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Hersfelöer Tageblatt

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Nr. 105^^^ Sonnabend, den 7. Mai 1921

Rüdftrttt des üeichskaSineiis.

Reichskabinett hat Mittwoch abend einstimmig »IchlMen, angesichts der gesamten politischen Lage seine Demission z« geben. Der Reichskanzler hat den Reichs- prsfidenten anfgesncht und ihm Mitteilung von dem Be- Wlutz des Kabinetts gemacht. Der Reichspräsident hat «« Reichskanzler gebeten, das Kabinett möge die Ge- fchäste emstweile« noch fortführen.

W Vexhandlmrgen Äbsr die Neubildung.

b* Bei den Beratungen über die Regelung der Ka- Anettskrise am Donnerstag war den Führern der bür- zerlichen Parteien der Wortlaut des Ultimatums noch nicht bekannt. Infolgedessen hat man die Lage wohl auch nicht ganz so schwarz gesehen, wie sie jetzt Tatsache tzx, find sich die Neubildung des Reichskabinetts wohl leichter PSraestellt, als sie nach dem Wortlaut der Feind- bundfor-ernttgen werden dürfte. Die Führer der bür­gerlichen Fraktionen treten am Freitag zusammen, um 68 dem Ultimatum des Obersten Rates Stellung zu nehmen Wenn sich auch die Stellungnahme nicht prä- mdizieren läßt, so kann doch gesagt werden, daß selbst in den Kreisen der biSherigeu Koalittonsparteien, die Mit der Möglichkeit eines Entgegenkommens in den virtschatslichen Bedingungen rechneten, die Bedinaunaen t» der Entwaffuunasfrage und in der Frage der soge- «annten Kriegsschuldigen als gänzlich «nbiskntabes an- tzesehen werden. Bei der Besprechung dürfte in der xärksten Weise zum Ausdruck kommen, daß das deut- Ke Reich durch Seit Feindbund selbst außerstande ge- ktzt ist, die bayerische Einwohnerwehr zu entwaffnen, ood daß die Desarmierung der Ostfestungen angesichts der Haltung der Polen ein Berbrechen wäre, daß end­lich die Verhandlungen gegen die Kriegsbeschuldigten von der Entente selbst sabotiert worden sind, indem sie dem Reichsgericht keine Hilfe geleistet hat. In dieser f^rage gegenüber der bisherigen deutschen Haltung ein Äehr znzuflchern, hieße, einen Willkürakt an die Mells eines ordentlichen Rechtsverfahrens zu setzen. Einer kr jetzt als Kandidat für den Reichskanzlerposten me-st- Henannten Abqev'-dneten hat gegenüber einem Entente- vertreter geäußert, der Feindbund möchte sich eine Re- Hierung aus Kommunisten zusammensetzen, die dies M- fttttcrschreibeu. Keine andere Reg-- md würde das iwt*a*<IM^

^... gerlichr. Die Verhandlungen über die ^abi- Letisbildung würben den ganzen Freitag über sort- «eletzt. Der interfräktionelle Ausschutz tagte nur kurze «eit Die Parteiführer wurden im Laufe des Donners- W nacheinander vom Reichspräsidenten empfangen. Die Besprechungen zogen sich bis in die späten Abend­runden hin. Der interfraktionelle Ausschuß wird Frei- Sg vormittag 10 Uhr zu einer neuen Sitzung zusammen.

ettn Es ^äßt sich soviel sagen, daß angesichts der Mßenvolitischen Lage unter allen Umständen eine lange Hinauszögeruna der Krisis vermieden werden soll. Man Ann bestimmt damit rechnen, daß sie im Laufe des Frer- tags ihr Ende finden wird Der Reichskanzler wird, wenn nicht alles trüat, vom Zentrum oder der Deutschen Botkspartei gestellt werden.

KvmLkuaiionen Wer drs RsgierungsSttdung.

^ Stuttgart. (F. Z.) Wie von gut informierter Seite verlautet, wird Reichspräsident Ebert.zunächst Hermann Müller, als Führer der größten RecchSiagsparter, be- auft*-aqen. das neue Kabinett zu bilden. Hermann Mül­ler wird jedoch den Auftrag 'licht anuehmen Darauf «rrrd der Reichspräsident den Führer der ZentrumS- »artei, Abgeordneten Trimvor», mit der Kabmettsbtt- jmna Veaustrageil, der gleichfalls ablehmen wird. Man trimmt an, Satz Dr. Strefeman«, der Führer der Deut- Men Bolkspartei, den Auftrag, annehmen und versuchen Vrd, ein nenes Kabinett zu bilden.

Dr. Schwander Reichskanzler?

tat Wie derL.-A." in später Nachtstunde noch erfährt, hat Reichspräsident Ebert, bem von den Frakttoueil zwei Sandidatei! Mayer-Kaufbeuren «nd Dr. Strefeman« vorgeschlagen worden sind, derr Ausweg gewählt, daß er eine dritte außerhalb des Parlaments stehende Per- «iMichkeit in erster Liiiie in Aussicht nehmen wwS, und Egr den früheren Statthalter von Elsatz-Lothmugen Dr. Schwander.

Die Anssicht für eine Kanzlerschaft Dr. Schwanbcrs.

Berlin. (L.-A.) Die Fraktionen des Reichstags beschäftigteii sich Freitag vormittag im Zusammenhang mit der NegietnngskriM vor allem mit dem Ultimatum der Entente und der Reparationsfrage. Die Beratnn- aen der Fraktionen über die Kabiueitsvildung hatten Sie Besprechungen ihrer Führer mit dem Wnchrpran- deuten zur Grundlage. »te bewegen sich in der h.d)= tmm auf eine Kanzlerschaft Dr. Schwander^.

V L Berlin. (B. Z.) Die Besprechunaen dc» Reichs­präsidenten mit den Führern der, Koalitiimsliarteren ha- L.n . n dein Ergebnis geführt, daß der Reichspräsident voraussichtlich Freitag nachmittag den früheren Stadt­balter von Elsaß-Lothringen, Dr. iscbnihiibcr, IM. der Kabinettsbildung beaustragen wird. Es wird in voltti- fmeu* Kreisen auch angenommen, daß ^ r. Schlvauder/ Tun der Ruf des Reichspräsidenten an ihn ergebt, die mttammeitst^ eines Ministeriums versuchen wirb.

Overpräsident Schwaude« erklärte tun eine diE Anftaae iM das Gerüclst uon einer Reichstag c^-roudidatur daß ihm bis zur Stunde mut, nMs be= rauut sei Bereits vor einigen Tagen sei davon die Rede gewesen, daß Dr. Stresemailn für den Kanzler- iwften in AuSsicht genommen sei.

Fürst Bülow wieder Reichskanzler?

^ Berlin. In einem Mittageblatt wird bekannt ge­geben, daß der Reichspräsident sich auf telegraphischen! Wege mit bem Fürsten von Bülow in Rom in Verbin­dung gesetzt habe. Das Blatt schreibt, daß Fürst von Bülow neben Herrn Dr. Schwander ernsthaft als Kan­didat für den Reichskanzlerposten zu gelte« habe.

. ^ Berlin. Der interfraktionelle Ausschuß wird sich in feiner am Sonnabend vormittag stattfindenden Sitzung mit der Frage beschäftigen, ob die Kandidatur Fürst Bulows als Reichskanzler diskutabel ist. Dem Reichs­präsidenten ist Fürst Bülow noch nicht vorgeschlagen. In einem Kabinett Bülow würde Dr. Stresemann bereit sein, die Stelle eines Vizekanzlers zu übernehmen. Das Zentrum hat erneut den deutschen Botschafter in Paris, Dr. MaiZr-Kaufbeuren für den Karrzlerposten vorge­schlagen.

Dos Ultimatum des Derfiondcs.

* Nach Pariser Telegrammen ist das Ultimatum bet Entente in London Donnerstag früh dem deutschen Bot­schafter überreicht worden. Der Text der Note selbst lag in Berlitt bis Mitternacht noch nicht vor. Nach einem Havas-Bericht heißt es in der Note, daß Dentschlan» -ine Frist von 6 Tagen gestellt worden ist, um die nach­stehenden Forderungen anzunehmen:

1. Die -entfche Regiernug hat z« erkläre«, ohne Vor­behalt und BevingUttge« die Verpflichtungen z« er­fülle«, wie sie die Wiederherstellnttgskommisston festsetzt; ferner ohne Vorbehalt und Bedingungen die Garantien anzuerkennen unS ausznfiihre«, die die Wiederher- ftellnngskommission vorschreibt; ohne Vorbehalt und unverzüglich -ie Matznahmen der verbündeten Mächte auszuführen zwecks Abrüstung zu Wasser, zu Laube und iu der Luft; »hne Vorbehalt und Verzug die Aburteilung der Kriegsverbrechen vorzuuehme« gemäß de« Bedin­gungen des Friedensvertrages.

Der alliierte Rat hat beschlossen, sofort alle Vorbe­reitungen zur Besetzung des Ruhrgebiets durch die ver­bündeten Truppen zu treffen, am 12. Mai zur Besetzung des Ruhrgebiets zu schreiten und alle notwendigen Maß­nahmen zu Lande und zur See zu treffen, falls die deut­sche Regiernna die Bedingungen innerhalb 6 Tagen nicht unterschreibt.

MtimaMm in Berlin eingtzlrsften

litt eingegangen. e Note ist in der Form «nes Ulti­matums gehakte«. Im Laufe des, Freitags wirb die Note der Wiederherstellunqskommissiou eintreffeu, tu der die deutschen Zahlungsverpflichtungen genau fest­gelegt sind. Die Reichsregierung wird vorausstchtlich beide Noten gemeinsam veröffentlichen. Aagenbttcklich ist man im Auswärtigen Amt mit der Neversetznna der Note beschäftigt. Die Reichsregierung wird den Wort- lant der Note erst dann veröffeutliche«, wenn das neue Kabinett zustande gekommen ist. o n .

w Rotterdam. DerCouraM" meldet aus London, daß in ber Konferenzsitzung zunächst die Frage erörtert wurde, ob vor Absendung des Ultimatums an Deuttch- land neue deutsche Vorschläge abzuwarten seien die nach Harbinas Ablehnung in Aussicht gestellt seien. Tue Kon­ferenz kam zu dem Entschluß, das Ultimatum sofort ab- zusenden und die neuen deutschen Borschlage nicht ab- znwarten.

Amerikas Standpunkt.

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** Reuyort. (F. Z.) Hier wird vielfach die Vrfiaft fund vertreten, daß die Alliierten der deutschen Regie­rung die Zustinunung zu den in London gefaßten Be- schlüsien erleichtert haben, da das Ultttnatnm. wenigstens soweit Einzelheiten darüber bekannt sind, Konzeinonen enthält (?), die den deutschen Standpunkt in riewinen Punkten berücksichtigt. Amerikas Eintritt in den Rat der Alliierten hängt zunächst davon ab, in welcher Weye die Frage der Yap-Jnsel ihre Erledigung findet. In der europäischeil Politik belftilt sich Amerika ,eine Stel­lungnahme vor; jedoch wird angedeutet, daß Amerika eventuell geneigt sein wird, sich in wirtschaftlicher Be­ziehung hilfreich zu erweisen. sowie bei ©rlebigmis der firlanzielleil Fragen in der Reparatton^kommosion mit- zichelfen. _

Annahme oder ablehnen?

Aus Berlin wird gemeldet: In politischen <?d sen wird noch immer all die Sioglidifett geglaubt, daß die Bedingungen des Feindbundes von einer auf Grund der bisherigen RegierungskoaMion neu Ä}W setzten Regierung der bürgerlichen Mitte angcnmmnerl werben können. In einer Erklärung wird die Erfüll­barkeit der Forderungen bezweifelt, der gu.c -sMtk, sie zu erfüllen, aber ausdrücklich zugesichert.

Finanzkontrolle Dentschtands.

^, Rotterdam. DieTimes" schreibest daß die Kon­ferenz in London gleichzeitig mit der .veMemn a der deutschen ZahlüngsverMichtungen ein^n ^uchlnß ge- saßt habe, der im Falle der fci j .W«»«^ Bedingungen anzuuehmeN, in Klatt^treten oF .^^r Beschluß sieht die Kontrolle über die ^mauzen ^er.i^ch-

landSvVor.

Besprechung der bürgerlichen Parttysrbrer.

w Freitag nachmittag traten die ivulncr der bi.rücl- lichen Parteien zu einer Simum 3^

liom zu dem Ultimatum des Obersten Rattv zu nehmen.

Ablehnung der bisherigen KoaliLio«sparte,ew

w Berlin. tB. T.i Die bisher zwischen den Frar- tionen geführten Borbesprechuirgeu lasierl erkennen, daß

fett eng aller bisher an der Regierungskoalition beleih liefen Parteien eine Zustimmung zu dem Ultimattrm nicht zu erwarten ist. Diese Stellungnahme begründen die Regierungsparteien damit, daß das neue Ultimatum , in vermiedene« Punkte« weit über den Friede nsvertra«

Briaud rechnet mit völliger U«Lerwerfnng.

Frankfurt. Aus Gerts rvrrd gemeldet, daß Briaiw kurz vor seiner Abreise »on London den Vertretern der französischen Presse gegenüber die Ueberzeugung ausge­sprochen habe, der Rücktritt der deutschen Reichsregie­rung könne als erster Schritt der völligen Unterwerfung Deutschlands angesehen werden.

Erklärung des Reichskanzlers zur Reparationsfrage.

** Berlin. (V. Z.) Der Reichskanzler wird, wie im Reichstag verlautet, Freitag nachnttttaq gegen 5 Uhr eine Erklärung zur Reparationsfrage abgeben. Für: Sonnabend ist eine Sitzung das Auswärtigen Ausschns- ses in Aussicht genommen.

vKÄNgerung d^RWandöejtiw aus 37 lafjrel

Wenn eine Mitteilung derDaily Matt", die sich auch imJournal" findet, richtig ist, dann haben die Al­liierten eine Abänderung des Friedensvertrages getrost fen, die eine darin enthaltene Besttmmung zuungunsten Deutschlands außerordentlich verschärft. Es soll nämlich beschlossen worden sein, die Besetzung der Rheinlaude für die ganze Zeitbaner aufrechtzuerhalten, als Deutsch-, land verpflichtet ist, die Reparation zu bezahlen. Da- man hierfür eine Frist von 37 Jahren (in Abänderung des ursprünglich gefaßten Beschlusses in Aussicht nahm, würde demnach die Besetzung der Rheinlande um 28' Jahre verlängert werden. Das bedeutet zweifellos eine Abänderung des ratifizierten Friedensvertrages, wofür keine gesetzliche Grundlage gegeben ist.

Der Poleneinsall in Ofierltfjlefien.

Verschärfung der Lage.

** Der Auswärtige Ausschutz, der am frühen Vor­mittag des Donnerstags zusammentrat. rmhm ScennttttS- von der Mitteilung der Regierung über Oberschlesieu. Aus dieser geht mit aller Deutlichkeit hervor, daß sich die Lage ganz außerordentlich verschärft hat. Reichsa»- tzenminister Dr. Simons verlaß einzelne Telegramme

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Nttsdehünus bet A«

4* Nach den letzten in später Nachtstunde eingeltnisene« Meldungen hat Sie Anfstandsbewegung in Oberschlestnr «ach Norden hin weiter Raum gewonnen. Der Sefiirch- tete Angriff auf die größeren Städte ist noch nicht er­folgt, aber es wirb bestimmt damit gerechnet. Aus alle» voir den Anfftändischen nmschlosscuen Städten wird Le- bensmittclknappHeit gemeldet. Ebenso liegen Meldun­gen vor, daß Lebensrnittel durch die Ailfstündischen ge­raubt wordeu sind. Der Eisenbabnverkchr mbt. lieben die polnische Grenze findet ein reger Verkehr statt. A» einzelnen Stellen der Kreise Beutben uild Tarnowth^ haben die Aufständischen Brücken über die Grenzflüsse aeschlagen. Bei Myslowitz und tm Kreise Pletz wurde» Konzentrationslager für die gefangenen Denttche« ein­gerichtet. Besonders im Kreise Pletz sind viele Lehre« nnd Beantte gefangen genonrmen worden. Der Magi­strat der Stadt Kattowitz hat einen Hilferuf nach Oppel« gerichtet.

Schwere Kämpfe bei Muslowctz.

c-t Der französische .Komruaudaut in Kattowitz hat Ver­stärkungen der interalliierten Truppen nach bem be-: festen Gebiet entsandt. In der Stacht »um Himmel-, fahrtstage kam es in der Gegend von Myslowitz 3»J schweren vertu streichen Kämpfen zwischen den alliierte»^ Truppen und stark bewaffneten Polen. Die französische»; Trikppen mußten sich laut Mitteilung des französische»-. Kommandanten in Kattowitz nach Kvuigshtttte zurück-- ziehen. Die Polen halten bvrt die Hüttenwerke besetzt., Seit drei Tagen sind in Oberschlesien keine Zeittrnge» meist erschienen.

W Die Lage in Oberschlesien hat sich weiter venchärst. Auch Gleiwitz wird von den Polen beschösse«. Das G^ ivebrseuer dauert Tag und Nacht an. Es machen fttw Anzeichen dafür bemerkbar, daß die Konnmlmsten am Werke sind, mit den Polen gemeinsame Sache zu ma­chen zu dem Zwecke, die Gruben m tbren Beytz an bs-. kommen.

Neue Mordtaten der Pole«.

Der Bauführer Koschak in Rirda wurde ermordet. Er war Borsibeuder des paritätischen AusschusieS i* Ruda Die Insurgenten holten den Bergasiessor Lons- dörfer aus seiner Wohnung. Später land man ihn durch einen Kopfschutz schwer verletzt auf ber Straße liege». Bim einigen Gütern wurden Beamte verschleppt. Ein Inspektor wurde erschossen.

Schwere Verluste der Italiener.

x Die Verluste der Italiener betrauen bis Donners- lag 34 Tote und etwa SO Verwundete. In unterrichte« seit Kreisen wird angenommen, daß die im erotisierte Kommission Freitag oder Soniiabend bereits bei der Reichsregierung beantragen wird. ReicbSwehrtruppen zur Unterdrückung des polnischen Angriffs zur Verfü­gung zu stellen.

Nette Kämpfe.

Breslau. Die polnischen Banden find bis in die Nähe von Gleiwitz vorgedrnugcn. Am Freitag vorvnr- tag hörte man in Gleiwitz das Einschläge» schwerer G?a-