Reisfelder Tageblatt
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Kranz Zunk in Hersfeld. Kernfprecher Nr. 8. :
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Amtlicher Anzeiger für den kreis Hersfeld
Erscheint jeden Wochentag.« der Bezugspreis be« * trägt im voraus zahlbar, für Hersfeld 7.50 Mark, r durch die Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Zu- ; stevung ins Haus.» druck und Verlag von Ludwig •
Nr. 99
Freitage den 2N April
1931
«Me gollnung auf oeryanülung.
Frankreich leh»t das deutsche Augebot ab.
w Paris. (V. Z.) Wie Havas aus Neuyork meldet, erfährt die Associated Preß, daß Botschafter Jesserand woc der französische« Regierung verständigt wurde, daß dir deutschen Vorschläge, die nach Washington weiter ge- »ede« wurden, ganz unannehmbar feien.
♦* Paris. Die französische Regierung hat ihrem Bot- Mafter in Washington Jnstruktiorien erteilt, dem Staatssekretär Hughes zu erklären, daß das deutsche Angebot unannehmbar sei. „ ’
Paris. (B. T.) Nach der Agence Havas weist Briand in seiner Instruktion an den französischen Bot- «after in Washington darauf hin, daß die Beurteilung it3 deutschen Angebots Sache des Obersten Rates ser, der in seiner nächsten Sitzung sich darüber ausiprechen müsse. Immerhin, so heißt es in der Havas-Meldung weiter, kann heute schon gesagt werden, daß die Vor- Mäge der deutschen Reichsregierung in den Augen der Amusischen Regierung in so weitgehendem Maße ungenügend seien, daß sie nicht geeignet erscheinen, als Grundlage für neue Verhandlungen zwischen den ver- düuSeten Regierungen und Deutschland zu dienen.
Frankreich wird marschieren.
m- Paris. „Echo de Paris" schreibt: Selbst wenn die deutsche Regierung bis Sonnabend ein noch höheres «ngevvt machen würde, werde Deutschland die Zwangsmaßnahmen nicht abwendeu, auch dann nicht, wenn Frankreich allein marschieren müßte. . Alle Borbereltun- *e* für die Truppen seien getroffen und eine Eruah- wna für drei Millionen Einwohner im Notfalle vorge- dchen. Der Plan soll aber nicht vor Ende der Londoner Konferenz ausgeführt werden, deshalb wird angenom- me«, daß die Besetzung des Ruhrgebietes in der Zeit
vom y.—15. Mai stattfinden wird.
Briand über die deutschen Vorschläge.
Zürich. Nach einer Meldung aus Paris ist im Se- nat 6er Aufschub der „Sanktiorten" und die auSwartige politische Lage besprochen worden. „Petit Parisien" be- »rnwrtet die 40prozentige Abgabe auf alle deutschen Zölle bis 1928. Briand sagte, daß die Forderungen der teutschen Note auf Zulassung Deutschlands zum freien Weltverkehr und Aufhebung der „Sanktionen" für tiiMMttt*htnh<tK.feien, melk daLieiLFrjedens-
Aenderung der Ausfaisuuq Lloyd Georges.
♦* Parts. <L.-A.) Ueber den Londoner KabmettSrat Verkantet: Lloyd Georqe war zunächst geneigt, die neuen Vorschläge als Basis für neue Verhandlungen anzu- fehen. Aus Grund späterer Besprechungen mit dem belgischen Minister habe er die Erörterung der deut- fchen Borschläge zurückgestellt bis nach der Konferenz am ©omthrg^H^ Anfragen in Berlin.
^ Das englische Auswärtige Amt/>at in BeAin kundigungeu eingesogen über die Höhe des ZrnssutzcS und die Zahlung der Amortisatiousauoten der vomeschla- genen Anleihe, sowie über den Artikel, der dre Mrtwcr- kung der Sachverständigen betrifft, ^.as Urteil über den Wert der Vorschläge geht dahin, dan, wenn du aus «er{ju erwartete Antwort befriedigend ausfallt, das E deutsche Angebot den Pariser Beschlüssen und den i» ihnen enthaltenen Zifsern nahekommt.
’ Beratungen in London.
^ DaS britische Kabinett ist am Mittwoch vormittag dusammengetreten, um über die deutschen Vorschläge so- we die Regelung der Entschädtgungsfrage zu beratem Ueber den dlusgana dieser Ministerratssttzung liegen bestimmte Meldungen noch nicht vor. Man weiß nur, daß der britische Geschäftsträger m Berlin, Lord Kil^ marnock, die Weisung erhalten hat, sofort mit dem amerikanischen Kommissar Dr. Dresel Fühlung zu nehmen.
Harbins wünscht Ergänzungen.
.» Präsident Hardiug hat nach einer pariser Meldung zunächst versucht, ein ergänzendes Angebot von Deutichlaub zu erlangen. Dem Staatsdepartemeut,i,t von der Berliner Regierung versichert worden, daß sie bereit iei, Verbesserungen zuzugestehen..
Die Beratungen in Washington.
w Rotterdam. Wie die „Daily Mail" aus Waihrng- ton ureldet, haben sich die Ausschüsse des Senats und des Weißen Halises bis Dienstag vertagt, um dem Departement Lest zu geben, die deutschen Vorichläge zu beraten. Am Dienstag wird Hughes über den Wiedereintritt Amerikas in den Rat der A«nerteu wr^cm.
dahin informieren wird, daß die neuen ^'*’;^b^?5\ J'l^j derart find, mit eine Uchermitle(mtg an die Jilmik.r in redüferligen In Amerika sei man der Ansicht; dav die in Aussicht aeuvunneuen milstornchen und rmrt- schaftlichen Strafmaß nahmen nicht mehr umnudei. nxt= den köüiien. . „, der englische» RErnug.
w Roller meldet: Ohne der offiziellen E^«MÄ»a KP& hilft1 H^« U^TAlttirCtfCH, CTüdjUt i)t< .nUlUllW^ Großbritanniens einen Teil der deutschen Vorschläge für beachten^wert^^ ^^Efchafter bei Dr. Simons.
»^ Berlin. Der englische Botschafter suchte am Donnerstag den Reichsminister des Aenßttn.Dr. Stnwiw auf, der ihm Erläuterungen zu den hatt üben Vorschlägen aab.
England für Beryanolungen.
>* Der „Amsterdamer Telegraaf" meldet aus London: Das Auswärtige Amt gibt den Zeitungskorresponden- ten eine Information, wonach die englische Regierung gegen ein Eintreten in Verhandlungen mit Deutschland keine ernsten Bebenkerl geltend zu machen habe.
Wie es beißt, soll die englische Regierung bereits den Wortlaut der neuen deutschen Vorschläge von Washington erhalten haben. Die englische Regierung hat festgestellt, daß der Wortlaut von dem durch die deutsche Regierung veröffentlichten erheblich verschieden sei. Deshalb wurde der englische Botschafter in Berlin ersucht, die deutsche Regierung um Aufklärung zu bitten. Die anstliche Auffassung in London ist die, daß die neuen deutschen Vorschläge dem Pariser Abkommen genügend nahe kommen und die deutsche Note doch die Hoffnung bestehen läßt, daß eine Lösung gefunden werden kann.
Die Schaffung einer NerhaudlungsbasiS.
** In französischen diplomatischen Kreisen glaubt man, daß die fortgesetzten Unterredungen zwischen dem Staatssekretär des Auswärtigen und dem englischen Botschaster ein Anzeichen dafür seien, daß eine Grundlage zur Erwägung der deutschen Borschläge geschaffen werde.
Für Zwaugsmatznahmeu.
•* London. (F. G.-A.) Man ist hier der Ansicht, daß die militärischen Zwangsmaßnahmen nicht vermieden werden können. Der Vormarsch müßte sofort beginnen, da Deutschland sonst irgend einen Borwand finden werde, sich seinen Verpflichtungen zu entziehen. Man glaubt, daß die amerikanische Regierung der deutschen Regierung antworten werde, sie könne die Bor- schläge nicht übermitteln.
w. Paris. (F. G.-A.) Die Pazsiser Blätter bringen Ansziige aus einem Artikel, den Oberst House in einem amerikanischen Blatte veröffeutlicht hat. House itellt fest, daß Frankreich mit seiner Geduld zu Ende ist und zu militärischen Matznahncen entschlossen sei. Er könne unmöglich verstehen, von welchen-Gründen (!) die Lenker der deutschen Politik während der Londoner Verhandlungen sich hätten leiten lassen. Die deutsche Re- gieruug habe taktlos gehandelt. Das einzig richtige, ser die Anwendung der von Loucheur vorgeschlagenen wirtschaftlichen. Zwangsmaßnahmen. Die Auslieferung des Goldbestandes der Reichsbank würde dessen Charakter
Italien gebeten werden.
hingen zur Besetzung des Ruhraebiets durch die in London stattfiudenden Verhandlungen der Allsterten keine Uuterbrechuug erleiden. Die Inkraftsetzung der neuen „Sanktionen" sei auf den 15. Mai vertagt worden.
Einwirknnq auf Frankreich zum Nachgeben.
^ Aus London wird unterm 27. April gemeldet: Die heute aus Amerika ängegangeNen Nachrichten deuten darauf hin, daß die Regierung Hardiug bestrebt ist, die ihr durch die neuen Borschlage Deiltschlands gcboteru. Gelegenheit zu einer endgültigen Regelung der europäischen Angelegenheiten nicht ungeuntzt vorübergeheu zu lassen. Berüuitlich wird mau Fi-ankreich zu verstehen geben, daß eine Besetzung des Ruhraebiets, solange nicht alles versucht worden ist, um vorher zu einer Ver- stäudigunq au gelangen, Amerika ungern sehen würde. Sollte Fränkrekch sich weigern, so wurde England und Italien neideten werden, die neuen Pläne Frankreichs nicht zu unterstützen. Dagegen wird Amerika sich wahrscheinlich bereit erklären, mit Deutschland weiter zu verhandeln, damit eine neue Grundlage für Besprechungen zwischen Deutschland und den Alliierten gescharseu.werden könne. Jii Washington ist man allgemein nber- zengt, daß eine Regelung möglich ist, und man zweifelt nicht daraii, daß Italien und England mit Amerika zu- sammengeheit werden, um Fraitkreich zum dcachgebeu zu zwingen. Im übrigen soll auch Llond George auf der Koufereuz vou Hothe nicht ganz so viel gewährt habcn, wie die offiziösen französischen Nachrichten es darstellen. Llond George hat sich, wie der Londoner Mitarbeiter des „B. T." aus zuverlässiger Ouelle erfährt, von An- failg au auf den Standvuiikt gestellt, daß er die französischen Pläne nicht ohne weiteres gutheißen könne, da ■ der Fall, wo die französischen Pläne zur Anwendung gelauaen sollen, noch garnicht gegeben sei.
Meiunngsanstanfch zwischen den Alliierten.
.^ Die „Times" melden: Die alliierten Kabiuette sind in einen telegraphischeu Meinungsaustausch über die Note Deutschlands etugetreteu. sowohl die italie- nW als auch die englische Regierung haben MHrtr ein bedingungsloses Zirsamuleuaeheir ausgesprochen. Die Erwiderung der französischen Regieritng stcht nochi aus. Llond George konferierte Mit ASauitb und den Boritam deu der. Arbeiterparteien. Er warnte in dieser Unterredung vor voreiligem Optimismus.
Schweizerisches Urteil über Frankreichs Politck.
H Die „Baseler Nachrichten" sagen von dem ulutt Angebot, daß es gmrs sicher di.skntaAl sei. Seme Ableh Hung a limine wäre kein geringeres ^rbre^ schnöde Iuauorierung des serbischen Enkgegenrommens Ende Juli 1914. Aber Frankreich wolle überhaupt nicht mehr sprechen, sondern ins Ruhraeblet einrücken und die deutschen Kohlen beschlagnahmen „ES nt MJC aber eine seltsame Erfüllung deS geflügelten Wortes. V boche omwonlt tatsächlich ist der frMzSsisthe Hinterge- danke dabei Le uentres paverout. Wir ^üiralen, die aus die deutschen Kohlen angewicicn sind, sollen durch derartige Maßnahmen durch Frankreich in Kontribution genommen werden und die deut scheu ^cmuoanM gen aufbrtugen. In gleichem Sinne ist auch die französische Forderung zu deuten, daß bis Sonnabend der
Goldschatz der Retchsbank an die Bank von Frankreich artszulieferrt sei. Mit dem Verschwinden der Metall« decknng und dem demgemäßen Sinken des Metalltverter würde automatisch jeder Besitzer deutscher Noten und anderer Markkredite auf der Welt entsprechend ärmer und Frankreich entsprechend reicher. Es ist gut, daß diese Aussichten nicht nur die schwachen Neutralen, son- bern auch die beiden angelsächsischen Großstädten diesseits und jenseits des atlantischen Ozeans angehen. Wenn Frankreich dennoch gegen die Interessen Englands, Amerikas und der ganzen Menschheit die prü- sungslose Ablehnung der deutschen Borschläge durchsÄ- zen sollte, so könne es sich rühmen, die beste Diplomatie und die fatalsten Politiker ruf dem Erdenrund zu Se- sitzen.
Italien für eine Politik der Versöhnung.
»* Der Korrespondent des „Corriere della Sera" meldet seinem Blatte: In den diplomatischen Kreisen der italienischen Hauptstadt werde durch das Eingreifen Amerikas in die Reparationsfrage eine Besserung Set Lage festgestellt. „Popolo Roumno" schreibt: Graf Sforza werde aus der Konferenz in London wiederum eine Politik der Berköhunng betreiben. An neuen Zwangsmaßnahmen gegen Deutschland, die evtl. beschlossen werden, werde Italien im wesentlichen nur W der Form moralischer Unterstützung teilnehmen.
Nur eine Zertrümmerung Deutschlands.
•» Der Schweizer Presse-Telegraph meldet aus Paris: Loucheur ist aus London zurückgekehrt. Im Finanzausschuß teilte Marshall mit, daß keine französische Regierung einen Borschlag wie den deutschen annehmen könnte. Die militäriscke Macht Frankreichs müsse biS 100 Kilometer rechts des Rheins gehen.
Finanzielle Kontrolle Deutschlands.
•W Die „Neue Züricher Zeitung" meldet aus Paris: Frankreichs Stellungnahme zu den deutschen Vor,chl8- gee bespricht der „Matin". Er verlangt im Namen der ganzen Nation eine finanzielle Kontrolle Deutschlands, tun die deutschen Zahlungen kür alle Zeit sicherzustellen.
132 Milliarden Goldmark Entschädigung.
08* Frankfurt. (F. Z.) Die „Frankfurter Zeitung" schreibt: Spätestens am 1. Mai hat die Reparations» kommission nach dem Friedensvertrage der deutschen egierung b- ' u Kriegsent-
fest, ansschließlich der Summe, die Deutschland anßer« -em noch an Belgien als Ersatz für direkte Kriegskosten än zahlen hat.
Die Aollabsperrung.
Die Schwierigketten, die die Durchführung der neuen rheinischen Zollinie findet, übersteigt schon jetzt alle Er« Wartungen der geistigen Vater des Gedankens. Persönliche und sachliche Schwierigkeiten Hänsen sich in einem Maße, daß ein auch nnr entfernt nennenswerter Nutzen für die Ententeländer in absehbarer Zeit nicht . zu erwarten ist. Alle diese Schwierigkeiten beleuchtet der ReichstadsabaeorMete Dr. Reichert in einem seiner beachtenswerten Aufsätze in den „Wirtschaftlichen Nachrichten aus dem Nuhrbezirk", in welchem er sich über die Frage der Gegenmaßnahmen von deutscher Seite folgendermaßen äußert: _ ,■ ......
Die rheinische Industrie sitzt gewmermcmcn ui der Falle. Sie zahlt auf jeden Fall Zölle, mag sie auf die Einfuhr von Roh- und Halbstoffen über die -Mst- oder Ostgrenze, mag sie auf die Ausfuhr nach Norden oder Süden angewiesen sein. Nur für den Bezug und für den Absatz innerhalb des besetzten Gebiets ist ne noch frei. Die Folge wird fein, daß die rheinischen stritten bestrebt sein werden, künftig möglichst das naheliegende rheinische Geschäft zu pflegen, ebenso wie die Industrie im in,besetzten Deutschland zollfreie Geschäfte östlich der ! rheinischen Zollinie vorziehen wird. Da aber Millionen von Industriebeziebungen in Eiukaus und Verkauf, : in Rohsiossbezug und Warenlieferungen über die ost- i liche RheinzEnie. hinüber und herüber führen, werde* zahlreiche Geschäfte unter die Zollbelastung fallen, ,o- wett nicht Verständigungen zwischen den Konkurrenz- firmen über den Austausch oder über die Abtretung von Aufträgen stattfindeu. Es läßt sich leicht der Fall denken, daß z. B. eine rheinische Vammvollweherel auf vorliegende Aufträge aus dem östliche» Deutschland verzichtet, wenn sie dafür in solche Aufträge eintreten kann, welche im unbesetzten Gebiet gelegene Webereien mit rheinischen Bestellern abgeschlossen haben. Es wäre jedoch falsch, anzuuehnren, daß nd) auf diese Wecke ein voller Ausaleich von ?l»stragei> idiaffen neue, „welch,.
doch falsch, anzunebmen, daß sich auf diese Weise ein voller Ausgleich von Aufträgen nüanen neue, „welche die diesseits und jenseits der Memzollime anmfsigeu Fabrikaute-r aller Wirtschaftszweige bermiholsu könnten. Vielmehr werden bei der mlialütioinawa stärkeren Leistungssähiakeit der rheimsche« Industrie die besetzten Gebiete bei weitem nicht ivviel Alstatz bieten, wie ihn die Im unbesetzten Deutschland liegenden Fabriken in den Gegenden östlich der Ententczollnne linden kSu-. neu. Daher müssen die rheinischen Werke, wollen sie größere Arbeitslosigkeit vermeiden, nach wie vor dem Geschäft in dem rechtsrheinischen Deutschland uachae- hen. auf die Gefahr hin.von der Zollast getroffen zu werden. DaS deutsche Reich har bei seiner bekannte» mißlichen Finanzlage keine Mittel, urm solche Zölle zu tragen und den betroffenen Kreisen Schadenersatz zu lei» fielt. Die Streitfrage, ob Lieferant oder Abnehmer die Zölle bezw. die statistische Gebühr der Entente beim Verkehr über die RheinzoNmie zu tragen hat, erfüllt jetzt schon die Erörterungen der Fachoresse und Fam-