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Hersfelöer Tageblatt

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Hersfelöer KreisbLatt^

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfelö

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Nr 52

Donnerstag, den 3. März

1921

Schlechte Mochten in Gondon,

Die erste Sitz»«g.

Ueber die erste Sitzung in London liegt der fol­gende amtliche deutsche Bericht vor:

Am Dienstag vormittag um 11,30 Uhr fand im Lancasterhouse die erste Vollsitzung der Konferenz statt, an welcher außer der deutschen die englische, französische, italienische, belgische und japanische Delegation teil- nahmen. Von der deutschen Delegation waren Reichs- Minister Dr. Simons, die Staatssekretäre Bergmann und Schröder, Ministerialdirektor v. Simson und le Suire und Staatssekretär Lewald anwesend, ferner der Botschafter Sthamer, die Herren Rauthe, Fink und von Kaufmann als Sekretäre und Brinkmann als Dolmet­scher.

Lloyd George, der Präsident der Konferenz, eröff­nete die Sitzung, indem er vorschlug, zunächst die Re- Varationsfrage zu besprechen. Reichsminister Dr. Si­mons willigte ein und legte den Standpunkt der deut­schen Regierung zu den Pariser Beschlüssen in der Re- varationsfrage dar, die in der vorliegenden Form un­möglich ausführbar seien. Einzelheiten darüber ent­halten die beiden Denkschriften, die er der Konferenz überreichte. Reichsminister Dr. Simons gab sodann einen Ueberblick über die deutschen Gegenvorschläge. Lloyd George bemerkte namens der Alliierten, daß die deutschen Vorschläge nach seiner Meinung auf einer gänzlichen Verkennnng der Bedürfviste der Lage be­ruhten. Die Alliierten würden aber unter sich beraten und morgen ihre Antwort geben. Darauf wurde die Sitzung gegen 1 Uhr geschlossen.

** Weiter wird uns gemeldet: Nach Beginn der Sitzung bewillkommnete Lloyd George die deutschen De­legierten mit Handschlag. Er richtete an Simons ein paar freundliche Worte. Der englische Premierminister spricht dann einige Eröffnungsworte. Es gebe Schwie­rigkeiten zu überwinden in der Ausführung des Frie­densvertrages. Es gelte Meinungsverschiedenheiten zu überwinden. Er hoffe, daß die in Spaa gewählte Me­thode der mündlichen Verhandlungen sich wieder be­währen werde. Er spricht liebenswürdig und verbind­lich. Der nun folgenden Rede Simons folgt er sehr auf­merksam. Er läßt sich wichtige Punkte wiederholen. Mromberlain unterstützt ihn lebhaft. Besonders die M^Annurtätenfrage interessiert lym^nauo verhütt um ziemlich passiv, seine Bemerkungen bleiben unverständ­lich. Loucheur zeigt deutlich seine Interesselosigkeit an den Vorschlägen. Nach der Rede Simons ist der Ton Lloyd Georges deutlich verschärft, ja schroff.

Sehr ernste Lage.

w Rotterdam. lS. 6.) Das Holländische Büro tele- araphiert aus London: Die Situation nach der ersten Sinnna der Konferenz wird als sehr ernst angesehen. Man hält die Abreise der deutschen Delegation am Donnerstag keineswegs für ausgeschlossen. In alliter- ten Kreisen begegnet man vielfach der Aufsagung, daß die Deutschen schließlich doch wieder umfallen werden. Von deutscher Seite wird dagegen aufs neue betont. daß Deutschland bereit sei, auf der Grundlage der Gegen­vorschläge zu verhandeln, daß es aber eine Unterschrift unter ein Diktat der Alliierten, das über die Grenze des Möglichen hinausgehe, auf jeden Fall verweigern müsse.

-k* Rotterdam. (S. C.) Reuter meldet am Dienstag abend: Die ersten Besprechungen mit den Deutschen ha­ben kein ^Resultat gebracht. Die Beratung über die deutschen Gegenvorschläge wird von den Alliierten ab- gelebnt. Mittwoch früh werden die Sachverständigen mit dem Obersten Rat beraten, bevor ihre Besprechun­gen mit den Deutschen fortgesetzt werden.

Niederschmetternder Eindruck der Darlegungen Simons w Aus Brüssel wird gemeldet: In den ersten tele­phonischen Mitteilungen wird der Eindruck der Dar­legungen Dr. Simons auf der Londoner Konferenz als niederschmetternd dargestellt. Es wird gemeldet, daß Lloyd George zum Schluß der Sitzung zu einem der Delegierten gesagt hat, daß, wenn die Sitzung andauert, die Alliierten noch hören würden, was sie zu zahlen hätten. Zugleich heißt es aber, daß Lloyd George und ein Teil der übrigen Anwesenden die Bedeutung des Angebots nicht sofort begriffen haben. Nach den hier vorliegenden Darstellungen bedeutet das Angebot vorl Minister Simons eine Gesamtleistung Deutschlands i« den nächsten 30 Jahren im Betrage von 50 Milliarden Goldmark.

Deutschlands Gegenvorschläge.

50 Milliarden Goldmark, internationale Anleihen.

Die deutschen Gegenvorschläge haben folgenden ^^Die^Pariser Beschlüsse der Alliierten vmn 29. Ia- nuar 1921 sind, wie in den überreichten Denkschriften ausgeführt, wirtschaftlich und finanziell unerfüllbar. Deutschland ist jedoch bereit, bei seinen Gegenvorschlä­gen bis an die Grenze der Möglichkeit zu geben, die sich bieten würde, wenn seine Leisilmgsfabigseit sich in Zu­kunft wesentlich bessern wird. In dieser Hoffnung hält die deutsche Regierung die Ausstellung eines Zahlungs­plans auf folgender Grundlage für möglich:

A. Der Ietztwert der von alliierter Seite geforder­ten 42 Annuitäten beträgt bei der Deutschland öugebo- tenen Rückdiskontierung der Annuitäten mit 8 etwas über 50 Milliarden Goldmark. Eine ähnliche Zif-

ser ist auch in Aeußerungen der alliierten Presse wieder­holt genannt worden. Auf diese rund 50 Milliarden Mark sind die gesamte« bisherigen Leistungen Deutsch­lands auf Gr«nd des Friedeusvertrages, soweit sie dem Reparationskonto gutzuschreiben sind, in Anrechnung zu brinqem Es wäre zweckmäßig, wenn eine besondere ge­mischte Sachverständigenkommission den genauen Wert der Vorleistungen baldmöglichst feststellen würde. Durch den Abzug des Wertes der Vorleistungen von dem oben genannten Ietztwert der in den Pariser Beschlüssen ge­forderten Annuitäten ergibt sich der Gesamtbetrag der von Deutschland noch zu leistenden Zahlungen. Dieser Betrag soll baldmöglichst im Wege internationaler An­leihen bezahlt werden. Da es jedoch nicht mögltch fein wird, den gesamten Betrag oder auch nur den größeren Teil desselben in nächster Zukunft durch eine einheit­liche internationale Anleihe auszubringen, wird zunächst eine Teilmobilisierung anzustreben -sein. Zu diesem Zivecke schlägt Deutschland vor, eine Anleihe in möglichst großem Umfange, etwa bis zu 8 Milliarden Goldmark, auszugeben, welche möglichst auf allen internationalen Finanzplätzen zur Zeichnung gelangt und in allen Emis­sionsländern von Steuern jeder Art befreit sein soll. Der Zinsfuß der Anleihe soll möglichst niedrig gehallen wer­den. die Tilgung mit 1 bis 114 Prozent nach fünf Jah­ren einsetzem

Deutschland ist bereit, für den Dienst der Anleihe dem Auleiheprojekt die nötigen Sicherheiten zu gewah­ren. Abgesehen von dem Dienst der Anleihe übernimmt Deutschland für die nächste« 5 Jahre die Zahlung einer Annuität von je einer Milliarde Goldmark. Diese An­nuitäten werden in erster Linie durch Sachleistung ge­deckt werden. Hierfür soll nach Möglichkeit der freie Verkehr zwischen den deutschen Lieferanten und allen ihren Bestellern eingeführt werden. Deutschland erklärt ferner erneut seine Bereitwilligkeit, an der Arbeck des Wiederaufbaues der zerstörten Gebiete mitzmmrken. Auch diese Leistungen sind auf die Annuitäten anzu- rechuen. Der Betrag der deutschen Reparationsschuld, der nicht sogleich durch die internationale Anleihe oder anderweit gedeckt wird, wird mit 5 Prozent verzinst. Gegen diese Zinsen kommen bis zuM 1. Mai 1926 dre oben erwähnten Annuitäten von ie 1 Milliarde Gold­mark in Anrechnung. Der Zinsbetrag, welcher hier­nach etwa noch ungedeckt bleibt, wird am 1. Mai 1926

ohne Berechnung von Ztnfeszrnierr- der- K«E»lrchu!o t-^~ ~^Tst:^

zugeschlaaen. Die weiteren Abmachungen über die Fc- ^oen, 5je von Dr. Simons über den Verlauf der ®it

nanzieruna der Restschulden Deutschlands, insbesondere auch über die Tiloung. welche nicht vor dem 1. Mai 1926 beginnen soll, bleiben Vorbehalten. Sobald wie möglich sollen weitere Teilbeträge im Wege der inter= nationalen Anleihe ausgegeben werden.

B. Es wird angenommen, daß die in den Pariser Beschissen vorgesehene tLprozentigc Abgabe von der deutschen Anssubr eine Beteiligung der Alliierten an einer in Zukunft zu erwartenden Besserung der wirt­schaftlichen Laos Deutschlands bezweckt. Der Grundge­danke einer Beteiligung der Alliierten an einer wirt­schaftlichen Besserung Deutschlands wird anerkannt. Dieter Gedanke bat iedocb schon dadurch weitgehende Be­rücksichtigung gefunden, daß die vorstehenden Vorschläge sich nicht auf die jetzige Leistungsfähigkeit Deutschlands gründen, sondern eine vernünftige Einschätzung der Zu­kunft in Rechnung stellen.

C. Alle noch nicht erfüllten finanziellen und Lrefe- rungsverpflichtungen Dentschlands aus Teil VIII Ab­schnitt 1 mit Anlagen und Teil IX des Vertrages von Versailles sollen als abgegolten angesehen werden. ^av gleiche gilt von der Vergabe des Erlöses für zerstörtes Kriegsgerät (Art. 169) und von der sich aus Teil X er­gebenden Verpflichtung Deutschlands, die Liguidation und Zurückbehaltung des in den alliierten Landern be- kindlichen deutschen VrivatvermögenS zu dulden Un­berührt bleibt die Verpflichtung Deutschland-- zur Re- stitution aus Art. 238 d. Es besteht Einverständnis dar­über. daß die Voraussetzung desArt. 431 des Vertrages von Versailles als eingetreten gilt, sobald der zu A fest­gesetzte Betrag gezahlt ist. ,

Voraussetzung für die vorstehenden Vorschläge ist.

6) daß die Abstimmung in Oberschlesien »n ^nnftett Dentschlands ausfällt und demgemäß Oberschlesien bei Deutschland belaste« wird: bj daß die Hemmungen des Weltmirtschaftsverkebrs be­seitigt und die wirtschaftliche Freiheit u«d Gleichbe­rechtigung durchgeführt wird.

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Neben den Gegenvorschlägen ist den Alliierten ein Gutachten der dentfchen Sachverständigen über.^ lvirt- schaftlichen Wirkungen der Pariser Veschlüste übergeben worden, das in folgender Entschließung gipfelt.

Deutschland ist entschlossen, bis an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit zu gehen, um innerhalb dieser Ge-> samtwirtschast den ihm obliegenden schwersten Test der Leistungen auf sich zu nehmen. Freiheit der wirtschaft­lichen Bewegung ist hierfür Voraussetzung, ^ondvn wird die Reihe der Verständignngeu zu eE'en haben, deren die Welt zum Wiederaufbau ihrer Wirtschaft be­darf. die eine Wirtschaft der Solidarität und der Ge­rechtigkeit sein muß, wenn Je nicht, von Krise zu Krrs- treibend, in unabsehbarer Verwirrrmg enden soll.

Außerdem ist den Alliierten eine vom Reichsfinanz- ministerium bearbeitete Denkschrift übergeben worden, die Bcnrerkungcn zur Denkschrift der Sachverstmrdrgcn der Alliierten über den Haushalt des Deutschen Reiches enthält.

Kommtffw«8verawvge«.

Genf. lS. DerMatin" meldet aus London: Es ist eine aus alliierten und deutschen Sachverständigen bestehende Kommission eingesetzt. Das Ergebnis dieser Beratung wird am Freitag dem Obersten Rat vorgelegt werden. Lloyd George und Briand sind überernge- kommen, daß die von der Pariser Konferenz gegen Deutschland in Aussicht genommenen Strafmaßnahmen zuvor den Deutschen zur Gegenäutzerung vorzulegen sind.

Die Entente will nicht «achgebe«.

n* Rotterdam. (S. C.) DerTelegraaf" meldet aus London: Die Alliierten haben nach der Sitzung vo« Dienstag am Abend eine Sonderbesprechung abgehal­ten. zu der Marschall Foch und die wirtschaftlichen Sach­verständigen zugezogen waren. Briand zeigte sich äußerst zufrieden. Die Staatsmänner und die Sach­verständigen haben laut den ^Times" sich auf den Stand­punkt gestellt, daß unter die Pariser Beschlüsse nicht herabgegangen werden kaun.

Nur auf Grund der Pariser Beschlüste.

Geuf. lS. Eck Havas gibt Mittwoch früh einen Sonderbericht aus London aus, in dem es heißt: Die Alliierten wollen die Verhandlungen mit den Teut­schen nur auf der Grundlage der Pariser Beschlüste fort­setzen. Die Deutschen werden Erklärungen hierzu m den nächsten Sitzungen abgeben. Lloyd George wünscht: die Einsetzung einer Unterkommission aus den alliier­ten und deutschen Sachverständigen. Hierüber wird ant Donnerstag beraten werden.

Die letzte E«tscheidu«q in Berti«.

o-* Berlin. Aus parlamentarischen Kreisen erfahren dieF. N.", daß der Unterzeichnung irgend eines Ad- kommens zur Entschädigungsfrage eine Abstimmung im Reichstag voraus geben wird und zwar schon mit Rück­sicht auf die infolge der Entsckäöimng nötig werdende Neuausstellung deß Budgets. Die deutschen Vertreter in London werden sich deshalb auch dem Reichsparlamem gegenüber gebunden fühlen bei den Verhandlungen inr- mer wieder auf die Stellungnahme des Reichstages ver­weisen können, von dem letzten. Endes die Genehmigung zur Abschlietzung eines Entschädigungsabkommens ab-

Hängig sein wrrö. .

Beratnugeu in Berlin.

Berlin. (V. Z.) Das Kabinett tritt Mittwoch um 5 Uhr usÄmU^qs im ReichstagsgeSäutze zu einer Sit-

züna am Dienstag und über seine Eindrücke in London eingelaufen sind. Fast alle Fraktionen haben für die Abendstunden rrach Schluß des Plenums Sitzungen einberufen, auf deren Tagesordnung in erster Reihe die Londoner Konferenz steht. Nach derB. Z. wird vermutlich wieder der Versuch gemacht werden, eine Einheitsfront im Reichstag zu bilden, wenn auch dre Aussichten dafür nicht sehr günstig zu sein scheinen.

Die Strasmaßnabme«.

w Berlin. DieF. N." erfahren, daß man in deut­schen Regierungskreisen den Eindruck habe, daß sich die Alliierten über die gegen Deutschland zu ergreifenden- Maßnahmen im Falle einer Verweigerung -er Aner­kennung des Pariser Diktats bereits einig feien, ob­wohl die amtlichen fräuzöstfchen und englischen Auslas­sungen übereinstimmend melden, in der Frage der Strafbestnnrmingen sei man bei den Londoner Verhand­lungen noch nicht zu einem Ergebnis gelangt. Trotz­dem herrscht die Ansicht vor, sowohl Deutschland als auch die übrige Welt im Unklaren zu lasten, welcher Tak­tik sich die Alliierten in der Entschädigungsfrage bedie­nen wollen. Jedenfalls verlautet auf das bestimmteste, daß vorläufig eine Besetzung des Ruhrreviers nicht vorgesehen sei, dafür aber ein Einmarsch in den Rbeni- gau, Aufrichtung einer Zollgrenze im besetzten Gebiet und Ausdehnung der Besetzung auf das rechte Rhein­

user.

Die Jabreszahlungen.

** London. (F. Z.) Für die Beurteilung der matz- riellen Lage der ReparationSfrage ist es nützlich, daran zu erinnern, daß die Pariser Beschlüste einen Kovivru- miß zwischen dem Forfait- und Seydourplan darstellen. Für die Berechnung der Kavitalschuld ist es wiä'tio. daß die Alliierten 8 Prozent Diskonto anrechnen. Parts setzte außer der Gesamtsunnne eine Iahreszahlung seit unter Zugrundelegung des Sendoupstheir Planes, ?er en öjähriges Provisorium von 15 Milliarden verlangte. Paris änderte das ab, indem es 13 Milliarden festigte und etwa 5 Milliarden als Prozentanteil der Ansiubr der Friedensziffer berechnete. Es bleibt abzuwarten. wieweit die Gegenvorschläge in dieser Sacke am prak­tischsten anknüpfen.

Die Maßnahme« zur Erzwiag««g der Eutwaffnnna

w Die Pläne der Franzosen, die im Falle der Wei­gerung Deutschlands, die Eutwaffnungsbestimmuniren ausztrstihren, zur Anwendnng gebracht werden sollen, werden von der ganzen englichen Treffe besprochen. Der Dailt! Expreß" gibt folgenden Operationsplan wreder, den er aus gut unterrichteter französischer Quelle zu haben voraiebt. Danach würden die Belgier die Gegend von Dortmund besetzen, lväbrend die Franzosen sich der Siadt Frankfurt bemächtigen wollen, um dann weiter in Süddeutschland einzudringen, unter Umständen so­gar bis München. Auf dem Wege dorthin will mau dann die Einwohnerwehr mit Gewalt ihrer Waffen be­rauben. Der Hafen von Hamburg soll von einer alliier­ten Flotte blockiert werden. Wenn England sich hierzu nickt beraebc, würden die Franzosen auch diese Aktion selbst übernehmen.