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Hersfelöer Tageblatt

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Nr. 50

Dienstag, den 1 März

1941

.«sr schwere Gang nach Lsnösn.;

Wie Dr. Simons im Reichswirkschaftsrat wieder ii betont hat, ist es ein schwerer Gang, den er MlN ; ach London getan hat, um dort das gänzlich Ehrlos »nachte Deutschland gegenüber den unmenschlichen urderungen der Entente zu vertreten. Am Dienstag e ginnen die Verhandlungen. Die Völker der ganzen Seit blicken auf sie, in

-Ut öem drückenden ©e1

ihrem überwiegenden Teil wohl

-fühl des Unbehagens. Worum

- s sich in London handelt, das beginnen jetzt alle zu be- reifen, es geht tatsächlich um die Frage der dauernden äcrMavung des deutschen Volkes. Und wenn dre Ein- ücht und die Vernunft nicht in letzter Stunde siegt, dann wird dort der letzte Stein auf dem Elendswege gelegt, den nicht nur das deutsche Volk, sondern die ganze Meuschhest wandeln muß, wenn sie nicht vorbey dieses umhuwitzige Machwerk, aus Sadismus, Haß, Racye und Vernichiungswillen zusammenge'chweitzt, selbst zunichte «nackt. Im folgenden fei nochmals kurz das Verskla- uungSmerk vor Augen gestellt:

Wie uns in der Note vom 29. Januar angekündigt lvurde, hat Deutschland zu Zahlen: 1921-23 je 2 Mrl. liarden Goldmark, 1923-26 je 3 Milliarden, 192629 je 4 a^Marden, 192932 je 5 Milliarden, 193263 je

6 Milliarden. Dann in 42 Jahren, wenn die Welt den 100. Geburtstag der Toyd George und Briand viel, leicht festlich begehen wird, soll die Schuld getilgt sein.

Deutschland hat zu zahlen! Aber ist es ihm über­haupt möglich? Man bsdenke, baß der Wert der vom 1. Oktober 191920 gelieferten Kohlen, Vieh, Farb­stoffe und Ammoniak 1120,8 Millionen Goldmark be- trägt, also etwas über die Hälfte dessen, was in dem Jahre zu zahlen gewesen wäre. Zu diesen Zahlungen soll ferner in jenen 42 Jahren noch eine Ausfuhrabgade von 12 v. H. treten. Setzen wir deren Ertrag mit 1 Milliarde Goldmark fest, so kommen wir doch nur auf 37 v. dessen, was wir in den ersten Jahren zahlen sollen. ' Nehmen wir an. daß die Leistungen immer die­selben bleiben, so würde der Anteil derselben an der Gstamtsordernng beständig sinken, je höher diese selbst ansteigt, und würde in den letzten Jahren 193263 nur noch 16 v. S. betragen. .

Daß Deutschland säst nur in Waren zahlen kann, ist unbestritten. Es soll in Zukunft 25 v. H- des Tri­butes in Waren zahlen, 75 v. H. m Geld. Tatsächlich Wst^de es .aber auch diese 75 v. H. in Ware Aererm deren im Ausland erzielter ErlöS den feindlichen Mächten zur Verfügung gestellt würde, während jene. 25 ü. ©. ihnen unmittelbar übergeben würden. Durchschnittlich hätte in den nächsten Jahren Deutschland im Jahre für 5,5 Milliarden Waren ohne Entgelt zu, liefern. Iw Jahre 1920 betrug der Gesamtwert unserer Ansfuhr 5 Milliarden! Deutschland braucht aber die Waren­ausfuhr selbst, es ist auf die Einfuhr von NahrungS. Mitteln und Rohstoffen angewiesen. Sollte es den Ansprüchen seiner Bevölkerung und denen der Feinde gerecht werden, so müßte es seine Ausfuhr inS Unge- mesiene steigern. Schon vor dem Kriege überwog aber die Einfuhr unsere Ausfuhr. Wenn dennoch unser Wohlstand wuchs, so verdankten wir das dem Verdienst an Frachten, dem Gewinn a-ts wirtschaftlichen Unter­nehmungen im Auslande, den Zinsen ausländischer Wertpapiere in deutschem Besitz das alles gehört aber der Vergangenheit an. Die zu uns ins Land kom­menden Waren kommen auf fremden Schiffen, unsere Werte im Ausland sind größtenteils beschlagnahmt, aber das Verhältnis von Einfuhr zur Ausfuhr ist ge­blieben. Den 5. Milliarden Wert der Ausfuhr steht eine Einfuhr von 8 Milliarden gegenüber. Der Unterschied kann nur durch Papierzahlung ausgeglichen werden. Die Folgen sind die immer ungünstiger werdende Va­luta, eine Preissteigerung, der Löhne und Gehälter sich immer mühsamer angleichen, und endlich hoffnungslose Verwirrung der Finanzen. So ist die Lage jetzt schon, ehe die seindliche TriStttforöerung noch in Kraft ge- . treten ist' Um die Ausfuhr von 5,5 Milliarden Wert zugunsten der Entente zu vern'irklichen, sind Rohstoffe nötig, die Deutschland selbst nicht hervorbringt. Man darf' ihren Wert auf 2 Milliarden Goldmark annehmen, der sich durch die Verarbeitung entsprechend erhöht. Das ergibt jetzt schon einen Wert von 10.5 Milliarden Goldmark und er erhöht sich in den Jahren 193263 auf 16,75 Milliarden Goldmark. Immer in der Vor- aussevung. daß auch dann der Bedarf an Lebensmitteln und Rohstoffen zum eigenen Verbranch nicht größer fein wird als jetzt, was aber kaum der Fall sein dürfte. Wenn wir nun eine Ausfuhr bewerkstelligen sollen, die die des alten Deutschland in seinen ungemtUderten Grenzen noch übertrifft, wenn die Leistungen für die Feinde allein im Jahre 1929 so groß fein müssen, rote unsere ganze Ausfuhr im Jahre 1913 war, so erfordert das auch eine ganz andere Ausnutzunw unserer Arbe ts- kraft. Man kann sagen, daß schon 102123~jO Arbeits­tage unserer handarbeitenden ^Bevölkerung für die Feinde geleistet werden: diese Zahl steigt aber in den letzten schwersten Jahren, in den Jahren unserer Kin­der, bis auf 4% Monate. Da die ^ übr^

Monate für die Befriedigung der Bedürfnisse des eigenen Volkes beim Achtstnndcntag nicht Penügen, so ergibt sich die notwendige Erhöhung der Arbettsdauer bis zu 12 Stunden. Selbstverständlich bleibt der Zwvlf- stnndentag nicht auf die Haudarbeiter beschrankt, er trifft anch Angestellte, Beamte, freie Berufe. Gelingt es nicht, die längere Arbeitsdaner durchzuführen, so bleibt nur das Sinke« der ganzen Lebenshaltnng übrig. Was aber wird nun aus dieser Masse Waren? Wo

itte

sind die KWwr, He aujzrmehmen? Schon setzt fühlen sich die Arbeiter in den anderen Ländern durch die AuSsicht beunruhich. durch die drohende Konkurrenz, die sich umsomehr bemerklich machen wird, je mehr der jetzige Warenmangel überwunden wird. Wird diese Versklavung Deutschlands durchgeführt, so wird sie die Ausfuhrindnstrie der Ententeländer am schwersten trefseu.

Die Abreise der deutschen Selektion*

Um 12 Uhr mittags haben am Sonntag die deut­schen Unterhändler Berlin in einem nach Ostende durch­laufenden Sonderzuge verlassen: von der Eisenbahn nur ein Zug von soundsoviel Achsen mit drei Schlafwagen, je einem Salon-, Speise- und Packwagen, für das deut­sche Volk ein SchicksalSzug. Auf dem Magdeburger Bahnsteig des Potsdamer Bahnofes herrschte schon kurz nach 11 Uhr diesseits und jenseits der Srhrawken leb­haftes Gewühl. Die Berliner Vertreter der deutschen und auswärtigen Presse schienen einen Generalappell halten zu wollen und waren als erste zur Stelle. Da­zu ein Heer von Photographen, denen die Bahnsteigver­waltung Enthaltsamkeit gebieten mußte und eine Sve- zialerlaubnis der Eisenbahndirektion zum Sümpfen ab- forderte. Die Männer der Kamera blieben aber unent­wegt hoffnungsfroh und wurden schließlich auch belohnt. Ein stattliches Verabschiedungsgefolge erwartete auf dem Bahnhof die Delegierten. Die Herren vom Auswärti­gen AnU waren naturgemäß in der Ueberzahl.

Auf der Fahrt nach London.

«->. Düsseldorf. (L.-A.) Während der Fahrt der deut­schen Delegation wurde sowohl in den einzelnen Ab­teilen als auch in dem Salonwagen von Minister Si­mons noch an einzelnen Gegenvorschlägen gearbeitet. Die Erörterung über die bevorstehende Entscheidung war selbstverständlich sehr ernst. Man kann die Stim­mung im Sonderzuge zusammenfassen: es herrscht Ein- mütigkeit darüber, daß die deutschen Gegenvorschläge sehr weitgehend seien. .

w Ostende (L-Ad Kurz vor Ankumt in Ostende, das der Sonderzug schon um 8 Uhr erreicht hatte, be­tonte Dr. Simons, daß er in den ersten Tagen in Lon­don auf vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der deut­schen Presse rechne. Er erklärte, daß an der Ueber- setzung der deutschen Gegenvorschläge noch im Zuge ge­arbeitet worden sei, da in den Besprechungen mit den Parteiführern am Sonnabend irM gewisse Aenderun­gen an dem Entwurf voraenommen wurden. Um 10,-30 Uhr erfolgte die Abfahrt nach Dover aus einem belgi­schen Dampfer. Die Ueberreichung der Vorschläge dürfte in der ersten Sitzung erfolgen.

Englische Meldnng über die deutsche» Gegenvorschläge.

w London. lL.-A.) DieTimes" melden, daß die deutschen Gegenvorschläge das Angebot enthalten wer­den, 750« Millionen Pfund Sterling in 30 Annuitäten zu zahlen. Weiter wird darin die 12prozentige Abgabe vom Ausfuhrhandel abgelehnt und ein neuer Plan in Vorschlag gebracht, durch welchen die Alliierten ein ge­wisses Interesse in der deutschen Industrie erhalten werden.

NurKomdinatkonen über die GegSnuskschMge

** Am Sonnabend nachmittag sind die Parteiführer des Reichstages vom Außenminister Dr. Simons emp­fangen worden, der ihnen von dem deutschen Programm für die Londoner Konferenz Mitteilung machte..Wie von zuständiger Seite erklärt wird, sind alle Veröffent­lichungen über die deutschen Gegenvorschläge frei erfun- den, ebenso die Mitteilung eines Berliner Blattes, da» in die deutsche Delegation auch ein Gewerkschaftsführer aüfgenommen worden sei. Die deutschen Gegenvor­schläge bleiben nach wie vor streng geheim. Die von verschiedenen Blättern veröffentlichte Mitteilung, Dr. Simons habe noch eine Rede über die Londoner Kon­ferenz im Ausschutz für Auswärtige Angelegenheiten gehalten, ist unrichtig.

Die Maubatsfraqe der deutschen Kolonie«.

«^ Paris. lL.-A.) Wie dasJournal des Debats" mitteilt, bat der Bölkerbundsrat Balivur beauftragt, die Antwort auf die amerikanische Note in der Man­datsfrage zu entwerfen. Die Frage wrrd im Laufe die­ser Woche vom Völkerbundsrat erörtert werden.

KuDau Frankreichs ävrH Veuljchkmll.

** Aus Genf wird gemeldet: In der öffentlichen Meinung Frankreichs hat sich ohne Zweifel wahrend -er letzten Monate ein Umschwung vollzogen in Bezug auf die Teilnahme Deutschlands an dem Wiederaufbau -er durch den Krieg verwüsteten Departements Nord- frankreichs. Der Grund ist offenbar darin zu suchen, daß sich die französische Verwaltung unfähig erwiesen hat, diese Riesenarbeit durchzuführem sodatz die Be- völkerung selbst die unmittelbare Mitarbeit Deutsch­lands dem bisherigen System des zwecklosen Anstei- lenS von Unterstützungen vorzieht. Die französische Regierung hat unter dem Einfluß, der französischen Großindustrie lange den Gedanken einer Mitarbeit der deutschen Industrie beim Wiederaufbau abgelehnt un­ter dem Borwande, daß die Bevölkerung des Nordens sich gegen die Heranziehung deutscher Jngenielwe und Arbeiter auflevnen würde. Während der letzten Monate ist nun gerade von den Arbeitern der Jndnstriebezrrke des Nordens gegen diese Behauptung Widerspruch er­hoben worden, und der allgemeine Gewerkschaitsver- band hat eine Abordnung in das Krieasaebiet geschickt,

e französische französischen Mitarbeit der

die em vounandiges Programm für den Wiederaufbau auf der Grundlage der Zusammenarbeit mit den deut- schen Gewerkschaften ausgearbeitet hat. Das Gewerk- schaftsblstttLe Peuple" tritt seit mehreren Wochen für dieses Programm ein. Dagegen erhebt die nationali­stische Treffe keinen Widerspruch. Andererseits hat auck der radikale deputierte Hennesy, der zu den Vertretern Frankreichs auf der Genfer Bölkerbundstagung ge­hörte, der Regierung und der Reparationskommissio» einen ähnlichen, auf die deutsche Mitarbeit begründeten Plan unterbreitet, der von der linksrepublikanischen Rouvelle" unterstützt wird. Die Regierung Briand hat, wieLe Peuple" feststellt, Gelegenheit gehabt, diese Vorschläge zu prüfen. Es wird sich aber erst in London herausstellen, ob sie ihnen ebenso ablehnend gegenüber- steht wie die früheren Regierungen oder nicht.Le Peuple" stellt fest, daß das gauze Ergebnis der Konfe­renz in London von der Annahme oder Ablehnung der dänischen Mitarbeit an dem Wiederaufbau in Nord- frankreich abhängt. Ueber die Stellungnahme des Wiederaufbauministers Loucheur zu der Frage der deutschen Mitarbeit läßt sich vorläufig noch kein be- , stimmteS Urteil fällen.

Sordino gegen eine Kustlegnung der SejeAmg.

** DerNeuyork HeralS" berichtet, daß Harding ge­gen eine Besetzung weiteren deutschen Gebietes durch Franzosen oder Engländer im Falle des Scheiterns der Londoner Konferenz sein Veto einlegen wird, wodurch die bis jetzt vorhandene stillschweigende Solidarität Amerikas mit den Alliierten die Brüche gehen würde.

Zur Fr!ede»»frsge mit Amerrtza.

*» Aus Washington wird gemeldet: Die amerikanische Regierung hat der deutschen Regierung mitgeteilt, daß sie bereit fei, den Vorschlag zur Wiederherstellung des konsularischen Dienstes zwischen beiden Ländern auf- zunehmen. Sobald die neue Regierung ihr Amt ange­treten habe, würde der neue Außenminister die hierzu notwendigen Verhandlungen einletten.

Oer polnische Terror in O(ierfdjte|ien.

« In den letzten drei Tagen der vorigen Woche ist es in Beuthen zu Zusammenstößen mit polnischen Stotz- intpplern gekommen. Deutsche Zettelverteiler wurden Überfällen, verprügelt und verfolgt. Sie zogen sich tu das Gebäude -e- Heimattreuen zurück Etwa 150 pol­nische Stoßtruvpler versuchten, nachzudringen und die Büros der Heimattreuen zu stürmen. Das Haus der Heimattreuen wurde dann bis nachmittags 4 Uhr von Abstimmungspolizeibeamten besetzt. Erst in der späten Nachmittagsstunden war völlige Ruhe wieder hergestellt. Beachtenswert in diesem Zusammenhangs ist, daß, wie erst jetzt bekannt wird, schon am 10. Februar deutsche Abstimmungspolizeibeamte und Zollbeamte von Polen an der Grenze bei Beuthen beschossen worden sind. An der Beschießung beteiligten sich auch polnische reguläre Trupps Soldaten.

Protest gegen den sSerschlefischen Jnstizskavdal.

'M- Der oberschlesische Justizbeamtenbund hat anläß­lich des Auftretens der interalliierten Regierungskom­mission in Oppeln in der Angelegenheit des Kupka- Prozesses einen Protest erlassen, an dessen Schluß es heißt: Gegen den schweren Rechtsbruch der interalliier­ten Kommission erheben die Justizbeamten Obertchle- sicus schärfsten Protest und verlangen, daß dem vor dem ordentlichen Gericht eingeleiteten Verfahren unverzüg­lich Fortgang gegeben wird. Es handelt sich lediglich um die Aufkörung eines gemeinen Mordes. Ob die Be­weggründe politischer Natur waren, sollte erst durch die Haupti>crhanblung aufgeklärt werden. Es muß den An­schein erwecken, daß -er interalliierten Kommission die in der Hauptverhandlung offensichtlich unangenehm ist und daß sie infolgedessen den Prozeß mit Gewalt ver­hindert hat.

Polnische Truppen an der Grenze.

»»Königsberg. lS. C.) Nach Meldnnaen aus Bromberg find in den ehemaligen preußischen Gebiets­teilen Poleus die gedienten Mannschaften nr Bildung von Freiwilligen-Korps aufgefordert worden. Die in Posen und Bromberg licgenden polnischen Regimenter sind am Sonnabend nach der polnisch-oberschlefischen Grenze abtransportiert worden.

Ansmttfternng der Polen in Dentschland.

»» Berlin. sS. C.) Die in Berlin sich aufkaltenden militärpflichtigen Polen werden seit Freitag durch das Konsulat zur Stellung und Ausmusternng nach Polen aufgefordert.

Massenknndgebnng in Magdeburg.

»a Magdeburg. (F. N.) In Magdeburg vereinig­ten sich am Sonntag etwa 50 000 Personen aus dem ganzen Bezirk Sachsen zu einer großen Kundgebung für Oberschlesien und gegen das Pariser Diktat. An dem Demonstrationszug beteiligten sich die sämtlichen Vereine und Organisationen mit Ausnahme der Freie» Gewerkschaften, die ihre Teilnahme abgelebnt hatten, i weil sich auch die Kriegervereine an der Kundgebung) beteiligten. i

Weiter wird hierzu gerueldet: Die Versammlung i gestaltete sich zu einer gewaltigen Kundgebung. Red­ner der verschiedenen Parteien bekundeten den feste« Willen, auf einheitlicher Front geschlosien hinter den? Nein der Regierung zu stehen. In einer Entschließung wird die Regierung und die Delegation aufgefordert, jeder unbilligen Lösung die Znstinnma zu versage«..