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Me. ISO

MorMg^ dem M- August

10^1

Die Anrufung des Völkerbnndss

Die letzte E«tscheidu«g beim Oberste« Rat.

WeMt von vornherein die Auffastung, daß angesichts der großen Meinurlgsverschieöellheiten innerhalb des Obersten Rates eine Einigung über Oberschlesien nicht MstMdekommen würde, sehr berechtigt war, so ist die Nachricht von dem Beschluß, die Angelegenhelt dem Völ- Mbundsrate zu unterbreiten, doch etwas überraschend gekommen. Aus diesem Beschluß kann man ohne wei­teres auf die scharfen Gegensätze schließen, die zwischen Briand einerseits und Lloyd George und den Bertre- iern der anderen Mächte andererseits bis zuck Schluß bestanden haben nnd die sich trotz der Meldungen der Pariser Blätter von demlächelnden" nndheiteren" Lloyd George nicht haben überbrücken lassen. Inter­essant ist auch vor allem, daß die Anrufung des Völ- kerbunösrates unter Bezug auf Sie Artikel 11 und 12 des Versailler Friedensvertrages erfolgt, die die Anru- B des Völkerbundes in den Fällen einer Krteasdro- t zwischen Bundesmitglieöern regeln. Diese Tat- berechtigt wohl zweifellos zu dem Schluß, daß die Zerwürfniffe innerhalb der Entente viel größer sind, als aus den Meldungen der gegnerischen Presse heraus- zulesen war.

Englische Blätter, wieDaily Expreß" undDaily Telegraph, wollen wissen, daß zwischen Frankreich und Polen ein Geheimabkommen bestehe, auf Grund dessen Briand von seinem Standpunkt nicht abgehen er. Briand soll Lloyd George über die militärischen, ziellen und industriellen Slbmachungen Frankreichs mit Polen in Kenntnis gesetzt und erklärt haben, daß ex in der oberschlesischen Frage England keinen Zoll Boden nachgeben könne, ohne vorher die Kmnmer be­fragt zu haben. Ob diese Meldung zntrifft oder nicht, ist für die Beurteilung der ganzen Sachlage nicht von ausschlaggebender Bedeutung, aber dennoch ist sie sehr interessant und' verdient eine besondere Beachtung: denn das Ziel der französischen Politik im Osten geht dahin, den Polen das oberschlesische Industriegebiet auszulte- fern, um es mit Hilse des französischen Kapitals zu ei- Mer französischen Interessensphäre zu machen und Deuischlands Wiederaufbau und Aufschwung in wirt­schaftlicher und politischer Beziehung dauernd zu ver- Hjnöern.

Wir haben bereits gestern darauf Hingewieserc. Saß durch die dilatorische Behandlung der oberschlesischen fahrMM Sie Sscherleit, Ruhe und OrdnunS in Ober- schlesien wieder wachsen. Durch die Anrusirng des Völ­kerbundes wird diese Gefahr noch vergrößert, weil die Entfcheidung dadurch noch weiter hinausgezögert wird. Wie man inminunt, wird der Bölkerbundsrat am 25. August Msümmentreten. Wenn es auch kaum möglich sein dürfte, daß er früher tagen kann, so steht aber auch dieser TSrmln noch nicht genau fest. Was diese Hinaus- zögerung für die schwer geprüfte deutsche Bevölkerung ObeÄchlesiens bedeutet, kaun mmt in Anbetracht der Bedrohung von polnischer Seite aus leicht verstehen. Zwar haben die Polen in Oberschlesien selbst nicht mehr den Anhang wie bei dem letzten Aufstande, aber jenseits der Grenze wird von polnischen Militärs ein neuer Ein­fall planmäßig vorbereitet. Die Gefahr für Oberschle- fien ist also wieder sehr groß, und man muß mit allen Möglichkeiten polnischersefts rechnen, weil die Polen durch die Einförderuna eines Gutachtens des Völker­bundes auch ihre letzten Fälle wegschwimmen sehen. Ge­wiß lassen die bisherigen Entschefdungen des Völker- bmrdcs keinen Optimismus für Deutschland zu, aber hier ist das Recht so klar auf unserer Seite, daß anch der Völkerbund alsoberster Hüter des Rechts" sich zu- mtnften Deutschlands aussprechen muß. Es ist ihm von den Schöpferstaaten in diesem Falle jedoch nur die Rolle eines Begutachters zugedacht worden, aber dennoch kann sein Votum nur entscheidend für die endgültige Rege- lung sein. Was dann wird, müssen wir abwarten!

ließet die Bedeutung der Gutschsidung. über Oberschlesien drahtet uns unser Berliner M -Mit- arbeiter noch folgendes: _ ,

»> In dem Beschlrrß des Obersten Rates, die ober­schlesische Angelegenheit an den Völkerbund, zu verwei­sen, liegt ein wertvolles Bekenntnis, daß die vberichlc- sische Frage nicht nur eine dentsche, sondern darüber hinaus eine europäische und damit eine Frage der gan­zen Welt ist. Gegenüber einer inoffiziellen Havas-Mel- bmm, daß die Entscheidung des Völkerbundsrates nn- bedingt sein würde, ist im offiziellen Wortlaut des Be- schlusses gesagt, baß der Oberste Rat mir ein Gtttachte« über die' Grenzlinien zu hören wünsche. Nach diesem Wortlant bleibt also der Oberste Rat die letzte Euüchei- dnngsiustauz. In dem Beschluß wird der Bölkeobuuds- rot giMten, das Verlaugeu als dringlich zu betrachteir, was angesichts der Bestimurnug des Artikels 12 de» Friedensvertrages, wonach der Völkerbund für den Be­richt auf einen Schiedsspruch sechs Monate Zeit bat, »ebr wesentlich erscheint. Die oberschlesische Frage darf mt= ler keinen Umständen noch weiter verschleppt werden.

Der Wortlaut des Beschlusses.

Die Resoltttion, die der Oberste Rat auf Grund von Artikel 11 und 12 des Völkerbundsstatuts gefaßt hat, hat folgeiiden Wortlaut:

Der Oberste Rat hat beschlossen, bevor er über dir , Grenzfestseüung zwischen Deutschland und Polen auf Gennd des Artikels 88 des Friedensvertrages entschei­det, die Schwierigkeiten, die bei der Feftsestuug dieser

Grenze entstanden breite«. Der Obei

die G

ze entstanden sind, dem Bölkerbundsrat zu ««ter- «. Der Oberste Rat wünscht ein Gutachten über ire«zli«ie z« hören, deren Bestimvm«g den alliier- md assoziierten GrobwSchten obliegt. In A«be- . der Lage in Oberschleste« wir$ der Völkerbunds-, sebete«, dies Verlangen als sehr dringlich zu be-

Die Treiber Vrianss.

M Rotterdam. Nach einer Blätiermeld ris hat Briand am Donnerstag eine Anza und Deputierte empfangem Ueber Sie UuterreSu: verlautet, saß Briarw von den Senatoren und Dep: tierten aufgefordert wurde, den französischen Stand-- Punkt hinsichtlich Oberschlesiens nicht aufzugebem

Die Anffafsung i« Berli«.

aus Gm

stischen Behörden der verschiedenen beteiligten Länder zu ersuchen, daß ihre Beamten, die den Verhandlungen vor dem Reichsgericht in Leipzig beigewohnt haben, Vorschläge über die einzrinehmende Haltung machen.

Ueber den Verlauf der letzten Sitzung wird noch gemeldet: Lloyd George erklärte zu Beginn der Sitzung, nachdem Brianö als Vorsitzender den Vor­schlag eingebracht hatte, die oberschlesische Frage an den Bölkerbmrd zu überweisen, die englische Regierung sei mit dem Vorschläge einverstanden. Donnerstag abend hätten die englischen und italenischen Sachverständigen anerkannt, daß hierin Sie beste Lösurrq liege, dem Streit ein Ende zu machen, aber es handle sich nicht um eine Meinungsverschiedenheit zwischen England und Frank­reich. Die ttalienischeu Sachverständigen und auch der japanische Delegierte seien derselbe:: Ansicht wie die eng­lischen Sachverständigem Damit sei keine Kritik an der Haltung Frankreichs und seiner Sachverständigen aus­gesprochen. .^s müsse aber mit Nachdruck betont wer­den, daß EMland, indem es sich der französischen Auf­fassung widersetzte, nicht allein dastehe. Die Schwierig­keiten in der Frage rühren nicht von der Frage selbst her, sondern von der Nervosität der öffentlichen Mei- mtn& Der Oberste Rat habe sich einer bestimmten Auf­fassung genähert, nur Frankreich habe eine andere An­sicht. Deshalb sei es angebracht, daß die Frage vor ein anderes Tribunal gebracht werde, um zu einer Lösung zu kommen. Der Beschluß, die Frage an den Völker- bundsrat zu verweisen, sei nicht nur Sache eines, son­dern der Gesamtheit der im Obersten Rat vereinigten Staaten.

Hierauf erklärte Briand, Frankreich werde die Ent­scheidung des Völkerbundes ohne Vorbehalt annehmen.

Lloyd George abgereist.

Lloyd George ist Freitag vormittag um 11% Uhr aus Paris :rach London abgereist.

Ueberweisung ans Vorschlag Lloyd Georges.

«' Die Ueberweisung der oberschlesischen Frage au den Rat des Völkerbundes ist auf -PranlassuM Lloyd ^«veSaffenW

schlesiens gefaßt worden sei. Er schlug deshalb Vrimid vor, daß der Oberste Rat noch einmal zusammentreten sollte, um die Ueberweisung der oberschlesischen Frage an den Rat des Völkerbundes zu beschließen und fer= «er, daß hiernach die oberschlesische Frage an die alliier­ten und assoziierten Hauptmächte zur endgültigen Ent­scheidung wieder znrückvcrwiesen werden soll.

Die englische Politik gegen Fra«krerch.

'M Englands Politik gegenüber Frankreich ist, wie aus sicherer Quelle verlautet, bereits auf der Reichs- konferenz festgelegt worden. Der Beschlrrß der briti­schen Reichskonferenz über die englischen Beziehungen zu Frankreich lautet und zwar auf Druck von Ka­nada und Südafrika hin, daß England der französi­schen Politik nichts in den Weg legen solle, wenn sie von imperialistischen und militärischen Plänen frei sei. Besonders Frankreichs Wirtschaft joUe nicht gehrndert werden. In diesem ZnsammenMUg ist Englands Ver­halten auf der jetzigen Pariser Konferenz besprochen nnd beschlossen worden, Satz keine Truppensendungen gedul­det werde» dürfen. Smuths machte im Anschluß hieran übrigens den Borschlag, daß es zweckmäßig sei, wenn England bei Dentschland und Polen intervenieren würde, damit die beiden Regierungen sich untereinander über die Zukunft Oberschlesiens einigem

** Zu der Entscheidung des Oberstem Rates, die ober- Esche Frage dem Völkerbund zu unterbreiten, er-

dasB. T." aus parlamentarischen Kreisen: Der hen Regierung liegt bis zur Stunde noch keine authentische Nachricht Mer den Beschluß des Obersten! Rates vor. Sie ist deshalb auch nicht in der Lage, dazu - endgültig Stellung zu nehmen. Aber soviel laßt sich! schon heute sagen, daß man eilten Aufschub der Entschei-^ dung im Interesse der bedrängten oberschlesffchen Be­völkerung außerordentlich bedauert. Mau ist jedoch der Ansicht, daß das Recht Deutschlands auf Oberschlesien so fest begründet ist, daß es vor jedem Schiedsgericht der Welt bestehen samt, und bringt dem Bölkerbundsrat volles Vertrauen entgegen. Im übrigen wird sich das- Kabinett wahrscheinlich schon in seiner Nachmittaas- sitzung am Sonnabend mit der Frage eingehend beschäf­tigen. Was das Datum der Sitzung des Bölkerbrnrös- rates betrifft, fo soll der Völkerbundsrat programmattfch am 25. August zusammentreten. Weil jedoch der Oberstes Rat bei der Ueberrveisung der oberschlcsischen Frage am den Völkerbund auf die Dringlichkeit der Angelegenheit hinwies, ist zu erwarten, daß sich der Völkerbundsrat- noch vor dem 25. August zu einer Sondersitzung über die oberschlesische Frage versammeln wird.

Schluß des Obl

Die Sorge der oberschlesische« Bevölkerung.

-X Die Nachricht von der Vermgung der Entscheidung! des Obersten Rates und der Ueberweisung der Streit­frage an den Völkerbund hat die oberschlesische Bevölke­rung zurrächst ohne eine sich nach außen kundgebende - Stellungnahme Angenommen, da man die politische Be-, deutung dieser Begebenheit schließlich noch nicht zu über- i sehen vermochte. Die polMschsn Kreise Oberschlesiens ha­ben zwar mit einer Vertagung oder sonstigen dilatori­schen Entscheidung gerechnet, aber nichr diese besondere Art der Lösung erwartet. Für die Uebergangszeit bis zum Zusammentritt des Völkerbundsrates ist man sehr besorgt.

Mab«n«g zur Ruhe i« Oberschleste«.

»-» Wie aus Breslau gemeldet wird, haben Vertreter

der deutschen und der polnischen Parteien einen Aufrrtf

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versucht wird, wie auch immer die Entscheidung des Obersten Rates ausfallen möge.

Eingreife« Milleiands.

»-* Die englische Presse betont, daß Briands Haltung sich am Donnerstag auffallend verstärkt habe. Stach dem Daily Telegraph" ist die Ursache darin zu suchen, daß Millerand mit Mittwoch in die Verhandlungen einge- griffen habe. Briand wurde bewogen, Lloyd George beim Frühstück am Donnerstag zu eröffnen, daß er ge­wisse Konzessionen, die Lloyd George erwarte, nicht machen könne. DerDaily Telegraph" erklärt. daß man in politischen Kreisen dies mit französisch-polnischen Ge-

jwiuKH umm*. ^er ^umj icivjvm-v «vwu{ vv in politischen Kreisen dies mit französisch-polnische Heimvertragen in Verbindung bringt. Diese Verträge ' selbst eingegangen sein. Nebrigeus mache 'ich auch eine innerpolitische Krise geltend.

soll Milleränd

hd) in Frankrem^ ..- __________ Das Ei »greifen Milleraubs hat Lloyd George antzer- ordentlich verstimmt.

Die Ueltmafiijmm tu England

'«"< Aus London wird gemeldet: Die plötzliche Wen­dung der Berhaudlnugen des Obersten Rates in der oberschiestschcn Frage überrascht in England nicht nur die Oesfentlichkeit. sondern airch die offiziellen Stellen i »warteten keine derartige Entscheidung. Die Londoner Abendpresse stimmt im aKm-meinen der Ueberweffung der oberschlesischen Frage an den Obersten Rat zu und betrachtet teilweise die Entscheidung,des Obersten Rates

andern auch die o

miano nicht nur offiziellen Stellen

der oberschlesischen Frage ..... ....------- ^^

betrachtet teilweise die Entscheidung des Obersten Rates geradezu als ein salomonisches Urteil, wodurch die durch Millerands Eingreifen lind Briands Rtickfall drohende Krise vermieden und die innerpvlitische Lage erleichtert worden ist. In Anbetracht der geschlossenen Front der Gegner des frünzöMchen Standpnnktes ist damit zu rechueu, daß sich dieMcMieit des Völkerbundes für die ruglische Anfsasfttng entscheiden wird. Die Anrufung des Völkerbundes ist offenbar als eine Rückendeckung Briands allzu sprech em

Voraussichtliche Stellungnahme des Völkerb««des.

** Die Zusammensetzung des Völkerbundsrates gilb- in Brüsseler wohlunterrichteten Kressen für derart, daß! der britische Standpunkt, wenn auch mxli eine leichte Ab­änderung zu Gunsten der Polen möglich sei, triumphie- ren müsse.

Berliner Prcfsestimme«.

w DasBerl. Tagebl." und dieVoss. Zeitung" sind; der Ansicht, daß durch die Verweisung der oberschlesiscaen Frage an bei: Völkerbundsrat die Lage Deutschlands sich in Bezug auf die Grenzfestsetzung in macerieller und industrieller Hinsicht nicht verschlechtert habe. Das Or­gan der UnabhängigenDie Freiheit" schränkt diese ov- ttmiftische Ansicht insofern ein, als es darauf hinweist, daß der Oberste Rat die letzte Entscheidung habe. Inm übrigen weist das Blatt wie die rechtsstehende Presse auf die Nachteile hin, die durch die kürzere oder längere Ver­tagung der Entscheidung infolge der Verweisung an den Bölkerbundsrat entstellen. DieTagl. Rundschau" spricht von sehr schweren reatpoluischen Gefahrmomen- ten. DieTeutsche Zeitung" überschreibt ihren Artikel Spiel mit dem Feuer". DieDeutsche Tageszeitung" nennt die Ueberweisung eine Anreiznur zu neuen polni­schen Gewalttaten. DieKreuzzeitung" fordert unbedingt! baldige Entscheidung, derTag" redet von Intriaen- spiel und derVorwärts" glaubt, bei der Heranzieyrmg der Artikel 11 und 12 des Völkerbundsstatuts für die- Ueberweisung au den Völkerbund aus eine sehr groß gewesene englisch-französische Kriegsgefahr schließen zu dürfen. In den Artikeln wird it. a. bestimmt, daß Bun­desmitglieder nicht vor drei Monaten zum Kriege schrei­ten dürfen. DieRote Fahne" kennzeichnet die Arge? als einen Bankerott der Entente.

Ww$W das Dölfwßimdes am 28. August.

ih- Berlin. Wie von gut unterrichteter Stelle verlau­tet. lagen bis Sonnabend morgen noch keine amtlichen Meldungen über die Beschlüsse des Obersten Rates hin­sichtlich Oberschlesiens vor. Das Reichskabinett wird am Sonnabend mittag um 12 Uhr zu einer Sitzung zusam- mentreten. Wie weiter veriantct, soll der Völkerbund zur Entscheidung über die oberschlesische Frage am 25. August zusammentreteu.

*

Ne«e Zusammenstöße mit Insurgenten.

»-» BreSlau. Am Freitagabend ist es in Kattowitz zu einem neuen Zusammenstoß mit volnischen Insurgenst» gekommen, die mehrere deutsche Wohnungen ausgeraubt hatten. Von den englischen Truppen wurden drei In­surgenten sesttzcnmnmem In TarnowiN und WyNo- witz ist am Freitagabend auf die französischen Posten ge­schossen worden. -- Bei einem Feuergefecht bei Rosen» berg verloren die Engländer einen Toten und vier Ver-

einem neuen L

wnndeie.