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kerskl-er Tageblatt

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Kranz Kunk in Hersfelö. Kernsprecher Nr. ö. :

Hsrsfelöer Rrefoblotir sis®

_ H : stellung ins hau«.»Druck und Verlag von Luösig

Mntilcher Mnzerger für den Kreis Hersfel- r Surrte Vuchöruckerei in Hersfelö.

Nr. 120

Donnerstag, den 26. Mai

ISA

leutßeii und Roitoroiß nicht Sefetzl.

Gefährdung der oberschlesische« Industrie.

( «^ Mit dem oberschlesischen Industriegebiet fehlt noch 'immer jede Verbindung. In führenden Kreisen der ivberschlesischen Industrie find bei den Berliner Groß­banken außerordentlich ernste Nachrichte« über die Lage, itbesonders im Kattowitzer Bezirk, eingegangen. Die iStadt Kattsrottz ist seit Tagen ohne Wasser, Lebensmit- ste und ohne Elektrizität. Die oberschlesische Industrie befindet sich in einer verzweifelten Lage und iftdern Er- liegen nahe. Sie erleidet Verluste, dte in die Millionen gehen, und erwartet auf das bestimmteste, daß die En­tente für diese Schäden aufkommen wird. Nachrich- ten, die aus Beuche« und Kattomitz in Oppeln einge- ^offfen sind, besagen, daß beide Städte bis Dienstag abend noch nicht in die Hände der Polen gefallen waren. «Die interalliierte Kommission ist bemüht, mit den ab- - geschnitttenen Orten wenigstens einen Postverkehr in Mang zu bringen, und hat in Ratiobr eine Zentralstelle tfür den Briefverkehr nach und von dem Industriegebiet S" I)teL Die Postzüge (reden unter alliierter Be- Jn Oberglogau fand eine Zusammenkunft der aller politischen Parteien und aller Gewerk- Maftcn des von den Polen nicht besetzten Teiles Ober- Mlesiens statt. Man beriet über Maßnahmen .zum Mchtttze der Bewohner des westlichen Oberschlesiens. Dre -Versammlung sprach einstimmig dem Leiter des Seut- kfchen Selbstschutzes, Generalleutnant Höfer, ihr Ver­trauen aus.

o-* Es wurde ein vorläufiger Aktionsausschuß gebil­det, der sich aus te zwei Vertretern des Zentrums uitd Der Sozialdemokratie, einem Vertreter der Demokraten Sund der Deutschen Volkspartei, sowie drei Vertretern ^er Gewerkschaften zusammensetzt. Je ein Vertreter der beuttoen Plebiszitkommission und des Selbstschutzes sollen dem Aktionsausschuß zugeteilt werden.

c Plünderungen und Brandfchatznnge«.

Ueber die Lage in den schwer bedrohten Jndustrie- ,y Mdten des Zentralreviers lagen bis Dienstag abend Auverlässige Meldungen nicht vor. Im Kreise Rosen- -berg wurde die Stadt Landsberg von den Deutschen be­setzt. Die das Gebiet räumenden polnischen Banden Haben die wehrlose Bevölkerung in schwerster Weise Änsgeplündert und gebraudschatzt. Eine große Anzahl (Deutscher ist von den AuMr'chischen <n Kraftwagen in Was Jnternterungslager Paworttan. .K^i > ,LudK^^

aßen in

:

Wen Plünderungen der Polen in ^^ ------------------

gemeldet. Im Kreise Grotz-Strehlitz wurden polnische (Angriffe auf Grotz-Stein und Zedlitz abgewtesen Nach Dem Heeresbericht der Aufrührer vom 23. Mai, der als Warschauer Funkspruch verbreitet wird, hat die Ober- Ditung der Aufständischen eine Verfügung erlassen, die Wie Zahlung von Steuern an die deutschen Behörden verbietet. Das Ueberschreiten dieses Befehls wird mit feiner Geldstrafe bis zu einer Million Mark oder einer Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr geahndet. Nach an= Deren Warschauer Funksprüchen wird dre Wredererosst flnuna der Kohlenlieferungen an die Tichecho-Slowaker ^meldet und zwar sollen am 22. Mai 5000 Tonnen Koh- Ken geliefert worden sein. , , , ....

. «^ Die Lage in Oberschlesien hat sich wenig verändert. Mer deutsche Selbstschutz betrachtet es als serne Auf- Mbe, dort schützend einzugrerfen, wo neue Angriffe der fischen Banden drohen. ,. Aus dem imreren Auf- Ssgebiet kommen nur spärliche Nachrichten heraus.

deutsche Selbstschutz ist dort gefesselt. Die Polen * SSUiSS Meldungen aus Rybnik, die nuf Umwegen eintrafen, spotten die dortigen Verhalt- Misie jeder Beschreibung. Raub und Plünderung find an der Tagesordnung. Die Bevölkerung lebt in gro- tzer Furcht und verläßt Hab und Gut, um sich vor dem Polnischen Terror zu schützen.

Französische Bewaff»««g der Ausständige«.

- r-» Ein Korrespondent derTimes", der sich .in Ober- 'fölefien aufhält, hat in einem Panzerwagen einen An- firiff auf eine Brücke mitgemacht. Infolge des Knel- lken Rückzuges konnten die Polen ihre üblichen Zersto- tzrunaen nicht dnröfübren. Einige Bauernhauser wur- M^M Brand gesteckt. Bei den Gefangenen wurden mitaeöffnete französische Munitton und zahlreiche Ge- ^tir- aufaefu Ä die die gleichen Nummern tragen, l rotedieScT die seinerzeit von Deutsch and den -Franzosen nusgeliefert worden sind. Es gebt daraus hervor, daß die Gewehre von den Fran«osen nach Po- f len weitergegeben worden sind. .

Kofel wieder von den Polen betest

»* Nach einer Meldung derOppelner Zeitung" sind i Stadt und Hafen Kofel am Montag wieder von d^n Po- [Sen besetzt worden, die damit wieder an der Oderiinie

i stehen.

^""Entsendung von Truppenverstärkunacu.

Br°L'i"TS^

Hc^*W*^| Bat-w«« Mr Oi-r!»l-I>«.

Reuter meldet: Im Unterhause.erklaAc: Cyamber- lain u. a., vier englische Jnfantmelmmillon wurden : vom Rhein nach Schlesien gehen. Es sei m ^noammg gezogen, diese Streitmacht, ?aüs möglich, zu veElnen. Deutschland werde für den Unterhall dieser Bataillone lehre Zahlungen zu leisten haben. In ^?*®mu seien ; von den Gesandten der drei alliierte» MaOe Sie im , Einverständnis vorgehen, dringende Borstellnngen er- bn-bLw worden.

Sachsen sperrt den Drirchtransport FreiwMger.

** Jm sächsischen Landtag teilte der Minister des In­nern mit, daß er eine Anordnung erlassen habe, wonach die DurchgangSbahnhöfe Dresden, Leipzig und Zwrk- kau für Freiwilligentransporte nach Oberschlesien zu sperren sind. In Arnsdorf ist bereits ein Transport mit Freiwilligen aufgehalten worden. Ein weiterer Transport wurde in Dresden angehalten. Die Leute erklärten sich sofort zur Rückkehr bereit.

Sperrung der oberschlesischen Grenze.

»-#. Die Reichsregierung hat Dienstag abend den in Berlin beglaubigten Ententegesandten amtlich notifiziert, daß die polizeilichen Maßnahmen zur Sperrung der oberschlesischen Grenze nunmehr beendet sind und daß die völlige Sperrung der Grenze am 25. Mai vormit­tags 8 Uhr eintritt.

Bevorstehende Entwaffnung der Aufrührer.

&* Aus Oppel« wird gemeldet: Der Kreiskontrolleur von Beuchen hat, als bei ihm am Sonntag die Gewerk­schaftsführer die Genehmigung zur Bildung einer Ar­beiterwehr nachsuchten, erklärt, daß er diese nicht gestat­ten würde, weil in den nächsten Tagen mit der E«t- waffnung der polnische« Insurgenten durch die alliier­ten Truppen begonnen werden würde.

Ein Ansruf Korfautys.

»> Korfanty hat einen Aufruf an die Bevölkerung erlassen, worin gesagt wird, daß die Aufständischen von Tag zu Tag sich enger um die Städte zusaumren- schließen. Infolgedessen würden Hunger und innere Unruhen nicht ausbleiben. Korfanty fordert die Städte auf, den aussichtslosen Kampf aufzugeben. Schließlich fordert Korfanty die interalliierte Kommission auf, die Stadt Beuthen zu verlassen oder sie den Polen zu über­geben.

Verstärkung der französischen Truppen.

e-* Genf. Wie derMatin" meldet, hat der franzö­sische Kabinettsrat die Verstärkung der französischen Trupspn in Oberschlesien analog den englischen Trup­pen auf vier Bataillone festgesetzt.

Briand mit den deutsche» Maßnahmen zufrieden.

«^ Paris. iL.-A0 Gleichzeitig mit der Unterredung Brignds mit dem deutschen Botschafter Dr. Mayer un­ternahm der französische Botschafter Laurent in Berlin beim Reichskanzler Dr. Wirth einen ähnlichen Schritt, in dessen Verlauf er dieselbe , : Gerungen im Namen

-

das Auswärtige Amt Paris vena daß das Berliner Kabinett eine sehr zufriedenstellende Antwort formuliert habe.

Französische Vorftellnrrg in Warschau.

w Paris. (V. 3.)Petit Parisien" meldet: Gleich­zeitig mit dem Schritt bei der Berliner Regierung hat die französische Regierung durch ihren Botschafter in Warschau einen dringenden Schritt bei der polnischen Regierung unternommen, ohne Verzug die Banden anfzulöseü, die die Revolution veranlaßt haben und für die die polnische Regierung eine schwere Verant­wortung trage.

Jnsurgentcnüngriff auf einen Zug.

w Oppel«. Die polnischen Insurgenten beschossen bei Gr.-Strehlitz einen Zug. Die alliierten Truppen brach­ten Maschinengewehre in Stellung, worauf sich die In­surgenten zurückzogen. Gleiwitz ist von den Polen besetzt

Die deutsche Autwortuote über Oberschlesien.

^ Berlin. (F. G.-A.) Meldungen aus Paris zu­folge ist die Antwort der deutschen Regierung in Pa­ris eingetroffen. Die Antwort findet allgemeinen Beifall. '

Anträge der Unabhängigen und Kommunisten.

>* Berlin. Dem am 30. d. M. zusammentretenden Reichstag liegt ein Antrag der Unabhängigen und Kom­munisten vor, alle diejenigen, die sich an der Bildung von Orgeschabteilungen in Oberschlesien beteiligt haben, zur Strafverfolgung zn bringen. Em Antrag der Un­abhängigen fordert ferner eine Anmestie für die an dem Osteraufstande Beteiligten.

Oberschlefieu als WiZtfchaftlrches ProduMous-

ZeKtlmm.

Mit einem Verlust Obersäficsierrs würde Deuts«- land sein nächst RveinlanS-WeMale» wichtigstes Jn- - - ------- Zwar ist auch die Land- und

cen Hiebt unbedeutend. Ne- tschaftlicheL Mache würden

Mit einem Verlust Oberschlesiens würde Deutsche land sein nächst Rheinland - Westfalen wlwttastes In­dustriezentrum einbüßen. Zrvar ist auch die Land- und Forstwirtschaft in Oberschlesi«

den 347 000 Hektar forstwirt,,»,..n.. -< t -- _t.,, wir 684 000 Hektar landwirtschastMer. Nntzungsflachc verlieren. Aber die land- und foritwirtföaftuöe Be­deutung Oberschlesiens tritt hinter der überragenden Be­deutung seines Bergbaus und der auf ihm beruhenden Industrie in den Hintergrund. Auf Oberichleuen ent­fallt vor allem ein Viertel der gesamten Steinkohlen- und drei Viertel der gesaniten Ztukerzproduktton Deutschlands. Darauf aufgebaut besitz es eine gute ertt- wickelte Eisenindustrie, sowie eine beträchtliche Kokstn- dustrie. In Verbindung damit beftehtals ertragreiche Nebenindustrie eine Bleigewinmndustrie, auch Silber wird in nicht nncrbcbliöeu Mengen gewonnerr.

fassen wir die Produktion der 23 rennst off Industrie, Eisenindustrie und Zinkindustrie znsammen,. so crchal- ten wir folgende Uebersicht für das 1. Halbjahr 1920: Brennstosfindnstrie 17 000 000 Tonnen 2 511000 000 Mark, Eisenindustrie 2 000 000 Tonnen 1834 000 000 Mark, Zinkindustrte (einföL Blei und Silber) 309 0Q0 Tonnen 692 000 000 Mark. . _ _ _

Kur ß-ihnthtditfirie ist nnö die Rrndnkiinn der Ver-

sernerunasverrteoe yrnzuzurerynen i^ren- uno van» merwerke, Drahtwerke, italtwaizwerte, Rohrwalzwerke» Konstrukttonswerkstätten, Maschinen-, Kleineisen- Ei- senblechfabriken u. a.) Sie betrug t I. 1919: 200 696 Tonnen im Werte von 322,7 Millionen Mark. Den Jahreswert der Produktion der oberschlesischen Berg-

den Mark für die Brennstofsiuöustrie, 4% MMarden Mark für die Eisenindustrie, 1% Milliarden Mark für die Zinkindustrie, also zusammen aus 11% Milliarden Mark für das Jahr 1920 berechnen.

Die schlesische Kohle ist u. a. sür die Bersorguus Berlins von größter Wichtgkeit: das bezieht die Hälfte seiner Steinkohlen aus Oberschlesien.

Zink wird in Oberschlesien seit über 100 Jahren hüttenmännisch im großen gewonnen: die Industrie Hai in den letzten Jahrzehnten einen bemerkenswerten Aufschwung genommen. Während des Krieges trat ein Rückgang ein, im ersten Halbjahr 1920 fand aber wie­der eine allerdings noch ungenügende Steigerung statt, so daß für das ganze Jahr 1920 eine Produktion von 90000 Tonnen erwartet werden darf.

Die Montanproduktion entfällt fast vollständig auf ein kleines Grenzgebiet, das die Kreise Tarnowitz, Tost- Gleiwitz, Gleiwitz-Stadt, Rybntk, Pleß, Beuthen Stadt' und Land, Hindenburg, Kattowitz Stadt und Land,- nigskütte Stadt und Land ganz oder teilweise umfaßt.

Die Bergbau- und Hüttenbetriebe fallen fast aus­schließlich in dieses Haupttnöustrieaebiet, von den Be-n trieben der Metallverarbeitung sowie der Industrie der Maschinen zwar nur 41 v. H., aber, die eigentliche« ! Großbetriebe. Die kleinere und Kleinindustrie ist da« aegen auch im übrigen Oberschlesien verbreitet, insbe*t sondere die Textilindustrie- die Nahrungsmittelindu­strie (Zuckerindustrie) sowie die Industrie der Steine und Erden (Zement- und KalfIndustrie).

Wie sich die Zahl der Erwerbstätigen eins öl. ihrer Angehörigen und Dienstboten auf die großen Berufs-- gruppen Land- und Forstwirtschaft, Industrie und; Bergbau, Handel und Verkehr verteilt, ist aus der Be­rufsstatistik ersichtlich. Nach ihr entfielen von der Ge-, samtzahl der Personen im Abstimmungsgebiet auf : Land- und Forstwirtschaft 482 000, Industrie und Berg­bau 907 000, Handel, Verkehr, Gastwirtschaft 160 000, Diese Uebersicht zeigt auch, daß, gegen zwei Drittel der.

Vriands Nechtfertigungsrede

über die auswärtige Politik der Regierung fortgesetzt.. Der Ministerpräsident Briaud erklärte, während der Beratungen über den Friedensvertrag habe eine inter- i alliierte Kommission die oberschlesische Frage genau ge­prüft und sei einstimmig zu dem Schluß gekommen, Oberschlesien Polen zuzusprechen. Auf Gegenvorschlag- Deutschlands hin habe der Oberste Rat den Interessen Polens entgegen eine Volksabstimmung zugelassen, um das Recht Polens zu rechtfertigen. Bei der Abstimmung aber hätten 180 000 in Oberschlesien geborene Deutsche mitgestimmt. Frankreich habe niemals die Absicht ge­habt, Polen Gebiete zuzuteilen, die den Deutschen zuge­sprochen werden nrüßten. Nach dieser Richtung hin fei er mit dem englischen Premierminister vollkommen einig. Oberschlesien sei niemals als ein rein deutsches Land angesprochen worden. Es sei keine gerechte Ab- stimmung, wenn man einen Unterschied machen wolle zwischen armen und reichen Gebieten, zwischen den Stimmen der polnischen Arbeiter und der reichen Deutschen.

Ministerpräsident Briand fährt fort, er sei beauf­tragt, den Friedensvertrag von Versailles anzuwendeN. Er wundere sich, daß man ihm Schwäche bei dem Ge­brauch dieses Instruments vorwerfe. Er habe alle Ver­pflichtungen gegen das Parlament, nämlich durch die Besetzung von Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort er- füllt. Abg. Tardieu scheine die Vergangenheit vergessen zu haben und nur an die Zukunft zu denken. Die für ein isoliertes Frankreich seien, hätten zu bedenken, 200 000 Mann ständen vor dem Industriegebiet, das innerhalb acht Stmröen besetzt werden könne. Es frage sich, was erfolgt sei, wen man nicht das Abkommen von London getroffen hätte, das die Interessen Frankreichs sicherstelle, nnö wenn er zurückgekommen wäre mit der Erklärung, Frankreich sei isoliert. Man sage, wem; man Frankreich vertrete, müsse man erklären: Ich will und wenn der andere sich nicht beugt, dann müsse man ihn brechen. Wenn er das getan hätte, dann hätte man ihm 8 oder 14 Tage später das vorgeworsen. Briand fährt fort, es sei ihm gelungen, die Einigkeit unter den Alliierten aufrecht zu erhalten. Er sei sicher, daß ihm das auch moraeu gelingen werde, selbst in der Frage von Oberschlesien.

Das französisch-polnische Geheiurabkomme«.

o* In der französischen Kammer hat Briand die er­wartete Erklärung über die oberschlesische Frage abge­geben. Aus der Erklärung geht hervor, daß Frankreich sich durch ein Geheimabkommen mit Polen gehandelt suhlt und sich dieser Tatsache unterwerfen muß. Briand teilte der Kammer auch die Forderungen der Note uw die er durch Vermittlung des französischen Botschaft?' 3 in Berlin hat überreichen lassen. Die 'deutsche Rea rung habe durch ihren Botschafter mütciien lassen, d ; sie die Grenzen nach Polen schließen, die Freiwkllige'. verbünde auslösen und die Blätter, die für die F«nrK- ligenformationen werben, mr StrafversolguM Hera ziehen lasten wolle. Reichskanzler Dr. Wirth gäbe ^ Beroflüht tutgen Oberschlesien gegenüber rnnegrHaUen Die Rede Briands dauerte .zweieinhalb Stunden &^