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kersfel-er Tageblatt

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Nv. 82

Sonnabend, den S. April

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SeulsHe Note Wer VSerWlelien.

Die deutsche Regierung hat den Regierungen der Entente und der interalltterten Kommission in Oppeln folgende Note übermittelt:

Der Friedensvertrag von Versailles hat bestimmt, daß die oberschlesische Bevölkerung durch Abstimmung darüber enscheiden soll, ob sie mit Deutschland oder mit Polen vereim zu werden wünscht. Die am 20. März ovrgcnommene Abstimmung hat nach den bisher vorlie­genden Ergebnissen 717122 Stimmen für Deutschland und 483 514 Stimmen für Polen ergeben. 664 Gemein­den wiesen eine deutsche 597 Gemeinden eine polnische Mehrheit auf. Das oberschlesische Land hat sich demnach mit fast % seiner Einwohner und mit überwiegenden Mehrheit seiner Gemeinden dafür entschieden,

bei dem deutschen Reich zu verbleiben, mit dem es seit über 700 Jahren mrüM gewesen ist und Sem es seine Kultur, sowie seinen wirtschaftlichen und .Hozialeu Aufstieg verdankt. Die Abstimmung hat erge- Len, daß das gesamte, der Volksbefragung unterworfene -Gebiet mit deutsch und polnisch gesinnten Elementen »urchietzt ist. (Vergleiche die Anlaaetarte.» Die deut­schen Stimmen überwiegen in Sammelpunkten der In­telligenz in den Landstrichen mit fortgeschrittener land- mirtschaftlicher Kultur, sowie in Ortschaften der hochent­wickelten Industriegebiete. Wenn auch die gemeinde- meise Abstimmung als Wahlmodus angesehen werden Sarf, so sei doch in diesem Zusammenhang darauf hin- «ewiesen, daß sich unter den 664 Gemeinden mit deut­licher Mehrheit sämtliche Städte des Abstimmungsgebiets und fast alle größere Ortschaften befinden, währeno die 697 Gemeinden mit polnischer Mehrheit nur geringe Einwohnerzahl aufweisen und wirtschaftlich von unter- »eordneter Bedeutung sind. Wie wenig die Sprachen- Irage zum Ausdruck gekommen ist. ergeht aus der Tat- Ache, daß Dörfer, in denen lediglich der vberschlensch- polnische Dialekt gesprochen wird, häufig deutsche Ma­joritäten, fast überall aber starke deutsche Minoritäten «ufweisen und daß überhaupt nur ungefähr 40 Prozent der Bevölkerung polnisch gestimmt haben, während 60 Prozent den oberschlesisch-polnischen Dialekt als Mut- »ersvrache sprechen. .

Das Ergebnis der Abstimmung ist um so bemer- ' Nenswerter, wenn man sich vergegenwärtigt, unter wel- ^*«r Umständen und Bedingungen die Wahlhandlung Mttgesunden hat. Zunächst mntzMervet erneut oa^ufc hingewiesen werden, daß nach Artikel 1 Ziffer B des Wahlreglements vom 30. Dezember 1920 alle erst seit 1904 in Oberschlesien angesessenen Personen ihres Stimmrechts beraubt worden sind. Auf diese Weise ist ein großer Teil derjenigen Kräfte, die an dem Auf- lichwung der oberschlesischen Industrie in Hervorragenö- -em Maße mitgewirkt haben,

von der Entscheidung über ihr Land ausgeschlossen worden. Auch sei erwähnt, daß z. B. allein im Kreise Gleiwitz in 34 Gutsbezirken mit über 100 Einwohnern keine besonderen Urnen ausgestellt worden sind. , . Die deutsche Note geht sodann auf den betrnger,- Wen Charakter der polnischen Propaganda em, indem den leichtgläubigen Landbewohnern das 3- bis Isache deß aufzuteilenden Großgrund- und Staatsbesitzes als Eigentum versprochen worden ist. ferner hebt sie die terroristische Wahlbeeinflusiung und die Verfolgung Deutschgesinnter in den Kreisen Pletz, Rybnik, Katto- wiü und Tarnowitz seit dem Augustaurstand 1920 her­vor. Diese Tatsachen müssen bei der Entscheidung über Oberschlesien in Rechnung gestellt werden. Die Note ^^^So^würde^unter fortgesetzten Drohungen und Ge- iwalttaten ein

Zustand der Beängstignng und Einschüchterung geschaffen, in dem die eigentliche Wahlbeeinflussung mit Aussicht auf Erfolg einsetzen konnte. Man redete der ^Bevölkerung ein, daß die Stimmabgabe nicht geheim bleiben werde, drohte ihr schwere Verfolgung an und erreichte auf diese Weise, daß viele nicht wagten, ihre Stimme für Deutschland abzilgeben. Sogar bis in die Wahllokale hinein wurde die terroristische Wahlbeein- flusiung fortgesetzt. Wenn am Wahltage selber rein äußerliche Ruhe herrschte, so ist das nur ein Beweis für die straffe Disziplin der polnischen Organisation und für die gute Regie der Propagandastellen, die offen­bar Wert darauf legten, den Anschein einer unbecin- flußten Abstimmung hervorzurusen. Aber die Miß- bandlungen, die unmittelbar nach Schluß der Abstim­mung wieder einsetzten, zeigten um so deutlicher, wie reckn die deutschgesinnten Wähler hatten, die gegen sie ausgesprochenen Drohungen ernst zu nehmen. Typisch Pl übrigens, daß z, B. in ländlischen Ortschaften des Kreise« Rubnik (Radoschau-Czererwiouka und Räu­den), in denen militärische Besatzung lag und die ihrer Bevölkerung nad) durchaus nicht weniger polnisch sind wie die umliegenden unbesetzten Ortschaften, die Ab­stimmung eine deutsche Mehrheit ergeben hat, ein Se= weis für die Wirkn»« deS Terrors.

a In einer anliegenden Denkschrift wird der Nach- N weis erbracht, daß in einzelnen Landesteilen, nament W Hd) in den Kreisen Pletz, Rubnik und Tarnowitz, die : planmäßige Terrorisier«»« der deutschegesinnten Be- y völkerung eine unbeeinflußte Stimmabgabe nicht er- & möglich! hat. Wenn trotz des Mit der Landesaufteilung y betriebenen Stinimlanfes und trotz der wirksamen ter- ^ roristischen Wahlbeeinslnssnng ein Abstimmungsergeb- i Ais erziel! wurde, das nur wenig hinter einer deutschen Wveidrjttelmehrheit zurückbleibt, so ist an dem klare» ümbe WB nhprtolefirdieM Volkes.

zum Deutschen Reich zu gehören, nicht mehr zu zweifelu. Die Abstinrmung kann deshalb nur die endgültige Vereinigung des gesamten oberschle­sischen Gebietes mit dem Deutschen Reich zur Folge haben.

Dem Oderstrom folgend, haben sich die wirtschaftli­chen Beziehungen des oberschlesischen Landes in engster Wechselwirkung mit den Kräften des deutschen Wirt­schaftslebens entwickelt. Auf das deutsche Absatzgebiet kann Oberschlesien nicht verzichten. Die oberschlesische Industrie, auf der der Wohlstand der gesamten Bevöl­kerung beruht, ist daher

untrennbar mit dem deutschen Wirtschaftsgebiet verbunden. Nur die Vorzugsstellung, die ihr dort ein- geräumt war, hat sie leistungs- und konkurrenzfähig er­halten. Sie von Deutschland zu trennen, heißt sie ver- nichtem Aber auch in sich bietet das oberschlesische Wirt­schaftsgebiet ein einheitliches Ganzes. Die landwirt­schaftlichen und industriellen Teile ergänzen sich und ebenso ergänzen sich in einer für die Produktion außer­ordentlich vorteilhaften Weise die Jndustriereviere un­tereinander. So bildet die oberschlesische Industrie einen auf natürlicher Grundlage aufgebauten, aber in seiner Vollkommenheit höchst komplizierten Organismus, in den einzugreifen nicht möglich ist, ohne das Ganze schwer zu schädigen und etwa losgelöste Teile der Verelendung preiszugeben.

Wer Oberschlesien teilt, versündigt sich an dem ober- schlesischen Volk, das durch Sprache, Kultur und Reli­gion sowie durch gemeinsame Geschichte untrennbar mit­einander verbunden ist. Aufgabe der staatsmännischen Entscheidung, für welche die Volksabstimmung die Grundlage bieten soll, kann es unmöglich sein, diese durch tausendjährige Entwicklung geheiligten Zusam­menhänge zu zerreißen und unter schematischer Bewer­tung lokaler Abstimmungsergebnisse entgegen dem klar erkennbaren Volkswillen eine Grenze zu verändern, die seit 700 Jahren festgelegt und eine der ältesten Grenzen Europas bildet. Die überwiegende Mehrheit des ober­schlesischen Volkes hat sich für Deutschland entschieden. Die demokratischen Prinzipien verlangen, daß dieser Hoheitswille zur Durchführung kommt. Die Berücksich­tigung des Wunsches der Minderheit darf nicht dazu führen, daß znm Schaden des Ganzen, sowie zum Scha­den etwa abgetrennter Teile die Gemeinschaft zerrissen wird. Das will auch das oberschlesische Volk nicht. Durch

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die Verfassung und Verwaltung feines Landes so ein- zurichten, wie es in der besonderen Eigenart, der Be­wohner entspricht. Hierbei werden auch die Wünsche de­rer ihre Befriedigung finden, die bei der jetzigen Volks­befragung in der Minderheit geblieben sind. Die deut­sche Regierung beehrt sich daher unter Ueberreichung einer Denkschrift über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Oberschlesien und Deutschland, sowie eines Gutachtens über die wirtschaftliche Einheit Oberschle­siens den Antrag zu stellen, das gesamte

oberschlesische Abjtimmnnasqeviet ungeteilt dem Deutschen Reiche zuzuspreche».

Die deutsche Regierung stellt diesen Antrag in der fe­sten Ueberzeugung, daß Oberschlesien ebensowenig ohne Deutschland leben kann, wie Deutschland ohne Ober­schlesien in der Lage sein würde, sich wirtschaftlich zu erholen und seine Leistungsfähigkeit wiederzugewinnem Jede andere Lösnna würde auch dem Friedensvertrag zuwiderlaufen, der im Gegensatz zu den Vorschriften über die Abstimmung in Schleswig eine Teilungsmög­lichkeit nicht vorsteht.

Die Zuteilung des gesamten oberschlesischen Gebie­tes an Deutschland wird eine starke polnische Minder­heit in diesen Teilen des Reiches belassen. Die deutsche Regierung ist bereit, der polnischen Regierung alle Ga­rantien bieten, die zum Schutz der Minderheit für erforderlich erachtet werden. Sie glaubt bei dieser Ge­legenheit darauf Hinweisen zu sollen, daß bei der Schaf­fung des polnischen Staates eine weit größere Minder­heit von über 900 000 Deutschen von Deutschland los- gerissen wurde.

Die deutsche Regierung würde sich ferner verpflich­ten, Polen unter vorzngswecsen Bedingungen die für seine Wirtschaft erforderlichen Kohlen und sonstigen Er­zeugnisse aus Oberschlesien zu liefern, so lange das über­aus reiche polnische Kohlengebiet noch nicht erschlossen ist, austveislich der in der Anlage überreichten Karte, die auf Gutachten polnischer und österreichischer Geo­graphen bernht. Dieses polnische Kohlengebiet, mehr als die Hälfte größer als der Anteil, den Oberschlesien am Steinkohlenbecken besitzt, enthält alle für die In­dustrie erforderlichen Kohlensorten. Die deutsche Re­gierung würde auch bereit sein, weitgehende Hilfe bei der Erschließung dieser in: polnischen Gebiet liegenden Bodenschätze zu leisten.

Abreise Lanreuts n«d Leronds nach Paris.

> Der französische Botschafter in Berlin reist Anfang kommender Woche nach Paris, wohin sich auch General Lerond begibt. Die entscheidenden Beratungen in Pa­ris über Oberschlesien werden nach der Ankunft der bei­den Vertreter beginnen.

Deutschlands Kampf um Oberschlesien.

x Bern«, Die Note Deutschlands an die Entente ül»cr die wirtschaftliche Einheit Oberschlesiens wird in den Berliner Morgenzettungen im Wortlaut veröffent­licht, aber nur von wenigen Blättern besprochen. Wie wir erfahren, wird sowohl der Auswärtige Ausschuß als auch das Plenum des Reichstages sich voraussicht­

lich kommende Woche mit der deutschen Note besassen Es ist auch damit zu rechnen, daß der deutsche Botschaf­ter in Paris vorübergehend nach Berlin zurückkehre» wird, um mit der Reichsregierung weitere Schritte zu besprechen, die bei den Alliierten gegen eine Zweiteilung: Oberschlesiens noch unternommen werden sollen. Die bevorstehende Abreise des Generals Lerond und des französischen Botschafters nach Paris lassen die Reichs­regierung annehmen, daß die Entscheidung über Obev- schlesien sich vorbereite.

Bevorstehende Entscheidung der Alliierten.

Berlin. Wie dieLeipz. Allg. Ztg." aus Berlin erfährt, ist im Reichstage eine Interpellation der Dem» schen Bolkspartei Über Oberschlesien eingebracht wor- dem In parlamentarischen Kreisen des preußischen Landtages wurde am Donnerstag mitgeteilt, daß auch der englische Botschafter in Berlin nächste Woche nach- Paris reisen wird zur Teilnahme an der bevorstcheu-- den Entscheidung der Entente über Obev^chlesiem

Polnischer Uebersall.

** In einer der letzten Nächte ist die Grenzwache in Koslowagora meuchlings von polnischen Banditen Über­fällen worden. Die Beamten der Abstimmungspolizei,, 2 Polen und 4 Deutsche, wurden verschleppt und zunächst' einem polnischen Kompagnieftihrer in Sosnowice vor« geführt. Sie wurden dort eingehend vernommem Die, deutschen Beamten sollen mit Ausnahme des polnische« Führers dort bleiben, bis eine Entscheidunq Korfan- tys eingegangen ist.

Errichtung der Zollgrenze.

** Eine Havas-Depesche aus Mainz besagt, daß die interalliierte Rheinlandkontmission im Einverständnis mit den alliierten Militärbehörden des besetzten Gebie­tes am Donnerstag abend den Befehl zur Errichtung, des Zollkordons gemäß dem Beschluß des Botschafter­rats erteilt habe. Das neue Zollregime wird bereits in den nächsten 48 Stunden durchgeführt sein.

Neuer Druck auf Deutschland.

** Ueber die Anwendung neuer Strafmaßnahmen ge­genüber Deutschland nach dem 1. Mai schreibt derJn- transigeant": Entweder bezahlt Deutschland bis zum 1. Mai oder die Alliierten werden sich neue Pfänder su­chen, die ihnen gestatten werden, ohne weiteres ihre Forderungen an Deutschland bezahlt zu machen. Aller«

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Unterredung mit dem amerikanischen Botschafter m Paris. Marschall Foch weilte ungefähr zwei Stunden bei Millerand im Elysee. Ein hervorragendes Mitglied des Senatsausschusses für auswärtige Angelegenheiten meinte am Donnerstag einem Pressevertreter gegen- über, vor dem 1. Mai werde eine Konferenz der alliier, ten Ministerpräsidenten nicht stattfinden. Mst Befrie digung könne Frankreich feststellen, daß die alliierte« Mächte im Prinzip mit dem Staudpuukt der frauzösi- schen Regierung eiuverstande« seien, daß bereits einer der Alliierten den Standpunkt der französtscherr Regie­rung in aller Form angenommen habe und daß ein zweiter Alliierter in allerkürzester Frist sein formell?-.' Einverständnis geben werde.

Verbot der kommunistischen Agitatio«.

w> DieTimes* melden aus Koblenz: Die alliier: ? Rheinlandkonrmtssion hat jede kormnunistiscye Agitatio^ im besetzten Gebiet als eine die Sicherheit der alliierten: Truffpen gefährdende Harcdlmrg erklärt.

Die Resolution Kuor.

**Reuter* meldet aus Washington: Nach einer Versicherung aus dem Weißen Hause billigte Präfide - Hardiug die neuerliche Einreichung der Resolutii ^ Knox zwecks Schließung eines Sonderfriedens mir Deutschland.

Wahnsinn.

.. Das Auswärtige Amt hat an die interalliierte Mi i tärkommtssion folgende Note gerichtet: Die deutsche R gierung hat Kerrntnis davon genommen, daß die Bc schasterkmlferenz ihren Vor'chlag, die den augenblic lichen Bedarf übersteigenden Bestände an Ersatzteil und Halbfabrikaten für Heeresant bis zum Eintritt d Bedarfs ständig im besetzten Gebiet lagern zu lasse abgelelmt, und auf der softntiacn Zerstörung Sien Vorräte besteht. Damit werden Werte von nrehr a 1 Milliarde Mark ohne mihfänfdk- Notwendigkeit ve nidnef: die deutsche Regierung nnrf^ genötigt, ihr B- get in den kommenden Jahren mit höhere Nüftvendurm' n für den Bedarf der Wehrmacht zu belasten, die bei A nähme des Vorschlages erspart worden wären. Die z: Durchfttbrimg dieses Beschlusses erforderlichen Anord nnnqen werden erteilt.

Serbieu fordert 13'4 Milliarden.

*fDarin Telegraph" meldet curs Paris, dich die Wiederherstellungskommifsion am Dienstag zusamuie trat, um die nachträglich eingegangene Forderung C- biens an die früheren ZentralmääUe zu prüfen.' D Forderung wurde in Höhe vorr 13% Pkilliarde« Fm ken anerkannt.

Die Festsetzung der Lriegseutfcknrdkguug.

** Genf.Echo de PariS" meldet, daß die Gutsch gnngskommtfsion am 12. April den Schluß der B Handlungen mit den deutschen Vertretern über die 0 sWdigungsfrage erklären werde. Innerhalb der n sten 14 Tage werde dann die Kommission die Gesa eutschadigungssumme festsetzen.