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Reisfelder Tageblatt

KersfekS« Kreisblatt'

! Nachlaß. » Zur die Schriftieitung vecantwoctlich ;« * r j» > <

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Nr. 176

Sonnabend, den 30. Juli

1931

akyenau der Wiedersusbau

U Retchsminister Dr. Rathenau hat im Reparatious- MsschUtz seine angekündigte große Rede gehalten, in »er er sich zunächst über die Art der deutsch-französischen Werhandlungen verbreitete. Wie das Wiederaufbauge- stchäft auf die deutsche Volkswirtschaft einwirken wird, gebt aus folgendem hervor: Das Wiederaufbaugeschäst itn Frankreich ist mit großen staatlichen Mitteln und Entschiedener Energie gefördert worden, aber zweifellos mt es auf verschiedenen Gebietest noch nicht soweit vor- fgeschritten, als es den Wünschen der Geschädigten ent­spricht. Insbesondere ist von 600 000 Häusern, von chenen 300 000 beschädigt und 300 000 vernichtet worden -sind, nur ein verhältnismäßig kleiner Teil wieder auf­gebaut worden. Wir können also wohl damit rechnen, daß auf den Umfang der Lieferungen das eigene Jnter- iesse der Geschädigten wirken wird: Die französische Re- -gierung hat ihrerseits den Wunsch, das Wiederaufbau­geschäft in wenigen Jahren zu beendigen. Ich möchte l^ jedes Optimismus enthalten, aber ich glaube, daß Sieles ganze Verhandlungsgeschäft für die deutsche Volkswirtschaft von entscheidender Beveninng ist, denn einmal ist die Umwandlung von Goldleistnngen in Sachleistungen für uns unentbehrlich und auf der an­deren Seite ist es von Bedeutung, wenn wir neben den .schweren Leistungen, die wir in den nächsten Jahren zu tragen haben werden, mit Beschäftigungslosigtelt zu kämpfen haben werden. Was den wichtigsten Punkr der -------- ' lich den Index, so r 'ch volks-

mi

ganzen Bestimmungen betrifft, nämlich den Index, so liegt es schon heute so, daß fast überall, wo sich volks­wirtschaftliche Kräfte regen, auch die Einsicht ourchge- Ehrungen ist, daß mit diesem Index und mit Bonds und i Provisorien, die auf ihm beruhen, außerordentlich wenig anzufangen ist. Ich vertrete den Standpunkt, daß man jeden Versuch mache» muß, die Leistungen, die uns am- erlegt worden sind, tragbar zu rnachen,. und ich bin weiterhin der Meinung, daß wachsende Erkenntnis auf der Gegenseite uns diese Arbeit erleichtern wird. Die erste Aufgabe ist die Sicherung der Erfüllnug. Das, was mir übernehmen, ist eine Verpflichtung von Land zu Land. Es ist eine Vervslichtung, die nur übernom- 5 utett werden kann, wenn sie durch den Willen und , die ^ Eraft des Landes, das sich dazu verpflichtet bat, g- - wr- *t«1»gfM¥. w wir uns verpflichten, sind nicht freiwillige Leistungen von Einzelnen, sondern Leistungen, die aus dem. schwe­ren Friedensdiktat herrühren. Diese Leistung wird aus den Einkünften des Deuffchen Reiches bezahlt, die es von seinen Steuerzahlern empfangt. Wir tounen es nicht rechtfertigen, wenn einzstne Landesteile,. einzelne Länder oder einzelne BeruMtände bei diesen Leistun­gen zu kurz kommen, wett» beispielsweise nur die Groß- industrie leistete, nicht aber das Handwerk, die Klein- industrie und der Handel. Es muß eine möglichst gleich­mäßige Verteilung nach den Ländern sowohl wie nach den Berufsständen erfolgen. Es wird also notwendig sein, die Leistungsverbande zu einem Selhstverwql- inugskörper zusammenzuschlietzen, der alle Leistungs- verbände sowohl her Länder wie die gewerblichen Ver­bände enthält. Wir in Deutschland haben ein wesent-

Mes Interesse an der allgemeinen Umwandlung von Goldleutungen in Sachleistungen, und zwar nicht nur Frankreich gegenüber. Es briwi sich die Bahn für die Erkenntnis, daß die Abmachungen m irgendeiner Form für uns tragbar gemacht werden müssen, daß rhre Trag- barmachung nicht weniger und mchr mehr bedeutet, als die Ueberwindung der gegenwärtigen Konsum- und Produktionskriseder Welt und die Ermöglichung eines gemeinschaftlichen wirtschaftlichen Ausbaues.

Der gigantische WieSeranfba«.

w Ru der großen Rede des Wiederaufbaumtnisters Dr Rathenau äußern sich die Berliner Morgenblätter «ch nicht.NurdieDeutsche Allgem. Zeitung" schreib : Di? Rede, die der Wiederaufbauminffter im Neichswirt- fchaftsrat über den Wiederaufbau Nordfrankreims ge- balten hat, ist für die deutsche Außenpolitik von ebenso weittragender Bedeutung wie für.die deutsche, Botks- wirtschaft. Minister Rathenau zeichnete in großen- EN ein klares Bild des gigantischen Wiederaufbaues, durch den Deutschland seinen Willen, das zerstörte Nord­frankreich durch Sachleistungen wi^er aufsubauen, zu Leweisen gewillt ist. DieierPlan wirdfür die deutsche Volkswirtschaft auf Jahre hinaus Richtung gebend seim

MmisterraL in Paris.

iw- In dem am Donnerstag in Paris'gehaltenen Ministerrat gab BrtanS einen Ueberblick über die diplo- -ninfifcfie Laae. besonders über Oberschlesien. Da die Regierung durch derr französischen Mtschaster informiert worden war, daß die englische Regierung erst über die von der französischen Regierung üestellten Bedingungen beraten werde, wurde beschlossen, a^ ^

einen neuen Ministerrat abzuhalten und über die eng­lische Note zu beraten.

Englands feste Haltung.

^ Am Donnerstag fand in London eine ztveite Ka- , btuettssitzung statt, deren Ergebnis einemne Rote an Frankreich ist. Der Wortlaut dieser Notewird verof- feirtlicht werden, wenn sie sich in den Händen Briands befindet. Der Vertreter der ,,8W$^

fgbrt dazu, daß England an seiner Auffassung tut Vitn= A festÄte Me Entscheids Wer Trupvenvcrstär- kurrgen in Oberschlesien müsse von den Alliierten ^metn- sam gefällt werden, falls nicht unzweifelhaft die Not­wendigkeit einer sofortigen Verstärkung nachgewiesen werde.

Noch keine Entscheidung über Oberschlesten.

m Berlin. Die Reichsregierung ist in den Besitz einer Mitteilung gelangt, wonach in der oberschlesischen Frage noch keinerlei Festlegungen der alliierten Regierungen auf Bestimmung der Grenzlinien _ erfolgt sind. Die unterrichteten Stellen bestreuen, daß schon irgendwelche bindende Beschlüfle der Alliierten vorliegen können. Die englische Regierung hat in den letzten Tagen der Pariser Botschasterkonferenz nochmals eine Zuiammen- stellung derjenigen Dokumente zugehen lassen, tue sich eng an das Resultat der Volksabstimmnug in Ober­schlesien anlehnem

Eine Beratung der alliierten Länder.

w Berlin. Zu den bevorstehenden Beratungen der alliierten Regierungen sind dre Botschafter Englands und Frankreichs in Berlin nach Paris berufen worden. Ueber Berlin sind auch acht Mitalreder der Jnteralltter- ten Kommission in Ovpeln nach Paris gefahren, dar­unter zwei englische Streis.kontrolleure.

Die Tagung des Obersten Rates.

** Genf. Nach demJournal" wird infolge der län­geren Dauer der SachverstauSjgenberainngen die Sit­zung des Obersten Rates voraussichtlich erst in der Zeit rom 10. bis 15. August stattsinden können.

Amerika und der Oberste Rat.

London. Die diplomatischen Vertreter Amerikas in Europa haben an den Präsidenten Harding eine Bar­schaft gerichtet, worin mit Rüttsichr auf die ernste Lage in Errropa gebeten wird, den amerikanische« Botschafter t« London an der Tagung des Oberstetl Rates teilnehmen

zu lassen.

Rock keine frauaüsrsche Antwort.

»* Berlin. Eirre Antwort der französischen Regierung auf die deutsche Oberschlesien-Note ist in Berlin, »och «ichi eingeganaeu. Die Pariser Meldungen, daß die Antwortnote Frankreichs kertits Paris rerlasserr hätte, wird in Berliner amtlichen Kreisen als nicht richtrg an­gesehen, tveil der ArMzösische Börschafker erst kurz-na» weitere Erläuterungen über die ven-.sche Note im Aus­wärtigen Amt e-ngebolt hat.

Immer noch die Truppeuverrtärkungen.

A.'- ne-e am Dastuersma abgil Ä -nen englischen

Dominions teilnahmen, wurde zur allgemeinen Ueber- raschlina auch die Frage der Truppenverstarkungen nach

Oberschlesien wieder vorgebracht.

Warnung an die J. A. K.

An die tilteralltterte Kommission hat der deutsche hutz für Oberschlesien am 97. Juli ein Schreiben unverminderte Bedrohung iet= Furcht der Deutschen vor einem - - ; Solidarität

Ausschuß für Oberschlesien gerichtet, worin auf die un tens der Polen, auf die S,----- , -

neuen Aufstande und über die französische mit den Polen hingewiesen wird. In dem Schreiben wird ferner die sofortige Entscheidung der oberschlest- schen Frage gefordert.

Gegen die Abgabe von Waffen.

Laut einer Verordnung des Reichswehrministe- rintus mehren sich die Fälle, in denen Zivilisten an die

lercm-

riums mehren sich dre Falle, tn denen Zivilisten a Truppenteile des Reichsheeres mit der Bitte, st treten, ihnen Waffen und Ausrüstungsgegenstands für. die Bildung von Grenzschntz-Organifatronen für Ober- schlesien zrl überlassen. Das Reichswehrmruisterium verbietet die Abgabe von Waffen und sonstigen Gegefl- ständen und macht darauf aufmerksam, daß es sich bet diesen Gesuchen meistens um linksradrkale Personen handle, die sofort feftzmlehmen seien.

Ein deutscher Kapitön.

Kiirzltch wurde tm vonoonci eingeweiht. König Georg nabi teil, und die im Hafen liegend«

Krirzlich wurde im Londoner Hafen ein neues Dock einaeweM König Georg nahm an der Einweihung t® üegenöen Schiffe hatten, mit

ffi»Ä»^ &sa&,s?sft® 'wMSÄ^ sti Infolge der Weigerung schickte die Behörde einen -wetten Vertreter, der jedow auch ergebnislos wieder weggehen mußte. Am nächsten Morgen kam als dritter Vertreter ein hoher Hasenbeanster und sagte,Kapitän, slaaaen Sie. Es liegt in Ihrem Interesse.^ Sie setzen ite&Ö%nft nur Unannehmlichkeiten aus. .Was soll die Wutaeruna? Der Krieg ist vorbei und die alten Dmge muß man vergessen"Sehen Sie," sagte der Kapitän, das wollte ich hören. Der Krieg ist vorbei. Schön. Nun sorgen Sie dafür, daß meine Mannschaften genau so ftet an Land gehen dürfen wie d^ ltener, Spanier, Chinesen nnd Neger. Wenn Sie das veranlassen, dann will ich ^kort über die Toppen flag- nen" Der Beamte entfernte sich. Natürlich blieb es bei dem Landungsverbot für ^^^'" S^ fpr ^iiritsttt floctfitc ntc6t 5ltn irniyftcit x^göc wuruv der Kapitän zum Passant geladen. Bifber hatte er un- hpfrfirüitfteu Landverkehr, aber jetzt wurde diese Erlaub­nis auf sechs Uhr abends beschränkt. Lächelnd bemerkt K Kapitän:Sie können ruhig vier Uhr schreiben, denn dann sind die Geschäftsranme in der Stadt ge­schlossen, nrld zum Vergnügen besuche ich die Stadt grundsätzlich nicht."

ier die Toppen flag- Natürlich blieb es

und un-

politit und Hunger.

Die Nachrichten aus dem russischen Sowjetstaate sind so furchtbar und grausig, daß einem die Worte fehlen, um sie in ihrer ganzen Entsetzlichkett lmederzugeben.

Wenn da von Heuschrecken und Baumrrnde die Rede W die als Nahrung dienen müssem wenn mau erfährt, sag Bieh und Aas gierig von den hmrgeenden Massen ver­schluckt werden, und der kleinste Bissen Brot unorrtiH- bar ist, daß eine MislMrng von Wurzelmebl, gemGie-- neu Vichknochen und Lehm Ersatz bilden, daß 20 Mil­lionen Menschen vor dem Hungertods stehen, so ist esi wahrlich genug, um zu begreifen, daß im chemältgM- Zarenreich das große Sterbe« eingesetzt hat. Hunger^ Typhus und Cholera sind draus und dran, Europas a» Zahl größtes Volk zu vernichten.

Und die Sowjetdiktatoren erheben ihre bstrenden Stimmen, zuerst bei den komumnisitschen Brüdern ist Europa und Amerika, dann aber auch weiterhin bei al­len anderen, auch bei denen, die sich nicht dem Sowjet­stern auf Gnade und Ungnade ausgeliefert haben. DeS-' halb hat man auch in das Moskauer Hilfskomitee für Sie Hungergebiete einer der früher genannten Persön­lichkeiten aus dem eheumligen öffentlichen Leben Ruß­lands und aus derprovisorischen Regierung" Männer^ ausgenommen, wie den ehemaligen Vorsitzenden ter Reichsduma, Golowin, den früheren zaristischen Mini­ster Kutler, sowie den gegenwärttg eine Strafe verbü­ßenden Vorsitzenden des früheren Zentralgenossenschafts- verbandes Korobow. Diese Ernennungen haben großes Aufsehen erregt. Die Eingabe, die der frühere Kerenski-- mintster Prokopowitsch an den Rat der Volkskommissare < richtete, wurde in Petersburg ebenfalls lebhaft erörtert. Dasunpolittfche" Gepräge des Komitees betonte auf der konstituierenden Versammlung des Hilfskomitee auch Kamenew und erklärte, daß alle Fonds und znw Linderung der Hungersnot bestimmten Lebensrnittel uumnschränkten Verstigung gestellt werden sollerr.

Die Politik schweigt aber. Nur die deutfchen Sw mit nisten und Unabhängigen wollen von einerbefon-' deren Hilfe" der sozialisttfchen Parteien wissen, was »oW den Mehrheitssozialdemokraten aber abgelehnt wurden da diese den unpolitischen Charakter erkannt haben, derr die Hilfsakttott für das' hungernde Sowjetrutzland an­geblich bat. Angeblich, denn es steht noch immer nicht fest, welches eigentlich die Wirkungen der Hungerkara- strophe sein werden. DerSozialistische Bote", ein irr Berlin erscheinendes Organ der Auslandsvertretung der ko^^ald-Mssi-stt-chev Ärtz^itervsrütt REa^dS. OritttfB ffwrrenft?inrtwmmtr. . .-7:r XTTCtr " M| vertretenden Volkskommissar Brjuchanow gesandt habe« soll. Aus ihm geht hervor, daß Trotzki seit einiger Zeit in dem Dorfe Archangelskoje bei Moskau, von bewaff­neten Leuten umgeben,Lanbluft" genießt, d. h. in V«^ bannung lebt. Also ein Sieg des Sowjetrevisionismus! über die radikale Richtung. Ein Triumpb Lenins über! seinen ärgsten Widersacher. Der Hunger scheint in Sow-- jetrußland merkwürdige Folgeerscheinungen zu zeittgen/

Elenb nnd H«uger in Rstzlavd.

k* Helsingfors. In Petersburg ist für die Beanrren-j besoldung ein neues Projekt ausgearbeitet, das auch bei der Moskauer Zemralregierung eine Nachahmung fin­den soll. Da die Beamten gegenwärtig nur ein gerin­ges Gehalt beziehen, beabsichtigt der Entwurf, die Ge­hälter um das Zwa«zigta«sendsache (?) z« erhöhe«. In Rußland kostet ein russisches Pfund Wurst 30 000 Rubel Die Bevölkenmg gibt stet? der törichten Hoff­nung hin, daß Petersburg demnächst zur freien Stadt erklärt würde. Die Engländer würden ihr eigene Mi­liz mitbringen und die Versorgung der Stadt überneh­men. Petersburg leidet sehr unter der großen Hitze und unter einer ungeheuren Fliegenplage. deren Mas- fenauftreten auf die trostlosen sanitären Zustände tn der Stadt zurückzusühren sind. Es werden Bittgottes­dienste abgehalten. um Hunger und Dürre zu ver-

mindern.

Maßnahme« gegen den Hunger.

» Riga. Ein hier erscheinendes Organ der Sowjet- ößter Sympathie einen Bor- Staatssekretärs Hughes, der rktion für die Kinder nnd I«- > durch ei« amerikanisches

schlag des amerrkani

die Einleitung einer t validen in Sowjetrn- __ ..... I Hilfskomitee augeregt hat. Statt emes eigenen ameri­kanischen Ilpparates soll die Lebensmittelverteilung durch das neugebildete Hilfskomitee übernommen werden. Dieses bereitet beretts die Entsendung einer Auslands- delegatton vor. Unabhängig davon erfolgt die Entsen­dung Maxim Gorkis im Spezialauftrage der so wiet- regtsrung als Bevollmächtigter Des Berpflegungskom-

missariats.

Das große Sterbe« i« Rußland.

**. Eine Meldung aus Reval besagt, daß in Peters­burg, Kronstadt und in den an Finnland grenzenden Gebieten der Belagerungszustand'verhängt worden ist. Die PetersburgerPrawöa" berichtet, daß die Men- blickltchen Lebensmittelvorräte bei einer Herabsetzung der Ration um 50 Prozent noch für drei bis vi«Po- Seit ausreiche. Jp den beiden letzten Wochen sind tn Petersburg an TripHus und Cholera 42 500 Personen erkrankt und 5200 gestorben.

Gegenrevolution in Rußland.

DieDaily Mail" meldet aus Moskau: Die Regie­rung bestätigt, daß im Gouvernement Smolensk eine gegenrevolutionäre Bewegung ausgebrochen ist. Ei-'r etwa 50 000 Bajonette zählende Armee ist tm Dordr- gen auf Zentralrutzland. Auch in den Gouverneu-er Charkow, Cberson und Jekaterinoslawchaberr die r- bolschewisten größtenteils die Macht an sich gerissen.

Eine Kundgebung Gerhart Hauptmanns.

w Gerhart Hauptmann richtet soeben aus Anegend.

an den amerikanischen Journali,ten Frank S. Ma -t