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• §ranz Juni in Heesfeid. Kernsprecher Nr. 8. :
tzersfel-er KreisblaLL"
HtpEchsr Anzeiger für Lsn Keris Hersfelö
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Nr. 208
DieUtSsK- bin 6» September
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M. Wirth Ndsr W§ MMM Sage»
Der Reichskanzler Dr. Wirth sprach am Sonntag. ^ der Berlmer StadtHalle in einer vom Wahlkreisver- M$de des Zentrums einberufenen Versammlung über die innerpolitische Lage. Bemerkenswert sind u. a. fol- genoe Aussührungen: Manche Leute glauben, daß die Monarchre Aussicht hat, wieder ausgerichtet zu werden, wenn irgend ein Prinz einen Stockschrittparademarsch macht. Wer so agitiert, der raubt unserm armen Volke das Letzte: die Einheit unseres Vaterlandes mrH der Wirtschaft. Wenn man uns unser Vorgehen in Ober- schlesien zum Borwurf macht, so frage ich: Sollten wir etwa mit der Waffe in der Hand Vorgehen? Wir haben den großen Gedanken des Rechts der SelbstbLstimmung der Völker in der Welt volkstümlich gemacht, und wer null, oaB dieses demokratische Selbstbestimmungsrecht Efttflutz auf die Welt gewinnt, der erhebe sich mit uns in Deutschland gegen die Reaktion und bekenne sich zur Fahne der Demokratie. Wir brauchen ein Gesetz — und ich will mich dafür einsetzen, daß es schnell kormnt —, das die Ehre unsern MUSLirger, die tot politischen Kämpfe siehe«, schützt, genau so wie das in England und in anderen parlamentarisch regierten Ländern schon längst der Fall ist. Kommt ein solches Gesetz nicht zustande, so wird sich in Deutschland kein Mensch mehr finden, der unter solchen Berhästuissen politische Arbeit leistet. Bei der Bildung meines KalünLits habe ich nicht nach der Parteistellung gefragt, sondern die tüchtigsten Leute ge- nommen, wo ich sie finden konnte. So habe ich mir einen Mann herangeholt, der ein ungeheures Einkommen in Stich gelassen und am Tage seines Eintritts in die Regierung seine vielen gutbezahlten Aufsichtsratsposten niedergelegt hat, um dem deutschen Volke und der deutschen Republik zu dienen. Gegen diesen Mann ist eine elende Hetze im Gange. Dagegen hat mein Kollege Dr. Walter RatHeucm dem deutschen Volke Mehr genutzt als die ganze Stadion-Gesellschaft aufammen, (Stürmischer Beifall.) Und einen solchen Mann nennt man in einem Gedicht „Verfluchte Fudensau". (Pfuirufe, Zurufe Ra- ihenau ist gar kein Jude.) Fawohl Rathenau ist ein Jude. Er ist feinem Glauben und feinein Gotte treu geblieben. Wir Katholiken müssen vor einem solchen Mann erst recht den Hut ziehen.
Strefemann M die PsliiN der Mriie.
tM- Fm Rahmen des Wahlkreises Maadebnra-Anllakt M«-iV«Mchen Vmrspartei sprach^Dr:' SkresÄMM" itk'Sk- 'T »er öffentlichen Versammlung in Magdeburg. Er führte u. a. aus: Die Kugeln, die Erzb erster getroffen haben, haben beinahe ebenso verhängriisooll gewirkt wie der Kapp-Putsch. Wir sind wieder um viele Monate in der E»iMickl««g zur Ruhe und Ordnung zurückgeworfe«, und es scheint für den Augenblick alles zerschlagen, was als Ausbau und Zusammenfassung der Kräfte anssah. Völlig verkehrt ist es aber, die heutigen exorbitanten Verhältnisse als Dauerverhältnisse anzusehen und, wie Professor Spahn vorschlägt, einen Block der Rechten zu propagieren, dem eine Linksmehrheit im Reiche und in den meisten Ländern gegenüberstände, und so die Spaltung unseres Volkes in zwei Teilen zur Dauererscheinung machen würde. So tote die parlamentarischen Verhältnisse bei uns gelagert sind, ist nichts anderes als eine KomprsivitzpoliLik möglich, und es ist eine vollkommen oberflächliche Betrachtung, die Politik der Mitte, die in Wirklichkeit starke Realpolitik SsSeutet, als eine schwächliche Politik auzusprechen. Besonders weil wir keine radikale Linksführung wollen, müssen wir es ab- kehne«, uns auf eine negative Oppostio« einzustellen.
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Die Forderung nach Einberufung des Reichstages, w Berlin. Die Unabhängige Sozialdemokratische Partei des Reichstages fordert in einer Eiugabe an den Reichstagspräsidenten eine beschleunigte Einberufung des Reichstages. Da auch die rechtsstehenden Parteien eine sofortige Einberufung des 3teichs>ages gefordert haben, ist eine Mehrheit für den Zusammentritt des Reichstages vor dem festgesetzten Termin vorhanden. Der Reichstagspräsident scheint jedoch bisher nicht geneigt zu sein, diesem Verlangen zu entsprechen.
Unabhängige Forderung «ach Schutz der Republik.
^ In einer gewissen Uebereinstimmung mit einer Rede des Reichskanzlers in der Berliner Stadthalle fordert das Organ der Unabhängigen, die „Freiheit", ein Gesetz zum Schutz der Republik, durch das während - einer bestimmten genau befristeten Uebergangszeit der Reaiernug die Vollmacht gegeben werden soll, Beamte, Offiziere und Richter ihres Amtes zu entheben, wenn ihre Tätigkeit gegen die Republik, geaen die Verfassung i und gegen die Gesetze gerichtet ist. Die letzte Entscheidung in allen Fällen der Beanttenanstellung und Entlastung soll bei der republikanischen Regierung liegen.
Kuudgeburkg der Berliner Kommuniste«.
ta» Für Sonntag vormittag hatte die K. P. D. in Berlin ihre Anhänger zu einer Kundgebung für Sowjet- rußland anfgefordert. Die Beteiligung an der Kundgebung, die schon nach kaum einstündiger Dauer ihr Ende fand, war nicht groß. Die Versammlung ist ruhig verlaufen. Unter den Demonstranten befand sich wieder eine Anzahl Jugendlicher, die Schilder mit der Aufschrift „Fort mit der Prügelstrafe" usw. trugen.
Der Konflikt mit Bayern. *
»ei der Fortsetzung seiner Verhandlungen be- : schästtgte sich der sog. Uebcrwachnngsansschntz des Reichstages zunächst weiter mit der Frage der Auf- i
Hol-Mig des AusAGmeMstau-es in Bayer«. Dazu sprach der Abgeordnete Dr. Bcyerle, Mitglied der Bayerischen . Bolkspartei, der deu Standpunkt der bayerischen Regierung verteidigte, zugleich jedoch die bestimmte Hoffnmrg. auf eine friedliche Lösung der entstandenen Meinungsverschiedenheiten aussprach. Hierauf hielt der Reichskanzler Dr. Wirth eme längere Rede, in der er zunächst betonte, daß er stch bei feinen Ausführungen von dem Grundsatz der VersöhnKchkei- leiten lassen wolle. Trotzdem müsse er zu der Behauptung Dr. Beyerles Stellung nehmen, daß die Zensur in Bayern durch den Belagerungszustand als notwendig dargetau sei. Er kam bähet auf ein Plakat zu sprechen, dessen Anschlag in München erlaubt worden sei, in dem die schärfsten Verdächtiglmgeu gegen Erzberaer ausgesprochen seien, sie aber jeder Grundlage entbehrten. Er behandelte sodann aussührlich die Besprechungen mit den bayerischen Vertretern über die Ausnahmeverordnung und gab der Hoffnung Ausdruck, daß sich auf Grund der bisherigen Ergebnisse eine zufrieSenstellende Lösung finden lassen werde. Er bat, von jeder Beschlußfassung abzulehen, um zunawst die Verhandlungen zu Ende zu führen. Nachdem Dr. Spahn (Ztr ) erklärt hatte, daß er W darüber freue, daß eine Verständigung mit Bayern in die Wege geleitet worden sei, machte Reichsiustizminister Schiffer auf Anregung Dr. Spähns Mitteilungen über die Kommunisten-Begnadignngen. Er stellte fest, daß es, unrichtig sei, daß komniunistische Mordbrenner und Räuber begnadigt worden seien und frei umherliefen. Es seien nur bloße Mitläufer der AnfruhrbsweguNg begnadigt worden. Durch den Beschluß des Reichstags vom 4. Juli sei der Erlaß einer allgemeinen Amnestie abgelehnt, dagegen der Reichskanzler ersucht worden, die Urteile der Sondergerichte in leichtert Fällen unter dem Geychtspunkte möglichster Begnadigung nachzuprü- Ä, ^Dieser , Beschluß sei ausgeführt worden. Der Reichsinstlzmmrner verbreitete sich dann noch eingehend ' über die Grundsätze, die für die Begnadlguicq maßgebend gewesen seien und stellte nach Abschluß der Ge- famtyrüfimg einen ausführlichen Bericht im Reichstage in Aussicht. Professor Dr. Kahl ging dann noch beson- ders auf die Zuständigkeit des UeSerwachnttgsansschus- ses hmslchtlrch der Aufhebung des Ausnahmezustandes ' in Bayern ein und verneinte diese Zuständigkeit, da der j Ausschutz nach der Verfassung zur Wahrung, nicht aber ; Zur Wahrnehmung der Rechte des-Reichstages bestellt sei. Nach weiterer Debatte vertagte sich der Ausschuß, ohne einen Beschluß zu fasten, aus nächsten FreLag ES
MrudHforderungsrr Bsysrns.
Kabineti-Zsitzung teil. Die t, daß die Sitznrkg am Mon- id die Berliner
m München. Die Sitzung des bayerischen Kabinetts hat am Montag vormittag um 9% Nbr begonnen. Außer den letzigen Ministern sind auch mehrere noch lebende frühere Minister der königlichen Regierung auf Einladung des Ministerpräsidenten erschienen: sie nahmen nur informatorisch an der Kabinettssitzung teil. Die „Münchener Zeitung" glaubt, daß die Sitzung am Montag ihre Entscheidung vertagen wird, bis die Berliner Verhandlungen zum Abschluß gebracht worden sind. Das Blatt ist aber der Ansicht, daß in der Sitzung des Kabinetts Mindestforderungen Baverns an das Reich ausgestellt werden, die die Selbstünöiqkcit Bayerns, dessen Landtag eine bürgerliche Zweidrittel-MehrherL hat, verbürgen. Das Verbot des Reichspräsidenten vom 30. August zum Tragen der Uniform des alten Heeres würde die bayerische Regierung unter keinen Umständen anerkenuen und önrchführeu, da sie hierin eine unerhörte Demütigung und Beleidigung des alten Heeres erblicke-
Drohrrng des „Vorwärts" gege« Bayer«.
tat Berlin. (F. Z.) Der „Vorwärts" veröffentlicht in seiner Moniagmorgenansgabe eine Erklärung, die sich gegen das Verhalten der bayerischen Regierung richtet. Es heißt in der Erklärung,daß die gesamte Arbeiterschaft und insbesondere die Sozialdemokratie bereit seien, dafür einsutretem daß die Verordnungen des Reichspräsidenten und der Reichsregierung auch in Bayern respektiert würden, damit die Einheit des Reiches nicht gefähr-
det würde. Es werden scharfe Gegenmaßnahmen ange- kündigt, falls die bayerische Regierung nicht nachgeben sollte.
«-♦ Berlin. (F. G. A.) Die in der Montagmorgen- Ansgabe des „Vorwärts" veröffentlichte Drohung gegen Bayern wird in politischen Kreisen dahin gedeutet, daß möglicherweise die LoslösungsSestrebungen Nordbayerns schön weiter gediehen sind, als man allgemein angenommen habe. Andererseits kann auch die Drohung so aus- gefaßt werden, daß, falls die bayerische Regierung den Belagerungszustand nicht aufhebt, der GeneralsKeit über ganz Bayern verhängt werden soll und daß gleichzeitig die Bergarbeiter anfgefordert werden, dafür ein- zutreten, daß keine Kohlen mehr nach Bauern entsandt werden. Im allgemeinen hält man in parlamentarischen Kreisen die Drohung für sehr bedenklich. Man befürchtet, daß gerade das Gegenteil erreicht wird voir dem. was erreicht werden soll.
Der Miesbacher.
tat Berlin. (F. G.-A.) Wie aus München berichtet wird, ist der „Miesbacher Anzeiger" verkauft worden.
Die Deckung der neuen Teuerungszulage«.
« Dresden. Die „Dresdener Nachrichten" meldest aus Berlin, daß die von der Reichsregierung bewilligten Gehalts- und Lohnerhöhungen an die Beamten und Arbeiter der Reichsbetriebe eine Mehrbelastung von 3,4 Milliarden Mark für den Reichsetat im Fahre ausmachen. Zur Deckung dieser Summe werden bereits
neue Steuervorlagen im ReichskaLinett vorbereitei. außer dem Rahmen der bereits veröffentttchten SteuergesetzentWürfe stehen. Nur für die Post und fi die Eisenbahn ist die Möglichkeit vorhanden, die dur die neuen Gehalts- und Lohnerhöhung^ entstanden«
Fehlbetrag im preußische« Haushalt.
. *-t"BE«. Auch der preußische Staatsetat weist .... M Monat August einen Fehtbe rag von 1,8 Milliarder Mark auf.
Der StreU um die Beute.
tat Paris. Eine gut Unterrichtet englische Per ke-t,, die der letzten Konferenz der Finanzminis^ ... Paris beiwoynte, erklärte einem Londoner Berichten statter, Frankreich habe kein Recht, darüber Klage zü führen, daß ihm von der ersten deutschen GoldmiumröL nichts zuerkannt würde. Die Klagen sollten an die BerZ Wer des VersasLer Vertrages gerichtet werden, die MM über en.Meden hätten, was Deutschland alles zu zah-- leu yabc, die aber nicht den Fall ins Auge gezogen hät-t ten, ivas geschehen solle, wenn die Milliarden nicm ge-? zahlt tMrröeir. Was Deutschland bisher an Gor-znUutt-l gen geleistet hatte, reiche nicht ni^, um die Ausgaben- >it decken. Frankreich habe bisher -4»» große Mengen? delttscoer.Kopien erhanem Bares Gerd stehe nicht mebB Zur Beringung. Deurichlaud könne nur »och in naturai bezaylen. Es fei jetzt zu überlegen, wie diese deutschen Äachtceserungen arkgerechnet werden sollen Bei allen! freundschaftlichen Gefühlen, die man in England für Frankreich hege, könne man nicht umhin, daran zu erinnern. daß Frankreich die deutschen Kohlen zum Jn- tandspresie erhalten habe und nicht zum Weltnrarkr- preise. Dwfer.PreisunLerschieö müßte berechnet werden.? 7- Diese Ausführungen in der englischen Presse Haven
% eure starke Beunruhigung Hervorgeruscu, und eS schernt, daß jetzt ,M gewisser Druck auf dem Kabinett- Brmnd lastet, um in eine Aenderung des Versailles Vertrages eirrztuviliigen. Ob zu diesem Zwecke schön ein demrrltsprechender Antrag gestellt ivorben ist, steht aller-' kinD rroch nicht fest.
Lok0Wotive»liefer«ug für Italien.
WEMWM'K-D te äNwNÄMd
'^ Berlin. Wie verlautet, soll es zu einer scharfe«! Kmwnrrenz awiidj-en awerifamfehen Firmen und det^ »Anna Hugo SnmteS gekoLlmen sein wegen der Liefe-
^M.MM Nnllwuen Dollar bewillig!. Stinnes soll aber gunumere Bedingungen gemacht haben.
Der deutsche Gesandte in Moskau.
^ Berlin. (F. G. A.) Geheiurrat Pros. Wiedfeld, der zum dentschen Vertreter bei der Sowjetregieruna in Moskau ernannt worden ist, ist mit einem Sachverstän- öigen für die wirtschaftliche Lage Flach Nußsaiw abge- ^■ü- Somit .stnö die diplomatischen Beziehungen mit der L-owsetregrernng offizlell ausgenommen worden.
Moskauer Justiz.
. ^ Ssitdeii. (F. G. A.) Neu er meldet aus Reval, W^WEN aus Petersburg eingeiroffen sind, wo- ^?Ä 72 Personen erschollen worden sind, die unter dem VerLauF stehen, eure Verschwörung gegen die Söwjet- remerung angezettelt zu haben.
Augora vor dem Fall.
^ BE>. Nach den von der Orientfront eingetvoffe- uen Nachrichten sind die Tücken vollständig- geichlog-'U. Die ÜlMschen Truppen wehrten sich bei den Kämpfen vor Angora mit größter Tapferkeit, vermochten aber gegen die griechische Ueberlegenheit an Material nichts auszurichten. Angora steht vor dem Fall.
DerLtschttMMsler Vaelmkag.
Der Rerchsparieitag der deutschnationalen VolkIpar- tei nahm am Sonnabend zunächst das Referat des Präsidenten des Reichswirtschaftsrates, Edler von Braun, über den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft entgegen. Der Redner führte aus: Wenn ich vom Wieder- aufbau der deutschen Wirtschaft spreche, so denke ich nicht an das armselige Notgerüst, das jetzr errichtet wurde. Dieses Kartenhaus wird von selbst zusammenfallen. DemMarxismuS aber müssen wir durch unermüdliche ÄufkläruSgsarüeii die Grundlagen eirtzichen. Unser Progranrm enthält an erster Stelle: Anfertveckung des Deutschtums und des Nationalgefühls. So sind wir :nahrhaft eine Bolkspartei. Wir müssen dem Volke den Simr für nationale 'Ehre wieder erkämpfen, bis jeder vernehmt ist, der mit schmähliche!, Selbstbezichtigungen das deutsche Vaterland verrät. (Stürmischer Beifall.) Die Lüge voll der deutschen Schuld müssen wir aus der WeE schaffen. Der Redner behandelte dann den HauShaltS- plan für 1921 22, die Schulden und die Verpflichtungen Deutschlands. -Die Steuerlasten werden den größten Teil des Bolkse nkommens verschlingen und dabei doch nur Papiermark erbringen, aber nicht Goldwerte, wie es unsere Feinde verlangen. Wir haben nur Aussicht aus Erfolg, werkn Frauticich durch Zusammenwirken von England. Amerika und Italien und durch die Platin der Tatsachen auf den Weg der Vernunft gebracht wird. Dem müssen wir aber den Boden vorbereiten und die Wege ebnen. Nicht das fortgesetzte Nachgeben und Zu- rückweichen, wodurch wir in der Welt den Glauben erwecke". die Forderungen der Gegner seien berechtigt und erfüllbar, sondern wir müssen die Welt vom Gegenteil überzeugen. Durch den Barmherzigkeiisakt der internationalen Hilfsaktion wird der Wiederaufbau Rutz-