Hersfelöer Tageblatt
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Amtlicher Mnzerger für den Kreis yersfel- l|
Nr. »3 Freitag, den 33. April 1921
finzeigenpreis für die einspaltige Petitzeile oder H?r«nRaum ^o pfennig, für auswärts Sötzfennig, Sie Reklamezeile i.50 Mark. Bei Wiederholungen Nachlaß. <> Zür die Schriftleitung verantwortlich Kranz Zunk in Hersfeld. Kernsprecher Nr. 8.
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DMelMMkl MM SlkltMlttß.
AM Ei« bürgerliches Kabinett.
^ ' Der vor 1% Wochen zum Ministerpräsidenten in Preußen erkürte Herr Stegerwald hat sich mit Rücksicht
-uf die Wahrung seiner politischen Ehre auf den Vor- Murf hin, er hätte sich vor feiner Wahl gewissen Bin- Lmugen unterworfen, wie er in einem Schreiben an den Landtagspräsidenten kundtut, entschlossen, von seinem Amte zurückzutreteu. Infolgedessen wird sich der Sandras am Donnerstag mit der Neuwahl des Ministerpräsidenten Leschäftigen. Zentrum, Demokraten und iDeutsch-Nationale werden sich, wie verlauiet, für Herrn Stegerwald wieder entscheiden. Die Deutsche Bolks- partei wird erst in ihrer Fraktionssitzung am Donnerstag früh darüber beraten. Herr Stegerwald will für seine Kabinettsbildung an keinerlei Rücksichien gebun- Hen sein.
Unser Berliner M.-Miiarbeiter drahtet uns hierzu: Ministerpräsident Sregerwald, der sich dem Landtage Äroch einmal nach Zurückgabe seines Amtes zur Wahl gestellt hat, beabsichtigt, für den Fall feiner Wiederwahl folgendes Kabinett zusammenzustellen: Stegerwais Wräsideut und Bolkswohlfahrtt. Fischbeck (Handel), Dr. Am Zehnhoff (Justiz), Neicksministe» Dr. Schiffer, iMitglied des Reichstages und des Landtages lJnne- sres), Sämisch, Präsident des Landesfinanzamtes Cas- ,M sFiuanzc«), Ministerialdirektor Warmbold (Land- swirtfchaft). Staatssekretär Professor Dr. Becker (Wis- »zeuschaft, Kunst und Volksbildung).
Das Kabinett wird sich in dem oben angedeuteten -Falle am Freitag vorstellen. Das neue preußische Ka- Muett zeigt in seiner Zusammensetzung deutlich die («rotze« Schwieriakeiieu, die seine Konstiiuiernng ver- !«rsacht hat. Besonders tritt das in der Absicht Steger- iwalds hervor, sein Mandai am Donnersiag dem Landtag zurückzugeben, eine Absicht, der jedoch nur die for- Male Bedeuinng des Eingeständnisses zukmmnt, daß es !Wm nicht gelungen ist, ein Kabinett entsprechend den Mbsichten zu bilden, von denen er bei der Uebernahme Nusgegaitgen ist. Das Kabinett ist eine Minderheitsre- jKterung aus Fachlenteu, die sich nur auf das Zentrum und die Demokraten stützt. Es kann also im Parlament Micht auf eine feste Mehrheit für seine gesamte Polittk "rechnen, sondern ist von Fall zu Fall auf die Unter«
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'treten gewillt scheinen. Sie wollen aüch heute nur noch ihr ein Kabinett der früheren Koalition eintreten. Die Pölung, die Deute, zwei Monate nach der Wahl, die Frage der preußischen Regierungsbildung gefunden hat, muß nur als eine provisorische Betrachtet werden, sie War jedoch die einzige und letzte Möglichkeit, überhaupt ein Kabinett zustande zu bringen, nachdem alle anderen Möglichkeiten erfchövsi worden sind.
Fraktionssitznnge».
Die bürgerlichen Fraktionen haben am Mittwoch Meud Sitzungen abgehalten. Stegerwald wird am Donnerstaa im Landtag erneut mit der Kabinettsbil- >Sunq beauftragt werden und damit Ministerprandent eines rein lürgerlichen Kabinetts für Preußen «ein. Die Hinzuziehung der Deutschen Volkspartei zur Koa- Mion ist für jetzt ober später vorgesehen.
Dr. Schiffer lehnt ab.
- ^ Berlin. (V- Z.) Der frühere Vrzekanzler Dr. -Schiffer hat das Amt des preußischen Minister des Innern nicht angenommen. Dr. Schiffer war zwar in Mussicht genommen, Hai aber die Annahme eines Por- lefenilles nicht mehr gewünscht.
0er follkrisg gegen Deutfiflland.
» Das Ergebnis des ersten Zolltages im Rheinland War eine völlige Stillegung des Güterverkehrs. Die St deutschen Zollbeamten, die in Düsseldorf-Rath lätta find, waren nicht in der Lage, die ungeheuren Mengen von Gütern und Paketen, die mit der Bahn von Dus- seldorf verschickt wurden, zu verzollen. In den Ab- sertigungsstöllen liegen riesige Mengen von Stückgütern- die Bahnhöfe sind überfüllt. Die Güterzüge stau- ten^sich bei den Stationen von Dniseldorf bis Köln. Die französischen Aussichtsbeamten mußten wegen des allgemeinen Wirrwarrs einen Teil der Waren unverzollt Sr^ Auch der Poswaketverkehr nach
dem unbAtzten Gebiet st° vorläufig, da die Postämter unverzollte Pakete nicht annehmen, die Zolbainter aber nock keine Anweisung bekommen haben, Pakete für den Verkehr innerhalb Deutschlands zu untermchen und zu deklarieren Der Költt-Hamburger Nacht schnell- ma nmrbe^ seiner Ankunft im Bahnhof Derendorf, in dem er biaber Nickt w halten vilegte der erste Zug aus dem Düsseldorfer Gebiet, bei der neuen ZMHeSandlmrg murren mielen sich die meisten als Reisende nack Däne- mark aus, deren Gepäck alsAnslandsgntzoNsr^
Wenige Stunden später üNck der Ba^
schon einem Warenlager. Auf den RahnstUaen lagen allerlei Waren aus Güter- und
deutschen Zoll- und Rasnibeamten gaben ck E Mime, den Verkehr schnell und glatt ab-uwickelu. aber es bestehen berechtigte. Znxuftl. ob ^n Agelicchtti Berkel, glaubt man, daß die Bahnhöfe bald vollständig verstopft ßin werden.? ^^^„^ ^ ^,^^^Hmaßpahmeu.
•h Die Wirkung der „CanktiEN" kennzeichnet wo
in her württembergischen Industrie durch Bett^UnA- ru..
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schränkungen ««d Arbeiterentlasinnge«. So hak ttt Stuttgart die Firma Bosch 690 Arbeiter entlasten, die Firma Eisenmann 150. Verschiedene andere große Firmen haben ihren Betrieb ganz geschlossen.
o-* In der Großberliner Industrie sind umfangreiche Kündigungen erfolgt, da infolge der Zwangsmaßnahmen die meisten Auslandsaufträge annulliert wurden und auch das Inland mit seinen Bestellungen zurückhält.
Zustimmung zum französischen Vormarsch.
** Nach einem Reuter-Telegramm vom Dienstag haben die Kabinette von London und Rom der Besetzung weiterer deutscher Gebietsteile am 1. Mai zu- gestinlmt unter der Voraussetzung, daß die zu besetzem- den Gebiete auf der bevorstehenden Konferenz der al- llerten Staatsmänner festgestellt werden.
*
Danach besteht unter den Alliierten bisher Einstimmigkeit nur darüber, daß weitere deutsche Gebietsteile besetzt werden sollen, um durch einen schärferen Druck Deutschland gegenüber den Fordenrngen der Alliierten gefügig zu machen, nicht aber über das Ausmaß der Besetzungen. Die ftanzöstschen Wünsche in dieser Hinsicht gehen sehr weit. Die Aeußerungen der sranzösischen Presse in der letzten Zeit lasten keinen Zweifel darüber. daß man in Frankreich garnicht daran denkt, ein neues deutsches Angebot ernsthaft zu prüfen und es einer kostspieligen Besetzung vorzuziehen, sondern daß das einzige Ziel der französischen Politik rst, weitere deutsche Landesteile unter die ft-anzösifche Herrschaft zu bringen, vornehmlich das für Deutschlands Industrie so wichtige Ruhrgebiet, um der deutschen Wirtschaft den Lebensnerv abzuschneiöem Man denkt auch gar nrcht daran, dieses Gebiet wieder frei zu geben, sondern will es, wie der „Matin" schreibt, als dauerndes Zahlungsmittel behalten. Es kormnt also Frankreich nicht daram an, daß Deutschland die unerfüllbaren Forderungen an- crkenrrt, sondern vielmehr auf eine Schwächung Deutschlands auf ewige Zeiten hinaus, damit es ihm nicht wieder einmal gefährlich werden kann. Ob nun. England sich mit den sehr weitgehenden franzbUchen Plänen em- verftanben erklären oder ob es Fraftkreich m., feine Schranken zurückweifen werde, wird bie, am nächsten Sonntag in Hvtbc stattfindende Besprechung zwischen Lloyd George und Frankreich lehren. . ^Möwelche Hoffnung darauf, daß die'? Besprechung doch einige Ergebnisse, die immerhin M Mieren Gunsten ausaelegt .^,.^>..., f;.»».^ .^^tot-maJa--tS—BÜAi—AUAUMMaM.
hrnner Wn^irMDifchett Wünschen uachgegeben und wird es allem Anschem nach.anck.diesmal tun ^umal, wie „Dailu Chronicle" schreibt, die Stinnnung in den amtlichen Londoner Kreisen immer aerMer gegenüber Deutschland werde. Zudem versteht es Brmnü in seiner Taktik ausgezeichnet, Lloyd George durch dnKomatlsche Künste für sich zu gewinnen und ihm das Endziel der französischen Politik, die Niederhaltung und Zertrümmerung Dentscklands, zu verschleiern.
Zusammenkunft in Hythe.
Es ist jetzt bestimmt, daß die Besprechungen zwischen Lloyd George und Briand, öie ansdrücklich als intime Beaemlung und nicht als Konferenz bezeicknet ÄS Ä^ »> M-.-« e^a'ÄÄ Georges, in Lympne. siattfmden. Briand wird am Sonnabend abenb 6 Uhr in Dover ewtreffen und Mi Montag früh wieder zurückreifen. Er wird vom^Ministerialdirektor Bertholot. Fach und einigen anderen Personen begleitet sein. Lloyd ^orge rvird den Jg ßenminister Lord Curzon, den Marschall Wilson uns vielleicht auch den Finanzminister Chamberlajn our Be- ^^^Der ^Matin" berichtet, daß Briand in.^^.,^N^ George ein genaues militärisches und ^krtschastliches Programm der Ruhrbesetzuna. zur Mnehmigmlg vorlegen werde. An das militärische Programm wird wir Donnerstag abend in einer Konferenz mit Foch die letzte Fiand gelegt werden. Der „Matin sagt, man öcm Ooffen,” daß Lloyd George das ganze d^E^^Z. ^."^ migen werde. Die Italiener würden nicht w.der,r recken die Bekgier würden Mitarbeiten, und es sei auch sicher, daß eine Einmischung der Bereinigien Staaten in da« Reparationsproblem nicht erfolgen wird. Die deutsche Regierung sei vielleicki ^^^
3& Ssein genKendes^lrMmen^ wider- mittels sondern auch dauernde Zahlungsmittel gewor
den sein. $.e ^sEioi» Knox zuriickaezoaen
Zürich lT R.i Die „Neue Züricher Zeitnug meldet aus Reuvork- Senator Kuor bat seine Resolntion über die Erklärung des ^^n^^ fand 'uriickge,waen. Er kündigt eine n uc R< soiiitton au. die den Zusatz erhält, daß Amerika, ohne dem Ber^ fotOer Vertrag beizntretcu, die^ B Deutschlands gegenüber den Nniczeickuern des Bersailler Vertrages erfüllt z« sebenwünsche. Der «ERMrag Kuox kommt erst Mitte Ma» im Senat zur Berhandlnug.
Amerika lehüt die Vermittlung ab.
^„ ReMork -H Im Sennt teilte Hughes offiziell die Allleyuung des deutsckeu Vermittlurlgsvorickig- ^^^ Berlin. sL-A.t Die anierikaniscke Antwort ist noch nicht in Berlin eittgeganEr, weder direkt^ direkt. Ein zweiter deuffcker Bvrjcklag wuo mckt mn)
Washiiigtoii abgMn. , ....
.^ ,^-.,>? ^ i . Paris Gerald" beruytet aus Neu-
Dräsident Haröiuü ließ der dcutfcken Regirruna
mitteilen, daß « eine« wetteren Notenwechsel «ttt Deutschland für aussichtslos halte und deshalb ersucht von der Fortsetzung der Bermtttlungsangebot abzu«. sehen.
Amerikanische Vertreter im WiederhersielluvgsausschuA.
**- Söl«. iT. R.) Die Niederländische Agentur ve» richtet aus Paris: Am Dienstag mittag haben die ante*' rikanischen Vertreter zum ersten Mal wieder n der Sit> zung der WieSerherstellungskommission teilgenommem. Sie stivtMten mit den übrigen Delegierten gegen eins Vertagung der Einziehung der ersten Wiederhersiel- lungssorüerung über den 1. Mai hinaus.
Amerika ««d die Goldauslieserung.
e* Neuyork. fF. 3J Die Nachricht über die beabsichtigte Ueberführnng des Goldbestandes der deutsche«" Reichsbank m das besetzte Gebiet Seunrnhigt die hiesige« Finanzkreise. Die Washingtoner Nationalbank sagt, 6te Maßnahme würde Amerika schaden. Die amerikanische Regierung verhält sich indesien abwartend.
Die Ueberreichnug der deutschen Vorschläge.
** Paris. (V. 3.) Wie hier verlautet, werde« die neuen deutschen Vorschläge am Sonnabend direkt der Wiedergutmachungskommission übermittelt werden.
Die neue Vesetzuugszone.
** Zürich. (D. Z.) Die „Turiner Stampa" meldeR aus Parts, daß die neu zu besetzende Industtiezone El- berfeld, Barmen und Iserlohn mit umfassen wird.
Ausdehnung der Zollgrenze aus das Ruhrgebiet.
b* Zürich. Die „Neue Züricher Zeitung" meldet <MK Paris: Die Wirtschaftssachverständigen sind am Mittwoch in Paris zusammengetreten, um für die Konferenz in Hythe eine klare Grundlage zu schaffen. Nach einer
Meldung des „Temps" prüfen die Sachverständige« u. a. die Ausdehnung der Zollgrenze aus die neu Mj
besetzenden Gebiete.
Roch weitete 16 Milliarden Goldmark Forderung.
k* Basel. Der „Basier Anzeiger" meldet aus PariSrs Die Rcparattonskommission hat die nachträglichen For-- Serungen der Alliierten an Deutschland in der Höhe vo« 16 Milliarden Goldmark geprüft. Es wurde gegen dick Nachtraasforderungen keine Einwendung erhoben, auchi nicht von den Vertretern der Gewerkschaftem Der Korrespondent des Blattes beurteilt die GesanNlage füM Deutschland als äußerst ernst Mb kriffsch. ,
^ London. sV. Z.r^Rach englischen Erklärunge« hat sich das englische Kabinett Deutschland gegenüber noch nicht festgelegt. Das Kabinett hat erst Mttteiluaa erhalten über die bevorstehenden französischen Maßnahmen gegen Deutschland, ohne daß es selbst seine Meinung über die vorgeschlagenen Aktionen ausgesproche« hätte.
** London. „Wesinnnster Gazette" schreibt: Die dro»I heuden neue« Zwangsmaßnahme« gegen Deutschlands benvrnhigen das Unterhaus. Wenn die Franzose« d«K< Ruhrgebiet besetzen, so bedeutet das eine Erdroffel««s- des deutschen Handels. Die Unterhausmitglieder wer=i den zum größten Teil die Reqier««g ersuchen, in eine neue Erörterung der Sachlage enzutreten, bevor Me «ene« Zwangsmaßnahme« in Kraft gesetzt weben.
Die Auffassnng in politischen Kreisen Frankreichs.
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** Paris. In politischen Kreisen Frankreichs glaub? man, daß die in der Presse verbreiteten Nachrichten über die neuen deutschen Borschläge auf Kombinationen zu-
' 'zufübren sind. Die Regierungsstellen bewahren,^ lies Stillschweigen über die neuen polttschen Ab sich-
rücki
solutes Stillschweigen über die neuen poutschen Absichten. Ein Versuch, im Parlament eine direkte oder indirekte Erklärung über die politische Lage zu erhalten, wird voraussichtlich ablehnend beantwortet werden. In einqeweihten Kreisen verlautet, daß, falls die neu ersinn' deutschen Vorschläge auf den Widerstand der Entent- stoßen und zu keinem Ergebnis führen wiirden, die Re-i gierung zurückzutteten beabsichtige. Die allgemein w^i breitete Ansicht, daß der 1. Mai als der Stichtag für da»; Inkrafttreten der neuen „Sanktionen" anzusohen sei, enigeacn zu halten, daß es so mit rote ster ist, da« am 1. Mai garnichts geschehen wirb. Die @nti*eibuna raub; vielmehr erst im Laufe des Monats oder erst gegen 6m e|
des Monats fallen-
Eine FreiwMge«-Armec für das Rnhrgebiet? :
Paris. .Chicago Tribune" teilt mit, daß in Frau 1 reich und in den verbündeten Ländern eine Freiwiv.- geuarmee gebildet werden soll, die zur Besetzung ue - RuhrgebieteS und Westfalens genügt, fall» dreses G - biet besetzt werden müßte. .
Pariser Gerüchte über die neuen deutschen Bor chlag.
Paris. (F. 3J Hier sind Gerüchte verbreitet, wo nach ein Berliner Funkspruch bemgt. daß die neue deutschen Vorschläge am Sonnabend direkt der Wiede gutninckungskommifsion übermittelt werden lollen. A Mittwoch abend war arzs Washington noch keine Av wort der amerikanischen Regierung auf das denÄ Vermittlunasersucheu eingetroffen. Man erwartet d her eine Besprechung Dr. Simons' mit dem amerlke: schen Geschäftsträger in Berlin, die jedoch keinerlei " »8 »ii dürfte. Andererseits wird bestätigt, > hu ssieiKSkabinett erustlickc Meinnngsverschiedenhe über die neuen deutschen Vorschläge sich geltend gee haben. Eine Minisierkrise wird immer noch für ' lkch gehalten. Der Berliner Korrespondeirt des ' Parisien" meldet demgegenüber, daß die Reicher rang dabiu informiert wäre, daß Amerika die SKu ' übeeirelnueit wolle, andererseits aber darauf ver-n müstc, bei den Berl audhuwn eine Berinittlerro. spielen, da der Erfolg der Vermittlung stveiMl v : ..