit sei in England um so größer geworden. Wenn Briand etwa behauptet habe, Deutschland müsse von nun an 2 Millionen 200 000 Tonnen monatlich liefern, fo habe er damit offenbar zuviel aesagt. denn Llovd George habe in London auf Bcranlalittng der Koblenmaanaten über diese Frage wohl noch ein Wert zu reden und stehe dabei auf deutscher Seite.

Der |ron?ii|i|djß Erfolg in Syrien.

^ Nach einer Privatmeldung derBasier National- zcitnng" ist man in Paris über die Kapitulation von Aintab, den Hairvtstützpnnkt der Kcnralisten in Syrien, sehr erfreut. Man hofft, daß nach dieser Niederlage die Regierung von Stimmst ihre Ansprüche etwas ermäßigen wird, und man rechnet in französischen Kreisen damit, daß nad) dem Fall dieses Platzes/ den die Franzosen seit März u. 'M belagert haben, bei den Berhandlungeir über das Orientproblem, die am 21. Februar in London siattsindcn sollen, für Frankreich ein günstiges Ergebnis erzielt werde. Die Londoner Regiernng wünscht nun­mehr, daß die Verhandlungen bis nach der Londoner Konferenz mit der deutschen Regiernng über die Wieder- hcrstcllungsrfaae vertagt werden. Es scheint, daß Fmnk- reich sich diesem Wunsche nicht widersetzen wird.

neue Dftllonsnliine der kammMisisn.

** DieD. T. 3." verösfentlicht in ihrer MorgenguS gäbe vom Sonnabend Pläne zu einer kommunistischen Nmsttlrzaktion für Großberlin. Danach tollen am ^ März alle "Porbereitunaen für die Durchführung roh endet und die deutsche,'. Kommnnisien nur noch des Winkes von Moskau gewärtig fein. Der Plan siebt eine Sernieruna Großberlins vor, indem von einem NrKrcrs

1921

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bewaffnete Arbeiter nach Berlin Hineinmarsch,eren, während in weiterer Entfenmng von der Stadt ein Ber^ teidigungsgürtel geschaffen wird. Weiter werden Ein­zelheiten über die Gliederung der Truppen und über den Verlauf der- Aktion mitgeteilt, för den die Erfahr rungen des Ruhraufstandes verwertet iveröen sollen. Gleichzetttg mit diesen Plänen veröffentlicht dieD. T. 3* mehrere Karten in Faksimile und bemerkt dazu, daß die Veröffentlichungen geschehen sei, um die preußische Regierung unter den starken Druck der Oeffentlichkeit zu setzen und sie zu einer klaren Stellungnahme gegen­über den kommunistischen Umtrieben zu veranlassen.

Der Kawyf gegen die Zwangswirtschaft.

w Die bayerische Landwirtschaft hat angesichts der bevorstehenden Konferenz der Ernährungsminister in München den Kampf gegen die Getreidezwangswirt- schast ausgenommen. Die bayerische Landesbauernkam- mer faßte dazu einstimmig folgenden Beschluß: Die Landesbauernkammer hält die Fortführung der bishe. rigen Zwangswirtschaft für Getreide der Ernte 1920,21 nicht für möglich. Die Zwangswirtschaft für Getreide ist tatsächlich zusammengebrochen. Die bayerische Lan- desbauernkaminer fordert daher die Einführung der freien Wirtschaft für Getreide im kommenden Erntejahr unter der Voraussetzung, daß bis zum 1. Oktober vom Reiche eine ausreichende Menge von Brotgetreide in «Reserve gestellt wird Die Ausfuhr von Jnlandsge- treide ist unter verschärfte Strafe zu stellen. Die Sage» rische Landwirtschaft ist auch bereit, das sog. Umlagever- sahren zu untersten.

Deutsch-schwedische Wirtschafts Verhandlungen

«* Der schwedische König hat den schwedischen Ge- strndten in Berlin, das Mitglied der ersten Kammer Direktor Wennersten, und den Direktor Westerberg er­mächtigt. Verhandlungen mit der deutschen Regierung über ein vollständiges Handelsabkommen zwischen Schweden und Deutschland zu führen. Der Handels­vertrag läuft am 16. März ab.

StÄrmssche Sitzung des Wiener Nationalrates.

»* Wie aus W,e« gemeldet wird, führte das Auffüh« rungSverbvt der Regierung für TclnntzlersReigen" in der Sitzung des Nationalrates ant Freitag zu erregten Zusammenstößen und Tätlichkeiten zwischen den Ehrist- M-SMalrn _uuL d v ga^tal^mDtsfihm. Die .Softal^ demokraken stürmten gegen d'e Ministerbank und 'Allü­ren mit Fäusten auf den Mintstertffch. Die Christlich- Sozialen eilten zur Hilfe, wobei es zu einer heftigen Rauferei und lang andauernden Lärmszenen kann Der frühere Präsident Scitz erklärte, der sozialistische Lan- deshanriwann Neunmnn werde dem ministeriellen Ver­bot den Gehör »an, verweigern.

Die Arbeitslosigkert in Frankreich.

w Aus Paris wird gemeldet: Im Laufe des Freitag- nachmittag beantworteie ArbeitsNstnister Dan!clon-Biu- cent in der französische« Kammer die Anfrage nach der Arbeitslosigkeit in Frankreich. Er erklärte, daß die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich aeaemnärtig eine Million 200 000 betrage. Die Arbeitslosigkeit sei mit großer Sckmclliqkcft angewachseit und nehme noch täg­lich zu. Während die Zahl im Juli um 2300, im Ok­tober um 8000, im Dezember um 30 000 a«gewachsen fei, habe sie im Jan^r um 47 000 zugenommen. Allein in der letzten Woche seien wiederum 12 000 Personen hin« zugekonnnen.

Das Finanzelevd.

»-* Berlin. lS. E.l Die ungünstige Entwicklung der preußischen Siaatssinanzen hat auch im Monat Januar sich fortgesetzt.

Die Einkommensteuer.

5^- Berlin. (L -A.) Mit dem Ahbau der Einkommen­steuer, von der der Reichsfinanzminister Dr. Wirth in feiner Bremer Rede gesprochen hat. dürste sich, wie der L.-A." von zuständiger Stelle erfährt, der TlenerauS- schuß des Reichstages bei seinem Zusammentritt am 22. Februar besassen. Es sei praktisch zu erwägen, wie man ErmäßiqlWgen in die Novelle einfügen könne. Welche Absichten Reichswinister Dr. Wirtb in dieser Richiung bat, ist /richt bekannt. Man darf airch wohl damit rechnen, daß er die Vorschläge billigt, die die Ver­treter der bürgerlichen Parteien machen werden.

Der ii'tcrnationalc Gedanke in der Praxis.

w Königsberg, lS. C.l Wie die »Ostkreutzksche Zc: tuna" aus Warschau Meldet, haben die polnischen Ge- werkschaflen gegen den Aufruf der deutschen Genossen für eine A Tcsierüllidarttät Europas wider die Pariser Beschlüsse Sielttn- ' aenomwen. Damitcten bis jetzt die deutschen Abäuderungsversuche von den Geiverk- schaften in England. Frankreich und Polen abgelehnt.

Ri'nefftermug deutscher Kriegsgefangener. o Bert'«. 'S. C.l Die Master dÄlrrrchten" meU den aus Paris: Das französische Kabinett bat d'e Am- . nestierung von 55 in französischer Untrrfttchunasvaft 5e- i findlichen deutschen Triegsaesanaenen ans-esurAchen. I

Polnische Treibereien in Oberschlesien.

r-t Breslan. <F. 3.) Die illegale polnische formet läßt weiter nun dem Bojowkas Waffenübungen hinter dc" Grenze vornehmen. Der deutsche ßlbstimmulwskmn- missar hat einen Auftuf erlassen, in dem er für ein überlegtes und entschiedenes Handeln gegen die iwlni-' schen Ätoßiruvps und für die Entdeckung von Stotz-j trnvvrasen Bekehnnneen von in'Samt ch Million Mark