Hersfelöer Tageblatt
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Kranz Stint in Hersfeld. Zernfprecher Nr. S. :
hersfel-er Kreisblatt"
Amtlicher Anzeiger für den kreis HersfelS
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Nr. 119
Mittwoch, den 25. Mai
1921
Wiiveritngsaklion in Oßerfrijlelien.
Eingreifen des -eutsche« Selbstschutzes. Befreiung des
Kreises Kreuzbnrg. Erfolge links der Oder und tot
Kreise Rosenberg.
•* Die Lage in Oberschlesien hat sich dank dem erfolgreichen Eingreifen des deutschen Selbstschutzes, der zum Teil unter alliierter Fichrung steht, an verschieSeue« Stellen gebessert. In der Notwehr und zur Verhinderung drohender polnischer Gewalttätigkeiten hat der Selbstschutz Vorstöße unternommen, sie im Krefte Kreuzburg zur vollstäudigen Bertreibnug der Polen sührteru Der ganze Kreis ist in deutschem Besitz. Es herrscht überall Ruhe. Der Selbstschutz ist gut organisiert und trügt als Erkenrutugszeichen die von der alliierten Konlmisston in Oppeln genehmigte gelbe Binde. Der Selbstschutz griff auch auf den Kreis Rosenberg hinüber, wo die Siadt Rosenberg von den Polen schon be- El worden wäre, wenn nicht in letzter Minute zwei entevertreter mit der Forderung eines Waffenstill- stanSes auf dem Kampfplatz erschienen wären. Die Polen sind hier außerordentlich gnt bewaffnet unb verfügen über viel Munition und zahlreiche Maschinengewehre, die größtenteils noch aus deutschem Besitz von der Kriegszeit her stammen. Die Polen haben alle 600 Meter ein Maschinengewehr aufgestellt. Dagegeu verfügt der deutsche Selbstschutz nur über wenig Munition, n«d seine Ausrüstung wird nur verstärkt durch die erbeuteten Maschinengewehre und Geschütze. Erfolgreich war der deutsche Selbstschutz auch auf dem linken Oderufer. Unter dem Kommando des englischen Majors Kitting und unter der Unterführung des deutschen Generals Höfer, eines geborenen Oberschlesiers, ist den Polen bet strategisch wichtige Annaberg, mit über 400 Metern die höchste Erhöhung in Oberschlesien, entrissen worden. Der Selbstschutz stieß den weichenden Polen ein ganzes Stück nach und besetzte Altrosenberg und Al- irechtsdorf, die beide gegen polnische Slngriffe standge- halten hatten. Auch Leschuitz, das am Moutag genvm- men wurde, ist fest in deutschem Besitz. In der Um- Sebung von Leschuitz wird noch gekämpft. Anch aus der i Stadt Ujest wurden die Polen vertrieben. Die in der Nähe von Ratibor den Polen entrissenen Brückenköpfe an der Oder wurden gegen alle polnischen Augriffe verteidigt. Die Dentschen - rbeuteten hier Maschinengewehre und Granatenwerfer und machten 50 Gesa, gen«.
Auch am Montag war es nicht inualitb/.-• •■ ;^imi>d>
, oder telegraphisch
;, das am Montag genom- chem Besitz. In der Um-
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wn der Aufständischen griff ein auf der Bahnlinie Kreuzburg-Cembowitz fahrender Panzerzug in den Kampf ein. Im Kreise Ratibor gelang es den Polen anläßlich eines Vorstoßes, Angehörige des örtlichen Selbstschutzes auf ts—^—-“^ " "' *^ qen. Kattowitz und der Aufständischen
schecho-slowakisches Gebiet zu dran- Beutbe« sind noch nicht tu die Hand „„ gefallen. Die Lebensmittsluot ist bisher noch nicht behoben worden und hat befenber» im Landkreise Beuchen erschreckende Formen angenommen.
NSAS Erfolge Äes Selbstschutzes.
^ Berlin. Aus Oberschlesien wird gemeldet: Die deutschen Selbstschutzorganiiationen, dre unter dem Kommando eines englischen Majors unb eines deutschen Generalleutnants stehen, sind bei Annaverg den weichenden Polen nachgedrungen und stehen auf der Linie RnNaberg-Ratibor. Dadurch ist ein -eil der ER fenbahnlime« wieder frei kirworden.
Verbot der BilLung von Freikorps.
«-t- Berlin. (F. 3.) Um eine Waffe gegen die Bildung von Freikorps in die Hand zu oerommem har öe» Neichsprästdent folgende Berordnung über daGVeibot Militärischer Verbände unter beut 24. Mar W1 "Meu. Auf Grund des Artikels 48 der Reichs Verfassung über die Wiederherstellung der öffeutlichen Sicherheit verordne ich für das Reichsgebiet folgendes. 8 t. Wer es unternimmt, ohne Genehmigung ber snitaubt^ Behörden Personen zu Verbänden Militärischer Art zusammen zu schließen oder wer an solchen ^/^^^rx •nimmt wird Mit einer Geldstrafe bis zU 10 090 .v«ait oder'^mik Gefängnis bestraft.^8 L. Diese Berordnnrm tritt mit bem Zeitpunkt der 9?eroncntluoii.m ru Kraft unb gilt für das ganze Teutsche Reich mit Ausnahme des oberschlesischen Abstimmungsgebietes, wo die intern alliierte Kommission zuständig ist.
Polnische Bestialitäten.
Bei den Kämpfer, um den Aunaberg hat sich die enalische Führung der Apo davon überzeugen muneu, Äe ®S Polen auf dem Rückzug began- neu haben. In einem Kornfelde bei Bogolin wurden zwei vermißte Deutsche mit aüsgestocheuen Angen g » tötet aüfgefuuSen. Daß sich die Polen auch der m Mm- icit angesertigten Dum-Dumgeschorse wahrend , be^ Kampfes bedient haben, ist eine Tatsache, mm de^mch enalUdie c in ziere haben überzeugen tunnem ^ 4. i t haben hierüber einer ausführlichen Bericht nach uope!»
gesandt. x
Deutsches ANklagedokUMent.
Infolge der Absperrung des oberschlesircheu .Industriegebietes von der Außenwelt erhält b®J ^ seutlichkeit erst jetzt Kunde von einem Teftürmmu ^ die deutschen Parteien und Äeivcrknhaft^» .^ ‘^.‘L siens am .R d. M. au die lNterallnÄte B N>ec n,g^ und Plcbiszitkommissiou in Oppeln zu vandeu des .ge- . aerals Lerond und des General» de V^arsni und de^
1 ALL *” $äw ««Wä. « Lattowitz-Stadt hat am 21. äkai einer Vertretung der
Bürgerschaft gegenüber zum Ausdruck gebracht, daß bei einer Besetzung von Kattowitz durch die Insurgenten die außerordentlichen Verkehrs- und Verp “ schwierigkeiten gehoben werden würden. Eben' der französische Vertreter bei der Eisenbaht Kattowitz, Cofuet, am 19. Mai aeaenübev ein
in
«u.wwie, «vi«ci, «m 19. Mai gegenüber einem Vertreter des Magistrats Kattowitz geäußert. Schon am 17. Mai hat der Stadtrat Gornta von der polnischen Partei in Kattowitz Vertreter der Kattowitzer Kaufmannschaft zu bestimmen versucht, den Wunsch nach der Besetzung der Stadt durch polnische Insurgenten zu äutzeru. Wir bringen der interalliierten Kommission das Verhalten ihrer Vertreter zur Kenntnis, damit sie verhindert, daß ihre örtlichen Organe die Bestrebungen der Rebellen irgendwie fördern.
Am 19. Mai wurde der Arbeiter Bulla in Kattowitz
von drei bewaffneten Insurgenten aus seiner Wohnung herausgeholt und nach der Ferdinandsgrube geschleppt und dort auf das schwerste mißhandelt. Hierauf wurde die Ehefrau des Bulla, eine Frau von 44 Jahren. Mutter von sechs Kindern, von den Insurgenten aus dem Hause geschleppt. Sie wurde gezwungen, sich auf den Erdboden zu leaen und hierauf von zwei Insurgenten aus den nackten Körper geschlagen. Die Verschleppung ist unter den Augen der französischen Wachen, die vor dem Hoftor des von den Bullaschen Eheleu en bewohnten Hauses postierten erfolgt. Am 19. Mai wurde der Arbeiter Dombeck, 49 Jahre alt, trotz eines vom polnischen Plebiszftkomnftssar in Kattowitz ausgestellten Passierscheines in Rogotschütz bei Kattowitz festgenom- men, nach der Wache gebracht und dort auf eine Bank gelegt und von etwa zehn Mann mit Gummiknüppeln schwer mißhandelt Er wurde seiner Papiere und seines Geldes beraubt. Wir wissen, daß unsere Hilferufe an die alliierte Kommission ungehört verhallen, aber wir stellen diese Tatsache fest, um damit die Zustände zu zeigen, denen die interalliierte Kommission tatenlos zusieht.
Die Entscheidung über Oberschlesien.
** „Petit Parifien" meldet: Der Botschafterrat hat auf Antrag der englischen Vertreter die endmiltige Entscheidung über Oberschlesien dem Obersten Rat übertragen. Der von General Lerond angekündigte Schlutzbericht lag in der Sitzung des Votschafterrats noch nicht vor.
Rußland n-J O
^,^._... _ „_ bedauerlich, d Volen die Aufnahme der lvnsularischeU uM diplomatischen!Bezle- kuugen Mit Sowietrutzland hinztehe In dem Wilnaer Frage stehe Moskau auf dem Standpunkt des Friedens- vertrages, welcher Willst» endgültig den Litauern zuer- kannt Hai. Bei den oberschlesischen Ereignisicn komre falls sie sich zum Kriege auswachsen sollten,^Sowietrnß- land mck't gleichgültig bleiben und ein aktives Eingreifen sei in diesem Fälle nicht ausgeschlossen.
Auch italienische Truppenverstärkungen.
►* Zürich Nach einer Zeitunasmeldung sind zwei italienische Bataillone für Oberschlesien bereiigeftellt.
Hetze der Pariser Presse.
^ Paris. D. G. A.) Die Piorgenblatter besümftlge^ sich ausführlich mit den Eremmpen in Oberschlesien. Sie sind alle darin einig, daß die Aufnahme Ler r ffeu- sive in Oberschlesien seitens des deutschen ^elbfWtPe» unbedingt Gegenmaßnahmen der Alliierten nottveumg mache und daß diese in der Beietzung des Rnürgeb eG bestehen müsse. Man erwartet, daß vonden verMn- deten Regierungen entsprechende Beschtusie gefaßt werden.
Mm^l^l M^r WsrWHm.
Von dem sranzösischen Botschafter in Berlin, Lau- rent, ist im Auftrage der französischen Regierung dem Reichskanzler am 19. Mai eine Note »vergeben worden, in der darauf hingermcnen wird, daß die Sem,Botschafter vom Reichskanzler belamftgegebene« Maßnahmen zur Verbitiderung der Bildung von <rreftorps zu spät verfügt worden seien. In der 9iot heißt iv dann ^^Die in der Gegend von Kreuzburg unter dem Bef tAfjs VLN SlTttitil CUtfi^HbCttCti ^LLllOV^S fOlICtt Wtfi @M ÄÄ «-!«»« wird Sie «m»-!-». bett der Freikorps von Aulock bei Oppeln und Schmidt be Kravvitz aemeldet. Die Gruppe Ratibor, die einen täglichen Bericht veröHvtliK^soll über 8000^Man» und mehrere Geschiitze Mrsuge!-. Die e e MaMahme, c ie diese ^aae gebieterisch erheischt, ist die strenge Avssrue- ßnug der Grenze zwischen dem deutschen G^et und dem Abstimmungsgebiet durch die deutschW >'tö«M Die polnische Regierung hat berettv bteni gerechten Aufforderung entiorndieit. K» ^>n>eiftr . .me wäre ich Euer Erzeltenz dankbar, wenn «ie me znstauoigen,^,e- Hürden Wweisen wollest, der inieraltiienen Kommnsion die Aufgabe der LebensmittelversorPurg zu erlc mtern. Schließlich muß ich erneut daran, beheben, dan ut. ReichSbank anfgesl rdert wird, nnverziialich du-MllBc- zabluug der Artzeiter notwendigen nonds nach Ober-- ichlesien zu übersenden. Unter di-nen umn»-"den ut du deutsche Regierung gehalten, M «4 die -Kommission zu verlassen. Sie Beförderung und Vertertuirg der ^ouds nach ihrem Ermessen sicher zu stellen. Würden die verfallenen Löhne weiterhin znrnckgehaftcli werderr, würde sie sich schwerlich dem Borwurr ^^nben konnem die allgerrreine Wiederaufnahme der >^beit munoglich gU machen und die Anarchie zu verlängern, welche tue Kvm- Mission zu unterdrücken bemüht ist.
rung hat am Montag dem französischen Botschafter eines
Antwortnote
zugestellt, in der es heißt:
Euer Exzellenz haben aus den Maßnahmen der deutschen Regierung ersehen, daß diese die Bildm,g von Freikorps auf deutschem Gebiet und den Uebertritt vom nichtbesetzten deutschen in das besetzte Gebiet nicht duldet. Etwas ganz änderes ist der Selbstfchntz, ben die am Leben, Leib und' Eigentum aufs höchste gefährdete Bevölkerung Oberschlesiens in Ermangelung jeglichen Schutzes durch die französischen Truppen und in berechtigter Notwehr gegen polnische Jnsnrgente« aus sich zu bilden genötigt war. Auf diesen aus dem Zusammenschluß der Bevölkerung hervorgegangenen Selbstschutz in einem Gebiet, das der Verwaltung der interalliierten Kommission untersteht, hat die deutsche Regierung keinerlei Einfluß. Die deutsche Regierung hat über die bisher getrosfenen bekannten Anordnungen hinaus aber Anweisungen erteilt, daß die zur Ueberwachuug der; Grenzlinie des besetzten Gebiets auf deutscher Seite vor-; handenen Sicherheitsorgane wesentlich verstärkt werden.-
Eure Exzellenz erwähnen, die polnische Regierung habe der Llüssorderung zur Sperrung der Grenze ent-i sprochen. Demgegenüber habe ich die Ehre, festzustellen, daß eine Verfügung der polnischen Regierung vielleicht ergangen sein mag, daß die Grenze aber tatsächlich völlig offen steht und tagtäglich der Uebertritt von polni-! schen Soldaten sowie der Nachschub von Munition und: Material jeder Art für die Insurgcntn erfolgt. Aus; der Menge des Hierüber vorliegeuden Materials er-; wähne ich nur einen Vorfall, der sich in den letzten Tagen ereignet hat: In dem noch im Machtbereich der iu- teralliierten Kommission befindlichen Kreise Kreuzburg, haben in der Nacht vom 19. auf ben 20. Mai 800 Pole« »ie Grenze überschritten und den Ort Kostau angsgrif-
fem Auch hier mußte der entstandene, örtliche Selbst-
schütz eingreifen, um Las Leben srieol scher Bürger zu chützen. Ker Angriff
Erzellenz stelle ich mit Befriedigung fest, daß die alliierte Kommission für die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung in Oberschlesien allein verantwortlich ist. Die Anarchie, von der in der Note die Rede ist und die seit drei Wochen in Oberschlesien herrscht, steht allerdings zur Zeit im schärfsten Widerspruch zu oen Ver- Hältnifseu, unter denen der Präsident der interalliierten Kommission die Verwaltung des blühenden Landes un Februar vorigen Jahres übernommen hat. Die Wie-- derherstellung der Ruhe ist auch nicht, wie es in der Note augedeutet ist, eine Frage der Wiederau, ahme der Arbeit: denn es handelt sich gar nicht um einen Aufstau d wirtschaftlichen, sondern einzig und allein um einen solchen politischen Charakters. Der polnische Aus-, stand bezweckt unter Verletzung der Bestimmungen des Friedensvertrages und unter Verhöhnung jeden moralischen Rechtsempfindens die Bergewaltignng ses oocr- süstesischen Volkes. Die Leiden, welche die unglücklichen Bewohner von den mit grausamem Raffinement vor- aehenden Polen zu erdulden haben, stirb unbeMPeiblich. Aus der großen AiizaSl von unerhörten Vorfällen >er hier mir an die vor wenige,t Tagen durch die Polen er-; folgte Mißhandlung der beiden Ingenieure Wmkter und Tepper in Friedeushütte erinnert, die in der Turu- baüe über ein Pferd gebunden und mit Pertschc'.ihieoen bis zur Bewußtlosigkeit geschlagen, dann wiederholt durch Erfrischungen zum Bewutzisein gebramt und dar- aufbin weiter geschlagen worden sir o, m daß ne jetzt hoffnungslos darnieder liegen.
Die deutsche Regierung ist steis bemüht, Mittel im» Wege zu Huben, um die unbeschreiblichen Qualen der oberschlesischen Bevölkerung zu lindern, «ie ist m Uebereinstimmung mit Ew. Erz. grnndsatzlich bereu und gewillt in jeder praktische,r Welse, auch durch Lebensmittel und Geldsendungeu die Lage zu erleichtern. Es besteht jedoch nach der übereinstimmenden Himm- aner Beteiligten und sogar der unmittelbar betrmienen Kreise in Oberschlesien lischt die Gewahr, dan. GEer oder Lebensmittel tatsächlich in die Hände der wirklichen Empsangsberechtigten gelangen uitd^nM dem owi. der Insurgenten unterliege,l. Der Präsident der mür- alliierten Kommission verfügt wemgL.KilMeter hil.ter Opvelu über keinerlei MachtSesugnuse mehr und ist nicht in der Lage, seine etwa gegebenen
die. Tat umzitsetzen. Auch die von ihm EsMte.fteu BeMeiuigUngeu haben bei den polnischen Insurgenten, die teilweise veginnen, sich in nnabhaltglge Bauden auf- zulvsen. keinerlei Geltüng mehr. Ein Beispiel für die völlige Ohnmacht der interalliierten Sommmton und Mer Omanc ist das am 14. d Mis. durch die polnische,r ^JnfMMtften erfolgte Anhalten des Robmkcr Trans» mutmaß von etwa 700 Flüchtlingen Obgleich ^enm Zug IZes Gekeit seitens des polnischen Befehlshabers schriftlich zugesichert war und obgleich der Zug unter militärischer' BeRRuna von drei alliierten 'n neren und 30 srauzösischen Soldaten führ, mürben bis anf die Grauen Kinder und älteren Männer ane Flüchtlinge verschleppt und 4 Personen nuterwegs im Walde von Tarnowitz nach vorheriger schwerster Mißhandlung ohne i irgendeine Veranlassung erschossen, darunter der imm