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^ersfeMer Kreisblatt^
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MMcher MMksse Mr SrK Krsis yersftl-
• Erscheint «öen Wochentag. ❖ der Bezugspreis be- : trägt i:n voraus zahibar, für sicrsfelü 7.50 Mark, : durch die Post bezogen 7.80 Mark, bei freier Au- : strliung ins Haus. <• druck und Verlag von Lutwig Zunks Buchdrückerej in Hersfeld.
Sir. 157
FreztLAg. Leo 8» Juli
1931
l Das Beulhener Blutbad
p Eine neue Schandtat des Jusurgente«.
Die Aufklärung der Vorgänge bei dem Einzugs M englischen Truppen in Beuchen, wobei auch leider wieder deutsche Menschenleben zu beklagen sind, hat insofern eine überraschende Wendung der Sachlage gebracht, als festgestellt wurde, daß polnische Jnsurgert- ten die Urheber des Zwischenfalls gewesen sind. Der Alarmschuß ist aus dem französischen Kasinogarten abgegeben worden, worauf Insurgenten auf die deutsche .Bevölkerung, die sich zum Empfang der englischen MUppen versammelt hatte, das Feuer eröffneten. -Durch die Schüsse der Polen sind auch die französischen Soldaten und der franzssischs Masor verletzt Lezw. getötet worden, die gegen die deutsche Bevölkerung vor- Mgen. Durch diese Schuldfeststellung erhält der Zwi- fchenfall eine ganz ändere Bedeutung. Die Franzosen Werden nun nicht mehr umhin können, ihren polnischen Freunden die Schuld an den bedauerlichen Ereignissen zuzuschieben und sie dafür verantwortlich 51t machen. Auf keinen Fall wird es ihnen aber möglich sein, etwa ein Verschulden der deutschen Bevölkerung aus Nr Sachlage herauszukontuieren. Der ganze Vorfall ist eine Auswirkung der ungleichen Entwaffnungsaktivir. Die Franzosen müssen nun selbst einsehen, wie ver-
DUAH Sie Schüsse
Soldaten und der
Mngnisvoll es war, sich bei der Entwaffnungsaktion von ihren „freundschaftlichen Gefühlen" für Korfanty leiten zu lassen, während die Entwaffnung des deutschen Selbstschutzes mit aller Strenge dirrchgeführt
wurde. Dies wird aber nicht Die letzte Bluttat sein, die die Insurgenten verübt haben. Sie werden auch weiter die Sicherheit in Oberschlesien gefährdLn. Ein ekla- ' ' ' "biel dafür ist auch, daß polnische JnsurgeA- fslowitz aus dem Hinterhalt auf englische ischosseK habem Sie sind von den Errglün-
Franrrekchs TiE«g M^W BeükhiMesfttzRTlMSA^
»-». Paris. (V. Z.) Dem „Journal" zufolge werden die neuesten Ereignisse in Oberschlesien in parlamenta- ttschen Kreisen mit großer Aufmerksamkeit »erfolgt. Wie aus dem Verhandlungsbericht des Auswärtigen Ausschusses der Kammer hervorgeht, hat sich auch der Ausschuß mit Der durch die - Ereignisse in Oberschlesielr und durch Die Ermordung des Majors De Montalegere geschaffenen Lage beschäftigt. Der Ausschuß hat es dem genannten Blatt zufolge für gut befunden, bei dieser Gelegenheit daran zu erinnern, daß energisch die vor einigen Tagen von ihm einstimmig gefaßte Entschließung über die „Sanktionen" gegenüber Deuffchland und Die Forderung einer Den Bestimmungen des Ver- sailler Vertrages entsprechende Regelung Der oberschlesischen Frage aufrecht erhallen wird.
Wiederaufnahme des Ferusprechverkehrs.
w Oppelu. Die Interalliierte Kommission hat die Wiederaufnahme des Fernsprechverkehrs zwischen Dem oberschlesischen Industriegebiet und dem übrigen deutschen Reiche genehmigt. Am Donnerstag ist nach sechs- wöchentlicher Unterbrechung das erste Ferngespräch mit dem Reiche ausgesührt worden. Beuthen und Königshütte sind zurzeit noch gesperrt.
Der Slo^alHe flufteilimgspkm iurüdigöogßn.
** Der „Daily Expreß" meldet aus Rom: Die italienische Regierung hat das dem Obersten Rate überreichte Sforzasche Projekt Der Teilung Oberschlesiens zurückgezogen. Die Regierung erklärt, ohne eingehende Prüfung das vorliegende Projekt nicht vertreten zu können.
Obersten Rat w fei«
Die Holzhäuserlieferuttg in Frage gestellt.
«M aus Paris verlaut«^ sollen die Verhangen über die Lieferung von Dauerhol^äusern gef tkrt fern, weil der von Deutschland geforderte Preis Unlöslichen Inlandspreis für Die gleiche Hers überschreite. Man will aber trotzdem gewisse Häuser kaufen, um Damit einen Versuch zu machen.
Aus dem besetzte« rechtsrheinische« Gebiet.
. ^' A" Mühlheim unö Duisburg haben die belgi und französischen Militärbehörden für den 18. weitere 820 Wohnungen für Offiziere in «^»^»mc. gefordert. Nirgends zeigt sich eine ________ die militärische Räumung des rechtsrheinischen Amerika nud der BersaMer Vertrag.
»-» Washmgton. p - ~' - —- ' -
lNs oer -üersLMer Vertrag.
sF. G. A.) Präsident Harding if Washington zurückgekehrt, um dt«
tantes Beispiel ten bei My"
Truppen geschossest habetr. Sie sind von den Errglün- -ern ergriffen und standrechtlich erfassen worden. Es ^gen folgende MÄvmrgest^sfi'^^^'7
^ - Die Schießereien die Tsit polnischer Insurgenten.
•* Der „D. A. 8>" wird aus Oberschlesien gemeldet: Nach den letzten Nachrichten ist Der Beuthener Zwifchen- fall als MKpolnischer Seite inszeniert 51t betrachten, wodurch Die Räumungsaktion der Insurgenten am letzten. Tage eine Reibung erfahren und Die Herstellung "Medlicher Verhältnisse in Oherfchlesien sowie die be-
’ TofseMich verschwindet Der Teilungsplan des Gra- Sforza für immer in Der Verseilkung. In der letzten Zeit hatte es den Anschein, als ob England doch
fen Sforza
schließlich geneigt sein würde, seinen bisherigen Stand- punkt in der oberschlesischen Frage, daß das Hohleühe- biet den Polen nicht ausgeliefert werben dürfe, gegen
biet den Polen nicht ausgelsefext werden dürfe, gegen Konzessionen Frankreichs mr Orient aufzugeben und die Ssorzalmie als Grenze anzuerkennem Eine solche Ldiung würde über mit dem Ergebnis der Volksab- stimmung in schärfstem Widerspruch stehen. Sie nähme auch keine Rücksicht auf die Zusammenhänge der oberschlesischen Wirtschaft, die ihrer Verelendung und Ver- nichtuilg entgegengehen müßte, wenn auch nur ein Teil
am Mittwoch nach Washington zurückgekehrt, um du Frredensproklamatiou mit Deutschland zu unterzeich nen und gleichzeitig die Wiederaufnahme der Beziehuw gen mit Deutschland vorzubereiten. Er wird auch be- züglich der Rückkehr der anierikanischen Besatzungs« ttuppen am Rhein Beschlüsse fassen. Der Präsident be. ffndet sich zwischen zwei Lagern, Die sich gegenseitig der Krieg erklären. Staatssekretär Hughes und mehreri Senatoren sncd für die Ratifizierung des Versailles Vertrages mit einigen Vorbehalten. Die Unversähn-: lichen wollen den Versailler Vertrag verwerfen.
Ausarbeitung eines Friedensvertrages dnrch Hnghes.
»^ Nenyork. sF. G. A.) Staatssekretär Hnghes ar-; bettet gegenwärtig an einem Entwurf eines Friedens-i Vertrages mit Deutschland. Der neue Vertrag soll auch'. Fragen allgemeiner Naiur, wie die Beschlagnahme deM oeutichen Eigentums in Amerika und die Beschlagnahme der deutschen Schiffe, sowie Die Frage der Verurteilung der Kriegsbeschuldigten enthalten.
Teutsche Anleihe in Amerika.
^ Neuyork. (F. G. A.) Jtl Finanzkreisen läuft das. Gerücht, daß Deutschland demnächst Amerika Eröffnun-; gen wegen Aufnahme einer Anleihe machen wurde.. Man glaubt, Deutschland wünsche, daß Die in Amerika: beschlagnahmten Güter einem aus deutschen und amerikanischen Vertretern gebildeten Konsortium unterstellt, werden. Diese beschlagnahmten Güter sollen als Ti- cherheiLfür die Aufnahme von 80 RJ";m^" ^-"— ^
Mgenteü unterbrochen werden sollte. Der »chutz, der die bedauerlichen Ereignisse in Beuchen ausloste, fiel aus dem französischen Kasino garten, woraus wie auf em Signal Schüsse polnischer Insurgenten aus einer SeNen- gasse in die Menge fielen. Von einem dreier polnischen 8 Me wurde der als deutschfreundlich geltende Major Montalegre getötet. Daß die ganze Aktion von pol- cher Seite vorbereitet war, ersieht man aus Aeusze-
de Montalegre getötet. Daß Die ganze Arcron von pm- nischer Seite vorbereitet war, ersteht man aus Aeußerungen des Besitzers der polnischen „Grenzzeitung", dw dieser in einem Restanrarlt am späten Nachmitag machte, in der er die ganze Aktion als von polnucher Seite gut eingefädelt bezeichnete.
Die Interalliierte Kommission zu den Vorgängen.
Eigene Drahtn. unseres Berliner M.-Mitarbeiters.
w Zu den Beuthener Vorgängen erlaßt Die Fnier- allierte Kommission eine Verlautbarung, daß der bei den Unruhen getötete Major ohne Zwei,el einem hn»er- kisiigen Morde zum Opfer gefallen sei. Dce Kugel sei »us nächster Nähe aus einem Revolver abgeseuert wor- dem Diese Bekanntmachung der Juterallrierten Kom- missiou scheint vor Der Leichenobdukiwu des Geröteten ergangen zu sein, denn Die Leichenöffnung hat ergeben, daß die Tötung durch eine Gewehrkugel erwlgt ist. Gewehre sind aber an dem kritischen ^age bestimmt nur in Den Händen von Polen und ^"'"u«'« aewe>en. weil Die deutsche Entwaffnung tats Rest in Den Städten durchgeh ^—
alliierte Kommission hat in Verfolg der Unruhen Die Airsweisung des Ersten Bürgermeisters Stephan von Beuthen verfügt.
Standrechtliche Erschießung von Jusurgente«.
w Der Mittwoch ist in Beuthen ruhig verlaufen. Es sind feine weiteren Verhaftungen erfolgt.
festen Truppen haben in Myslonntz Drei Insurgenten, die auf die einzicher" -----—.......
geschossen Untten, sta
Erweiterung des iWr-Avsschußss.
.^, Der Zwölferausschutz in Oberschlesien, der bisher in Otweln tagte, hat seinen Sitz nach Knttoimtz verlegt und beschloßen, sich durch Hinzuzichung von Vertretern der deutschen Parteien und Gewerkschaften au» dem et»- herigen Aufstaudsgebiet zu erweitern. Auf diese W>.i,e will Der Zwölserausschuß eine Gemmtvertretung Dir dem scheu Bevölkerung in Oberschlesien werden.
iranzofen gewesen, weil stich bis aus den letzten >rt wurde. Die Jnter-
enden Truppen aus dem Hinterhalt mdrechtlich erschießen lassen.
Reue Note der Reichsregierung.
^ Vor der Entscheidung des Obersten 3!ates über Oberschlesien ist am Dienstag eine neue deutzche Note Leu alliierten Kabinetten überreicht worden, m der nochmals der deutsche Rechtsanspruch nur Oberschleuen unter Berufung auf die Volksabstimmung mit aller Entschiedenheit vertreten wird.
Reise des Reichskanzlers nach Lberichlchen.
.M Reichskanzler Dr. Wirth und der preußische Mini- hCv de« Fuuerir Dominicus sind am Tonnervtag nach Breslau gefahren, um mit den slührern der poittlscheu Parteien und den Behörden eine Besprechlmg abzuhal- , ten Reichskanzler Wirth wird eine große polUstche ■ Rede halten, in der er die Verhältnisse in Oberschlesien in den Vordergrund stellen wird.
genseitige Ergüiizung fehlte. Nach der Sforzalinte sollte zwar ein kleiner Teil des Jildustriegebiets, nämlich das bergmännisch nahezu erschöpfte Gebiet in Gleiwitz und Tarnowitz bei Deutschland verbleiben, auch Hin- öenburg sollte Deutschland belassen werden, Dafür aber das reiche Kohlengebiet von Kattowitz, Königshütte, Beuthen und Den anderen deutschen Industriestädten Den Polen ausgeliesert werden. Dieser Plan kam sogar Den sranzösiscken Forderungen sehr nahe, Die dahin gehen: Die Kohlen den Polen, das Rübenland Den Lettischen. Es wäre zu wünschen, daß Die neue italienische Regierung dieselbe Haltung einnimmt, wie das italienische Militär in Oberschlesien, und es grundsätzlich ablelmt Derartige Pläne zu unterstützen, Die Dem Recht und dem BolkSwillen Hohn sprechen, und dafür eimritt, daß das gesamte oberschlesische Gebiet auf Grund Der Volksabstimmung und seiner ökonomischen Zusammengehörigkeit bei Deutschland verbleibt.
Loucheur über die Neparationsverhandlungen
■h- Ueber die Erklärung Der frarizösischen Regierung vor der Senatskommission wird noch gemelDet: Lon- cheur erstattete Bericht über Die Wiederausbauverhand- ningen mit Den deutschen Vertretern. Er hob besonders hervor, daß Die in Wiesbaden begonnenen und in Pa- ri<t fortgesetzten Verhandlungen eine Klärung der Lage berbeigefübrt hatten und beschwichtigte die Befürchtung, Die Sachleistungen Deutschlands würden einen so großen Umfang an nehmen, daß Frankreich trotz Der Wie- derberstellungsverpftichtungelk Der Schuldner Deunch- lands würde, mit Dem Hinweis darauf, daß die ^acb= leistnugett nur ^ der jährliw uon Deutschland an Frankreich zu zahlenden Reparationssumme erreichen dürfe.
^ Paris. (B. T.) Briand und Louchenr sprachen sich am Mittwoch vor Den Sengtskommissionen für Die Finanzen und Die Außenpolitik über die Verhandlungen mit Deutschland, über Die Orientpolrtik und Den Krach der chinesischen Bank aus. Die Sitzung dauerte fünf Stunden. Die Vorsitzenden der Kovlmimonen gingen auf viele Einzelheiten ein, über Die genaue Auskunft wünschten. Ueber Die Unterhandlungen in Wiesbaden sagte Louchenr etwas mehr als in Dem halbamtlichen Bericht steht, in dem gesagt wird, daß mc Verhandlungen vorläufig noch an Dauern und erst in der iiiicbfteu Zeit zu Ende gehen. Louchenr schilderte das Sintern, das er mit Dr. Rathenau über Die deutschen Lieferungen und über die Bezahlung ausgearbei- tet bat. Er legte Wert Darauf, zu erklären, Saß die Einkäufe tu Deutschland nicht durch den französifchen Staat direkt erfolgen, sondern nur durch Die Vertretungen, Die in Frankreich und Deutschland geschaffen werden. Louchenr sagte, dgß Die Verhandlungen noch nicht beendet sind, deutete aber an, daß von der Lieferung der Holzhäuser Absiaud genommen werden müsse, weil die Preise zu hoch seien.
Die Zwangsmatzuahmen.
w Rotterdam. Reuter meldet, daß über die Aufhebung Der „Sanktionen" zwischen Den alliierten Kabinetten noch keine Bervättdiguna erzielt worden sei. Die end-
wollen die Prcvatvanttü emer sotchen Lösung zu- stimmen.
Das deutsche Eigentum iu Amerika.
** Paris. (T. A.j Der „Neuyorker Herald" meldet: Die Freigabe des deutschen Vermögens in den Vereinigten Staaten ist nicht vor Mitte Juli zu erwarten. Die Höhe der deutschen Guthaben soll eine gewaltige sein und mehrere hundert Millionen Dollar betragen. Das Urteil im proteU Slenger-Crulius.
In dem Prozeß gegen den (Generalleutnant Stenge« und den Stator Erusius hat das Reichsgericht folgendes Urteil gefällt: Generalleutnant Stenger wird freige-
fprochen. Major Erusius wird wegen fahrlässiger Tv- .. .ig zu 2 Jahren Gefängnis und zum Verlust des chts zum Trage» der Offiziersunisorm verurteilt, im rigeit freigesprochen. Die Nntersnchnngshaft wird an=
tun!
Rechts zum Trugen vor suTJioieisumTvti« ucruticur, iu übrigen freigesprochen. Die Nntersnchnngshaft wird an gerechnet.
Kundgebungen in Leipzig.
Eig. Draht«, unseres Berliner M.-Mitarbeiters.
*» Als General Stetiger mit seiner Familie im Auto das Reichsgericht verließ, wurde er Menge, die sich aus Angehv
von der angcsam-
melten Menge, die sich aus Angehörigen aller Berufs- stände zusammensetzte, mit lauten Hurrarufen empfangen. Der General richtete sich im Auto auf und dankte sichtlich erfreut mit der Hand. Als die vier französischen Kontrolleure im Auto folgten, erschollen laute Pfuirufe. Die französischen Herren nahmen die Rufe mit spöttischem, verächtlichem Lächeln auf, namentlich der General- advokat Matter, der sich ganz im Auto aufrichtete und die Menge fixierte. Sehr richtig bemerkte die „D. A. Z." hierzu: Daß dem General Stenger von vaterländisch gesinnten Deutschen eine freudige Begrüßung zuteil wurde, ist selbstverständlich. Verständlich am Ettde auch, wenn gegenüber den französischen Vertretern, in denen man den französischen Haß und Vernichtttttgsivillen verkörpert sah, der seit Jahren aufgespeicherte GrUnni zur Entladung kam. Aber wir müssen begreifen, daß derartige Angriffe auf Personen, die als solche jedenfalls nicht für die dem deutschen Vaterlands zuteil gewordenen Bedrückungen verantwortlich gemacht werden können, uns nur neue Schäden und Demütigungen bringen
gespeicherte (Grimm inen begreifen, daß die als solche jedenfalls
können.
Reue Kriegsbeschnl-igieuliste.
»-, Stach einer Meldung Der „Reuen Straßburger Zeitung" finDlhoH Frankreich auf Die zweite Liste Der deutschen Kriegsbeschuldigten 110 Samen gesetzt worden.
Der „Temps" über das Leipziger Urteil.
w< Genf. Der „Temps" meldet zu Dem Urteil des Leipziger Reichsgerichts gegen den General Stenger, daß Die französische Regierung an ihrer Forderung, die Deutschen Kriegsbeschrilöigteu vor einem alliierten Gericht abzuurteilen, festhalte. Ob die Aburteilung der auf Der zweiten französischen Kriegsbeschuldigtenliste stehenden Deittscheu vor einem alliierten Gericht erfolgen solle, würde der Oberste Rat in seiner demnächst stattsittdeuden Sitzung entscheiden.
Der mutmaßliche Mörder Gareis'.
^ Münckeu. Der mutmaßliche Mörder des linab- hängigen Führers Gareis ist in der Person feines Be-