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Hersfelöer Tageblatt

; MMiaenprets für die einspaltige Petitzeile »4* : ; dere« Raum 40 pknmg, für auem'ärt« SS pfemiig, : ; Sir Reklamezeiie 1.50 Mark. Bei Medrch»lu«srn : Nachlaß. * Zür die Schriftleitung »nmnt»»Mch ; | Kranz Jans in Yerofeld. Krenfpercher Nr. 8, :

HewfelKer Kreisölatt"

Amtlicher Anzeiger für den Kreis Hersfelö

; Erscheint ftdta 10*chrntag. der Bezugspreis be- . r trägt im voraus j.4 ibar, für hrrsfrlü 7.50 Mark, $

: durch die Dost bezogen 7.80 Mark, bei freier Zu» :

fteUuug ins £>au».<- druck und Verlag von Ludwig Sans» Buchdruckerei in Hersfeld.

Nr. 87

Freitag den 15 April

1931-

üMEissoitzlegee und fiendarm

Der unpolitische Sinn der Deutschen trägt einen aus- ^sprochen optimistischen Charakter. Wir Deutschen ha­be« i« derSanktionen"frage mit einer ganz sonderva- «» Selbsttäuschung auf die Vereinsamung der Fran- Losen gehofft. Diese trügerische Hoffnung hat uns viel­leicht auch zu manchem falschen diplomatischen Schach- Nkg verleitet. Jetzt aber in zwölfter Stunde werden wir doch etwas unsanft veranlaßt, unsere Meinung zu korrigieren. In seiner letzten Kammerrede hat wieder cknmal Briand Triumphe gefeiert. Er ist ein Faiseur «nd Poseur. Er liebt Theatraltk und macht damit bei keinen Volksgenossen großen Eindruck, weil sie ja eben­falls Theatraltk lieben. Und so hat manches Schlagwort wie ein Blitz eingeschlagen, das entweder eitle Prahle­rei oder brutaler Hochmut war. Aber über eins dür­fen wir uns diesmal nicht hinwegtäuschen: Briand hätte diesmal nicht so hochfahrend und drohend gesprochen, wenn er nicht seiner Sache ganz gewiß gewesen wäre; wenn er nicht ganz genau wüßte, daß hinter seinen : diesmal wirklich das Gros der Alliierten

Drohungen diesmal wirklich das Gros der Allnerten steht. Bei der Durchführung derSanMonen" handelt «S sich um eine geschlossene Einheitsfront zum minde­stens der Entente. Darüber lassen uns auch nicht die englischen Blätter im Unklaren. Auch Amerika wird nicht zu unseren Gunsten intervenieren. Auch darüber Pnd wir ja von Washington aus genügend belehrt Worden.

In seiner letzten Kammerrede hat Briand sehr pa­thetisch geschaüspielert und Frankreich als den edelmü- . tigen Geduldigen und Nachsichtigen Deutschland gegen­über hingestellt. Diesen rhetorischen Trick gebraucht er sehr klug berechnend, um umsomehr mit der Antithese M wirken, indem er gleich Cicero seinemQuo usgue tmrdem" die drohende Geste folgen ließ. Zum 1. Mai, so versicherte er dem französischen Volke, ist es mit der Wanzöstschen Geduld zu Ende, und dann wird , Frank­reich als laugmtftiger Gläubiger nicht nur den Gerichts­vollzieher nach Deutschland schicken, sondern mit , hm zu­gleich auch den Gendarm, und keine Macht der Erde wird ihm in die Arme fallen. Gerade Frankreich wolle zeigen, daß es streng auf dem Weg des Rechtes vor- gebe, und deshalb habe es sich weife Mäßigkeit aufer- lrgt gehabt und nicht aus eigeuer rnrtwtrve aebandeli,^.

Ueber die deutschen Borschläge, die noch nachträglich und eiligst vor dem 1. Mai gemacht werden sollen- drückt «ch die französische Presse sehr skeptisch aus. Ihre Än- Mten und Forderungen decken sich, wte^sie versichert, - vollkommen mit den englischen. NMe Borschlage D eutsch- ürndS müRtett so führen französische Blatter aus, tu al- k^x Offenheit der Gesamtheit der Verbündeten imter- Sreitet werden. Sie könnten nur auf Annahme rechnen, wenn die Pariser Beschlüsse in ihnen grundsätzlich» als Basis für die Lösung des Problems anerkannt würden.

cw Frankreich will man durchaus nicht von Deutsch­lands Ehrlichkeit sich überzeugen, so sehr umn sich auch den Anschein gibt, es gern zu tun. Man hatt uns da noch immer für einen böswilligen SchuldMr. Man sieht uns immer noch mit den Augen des Halses und de« Mißtrauens an. Dr. Simons, will alles mögliche ver­suchen, den Weg zu einer gütigen Einigung zu ebnen, ^ie drohende Katastrophe, die nicht nur Deutschland, wenn allerdings auch zu allererst, trifft, sondern auch Lnz Europa und speziell Frankreich, muß beschworen, Er dabei auch Ebre und Besonnenheit bewahrt werden. Zeigt sich dann trotz alledem und alledem Frankreich noch bowinütig-hartnäckig, dann müssen wir eben das Furcht- W tragen mit dein Troste des guten Genus,ens daß wir auch nicht das geringste unversucht gelassen haben. Dann können wir nur noch auf die Weltgerechtigkeu redmen da das Weltgewissen unerbittlich geschwiegeii

hat.

UnfleSe! van 120-150 Miltzarsen.

Hebet das deutsche Angebot sind am Mittwoch die Besprechungen innerhalb der ReichÄregierung fortge- worden Nach einer parla,nentarischen Information Nrd das w nc deutsche Angebot zwischen 120 und 130

Milliarden Mark sich bewegen.

England erwartet neue deutsche Borschläge ^Rotterdam. Nach einer Rentevnow vom Mitt- woch erklärt sich England verhandlnugsdereit und er­wartet neue deutsche Vorschläge

^^L-Üdon. Reute- verbreitet folgende Mifteftnug: Ein vernünftiges neues Angebot das Deut>cbland mu= risiiHn in der Abftcht mack>en würde, die beremtigten stu- LKche der Alliierten zu befriedigen: würde von der bri­tischen Regierung mit sorgfältiger nfmerdiimfctf auf- S fehl? Verhaftung die Möglichkeftgenonnnemvor- genounuen werden.

' anuMn In der Renternote uber die Be­reitwilligkeit'Englands. neue beul die PMchlage entge- oeumnesmen melden dieTimes" daß der Reuterver- öffentlichun« ein Kavinettsbeichün\. rorausaegaugeu^isi. Der Beschluß, der deutsche Vorschläge verlangt, ist um stimmig gefaßt worden

Die Gier nach deutschem Geld.

Berlin. Aus London wird berichtet: Man erwar­tet hier mit außerordentlichem Fnie reife die llenra reut- ra ,> , Nn -muäae Es laufen Geruchle um, angeblich aus SS womul) die oeulsche Re-

/liernna eine KapitalSavgabe von 10 Prozent ^wne, die

etwa M MWaroelt eknoringM soll, wovon nie eine , Hälfte der ErfteMe, die andere Hälfte dem Reichsschay | überwiesen werden soll.

Fochs Plan anf das Ruhrgebiet. I

** Paris.Chicago Tribune" meldet aus SSashing- > ton: Den Ententeregiemmgen ist ein neuer Plan des Marschalls Foch für eine erweiterte Okkupation tat J Rnhrgebiet vorgelegt worden. Die Besetzung soll das ganze Ruhrgebiet umfassen und neue Besatzungstruppen in einer Stärke von 200 000 Mann erforderlich machen.

Belgische Truppenbewegungen im Ruhrgebiet.

w Essen. Alliierte Flugzeuge sind am Mittwoch über dem Wuppertal erschienen. Die Belgier haben bei L-terk- rade Truppen mit Artillerie und Tanks zNsammenge- zogen.

Frankreich bleibt hartnäckig.

=* Basel. DieNationalzeitnng" meldet aus PariS: Die Berner Ansführungen des deutschen Slußenmmi- sters und die vertranlichen Mitteilungen des deutschen Botschafters lassen neue deutsche Vorschläge bis zum 25. April erwarten. Die Vorbedingungen für die neuen Reparationsvorschläge sind nach der Erklärung Dr. Si­mons das Verbleiben Oberschlefiens beim Reiche und eine internationale Anleihe an Deutschland. In Paris wird diese deutsche Grundlage schon jetzt abgelehnt.

Nur hedingnngs- und widersyrnchslose Annahme.

friedliche Beil.

* Basel. Der PariserMatin" meldet, daß eine s iedliche Beilegung des Konflikts mit Deutschland nicht mehr möglich ist. Der Höhepunkt der Krisis sei noch nicht überwunden. Ein Entgegenkommen ist gegen Deutschland sei nur möglich, wenn Deutschland die Lon­doner Gesamtforderungen ohne Einwendung anninrmt.

Die Frage der Vermittlung Hardings.

>* Berlin. Der Vermittlungsversuch, der von einer neutralen Macht unternommen worden sein soll, um den neuen Präsidenten der Bereinigten Staaten, Har- dinG für ein EiugreißL zur Aubahnuna neuer Ver­handlungen zwischen den Alliierten und Deutschland zu bestimmen, hat, wie dieZentr. Parl. Korr." zuverlässig hört, sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch das Reichskabinett eingehend beschäftigt. Offenbar ist die Schweiz gemeint, deren Vermittlungsbereitschast in Zu­sammenhang mit dem ^nfeMhalt « Außenministers

»-»Berlin DieD. A. Z" meldet aus Genf: Die Rechnung, die die Wiederherstellungskounnüsion am 1. Mai Deutschland überreichen wird, enthalt einen Zah­lungsplan, der die Ausführung des Versailler ,rrie- densvertrages vorschretbt und festsetzt, daß die deutsche Schuldsumme innerhalb 30 Jahren abgezahlt wer­den muß.

Die militärischen Vorbereitungen Frankrerchs.

w Paris. (F. G.-A.) DerMat in" teilt mit, daß die Regierung über die Frage, ob ein oder mehrere Jahrgänge einberufen werden sollen, noch nicht beraten habe, daß aber eine Entscheidung unmittelbar bevor- steht.. Es sollen Vorbereitungen für die Einberufung mehrerer Reserveklaffen getroffen werden.

Die Festsetzung der üepßrniion.

HavaS meldet: Die Reparationskommission er­klärte, daß sie die Aulwrnug der deutschen Telegatron für die Festsetzung der deutschen Schuld beendet hat. Dre Schadenersatzlisien, welche von den verschiedenen Mäch­ten eingereicht worden waren, wurden sämtlich der deut­schen Delegation zwischen dem 9. und 20. Februar wer- tergegeben. Der Kommisnrm sind über 120 deutsche -Denkschriften zu den Schadeuerfatzlistcn zngeaaugem Sie hat außerdem etliche 100 Nachfragen der deutschen Delegation nach näheren Einzelheiten beantwortet. An­derseits hat sie den deutschen Sachverständigen die Mög- I ich kett gegeben, mit den Sachverständigen der Ver- bandsmückne zusammenzukommen, um gemeinsam die Schadenersatzailsprüche durchznprruen. schließlich und endlich bat sie in feierlitDcu Sitzungen, insgesamt 29 vom R. 9Rära bis 12. April die deutMie Delegation selbst angehört. In der nächsten Sttzmig wird die Kommst - nun endgültig den Betrag der Schadeneriahlerstm'gen Testieren,' welche Deutschland in Geinatzhect des Frie- densvertrages zahlen muß. , .

Wie derTempS" misset», finden augenblicklich in der ReparationSkommission Erörterung^ statt, um fe't- zuftellen, wann gewisse Mächte, wie Polen, -rschecho- Slowakei und andere in den Krieg eingetreten seiem Diese Feststellung sei nottvendig, da erst von diesem Tage ab das Recht auf Reparation seitens Deutschlands berücksichtigt werden samt.

Der Einspruch der deutschen Delegation.

Die deutsche Reparationskounnission hat in der Frage der Festsetzung der Kriegsschäden eine Ein- spruchserkläruna abgegeben, in der es heißt: Die Dele­gation ist von der deutschen Regierung mit der Prü­fung der Schädenlisten der alliierten und anoznerten Mächte beauftragt worden, die ihr gemäß Artikel r.R>, Absatz -2 des Friedensvertrages von Versailles von der ReparatioMkomMission übersandt worden sind. Infolge der verspäteten Einreichung der Scdädenn »Meldungen seitens der in Betracht kommenden Staaten bei der Re- par.uivnskommissivn ist die Neberreichu-M der Listen an die deutsche Regierung so verzögert werben. daß bei der Kürze der zur Prüfung verbleibenden,Zeit die bei­derseitigen Anstrengungen zu einer objektiven «vemtcl- lnug der Gesamtsumme, die dem Sinn des Friedensver-

träges von -verfa.aes enrfprnyr, zu uwren, nach AUffaf- fund der deutschen Delegation einen Erfolg nicht heben könne. Die deutsche Regierung hat die Reparationskvui- nrissiml von vornherein auf diese Sachlage hingewiesen und ihre Auffassung durch den bisherigen Gang der Ar­beiten ist in vollem Uvrfang bestätigt worden. Die Auf­gabe der Delegation mußte nach Lage der Sache daraus beschränkt werden, Klarheit über die von den einzelnen Mächten bei der Feststellung angewendeten Methoden zu geben, um diese Methoden und ihre Ergebnisse kritisch zu prüfen. Von vornherein mußte sie darauf verzichten, einen Gegenvorschlag für die gesamte von Deutschland zu leistende Schadensumme auszuarbeiten oder den Be­rechnungen der einzelnen Länder eigene Berechnungen gegenüber zu stellen. Nur in wenigen Ausnahmefällen ist ihr dies möglich gewesen, und auch das Ziel einer: umfassenden und befolgten systematischen Stellungnahme zu den Berechnungen der Alliierten hätte die deutsche Delegation nicht zu erreichen vermocht, obwohl sie für: alle Schädengruppen die besten Sachverständigen bestellt und schon vorher bearbeitetes Material herangezogen hat. Die Rechnung enthält zum größten Teil keine ausrei­chenden Unterlagen, die die Nachprüfung ermögliche». In vielen Fällen feien nur die Endziffern, sei es für Ge- samtfchädengruppen, sei es für einzelne Unterabteilun­gen derselben mitgeieill, ohne daß Angaben über die Art der Errechnung beigeftigt sind. Das Ersuchen der Dele­gation, durch Stellung von Fragen und Erbittung von Unterlagen in Ergänzung des ihr vorliegenden Mate­rials mehr zu erreichen, ist nur teilweise von Erfolg be­gleitet gewesen. Einzelne Mächte haben es grundsätzlich abgelehnt, ihre Sachverständigen zur Auskunsterteilung zur Verfügung zu stellen. Mit Anstrengung aller Kräfte ist es gelungen, in den vorgeschriebenen kurzen Fristen die Aeußerungen zu den Schadenanmeldungen fertigz«- stellen und der Rsvaratiouskommission zu überreiche». Aus den angeführten Gründen konnten die Aeußerun­gen keine systematische Bearbeitung bieten. In dem überwiegenden Teil der Memoranden konnten nur ein­zelne Einwendungen, sei es gegen Feststellungen und Be- rsch-mugsmeihodeu. fei es gegen die in Rechnung ge­bracht:» Schäden und Werte gemacht werden. Auch bei den mündlichen Erörterungen über die einzelnen Fälle, in die heute eingetreten werden soll, wird es hier in­folgedessen iu.tr. mijglitd sein, einzelne Fünfte

denen die Nichterwähnung eines Schaden- postens unmöglich so ausgelegt werden kann, als sei deut­scherseits dagegen keine Einwendung zu erheben.

Fraukreichs militärische Borbbreitungen.

x DerTemps" meldet: Die französischen Präsekten haben den Befehl erhalten, alle Vorbereitungen für die evtl. Einberufung einiger Referveklassen zu treffen. Briand konferierte am Mittwoch vormittag mit Mar- schall Foch und General Weygand.

Englands Zustimmung zu den ZWaugsmaßnahMeu.

>>^ Stelltet meldet, daß das englische Kabinett den neue» militärischen und wirtschaftlichen Zwangsmaßnahme« der Entente gegen Deutschland zugestimmt hat, die füv den Fall in Aussicht genommen sind, daß Deutschland die rückständigen Berträgsverpflichtungen nicht bis zum L Mai erfüllt bat.

Die Beratungen des Reichskaviuetts.

«-t. Berlin. Das Reichskabinekt- hat sich am Mittwoch in stundenlangen Besprechungen mit der Erörterung der Mittel und Wege beschäftigt, auf denen das von Dr. Simons in' Bern angekündigte Ziel einer unmittelba­ren Berttändianng in der Reparationsfrage vor dem 1. Mai erreicht werden könne. In einer offiziellen Mit­teilung wird festgesiellt, daß sich volle Einmiitiakeit der Kabineiismitglieder ergeben hat. Die Mitarbeit sach­verständiger Kreise wie vor der Londoner Konferenz >« Anspruch zu nehmen, liegt anscheinend vorläufig niä« in der Absicht der Regierung: es ist wenigstens nichts darüber bekaiuit geworden, daß eine Ansfordcnmg in dttser Richtung an die zunächst in Betracht kommende» Persönlichkeiten ergangen sei. Vielleicht hängt diese Unterlafsvig auch damit zusammen, daß man nicht mehr die Zeit zu haben glaubt, die auf eine ausführliche Vov- bereitung verwendet werden müßte.

Bertranensvotum für Dr. Simons.

Aus Berlin wird gemeldet: Die Besprechungen der ReichSminister hatten ergeben, daß sämtliche Mitglieder des Kabinetts dem Minister des Aenßern ihr Vertraue« aussprechen. Die Stellung des Kabinetts ist einig und fest.

Vermittlung KmeMos in der ReparatioflSfrage.

«-< Berlin (V. Z.) Eilt neutraler Vermittlulrgsvcr- »ab zwischen Frankreich und Deutschland steht bevor. Das Berliner Kabinett setzte am Donnerstag nachmit­tag seine Besprechungen fort. Ob es schon in dieser Sitzung zu einer endgültigen Entscheidnng komme» wirb, ist noch nicht abziksehen. Sie dürfte jedoch in kür­zester Zeit erfolgen.

Die Bereiierklärnttg Hardirrgs.

j-t- Berlin. (B. Z.) Aus Neuyork wird gemeldet: Der Präsident der Vereinigten Staaten ist für ein Ein­greifen zur Anbahnung neuer Verhandlungen zwischen der Entente und Deutschland bereit. Zu einem ab­schließenden Ergebnis werden die Besprechungen des Berliner Kabinetts am Freitag führen. Es steht fest, daß im Kabinett die Auffassung vorher richt, eine Ver­mittlung Hardings nicht zurückzuweisen. ES handelt sich hierbei darum, die geeignete Grundlage für neue Ver­handlungen mit der Entente au finden.